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	<title>GenWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Totenzettel&amp;diff=743119</id>
		<title>Totenzettel</title>
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		<updated>2009-09-13T21:46:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolf: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zur &#039;&#039;&#039;[http://db.genealogy.net/familienanzeigen/totenzettel.php?PID=551 Totenzettelabfrage]&#039;&#039;&#039; und [[{{PAGENAME}}/Dateneingabe|&#039;&#039;&#039;Infos zur Dateneingabe&#039;&#039;&#039;]]  bzw. &#039;&#039;&#039;[[FAQ-Familienanzeigen|Projekt-Hilfeseite]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ausgesuchter Artikel}}&lt;br /&gt;
Auch bekannt unter den Begriffen: Trauerzettel oder Trauerbilder, Sterbezettel oder Sterbebilder, Totenzettel oder Totenbilder, Partenzettel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Der Brauch Sterbezettel anzufertigen und zu verteilen kam in der ersten Hälfte des 18.Jh in Holland auf. Erste Totenzettel  werden bereits aus dem 17. Jh. erwähnt. Als sogenannte &#039;&#039;Bidprendtjes&#039;&#039; wurden sie im heutigen Gebiet der Niederlanden, im Raum Amsterdam, verteilt. Diese &#039;&#039;Bidprendtjes&#039;&#039; wurden, wie auch heute noch, während oder unmittelbar nach den Beerdigungsriten an die Trauergäste,  die den Verstorbenen auf seinem letzten Wege begleitet hatten, übergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorläufer dieser Totenzettel, meist handgeschrieben, gab es bereits ein Jahrhundert vorher. Zu Beginn waren es die katholische Geistlichkeit und der Adel, denen man nach deren Tod mit diesen Trauerandenken gedachte. Später wurde diese Sitte auch allgemein üblich. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Von Holland aus breitete sich der Brauch über das ganze, vornehmlich katholische Europa aus. Zuerst in den Städten, später auch auf dem Lande wurden diese &#039;&#039;&#039;Totenzettel&#039;&#039;&#039; gedruckt und verteilt. Besonders die Kriege 1866 und 1870/71 &amp;quot;förderten&amp;quot; in Deutschland, hier besonders auf dem Lande, diesen Brauch. Man gedachte und ehrte damit den auf den Schlachtfeldern dieser Kriege verbliebenen Männern und Söhnen, die ihre Ruhestätte in fremder Erde, weit entfernt von der Heimat fanden.  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Totenzettel&#039;&#039; enthalten in der Regel den Namen, das Geburts- und Sterbedatum, den Geburts- und Sterbeort des Verstorbenen. Weiterhin sind häufig Hinweise auf den Beruf, den Lebensverlauf, die Familie mit Ehepartner und Kindern sowie die Todesursache auf &#039;&#039;Totenzetteln&#039;&#039; vermerkt. Auch besondere Auszeichnungen und Ehrungen können aufgeführt sein. Die Wortendung &amp;quot;-bilder&amp;quot;, wie &#039;&#039;Totenbilder&#039;&#039; oder &#039;&#039;Sterbebilder&#039;&#039;, wurden den Belegen wohl erst zugedacht als man begann die Rückseiten von Heiligen- oder Andachtsbildchen für  diesem Zweck nutzte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Erfindung der Fotografie, findet man auf vielen &#039;&#039;Sterbezetteln&#039;&#039; auch eine Abbildung des Dahingegangenen. Daher wohl auch die Bezeichnung &#039;&#039;Sterbebild&#039;&#039;. Schon seit jeher wurden diese &#039;&#039;Trauerzettel&#039;&#039; oder &#039;&#039;Trauerbildchen&#039;&#039; aus den verschiedensten Gründen gesammelt. Sie enthielten neben den Daten des Verstorbenen vor allem auch die schriftliche Bitte, daß der Leser für das Seelenheil des Dahingegangenen beten solle. In dieser Bitte um Gebete für den Verstorbenen lag die wahre Bedeutung und das Besondere der &#039;&#039;Totenzettel&#039;&#039;. Erst in zweiter Linie waren sie zu dieser Zeit als Objekte der Erinnerung gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den heutigen &#039;&#039;Totenzetteln&#039;&#039; fehlen immer häufiger diese Fürbitten. In seiner gesamten Gestaltung, sowohl im Text als auch in der äußeren Form tendiert das moderne &#039;&#039;Sterbebild&#039;&#039; immer mehr hin zum Gegenstand der Erinnerung. Der Grundgedanke, dem Verstorbenen auf seinem Wege in die Seeligkeit zu helfen, wird damit mehr oder weniger in den Hintergrund verdrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die ersten Totenzettel und ihre Verbreitung bis heute ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Sterbebild 1852 Bild.jpg|thumb|150px|Sterbebild Bildseite von 1852 (Originalgröße 10,1x15,0cm)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Sterbebild_1852_Text.jpg|thumb|150px|Sterbebild Textseite von 1852]]&lt;br /&gt;
Das Brauchtum der Verteilung von Totenzettel entwickelte sich während der Gegenreformation im 17.Jahrhundert im Gebiet des heutigen Belgien und der Niederlande. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niederländische Quellen geben das Jahr 1668 als das Entstehungsjahr für die ersten Bidprendtjes an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren zuerst handbeschriebene Einzelblätter aus Pergament oder Papier auf denen, neben dem Namen des Verstorbenen, der Todeszeitpunkt mit Datum und Uhrzeit, die Bitte ausgesprochen wurde für das Seelenheil des Dahingegangenen zu beten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Totenzettel wurden aus christlicher Sicht zwei verschiedene aber ineinander greifende Ziele abgedeckt. Es waren dies die Sicherung des Seelenheils des Verstorbenen  und die Erinnerung an ihn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1670 kennt man aus Amsterdam auch Bidprendtjes in gedruckter Form. Wenig später kamen dann auch vorgedruckte Exemplare auf, in die der Name und die Daten des Toten handschriftlich eingetragen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In erster Linie waren es die höheren Stände, der Adel und der Klerus sowie der gehobene Mittelstand, der diese Bidprendtjes schreiben bzw. drucken ließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der Zeit um 1730 nutzte man immer öfters die Rückseite von Andachts- und Heiligenbildern um darauf die notwendigen Eintragungen für ein Bitprendtjes vorzunehmen. Ab diesem Zeitpunkt lässt sich durchaus die Bezeichnung Sterbebild(chen) für den Totenzettel anwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Mitte des 18. Jahrhunderts war diese Sitte, die Verteilung von Totenzettel, -bildchen, weitgehendst auf den erweiterten Raum um Amsterdam beschränkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach der französischen Revolution, gegen Ende des 18. Jahrhundert, verbreitetet sich dieser katholische Brauch im gesamten niederländischen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts drang diese Gepflogenheit, der Ausgabe von Totenzettel, über die bisherigen Grenzen hinaus, in die Gebiete Europas vor, deren Bevölkerung überwiegend dem katholischen Glaubens angehörten. Nach Süden über Frankreich bis Italien, über Deutschland nach Österreich. Auch nach Übersee, über den Kanal nach Irland und mit den Auswanderern in die Gebiete der USA und dem französischen Kanada.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf deutschem Gebiet entfaltete sich der Brauch nach den gleichen Regeln. Von Nordwesten entlang den Landstrichen mit überwiegend katholischer Einwohner nach dem Süden. Über das niederrheinische Gebiet nach Westfalen, dem Rheinland, nach Hessen, der Pfalz, nach Baden und Württemberg und Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1840 etwa, werden so auch Totenzettel  in Bayern, Tirol und Österreich bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von evangelischer Seite wurde der Brauch weitgehendst abgelehnt, so dass eine Ausdehnung nach dem Norden und Osten des damaligen Deutschland fast gänzlich unterblieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ursprünglich in den Niederlanden, so waren es in den ersten Jahren auch in Deutschland vor allem der Adel, der Klerus und das gehobenere Bürgertum sowie reichere Großbauern, die für Ihre Verstorbene Totenzettel drucken ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wesentlichen Anstoß zur allgemeinen Verbreitung des Brauches der Verteilung  erfuhren die Totenzettel in Deutschland durch die Kriege 1866, 1870/71 und dem ersten Weltkrieg 1914/18. Viele junge Männer hatten auf den Schlachtfeldern fern der Heimat ihr Leben verloren. Eine Überführung der Toten zur Beerdigung auf den heimatlichen Friedhof, wie es heute geschieht, war damals nicht möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So blieb den Angehörigen zu Hause nur der gedruckte Totenzettel, zum Teil mit einem Bild des Gefallenen versehen, als Gedenk- und Erinnerungsstück zurück und trug damit nicht unerheblich dazu bei, dass man das Sterbebild heute immer mehr als Erinnerungsbild betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Totenzettel_Krieg_1870-711.jpg|Totenzettel aus dem Krieg von 1870 - Textseite&lt;br /&gt;
Bild:Totenzettel_Krieg_1870-712.jpg|Totenzettel aus dem Krieg von 1870 - Bildseite&lt;br /&gt;
Bild:Totenbild_Soldaten_Doppelkarte.jpg|Totenzettel eines Soldaten - Doppelkarte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verschiedene Bezeichnungen für den Totenzettel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die als &amp;quot;Bidprendtjes&amp;quot;, im Gebiet der heutigen Niederlande, erstmals erwähnten Gedenk- bzw. Gebetszettel für einen Verstorbenen, nennt man im Rheinland Totenzettel, in Bayern Sterbebildchen, in Österreich Partenzettel (nicht Patezettel) - wobei die Parte im eigentlichen Sinne eine Todesanzeige ist, kommt vom französischen &amp;quot;faire part&amp;quot; (= mitteilen). In der Schweiz &#039;Leidzettel&#039;. Auch die Bezeichnung &#039;Trauerzettel&#039; ist in verschieden Regionen nicht unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im ersten und zweiten Weltkrieg erschienen Totenzettel mit den Abbildungen der im Felde gefallener Angehörigen ließ im Volksmund auch die Bezeichnung Gefallenenbildchen aufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wortendung &amp;quot; -zettel&amp;quot;, &amp;quot;-bildchen&amp;quot; oder &amp;quot;-bild&amp;quot; sind fast immer austauschbar und unterliegen meist nur regionalen sprachspezifischen Besonderheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglich Bezeichnung war wohl &amp;quot;-zettel&amp;quot;, denn die ersten Bidprendtjes waren einseitig bedruckte Pergament- oder Papierblätter. (Mit Zettel wird laut Duden ein kleines Blatt Papier bezeichnet.) Erst als man begann die Rückseite von Andachtsbildchen mit den Angaben für einen Totenzettel zu beschriften ergab es sich, dass die Wortendung &amp;quot;-bild&amp;quot; oder &amp;quot;-bildchen&amp;quot; zutreffend wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Aufbringen bzw. Aufdrucken von Fotographien der Verstorbenen auf die Trauerzettel erfuhr die Wortendung &amp;quot;-bildchen&amp;quot; eine zusätzliche Bestätigung dieser Betrachtungsweise.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Johannes Goldner ( verst. 8.7.1994 ), dessen Sammlung bayrischer Totenbilder in München im &amp;quot;Zentrum für außergewöhnliche Museen&amp;quot; ( ZAM ) ausgestellt war, nannte die Objekte seiner Sammlung &amp;quot;Papierene Epitaphe&amp;quot;. In der Einleitung zum Austellungskatalog erläutert Prof. Dr. Goldner: &amp;quot;Wenngleich der Begriff Epitaph ursprünglich nur Gedächtnismale aus Holz, Stein oder Bronze meint, so sei die Ausdehnung und Erweiterung auch auf das Material -Papier- erlaubt.&amp;quot;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &amp;quot;Letzte Visitenkarte&amp;quot;  wird der Totenzettel in der Broschüre von Fritz Demmel bezeichnet, in der reich bebildert das Sterbebildchen thematisch behandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brauchtum und Anwendung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den Leichenpredigten, die sich in erster Linie mit dem vergangenen Leben des Dahingegangenen beschäftigten, war der Totenzettel, in seiner ursprünglichen Bedeutung, für dessen „Zukunft&amp;quot;, für das Leben nach dem Leben, im Jenseits gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Fürbitte ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Totenzettel_Ablassgebet_Fauscher.png|thumb|150px|300 Tage Ablass]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Totenzettel_Ablass_Trollmann.png|thumb|150px|7 Jahre, 7 Quadr. Ablass]]&lt;br /&gt;
Seit jeher wurde mit der Übergabe eines Totenzettels sozusagen die Bitte ausgesprochen, für das Seelenheil des Verstorbenen zu beten, ihn auf dem Weg durch das Fegefeuer mit sogenannten Ablassgebeten zu unterstützen und ihm damit beim Abtragen der angehäuften irdische Schuld zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den beiden vorstehenden Abbildungen sind solche Kurzgebete zur Unterstützung der &amp;quot;Armen Seele&amp;quot; abgedruckt. Es lässt sich gut erkennen welche Verringerung des &amp;quot;Strafmaßes&amp;quot; dem Verstorbenen gutgeschrieben wird, wenn ein solches Gebet für ihn gesprochen wird. Bei genauer Betrachtungsweise ist aber auch eine gewisse inflationäre Steigerung der Freisprechungsdauer durch ein Gebet bei dem Sterbezettel von 1944 gegenüber dem aus dem Jahr 1907, unschwer zu erkennen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen katholischen Gemeinden ist es Brauch an Allerseelen die Sterbebilder der im letzten Jahr verstorbenen Gemeindemitglieder auszustellen, um ihnen zu gedenken und ihnen an diesem besonderen Tag Gebete zu widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zur Erinnerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Unterstützung für das Seelenheil des Verstorbenen ging es natürlich auch darum den Dahingegangenen nicht zu vergessen, sich an seine Persönlichkeit zu erinnern. Jedoch, schon immer waren dies nicht die alleinigen Gründe, die den Druck eines Sterbezettels rechtfertigten. So strahlten die guten Taten, der besondere Stand, Auszeichnungen und  anderer positiver Leistungen des Verflossenen auf den Nachkommen ab und konnten somit wiederum dessen Lebenslauf günstig beeinflussen. Es konnte ein  Ansporn für den Nachfolgenden sein oder Faktor für Begünstigungen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verteilung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur Todesanzeige, die man unmittelbar nach dem Ableben eines bekannten Menschen versandte oder verteilte, um damit den Zeitpunkt und Ort der Bestattung kund zu tun, wurde bzw. werden die Totenzettel erst im Verlauf der Beerdigungszeremonie ausgegeben. Dies geschieht unmittelbar vor oder nach der Totenmesse oder der Grablegung. Früher wurde diese Tätigkeit nicht selten durch die Leichenfrau oder den Totengräber vorgenommen. Heute werden die Sterbebildchen entweder durch den Mesner, einem Messdiener oder von einem Friedhofsangestellten verteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Fällen wird ein Sterbebildchen auch an des Holzkreuz geheftet, das anstelle des späteren Grabkreuzes und Grabsteines, auf dem frische Grab steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Brauch ist es auch ein Sterbebildchen dem Danksagungsbrief beizufügen, den man als Antwort auf eine schriftliche Beileidsbezeugung versendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verwahrung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel werden die empfangenen Sterbebildchen in das Gebetbuch gelegt, so daß man beim Kirchgang stets wieder an den Toten erinnert wird und ihm ein besonderes Gebet widmet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch kann man oftmals Sterbebildchen, besonders im Süddeutschen Raum im sogenannten Herrgottswinkel in der &amp;quot;Guten Stube&amp;quot; finden. Dort wird es neben dem Kreuz aufgestellt oder hingehängt um den darauf vermerkten oder abgebildeten Verstorbene auch zu Hause regelmäßig in die Gebete einzuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie in der Kirche, in Gesellschaft mit den gesamten Mitgliedern der katholischen Pfarrgemeinde, ist es in manchen Familien Sitte an Allerseelen die gesammelten Sterbebilder der verstorbenen Familienangehörigen Revue passieren zu lassen um ihnen an diesem Tag zu gedenken und für sie zu beten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahre füllen sich die Gebetbücher in die man neben den Totenzettel auch die Heiligen- und Andachtbildchen einlegte. Ältere Sterbebildchen und solche von nicht so nahen Verwandten oder Bekannten, werden aus dem Buch verbannt. Sie kommen meist, weil man sie aus Gründen der Pietät nicht beseitigt, in eine Schachtel, in der sie dann in irgend einer Ecke oder Schublade längere Zeit unbeachtet liegen bleiben. Letztendlich werden sie  von der nachkommenden Generation, den Erben, die keinen Bezug zu dem Verstorbenen haben,  nicht selten vernichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einigen Sterbebildchen lassen sich die verschiedenen Aufbewahrungsorte anhand von &amp;quot;Gebrauchspuren&amp;quot; erkennen. So findet man zugeschnittene Totenzettel, die in das kleine Gebetbuch passen mussten oder solche mit Spuren von Klebestreifen oder Reiszwecklöcher, mit denen sie im Herrgottswinkel oder auch weniger pietätsvoll an einer Pinwand befestigt waren. Es lassen sich aber durchaus auch Bücherwurmlöcher und Zerstörungen durch Mäusefraß feststellen.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wandlung vom Fürbittzettel zum Erinnerungsobjekt ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Totenzettel_Waldmann.png|thumb|150px|Waldmann]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Totenzettel_Engelhardt1.png|thumb|150px|Engelhard]]&lt;br /&gt;
Schon von Anfang an war das Sterbebildchen auch ein Objekt der Erinnerung an die darauf benannten Persönlichkeit. So heißt es z.B. auf dem Totenzettel des Herrn Josef Anton Waldmann von 1849 &amp;quot;Gedenke im Gebet&amp;quot; oder auf dem des Herr Sebastian Engelhardt von 1893 &amp;quot; Zur frommen Erinnerung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem ersten Weltkrieg, etwa um 1920, erfuhren die Sterbebildchen langsam aber stetig eine Wandlung in ihrem grundsätzlichen Charakter, sowohl im Inhalt als auch in der äußeren Form. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bitte um Ablassgebete verschwand fast völlig, was auch auf einen Wechsel im Ritus der katholischen Kirche hinweisen könnte. Anstelle des Gebetes findet man heute oft ein  Gedicht oder Worte großer Denker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vor dem ersten Weltkrieg meist nur als Miniatur verwendeten Porträt-Fotos wurden größer und nahmen mehr Raum auf dem Totenzettel ein. Man schuf aus Platzgründen das faltbare Doppelblatt. Dieses, aufgrund der Faltung nun in der doppelten Papierstärke vorliegende Sterbebildchen, brachte damit nicht die idealen Voraussetzungen mit, für längere Zeit als Einlagezettel im Gebetsbuch aufbewahrt zu werden.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen weiteren bedeutsamen Schub, weg vom Sterbebildchen mit Bitten um Gebete, hin zum Erinnerungsblatt ist in den letzten Jahrzehnten, etwa seit dem Jahr 1970 verzeichnen.           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in Süddeutschen Raum lässt die moderne Gestaltung der Sterbebildchens kaum Zweifel an dem Traditionswechsel aufkommen. So enthält das heutige Sterbebildchen neben dem Namen, dem Geburts- und Sterbedatum meist nur noch eine Fotografie. Die förmliche Bitte um ein Gebet für den Verstorbenen sucht man oftmals vergebens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Wandel kann man durchaus als Wende, weg vom Fürbittzettel, hin zum Erinnerungsbildchen betrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Sterbebildchen entspricht damit unseren derzeitigen allgemeinen Verhaltungsnormen und  den heutigen Gepflogenheiten sich in die persönlichen Anonymität zurück zuziehen, sowie der fast schon panischen Angst vor der möglichen Preisgabe persönlicher Daten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das heutige Sterbebildchen, aus Sicht der Kirche, vielleicht nicht mehr ganz dem entspricht für das es einmal geschaffen wurde, so hat es in großen Teilen unserer  Bevölkerung seinen festen Platz im Ritual rund um die entgültige Verabschiedung eines Verwandten oder Mitbürgers hier auf Erden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sollte man die Sterbebildchen heute unter der neuen Betrachtungsweise sehen und den Spruch, den ich auf einem  Sterbebildchen gelesen habe, als das wesentliche Motto betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Totenzettel_Donsberger.png|thumb|300px|center|Totenzettel Donsberger]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, ist nicht tot - er ist nur fern. Tot ist, wer vergessen wird.&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drucktechniken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Totenzettel, die Mitte des 17. Jahrhunderts im Niederländischen Raum als sogenannte Bidprendtjes erschienen sind, waren im Kupferstichdruckverfahren hergestellt. Es waren einseitig bedruckte Blätter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts kam dieses Druckverfahren bei der Herstellung der von Totenzettel (Bitprendtjes) und Andachtsbildchen in Anwendung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aufkommen des Stahlstiches im Jahr 1820 stellte man die Andachtsbildchen und Totenzettel auch in diesem neuem Stahlstichdruckverfahren her. Die ersten bekannten Bilder erscheinen um das Jahr 1840.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die, in diesem Zusammenhang erwähnten Heiligen- und  Andachtsbildchen erklären sich damit, dass man diese in Sterbebildchen umwandelte, in dem man auf deren Rückseite den Nachruf für den Verstorbenen, entweder druckte oder handschriftlich anbrachte. Im Süden Deutschlands, in Österreich und Tirol  war dies bis etwa 1860 üblich. Erst nach 1860 begann man mit der eigenen Produktion von speziellen Sterbebildern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In große Druckhäuser wurden die Bilder in Massenauflagen hergestellt. Druckereien am Ort übernahmen dann die Ausfertigung der Textseite. Verlage und örtliche Druckereien sind meist auf den jeweiligen Seiten ersichtlich. Der Großverlag auf der Bildseite, die örtliche Druckerei auf der Textseite, beide Male am unteren Rand platziert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Jahr 1860 kam die Lithographie, der Steindruck, die es bereits seit 1798 gab, für den Druck von Sterbebildchen zur Anwendung. Ungefähr 20 Jahre später, um das Jahr 1880 herum begannen, mit der Nutzung der Chromlithographie, die Sterbebildchen und natürlich auch die Heiligen- und Andachtsbildchen Farben zu bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer öfter erschienen die Sterbebildchen mit einer bunten Rückseite (Bildseite). Die Textseite blieb fast immer ohne Farbe, schwarz-weiß zum Teil mit schwarzen Rand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit kam beim chromlithographischem Druckverfahren vor allem die Farbe Silber zur Anwendung. Des weiteren waren gedeckte Farben wie graugrün, beige oder verschieden braune oder blaue Tönungen (Ton in Ton) als Druckfarbe beliebt. Fast alle Sterbebildchen hatten auf der Bildseite einen schwarzen oder manchmal auch silbernen Rand. Seltener kam anstelle des Silbers auch Gold zur Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1880 bis etwa 1914 waren besonders in Bayern, starkfarbige, bunte und oftmals auch lackierte Sterbebildchen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Totenzettel mit Fotografien des Verstorbenen sind schon seit 1846 bekannt. Später, nach dem Jahr 1875, kam der Brauch auf der Textseite des Totenzettels eine Fotographie des Verstorbenen anzubringen allmählich immer mehr auf. Anfangs wurden die Portraits in Handarbeit in meist rechteckige oder ovale Form danach in die dafür vorgesehene Felder des Totenzettels eingeklebt. Mit der Weiterentwicklung der Fototechnik, die dann in der Lage war, diese Aufnahmen günstiger herzustellen, wurden auch die Häufigkeit der Anbringung bzw. dann auch der Druck eines Fotos auf den Sterbebildern größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ersten Weltkrieg wurde es dann allgemein zur Gepflogenheit ein Foto des verstorbenen oder gefallenen Anverwandten in den Totenzettel einzudrucken. Damit war auch der  Ausdruck &amp;quot;Gefallenenbildchen&amp;quot; geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute genutzten Sterbebilder werden wie früher in großen Druckverlagen als Massenware produziert. Die Bildseite trägt fast ausschließlich einen randlosen Vierfarbendruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Texte  werden entweder noch in den örtlichen Druckereien aufgebracht oder in den jeweiligen Beerdigungsinstituten selbst eingedruckt. Die entsprechende Ausrüstung wie Computer, Drucker, Falzmaschinen usw., sowie die entsprechende Software mit graphischen Darstellungen und vorgefertigten Texten, sind im Handel erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schema und Aufbau eines Sterbebildes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die äußere Form ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die häufigste Art der Totenzettel ist das einfache Blatt oder das doppelseitige Faltblatt. Selten gibt es auch drei- oder vierfach gefaltete Sterbebildchen. Dies sind meist solche, auf denen mehrere Familienangehörige, die zum gleichen Zeitpunkt den Tod fanden, angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Größe der einzelnen Exemplare ist sehr variabel. Im Gegensatz zu den ganz frühen Exemplaren, aus dem 18. Jahrhundert, die durchaus eine Größe bis zu 40x50cm haben konnten, haben die heutigen Stücke meist ein Standartmaß von 11x7cm (einfach) bzw. 11x14cm (doppelseitig). In Österreich meist DinA4-Format (21x30cm).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lassen sich jedoch auch alle möglichen andere Maße finden. Es gab keine Norm. Alle Größen, in der Höhe zwischen 5 und 12 cm, in der Breite zwischen 4,5 bis 7cm kommen vor. Wichtig war, es passte in das Gebetbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gibt es Totenbildchen die von diesen Größen und in ihrer Form erheblich abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein dreifach gefaltetes Sterbebild, dessen drittes Blatt (rechts außen, oval ausgeschnitten) nach innen umgeklappt und über das Bild gelegt, einen Rahmen um das Porträt des Abgebildeten legt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Originalgröße des dreifachen Faltblattes 21,2x10,7cm)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier, als Beispiel ein dreifach gefaltetes Sterbebild auf dem die Porträts einer dreiköpfigen Familie abgebildet sind, die bei einem Verkehrsunfall gemeinsam ihr Leben verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorderseite oder Rückseite ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Streitfrage, was ist die Vorder- und was ist die Rückseite eines Sterbebildchens, kommt zwar selten vor, wird aber immer wieder gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem einseitigem Totenzettel ist der gedruckte Text, die Aussagen über den Verstorbenen das Primäre, das Bild auf der anderen Seite, meist ein Heiligenbild ist von sekundärer Bedeutung. Deshalb ist die Textseite bei einem Sterbebildchen als die Vorderseite zu betrachten. Dies wäre auch anzuwenden bei den heutigen, meist doppelseitigen, gefalteten Sterbebildchen, bei denen man eigentlich nur von einer Außen- und Innenseite sprechen kann. In diesem Fall wäre die Innenseite, auch hier wiederum die Textseite, gleichbedeutend mit der Vorderseite zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders ist dies der Fall bei Heiligen- oder Andachtsbildern. Hier bestimmt das Bild den Charakter des Objektes. Meist sind die Bildchen sogar umseitig unbedruckt. Somit kann man ohne zu zögern hier die Bildseite als die Vorderseite betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorderseite / Textseite ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anordnungen auf der Textseite von einblättrigen Totenzettel entsprechen im Allgemeinem immer wieder einem gleichen Schema. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blatt wird in den meisten Fällen durch einen schwarzen Rand gerahmt. Dieser Rand kommt nach etwa 1960 außer Mode und ist heute nicht mehr anzutreffen. In Österreich war ein ca. 3cm schwarzer Rand üblich, heute ist es meist nur ein schmaler schwarzer Rahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz oben ein Christliches Emblem, meist ist es das Kreuz. In anderen Fällen können es aber auch eine Kombination von Taube und Kreuz, manchmal ein Palmwedel, oder ein Eisernes Kreuz, bei gefallenen Soldaten, sein. Bei neueren Exemplaren sind diese Symbole oftmals durch ein Bild des Verstorbenen ersetzt.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nächstes findet man eine oder zwei Zeilen mit einer Gedenk- oder Gebetsempfehlung, wie &amp;quot;Christliches Andenken im Gebet&amp;quot; oder &amp;quot;Zur frommen Erinnerung im heiligen Gebete&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diese schließen sich dann die persönlichen Daten des Verstorbenen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sogenannte Anrede begann meist mit den Floskeln wie &amp;quot;an den Hochwohlgeborenen Herr&amp;quot;, &amp;quot;an die ehrengeachtete Frau&amp;quot;, &amp;quot;die tugendsame Jungfrau&amp;quot; oder &amp;quot;den ehrbarer Jüngling&amp;quot;. Es ist durchaus verständlich, wenn diese letzteren Floskeln uns heute ein Schmunzeln entlocken wenn wir lesen, dass diese Jungfrau oder der Junggeselle im betagten Alter von 60, 70 Jahren oder noch darüber verstarben. So ändern sich die Sitten und Bräuche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach folgte der Namen, meist mit allen Vornamen und allen Titeln. Sehr oft findet man auch den Haus- oder Hofname, welcher in Bayern eine ganz besondere Stellenwert hat, da er Auskunft über Stand, Haus und Besitz anzeigt. Schon allein der Besitz eines Hauses wird, mit dem häufigen Zusatz &amp;quot;Hausbesitzer(in),  erwähnt.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter wurde dann Sterbedatum sowie Sterbeort angegeben. Bei älteren Sterbebildern kann man nicht selten, neben dem Sterbedatum, die Zeit vom Eintritt des Todes auf eine Viertelstunde genau ersehen. Neben der Ortsangabe findet man in den ländlichen Gegenden nicht selten die Angaben der zuständigen Pfarrei. Das Geburtsdatum wurde in den meisten Fällen durch die Altersangabe bei Eintritt des Todes ersetzt. So heiß es z.B. &amp;quot;im 72. Lebensjahr&amp;quot; oder mit &amp;quot;im Alter von 56 Jahren&amp;quot;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angaben zur Todesursache, die gemacht wurden, sind zum größten Teil nicht sehr aussagekräftig. Sie werden meist nur durch die Floskel &amp;quot;nach längerem Leiden&amp;quot;, &amp;quot;nach kurzer Krankheit&amp;quot;, &amp;quot;kurz und plötzlich&amp;quot;, &amp;quot;nach einem Unglücksfall&amp;quot;, usw., ausgedrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kam der Beruf, die besonderen Tätigkeiten des Verstorbenen, die Mitgliedschaft in Vereinen oder Vereinigungen sowie seine Orden und Ehrenzeichen, die er sich im Laufe seinen Lebens er- bzw. verdient hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Angaben zu den Berufen, Tätigkeiten oder sonstigen Beschäftigungsnachweisen werden uns viele, heute nicht mehr geläufige vor Augen geführt. Der Nachtwächter, der Postillon, der Oberbrieftaubenmeister, der Realitätenbesitzer (einer der von seinen Immobilien lebt), der Inwohner (Mieter), der Ökonom (Landwirt), der Gütler, Katler  (Kleinbauer), der Söldner (Taglöhner), der Privatier (Rentner) oder der Pfründner (Insasse eines Pfründhauses, d.h. Altersheimes oder Armenhauses ).    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als letzten Teil  folgen Gebetsmuster, die man dem Toten für sein Seelenheil zukommen lassen kann. Bei älteren Exemplaren von Totenzettel kann der Betende noch sehen wie viel Tage an Fegefeuer er der &amp;quot;Armen Seele&amp;quot; durch sein Beten ersparen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rheinland werden auch kurze Lebensläufe auf dem Sterbezettel abgedruckt. Nicht selten wird angegeben welche Schule der Verstorbene besucht hat, welche Ausbildung und Beruf er hatte, wann und wo er, wen geheiratet hat und wie viel Kinder geboren wurden. Auch eine Aufzählung aller Hinterbliebenen wird nicht selten angegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit in der Ausstattung der Textseite sind die Sterbebilder gefallener Soldaten, auch Gefallenbildchen genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg 1914-18 wurde neben dem fast obligatorischen Bild des Gefallenen und dem Dienstgrad auch die Einheit angegeben der er angehört hatte z.B. &amp;quot;Landwehrmann der 4. Komp. 15.Res.-Inf.Regts&amp;quot;. Zum Teil wurde auch die Todesart angegeben. So hieß es z.B. &amp;quot;infolge einer Granatverletzung&amp;quot;, &amp;quot;durch einen Kopfschuss&amp;quot;, &amp;quot;durch Verschüttung&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Weltkrieg, 1939-45, waren Angaben über die Einheit auf den Totenzettel nicht mehr ersichtlich, sie wurde anonymisiert. So hieß es z.B. nur noch &amp;quot;Gefreiter in einem Gebirgsjägerregiment&amp;quot;. Es gab aber Hinweise wo der Gefallene während seiner militärischen Zeit eingesetzt war, wie z.B. &amp;quot;Teilnehmer am Polen- und Frankreichfeldzug&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Todesart wurde auch nicht mehr angegeben. Pauschale Hinweise ergaben sich nur aus den Vermerken &amp;quot;Im Lazarett an den Folgen einer Verwundung verstorben&amp;quot; oder &amp;quot;in Kriegsgefangenschaft verstorben&amp;quot;. Andere besondere Hinweise gab der Totenzettel her wenn geschrieben stand &amp;quot;bei einem Partisanenüberfall durch Mörderhand ums Leben gekommen&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich durften bei allen Gefallenenbildern nicht die Angaben zu Orden und Ehrenzeichen fehlen. Für den Militariasammler ist es besonders interessant, wenn diese  Auszeichnungen auf dem Bild des Gefallenen zu sehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei zivilen Toten, die in der Heimat, bedingt durch Kriegseinflüsse z.B. Bombenangriffen, um das Leben kamen, wurde die Todesursache besonders erwähnt. So konnte man damaligen Zeit immer wieder lesen &amp;quot;bei einem Fliegerangriff&amp;quot; oder &amp;quot;bei einem Terrorangriff&amp;quot; ums Leben gekommen. Eine Besonderheit gegenüber den normalen Sterbebildern ist es, dass anstelle eines christlichen Symbols im Kopf der Textseite ein Eisernes Kreuz wie auf den Sterbebildern gefallener Soldaten zu sehen sind.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sterbebilder der heutigen Zeit, das heißt nach etwa 1980 sind (in Deutschland) meist doppelseitig. Die Informationen, die sie enthalten beschränken sich oftmals nur noch auf das Foto, den Namen sowie Geburts- und Sterbedatum. Angaben zum ausgeübten Beruf, Geburts- und Sterbeort werden immer seltener gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon im Kapitel &amp;quot;Brauchtum und Anwendung&amp;quot; beschrieben, hat sich bei den neueren Sterbebildchen ein Wandel vollzogen. Besonders im bayrischen Raum ist die Information über den Verstorbenen auf ein Minimum reduziert.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Totenzettel aus dem Rheinland sind auch heute noch ausführlicher gestaltet und für den Historiker oder Genealogen wesentlich interessanter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückseite / Bildseite ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptthema auf der Rückseite, der Bildseite der Totenzettel ist sehr oft die Passion Christi. Angefangen von Szenen der Todesangst auf dem Ölberg über den Kreuzweg und den Kreuzestod auf Golgatha bis hin zur Auferstehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere oft dargestelltes Motive finden sich im Themenkreis Maria als schmerzensreiche Muttergottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch zu den Gestalten aus dem näheren Umfeld Jesus, die während der Leidensgeschichte eine besondere Rolle spielten, wie Maria Magdalena, Veronika mit dem Schweißtuch oder Johannes, wird zurückgegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielfach wird das Bild von Jesus als den guten Hirten dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben gibt es Bilder der Heilige Familie, die sie in ihrer werktäglichen Beschäftigung zeigen. Besonders der Heilige Joseph als Tischler, der als Schutzpatron gilt, kommt häufig vor. Aber auch sonstige Sterbepatrone wie der Heilige Paulus, der Heilige Antonius oder die Heilige Thekla sind nicht selten anzutreffen. Im Grunde steht der gesamte Kanon der Heiligen als Abbildung zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere große Rolle, vor allem bei Totenzettel für verstorbene Kinder, spielen Abbildungen von Schutzengeln. Auch die Darstellungen von Maria oder Christus als Spender von Trost und Zuversicht werden in solchen Fällen gerne abgedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oftmals werden auch die Abbildungen der als wundertätig geltenden Marien- oder Heiligenfiguren aus bekannten Wallfahrtsorten gewählt. In Bayern ist dies vor allen die „Schwarzen Madonna&amp;quot; von Altötting.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Motivgebiet sind die Herzensbilder. Vor allem Herz-Jesu und Herz-Marien-Bilder sind weitverbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorlagen für viele Motive sind die Maler Murillo, Raffael, Michelangelo, Dürer, Guido Reni und Carlo Dolci. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Motivserie findet man bei den sogenannten Gefallenenbildern. Neben den herkömmlichen, bereits beschriebenen Motiven findet man hier ein besonderes auf den &amp;quot;Soldatentod&amp;quot; abgestimmte Genre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Weltkrieg, 1914-18, kann man meist den gefallenen Helden, der behütet oder heimgeholt von Jesus, Maria oder einem Engel, finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Weltkrieg und zwar erst nach 1941, denn bis dahin gab es fast nur das &amp;quot;normale&amp;quot; Bild, wurde eine vom ersten Weltkrieg deutlich unterschiedliche Ikonographie herausgegeben. Es gab das Eichenlaub, das Eisernes Kreuz, das Hakenkreuz, Helm und Schwerter, Lorbeer und Siegespalmen. Daneben immer wieder auch pathetische Texte, wie &amp;quot;für Führer, Volk und Vaterland&amp;quot;.                 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein  häufig vorkommendes Motiv war das sogenannte Soldaten-, Heldengrab, welches ein Birkenkreuz, mit Namenstafel sowie Stahlhelm zeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute hat in der Motivwahl ein Wandel stattgefunden. Die Bildseite wird nicht selten mit Naturaufnahmen, der bunten Ansicht einer Bergkapelle, eines Gipfelkreuzes oder den &amp;quot;Betenden Händen&amp;quot; von Dürer geschmückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum werden Totenzettel gesammelt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründe dafür sind vielfältig. Familienangehörige sammeln die Totenzettel um sich an ihre verstorbenen Familienmitglieder und Vorfahren zu erinnern und für sie zu beten. Die Christliche Gemeinde sammelt um ihrer Gemeindemitglieder zu gedenken und sie in ihre Gebete einzuschließen. Der Heimatkundler, der an Sitten und Gebräuche seiner Heimat interessiert ist, sammelt sie um anhand der Daten, dem Aussehen, der Kleidung, des Berufes und sonstigen Hinweisen über das Leben des Toten, seine heimatkundlichen Kenntnisse zu erweitern. Der Genealoge, um die Angaben auf dem Totenzettel für seine Forschungen auszuwerten. Der Military-Sammler, um die Bilder der Gefallenen, möglichst in voller Uniform und Ordensschmuck zur Abrundung seiner Sammlung zu verwenden. Viele Stadt- Länder- und Staatsarchive sammeln die Belege zum Zwecke späterer Auswertung unter den verschiedensten sozialen, medizinischen, ethnischen und anderen Gesichtspunkten. Nicht zu vergessen sind die Sammler, die sich den Totenzettel wegen der Motive und der zum Teil kunstvollen Drucktechnik dieser Bilder der Rückseite widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warum ich Totenzettel / Sterbebilder sammle (&#039;&#039;von Werner Ollig&#039;&#039;) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Grund 1&lt;br /&gt;
:Der Beweggrund für mein Sammeln von Totenzetteln bzw. Sterbebildern war die Ablehnung der Anfertigung und Überlassung einer Fotokopie, des im Kölner Stadtarchiv  vorliegenden Sterbezettels, meines im Ersten Weltkrieg gefallenen Onkels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die zweimaliger Anfrage wurde mir stets mit der Begründung: &amp;quot;Eine Fotokopie kann aus konservatorischen Gründen nicht durchgeführt werden.&amp;quot;, abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Grund, das Verschwinden dieser Trauerzettel in den Katakomben eines staatlichen Archivs und damit die Unerreichbarkeit für den privaten Interessierten, haben mich veranlasst selbst mit dem Sammeln dieser Belege zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Grund 2&lt;br /&gt;
:Sterbebilder enthalten Daten, die dem Genealogen wertvolle Hinweise für seine Forschungen geben können. Sie unterliegen nicht dem strengen Datenschutzgesetz und sind dadurch jederzeit offen verwendbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Man kann zum Beispiel anhand des Sterbedatums und - ortes die entsprechenden Behörden, sei es das zuständige Standes- oder Kirchenamt anschreiben, um Daten des verstorbenen Verwandten zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Bes. Hinweis&#039;&#039;&#039;: Sterbebilder/Totenzettel sind keine amtlichen Dokumente und können aus genealogischer Sicht nicht als echte Belege bzw. Dokumente gewertet werden. Sie sind rein privater Natur und die darauf  enthaltenen Daten können durchaus fehlerhaft sein. So sollte man sich bei der Auswertung immer wieder den Spruch vor Augen halten, den es im Rheinland gibt : &amp;quot;Dä lück wie ne Dudezettel&amp;quot;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Grund 3&lt;br /&gt;
:Auf der Suche nach Totenzettel / Sterbebilder und anderen genealogisch verwertbaren Belegen, auf Flohmärkten und einschlägigen Geschäften, haben immer wieder ergeben, dass Sterbebilder bei Wohnungsauflösungen oder ähnlichen Umständen weggeworfen oder verbrannt werden. Damit gehen diese leicht zugänglichen Informationen für immer verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zweck der Sammlung&lt;br /&gt;
:Mit der Sammlung, der Registrierung der darauf enthaltenen Daten und der Veröffentlichung im Internet, möchte ich auch anderen Interessierten Zugang zu meiner Sammlung ermöglichen. Die Daten sind im anhängenden &amp;quot;Archiv Totenzettel&amp;quot; veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Meine Sammlung  ist derzeit auf etwa 35.000 bis 40.000 verschiedener Sterbebilder angewachsen, von denen ich bisher etwa 20.000 registriert und katalogisiert habe. Der Grossteil der Sterbebilder kommt aus dem bayrischen Raum, ein kleinerer Teil aus Baden-Württemberg und dem Rheinland. Aufgenommen und katalogisiert werden der Familien- und Geburtsnamen. Weiterhin, sofern vorhanden, das Geburts- und Sterbedatum, Geburts- und Sterbeort, Beruf, letzte Tätigkeit, Beruf des Ehepartners, der Ort der Bestattung, Name und Ort der Druckerei sowie Art und Größe des Totenzettels. Einige Exemplare habe ich nur in Form einer Kopie. Sie wurden mir zum Teil  leihweise für die Anfertigung einer Ablichtung überlassen. Andere waren mir als Kopien zugesandt oder übergeben worden. Sie sind meist aus privaten Beständen oder aus anderen Sammlungen von Militariasammlern oder Heimatkundlern. Alle Kopien sind als solche besonders gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zum Schluss eine Bitte&lt;br /&gt;
:Sollten Sie zu Hause Totenzettel / Sterbebilder besitzen, auf die Sie keinen Wert legen, bitte diese nicht wegwerfen oder vernichten. Übergeben Sie diese Totenzettel einem genealogischen Verein in Ihrer Nähe (siehe http://vereine.genealogy.net).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In [[Österreich]] geben Sie den Totenzettel (Parte) (auch als Kopie) an den genealogischen [[Wien/Archive#Heraldisch-Genealogische Gesellschaft &#039;Adler&#039;|Verein &#039;Adler&#039;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Oder rufen Sie mich an bzw. senden sie mir eine E-Mail oder einen Brief damit ich mich mit Ihnen in Verbindung setzen kann. Sie können diese Sterbebilder oder Totenzettel jedoch auch einfach in einen Umschlag stecken und an meine Adresse senden. Die Portokosten erhalten Sie von mir ersetzt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Werner Ollig&lt;br /&gt;
:Mörikestrasse 12&lt;br /&gt;
:82256 Fürstenfeldbruck&lt;br /&gt;
:Tel.: 08141 - 20706&lt;br /&gt;
:E-Mail: mailto:ollig@t-online.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
* Vereinigte Westfälische Adelsarchive e.V., Bestand Haus Welbergen, Akten bis 1929, &lt;br /&gt;
** darin Totenzettel von Angehörigen verschiedener adliger Familien (Aicholt, Ascheberg, Boeselager, Brenken, Droste-Hülshoff, Droste-Kerckerinck, Droste-Senden, Droste-Vischering, Elmendorff, Elverfeldt gen. Beverförde, Fürstenberg, Heyden, Holnstein aus Bayern, Kalckstein, Kerckerinck-Borg, Kleinsorgen, Korff-Harkotten, Korff-Schmising, Lilien, Nagel, Oer, Papen, Plettenberg, Rump, Schorlemer-Alst, Schmising-Kerssenbrock, Spiessen, Stockhausen, Twickel, Voorst, Wintgen, Wolff-Metternich, Wrede-Melschede, zur Mühlen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.adler-wien.at/wDeutsch/index.shtml - Genalogischer Verein ADLER (siehe dort -&amp;gt; Bibliothek -&amp;gt; Sammlungen) Die weltweit größte Sammlung (&amp;gt; 500.000) Zettel, naturgemäß aus dem Umfeld von [[Wien]] ([[Österreich]])&lt;br /&gt;
* http://www.totenzettel.org - Totenzettelsammlung (126.000) auf dem deutschen Genealogieserver&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.vfg-pulheim.de/totenzettel/info.shtml - Pulheimer Totenzettelsammlung mit rund 18000 Totenzetteln&lt;br /&gt;
* [http://www.duesseldorf.de/presse/pld/d2007/d2007_12/d2007_12_18/07121411_169.pdf Totenzettelsammlung des Düsseldorfer Stadtarchivs] mit über 23.000 Totenzetteln (Buch und CD) &lt;br /&gt;
* http://www.genealogy.net/privat/ollig/ - Über 20.000 Totenzettel auf der Homepage des Ollig-Archiv&lt;br /&gt;
* http://www.heimatbund-st-toenis.de/he_tod.htm - Totenzettel-Archiv St. Tönis&lt;br /&gt;
* http://www.sterbebild.de - Deutsche Militär-Sterbebildchen&lt;br /&gt;
* http://www.bidprentje.tk - Eine große niederländische Totenzettelsammlung&lt;br /&gt;
*http://roots.fred-baltus.nl - Totenzettelsammlung von Fred Baltus bzw. vom Heimatverein Roerstreek &amp;lt;br /&amp;gt;Hinweis: Die Seite verlangt eine Anmeldung, bevor man in der Datenbank suchen kann.&lt;br /&gt;
*http://www.roerstreekmuseum.nl/hvr - Totenzettelsammlung vom Heimatverein Roerstreek (über 250.000 bidprentjes 28.2.09)&amp;lt;br /&amp;gt;Hinweis: gleiche Sammlung wie bei Fred Baltus.&lt;br /&gt;
* [http://genealogie-limburg.net/index.php?module=bidpr&amp;amp;func=zoek genealogie-limburg.net] bidprentje-Sammlung aus Limburg (NL)&lt;br /&gt;
* [http://genealogie.dannypeeters.nl/bidprentjes/ genealogie.dannypeeters.nl] Datenbank mit über 100.000 niederländischen bidprentjes (28.2.09)&lt;br /&gt;
* [http://archief.venlo.nl/genealogie/zoek-bidprentjes.asp http://archief.venlo.nl/genealogie//bidprentjes.htm] Ca. 20.000 Totenzettel im Stadtarchivs Venlo &lt;br /&gt;
* [http://genwiki.nl/limburg/index.php?title=Bidprentje http://genwiki.nl/limburg] Artikel mit weiteren Sammlungen aus Limburg&lt;br /&gt;
* http://www.genpluswin.de/Totenzet.htm - Totenzettelsammlung Leni van Heukelum mit ca. 19.000 Totenzetteln vom Niederrhein (Kleve/Kranenburg) auf CD, bearbeitet von Peter W. Lohmann &lt;br /&gt;
* http://www.kirchturm.net/friedhof/index-sb.html Sterbebilder, Friedhof, Grabinschriften, Kriegerdenkmal in Hofkirchen&lt;br /&gt;
* http://www.genealogienetz.de/vereine/wgff/publikationen2.htm#Totenzettel - Auswertung von 80 000 Totenzetteln aus Rheinischen Sammlungen von Herbert Schleicher in Buchform &lt;br /&gt;
* http://totenzettel.informatik.uni-wuerzburg.de Die Würzburger Totenzettel - Knapp 5000 Totenzettel, aufgenommen von Peter Kolb&lt;br /&gt;
* http://www.heimatbund-om.de/literatur/ov-2006-02-23-Totenblaetchen.html Über 28.000 Totenbilder aus dem Oldenburger Münsterland auf einer DVD, herausgegeben vom Heimatbund für das Oldenburger Münsterland&lt;br /&gt;
* http://www.stmartinusholzheim.de/pfarrarchiv.htm Totenzettel im Pfarrarchiv der Katholischen Kirchengemeinde St. Martinus Holzheim&lt;br /&gt;
* http://baseportal.de/baseportal/Stephan_Bliemel/Totenzettel Totenzettel hauptsächlich aus dem Raum Wasserburg am Inn&lt;br /&gt;
* http://www.denkmalprojekt.org/Sterbebilder/Totenzettel.htm Totenzettel gefallener Soldaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Siehe auch:&#039;&#039; [[Danksagung]], [[Leichenpredigt]], [[Todesanzeige]], [[Projekt Familienanzeigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Totenzettel| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quellengattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausgesuchter Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolf</name></author>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Totenzettel&amp;diff=513217</id>
		<title>Totenzettel</title>
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		<updated>2008-07-29T21:03:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolf: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zur &#039;&#039;&#039;[http://db.genealogy.net/familienanzeigen/totenzettel.php?PID=551 Totenzettelabfrage]&#039;&#039;&#039; und [[{{PAGENAME}}/Dateneingabe|&#039;&#039;&#039;Infos zur Dateneingabe&#039;&#039;&#039;]]  bzw. &#039;&#039;&#039;[[FAQ-Familienanzeigen|Projekt-Hilfeseite]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ausgesuchter Artikel}}&lt;br /&gt;
Auch bekannt unter den Begriffen: Trauerzettel oder Trauerbilder, Sterbezettel oder Sterbebilder, Totenzettel oder Totenbilder, Partenzettel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Der Brauch Sterbezettel anzufertigen und zu verteilen kam in der ersten Hälfte des 18.Jh in Holland auf. Erste Totenzettel  werden bereits aus dem 17. Jh. erwähnt. Als sogenannte &#039;&#039;Bidprendtjes&#039;&#039; wurden sie im heutigen Gebiet der Niederlanden, im Raum Amsterdam, verteilt. Diese &#039;&#039;Bidprendtjes&#039;&#039; wurden, wie auch heute noch, während oder unmittelbar nach den Beerdigungsriten an die Trauergäste,  die den Verstorbenen auf seinem letzten Wege begleitet hatten, übergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorläufer dieser Totenzettel, meist handgeschrieben, gab es bereits ein Jahrhundert vorher. Zu Beginn waren es die katholische Geistlichkeit und der Adel, denen man nach deren Tod mit diesen Trauerandenken gedachte. Später wurde diese Sitte auch allgemein üblich. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Von Holland aus breitete sich der Brauch über das ganze, vornehmlich katholische Europa aus. Zuerst in den Städten, später auch auf dem Lande wurden diese &#039;&#039;&#039;Totenzettel&#039;&#039;&#039; gedruckt und verteilt. Besonders die Kriege 1866 und 1870/71 &amp;quot;förderten&amp;quot; in Deutschland, hier besonders auf dem Lande, diesen Brauch. Man gedachte und ehrte damit den auf den Schlachtfeldern dieser Kriege verbliebenen Männern und Söhnen, die ihre Ruhestätte in fremder Erde, weit entfernt von der Heimat fanden.  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Totenzettel&#039;&#039; enthalten in der Regel den Namen, das Geburts- und Sterbedatum, den Geburts- und Sterbeort des Verstorbenen. Weiterhin sind häufig Hinweise auf den Beruf, den Lebensverlauf, die Familie mit Ehepartner und Kindern sowie die Todesursache auf &#039;&#039;Totenzetteln&#039;&#039; vermerkt. Auch besondere Auszeichnungen und Ehrungen können aufgeführt sein. Die Wortendung &amp;quot;-bilder&amp;quot;, wie &#039;&#039;Totenbilder&#039;&#039; oder &#039;&#039;Sterbebilder&#039;&#039;, wurden den Belegen wohl erst zugedacht als man begann die Rückseiten von Heiligen- oder Andachtsbildchen für  diesem Zweck nutzte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Erfindung der Fotografie, findet man auf vielen &#039;&#039;Sterbezetteln&#039;&#039; auch eine Abbildung des Dahingegangenen. Daher wohl auch die Bezeichnung &#039;&#039;Sterbebild&#039;&#039;. Schon seit jeher wurden diese &#039;&#039;Trauerzettel&#039;&#039; oder &#039;&#039;Trauerbildchen&#039;&#039; aus den verschiedensten Gründen gesammelt. Sie enthielten neben den Daten des Verstorbenen vor allem auch die schriftliche Bitte, daß der Leser für das Seelenheil des Dahingegangenen beten solle. In dieser Bitte um Gebete für den Verstorbenen lag die wahre Bedeutung und das Besondere der &#039;&#039;Totenzettel&#039;&#039;. Erst in zweiter Linie waren sie zu dieser Zeit als Objekte der Erinnerung gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den heutigen &#039;&#039;Totenzetteln&#039;&#039; fehlen immer häufiger diese Fürbitten. In seiner gesamten Gestaltung, sowohl im Text als auch in der äußeren Form tendiert das moderne &#039;&#039;Sterbebild&#039;&#039; immer mehr hin zum Gegenstand der Erinnerung. Der Grundgedanke, dem Verstorbenen auf seinem Wege in die Seeligkeit zu helfen, wird damit mehr oder weniger in den Hintergrund verdrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die ersten Totenzettel und ihre Verbreitung bis heute ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Sterbebild 1852 Bild.jpg|thumb|150px|Sterbebild Bildseite von 1852 (Originalgröße 10,1x15,0cm)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Sterbebild_1852_Text.jpg|thumb|150px|Sterbebild Textseite von 1852]]&lt;br /&gt;
Das Brauchtum der Verteilung von Totenzettel entwickelte sich während der Gegenreformation im 17.Jahrhundert im Gebiet des heutigen Belgien und der Niederlande. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niederländische Quellen geben das Jahr 1668 als das Entstehungsjahr für die ersten Bidprendtjes an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren zuerst handbeschriebene Einzelblätter aus Pergament oder Papier auf denen, neben dem Namen des Verstorbenen, der Todeszeitpunkt mit Datum und Uhrzeit, die Bitte ausgesprochen wurde für das Seelenheil des Dahingegangenen zu beten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Totenzettel wurden aus christlicher Sicht zwei verschiedene aber ineinander greifende Ziele abgedeckt. Es waren dies die Sicherung des Seelenheils des Verstorbenen  und die Erinnerung an ihn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1670 kennt man aus Amsterdam auch Bidprendtjes in gedruckter Form. Wenig später kamen dann auch vorgedruckte Exemplare auf, in die der Name und die Daten des Toten handschriftlich eingetragen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In erster Linie waren es die höheren Stände, der Adel und der Klerus sowie der gehobene Mittelstand, der diese Bidprendtjes schreiben bzw. drucken ließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der Zeit um 1730 nutzte man immer öfters die Rückseite von Andachts- und Heiligenbildern um darauf die notwendigen Eintragungen für ein Bitprendtjes vorzunehmen. Ab diesem Zeitpunkt lässt sich durchaus die Bezeichnung Sterbebild(chen) für den Totenzettel anwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Mitte des 18. Jahrhunderts war diese Sitte, die Verteilung von Totenzettel, -bildchen, weitgehendst auf den erweiterten Raum um Amsterdam beschränkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach der französischen Revolution, gegen Ende des 18. Jahrhundert, verbreitetet sich dieser katholische Brauch im gesamten niederländischen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts drang diese Gepflogenheit, der Ausgabe von Totenzettel, über die bisherigen Grenzen hinaus, in die Gebiete Europas vor, deren Bevölkerung überwiegend dem katholischen Glaubens angehörten. Nach Süden über Frankreich bis Italien, über Deutschland nach Österreich. Auch nach Übersee, über den Kanal nach Irland und mit den Auswanderern in die Gebiete der USA und dem französischen Kanada.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf deutschem Gebiet entfaltete sich der Brauch nach den gleichen Regeln. Von Nordwesten entlang den Landstrichen mit überwiegend katholischer Einwohner nach dem Süden. Über das niederrheinische Gebiet nach Westfalen, dem Rheinland, nach Hessen, der Pfalz, nach Baden und Württemberg und Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1840 etwa, werden so auch Totenzettel  in Bayern, Tirol und Österreich bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von evangelischer Seite wurde der Brauch weitgehendst abgelehnt, so dass eine Ausdehnung nach dem Norden und Osten des damaligen Deutschland fast gänzlich unterblieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ursprünglich in den Niederlanden, so waren es in den ersten Jahren auch in Deutschland vor allem der Adel, der Klerus und das gehobenere Bürgertum sowie reichere Großbauern, die für Ihre Verstorbene Totenzettel drucken ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wesentlichen Anstoß zur allgemeinen Verbreitung des Brauches der Verteilung  erfuhren die Totenzettel in Deutschland durch die Kriege 1866, 1870/71 und dem ersten Weltkrieg 1914/18. Viele junge Männer hatten auf den Schlachtfeldern fern der Heimat ihr Leben verloren. Eine Überführung der Toten zur Beerdigung auf den heimatlichen Friedhof, wie es heute geschieht, war damals nicht möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So blieb den Angehörigen zu Hause nur der gedruckte Totenzettel, zum Teil mit einem Bild des Gefallenen versehen, als Gedenk- und Erinnerungsstück zurück und trug damit nicht unerheblich dazu bei, dass man das Sterbebild heute immer mehr als Erinnerungsbild betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Totenzettel_Krieg_1870-711.jpg|Totenzettel aus dem Krieg von 1870 - Textseite&lt;br /&gt;
Bild:Totenzettel_Krieg_1870-712.jpg|Totenzettel aus dem Krieg von 1870 - Bildseite&lt;br /&gt;
Bild:Totenbild_Soldaten_Doppelkarte.jpg|Totenzettel eines Soldaten - Doppelkarte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verschiedene Bezeichnungen für den Totenzettel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die als &amp;quot;Bidprendtjes&amp;quot;, im Gebiet der heutigen Niederlande, erstmals erwähnten Gedenk- bzw. Gebetszettel für einen Verstorbenen, nennt man im Rheinland Totenzettel, in Bayern Sterbebildchen, in Österreich Partenzettel (nicht Patezettel) - wobei die Parte im eigentlichen Sinne eine Todesanzeige ist, kommt vom französischen &amp;quot;faire part&amp;quot; (= mitteilen). In der Schweiz &#039;Leidzettel&#039;. Auch die Bezeichnung &#039;Trauerzettel&#039; ist in verschieden Regionen nicht unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im ersten und zweiten Weltkrieg erschienen Totenzettel mit den Abbildungen der im Felde gefallener Angehörigen ließ im Volksmund auch die Bezeichnung Gefallenenbildchen aufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wortendung &amp;quot; -zettel&amp;quot;, &amp;quot;-bildchen&amp;quot; oder &amp;quot;-bild&amp;quot; sind fast immer austauschbar und unterliegen meist nur regionalen sprachspezifischen Besonderheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglich Bezeichnung war wohl &amp;quot;-zettel&amp;quot;, denn die ersten Bidprendtjes waren einseitig bedruckte Pergament- oder Papierblätter. (Mit Zettel wird laut Duden ein kleines Blatt Papier bezeichnet.) Erst als man begann die Rückseite von Andachtsbildchen mit den Angaben für einen Totenzettel zu beschriften ergab es sich, dass die Wortendung &amp;quot;-bild&amp;quot; oder &amp;quot;-bildchen&amp;quot; zutreffend wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Aufbringen bzw. Aufdrucken von Fotographien der Verstorbenen auf die Trauerzettel erfuhr die Wortendung &amp;quot;-bildchen&amp;quot; eine zusätzliche Bestätigung dieser Betrachtungsweise.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Johannes Goldner ( verst. 8.7.1994 ), dessen Sammlung bayrischer Totenbilder in München im &amp;quot;Zentrum für außergewöhnliche Museen&amp;quot; ( ZAM ) ausgestellt war, nannte die Objekte seiner Sammlung &amp;quot;Papierene Epitaphe&amp;quot;. In der Einleitung zum Austellungskatalog erläutert Prof. Dr. Goldner: &amp;quot;Wenngleich der Begriff Epitaph ursprünglich nur Gedächtnismale aus Holz, Stein oder Bronze meint, so sei die Ausdehnung und Erweiterung auch auf das Material -Papier- erlaubt.&amp;quot;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &amp;quot;Letzte Visitenkarte&amp;quot;  wird der Totenzettel in der Broschüre von Fritz Demmel bezeichnet, in der reich bebildert das Sterbebildchen thematisch behandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brauchtum und Anwendung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den Leichenpredigten, die sich in erster Linie mit dem vergangenen Leben des Dahingegangenen beschäftigten, war der Totenzettel, in seiner ursprünglichen Bedeutung, für dessen „Zukunft&amp;quot;, für das Leben nach dem Leben, im Jenseits gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Fürbitte ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Totenzettel_Ablassgebet_Fauscher.png|thumb|150px|300 Tage Ablass]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Totenzettel_Ablass_Trollmann.png|thumb|150px|7 Jahre, 7 Quadr. Ablass]]&lt;br /&gt;
Seit jeher wurde mit der Übergabe eines Totenzettels sozusagen die Bitte ausgesprochen, für das Seelenheil des Verstorbenen zu beten, ihn auf dem Weg durch das Fegefeuer mit sogenannten Ablassgebeten zu unterstützen und ihm damit beim Abtragen der angehäuften irdische Schuld zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den beiden vorstehenden Abbildungen sind solche Kurzgebete zur Unterstützung der &amp;quot;Armen Seele&amp;quot; abgedruckt. Es lässt sich gut erkennen welche Verringerung des &amp;quot;Strafmaßes&amp;quot; dem Verstorbenen gutgeschrieben wird, wenn ein solches Gebet für ihn gesprochen wird. Bei genauer Betrachtungsweise ist aber auch eine gewisse inflationäre Steigerung der Freisprechungsdauer durch ein Gebet bei dem Sterbezettel von 1944 gegenüber dem aus dem Jahr 1907, unschwer zu erkennen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen katholischen Gemeinden ist es Brauch an Allerseelen die Sterbebilder der im letzten Jahr verstorbenen Gemeindemitglieder auszustellen, um ihnen zu gedenken und ihnen an diesem besonderen Tag Gebete zu widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zur Erinnerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Unterstützung für das Seelenheil des Verstorbenen ging es natürlich auch darum den Dahingegangenen nicht zu vergessen, sich an seine Persönlichkeit zu erinnern. Jedoch, schon immer waren dies nicht die alleinigen Gründe, die den Druck eines Sterbezettels rechtfertigten. So strahlten die guten Taten, der besondere Stand, Auszeichnungen und  anderer positiver Leistungen des Verflossenen auf den Nachkommen ab und konnten somit wiederum dessen Lebenslauf günstig beeinflussen. Es konnte ein  Ansporn für den Nachfolgenden sein oder Faktor für Begünstigungen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verteilung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur Todesanzeige, die man unmittelbar nach dem Ableben eines bekannten Menschen versandte oder verteilte, um damit den Zeitpunkt und Ort der Bestattung kund zu tun, wurde bzw. werden die Totenzettel erst im Verlauf der Beerdigungszeremonie ausgegeben. Dies geschieht unmittelbar vor oder nach der Totenmesse oder der Grablegung. Früher wurde diese Tätigkeit nicht selten durch die Leichenfrau oder den Totengräber vorgenommen. Heute werden die Sterbebildchen entweder durch den Mesner, einem Messdiener oder von einem Friedhofsangestellten verteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Fällen wird ein Sterbebildchen auch an des Holzkreuz geheftet, das anstelle des späteren Grabkreuzes und Grabsteines, auf dem frische Grab steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Brauch ist es auch ein Sterbebildchen dem Danksagungsbrief beizufügen, den man als Antwort auf eine schriftliche Beileidsbezeugung versendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verwahrung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel werden die empfangenen Sterbebildchen in das Gebetbuch gelegt, so daß man beim Kirchgang stets wieder an den Toten erinnert wird und ihm ein besonderes Gebet widmet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch kann man oftmals Sterbebildchen, besonders im Süddeutschen Raum im sogenannten Herrgottswinkel in der &amp;quot;Guten Stube&amp;quot; finden. Dort wird es neben dem Kreuz aufgestellt oder hingehängt um den darauf vermerkten oder abgebildeten Verstorbene auch zu Hause regelmäßig in die Gebete einzuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie in der Kirche, in Gesellschaft mit den gesamten Mitgliedern der katholischen Pfarrgemeinde, ist es in manchen Familien Sitte an Allerseelen die gesammelten Sterbebilder der verstorbenen Familienangehörigen Revue passieren zu lassen um ihnen an diesem Tag zu gedenken und für sie zu beten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahre füllen sich die Gebetbücher in die man neben den Totenzettel auch die Heiligen- und Andachtbildchen einlegte. Ältere Sterbebildchen und solche von nicht so nahen Verwandten oder Bekannten, werden aus dem Buch verbannt. Sie kommen meist, weil man sie aus Gründen der Pietät nicht beseitigt, in eine Schachtel, in der sie dann in irgend einer Ecke oder Schublade längere Zeit unbeachtet liegen bleiben. Letztendlich werden sie  von der nachkommenden Generation, den Erben, die keinen Bezug zu dem Verstorbenen haben,  nicht selten vernichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einigen Sterbebildchen lassen sich die verschiedenen Aufbewahrungsorte anhand von &amp;quot;Gebrauchspuren&amp;quot; erkennen. So findet man zugeschnittene Totenzettel, die in das kleine Gebetbuch passen mussten oder solche mit Spuren von Klebestreifen oder Reiszwecklöcher, mit denen sie im Herrgottswinkel oder auch weniger pietätsvoll an einer Pinwand befestigt waren. Es lassen sich aber durchaus auch Bücherwurmlöcher und Zerstörungen durch Mäusefraß feststellen.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wandlung vom Fürbittzettel zum Erinnerungsobjekt ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Totenzettel_Waldmann.png|thumb|150px|Waldmann]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Totenzettel_Engelhardt1.png|thumb|150px|Engelhard]]&lt;br /&gt;
Schon von Anfang an war das Sterbebildchen auch ein Objekt der Erinnerung an die darauf benannten Persönlichkeit. So heißt es z.B. auf dem Totenzettel des Herrn Josef Anton Waldmann von 1849 &amp;quot;Gedenke im Gebet&amp;quot; oder auf dem des Herr Sebastian Engelhardt von 1893 &amp;quot; Zur frommen Erinnerung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem ersten Weltkrieg, etwa um 1920, erfuhren die Sterbebildchen langsam aber stetig eine Wandlung in ihrem grundsätzlichen Charakter, sowohl im Inhalt als auch in der äußeren Form. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bitte um Ablassgebete verschwand fast völlig, was auch auf einen Wechsel im Ritus der katholischen Kirche hinweisen könnte. Anstelle des Gebetes findet man heute oft ein  Gedicht oder Worte großer Denker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vor dem ersten Weltkrieg meist nur als Miniatur verwendeten Porträt-Fotos wurden größer und nahmen mehr Raum auf dem Totenzettel ein. Man schuf aus Platzgründen das faltbare Doppelblatt. Dieses, aufgrund der Faltung nun in der doppelten Papierstärke vorliegende Sterbebildchen, brachte damit nicht die idealen Voraussetzungen mit, für längere Zeit als Einlagezettel im Gebetsbuch aufbewahrt zu werden.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen weiteren bedeutsamen Schub, weg vom Sterbebildchen mit Bitten um Gebete, hin zum Erinnerungsblatt ist in den letzten Jahrzehnten, etwa seit dem Jahr 1970 verzeichnen.           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in Süddeutschen Raum lässt die moderne Gestaltung der Sterbebildchens kaum Zweifel an dem Traditionswechsel aufkommen. So enthält das heutige Sterbebildchen neben dem Namen, dem Geburts- und Sterbedatum meist nur noch eine Fotografie. Die förmliche Bitte um ein Gebet für den Verstorbenen sucht man oftmals vergebens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Wandel kann man durchaus als Wende, weg vom Fürbittzettel, hin zum Erinnerungsbildchen betrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Sterbebildchen entspricht damit unseren derzeitigen allgemeinen Verhaltungsnormen und  den heutigen Gepflogenheiten sich in die persönlichen Anonymität zurück zuziehen, sowie der fast schon panischen Angst vor der möglichen Preisgabe persönlicher Daten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das heutige Sterbebildchen, aus Sicht der Kirche, vielleicht nicht mehr ganz dem entspricht für das es einmal geschaffen wurde, so hat es in großen Teilen unserer  Bevölkerung seinen festen Platz im Ritual rund um die entgültige Verabschiedung eines Verwandten oder Mitbürgers hier auf Erden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sollte man die Sterbebildchen heute unter der neuen Betrachtungsweise sehen und den Spruch, den ich auf einem  Sterbebildchen gelesen habe, als das wesentliche Motto betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Totenzettel_Donsberger.png|thumb|300px|center|Totenzettel Donsberger]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, ist nicht tot - er ist nur fern. Tot ist, wer vergessen wird.&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drucktechniken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Totenzettel, die Mitte des 17. Jahrhunderts im Niederländischen Raum als sogenannte Bidprendtjes erschienen sind, waren im Kupferstichdruckverfahren hergestellt. Es waren einseitig bedruckte Blätter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts kam dieses Druckverfahren bei der Herstellung der von Totenzettel (Bitprendtjes) und Andachtsbildchen in Anwendung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aufkommen des Stahlstiches im Jahr 1820 stellte man die Andachtsbildchen und Totenzettel auch in diesem neuem Stahlstichdruckverfahren her. Die ersten bekannten Bilder erscheinen um das Jahr 1840.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die, in diesem Zusammenhang erwähnten Heiligen- und  Andachtsbildchen erklären sich damit, dass man diese in Sterbebildchen umwandelte, in dem man auf deren Rückseite den Nachruf für den Verstorbenen, entweder druckte oder handschriftlich anbrachte. Im Süden Deutschlands, in Österreich und Tirol  war dies bis etwa 1860 üblich. Erst nach 1860 begann man mit der eigenen Produktion von speziellen Sterbebildern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In große Druckhäuser wurden die Bilder in Massenauflagen hergestellt. Druckereien am Ort übernahmen dann die Ausfertigung der Textseite. Verlage und örtliche Druckereien sind meist auf den jeweiligen Seiten ersichtlich. Der Großverlag auf der Bildseite, die örtliche Druckerei auf der Textseite, beide Male am unteren Rand platziert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Jahr 1860 kam die Lithographie, der Steindruck, die es bereits seit 1798 gab, für den Druck von Sterbebildchen zur Anwendung. Ungefähr 20 Jahre später, um das Jahr 1880 herum begannen, mit der Nutzung der Chromlithographie, die Sterbebildchen und natürlich auch die Heiligen- und Andachtsbildchen Farben zu bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer öfter erschienen die Sterbebildchen mit einer bunten Rückseite (Bildseite). Die Textseite blieb fast immer ohne Farbe, schwarz-weiß zum Teil mit schwarzen Rand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit kam beim chromlithographischem Druckverfahren vor allem die Farbe Silber zur Anwendung. Des weiteren waren gedeckte Farben wie graugrün, beige oder verschieden braune oder blaue Tönungen (Ton in Ton) als Druckfarbe beliebt. Fast alle Sterbebildchen hatten auf der Bildseite einen schwarzen oder manchmal auch silbernen Rand. Seltener kam anstelle des Silbers auch Gold zur Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1880 bis etwa 1914 waren besonders in Bayern, starkfarbige, bunte und oftmals auch lackierte Sterbebildchen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Totenzettel mit Fotografien des Verstorbenen sind schon seit 1846 bekannt. Später, nach dem Jahr 1875, kam der Brauch auf der Textseite des Totenzettels eine Fotographie des Verstorbenen anzubringen allmählich immer mehr auf. Anfangs wurden die Portraits in Handarbeit in meist rechteckige oder ovale Form danach in die dafür vorgesehene Felder des Totenzettels eingeklebt. Mit der Weiterentwicklung der Fototechnik, die dann in der Lage war, diese Aufnahmen günstiger herzustellen, wurden auch die Häufigkeit der Anbringung bzw. dann auch der Druck eines Fotos auf den Sterbebildern größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ersten Weltkrieg wurde es dann allgemein zur Gepflogenheit ein Foto des verstorbenen oder gefallenen Anverwandten in den Totenzettel einzudrucken. Damit war auch der  Ausdruck &amp;quot;Gefallenenbildchen&amp;quot; geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute genutzten Sterbebilder werden wie früher in großen Druckverlagen als Massenware produziert. Die Bildseite trägt fast ausschließlich einen randlosen Vierfarbendruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Texte  werden entweder noch in den örtlichen Druckereien aufgebracht oder in den jeweiligen Beerdigungsinstituten selbst eingedruckt. Die entsprechende Ausrüstung wie Computer, Drucker, Falzmaschinen usw., sowie die entsprechende Software mit graphischen Darstellungen und vorgefertigten Texten, sind im Handel erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schema und Aufbau eines Sterbebildes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die äußere Form ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die häufigste Art der Totenzettel ist das einfache Blatt oder das doppelseitige Faltblatt. Selten gibt es auch drei- oder vierfach gefaltete Sterbebildchen. Dies sind meist solche, auf denen mehrere Familienangehörige, die zum gleichen Zeitpunkt den Tod fanden, angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Größe der einzelnen Exemplare ist sehr variabel. Im Gegensatz zu den ganz frühen Exemplaren, aus dem 18. Jahrhundert, die durchaus eine Größe bis zu 40x50cm haben konnten, haben die heutigen Stücke meist ein Standartmaß von 11x7cm (einfach) bzw. 11x14cm (doppelseitig). In Österreich meist DinA4-Format (21x30cm).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lassen sich jedoch auch alle möglichen andere Maße finden. Es gab keine Norm. Alle Größen, in der Höhe zwischen 5 und 12 cm, in der Breite zwischen 4,5 bis 7cm kommen vor. Wichtig war, es passte in das Gebetbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gibt es Totenbildchen die von diesen Größen und in ihrer Form erheblich abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein dreifach gefaltetes Sterbebild, dessen drittes Blatt (rechts außen, oval ausgeschnitten) nach innen umgeklappt und über das Bild gelegt, einen Rahmen um das Porträt des Abgebildeten legt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Originalgröße des dreifachen Faltblattes 21,2x10,7cm)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier, als Beispiel ein dreifach gefaltetes Sterbebild auf dem die Porträts einer dreiköpfigen Familie abgebildet sind, die bei einem Verkehrsunfall gemeinsam ihr Leben verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorderseite oder Rückseite ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Streitfrage, was ist die Vorder- und was ist die Rückseite eines Sterbebildchens, kommt zwar selten vor, wird aber immer wieder gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem einseitigem Totenzettel ist der gedruckte Text, die Aussagen über den Verstorbenen das Primäre, das Bild auf der anderen Seite, meist ein Heiligenbild ist von sekundärer Bedeutung. Deshalb ist die Textseite bei einem Sterbebildchen als die Vorderseite zu betrachten. Dies wäre auch anzuwenden bei den heutigen, meist doppelseitigen, gefalteten Sterbebildchen, bei denen man eigentlich nur von einer Außen- und Innenseite sprechen kann. In diesem Fall wäre die Innenseite, auch hier wiederum die Textseite, gleichbedeutend mit der Vorderseite zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders ist dies der Fall bei Heiligen- oder Andachtsbildern. Hier bestimmt das Bild den Charakter des Objektes. Meist sind die Bildchen sogar umseitig unbedruckt. Somit kann man ohne zu zögern hier die Bildseite als die Vorderseite betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorderseite / Textseite ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anordnungen auf der Textseite von einblättrigen Totenzettel entsprechen im Allgemeinem immer wieder einem gleichen Schema. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blatt wird in den meisten Fällen durch einen schwarzen Rand gerahmt. Dieser Rand kommt nach etwa 1960 außer Mode und ist heute nicht mehr anzutreffen. In Österreich war ein ca. 3cm schwarzer Rand üblich, heute ist es meist nur ein schmaler schwarzer Rahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz oben ein Christliches Emblem, meist ist es das Kreuz. In anderen Fällen können es aber auch eine Kombination von Taube und Kreuz, manchmal ein Palmwedel, oder ein Eisernes Kreuz, bei gefallenen Soldaten, sein. Bei neueren Exemplaren sind diese Symbole oftmals durch ein Bild des Verstorbenen ersetzt.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nächstes findet man eine oder zwei Zeilen mit einer Gedenk- oder Gebetsempfehlung, wie &amp;quot;Christliches Andenken im Gebet&amp;quot; oder &amp;quot;Zur frommen Erinnerung im heiligen Gebete&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diese schließen sich dann die persönlichen Daten des Verstorbenen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sogenannte Anrede begann meist mit den Floskeln wie &amp;quot;an den Hochwohlgeborenen Herr&amp;quot;, &amp;quot;an die ehrengeachtete Frau&amp;quot;, &amp;quot;die tugendsame Jungfrau&amp;quot; oder &amp;quot;den ehrbarer Jüngling&amp;quot;. Es ist durchaus verständlich, wenn diese letzteren Floskeln uns heute ein Schmunzeln entlocken wenn wir lesen, dass diese Jungfrau oder der Junggeselle im betagten Alter von 60, 70 Jahren oder noch darüber verstarben. So ändern sich die Sitten und Bräuche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach folgte der Namen, meist mit allen Vornamen und allen Titeln. Sehr oft findet man auch den Haus- oder Hofname, welcher in Bayern eine ganz besondere Stellenwert hat, da er Auskunft über Stand, Haus und Besitz anzeigt. Schon allein der Besitz eines Hauses wird, mit dem häufigen Zusatz &amp;quot;Hausbesitzer(in),  erwähnt.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter wurde dann Sterbedatum sowie Sterbeort angegeben. Bei älteren Sterbebildern kann man nicht selten, neben dem Sterbedatum, die Zeit vom Eintritt des Todes auf eine Viertelstunde genau ersehen. Neben der Ortsangabe findet man in den ländlichen Gegenden nicht selten die Angaben der zuständigen Pfarrei. Das Geburtsdatum wurde in den meisten Fällen durch die Altersangabe bei Eintritt des Todes ersetzt. So heiß es z.B. &amp;quot;im 72. Lebensjahr&amp;quot; oder mit &amp;quot;im Alter von 56 Jahren&amp;quot;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angaben zur Todesursache, die gemacht wurden, sind zum größten Teil nicht sehr aussagekräftig. Sie werden meist nur durch die Floskel &amp;quot;nach längerem Leiden&amp;quot;, &amp;quot;nach kurzer Krankheit&amp;quot;, &amp;quot;kurz und plötzlich&amp;quot;, &amp;quot;nach einem Unglücksfall&amp;quot;, usw., ausgedrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kam der Beruf, die besonderen Tätigkeiten des Verstorbenen, die Mitgliedschaft in Vereinen oder Vereinigungen sowie seine Orden und Ehrenzeichen, die er sich im Laufe seinen Lebens er- bzw. verdient hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Angaben zu den Berufen, Tätigkeiten oder sonstigen Beschäftigungsnachweisen werden uns viele, heute nicht mehr geläufige vor Augen geführt. Der Nachtwächter, der Postillon, der Oberbrieftaubenmeister, der Realitätenbesitzer (einer der von seinen Immobilien lebt), der Inwohner (Mieter), der Ökonom (Landwirt), der Gütler, Katler  (Kleinbauer), der Söldner (Taglöhner), der Privatier (Rentner) oder der Pfründner (Insasse eines Pfründhauses, d.h. Altersheimes oder Armenhauses ).    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als letzten Teil  folgen Gebetsmuster, die man dem Toten für sein Seelenheil zukommen lassen kann. Bei älteren Exemplaren von Totenzettel kann der Betende noch sehen wie viel Tage an Fegefeuer er der &amp;quot;Armen Seele&amp;quot; durch sein Beten ersparen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rheinland werden auch kurze Lebensläufe auf dem Sterbezettel abgedruckt. Nicht selten wird angegeben welche Schule der Verstorbene besucht hat, welche Ausbildung und Beruf er hatte, wann und wo er, wen geheiratet hat und wie viel Kinder geboren wurden. Auch eine Aufzählung aller Hinterbliebenen wird nicht selten angegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit in der Ausstattung der Textseite sind die Sterbebilder gefallener Soldaten, auch Gefallenbildchen genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg 1914-18 wurde neben dem fast obligatorischen Bild des Gefallenen und dem Dienstgrad auch die Einheit angegeben der er angehört hatte z.B. &amp;quot;Landwehrmann der 4. Komp. 15.Res.-Inf.Regts&amp;quot;. Zum Teil wurde auch die Todesart angegeben. So hieß es z.B. &amp;quot;infolge einer Granatverletzung&amp;quot;, &amp;quot;durch einen Kopfschuss&amp;quot;, &amp;quot;durch Verschüttung&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Weltkrieg, 1939-45, waren Angaben über die Einheit auf den Totenzettel nicht mehr ersichtlich, sie wurde anonymisiert. So hieß es z.B. nur noch &amp;quot;Gefreiter in einem Gebirgsjägerregiment&amp;quot;. Es gab aber Hinweise wo der Gefallene während seiner militärischen Zeit eingesetzt war, wie z.B. &amp;quot;Teilnehmer am Polen- und Frankreichfeldzug&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Todesart wurde auch nicht mehr angegeben. Pauschale Hinweise ergaben sich nur aus den Vermerken &amp;quot;Im Lazarett an den Folgen einer Verwundung verstorben&amp;quot; oder &amp;quot;in Kriegsgefangenschaft verstorben&amp;quot;. Andere besondere Hinweise gab der Totenzettel her wenn geschrieben stand &amp;quot;bei einem Partisanenüberfall durch Mörderhand ums Leben gekommen&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich durften bei allen Gefallenenbildern nicht die Angaben zu Orden und Ehrenzeichen fehlen. Für den Militariasammler ist es besonders interessant, wenn diese  Auszeichnungen auf dem Bild des Gefallenen zu sehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei zivilen Toten, die in der Heimat, bedingt durch Kriegseinflüsse z.B. Bombenangriffen, um das Leben kamen, wurde die Todesursache besonders erwähnt. So konnte man damaligen Zeit immer wieder lesen &amp;quot;bei einem Fliegerangriff&amp;quot; oder &amp;quot;bei einem Terrorangriff&amp;quot; ums Leben gekommen. Eine Besonderheit gegenüber den normalen Sterbebildern ist es, dass anstelle eines christlichen Symbols im Kopf der Textseite ein Eisernes Kreuz wie auf den Sterbebildern gefallener Soldaten zu sehen sind.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sterbebilder der heutigen Zeit, das heißt nach etwa 1980 sind (in Deutschland) meist doppelseitig. Die Informationen, die sie enthalten beschränken sich oftmals nur noch auf das Foto, den Namen sowie Geburts- und Sterbedatum. Angaben zum ausgeübten Beruf, Geburts- und Sterbeort werden immer seltener gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon im Kapitel &amp;quot;Brauchtum und Anwendung&amp;quot; beschrieben, hat sich bei den neueren Sterbebildchen ein Wandel vollzogen. Besonders im bayrischen Raum ist die Information über den Verstorbenen auf ein Minimum reduziert.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Totenzettel aus dem Rheinland sind auch heute noch ausführlicher gestaltet und für den Historiker oder Genealogen wesentlich interessanter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückseite / Bildseite ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptthema auf der Rückseite, der Bildseite der Totenzettel ist sehr oft die Passion Christi. Angefangen von Szenen der Todesangst auf dem Ölberg über den Kreuzweg und den Kreuzestod auf Golgatha bis hin zur Auferstehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere oft dargestelltes Motive finden sich im Themenkreis Maria als schmerzensreiche Muttergottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch zu den Gestalten aus dem näheren Umfeld Jesus, die während der Leidensgeschichte eine besondere Rolle spielten, wie Maria Magdalena, Veronika mit dem Schweißtuch oder Johannes, wird zurückgegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielfach wird das Bild von Jesus als den guten Hirten dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben gibt es Bilder der Heilige Familie, die sie in ihrer werktäglichen Beschäftigung zeigen. Besonders der Heilige Joseph als Tischler, der als Schutzpatron gilt, kommt häufig vor. Aber auch sonstige Sterbepatrone wie der Heilige Paulus, der Heilige Antonius oder die Heilige Thekla sind nicht selten anzutreffen. Im Grunde steht der gesamte Kanon der Heiligen als Abbildung zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere große Rolle, vor allem bei Totenzettel für verstorbene Kinder, spielen Abbildungen von Schutzengeln. Auch die Darstellungen von Maria oder Christus als Spender von Trost und Zuversicht werden in solchen Fällen gerne abgedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oftmals werden auch die Abbildungen der als wundertätig geltenden Marien- oder Heiligenfiguren aus bekannten Wallfahrtsorten gewählt. In Bayern ist dies vor allen die „Schwarzen Madonna&amp;quot; von Altötting.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Motivgebiet sind die Herzensbilder. Vor allem Herz-Jesu und Herz-Marien-Bilder sind weitverbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorlagen für viele Motive sind die Maler Murillo, Raffael, Michelangelo, Dürer, Guido Reni und Carlo Dolci. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Motivserie findet man bei den sogenannten Gefallenenbildern. Neben den herkömmlichen, bereits beschriebenen Motiven findet man hier ein besonderes auf den &amp;quot;Soldatentod&amp;quot; abgestimmte Genre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Weltkrieg, 1914-18, kann man meist den gefallenen Helden, der behütet oder heimgeholt von Jesus, Maria oder einem Engel, finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Weltkrieg und zwar erst nach 1941, denn bis dahin gab es fast nur das &amp;quot;normale&amp;quot; Bild, wurde eine vom ersten Weltkrieg deutlich unterschiedliche Ikonographie herausgegeben. Es gab das Eichenlaub, das Eisernes Kreuz, das Hakenkreuz, Helm und Schwerter, Lorbeer und Siegespalmen. Daneben immer wieder auch pathetische Texte, wie &amp;quot;für Führer, Volk und Vaterland&amp;quot;.                 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein  häufig vorkommendes Motiv war das sogenannte Soldaten-, Heldengrab, welches ein Birkenkreuz, mit Namenstafel sowie Stahlhelm zeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute hat in der Motivwahl ein Wandel stattgefunden. Die Bildseite wird nicht selten mit Naturaufnahmen, der bunten Ansicht einer Bergkapelle, eines Gipfelkreuzes oder den &amp;quot;Betenden Händen&amp;quot; von Dürer geschmückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum werden Totenzettel gesammelt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründe dafür sind vielfältig. Familienangehörige sammeln die Totenzettel um sich an ihre verstorbenen Familienmitglieder und Vorfahren zu erinnern und für sie zu beten. Die Christliche Gemeinde sammelt um ihrer Gemeindemitglieder zu gedenken und sie in ihre Gebete einzuschließen. Der Heimatkundler, der an Sitten und Gebräuche seiner Heimat interessiert ist, sammelt sie um anhand der Daten, dem Aussehen, der Kleidung, des Berufes und sonstigen Hinweisen über das Leben des Toten, seine heimatkundlichen Kenntnisse zu erweitern. Der Genealoge, um die Angaben auf dem Totenzettel für seine Forschungen auszuwerten. Der Military-Sammler, um die Bilder der Gefallenen, möglichst in voller Uniform und Ordensschmuck zur Abrundung seiner Sammlung zu verwenden. Viele Stadt- Länder- und Staatsarchive sammeln die Belege zum Zwecke späterer Auswertung unter den verschiedensten sozialen, medizinischen, ethnischen und anderen Gesichtspunkten. Nicht zu vergessen sind die Sammler, die sich den Totenzettel wegen der Motive und der zum Teil kunstvollen Drucktechnik dieser Bilder der Rückseite widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warum ich Totenzettel / Sterbebilder sammle (&#039;&#039;von Werner Ollig&#039;&#039;) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Grund 1&lt;br /&gt;
:Der Beweggrund für mein Sammeln von Totenzetteln bzw. Sterbebildern war die Ablehnung der Anfertigung und Überlassung einer Fotokopie, des im Kölner Stadtarchiv  vorliegenden Sterbezettels, meines im Ersten Weltkrieg gefallenen Onkels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die zweimaliger Anfrage wurde mir stets mit der Begründung: &amp;quot;Eine Fotokopie kann aus konservatorischen Gründen nicht durchgeführt werden.&amp;quot;, abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Grund, das Verschwinden dieser Trauerzettel in den Katakomben eines staatlichen Archivs und damit die Unerreichbarkeit für den privaten Interessierten, haben mich veranlasst selbst mit dem Sammeln dieser Belege zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Grund 2&lt;br /&gt;
:Sterbebilder enthalten Daten, die dem Genealogen wertvolle Hinweise für seine Forschungen geben können. Sie unterliegen nicht dem strengen Datenschutzgesetz und sind dadurch jederzeit offen verwendbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Man kann zum Beispiel anhand des Sterbedatums und - ortes die entsprechenden Behörden, sei es das zuständige Standes- oder Kirchenamt anschreiben, um Daten des verstorbenen Verwandten zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Bes. Hinweis&#039;&#039;&#039;: Sterbebilder/Totenzettel sind keine amtlichen Dokumente und können aus genealogischer Sicht nicht als echte Belege bzw. Dokumente gewertet werden. Sie sind rein privater Natur und die darauf  enthaltenen Daten können durchaus fehlerhaft sein. So sollte man sich bei der Auswertung immer wieder den Spruch vor Augen halten, den es im Rheinland gibt : &amp;quot;Dä lück wie ne Dudezettel&amp;quot;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Grund 3&lt;br /&gt;
:Auf der Suche nach Totenzettel / Sterbebilder und anderen genealogisch verwertbaren Belegen, auf Flohmärkten und einschlägigen Geschäften, haben immer wieder ergeben, dass Sterbebilder bei Wohnungsauflösungen oder ähnlichen Umständen weggeworfen oder verbrannt werden. Damit gehen diese leicht zugänglichen Informationen für immer verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zweck der Sammlung&lt;br /&gt;
:Mit der Sammlung, der Registrierung der darauf enthaltenen Daten und der Veröffentlichung im Internet, möchte ich auch anderen Interessierten Zugang zu meiner Sammlung ermöglichen. Die Daten sind im anhängenden &amp;quot;Archiv Totenzettel&amp;quot; veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Meine Sammlung  ist derzeit auf etwa 35.000 bis 40.000 verschiedener Sterbebilder angewachsen, von denen ich bisher etwa 20.000 registriert und katalogisiert habe. Der Grossteil der Sterbebilder kommt aus dem bayrischen Raum, ein kleinerer Teil aus Baden-Württemberg und dem Rheinland. Aufgenommen und katalogisiert werden der Familien- und Geburtsnamen. Weiterhin, sofern vorhanden, das Geburts- und Sterbedatum, Geburts- und Sterbeort, Beruf, letzte Tätigkeit, Beruf des Ehepartners, der Ort der Bestattung, Name und Ort der Druckerei sowie Art und Größe des Totenzettels. Einige Exemplare habe ich nur in Form einer Kopie. Sie wurden mir zum Teil  leihweise für die Anfertigung einer Ablichtung überlassen. Andere waren mir als Kopien zugesandt oder übergeben worden. Sie sind meist aus privaten Beständen oder aus anderen Sammlungen von Militariasammlern oder Heimatkundlern. Alle Kopien sind als solche besonders gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zum Schluss eine Bitte&lt;br /&gt;
:Sollten Sie zu Hause Totenzettel / Sterbebilder besitzen, auf die Sie keinen Wert legen, bitte diese nicht wegwerfen oder vernichten. Übergeben Sie diese Totenzettel einem genealogischen Verein in Ihrer Nähe (siehe http://vereine.genealogy.net).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In [[Österreich]] geben Sie den Totenzettel (Parte) (auch als Kopie) an den genealogischen [[Wien/Archive#Heraldisch-Genealogische Gesellschaft &#039;Adler&#039;|Verein &#039;Adler&#039;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Oder rufen Sie mich an bzw. senden sie mir eine E-Mail oder einen Brief damit ich mich mit Ihnen in Verbindung setzen kann. Sie können diese Sterbebilder oder Totenzettel jedoch auch einfach in einen Umschlag stecken und an meine Adresse senden. Die Portokosten erhalten Sie von mir ersetzt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Werner Ollig&lt;br /&gt;
:Mörikestrasse 12&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fürstenfeldbruck&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tel.: 08141 - 20706&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
E-Mail: mailto:ollig@t-online.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
* Vereinigte Westfälische Adelsarchive e.V., Bestand Haus Welbergen, Akten bis 1929, &lt;br /&gt;
** darin Totenzettel von Angehörigen verschiedener adliger Familien (Aicholt, Ascheberg, Boeselager, Brenken, Droste-Hülshoff, Droste-Kerckerinck, Droste-Senden, Droste-Vischering, Elmendorff, Elverfeldt gen. Beverförde, Fürstenberg, Heyden, Holnstein aus Bayern, Kalckstein, Kerckerinck-Borg, Kleinsorgen, Korff-Harkotten, Korff-Schmising, Lilien, Nagel, Oer, Papen, Plettenberg, Rump, Schorlemer-Alst, Schmising-Kerssenbrock, Spiessen, Stockhausen, Twickel, Voorst, Wintgen, Wolff-Metternich, Wrede-Melschede, zur Mühlen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.adler-wien.at/wDeutsch/index.shtml - Genalogischer Verein ADLER (siehe dort -&amp;gt; Bibliothek -&amp;gt; Sammlungen) Die weltweit größte Sammlung (&amp;gt; 500.000) Zettel, naturgemäß aus dem Umfeld von [[Wien]] ([[Österreich]])&lt;br /&gt;
* http://www.familienanzeigen.org/totenzettel.php?PID=551 - Totenzettelsammlung (81.000) auf dem deutschen Genealogieserver&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.vgh-pulheim.de/totenzettel/info.shtml - Pulheimer Totenzettelsammlung&lt;br /&gt;
* http://www.duesseldorf.de/top/thema010/kultur/beitraege/totenzettel/index.shtml - Totenzettelsammlung des Düsseldorfer Stadtarchivs&lt;br /&gt;
* http://www.genealogy.net/privat/ollig/ - Über 20.000 Totenzettel auf der Homepage des Ollig-Archiv&lt;br /&gt;
* http://www.heimatbund-st-toenis.de/he_tod.htm - Totenzettel-Archiv St. Tönis&lt;br /&gt;
* http://www.sterbebild.de - Deutsche Militär-Sterbebildchen&lt;br /&gt;
* http://www.bidprentje.tk - Eine große niederländische Totenzettelsammlung&lt;br /&gt;
*http://roots.fred-baltus.nl - Totenzettelsammlung von Fred Baltus bzw. vom Heimatverein Roerstreek (über 110.000)&amp;lt;br /&amp;gt;Hinweis: Die Seite verlangt eine Anmeldung, bevor man in der Datenbank suchen kann.&lt;br /&gt;
*http://www.roerstreekmuseum.nl/hvr - Totenzettelsammlung vom Heimatverein Roerstreek (über 110.00)&amp;lt;br /&amp;gt;Hinweis: Gleiche Sammlung wie bei Fred Baltus.&lt;br /&gt;
* [http://genealogie-limburg.net/index.php?module=bidpr&amp;amp;func=zoek genealogie-limburg.net] bidprentje-Sammlung aus Limburg (NL)&lt;br /&gt;
* [http://genealogie.dannypeeters.nl/bidprentjes/ genealogie.dannypeeters.nl] Datenbank mit derzeit 38.409 niederländischen bidprentjes (03.10.06)&lt;br /&gt;
* http://www.genpluswin.de/Totenzet.htm - Totenzettelsammlung Leni van Heukelum mit ca. 19.000 Totenzetteln vom Niederrhein (Kleve/Kranenburg) auf CD, bearbeitet von Peter W. Lohmann &lt;br /&gt;
* http://www.kirchturm.net/friedhof/index-sb.html Sterbebilder, Friedhof, Grabinschriften, Kriegerdenkmal in Hofkirchen&lt;br /&gt;
* http://www.genealogienetz.de/vereine/wgff/publikationen2.htm#Totenzettel - Auswertung von 80 000 Totenzetteln aus Rheinischen Sammlungen von Herbert Schleicher in Buchform &lt;br /&gt;
* http://totenzettel.informatik.uni-wuerzburg.de Die Würzburger Totenzettel - Knapp 5000 Totenzettel, aufgenommen von Peter Kolb&lt;br /&gt;
* http://www.heimatbund-om.de/literatur/ov-2006-02-23-Totenblaetchen.html Über 28.000 Totenbilder aus dem Oldenburger Münsterland auf einer DVD, herausgegeben vom Heimatbund für das Oldenburger Münsterland&lt;br /&gt;
* http://www.stmartinusholzheim.de/pfarrarchiv.htm Totenzettel im Pfarrarchiv der Katholischen Kirchengemeinde St. Martinus Holzheim&lt;br /&gt;
* http://baseportal.de/baseportal/Stephan_Bliemel/Totenzettel Totenzettel hauptsächlich aus dem Raum Wasserburg am Inn&lt;br /&gt;
* ----&lt;br /&gt;
Mit freundlicher Genemigung von Werner Ollig, mailto:ollig@t-online.de, http://www.genealogy.net/privat/ollig/&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Siehe auch:&#039;&#039; [[Danksagung]], [[Leichenpredigt]], [[Todesanzeige]], [[Projekt Familienanzeigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Totenzettel| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quellengattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausgesuchter Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Totenzettel&amp;diff=411730</id>
		<title>Totenzettel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Totenzettel&amp;diff=411730"/>
		<updated>2008-01-27T23:35:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolf: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zur &#039;&#039;&#039;[http://db.genealogy.net/familienanzeigen/totenzettel.php?PID=551 Totenzettelabfrage]&#039;&#039;&#039; und [[{{PAGENAME}}/Dateneingabe|&#039;&#039;&#039;Infos zur Dateneingabe&#039;&#039;&#039;]]  bzw. &#039;&#039;&#039;[[FAQ-Familienanzeigen|Projekt-Hilfeseite]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ausgesuchter Artikel}}&lt;br /&gt;
Auch bekannt unter den Begriffen: Trauerzettel oder Trauerbilder, Sterbezettel oder Sterbebilder, Totenzettel oder Totenbilder, Partenzettel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Der Brauch Sterbezettel anzufertigen und zu verteilen kam in der ersten Hälfte des 18.Jh in Holland auf. Erste Totenzettel  werden bereits aus dem 17. Jh. erwähnt. Als sogenannte &#039;&#039;Bidprendtjes&#039;&#039; wurden sie im heutigen Gebiet der Niederlanden, im Raum Amsterdam, verteilt. Diese &#039;&#039;Bidprendtjes&#039;&#039; wurden, wie auch heute noch, während oder unmittelbar nach den Beerdigungsriten an die Trauergäste,  die den Verstorbenen auf seinem letzten Wege begleitet hatten, übergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorläufer dieser Totenzettel, meist handgeschrieben, gab es bereits ein Jahrhundert vorher. Zu Beginn waren es die katholische Geistlichkeit und der Adel, denen man nach deren Tod mit diesen Trauerandenken gedachte. Später wurde diese Sitte auch allgemein üblich. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Von Holland aus breitete sich der Brauch über das ganze, vornehmlich katholische Europa aus. Zuerst in den Städten, später auch auf dem Lande wurden diese &#039;&#039;&#039;Totenzettel&#039;&#039;&#039; gedruckt und verteilt. Besonders die Kriege 1866 und 1870/71 &amp;quot;förderten&amp;quot; in Deutschland, hier besonders auf dem Lande, diesen Brauch. Man gedachte und ehrte damit den auf den Schlachtfeldern dieser Kriege verbliebenen Männern und Söhnen, die ihre Ruhestätte in fremder Erde, weit entfernt von der Heimat fanden.  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Totenzettel&#039;&#039; enthalten in der Regel den Namen, das Geburts- und Sterbedatum, den Geburts- und Sterbeort des Verstorbenen. Weiterhin sind häufig Hinweise auf den Beruf, den Lebensverlauf, die Familie mit Ehepartner und Kindern sowie die Todesursache auf &#039;&#039;Totenzetteln&#039;&#039; vermerkt. Auch besondere Auszeichnungen und Ehrungen können aufgeführt sein. Die Wortendung &amp;quot;-bilder&amp;quot;, wie &#039;&#039;Totenbilder&#039;&#039; oder &#039;&#039;Sterbebilder&#039;&#039;, wurden den Belegen wohl erst zugedacht als man begann die Rückseiten von Heiligen- oder Andachtsbildchen für  diesem Zweck nutzte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Erfindung der Fotografie, findet man auf vielen &#039;&#039;Sterbezetteln&#039;&#039; auch eine Abbildung des Dahingegangenen. Daher wohl auch die Bezeichnung &#039;&#039;Sterbebild&#039;&#039;. Schon seit jeher wurden diese &#039;&#039;Trauerzettel&#039;&#039; oder &#039;&#039;Trauerbildchen&#039;&#039; aus den verschiedensten Gründen gesammelt. Sie enthielten neben den Daten des Verstorbenen vor allem auch die schriftliche Bitte, daß der Leser für das Seelenheil des Dahingegangenen beten solle. In dieser Bitte um Gebete für den Verstorbenen lag die wahre Bedeutung und das Besondere der &#039;&#039;Totenzettel&#039;&#039;. Erst in zweiter Linie waren sie zu dieser Zeit als Objekte der Erinnerung gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den heutigen &#039;&#039;Totenzetteln&#039;&#039; fehlen immer häufiger diese Fürbitten. In seiner gesamten Gestaltung, sowohl im Text als auch in der äußeren Form tendiert das moderne &#039;&#039;Sterbebild&#039;&#039; immer mehr hin zum Gegenstand der Erinnerung. Der Grundgedanke, dem Verstorbenen auf seinem Wege in die Seeligkeit zu helfen, wird damit mehr oder weniger in den Hintergrund verdrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die ersten Totenzettel und ihre Verbreitung bis heute ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Sterbebild 1852 Bild.jpg|thumb|150px|Sterbebild Bildseite von 1852 (Originalgröße 10,1x15,0cm)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Sterbebild_1852_Text.jpg|thumb|150px|Sterbebild Textseite von 1852]]&lt;br /&gt;
Das Brauchtum der Verteilung von Totenzettel entwickelte sich während der Gegenreformation im 17.Jahrhundert im Gebiet des heutigen Belgien und der Niederlande. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niederländische Quellen geben das Jahr 1668 als das Entstehungsjahr für die ersten Bidprendtjes an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren zuerst handbeschriebene Einzelblätter aus Pergament oder Papier auf denen, neben dem Namen des Verstorbenen, der Todeszeitpunkt mit Datum und Uhrzeit, die Bitte ausgesprochen wurde für das Seelenheil des Dahingegangenen zu beten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Totenzettel wurden aus christlicher Sicht zwei verschiedene aber ineinander greifende Ziele abgedeckt. Es waren dies die Sicherung des Seelenheils des Verstorbenen  und die Erinnerung an ihn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1670 kennt man aus Amsterdam auch Bidprendtjes in gedruckter Form. Wenig später kamen dann auch vorgedruckte Exemplare auf, in die der Name und die Daten des Toten handschriftlich eingetragen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In erster Linie waren es die höheren Stände, der Adel und der Klerus sowie der gehobene Mittelstand, der diese Bidprendtjes schreiben bzw. drucken ließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der Zeit um 1730 nutzte man immer öfters die Rückseite von Andachts- und Heiligenbildern um darauf die notwendigen Eintragungen für ein Bitprendtjes vorzunehmen. Ab diesem Zeitpunkt lässt sich durchaus die Bezeichnung Sterbebild(chen) für den Totenzettel anwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Mitte des 18. Jahrhunderts war diese Sitte, die Verteilung von Totenzettel, -bildchen, weitgehendst auf den erweiterten Raum um Amsterdam beschränkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach der französischen Revolution, gegen Ende des 18. Jahrhundert, verbreitetet sich dieser katholische Brauch im gesamten niederländischen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts drang diese Gepflogenheit, der Ausgabe von Totenzettel, über die bisherigen Grenzen hinaus, in die Gebiete Europas vor, deren Bevölkerung überwiegend dem katholischen Glaubens angehörten. Nach Süden über Frankreich bis Italien, über Deutschland nach Österreich. Auch nach Übersee, über den Kanal nach Irland und mit den Auswanderern in die Gebiete der USA und dem französischen Kanada.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf deutschem Gebiet entfaltete sich der Brauch nach den gleichen Regeln. Von Nordwesten entlang den Landstrichen mit überwiegend katholischer Einwohner nach dem Süden. Über das niederrheinische Gebiet nach Westfalen, dem Rheinland, nach Hessen, der Pfalz, nach Baden und Württemberg und Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1840 etwa, werden so auch Totenzettel  in Bayern, Tirol und Österreich bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von evangelischer Seite wurde der Brauch weitgehendst abgelehnt, so dass eine Ausdehnung nach dem Norden und Osten des damaligen Deutschland fast gänzlich unterblieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ursprünglich in den Niederlanden, so waren es in den ersten Jahren auch in Deutschland vor allem der Adel, der Klerus und das gehobenere Bürgertum sowie reichere Großbauern, die für Ihre Verstorbene Totenzettel drucken ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wesentlichen Anstoß zur allgemeinen Verbreitung des Brauches der Verteilung  erfuhren die Totenzettel in Deutschland durch die Kriege 1866, 1870/71 und dem ersten Weltkrieg 1914/18. Viele junge Männer hatten auf den Schlachtfeldern fern der Heimat ihr Leben verloren. Eine Überführung der Toten zur Beerdigung auf den heimatlichen Friedhof, wie es heute geschieht, war damals nicht möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So blieb den Angehörigen zu Hause nur der gedruckte Totenzettel, zum Teil mit einem Bild des Gefallenen versehen, als Gedenk- und Erinnerungsstück zurück und trug damit nicht unerheblich dazu bei, dass man das Sterbebild heute immer mehr als Erinnerungsbild betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Totenzettel_Krieg_1870-711.jpg|Totenzettel aus dem Krieg von 1870 - Textseite&lt;br /&gt;
Bild:Totenzettel_Krieg_1870-712.jpg|Totenzettel aus dem Krieg von 1870 - Bildseite&lt;br /&gt;
Bild:Totenbild_Soldaten_Doppelkarte.jpg|Totenzettel eines Soldaten - Doppelkarte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verschiedene Bezeichnungen für den Totenzettel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die als &amp;quot;Bidprendtjes&amp;quot;, im Gebiet der heutigen Niederlande, erstmals erwähnten Gedenk- bzw. Gebetszettel für einen Verstorbenen, nennt man im Rheinland Totenzettel, in Bayern Sterbebildchen, in Österreich Partenzettel (nicht Patezettel) - wobei die Parte im eigentlichen Sinne eine Todesanzeige ist, kommt vom französischen &amp;quot;faire part&amp;quot; (= mitteilen). In der Schweiz &#039;Leidzettel&#039;. Auch die Bezeichnung &#039;Trauerzettel&#039; ist in verschieden Regionen nicht unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im ersten und zweiten Weltkrieg erschienen Totenzettel mit den Abbildungen der im Felde gefallener Angehörigen ließ im Volksmund auch die Bezeichnung Gefallenenbildchen aufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wortendung &amp;quot; -zettel&amp;quot;, &amp;quot;-bildchen&amp;quot; oder &amp;quot;-bild&amp;quot; sind fast immer austauschbar und unterliegen meist nur regionalen sprachspezifischen Besonderheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglich Bezeichnung war wohl &amp;quot;-zettel&amp;quot;, denn die ersten Bidprendtjes waren einseitig bedruckte Pergament- oder Papierblätter. (Mit Zettel wird laut Duden ein kleines Blatt Papier bezeichnet.) Erst als man begann die Rückseite von Andachtsbildchen mit den Angaben für einen Totenzettel zu beschriften ergab es sich, dass die Wortendung &amp;quot;-bild&amp;quot; oder &amp;quot;-bildchen&amp;quot; zutreffend wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Aufbringen bzw. Aufdrucken von Fotographien der Verstorbenen auf die Trauerzettel erfuhr die Wortendung &amp;quot;-bildchen&amp;quot; eine zusätzliche Bestätigung dieser Betrachtungsweise.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Johannes Goldner ( verst. 8.7.1994 ), dessen Sammlung bayrischer Totenbilder in München im &amp;quot;Zentrum für außergewöhnliche Museen&amp;quot; ( ZAM ) ausgestellt war, nannte die Objekte seiner Sammlung &amp;quot;Papierene Epitaphe&amp;quot;. In der Einleitung zum Austellungskatalog erläutert Prof. Dr. Goldner: &amp;quot;Wenngleich der Begriff Epitaph ursprünglich nur Gedächtnismale aus Holz, Stein oder Bronze meint, so sei die Ausdehnung und Erweiterung auch auf das Material -Papier- erlaubt.&amp;quot;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &amp;quot;Letzte Visitenkarte&amp;quot;  wird der Totenzettel in der Broschüre von Fritz Demmel bezeichnet, in der reich bebildert das Sterbebildchen thematisch behandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brauchtum und Anwendung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den Leichenpredigten, die sich in erster Linie mit dem vergangenen Leben des Dahingegangenen beschäftigten, war der Totenzettel, in seiner ursprünglichen Bedeutung, für dessen „Zukunft&amp;quot;, für das Leben nach dem Leben, im Jenseits gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Fürbitte ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Totenzettel_Ablassgebet_Fauscher.png|thumb|150px|300 Tage Ablass]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Totenzettel_Ablass_Trollmann.png|thumb|150px|7 Jahre, 7 Quadr. Ablass]]&lt;br /&gt;
Seit jeher wurde mit der Übergabe eines Totenzettels sozusagen die Bitte ausgesprochen, für das Seelenheil des Verstorbenen zu beten, ihn auf dem Weg durch das Fegefeuer mit sogenannten Ablassgebeten zu unterstützen und ihm damit beim Abtragen der angehäuften irdische Schuld zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den beiden vorstehenden Abbildungen sind solche Kurzgebete zur Unterstützung der &amp;quot;Armen Seele&amp;quot; abgedruckt. Es lässt sich gut erkennen welche Verringerung des &amp;quot;Strafmaßes&amp;quot; dem Verstorbenen gutgeschrieben wird, wenn ein solches Gebet für ihn gesprochen wird. Bei genauer Betrachtungsweise ist aber auch eine gewisse inflationäre Steigerung der Freisprechungsdauer durch ein Gebet bei dem Sterbezettel von 1944 gegenüber dem aus dem Jahr 1907, unschwer zu erkennen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen katholischen Gemeinden ist es Brauch an Allerseelen die Sterbebilder der im letzten Jahr verstorbenen Gemeindemitglieder auszustellen, um ihnen zu gedenken und ihnen an diesem besonderen Tag Gebete zu widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zur Erinnerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Unterstützung für das Seelenheil des Verstorbenen ging es natürlich auch darum den Dahingegangenen nicht zu vergessen, sich an seine Persönlichkeit zu erinnern. Jedoch, schon immer waren dies nicht die alleinigen Gründe, die den Druck eines Sterbezettels rechtfertigten. So strahlten die guten Taten, der besondere Stand, Auszeichnungen und  anderer positiver Leistungen des Verflossenen auf den Nachkommen ab und konnten somit wiederum dessen Lebenslauf günstig beeinflussen. Es konnte ein  Ansporn für den Nachfolgenden sein oder Faktor für Begünstigungen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verteilung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur Todesanzeige, die man unmittelbar nach dem Ableben eines bekannten Menschen versandte oder verteilte, um damit den Zeitpunkt und Ort der Bestattung kund zu tun, wurde bzw. werden die Totenzettel erst im Verlauf der Beerdigungszeremonie ausgegeben. Dies geschieht unmittelbar vor oder nach der Totenmesse oder der Grablegung. Früher wurde diese Tätigkeit nicht selten durch die Leichenfrau oder den Totengräber vorgenommen. Heute werden die Sterbebildchen entweder durch den Mesner, einem Messdiener oder von einem Friedhofsangestellten verteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Fällen wird ein Sterbebildchen auch an des Holzkreuz geheftet, das anstelle des späteren Grabkreuzes und Grabsteines, auf dem frische Grab steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Brauch ist es auch ein Sterbebildchen dem Danksagungsbrief beizufügen, den man als Antwort auf eine schriftliche Beileidsbezeugung versendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verwahrung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel werden die empfangenen Sterbebildchen in das Gebetbuch gelegt, so daß man beim Kirchgang stets wieder an den Toten erinnert wird und ihm ein besonderes Gebet widmet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch kann man oftmals Sterbebildchen, besonders im Süddeutschen Raum im sogenannten Herrgottswinkel in der &amp;quot;Guten Stube&amp;quot; finden. Dort wird es neben dem Kreuz aufgestellt oder hingehängt um den darauf vermerkten oder abgebildeten Verstorbene auch zu Hause regelmäßig in die Gebete einzuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie in der Kirche, in Gesellschaft mit den gesamten Mitgliedern der katholischen Pfarrgemeinde, ist es in manchen Familien Sitte an Allerseelen die gesammelten Sterbebilder der verstorbenen Familienangehörigen Revue passieren zu lassen um ihnen an diesem Tag zu gedenken und für sie zu beten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahre füllen sich die Gebetbücher in die man neben den Totenzettel auch die Heiligen- und Andachtbildchen einlegte. Ältere Sterbebildchen und solche von nicht so nahen Verwandten oder Bekannten, werden aus dem Buch verbannt. Sie kommen meist, weil man sie aus Gründen der Pietät nicht beseitigt, in eine Schachtel, in der sie dann in irgend einer Ecke oder Schublade längere Zeit unbeachtet liegen bleiben. Letztendlich werden sie  von der nachkommenden Generation, den Erben, die keinen Bezug zu dem Verstorbenen haben,  nicht selten vernichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einigen Sterbebildchen lassen sich die verschiedenen Aufbewahrungsorte anhand von &amp;quot;Gebrauchspuren&amp;quot; erkennen. So findet man zugeschnittene Totenzettel, die in das kleine Gebetbuch passen mussten oder solche mit Spuren von Klebestreifen oder Reiszwecklöcher, mit denen sie im Herrgottswinkel oder auch weniger pietätsvoll an einer Pinwand befestigt waren. Es lassen sich aber durchaus auch Bücherwurmlöcher und Zerstörungen durch Mäusefraß feststellen.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wandlung vom Fürbittzettel zum Erinnerungsobjekt ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Totenzettel_Waldmann.png|thumb|150px|Waldmann]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Totenzettel_Engelhardt1.png|thumb|150px|Engelhard]]&lt;br /&gt;
Schon von Anfang an war das Sterbebildchen auch ein Objekt der Erinnerung an die darauf benannten Persönlichkeit. So heißt es z.B. auf dem Totenzettel des Herrn Josef Anton Waldmann von 1849 &amp;quot;Gedenke im Gebet&amp;quot; oder auf dem des Herr Sebastian Engelhardt von 1893 &amp;quot; Zur frommen Erinnerung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem ersten Weltkrieg, etwa um 1920, erfuhren die Sterbebildchen langsam aber stetig eine Wandlung in ihrem grundsätzlichen Charakter, sowohl im Inhalt als auch in der äußeren Form. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bitte um Ablassgebete verschwand fast völlig, was auch auf einen Wechsel im Ritus der katholischen Kirche hinweisen könnte. Anstelle des Gebetes findet man heute oft ein  Gedicht oder Worte großer Denker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vor dem ersten Weltkrieg meist nur als Miniatur verwendeten Porträt-Fotos wurden größer und nahmen mehr Raum auf dem Totenzettel ein. Man schuf aus Platzgründen das faltbare Doppelblatt. Dieses, aufgrund der Faltung nun in der doppelten Papierstärke vorliegende Sterbebildchen, brachte damit nicht die idealen Voraussetzungen mit, für längere Zeit als Einlagezettel im Gebetsbuch aufbewahrt zu werden.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen weiteren bedeutsamen Schub, weg vom Sterbebildchen mit Bitten um Gebete, hin zum Erinnerungsblatt ist in den letzten Jahrzehnten, etwa seit dem Jahr 1970 verzeichnen.           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in Süddeutschen Raum lässt die moderne Gestaltung der Sterbebildchens kaum Zweifel an dem Traditionswechsel aufkommen. So enthält das heutige Sterbebildchen neben dem Namen, dem Geburts- und Sterbedatum meist nur noch eine Fotografie. Die förmliche Bitte um ein Gebet für den Verstorbenen sucht man oftmals vergebens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Wandel kann man durchaus als Wende, weg vom Fürbittzettel, hin zum Erinnerungsbildchen betrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Sterbebildchen entspricht damit unseren derzeitigen allgemeinen Verhaltungsnormen und  den heutigen Gepflogenheiten sich in die persönlichen Anonymität zurück zuziehen, sowie der fast schon panischen Angst vor der möglichen Preisgabe persönlicher Daten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das heutige Sterbebildchen, aus Sicht der Kirche, vielleicht nicht mehr ganz dem entspricht für das es einmal geschaffen wurde, so hat es in großen Teilen unserer  Bevölkerung seinen festen Platz im Ritual rund um die entgültige Verabschiedung eines Verwandten oder Mitbürgers hier auf Erden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sollte man die Sterbebildchen heute unter der neuen Betrachtungsweise sehen und den Spruch, den ich auf einem  Sterbebildchen gelesen habe, als das wesentliche Motto betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Totenzettel_Donsberger.png|thumb|300px|center|Totenzettel Donsberger]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, ist nicht tot - er ist nur fern. Tot ist, wer vergessen wird.&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drucktechniken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Totenzettel, die Mitte des 17. Jahrhunderts im Niederländischen Raum als sogenannte Bidprendtjes erschienen sind, waren im Kupferstichdruckverfahren hergestellt. Es waren einseitig bedruckte Blätter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts kam dieses Druckverfahren bei der Herstellung der von Totenzettel (Bitprendtjes) und Andachtsbildchen in Anwendung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aufkommen des Stahlstiches im Jahr 1820 stellte man die Andachtsbildchen und Totenzettel auch in diesem neuem Stahlstichdruckverfahren her. Die ersten bekannten Bilder erscheinen um das Jahr 1840.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die, in diesem Zusammenhang erwähnten Heiligen- und  Andachtsbildchen erklären sich damit, dass man diese in Sterbebildchen umwandelte, in dem man auf deren Rückseite den Nachruf für den Verstorbenen, entweder druckte oder handschriftlich anbrachte. Im Süden Deutschlands, in Österreich und Tirol  war dies bis etwa 1860 üblich. Erst nach 1860 begann man mit der eigenen Produktion von speziellen Sterbebildern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In große Druckhäuser wurden die Bilder in Massenauflagen hergestellt. Druckereien am Ort übernahmen dann die Ausfertigung der Textseite. Verlage und örtliche Druckereien sind meist auf den jeweiligen Seiten ersichtlich. Der Großverlag auf der Bildseite, die örtliche Druckerei auf der Textseite, beide Male am unteren Rand platziert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Jahr 1860 kam die Lithographie, der Steindruck, die es bereits seit 1798 gab, für den Druck von Sterbebildchen zur Anwendung. Ungefähr 20 Jahre später, um das Jahr 1880 herum begannen, mit der Nutzung der Chromlithographie, die Sterbebildchen und natürlich auch die Heiligen- und Andachtsbildchen Farben zu bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer öfter erschienen die Sterbebildchen mit einer bunten Rückseite (Bildseite). Die Textseite blieb fast immer ohne Farbe, schwarz-weiß zum Teil mit schwarzen Rand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit kam beim chromlithographischem Druckverfahren vor allem die Farbe Silber zur Anwendung. Des weiteren waren gedeckte Farben wie graugrün, beige oder verschieden braune oder blaue Tönungen (Ton in Ton) als Druckfarbe beliebt. Fast alle Sterbebildchen hatten auf der Bildseite einen schwarzen oder manchmal auch silbernen Rand. Seltener kam anstelle des Silbers auch Gold zur Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1880 bis etwa 1914 waren besonders in Bayern, starkfarbige, bunte und oftmals auch lackierte Sterbebildchen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Totenzettel mit Fotografien des Verstorbenen sind schon seit 1846 bekannt. Später, nach dem Jahr 1875, kam der Brauch auf der Textseite des Totenzettels eine Fotographie des Verstorbenen anzubringen allmählich immer mehr auf. Anfangs wurden die Portraits in Handarbeit in meist rechteckige oder ovale Form danach in die dafür vorgesehene Felder des Totenzettels eingeklebt. Mit der Weiterentwicklung der Fototechnik, die dann in der Lage war, diese Aufnahmen günstiger herzustellen, wurden auch die Häufigkeit der Anbringung bzw. dann auch der Druck eines Fotos auf den Sterbebildern größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ersten Weltkrieg wurde es dann allgemein zur Gepflogenheit ein Foto des verstorbenen oder gefallenen Anverwandten in den Totenzettel einzudrucken. Damit war auch der  Ausdruck &amp;quot;Gefallenenbildchen&amp;quot; geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute genutzten Sterbebilder werden wie früher in großen Druckverlagen als Massenware produziert. Die Bildseite trägt fast ausschließlich einen randlosen Vierfarbendruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Texte  werden entweder noch in den örtlichen Druckereien aufgebracht oder in den jeweiligen Beerdigungsinstituten selbst eingedruckt. Die entsprechende Ausrüstung wie Computer, Drucker, Falzmaschinen usw., sowie die entsprechende Software mit graphischen Darstellungen und vorgefertigten Texten, sind im Handel erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schema und Aufbau eines Sterbebildes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die äußere Form ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die häufigste Art der Totenzettel ist das einfache Blatt oder das doppelseitige Faltblatt. Selten gibt es auch drei- oder vierfach gefaltete Sterbebildchen. Dies sind meist solche, auf denen mehrere Familienangehörige, die zum gleichen Zeitpunkt den Tod fanden, angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Größe der einzelnen Exemplare ist sehr variabel. Im Gegensatz zu den ganz frühen Exemplaren, aus dem 18. Jahrhundert, die durchaus eine Größe bis zu 40x50cm haben konnten, haben die heutigen Stücke meist ein Standartmaß von 11x7cm (einfach) bzw. 11x14cm (doppelseitig). In Österreich meist DinA4-Format (21x30cm).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lassen sich jedoch auch alle möglichen andere Maße finden. Es gab keine Norm. Alle Größen, in der Höhe zwischen 5 und 12 cm, in der Breite zwischen 4,5 bis 7cm kommen vor. Wichtig war, es passte in das Gebetbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gibt es Totenbildchen die von diesen Größen und in ihrer Form erheblich abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein dreifach gefaltetes Sterbebild, dessen drittes Blatt (rechts außen, oval ausgeschnitten) nach innen umgeklappt und über das Bild gelegt, einen Rahmen um das Porträt des Abgebildeten legt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Originalgröße des dreifachen Faltblattes 21,2x10,7cm)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier, als Beispiel ein dreifach gefaltetes Sterbebild auf dem die Porträts einer dreiköpfigen Familie abgebildet sind, die bei einem Verkehrsunfall gemeinsam ihr Leben verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorderseite oder Rückseite ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Streitfrage, was ist die Vorder- und was ist die Rückseite eines Sterbebildchens, kommt zwar selten vor, wird aber immer wieder gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem einseitigem Totenzettel ist der gedruckte Text, die Aussagen über den Verstorbenen das Primäre, das Bild auf der anderen Seite, meist ein Heiligenbild ist von sekundärer Bedeutung. Deshalb ist die Textseite bei einem Sterbebildchen als die Vorderseite zu betrachten. Dies wäre auch anzuwenden bei den heutigen, meist doppelseitigen, gefalteten Sterbebildchen, bei denen man eigentlich nur von einer Außen- und Innenseite sprechen kann. In diesem Fall wäre die Innenseite, auch hier wiederum die Textseite, gleichbedeutend mit der Vorderseite zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders ist dies der Fall bei Heiligen- oder Andachtsbildern. Hier bestimmt das Bild den Charakter des Objektes. Meist sind die Bildchen sogar umseitig unbedruckt. Somit kann man ohne zu zögern hier die Bildseite als die Vorderseite betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorderseite / Textseite ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anordnungen auf der Textseite von einblättrigen Totenzettel entsprechen im Allgemeinem immer wieder einem gleichen Schema. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blatt wird in den meisten Fällen durch einen schwarzen Rand gerahmt. Dieser Rand kommt nach etwa 1960 außer Mode und ist heute nicht mehr anzutreffen. In Österreich war ein ca. 3cm schwarzer Rand üblich, heute ist es meist nur ein schmaler schwarzer Rahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz oben ein Christliches Emblem, meist ist es das Kreuz. In anderen Fällen können es aber auch eine Kombination von Taube und Kreuz, manchmal ein Palmwedel, oder ein Eisernes Kreuz, bei gefallenen Soldaten, sein. Bei neueren Exemplaren sind diese Symbole oftmals durch ein Bild des Verstorbenen ersetzt.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nächstes findet man eine oder zwei Zeilen mit einer Gedenk- oder Gebetsempfehlung, wie &amp;quot;Christliches Andenken im Gebet&amp;quot; oder &amp;quot;Zur frommen Erinnerung im heiligen Gebete&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diese schließen sich dann die persönlichen Daten des Verstorbenen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sogenannte Anrede begann meist mit den Floskeln wie &amp;quot;an den Hochwohlgeborenen Herr&amp;quot;, &amp;quot;an die ehrengeachtete Frau&amp;quot;, &amp;quot;die tugendsame Jungfrau&amp;quot; oder &amp;quot;den ehrbarer Jüngling&amp;quot;. Es ist durchaus verständlich, wenn diese letzteren Floskeln uns heute ein Schmunzeln entlocken wenn wir lesen, dass diese Jungfrau oder der Junggeselle im betagten Alter von 60, 70 Jahren oder noch darüber verstarben. So ändern sich die Sitten und Bräuche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach folgte der Namen, meist mit allen Vornamen und allen Titeln. Sehr oft findet man auch den Haus- oder Hofname, welcher in Bayern eine ganz besondere Stellenwert hat, da er Auskunft über Stand, Haus und Besitz anzeigt. Schon allein der Besitz eines Hauses wird, mit dem häufigen Zusatz &amp;quot;Hausbesitzer(in),  erwähnt.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter wurde dann Sterbedatum sowie Sterbeort angegeben. Bei älteren Sterbebildern kann man nicht selten, neben dem Sterbedatum, die Zeit vom Eintritt des Todes auf eine Viertelstunde genau ersehen. Neben der Ortsangabe findet man in den ländlichen Gegenden nicht selten die Angaben der zuständigen Pfarrei. Das Geburtsdatum wurde in den meisten Fällen durch die Altersangabe bei Eintritt des Todes ersetzt. So heiß es z.B. &amp;quot;im 72. Lebensjahr&amp;quot; oder mit &amp;quot;im Alter von 56 Jahren&amp;quot;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angaben zur Todesursache, die gemacht wurden, sind zum größten Teil nicht sehr aussagekräftig. Sie werden meist nur durch die Floskel &amp;quot;nach längerem Leiden&amp;quot;, &amp;quot;nach kurzer Krankheit&amp;quot;, &amp;quot;kurz und plötzlich&amp;quot;, &amp;quot;nach einem Unglücksfall&amp;quot;, usw., ausgedrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes kam der Beruf, die besonderen Tätigkeiten des Verstorbenen, die Mitgliedschaft in Vereinen oder Vereinigungen sowie seine Orden und Ehrenzeichen, die er sich im Laufe seinen Lebens er- bzw. verdient hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Angaben zu den Berufen, Tätigkeiten oder sonstigen Beschäftigungsnachweisen werden uns viele, heute nicht mehr geläufige vor Augen geführt. Der Nachtwächter, der Postillon, der Oberbrieftaubenmeister, der Realitätenbesitzer (einer der von seinen Immobilien lebt), der Inwohner (Mieter), der Ökonom (Landwirt), der Gütler, Katler  (Kleinbauer), der Söldner (Taglöhner), der Privatier (Rentner) oder der Pfründner (Insasse eines Pfründhauses, d.h. Altersheimes oder Armenhauses ).    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als letzten Teil  folgen Gebetsmuster, die man dem Toten für sein Seelenheil zukommen lassen kann. Bei älteren Exemplaren von Totenzettel kann der Betende noch sehen wie viel Tage an Fegefeuer er der &amp;quot;Armen Seele&amp;quot; durch sein Beten ersparen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rheinland werden auch kurze Lebensläufe auf dem Sterbezettel abgedruckt. Nicht selten wird angegeben welche Schule der Verstorbene besucht hat, welche Ausbildung und Beruf er hatte, wann und wo er, wen geheiratet hat und wie viel Kinder geboren wurden. Auch eine Aufzählung aller Hinterbliebenen wird nicht selten angegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit in der Ausstattung der Textseite sind die Sterbebilder gefallener Soldaten, auch Gefallenbildchen genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg 1914-18 wurde neben dem fast obligatorischen Bild des Gefallenen und dem Dienstgrad auch die Einheit angegeben der er angehört hatte z.B. &amp;quot;Landwehrmann der 4. Komp. 15.Res.-Inf.Regts&amp;quot;. Zum Teil wurde auch die Todesart angegeben. So hieß es z.B. &amp;quot;infolge einer Granatverletzung&amp;quot;, &amp;quot;durch einen Kopfschuss&amp;quot;, &amp;quot;durch Verschüttung&amp;quot; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Weltkrieg, 1939-45, waren Angaben über die Einheit auf den Totenzettel nicht mehr ersichtlich, sie wurde anonymisiert. So hieß es z.B. nur noch &amp;quot;Gefreiter in einem Gebirgsjägerregiment&amp;quot;. Es gab aber Hinweise wo der Gefallene während seiner militärischen Zeit eingesetzt war, wie z.B. &amp;quot;Teilnehmer am Polen- und Frankreichfeldzug&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Todesart wurde auch nicht mehr angegeben. Pauschale Hinweise ergaben sich nur aus den Vermerken &amp;quot;Im Lazarett an den Folgen einer Verwundung verstorben&amp;quot; oder &amp;quot;in Kriegsgefangenschaft verstorben&amp;quot;. Andere besondere Hinweise gab der Totenzettel her wenn geschrieben stand &amp;quot;bei einem Partisanenüberfall durch Mörderhand ums Leben gekommen&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich durften bei allen Gefallenenbildern nicht die Angaben zu Orden und Ehrenzeichen fehlen. Für den Militariasammler ist es besonders interessant, wenn diese  Auszeichnungen auf dem Bild des Gefallenen zu sehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei zivilen Toten, die in der Heimat, bedingt durch Kriegseinflüsse z.B. Bombenangriffen, um das Leben kamen, wurde die Todesursache besonders erwähnt. So konnte man damaligen Zeit immer wieder lesen &amp;quot;bei einem Fliegerangriff&amp;quot; oder &amp;quot;bei einem Terrorangriff&amp;quot; ums Leben gekommen. Eine Besonderheit gegenüber den normalen Sterbebildern ist es, dass anstelle eines christlichen Symbols im Kopf der Textseite ein Eisernes Kreuz wie auf den Sterbebildern gefallener Soldaten zu sehen sind.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sterbebilder der heutigen Zeit, das heißt nach etwa 1980 sind (in Deutschland) meist doppelseitig. Die Informationen, die sie enthalten beschränken sich oftmals nur noch auf das Foto, den Namen sowie Geburts- und Sterbedatum. Angaben zum ausgeübten Beruf, Geburts- und Sterbeort werden immer seltener gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon im Kapitel &amp;quot;Brauchtum und Anwendung&amp;quot; beschrieben, hat sich bei den neueren Sterbebildchen ein Wandel vollzogen. Besonders im bayrischen Raum ist die Information über den Verstorbenen auf ein Minimum reduziert.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Totenzettel aus dem Rheinland sind auch heute noch ausführlicher gestaltet und für den Historiker oder Genealogen wesentlich interessanter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückseite / Bildseite ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptthema auf der Rückseite, der Bildseite der Totenzettel ist sehr oft die Passion Christi. Angefangen von Szenen der Todesangst auf dem Ölberg über den Kreuzweg und den Kreuzestod auf Golgatha bis hin zur Auferstehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere oft dargestelltes Motive finden sich im Themenkreis Maria als schmerzensreiche Muttergottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch zu den Gestalten aus dem näheren Umfeld Jesus, die während der Leidensgeschichte eine besondere Rolle spielten, wie Maria Magdalena, Veronika mit dem Schweißtuch oder Johannes, wird zurückgegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielfach wird das Bild von Jesus als den guten Hirten dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben gibt es Bilder der Heilige Familie, die sie in ihrer werktäglichen Beschäftigung zeigen. Besonders der Heilige Joseph als Tischler, der als Schutzpatron gilt, kommt häufig vor. Aber auch sonstige Sterbepatrone wie der Heilige Paulus, der Heilige Antonius oder die Heilige Thekla sind nicht selten anzutreffen. Im Grunde steht der gesamte Kanon der Heiligen als Abbildung zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere große Rolle, vor allem bei Totenzettel für verstorbene Kinder, spielen Abbildungen von Schutzengeln. Auch die Darstellungen von Maria oder Christus als Spender von Trost und Zuversicht werden in solchen Fällen gerne abgedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oftmals werden auch die Abbildungen der als wundertätig geltenden Marien- oder Heiligenfiguren aus bekannten Wallfahrtsorten gewählt. In Bayern ist dies vor allen die „Schwarzen Madonna&amp;quot; von Altötting.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Motivgebiet sind die Herzensbilder. Vor allem Herz-Jesu und Herz-Marien-Bilder sind weitverbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorlagen für viele Motive sind die Maler Murillo, Raffael, Michelangelo, Dürer, Guido Reni und Carlo Dolci. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Motivserie findet man bei den sogenannten Gefallenenbildern. Neben den herkömmlichen, bereits beschriebenen Motiven findet man hier ein besonderes auf den &amp;quot;Soldatentod&amp;quot; abgestimmte Genre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Weltkrieg, 1914-18, kann man meist den gefallenen Helden, der behütet oder heimgeholt von Jesus, Maria oder einem Engel, finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Weltkrieg und zwar erst nach 1941, denn bis dahin gab es fast nur das &amp;quot;normale&amp;quot; Bild, wurde eine vom ersten Weltkrieg deutlich unterschiedliche Ikonographie herausgegeben. Es gab das Eichenlaub, das Eisernes Kreuz, das Hakenkreuz, Helm und Schwerter, Lorbeer und Siegespalmen. Daneben immer wieder auch pathetische Texte, wie &amp;quot;für Führer, Volk und Vaterland&amp;quot;.                 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein  häufig vorkommendes Motiv war das sogenannte Soldaten-, Heldengrab, welches ein Birkenkreuz, mit Namenstafel sowie Stahlhelm zeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute hat in der Motivwahl ein Wandel stattgefunden. Die Bildseite wird nicht selten mit Naturaufnahmen, der bunten Ansicht einer Bergkapelle, eines Gipfelkreuzes oder den &amp;quot;Betenden Händen&amp;quot; von Dürer geschmückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum werden Totenzettel gesammelt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründe dafür sind vielfältig. Familienangehörige sammeln die Totenzettel um sich an ihre verstorbenen Familienmitglieder und Vorfahren zu erinnern und für sie zu beten. Die Christliche Gemeinde sammelt um ihrer Gemeindemitglieder zu gedenken und sie in ihre Gebete einzuschließen. Der Heimatkundler, der an Sitten und Gebräuche seiner Heimat interessiert ist, sammelt sie um anhand der Daten, dem Aussehen, der Kleidung, des Berufes und sonstigen Hinweisen über das Leben des Toten, seine heimatkundlichen Kenntnisse zu erweitern. Der Genealoge, um die Angaben auf dem Totenzettel für seine Forschungen auszuwerten. Der Military-Sammler, um die Bilder der Gefallenen, möglichst in voller Uniform und Ordensschmuck zur Abrundung seiner Sammlung zu verwenden. Viele Stadt- Länder- und Staatsarchive sammeln die Belege zum Zwecke späterer Auswertung unter den verschiedensten sozialen, medizinischen, ethnischen und anderen Gesichtspunkten. Nicht zu vergessen sind die Sammler, die sich den Totenzettel wegen der Motive und der zum Teil kunstvollen Drucktechnik dieser Bilder der Rückseite widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warum ich Totenzettel / Sterbebilder sammle (&#039;&#039;von Werner Ollig&#039;&#039;) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Grund 1&lt;br /&gt;
:Der Beweggrund für mein Sammeln von Totenzetteln bzw. Sterbebildern war die Ablehnung der Anfertigung und Überlassung einer Fotokopie, des im Kölner Stadtarchiv  vorliegenden Sterbezettels, meines im Ersten Weltkrieg gefallenen Onkels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die zweimaliger Anfrage wurde mir stets mit der Begründung: &amp;quot;Eine Fotokopie kann aus konservatorischen Gründen nicht durchgeführt werden.&amp;quot;, abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Grund, das Verschwinden dieser Trauerzettel in den Katakomben eines staatlichen Archivs und damit die Unerreichbarkeit für den privaten Interessierten, haben mich veranlasst selbst mit dem Sammeln dieser Belege zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Grund 2&lt;br /&gt;
:Sterbebilder enthalten Daten, die dem Genealogen wertvolle Hinweise für seine Forschungen geben können. Sie unterliegen nicht dem strengen Datenschutzgesetz und sind dadurch jederzeit offen verwendbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Man kann zum Beispiel anhand des Sterbedatums und - ortes die entsprechenden Behörden, sei es das zuständige Standes- oder Kirchenamt anschreiben, um Daten des verstorbenen Verwandten zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Bes. Hinweis&#039;&#039;&#039;: Sterbebilder/Totenzettel sind keine amtlichen Dokumente und können aus genealogischer Sicht nicht als echte Belege bzw. Dokumente gewertet werden. Sie sind rein privater Natur und die darauf  enthaltenen Daten können durchaus fehlerhaft sein. So sollte man sich bei der Auswertung immer wieder den Spruch vor Augen halten, den es im Rheinland gibt : &amp;quot;Dä lück wie ne Dudezettel&amp;quot;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Grund 3&lt;br /&gt;
:Auf der Suche nach Totenzettel / Sterbebilder und anderen genealogisch verwertbaren Belegen, auf Flohmärkten und einschlägigen Geschäften, haben immer wieder ergeben, dass Sterbebilder bei Wohnungsauflösungen oder ähnlichen Umständen weggeworfen oder verbrannt werden. Damit gehen diese leicht zugänglichen Informationen für immer verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zweck der Sammlung&lt;br /&gt;
:Mit der Sammlung, der Registrierung der darauf enthaltenen Daten und der Veröffentlichung im Internet, möchte ich auch anderen Interessierten Zugang zu meiner Sammlung ermöglichen. Die Daten sind im anhängenden &amp;quot;Archiv Totenzettel&amp;quot; veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Meine Sammlung  ist derzeit auf etwa 35.000 bis 40.000 verschiedener Sterbebilder angewachsen, von denen ich bisher etwa 20.000 registriert und katalogisiert habe. Der Grossteil der Sterbebilder kommt aus dem bayrischen Raum, ein kleinerer Teil aus Baden-Württemberg und dem Rheinland. Aufgenommen und katalogisiert werden der Familien- und Geburtsnamen. Weiterhin, sofern vorhanden, das Geburts- und Sterbedatum, Geburts- und Sterbeort, Beruf, letzte Tätigkeit, Beruf des Ehepartners, der Ort der Bestattung, Name und Ort der Druckerei sowie Art und Größe des Totenzettels. Einige Exemplare habe ich nur in Form einer Kopie. Sie wurden mir zum Teil  leihweise für die Anfertigung einer Ablichtung überlassen. Andere waren mir als Kopien zugesandt oder übergeben worden. Sie sind meist aus privaten Beständen oder aus anderen Sammlungen von Militariasammlern oder Heimatkundlern. Alle Kopien sind als solche besonders gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zum Schluss eine Bitte&lt;br /&gt;
:Sollten Sie zu Hause Totenzettel / Sterbebilder besitzen, auf die Sie keinen Wert legen, bitte diese nicht wegwerfen oder vernichten. Übergeben Sie diese Totenzettel einem genealogischen Verein in Ihrer Nähe (siehe http://vereine.genealogy.net).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In [[Österreich]] geben Sie den Totenzettel (Parte) (auch als Kopie) an den genealogischen [[Wien/Archive#Heraldisch-Genealogische Gesellschaft &#039;Adler&#039;|Verein &#039;Adler&#039;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Oder rufen Sie mich an bzw. senden sie mir eine E-Mail oder einen Brief damit ich mich mit Ihnen in Verbindung setzen kann. Sie können diese Sterbebilder oder Totenzettel jedoch auch einfach in einen Umschlag stecken und an meine Adresse senden. Die Portokosten erhalten Sie von mir ersetzt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Werner Ollig&lt;br /&gt;
:Mörikestrasse 12&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fürstenfeldbruck&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tel.: 08141 - 20706&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
E-Mail: mailto:ollig@t-online.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.adler-wien.at/wDeutsch/index.shtml - Genalogischer Verein ADLER (siehe dort -&amp;gt; Bibliothek -&amp;gt; Sammlungen) Die weltweit größte Sammlung (&amp;gt; 500.000) Zettel, naturgemäß aus dem Umfeld von [[Wien]] ([[Österreich]])&lt;br /&gt;
* http://db.genealogy.net/familienanzeigen/projekte.php?PID=551 - Totenzettelsammlung (64.000) auf dem deutschen Genealogieserver&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.vgh-pulheim.de/totenzettel/info.shtml - Pulheimer Totenzettelsammlung&lt;br /&gt;
* http://www.duesseldorf.de/top/thema010/kultur/beitraege/totenzettel/index.shtml - Totenzettelsammlung des Düsseldorfer Stadtarchivs&lt;br /&gt;
* http://www.genealogy.net/privat/ollig/ - Über 20.000 Totenzettel auf der Homepage des Ollig-Archiv&lt;br /&gt;
* http://www.heimatbund-st-toenis.de/he_tod.htm - Totenzettel-Archiv St. Tönis&lt;br /&gt;
* http://www.sterbebild.de - Deutsche Militär-Sterbebildchen&lt;br /&gt;
* http://www.bidprentje.tk - Eine große niederländische Totenzettelsammlung&lt;br /&gt;
*http://roots.fred-baltus.nl - Totenzettelsammlung von Fred Baltus bzw. vom Heimatverein Roerstreek (74.211)&amp;lt;br /&amp;gt;Hinweis: Die Seite verlangt eine Anmeldung, bevor man in der Datenbank suchen kann.&lt;br /&gt;
* [http://genealogie-limburg.net/index.php?module=bidpr&amp;amp;func=zoek genealogie-limburg.net] bidprentje-Sammlung aus Limburg (NL)&lt;br /&gt;
* [http://genealogie.dannypeeters.nl/bidprentjes/ genealogie.dannypeeters.nl] Datenbank mit derzeit 38.409 niederländischen bidprentjes (03.10.06)&lt;br /&gt;
* http://www.genpluswin.de/Totenzet.htm - Totenzettelsammlung Leni van Heukelum mit ca. 19.000 Totenzetteln vom Niederrhein (Kleve/Kranenburg) auf CD, bearbeitet von Peter W. Lohmann &lt;br /&gt;
* http://www.kirchturm.net/friedhof/index-sb.html Sterbebilder, Friedhof, Grabinschriften, Kriegerdenkmal in Hofkirchen&lt;br /&gt;
* http://www.genealogienetz.de/vereine/wgff/publikationen2.htm#Totenzettel - Auswertung von 80 000 Totenzetteln aus Rheinischen Sammlungen von Herbert Schleicher in Buchform &lt;br /&gt;
* http://totenzettel.informatik.uni-wuerzburg.de Die Würzburger Totenzettel - Knapp 5000 Totenzettel, aufgenommen von Peter Kolb&lt;br /&gt;
* http://www.heimatbund-om.de/literatur/ov-2006-02-23-Totenblaetchen.html Über 28.000 Totenbilder aus dem Oldenburger Münsterland auf einer DVD, herausgegeben vom Heimatbund für das Oldenburger Münsterland&lt;br /&gt;
* http://www.sankt-martinus-holzheim.de/totenzettel.htm Totenzettel im Pfarrarchiv der Katholischen Kirchengemeinde St. Martinus Holzheim&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Mit freundlicher Genemigung von Werner Ollig, mailto:ollig@t-online.de, http://www.genealogy.net/privat/ollig/&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Siehe auch:&#039;&#039; [[Danksagung]], [[Leichenpredigt]], [[Todesanzeige]], [[Projekt Familienanzeigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Totenzettel| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quellengattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausgesuchter Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Provinz_Westpreu%C3%9Fen&amp;diff=389409</id>
		<title>Provinz Westpreußen</title>
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		<updated>2007-12-14T22:22:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolf: /* Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen e. V. */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Provinz Westpreußen, [[Preußen]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Lokal_Provinz_Westpreussen.png|thumb|150px|Lokalisierung der Provinz Westpreußen]] &amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Flagge === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Bild:Fahne_Provinz_Westpreussen.png]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Wappen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Bild:Wappen_Provinz_Westpreussen.png]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Landesfarben === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Information ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- hier: Beschreibung des Gebietes, Grenzen, Gr&amp;amp;ouml;sse, Bev&amp;amp;ouml;lkerung usw. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Einteilung ===&lt;br /&gt;
==== Einteilung vor 1815 ====&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Karte_Provinz_Westpreussen.png]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach der Angliederung Westpreußens an Preußen wurde die &#039;&#039;Kriegs- und Domainen-[[Kammer zu Marienwerder]]&#039;&#039; als Unterbehörde des Berliner [[Generaldirektorium]]s eingerichtet (Königliches Patent vom 13. November 1772). Der Verwaltungsbezirk der Kammer bestand zunächst aus der vormaligen Wojewódschaft Marienburg einschließlich des Gebietes der Stadt Elbing, aus der Wojewódschaft und dem Bistum Kulm, sowie aus Pommerellen (zunächst noch ohne Danzig und Thorn). Dem Marienwerderschen Kammerbezirk wurden darüber hinaus noch die zuvor ostpreußischen Ämter Marienwerder und Riesenburg, sowie die Erbämter Schönberg und Deutsch Eylau mit den Städten Marienwerder und Garnsee, Riesenburg, Bischofswerder und Freystadt, Rosenberg und Deutsch Eylau zugeordnet. Nicht zum Kammerbezirk Marienwerder gehörte das &#039;&#039;Westpreußische Kammerdeputations-Departement für den [[Netzedistrikt]]&#039;&#039;, (auch [[Kammer zu Bromberg]] genannt) der unter gesonderte Verwaltung gestellt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Inbesitznahme von Danzig und Thorn im Jahre 1793 wurden auch diese beiden Städte und deren ländliche Territorien der Kammer in Marienwerder unterstellt. Durch Erlass vom 29. Juli 1807 wurden darüber hinaus noch die Teile des Netzedistrikts, die im Zuge der napoleonischen Umstrukturierung nicht an das Herzogtum Warschau abgetreten waren, namentlich das Gebiet der späteren Landkreise Flatow und Deutsch Krone, der Marienwerderschen Kammer zugewiesen.&lt;br /&gt;
====  Einteilung nach 1815 ====&lt;br /&gt;
Im Zuge der Neuerrichtung der Provinz Westpreußen im Jahre 1815 wurden dann zwei Regierungsbezirke gebildet, denen mit Wirkung vom 1. April 1818 folgende Landkreise zugeordnet waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regierungsbezirk [[Danzig]] mit 8 Stadt- bzw. Landkreisen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Berent]], bestehend aus den Städten [[Berent]] und [[Schöneck,_Kreis_Berent|Schöneck]], dem Intendanturamt Berent, dem Domänenamt Schöneck und den adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Danzig]], bestehend aus dem gesamten bisherigen Danziger Territorium (unter Ausschluss der Halbinsel Hela), dem größeren Teil des Domänenamtes [[Sobbowitz]] und den dazwischen liegenden adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Stadtkreis Danzig]], bestehend aus der Stadt [[Danzig]], ihren Vorstädten und der nächsten Umgebung. Die Orte des Stadtkreises [[Danzig]], die nicht zum Kommunalgebiet der Stadt Danzig gehörten, wurden 1828 dem [[Landkreis Danzig]] zugeschlagen, der fortan das gesamte &amp;quot;platte Land&amp;quot; in sich vereinigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Elbing]], bestehend aus den Städten [[Elbing]] und [[Tolkemit]], den vereinigten Intendaturämtern [[Elbing]] und [[Tolkemit]], sowie den adligen Gütern [[Kadinen]] und [[Rehberg,_Kreis_Elbing|Rehberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Karthaus]], bestehend aus dem Intendanturamt [[Karthaus-Mirchau]] und den adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Marienburg]], bestehend aus den Städten [[Marienburg]] und [[Neuteich]], dem Flecken [[Tiegenhof]], dem Großen und dem Kleinen Marienburger Werder, dem [[Barenhof]]schen und dem [[Tiegenhof]]schen Gebiet, dem [[Scharpau]]er Bezirk und dem Gut [[Nenkau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Neustadt (Oberschlesien)|Landkreis Neustadt]], bestehend aus den Städten [[Neustadt, Kreis_Neustadt|Neustadt]], [[Putzig]] und [[Hela]], den Domänenämtern [[Brück (Brandenburg)|Brück]], [[Putzig]] und [[Starzyn]], sowie den adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Preußisch Stargard]], bestehend aus den Städten [[Dirschau]] und [[Preußisch Stargard|Stargard]], den Domänenämtern [[Subkau]] und [[Domänenamt Stargard|Stargard]], den Intendanturen [[Bordzichow]] und [[Pelplin]], sowie den adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regierungsbezirk [[Marienwerder]] mit 13 Landkreisen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Deutsch Krone]], bestehend aus den Ämtern [[Schloppe]] und [[Lebehnke]] (einschließlich des früheren Amtes [[Schrotz]]), den Städten [[Deutsch Krone]], [[Jastrow]], [[Märkisch Friedland]], [[Schloppe]] und [[Tütz ]], sowie 65 adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Flatow]], bestehend aus dem Amt [[Kamin]], den Städten [[Flatow]], [[Kamin Krojanke]], [[Vandsburg]] und [[Zempelburg]], sowie 98 adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Graudenz]], bestehend aus den Ämtern [[Engelsburg]], [[Rheden,_Kreis_Graudenz|Rehden]] und [[Roggenhausen,_Kreis_Graudenz|Roggenhausen]], dem Intendanturamt Graudenz (ohne die dem [[Landkreis Schwetz]] zugewiesenen Ortschaften), den Städten [[Graudenz]], Festung Graudenz, [[Lessen]] und [[Rehden,_Kreis_Graudenz|Rehden]], sowie 81 adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Konitz]], bestehend aus den Ämtern [[Friedrichsbruch]] (ohne die dem [[Landkreis Schlochau]] zugewiesenen Ortschaften) und [[Tuchel]], den Städten [[Konitz]] und [[Tuchel]], sowie 159 adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Kulm]], bestehend aus den Ämtern [[Kulm]], [[Lippinken]], [[Przydworsz]] und [[Unislaw]], den Städten [[Briesen]] und [[Kulm]], sowie 138 adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Löbau]], bestehend aus den Ämtern [[Brattian]], [[Löbau,_Kreis_Löbau|Löbau]] und [[Lonkorrek]], den Städten [[Kauernik]], [[Löbau,_Kreis_Löbau|Löbau]] und [[Neustadt,_Kreis_Löbau|Neustadt]], sowie 65 adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Marienwerder]], bestehend aus der Intendantur [[Marienwerder]], den Domänenämtern [[Mewe]] und [[Ostrowitt]], die vormals zum [[Amt Neuenburg]] gehörigen Ortschaften [[Lalkau]] und [[Pienonczkowo]], die Städte [[Garnsee]], [[Marienwerder]] und [[Mewe]], sowie 63 adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Rosenberg]], bestehend aus der Intendantur [[Riesenburg]] (ohne die an den Landkreis Graudenz abgetretene Ortschaft [[Partenschin]]), die Städte [[Bischofswerder]], [[Deutsch Eylau]], [[Freystadt]], [[Riesenburg]] und [[Rosenberg,_Kreis_Rosenberg|Rosenberg]], sowie 97 adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Schlochau]], bestehend der Intendantur [[Baldenburg]], 31 Ortschaften des Amtes [[Friedrichsbruch]] und dem Amt [[Schlochau]], den Städten [[Baldenburg]], [[Hammerstein,_Kreis_Schlochau|Hammerstein]], [[Landeck]], [[Preußisch Friedland]] und [[Schlochau]], sowie 98 adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Schwetz]], bestehend aus der Intendantur Schwetz, dem [[Amt Neuenburg]] (ohne [[Lalkau]] und [[Pienonczkowo]]) und sechs vormals zur Intendantur [[Graudenz]] gehörenden Ortschaften, den Städten [[Neuenburg,_Kreis_Schwetz|Neuenburg]] und [[Schwetz]], sowie 98 adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Strasburg]], bestehend aus den Intendanturen [[Gollub]] und [[Lautenburg]], dem Domänenamt [[Strasburg]], den Städten [[Gollub]], [[Gorzno]], [[Lautenburg]] und [[Strasburg]], sowie 92 adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Stuhm]], bestehend aus der Intendantur Stuhm (nebst dem vormaligen Domänenamt [[Christburg]]), den Städten [[Christburg]] und [[Stuhm]], sowie 63 adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Thorn]], bestehend aus den Domänenämtern [[Brzezinko]] und [[Kulmsee]], dem sogenannten &amp;quot;Neuen Gebiet&amp;quot;, den Städten [[Kulmsee]], [[Podgorz]], [[Schönsee]] und [[Thorn]], sowie 67 adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit von 1873-1900 ergaben sich für die vorstehend aufgezeigten Kreisstrukturen noch folgende Veränderungen, die allerdings ohne Einfluss auf die Zuordnung zu den genannten Regierungsbezirken waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch Kabinettsorder vom 4. Dezember 1873 schied die Stadt [[Elbing]] aus dem [[Landkreis Elbing]] aus und bildete seither den Stadtkreis [[Elbing]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch Gesetz vom 25. März 1875 wurden aus dem [[Landkreis Konitz]] die [[Landkreis Konitz|Landkreise Konitz]] und [[Landkreis Tuchel|Tuchel]] gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch Gesetz vom 6. Juni 1887 wurden folgende Landkreise neu gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**[[Kreis Briesen|Landkreis Briesen]] (aus Teilen der [[Landkreise Graudenz]], [[Kulm]], [[Strasburg]] und [[Thorn]]);&lt;br /&gt;
**[[Landkreis Danziger Höhe]] (aus Teilen des bisherigen [[Landkreis Danzig|Landkreises Danzig]]);&lt;br /&gt;
**[[Landkreis Danziger Niederung]] (aus Teilen des bisherigen [[Landkreis Danzig|Landkreises Danzig]]);&lt;br /&gt;
**[[Landkreis Dirschau]] (aus Teilen des [[Landkreis Preußisch Stargad|Landkreises Preußisch Stargard]] und des bisherigen [[Landkreis Danzig|Landkreises Danzig]]);&lt;br /&gt;
**[[Landkreis Neustadt|Landkreise Neustadt]] und [[Landkreis Putzig|Putzig]] (aus dem bisherigen [[Landkreis Neustadt]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Jahre 1900 wurden die Stadtkreise [[Graudenz]] und [[Thorn]] gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bevölkerung ====&lt;br /&gt;
* Provinz Westpreußen:&lt;br /&gt;
(1895) 1,494,300 Einw., darunter (1890) 439,577 Polen, 53,616 Kaschuben, (1895) 20,238 Juden.&lt;br /&gt;
* Reg.Bezirk [[Danzig]]:&lt;br /&gt;
(1890) 589,176 Einw., darunter 294,157 Evangelische, 279,364 Katholiken, 5928 Juden, 7947 Mennoniten.&lt;br /&gt;
* Reg.Bezirk [[Marienwerder]]:&lt;br /&gt;
(1890) 844,505 Einw., darunter 387,038 Evangelische, 438,168 Katholiken, 15822 Juden, 2137 Mennoniten, 327,274 Polen.&lt;br /&gt;
* Die katholischen Kaschuben lebten vor allem in Westpreußen an der unteren Weichsel (Pomerellen) und [[Pommern]] (Hauptstadt des Kaschubenlandes: [[Kolberg]]).&lt;br /&gt;
Kreise der &amp;quot;Kaschubei&amp;quot;: [[Putzig]], [[Neustadt]], [[Karthaus]] und [[Danziger Höhe]], zum Teil auch [[Berent]], [[Konitz]] und [[Schlochau]] sowie angrenzende Kreise in Pommern ([[Bütow]], [[Lauenburg]], [[Stolp]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amtsblätter ==== &lt;br /&gt;
Unter den Regierungsamtlichen Blättern sind zu nennen&lt;br /&gt;
* Das Amtsblatt der Kgl.Regierung zu Danzig (1816-1920), &lt;br /&gt;
* Das Amtsblatt der Kgl.Regierung zu Marienwerder (ab 1811-1940).&lt;br /&gt;
In der Bibliothek des Bundesverwaltungsgerichts (früher Berlin, jetzt wohl&lt;br /&gt;
Bonn) sind alle Amtsblätter komplett gesammelt, bei allerdings beschränktem&lt;br /&gt;
Zugang. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Amtsblätter werden von der Berliner Staatsbibliothek (stabikat) gesammelt und gefilmt. Filme können ausgeliehen und auch gekauft werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://altedrucke.staatsbibliothek-berlin.de/de/sammlungen/amtsblaetter.html&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://amtspresse.staatsbibliothek-berlin.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zeitschrift: Amtsblatt für den Regierungsbezirk Marienwerder&lt;br /&gt;
Körperschaft: Marienwerder &amp;lt;Regierungsbezirk&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erschienen: Marienwerder, 1811-1940&lt;br /&gt;
Ersch.-verlauf: 1.1811 - 130.1940[?]&lt;br /&gt;
Hauptsacht. d. Mikrofiche-Ausg. u. d. Mikrofilm-Ausg.: Amtsblatt der Regierung zu Marienwerder   ZDB-ID: 2337617&lt;br /&gt;
Signatur: Ztg 2999&lt;br /&gt;
Ausleihstatus: Benutzung nur im Lesesaal&lt;br /&gt;
Signatur: HA 7 Gr 1810-MF&lt;br /&gt;
Standort: Unter den Linden - Lesesaal&lt;br /&gt;
Bestand: 1.1811 - 130.1940&lt;br /&gt;
Masterfiche;Bestandsluecken: [N=1876,1-2; 1926,25]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
*Zeitschrift: Amtsblatt der Regierung zu Danzig&lt;br /&gt;
Körperschaft: Danzig &amp;lt;Regierungsbezirk&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erschienen: Danzig, 1816-1920&lt;br /&gt;
Forts.: Danzig: Staatsanzeiger für Danzig&lt;br /&gt;
Hauptsacht. bis 1917: Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Danzig&lt;br /&gt;
ZDB-ID: 10097211&lt;br /&gt;
Signatur: HA 7 Gr 1805-MF&lt;br /&gt;
Standort: Unter den Linden - Lesesaal&lt;br /&gt;
Bestand: 1816 - 1920,10&lt;br /&gt;
Masterfiche&lt;br /&gt;
Bestandsluecken: [N=1889,16,S.85-90]&lt;br /&gt;
Ausleihstatus: Benutzung nur im Lesesaal&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;  &lt;br /&gt;
* Der Georg-Olms-Verlag bietet Fiche-Ausgaben der Amtsblätter zum Kauf an.&lt;br /&gt;
[http://www.olms.de/mcgi/shop/index.cgi?T=1168224931{haupt_olms=http://www.olms.de/acgi/a.cgi?alayout=373&amp;amp;ausgabe=detail&amp;amp;aref=6870]  &lt;br /&gt;
* Darüber hinaus gab es Amtliche Kreisblätter, die meist als Zeitungs-Beilagen (ab etwa 1841) erschienen.&amp;lt;br&amp;gt;[http://home.arcor.de/fritigern/ostpreussen/ztg/ZtgenM.htm  Verfilmungen von Historischen Zeitungen]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Beispiele aus den Allensteiner Kreisblättern der Jahre 1845 -1869:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.Verordnungen, Erlasse, Bekanntmachungen Betreffen die Gemeinden, mit&lt;br /&gt;
Auswirkungen auf die Einwohner, z.B. Steuerrollen,&lt;br /&gt;
Militairmusterungen, statistische Erhebungen, Verhalten im Falle von&lt;br /&gt;
Seuchen, feuerpolizeiliche Angelegenheiten, Verkündung oder Absagung&lt;br /&gt;
von Märkten und Jahrmärkten, Gemeinde-Beiträge zu Chaussebauten,&lt;br /&gt;
Kreis-Armenbeiträge, kirchliche und schulische Angelegenheiten,&lt;br /&gt;
Militair-Pferdeankauf (Remonten), Erhebung von Steuern durch die&lt;br /&gt;
Gemeinden, namentlich genannte Jagdscheininhaber, Tagesordnungen zu&lt;br /&gt;
Kreistagssitzungen, Konkurseröffnungen, Ausschreibungen für Arbeiten&lt;br /&gt;
an öffentlichen Gebäuden wie z.B. Schulneubauten, Änderungen der&lt;br /&gt;
Gemeindebezirke, Einvernehmlichkeitsersuchen bei Nutzungsänderungen&lt;br /&gt;
(Mühlen-, Fabrikbesitzer, etc.), Polizeiverordnungen, Marktordnungen,&lt;br /&gt;
Feuerversicherungen, Fundsachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.Steckbriefe Überwiegend mit regionalem Bezug, hier Allenstein und&lt;br /&gt;
angrenzende Kreise, selten von überregionaler Bedeutung (wenn, dann&lt;br /&gt;
Kapitalverbrechen, 48er Revolutionäre etc,), beinhalten&lt;br /&gt;
Personenbeschreibung, nicht immer mit Geburtsort/Jahr, evtl. letzter&lt;br /&gt;
Aufenthaltsort, körperliche Merkmale, Bekleidung, Grund der Fahndung,&lt;br /&gt;
ausstellende Behörde. In der Mehrzahl enthalten die Steckbriefe&lt;br /&gt;
folgende Verbrechen : Entspringen, entweichen, entlaufen, (&amp;quot;heimlich&amp;quot;&lt;br /&gt;
oder &amp;quot;ohne Veranlassung&amp;quot;), Diebstahl, Einbruch, Pferdediebstähle,&lt;br /&gt;
Vagabondiren und Betteln, Verstoß von behördlichen Auflagen durch&lt;br /&gt;
Ueberläufer und Ausländer, Zeugensuche, Abschiebungen, Ausbruch&lt;br /&gt;
aus Gefängnissen oder Zuchthaus (hier:Wartenburg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.Spendenaufrufe&lt;br /&gt;
Regional: z. B. Einäscherung von weiten Teilen eines Dorfes oder&lt;br /&gt;
einer&lt;br /&gt;
Stadt. Überregional: Überschwemmungen z.B. im Odergebiet,&lt;br /&gt;
Spendenaufrufe zum Kirchenbau (betr. überwiegend ev. Kirchen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.Seuchen&lt;br /&gt;
Menschen: Krankheiten wie Weicheselzopf, Cholera, andere&lt;br /&gt;
epidemische Krankheiten,Verhaltenshinweise, Anzeigenpflicht,&lt;br /&gt;
Impfpläne,&lt;br /&gt;
Tiere: Schweinepest, Druse, Tollwut, Sperrbezirke, Maßnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.Auktionen&lt;br /&gt;
Privat:Gebäude und Landversteigerungen ( Insolvenzen)&lt;br /&gt;
Staatlich:Termine für Holzverkauf direkt ab Forst,&lt;br /&gt;
Zwangsversteigerungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.Personalentscheidungen&lt;br /&gt;
Ernennung von Schöffen, Schulzen, Förstern, Schiedsmänner u.a.&lt;br /&gt;
Personen des öffentlichen Lebens, Wahlmänner-Listen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.Landwirtschaft (Private und Staatlich)&lt;br /&gt;
Anregungen zur Ertragsverbesserung z. B. Flachs, Kartoffelfäule,&lt;br /&gt;
Marktpreise für landwirtschaftliche Erzeugnisse,&lt;br /&gt;
Meliorationsangelegenheiten, Versteigerungen und Verpachtungen von&lt;br /&gt;
Wiesen und Wasserflächen, Hilfe bei Mißernten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.Öffentliche Wege&lt;br /&gt;
Chausseebauten, Instandsetzung von Gemeindewegen, Pflanzung von&lt;br /&gt;
Straßenbäumen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.Eisenbahn&lt;br /&gt;
Hinweise auf Arbeitsplätze, Landvermessung, Tauziehen um die&lt;br /&gt;
Trassenführung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.Hinweise zu Wahlen zum Ständetage oder anderen Parlamenten und&lt;br /&gt;
Gremien, Wahlmännerlisten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.Private und gewerbliche Anzeigen&lt;br /&gt;
Verkauf von Land, Häusern und Höfen, Werbung für div. Produkte von&lt;br /&gt;
regionalen und überregionalen Anbietern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.Post und Telegraphenwesen&lt;br /&gt;
Einrichtung von Briefkästen, Posttarife, Dampfschiffverbindungen -&lt;br /&gt;
Fahrpläne nach Schweden, Dänemark, Norwegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.Ausländer, Überläufer, geduldete Personen&lt;br /&gt;
Hinweise auf Verordnungen und Gesetzte, Verfolgung von&lt;br /&gt;
Landstreichern (Vagabonden) Abschiebepraxis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der vorgenannten Aufzählung wird ersichtlich, daß die&lt;br /&gt;
Kreisblätter&lt;br /&gt;
eine wichtige Quelle sein können, insbesondere weil sie einen&lt;br /&gt;
geografisch definierten Raum und deren Einwohner betreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt; Literatur: &amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Friedwald Moeller: Amtsblatt der Kgl. Preußischen Regierung zu Danzig. Personenkundliche Auszüge 1834-1870. Sonderschrift des VFFOW, Hamburg, Nr. 87 (1995), 240 Seiten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Friedwald Moeller: Amtsblatt der Kgl. Preußischen Regierung zu Marienwerder. Personenkundliche Auszüge 1834-1870. Sonderschrift des VFFOW, Hamburg, Nr. 74 (1993), 258 Seiten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichtsbezirke ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- vor 1900 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das höchste Gericht für die Provinz  Westpreußen war das Oberlandesgericht in Marienwerder. &amp;lt;br&amp;gt; (Eingerichtet 1808; davor hieß es &#039;Regierung&#039;, 1723 - 1808; Grund- und Hypothekenbücher seit 1783)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die niedrigeren Gerichte waren:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt; Landgericht &#039;&#039;&#039;Danzig&#039;&#039;&#039; mit 9 Amtsgerichten:&amp;lt;/u&amp;gt; Berent,Danzig,Dirschau, Karthaus, Neustadt, Preussisch-Stargard, Putzig, Schöneck, Zoppot.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Landgericht &#039;&#039;&#039;Elbing&#039;&#039;&#039; mit 8 Amtsgerichten:&amp;lt;/u&amp;gt; Christburg,Elbing,Deutsch-Eylau, Marienburg,  Riesenburg, Rosenberg, Stuhm, Tiegenhof.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Landgericht &#039;&#039;&#039;Graudenz&#039;&#039;&#039; mit 5 Amtsgerichten: &amp;lt;/u&amp;gt;Graudenz,Marienwerder,Mewe, Neuenburg, Schwetz.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Landgericht &#039;&#039;&#039;Konitz&#039;&#039;&#039; mit 9 Amtsgerichte:&amp;lt;/u&amp;gt; Baldenburg,Flatow,Pr.Friedland, Hammerstein,  Konitz, Schlochau, Tuchel, Vandsburg, Zempelburg.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Landgericht &#039;&#039;&#039;Thorn&#039;&#039;&#039; mit 9 Amtsgerichten:&amp;lt;/u&amp;gt; Briesen,Gollub,Kulm,Kulmsee, Lautenburg, Loebau, Neumark, Strasburg, Thorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den polnischen Staatsarchiven befinden sich nach gegenwärtigem Kenntnißstand folgende Gerichtsakten:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Gericht-Sad Obwodowy/Krajowy Arch.Panstwowe /...Zeitraum/.../vols.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 ------------------------------------&lt;br /&gt;
 --Oberlandesgericht Marienwerder    Gdansk 1772-1940          2467?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Landgericht Danzig&amp;lt;/u&amp;gt; - Gdansk ------ Gdansk 1866-1945          6665&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Berent - Koscierzyna     Gdansk 1783-1920          3000&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Danzig - Gdansk          Gdansk 1779-1934          38470&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Dirschau - Tczew         Gdansk 1783-1918          6414&amp;lt;Br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Karthaus - Kartuzy&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Neustadt - Weiherowo     Gdansk 1784-1919          1350&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Pr.Stargard-Starogard Gd Gdansk 1783-1905          6&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Putzig - Puck&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Schöneck - Skarszewy    Gdansk 1824-1940      66&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Zoppot - Sopot           Gdansk                    1200&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Landgericht Elbing&amp;lt;/u&amp;gt; - Elblag ------&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Christburg - Dzierzgon&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Elbing - Elblag          Elblag  1783-1944          2575&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Deutsch Eylau - Ilawa    Olsztyn 1622-1902          74&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Marienburg - Malbork     Elblag  1783-1935          1508&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Riesenburg - Prabuty     Olsztyn 1783-1907          138&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Rosenberg - Susz         Olsztyn 1557-1913          124&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Stuhm - Sztum            Elblag  1783-1944          10785&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Tiegenhof - Nowy Dwor Gd Elblag  1783-1944          ca.1520&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Landgericht Graudenz&amp;lt;/u&amp;gt; - Grudziadz -&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Graudenz - Grudziadz     Bydgoszcz 1831-1942&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Marienwerder - Kwidzyn   Elblag  1842-1943          30&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Mewe - Gniew&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Neuenburg - Nowe         Bydgoszcz 1783-1944 &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
 Amtsgericht Schwetz - Swiecie        Bydgoszcz 1783-1945       ziemlich komplett&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Landgericht Konitz&amp;lt;/u&amp;gt; - Chojnice ----&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Baldenburg - Bialy Bor   Szczecin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Flatow - Zlotow          Koszalin   1894-1943          92?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Pr.Friedland - Debrzeno  Szczecin   1901-1941?         1&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Hammerstein - Czarne&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Konitz - Chojnice        Bydgoszcz&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Schlochau - Czluchow     Koszalin   1901-1943?         3?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Tuchel - Tuchola         Bydgoszcz?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Vandsburg - Wiecbork     Bydgoszcz?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Zempelburg - Sepolno Kr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Landgericht Thorn&amp;lt;/u&amp;gt; - Torun -------- Torun      1804-1915          19&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Briesen - Wabrzezno      Torun&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Gollub - Golub           Gollub     1783?-1944&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Kulm - Chelmno           Torun      1804-1944&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Kulmsee - Chelmza        Torun      1820-1925          22&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Lautenburg - Lidzbark    Olsztyn?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Loebau - Lubawa          Olsztyn        ? ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Neumark-Nowy Miasto Lub  Olsztyn    1872-1920          660&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Strasburg - Brodnica     Torun      1881-1925&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Thorn - Torun            Torun      1817-1921          2356&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Güteradreßbücher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Gutsforschung sind die Güteradreßbücher von Nutzen. Sie listen die Besitzer&lt;br /&gt;
und geben Wirtschaftsinformation wie Fläche in ha, Viehbestand usw.: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Handbuch des Grundbesitzes im Deutschen Reiche.&amp;lt;br&amp;gt;    I. Das Königreich Preußen - Provinz Westpreußen&lt;br /&gt;
#    Aufl. Berlin 1880&lt;br /&gt;
#    Aufl. Berlin 1885&lt;br /&gt;
#    Aufl. Berlin 1894&lt;br /&gt;
#    Aufl. Berlin 1903&lt;br /&gt;
#    Aufl. Berlin 1909&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Niekammers Landwirtschaftliches Güter-Adreßbuch.&amp;lt;br&amp;gt;   Band 2: Provinz Westpreußen&lt;br /&gt;
#    Aufl. Stettin 1903&lt;br /&gt;
#    Aufl. Leipzig 1912&lt;br /&gt;
#    Aufl. Leipzig 1922 &amp;lt;BR&amp;gt;  (für Grenzmark Posen-Westpreußen, Freistaat Danzig, RB Marienwerder)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Schulwesen ===&lt;br /&gt;
==== Personalakten der Lehrer ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung&#039;&#039; in Berlin hat die Volksschullehrerkartei Preußens online gestellt. Die Datenbank enthält ca. 138.000 Nachweise zu Volksschullehrern und -lehrerinnen Preußens beginnend bei dem Geburtsjahr 1856.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kartei endet 1945.&amp;lt;br&amp;gt; http://www.bbf.dipf.de/nvlk/detail.php Link&lt;br /&gt;
==== Volksschulen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realschulen====&lt;br /&gt;
Realschulen entstanden 1817 in Preußen, in denen die mathematisch-naturwissenschaftlichen Elemente den  alten philologischen-historischen der klassischen Gymnasien mit Betonung auf Latein-Griechisch die Wage hielt. Das Realschulzeugnis sowie das der höheren Schulen berechtigte zum einjährig-freiwilligen Militärdienst.&amp;lt;br&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Um 1895 gab es 2 Realschulen in der Provinz (so in Kulm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Oberschulen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gymnasien====&lt;br /&gt;
Um 1895 gab es 13 Gymnasien (Danzig 2, Deutsch-Krone, Elbing, Graudenz, Konitz, Kulm, Marienburg, Marienwerder, Neustadt, Pr.Stargard, Strasburg, Thorn), 4 Realgymnasien (Danzig 2, Elbing, Thorn), 5 Progymnasien (so in Berent, Löbau, Schwetz), 14 Realprogymnasien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Landwirtschaftsschulen====&lt;br /&gt;
Gedacht für Landwirte mit Realschul- oder Gymnasialvorbildung (3 Jahre). Dauer: 3 Jahre.&lt;br /&gt;
Angebot: Allgemeinfächer einschl. Naturwisssenschaften (8-10 Wochenstunden), Landwirtschaftsfächer (4-6 Wochenstunden).&amp;lt;br&amp;gt; Es gab die Landwirtschaftsschule&lt;br /&gt;
*  in Marienburg seit 1876&lt;br /&gt;
*  in Freystadt seit 1906&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ackerbau- bzw. Winterschulen====&lt;br /&gt;
Gedacht für Landwirtschaftslehrlinge als Berufsschule. Dauer: 2 Wintersemester.&lt;br /&gt;
==== Lehrerseminare ====&lt;br /&gt;
Gedacht für angehende Lehrer (3 Jahre), Präparandenanstalten für angehende Volksschullehrer (3 Jahre bis zur Seminarreife).&amp;lt;br&amp;gt; Um 1895 gab es 6 Lehrerseminare in der Provinz (so in Berent, Graudenz, Jenkau bei Danzig, Löbau, Marienburg, Tuchel; Präparandenanstalt in Deutsch-Krone, Pr.Stargard).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literatur:&lt;br /&gt;
Sauer, Michael,&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Volksschullehrerbildung in Preußen - &lt;br /&gt;
Die Seminare und Präparandenanstalten vom 18.Jahrhundert bis zur Weimarer&lt;br /&gt;
Republik&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
(Studien und Dokumentationen zur deutschen Bildungsgeschichte 37), &lt;br /&gt;
Köln-Wien Böhlau 1987 VI u 305 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Handelsakademie ====&lt;br /&gt;
Eine Handelsakademie gab es (1895) in Danzig.&lt;br /&gt;
==== Taubstummenschulen ====&lt;br /&gt;
Um 1895 gab es 4 Taubstummenschulen in der Provinz (in Danzig, Elbing, Marienburg, Schlochau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Blindenanstalten ====&lt;br /&gt;
Um 1895 gab es eine Blindenanstalt in der Provinz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Archive ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Kirchliche Einteilung === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- oder stattdessen: --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Kirchliche Zugehörigkeit === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Geschichte == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: geschichtlicher Abriss --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Allgemeine Übersicht:&amp;lt;br&amp;gt;http://www.dhi.waw.pl/e-g.htm&lt;br /&gt;
* [[Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz]]&amp;lt;br&amp;gt;email: gsta.pk@gsta.spk-berlin.de&lt;br /&gt;
==== Staatsarchiv Danzig ====&lt;br /&gt;
* Staatsarchiv [[Danzig]];&amp;lt;br&amp;gt;email:apga@gdansk.ap.gov.pl&amp;lt;br&amp;gt;http://baza.archiwa.gov.pl/sezam/iza.eng.php?nrarchiwum=10&amp;amp;search1=search&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Staatsarchiv Elbing ====&lt;br /&gt;
* [[Elbing]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Staatsarchiv Elbing]] mit Sitz in Marienburg]&amp;lt;br&amp;gt;Archiwum Państwowe w Elblągu z siedzibą w Malborku&amp;lt;br&amp;gt;ul. Starościńska 1&amp;lt;br&amp;gt;PL-82-200 Malbork&amp;lt;br&amp;gt;Bestandsverzeichnis:&amp;lt;br&amp;gt;Arkadiusz Welniak, Informator o zasobie Archiwum Państwowego w Elblągu,&amp;lt;br&amp;gt; [Führer durch die Bestände des Staatsarchivs Elbing mit dem Sitz in Marienburg], Warszawa [Warschau] 2003,&amp;lt;br&amp;gt;ISBN 83-89115-17-4;Preis 25,00 zł,&amp;lt;br&amp;gt;email: sekretariat@elblag.ap.gov.pl&amp;lt;br&amp;gt;Einige Bestände:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Verwaltungsakten: &amp;lt;br&amp;gt;Regierung zu Marienwerder, Abt.II: Kirchen- und Schulwesen&amp;lt;br&amp;gt;  Landratsamt Marienburg, 1784-1944;&amp;lt;br&amp;gt;  Kreisauschuß Marienburg, 1818-1944&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Sonderverwaltungen:&amp;lt;br&amp;gt; Katasterämter Elbing, Marienwerder, Marienburg, Stuhm&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Amtsgerichte: &amp;lt;br&amp;gt;Marienwerder, 1842-1942;&amp;lt;br&amp;gt;  Stuhm, 1772-1945; &amp;lt;br&amp;gt;  Tiegenhof, 1772-1945;&amp;lt;br&amp;gt;  &lt;br /&gt;
#[[elbing-a]]&amp;lt;br&amp;gt;[[elbing-b]]&amp;lt;br&amp;gt;[[elbing-c]]&amp;lt;br&amp;gt;[[elbing-e]]&amp;lt;br&amp;gt;[[elblag-g]]&amp;lt;br&amp;gt;http://www.elblag.ap.gov.pl/d/glowna_d.htm&amp;lt;br&amp;gt;http://baza.archiwa.gov.pl/sezam/iza.eng.php?nrarchiwum=9&amp;amp;search1=search&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Staatsarchiv Allenstein ====&lt;br /&gt;
* [Allenstein]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Olst-archiv]]&amp;lt;br&amp;gt;email:apolsztyn@wp.pl&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://baza.archiwa.gov.pl/sezam/iza.eng.php?nrarchiwum=42&amp;amp;search1=search&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Allenstein_%28Kreis_Allenstein%29#Staatsarchiv_Allenstein Zum Archiv Allenstein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Staatsarchiv Bromberg ====&lt;br /&gt;
* [[Bromberg]]:&amp;lt;br&amp;gt;Siehe: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Bromberg#Das_Bromberger_Staatsarchiv Zum Bromberger Staatsarchv]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;http://baza.archiwa.gov.pl/sezam/iza.eng.php?nrarchiwum=6&amp;amp;search1=search&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.bydgoszcz.ap.gov.pl/&amp;lt;br&amp;gt;email: dz.info@archiwum.bydgoszcz.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Staatsarchiv Thorn ====&lt;br /&gt;
* [[Thorn]]:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Thorn#Das_Thorner_Staatsarchiv Zum Thorner Staatsarchiv]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;email usw.:http://www.torun.ap.gov.pl/de.htm&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://baza.archiwa.gov.pl/sezam/iza.eng.php?nrarchiwum=69&amp;amp;search1=search Zu den Beständen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vernichtete oder Beschädigte Archive ====&lt;br /&gt;
Die UNESCO hat ein Verzeichnis aufgestellt über Verluste in Bibiotheken und Archiven.&lt;br /&gt;
Darunter sind folgende Staatsarchive (StA) in Polen aufgelistet, in denen die geschätzten Verluste (=destr. = vernichtet oder =dam. = beschädigt) angegeben sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Allenstein,Akta miasta Czaplinka,Tempelburg,Pommern 75-100% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Allenstein,Landtag,Herzogtum Preussen und Provinziallandtag Ostpreussen,  25-74% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Allenstein,Landratsämter, 15 record groups, 75-100% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Allenstein,Landratsamt Braunsberg,  25-74% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Allenstein,Landratsamt Loetzen,   1-24% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Allenstein,Magistrat Stadt Ortelsburg,  25-74% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Allenstein,Magistrat Stadt Wartenburg,  1-24% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Allenstein,Magistratsarchive /b36 record groups,  75-100% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Allenstein,Provinzialkonservator der Denkmäler, Kunst Provinz Ostpreußen, 25-74% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Allenstein,Standesämter /b600 record groups, 75-100% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Allenstein,Universität Königsberg, 25-74% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Marienburg,Malbork, Amtsgerichte wojew. Elblag, 2 record groups, 25-74% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Marienburg,Amtsgerichte wojew. Elblag, 3 record groups, 75-100% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Marienburg,Standesämter wojew. Elblag, 24 record groups,  25-74% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Marienburg,Standesämter wojew. Elblag, 67 record groups, 75-100% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Marienburg,Gauheil- und Pflegeanstalt Konrodstein, 25-74% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Marienburg,Kreisausschuß Marienburg Westpreussen,  25-74% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Marienburg,Landratsamt Marienburg Westpreussen,   1-24% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Marienburg,Schlossbauverwaltung Marienburg, 1-24% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Thorn,Stadtarchiv,Akta miasta Torunia, 1251-1793,    25-74% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Posen,Dyrekcja Skarbu Departamentu Bydgoszcz, 75-100% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Posen,Generalkommission für die Provinz Westpreussen und Posen, 25-74% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Posen,Kgl.Liquidations-Kommission Bromberg,  75-100% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Posen,Kgl.Preussische Finanzdirektion,Bromberg, 75-100% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Posen,Komisarz Policji Departamentu Bydgoskiego,  75-100% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Bromberg,Kriegs- und Domainen-Kammer Bromberg,  75-100% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Siehe: [http://unesdoc.unesco.org/images/0010/001055/105557e.pdf Unesco-Bericht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Personalakten der Reichsbahn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Personalakten von Mitarbeitern der Reichsbahn in Westpreussen wie Lokführer, Schrankenwärter, Eisenbahnbeamte usw. sind im Archiv der Deutschen Bahn AG vorhanden. &lt;br /&gt;
Die im Archiv vorhandenen Exemplare von Eisenbahnerzeitungen und sonstigem Schriftgut enthalten Informationen zu Beförderungen und Pensionierungen. Archivanfragen werden zügig und kostenfrei beantwortet. Was im einzelnen dort vorhanden ist, bleibt zu klären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bundeseisenbahnvermögen&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dienststelle Nord&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herr Braunschweig&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außenstelle Hamburg&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schanzenstraße 80&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
20357 Hamburg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefon: 0 40 - 39 80 65 - 0&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Telefax: 0 40 - 39 80 65 - 1 50&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E-Mail: Hamburg@bev.bund.de&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.bev.bund.de/dienststelle-nord.htm&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Filme der Mormonen in Salt Lake City, Utah ====&lt;br /&gt;
Aus der Filmsammlung der Mormonen in Salt Lake City ,Utah:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sammlung von Mikrofilmen in Salt Lake City ist mittlerweile eine&lt;br /&gt;
bekannte St&amp;amp;auml;tte, wo der Familienkundler manche Hilfe erhalten kann.&lt;br /&gt;
Im folgenden erscheint das Ortsregister Westpreussen der Filmsammlung.&lt;br /&gt;
Zu beachten sind  einige Schwierigkeiten beim Auffinden der Filme bei&lt;br /&gt;
Umlauten. Man findet, daß bei Umlauten oft das Fallenlassen der Umlaute&lt;br /&gt;
zum Erfolg führt, also statt -ö- ein -o- und nicht  -oe-.&lt;br /&gt;
Konigsberg statt Koenigsberg.&lt;br /&gt;
In der Mehrzahl der Filme handelt es sich um Kirchenbuchverfilmungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsliste-Westpreußen: Click HIER &#039;&#039;&#039;[[Provinz Westpreußen/Ortsliste]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Näheres hier: http://www.familysearch.org/Eng/Library/fhlcatalog/supermainframeset.asp?display=localitysearch&amp;amp;columns=*,0,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Search for matching places.&lt;br /&gt;
                         &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;.......&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
      Place 	       |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;.......&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;|&lt;br /&gt;
      Part of (optional)|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Germany&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;|oder Preussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten den gesuchten Ortsnamen von der Ortsliste &#039;&#039;&#039;einkopieren&#039;&#039;&#039;, nicht eintippen.Die richtige Schreibweise ist wichtig.&amp;lt;br&amp;gt; Bei allgemeiner Suche auch &amp;lt;u&amp;gt;Preussen&amp;lt;/u&amp;gt; oder &amp;lt;u&amp;gt;Westpreussen&amp;lt;/u&amp;gt; oder &amp;lt;u&amp;gt;West Prussia &amp;lt;/u&amp;gt; statt Ortsname eintippen.&amp;lt;br&amp;gt;http://www.mormonen.de/forschungsstellen.pdf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.familysearch.org/Eng/search/rg/places/pg.asp&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; Siehe auch:[http://www.familysearch.org/Eng/Library/fhlcatalog/supermainframeset.asp?display=localitydetails&amp;amp;subject=51662&amp;amp;subject_disp=Germany%2C+Preu%C3%9Fen%2C+Westpreu%C3%9Fen&amp;amp;columns=*,0,0]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bibliotheken ===&lt;br /&gt;
==== Deutsche Staatsbibliothek in Berlin ====&lt;br /&gt;
http://staatsbibliothek-berlin.de/deutsch/kataloge/&lt;br /&gt;
==== Martin Opitz Bibliothek ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Martin-Opitz-Bibliothek&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berliner Platz 5&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
44623 Herne&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Telefon: (02323) 16 2805&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Telefax: (02323) 16 2609&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.martin-opitz-bibliothek.de/home.htm Webseite der Bibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Gesellschaften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genealogische und Historische Vereine/Gesellschaften sind Organisationen auf freiwilliger Basis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Mitarbeiter sind im Auskunftsbereich ehrenamtlich und in aller Regel auch (zumindest für ihre Mitglieder) unentgeltlich tätig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Forschungsaufträge werden von diesen Organisationen nicht übernommen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eventuellen Anfragen ist unbedingt auskömmliches (doppeltes !) Rückporto beizufügen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genealogische Gesellschaften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Bestehende genealogische Vereinigungen:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher e. V. ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.genealogienetz.de/gene/vereine/AGoFF/AGoFF-d.html Homepage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Forschungsstelle Ost- und Westpreußen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur Zeit unbesetzt, Anfragen bitte an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detlef Kühn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ritterfelddamm 219&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D-14089 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Landkreise Briesen, Graudenz und Strasburg&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans-Jürgen Wolf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Posthauser Straße 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D-28307 Bremen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hans-juergen.wolf@nwn.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen e. V. ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.genealogienetz.de/gene/vereine/VFFOW/vffow.htm Homapage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeine Auskünfte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhard Wenzel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Leegde 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D-29223 Celle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auskünfte über das südliche Westpreußen (&amp;quot;Kulmerland&amp;quot;)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans-Jürgen Wolf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Posthauser Straße 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D-28307 Bremen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hans-juergen.wolf@nwn.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Frühere genealogische Vereinigungen:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gesellschaft für Familienforschung, Wappen- und Siegelkunde in Danzig ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039; Danziger Familiengeschichtliche Beiträge Heft 1 - 7, Danzig 1929-1943 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Reprint als Sonderschrift Nr. 60 des Vereins für Familienforschung in Ost- und Westpreußen e. V., Hamburg 1988)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Gesellschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Genealogische und historische Urkunden == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: z.B. Kirchenbücher, Verfilmte Quellen, Batchnummern, --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Zivilstandsregister, andere Urkunden, Volkszählung,        --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bürgerbücher, Matrikel, Zunftbücher, Grundbücher usw.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- mit geeigneten Überschriften einfügen.                     --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Urkunden === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Urkunden === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Bibliografie == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ==== Ortssippenbücher ==== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Karten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Karten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Archive und Bibliotheken == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Archive === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bibliotheken === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Verschiedenes == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Berufsgenealogen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Heimat- und Volkskunde === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Auswanderungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === LDS/FHC  === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Familiennamen ===&lt;br /&gt;
* Mennonitische Familiennamen&lt;br /&gt;
http://www.mennonitegenealogy.com/int/reimer.htm&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.mennonitegenealogy.com/prussia &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.mennonitegenealogy.com/russia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internetlinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Internetseiten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Internetseiten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Internetseiten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinz Westpreußen| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Provinz_Westpreu%C3%9Fen&amp;diff=389408</id>
		<title>Provinz Westpreußen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Provinz_Westpreu%C3%9Fen&amp;diff=389408"/>
		<updated>2007-12-14T22:21:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolf: /* Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher e. V. */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Provinz Westpreußen, [[Preußen]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Lokal_Provinz_Westpreussen.png|thumb|150px|Lokalisierung der Provinz Westpreußen]] &amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Flagge === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Bild:Fahne_Provinz_Westpreussen.png]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Wappen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Bild:Wappen_Provinz_Westpreussen.png]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Landesfarben === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Information ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- hier: Beschreibung des Gebietes, Grenzen, Gr&amp;amp;ouml;sse, Bev&amp;amp;ouml;lkerung usw. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Einteilung ===&lt;br /&gt;
==== Einteilung vor 1815 ====&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Karte_Provinz_Westpreussen.png]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach der Angliederung Westpreußens an Preußen wurde die &#039;&#039;Kriegs- und Domainen-[[Kammer zu Marienwerder]]&#039;&#039; als Unterbehörde des Berliner [[Generaldirektorium]]s eingerichtet (Königliches Patent vom 13. November 1772). Der Verwaltungsbezirk der Kammer bestand zunächst aus der vormaligen Wojewódschaft Marienburg einschließlich des Gebietes der Stadt Elbing, aus der Wojewódschaft und dem Bistum Kulm, sowie aus Pommerellen (zunächst noch ohne Danzig und Thorn). Dem Marienwerderschen Kammerbezirk wurden darüber hinaus noch die zuvor ostpreußischen Ämter Marienwerder und Riesenburg, sowie die Erbämter Schönberg und Deutsch Eylau mit den Städten Marienwerder und Garnsee, Riesenburg, Bischofswerder und Freystadt, Rosenberg und Deutsch Eylau zugeordnet. Nicht zum Kammerbezirk Marienwerder gehörte das &#039;&#039;Westpreußische Kammerdeputations-Departement für den [[Netzedistrikt]]&#039;&#039;, (auch [[Kammer zu Bromberg]] genannt) der unter gesonderte Verwaltung gestellt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Inbesitznahme von Danzig und Thorn im Jahre 1793 wurden auch diese beiden Städte und deren ländliche Territorien der Kammer in Marienwerder unterstellt. Durch Erlass vom 29. Juli 1807 wurden darüber hinaus noch die Teile des Netzedistrikts, die im Zuge der napoleonischen Umstrukturierung nicht an das Herzogtum Warschau abgetreten waren, namentlich das Gebiet der späteren Landkreise Flatow und Deutsch Krone, der Marienwerderschen Kammer zugewiesen.&lt;br /&gt;
====  Einteilung nach 1815 ====&lt;br /&gt;
Im Zuge der Neuerrichtung der Provinz Westpreußen im Jahre 1815 wurden dann zwei Regierungsbezirke gebildet, denen mit Wirkung vom 1. April 1818 folgende Landkreise zugeordnet waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regierungsbezirk [[Danzig]] mit 8 Stadt- bzw. Landkreisen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Berent]], bestehend aus den Städten [[Berent]] und [[Schöneck,_Kreis_Berent|Schöneck]], dem Intendanturamt Berent, dem Domänenamt Schöneck und den adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Danzig]], bestehend aus dem gesamten bisherigen Danziger Territorium (unter Ausschluss der Halbinsel Hela), dem größeren Teil des Domänenamtes [[Sobbowitz]] und den dazwischen liegenden adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Stadtkreis Danzig]], bestehend aus der Stadt [[Danzig]], ihren Vorstädten und der nächsten Umgebung. Die Orte des Stadtkreises [[Danzig]], die nicht zum Kommunalgebiet der Stadt Danzig gehörten, wurden 1828 dem [[Landkreis Danzig]] zugeschlagen, der fortan das gesamte &amp;quot;platte Land&amp;quot; in sich vereinigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Elbing]], bestehend aus den Städten [[Elbing]] und [[Tolkemit]], den vereinigten Intendaturämtern [[Elbing]] und [[Tolkemit]], sowie den adligen Gütern [[Kadinen]] und [[Rehberg,_Kreis_Elbing|Rehberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Karthaus]], bestehend aus dem Intendanturamt [[Karthaus-Mirchau]] und den adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Marienburg]], bestehend aus den Städten [[Marienburg]] und [[Neuteich]], dem Flecken [[Tiegenhof]], dem Großen und dem Kleinen Marienburger Werder, dem [[Barenhof]]schen und dem [[Tiegenhof]]schen Gebiet, dem [[Scharpau]]er Bezirk und dem Gut [[Nenkau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Neustadt (Oberschlesien)|Landkreis Neustadt]], bestehend aus den Städten [[Neustadt, Kreis_Neustadt|Neustadt]], [[Putzig]] und [[Hela]], den Domänenämtern [[Brück (Brandenburg)|Brück]], [[Putzig]] und [[Starzyn]], sowie den adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Preußisch Stargard]], bestehend aus den Städten [[Dirschau]] und [[Preußisch Stargard|Stargard]], den Domänenämtern [[Subkau]] und [[Domänenamt Stargard|Stargard]], den Intendanturen [[Bordzichow]] und [[Pelplin]], sowie den adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regierungsbezirk [[Marienwerder]] mit 13 Landkreisen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Deutsch Krone]], bestehend aus den Ämtern [[Schloppe]] und [[Lebehnke]] (einschließlich des früheren Amtes [[Schrotz]]), den Städten [[Deutsch Krone]], [[Jastrow]], [[Märkisch Friedland]], [[Schloppe]] und [[Tütz ]], sowie 65 adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Flatow]], bestehend aus dem Amt [[Kamin]], den Städten [[Flatow]], [[Kamin Krojanke]], [[Vandsburg]] und [[Zempelburg]], sowie 98 adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Graudenz]], bestehend aus den Ämtern [[Engelsburg]], [[Rheden,_Kreis_Graudenz|Rehden]] und [[Roggenhausen,_Kreis_Graudenz|Roggenhausen]], dem Intendanturamt Graudenz (ohne die dem [[Landkreis Schwetz]] zugewiesenen Ortschaften), den Städten [[Graudenz]], Festung Graudenz, [[Lessen]] und [[Rehden,_Kreis_Graudenz|Rehden]], sowie 81 adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Konitz]], bestehend aus den Ämtern [[Friedrichsbruch]] (ohne die dem [[Landkreis Schlochau]] zugewiesenen Ortschaften) und [[Tuchel]], den Städten [[Konitz]] und [[Tuchel]], sowie 159 adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Kulm]], bestehend aus den Ämtern [[Kulm]], [[Lippinken]], [[Przydworsz]] und [[Unislaw]], den Städten [[Briesen]] und [[Kulm]], sowie 138 adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Löbau]], bestehend aus den Ämtern [[Brattian]], [[Löbau,_Kreis_Löbau|Löbau]] und [[Lonkorrek]], den Städten [[Kauernik]], [[Löbau,_Kreis_Löbau|Löbau]] und [[Neustadt,_Kreis_Löbau|Neustadt]], sowie 65 adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Marienwerder]], bestehend aus der Intendantur [[Marienwerder]], den Domänenämtern [[Mewe]] und [[Ostrowitt]], die vormals zum [[Amt Neuenburg]] gehörigen Ortschaften [[Lalkau]] und [[Pienonczkowo]], die Städte [[Garnsee]], [[Marienwerder]] und [[Mewe]], sowie 63 adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Rosenberg]], bestehend aus der Intendantur [[Riesenburg]] (ohne die an den Landkreis Graudenz abgetretene Ortschaft [[Partenschin]]), die Städte [[Bischofswerder]], [[Deutsch Eylau]], [[Freystadt]], [[Riesenburg]] und [[Rosenberg,_Kreis_Rosenberg|Rosenberg]], sowie 97 adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Schlochau]], bestehend der Intendantur [[Baldenburg]], 31 Ortschaften des Amtes [[Friedrichsbruch]] und dem Amt [[Schlochau]], den Städten [[Baldenburg]], [[Hammerstein,_Kreis_Schlochau|Hammerstein]], [[Landeck]], [[Preußisch Friedland]] und [[Schlochau]], sowie 98 adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Schwetz]], bestehend aus der Intendantur Schwetz, dem [[Amt Neuenburg]] (ohne [[Lalkau]] und [[Pienonczkowo]]) und sechs vormals zur Intendantur [[Graudenz]] gehörenden Ortschaften, den Städten [[Neuenburg,_Kreis_Schwetz|Neuenburg]] und [[Schwetz]], sowie 98 adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Strasburg]], bestehend aus den Intendanturen [[Gollub]] und [[Lautenburg]], dem Domänenamt [[Strasburg]], den Städten [[Gollub]], [[Gorzno]], [[Lautenburg]] und [[Strasburg]], sowie 92 adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Stuhm]], bestehend aus der Intendantur Stuhm (nebst dem vormaligen Domänenamt [[Christburg]]), den Städten [[Christburg]] und [[Stuhm]], sowie 63 adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landkreis Thorn]], bestehend aus den Domänenämtern [[Brzezinko]] und [[Kulmsee]], dem sogenannten &amp;quot;Neuen Gebiet&amp;quot;, den Städten [[Kulmsee]], [[Podgorz]], [[Schönsee]] und [[Thorn]], sowie 67 adligen Gütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit von 1873-1900 ergaben sich für die vorstehend aufgezeigten Kreisstrukturen noch folgende Veränderungen, die allerdings ohne Einfluss auf die Zuordnung zu den genannten Regierungsbezirken waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch Kabinettsorder vom 4. Dezember 1873 schied die Stadt [[Elbing]] aus dem [[Landkreis Elbing]] aus und bildete seither den Stadtkreis [[Elbing]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch Gesetz vom 25. März 1875 wurden aus dem [[Landkreis Konitz]] die [[Landkreis Konitz|Landkreise Konitz]] und [[Landkreis Tuchel|Tuchel]] gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch Gesetz vom 6. Juni 1887 wurden folgende Landkreise neu gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**[[Kreis Briesen|Landkreis Briesen]] (aus Teilen der [[Landkreise Graudenz]], [[Kulm]], [[Strasburg]] und [[Thorn]]);&lt;br /&gt;
**[[Landkreis Danziger Höhe]] (aus Teilen des bisherigen [[Landkreis Danzig|Landkreises Danzig]]);&lt;br /&gt;
**[[Landkreis Danziger Niederung]] (aus Teilen des bisherigen [[Landkreis Danzig|Landkreises Danzig]]);&lt;br /&gt;
**[[Landkreis Dirschau]] (aus Teilen des [[Landkreis Preußisch Stargad|Landkreises Preußisch Stargard]] und des bisherigen [[Landkreis Danzig|Landkreises Danzig]]);&lt;br /&gt;
**[[Landkreis Neustadt|Landkreise Neustadt]] und [[Landkreis Putzig|Putzig]] (aus dem bisherigen [[Landkreis Neustadt]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Jahre 1900 wurden die Stadtkreise [[Graudenz]] und [[Thorn]] gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bevölkerung ====&lt;br /&gt;
* Provinz Westpreußen:&lt;br /&gt;
(1895) 1,494,300 Einw., darunter (1890) 439,577 Polen, 53,616 Kaschuben, (1895) 20,238 Juden.&lt;br /&gt;
* Reg.Bezirk [[Danzig]]:&lt;br /&gt;
(1890) 589,176 Einw., darunter 294,157 Evangelische, 279,364 Katholiken, 5928 Juden, 7947 Mennoniten.&lt;br /&gt;
* Reg.Bezirk [[Marienwerder]]:&lt;br /&gt;
(1890) 844,505 Einw., darunter 387,038 Evangelische, 438,168 Katholiken, 15822 Juden, 2137 Mennoniten, 327,274 Polen.&lt;br /&gt;
* Die katholischen Kaschuben lebten vor allem in Westpreußen an der unteren Weichsel (Pomerellen) und [[Pommern]] (Hauptstadt des Kaschubenlandes: [[Kolberg]]).&lt;br /&gt;
Kreise der &amp;quot;Kaschubei&amp;quot;: [[Putzig]], [[Neustadt]], [[Karthaus]] und [[Danziger Höhe]], zum Teil auch [[Berent]], [[Konitz]] und [[Schlochau]] sowie angrenzende Kreise in Pommern ([[Bütow]], [[Lauenburg]], [[Stolp]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amtsblätter ==== &lt;br /&gt;
Unter den Regierungsamtlichen Blättern sind zu nennen&lt;br /&gt;
* Das Amtsblatt der Kgl.Regierung zu Danzig (1816-1920), &lt;br /&gt;
* Das Amtsblatt der Kgl.Regierung zu Marienwerder (ab 1811-1940).&lt;br /&gt;
In der Bibliothek des Bundesverwaltungsgerichts (früher Berlin, jetzt wohl&lt;br /&gt;
Bonn) sind alle Amtsblätter komplett gesammelt, bei allerdings beschränktem&lt;br /&gt;
Zugang. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Amtsblätter werden von der Berliner Staatsbibliothek (stabikat) gesammelt und gefilmt. Filme können ausgeliehen und auch gekauft werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://altedrucke.staatsbibliothek-berlin.de/de/sammlungen/amtsblaetter.html&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://amtspresse.staatsbibliothek-berlin.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zeitschrift: Amtsblatt für den Regierungsbezirk Marienwerder&lt;br /&gt;
Körperschaft: Marienwerder &amp;lt;Regierungsbezirk&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erschienen: Marienwerder, 1811-1940&lt;br /&gt;
Ersch.-verlauf: 1.1811 - 130.1940[?]&lt;br /&gt;
Hauptsacht. d. Mikrofiche-Ausg. u. d. Mikrofilm-Ausg.: Amtsblatt der Regierung zu Marienwerder   ZDB-ID: 2337617&lt;br /&gt;
Signatur: Ztg 2999&lt;br /&gt;
Ausleihstatus: Benutzung nur im Lesesaal&lt;br /&gt;
Signatur: HA 7 Gr 1810-MF&lt;br /&gt;
Standort: Unter den Linden - Lesesaal&lt;br /&gt;
Bestand: 1.1811 - 130.1940&lt;br /&gt;
Masterfiche;Bestandsluecken: [N=1876,1-2; 1926,25]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
*Zeitschrift: Amtsblatt der Regierung zu Danzig&lt;br /&gt;
Körperschaft: Danzig &amp;lt;Regierungsbezirk&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erschienen: Danzig, 1816-1920&lt;br /&gt;
Forts.: Danzig: Staatsanzeiger für Danzig&lt;br /&gt;
Hauptsacht. bis 1917: Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Danzig&lt;br /&gt;
ZDB-ID: 10097211&lt;br /&gt;
Signatur: HA 7 Gr 1805-MF&lt;br /&gt;
Standort: Unter den Linden - Lesesaal&lt;br /&gt;
Bestand: 1816 - 1920,10&lt;br /&gt;
Masterfiche&lt;br /&gt;
Bestandsluecken: [N=1889,16,S.85-90]&lt;br /&gt;
Ausleihstatus: Benutzung nur im Lesesaal&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;  &lt;br /&gt;
* Der Georg-Olms-Verlag bietet Fiche-Ausgaben der Amtsblätter zum Kauf an.&lt;br /&gt;
[http://www.olms.de/mcgi/shop/index.cgi?T=1168224931{haupt_olms=http://www.olms.de/acgi/a.cgi?alayout=373&amp;amp;ausgabe=detail&amp;amp;aref=6870]  &lt;br /&gt;
* Darüber hinaus gab es Amtliche Kreisblätter, die meist als Zeitungs-Beilagen (ab etwa 1841) erschienen.&amp;lt;br&amp;gt;[http://home.arcor.de/fritigern/ostpreussen/ztg/ZtgenM.htm  Verfilmungen von Historischen Zeitungen]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Beispiele aus den Allensteiner Kreisblättern der Jahre 1845 -1869:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.Verordnungen, Erlasse, Bekanntmachungen Betreffen die Gemeinden, mit&lt;br /&gt;
Auswirkungen auf die Einwohner, z.B. Steuerrollen,&lt;br /&gt;
Militairmusterungen, statistische Erhebungen, Verhalten im Falle von&lt;br /&gt;
Seuchen, feuerpolizeiliche Angelegenheiten, Verkündung oder Absagung&lt;br /&gt;
von Märkten und Jahrmärkten, Gemeinde-Beiträge zu Chaussebauten,&lt;br /&gt;
Kreis-Armenbeiträge, kirchliche und schulische Angelegenheiten,&lt;br /&gt;
Militair-Pferdeankauf (Remonten), Erhebung von Steuern durch die&lt;br /&gt;
Gemeinden, namentlich genannte Jagdscheininhaber, Tagesordnungen zu&lt;br /&gt;
Kreistagssitzungen, Konkurseröffnungen, Ausschreibungen für Arbeiten&lt;br /&gt;
an öffentlichen Gebäuden wie z.B. Schulneubauten, Änderungen der&lt;br /&gt;
Gemeindebezirke, Einvernehmlichkeitsersuchen bei Nutzungsänderungen&lt;br /&gt;
(Mühlen-, Fabrikbesitzer, etc.), Polizeiverordnungen, Marktordnungen,&lt;br /&gt;
Feuerversicherungen, Fundsachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.Steckbriefe Überwiegend mit regionalem Bezug, hier Allenstein und&lt;br /&gt;
angrenzende Kreise, selten von überregionaler Bedeutung (wenn, dann&lt;br /&gt;
Kapitalverbrechen, 48er Revolutionäre etc,), beinhalten&lt;br /&gt;
Personenbeschreibung, nicht immer mit Geburtsort/Jahr, evtl. letzter&lt;br /&gt;
Aufenthaltsort, körperliche Merkmale, Bekleidung, Grund der Fahndung,&lt;br /&gt;
ausstellende Behörde. In der Mehrzahl enthalten die Steckbriefe&lt;br /&gt;
folgende Verbrechen : Entspringen, entweichen, entlaufen, (&amp;quot;heimlich&amp;quot;&lt;br /&gt;
oder &amp;quot;ohne Veranlassung&amp;quot;), Diebstahl, Einbruch, Pferdediebstähle,&lt;br /&gt;
Vagabondiren und Betteln, Verstoß von behördlichen Auflagen durch&lt;br /&gt;
Ueberläufer und Ausländer, Zeugensuche, Abschiebungen, Ausbruch&lt;br /&gt;
aus Gefängnissen oder Zuchthaus (hier:Wartenburg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.Spendenaufrufe&lt;br /&gt;
Regional: z. B. Einäscherung von weiten Teilen eines Dorfes oder&lt;br /&gt;
einer&lt;br /&gt;
Stadt. Überregional: Überschwemmungen z.B. im Odergebiet,&lt;br /&gt;
Spendenaufrufe zum Kirchenbau (betr. überwiegend ev. Kirchen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.Seuchen&lt;br /&gt;
Menschen: Krankheiten wie Weicheselzopf, Cholera, andere&lt;br /&gt;
epidemische Krankheiten,Verhaltenshinweise, Anzeigenpflicht,&lt;br /&gt;
Impfpläne,&lt;br /&gt;
Tiere: Schweinepest, Druse, Tollwut, Sperrbezirke, Maßnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.Auktionen&lt;br /&gt;
Privat:Gebäude und Landversteigerungen ( Insolvenzen)&lt;br /&gt;
Staatlich:Termine für Holzverkauf direkt ab Forst,&lt;br /&gt;
Zwangsversteigerungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.Personalentscheidungen&lt;br /&gt;
Ernennung von Schöffen, Schulzen, Förstern, Schiedsmänner u.a.&lt;br /&gt;
Personen des öffentlichen Lebens, Wahlmänner-Listen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.Landwirtschaft (Private und Staatlich)&lt;br /&gt;
Anregungen zur Ertragsverbesserung z. B. Flachs, Kartoffelfäule,&lt;br /&gt;
Marktpreise für landwirtschaftliche Erzeugnisse,&lt;br /&gt;
Meliorationsangelegenheiten, Versteigerungen und Verpachtungen von&lt;br /&gt;
Wiesen und Wasserflächen, Hilfe bei Mißernten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.Öffentliche Wege&lt;br /&gt;
Chausseebauten, Instandsetzung von Gemeindewegen, Pflanzung von&lt;br /&gt;
Straßenbäumen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.Eisenbahn&lt;br /&gt;
Hinweise auf Arbeitsplätze, Landvermessung, Tauziehen um die&lt;br /&gt;
Trassenführung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.Hinweise zu Wahlen zum Ständetage oder anderen Parlamenten und&lt;br /&gt;
Gremien, Wahlmännerlisten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.Private und gewerbliche Anzeigen&lt;br /&gt;
Verkauf von Land, Häusern und Höfen, Werbung für div. Produkte von&lt;br /&gt;
regionalen und überregionalen Anbietern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.Post und Telegraphenwesen&lt;br /&gt;
Einrichtung von Briefkästen, Posttarife, Dampfschiffverbindungen -&lt;br /&gt;
Fahrpläne nach Schweden, Dänemark, Norwegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.Ausländer, Überläufer, geduldete Personen&lt;br /&gt;
Hinweise auf Verordnungen und Gesetzte, Verfolgung von&lt;br /&gt;
Landstreichern (Vagabonden) Abschiebepraxis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der vorgenannten Aufzählung wird ersichtlich, daß die&lt;br /&gt;
Kreisblätter&lt;br /&gt;
eine wichtige Quelle sein können, insbesondere weil sie einen&lt;br /&gt;
geografisch definierten Raum und deren Einwohner betreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt; Literatur: &amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Friedwald Moeller: Amtsblatt der Kgl. Preußischen Regierung zu Danzig. Personenkundliche Auszüge 1834-1870. Sonderschrift des VFFOW, Hamburg, Nr. 87 (1995), 240 Seiten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Friedwald Moeller: Amtsblatt der Kgl. Preußischen Regierung zu Marienwerder. Personenkundliche Auszüge 1834-1870. Sonderschrift des VFFOW, Hamburg, Nr. 74 (1993), 258 Seiten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichtsbezirke ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- vor 1900 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das höchste Gericht für die Provinz  Westpreußen war das Oberlandesgericht in Marienwerder. &amp;lt;br&amp;gt; (Eingerichtet 1808; davor hieß es &#039;Regierung&#039;, 1723 - 1808; Grund- und Hypothekenbücher seit 1783)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die niedrigeren Gerichte waren:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt; Landgericht &#039;&#039;&#039;Danzig&#039;&#039;&#039; mit 9 Amtsgerichten:&amp;lt;/u&amp;gt; Berent,Danzig,Dirschau, Karthaus, Neustadt, Preussisch-Stargard, Putzig, Schöneck, Zoppot.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Landgericht &#039;&#039;&#039;Elbing&#039;&#039;&#039; mit 8 Amtsgerichten:&amp;lt;/u&amp;gt; Christburg,Elbing,Deutsch-Eylau, Marienburg,  Riesenburg, Rosenberg, Stuhm, Tiegenhof.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Landgericht &#039;&#039;&#039;Graudenz&#039;&#039;&#039; mit 5 Amtsgerichten: &amp;lt;/u&amp;gt;Graudenz,Marienwerder,Mewe, Neuenburg, Schwetz.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Landgericht &#039;&#039;&#039;Konitz&#039;&#039;&#039; mit 9 Amtsgerichte:&amp;lt;/u&amp;gt; Baldenburg,Flatow,Pr.Friedland, Hammerstein,  Konitz, Schlochau, Tuchel, Vandsburg, Zempelburg.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Landgericht &#039;&#039;&#039;Thorn&#039;&#039;&#039; mit 9 Amtsgerichten:&amp;lt;/u&amp;gt; Briesen,Gollub,Kulm,Kulmsee, Lautenburg, Loebau, Neumark, Strasburg, Thorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den polnischen Staatsarchiven befinden sich nach gegenwärtigem Kenntnißstand folgende Gerichtsakten:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Gericht-Sad Obwodowy/Krajowy Arch.Panstwowe /...Zeitraum/.../vols.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 ------------------------------------&lt;br /&gt;
 --Oberlandesgericht Marienwerder    Gdansk 1772-1940          2467?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Landgericht Danzig&amp;lt;/u&amp;gt; - Gdansk ------ Gdansk 1866-1945          6665&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Berent - Koscierzyna     Gdansk 1783-1920          3000&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Danzig - Gdansk          Gdansk 1779-1934          38470&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Dirschau - Tczew         Gdansk 1783-1918          6414&amp;lt;Br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Karthaus - Kartuzy&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Neustadt - Weiherowo     Gdansk 1784-1919          1350&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Pr.Stargard-Starogard Gd Gdansk 1783-1905          6&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Putzig - Puck&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Schöneck - Skarszewy    Gdansk 1824-1940      66&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Zoppot - Sopot           Gdansk                    1200&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Landgericht Elbing&amp;lt;/u&amp;gt; - Elblag ------&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Christburg - Dzierzgon&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Elbing - Elblag          Elblag  1783-1944          2575&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Deutsch Eylau - Ilawa    Olsztyn 1622-1902          74&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Marienburg - Malbork     Elblag  1783-1935          1508&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Riesenburg - Prabuty     Olsztyn 1783-1907          138&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Rosenberg - Susz         Olsztyn 1557-1913          124&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Stuhm - Sztum            Elblag  1783-1944          10785&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Tiegenhof - Nowy Dwor Gd Elblag  1783-1944          ca.1520&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Landgericht Graudenz&amp;lt;/u&amp;gt; - Grudziadz -&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Graudenz - Grudziadz     Bydgoszcz 1831-1942&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Marienwerder - Kwidzyn   Elblag  1842-1943          30&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Mewe - Gniew&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Neuenburg - Nowe         Bydgoszcz 1783-1944 &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
 Amtsgericht Schwetz - Swiecie        Bydgoszcz 1783-1945       ziemlich komplett&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Landgericht Konitz&amp;lt;/u&amp;gt; - Chojnice ----&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Baldenburg - Bialy Bor   Szczecin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Flatow - Zlotow          Koszalin   1894-1943          92?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Pr.Friedland - Debrzeno  Szczecin   1901-1941?         1&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Hammerstein - Czarne&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Konitz - Chojnice        Bydgoszcz&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Schlochau - Czluchow     Koszalin   1901-1943?         3?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Tuchel - Tuchola         Bydgoszcz?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Vandsburg - Wiecbork     Bydgoszcz?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Zempelburg - Sepolno Kr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Landgericht Thorn&amp;lt;/u&amp;gt; - Torun -------- Torun      1804-1915          19&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Briesen - Wabrzezno      Torun&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Gollub - Golub           Gollub     1783?-1944&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Kulm - Chelmno           Torun      1804-1944&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Kulmsee - Chelmza        Torun      1820-1925          22&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Lautenburg - Lidzbark    Olsztyn?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Loebau - Lubawa          Olsztyn        ? ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Neumark-Nowy Miasto Lub  Olsztyn    1872-1920          660&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Strasburg - Brodnica     Torun      1881-1925&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsgericht Thorn - Torun            Torun      1817-1921          2356&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Güteradreßbücher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Gutsforschung sind die Güteradreßbücher von Nutzen. Sie listen die Besitzer&lt;br /&gt;
und geben Wirtschaftsinformation wie Fläche in ha, Viehbestand usw.: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Handbuch des Grundbesitzes im Deutschen Reiche.&amp;lt;br&amp;gt;    I. Das Königreich Preußen - Provinz Westpreußen&lt;br /&gt;
#    Aufl. Berlin 1880&lt;br /&gt;
#    Aufl. Berlin 1885&lt;br /&gt;
#    Aufl. Berlin 1894&lt;br /&gt;
#    Aufl. Berlin 1903&lt;br /&gt;
#    Aufl. Berlin 1909&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Niekammers Landwirtschaftliches Güter-Adreßbuch.&amp;lt;br&amp;gt;   Band 2: Provinz Westpreußen&lt;br /&gt;
#    Aufl. Stettin 1903&lt;br /&gt;
#    Aufl. Leipzig 1912&lt;br /&gt;
#    Aufl. Leipzig 1922 &amp;lt;BR&amp;gt;  (für Grenzmark Posen-Westpreußen, Freistaat Danzig, RB Marienwerder)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Schulwesen ===&lt;br /&gt;
==== Personalakten der Lehrer ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung&#039;&#039; in Berlin hat die Volksschullehrerkartei Preußens online gestellt. Die Datenbank enthält ca. 138.000 Nachweise zu Volksschullehrern und -lehrerinnen Preußens beginnend bei dem Geburtsjahr 1856.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kartei endet 1945.&amp;lt;br&amp;gt; http://www.bbf.dipf.de/nvlk/detail.php Link&lt;br /&gt;
==== Volksschulen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realschulen====&lt;br /&gt;
Realschulen entstanden 1817 in Preußen, in denen die mathematisch-naturwissenschaftlichen Elemente den  alten philologischen-historischen der klassischen Gymnasien mit Betonung auf Latein-Griechisch die Wage hielt. Das Realschulzeugnis sowie das der höheren Schulen berechtigte zum einjährig-freiwilligen Militärdienst.&amp;lt;br&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Um 1895 gab es 2 Realschulen in der Provinz (so in Kulm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Oberschulen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gymnasien====&lt;br /&gt;
Um 1895 gab es 13 Gymnasien (Danzig 2, Deutsch-Krone, Elbing, Graudenz, Konitz, Kulm, Marienburg, Marienwerder, Neustadt, Pr.Stargard, Strasburg, Thorn), 4 Realgymnasien (Danzig 2, Elbing, Thorn), 5 Progymnasien (so in Berent, Löbau, Schwetz), 14 Realprogymnasien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Landwirtschaftsschulen====&lt;br /&gt;
Gedacht für Landwirte mit Realschul- oder Gymnasialvorbildung (3 Jahre). Dauer: 3 Jahre.&lt;br /&gt;
Angebot: Allgemeinfächer einschl. Naturwisssenschaften (8-10 Wochenstunden), Landwirtschaftsfächer (4-6 Wochenstunden).&amp;lt;br&amp;gt; Es gab die Landwirtschaftsschule&lt;br /&gt;
*  in Marienburg seit 1876&lt;br /&gt;
*  in Freystadt seit 1906&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ackerbau- bzw. Winterschulen====&lt;br /&gt;
Gedacht für Landwirtschaftslehrlinge als Berufsschule. Dauer: 2 Wintersemester.&lt;br /&gt;
==== Lehrerseminare ====&lt;br /&gt;
Gedacht für angehende Lehrer (3 Jahre), Präparandenanstalten für angehende Volksschullehrer (3 Jahre bis zur Seminarreife).&amp;lt;br&amp;gt; Um 1895 gab es 6 Lehrerseminare in der Provinz (so in Berent, Graudenz, Jenkau bei Danzig, Löbau, Marienburg, Tuchel; Präparandenanstalt in Deutsch-Krone, Pr.Stargard).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literatur:&lt;br /&gt;
Sauer, Michael,&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Volksschullehrerbildung in Preußen - &lt;br /&gt;
Die Seminare und Präparandenanstalten vom 18.Jahrhundert bis zur Weimarer&lt;br /&gt;
Republik&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
(Studien und Dokumentationen zur deutschen Bildungsgeschichte 37), &lt;br /&gt;
Köln-Wien Böhlau 1987 VI u 305 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Handelsakademie ====&lt;br /&gt;
Eine Handelsakademie gab es (1895) in Danzig.&lt;br /&gt;
==== Taubstummenschulen ====&lt;br /&gt;
Um 1895 gab es 4 Taubstummenschulen in der Provinz (in Danzig, Elbing, Marienburg, Schlochau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Blindenanstalten ====&lt;br /&gt;
Um 1895 gab es eine Blindenanstalt in der Provinz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Archive ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Kirchliche Einteilung === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- oder stattdessen: --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Kirchliche Zugehörigkeit === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Geschichte == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: geschichtlicher Abriss --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Allgemeine Übersicht:&amp;lt;br&amp;gt;http://www.dhi.waw.pl/e-g.htm&lt;br /&gt;
* [[Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz]]&amp;lt;br&amp;gt;email: gsta.pk@gsta.spk-berlin.de&lt;br /&gt;
==== Staatsarchiv Danzig ====&lt;br /&gt;
* Staatsarchiv [[Danzig]];&amp;lt;br&amp;gt;email:apga@gdansk.ap.gov.pl&amp;lt;br&amp;gt;http://baza.archiwa.gov.pl/sezam/iza.eng.php?nrarchiwum=10&amp;amp;search1=search&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Staatsarchiv Elbing ====&lt;br /&gt;
* [[Elbing]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Staatsarchiv Elbing]] mit Sitz in Marienburg]&amp;lt;br&amp;gt;Archiwum Państwowe w Elblągu z siedzibą w Malborku&amp;lt;br&amp;gt;ul. Starościńska 1&amp;lt;br&amp;gt;PL-82-200 Malbork&amp;lt;br&amp;gt;Bestandsverzeichnis:&amp;lt;br&amp;gt;Arkadiusz Welniak, Informator o zasobie Archiwum Państwowego w Elblągu,&amp;lt;br&amp;gt; [Führer durch die Bestände des Staatsarchivs Elbing mit dem Sitz in Marienburg], Warszawa [Warschau] 2003,&amp;lt;br&amp;gt;ISBN 83-89115-17-4;Preis 25,00 zł,&amp;lt;br&amp;gt;email: sekretariat@elblag.ap.gov.pl&amp;lt;br&amp;gt;Einige Bestände:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Verwaltungsakten: &amp;lt;br&amp;gt;Regierung zu Marienwerder, Abt.II: Kirchen- und Schulwesen&amp;lt;br&amp;gt;  Landratsamt Marienburg, 1784-1944;&amp;lt;br&amp;gt;  Kreisauschuß Marienburg, 1818-1944&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Sonderverwaltungen:&amp;lt;br&amp;gt; Katasterämter Elbing, Marienwerder, Marienburg, Stuhm&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Amtsgerichte: &amp;lt;br&amp;gt;Marienwerder, 1842-1942;&amp;lt;br&amp;gt;  Stuhm, 1772-1945; &amp;lt;br&amp;gt;  Tiegenhof, 1772-1945;&amp;lt;br&amp;gt;  &lt;br /&gt;
#[[elbing-a]]&amp;lt;br&amp;gt;[[elbing-b]]&amp;lt;br&amp;gt;[[elbing-c]]&amp;lt;br&amp;gt;[[elbing-e]]&amp;lt;br&amp;gt;[[elblag-g]]&amp;lt;br&amp;gt;http://www.elblag.ap.gov.pl/d/glowna_d.htm&amp;lt;br&amp;gt;http://baza.archiwa.gov.pl/sezam/iza.eng.php?nrarchiwum=9&amp;amp;search1=search&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Staatsarchiv Allenstein ====&lt;br /&gt;
* [Allenstein]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Olst-archiv]]&amp;lt;br&amp;gt;email:apolsztyn@wp.pl&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://baza.archiwa.gov.pl/sezam/iza.eng.php?nrarchiwum=42&amp;amp;search1=search&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Allenstein_%28Kreis_Allenstein%29#Staatsarchiv_Allenstein Zum Archiv Allenstein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Staatsarchiv Bromberg ====&lt;br /&gt;
* [[Bromberg]]:&amp;lt;br&amp;gt;Siehe: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Bromberg#Das_Bromberger_Staatsarchiv Zum Bromberger Staatsarchv]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;http://baza.archiwa.gov.pl/sezam/iza.eng.php?nrarchiwum=6&amp;amp;search1=search&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.bydgoszcz.ap.gov.pl/&amp;lt;br&amp;gt;email: dz.info@archiwum.bydgoszcz.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Staatsarchiv Thorn ====&lt;br /&gt;
* [[Thorn]]:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Thorn#Das_Thorner_Staatsarchiv Zum Thorner Staatsarchiv]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;email usw.:http://www.torun.ap.gov.pl/de.htm&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://baza.archiwa.gov.pl/sezam/iza.eng.php?nrarchiwum=69&amp;amp;search1=search Zu den Beständen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vernichtete oder Beschädigte Archive ====&lt;br /&gt;
Die UNESCO hat ein Verzeichnis aufgestellt über Verluste in Bibiotheken und Archiven.&lt;br /&gt;
Darunter sind folgende Staatsarchive (StA) in Polen aufgelistet, in denen die geschätzten Verluste (=destr. = vernichtet oder =dam. = beschädigt) angegeben sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Allenstein,Akta miasta Czaplinka,Tempelburg,Pommern 75-100% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Allenstein,Landtag,Herzogtum Preussen und Provinziallandtag Ostpreussen,  25-74% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Allenstein,Landratsämter, 15 record groups, 75-100% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Allenstein,Landratsamt Braunsberg,  25-74% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Allenstein,Landratsamt Loetzen,   1-24% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Allenstein,Magistrat Stadt Ortelsburg,  25-74% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Allenstein,Magistrat Stadt Wartenburg,  1-24% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Allenstein,Magistratsarchive /b36 record groups,  75-100% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Allenstein,Provinzialkonservator der Denkmäler, Kunst Provinz Ostpreußen, 25-74% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Allenstein,Standesämter /b600 record groups, 75-100% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Allenstein,Universität Königsberg, 25-74% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Marienburg,Malbork, Amtsgerichte wojew. Elblag, 2 record groups, 25-74% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Marienburg,Amtsgerichte wojew. Elblag, 3 record groups, 75-100% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Marienburg,Standesämter wojew. Elblag, 24 record groups,  25-74% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Marienburg,Standesämter wojew. Elblag, 67 record groups, 75-100% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Marienburg,Gauheil- und Pflegeanstalt Konrodstein, 25-74% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Marienburg,Kreisausschuß Marienburg Westpreussen,  25-74% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Marienburg,Landratsamt Marienburg Westpreussen,   1-24% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Marienburg,Schlossbauverwaltung Marienburg, 1-24% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Thorn,Stadtarchiv,Akta miasta Torunia, 1251-1793,    25-74% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Posen,Dyrekcja Skarbu Departamentu Bydgoszcz, 75-100% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Posen,Generalkommission für die Provinz Westpreussen und Posen, 25-74% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Posen,Kgl.Liquidations-Kommission Bromberg,  75-100% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Posen,Kgl.Preussische Finanzdirektion,Bromberg, 75-100% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Posen,Komisarz Policji Departamentu Bydgoskiego,  75-100% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
StA Bromberg,Kriegs- und Domainen-Kammer Bromberg,  75-100% destr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Siehe: [http://unesdoc.unesco.org/images/0010/001055/105557e.pdf Unesco-Bericht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Personalakten der Reichsbahn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Personalakten von Mitarbeitern der Reichsbahn in Westpreussen wie Lokführer, Schrankenwärter, Eisenbahnbeamte usw. sind im Archiv der Deutschen Bahn AG vorhanden. &lt;br /&gt;
Die im Archiv vorhandenen Exemplare von Eisenbahnerzeitungen und sonstigem Schriftgut enthalten Informationen zu Beförderungen und Pensionierungen. Archivanfragen werden zügig und kostenfrei beantwortet. Was im einzelnen dort vorhanden ist, bleibt zu klären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bundeseisenbahnvermögen&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dienststelle Nord&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herr Braunschweig&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außenstelle Hamburg&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schanzenstraße 80&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
20357 Hamburg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefon: 0 40 - 39 80 65 - 0&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Telefax: 0 40 - 39 80 65 - 1 50&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E-Mail: Hamburg@bev.bund.de&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.bev.bund.de/dienststelle-nord.htm&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Filme der Mormonen in Salt Lake City, Utah ====&lt;br /&gt;
Aus der Filmsammlung der Mormonen in Salt Lake City ,Utah:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sammlung von Mikrofilmen in Salt Lake City ist mittlerweile eine&lt;br /&gt;
bekannte St&amp;amp;auml;tte, wo der Familienkundler manche Hilfe erhalten kann.&lt;br /&gt;
Im folgenden erscheint das Ortsregister Westpreussen der Filmsammlung.&lt;br /&gt;
Zu beachten sind  einige Schwierigkeiten beim Auffinden der Filme bei&lt;br /&gt;
Umlauten. Man findet, daß bei Umlauten oft das Fallenlassen der Umlaute&lt;br /&gt;
zum Erfolg führt, also statt -ö- ein -o- und nicht  -oe-.&lt;br /&gt;
Konigsberg statt Koenigsberg.&lt;br /&gt;
In der Mehrzahl der Filme handelt es sich um Kirchenbuchverfilmungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsliste-Westpreußen: Click HIER &#039;&#039;&#039;[[Provinz Westpreußen/Ortsliste]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Näheres hier: http://www.familysearch.org/Eng/Library/fhlcatalog/supermainframeset.asp?display=localitysearch&amp;amp;columns=*,0,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Search for matching places.&lt;br /&gt;
                         &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;.......&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
      Place 	       |&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;.......&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;|&lt;br /&gt;
      Part of (optional)|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Germany&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;|oder Preussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten den gesuchten Ortsnamen von der Ortsliste &#039;&#039;&#039;einkopieren&#039;&#039;&#039;, nicht eintippen.Die richtige Schreibweise ist wichtig.&amp;lt;br&amp;gt; Bei allgemeiner Suche auch &amp;lt;u&amp;gt;Preussen&amp;lt;/u&amp;gt; oder &amp;lt;u&amp;gt;Westpreussen&amp;lt;/u&amp;gt; oder &amp;lt;u&amp;gt;West Prussia &amp;lt;/u&amp;gt; statt Ortsname eintippen.&amp;lt;br&amp;gt;http://www.mormonen.de/forschungsstellen.pdf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.familysearch.org/Eng/search/rg/places/pg.asp&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; Siehe auch:[http://www.familysearch.org/Eng/Library/fhlcatalog/supermainframeset.asp?display=localitydetails&amp;amp;subject=51662&amp;amp;subject_disp=Germany%2C+Preu%C3%9Fen%2C+Westpreu%C3%9Fen&amp;amp;columns=*,0,0]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bibliotheken ===&lt;br /&gt;
==== Deutsche Staatsbibliothek in Berlin ====&lt;br /&gt;
http://staatsbibliothek-berlin.de/deutsch/kataloge/&lt;br /&gt;
==== Martin Opitz Bibliothek ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Martin-Opitz-Bibliothek&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berliner Platz 5&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
44623 Herne&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Telefon: (02323) 16 2805&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Telefax: (02323) 16 2609&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.martin-opitz-bibliothek.de/home.htm Webseite der Bibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Gesellschaften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genealogische und Historische Vereine/Gesellschaften sind Organisationen auf freiwilliger Basis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Mitarbeiter sind im Auskunftsbereich ehrenamtlich und in aller Regel auch (zumindest für ihre Mitglieder) unentgeltlich tätig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Forschungsaufträge werden von diesen Organisationen nicht übernommen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eventuellen Anfragen ist unbedingt auskömmliches (doppeltes !) Rückporto beizufügen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genealogische Gesellschaften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Bestehende genealogische Vereinigungen:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher e. V. ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.genealogienetz.de/gene/vereine/AGoFF/AGoFF-d.html Homepage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Forschungsstelle Ost- und Westpreußen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur Zeit unbesetzt, Anfragen bitte an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detlef Kühn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ritterfelddamm 219&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D-14089 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Landkreise Briesen, Graudenz und Strasburg&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans-Jürgen Wolf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Posthauser Straße 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D-28307 Bremen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hans-juergen.wolf@nwn.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen e. V. ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.genealogienetz.de/gene/vereine/VFFOW/vffow.htm Homapage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeine Auskünfte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhard Wenzel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Leegde 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D-29223 Celle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auskünfte über das südliche Westpreußen (&amp;quot;Kulmerland&amp;quot;)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans-Jürgen Wolf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fischkamp 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D-28307 Bremen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hans-juergen.wolf@nwn.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Frühere genealogische Vereinigungen:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gesellschaft für Familienforschung, Wappen- und Siegelkunde in Danzig ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039; Danziger Familiengeschichtliche Beiträge Heft 1 - 7, Danzig 1929-1943 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Reprint als Sonderschrift Nr. 60 des Vereins für Familienforschung in Ost- und Westpreußen e. V., Hamburg 1988)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Gesellschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Genealogische und historische Urkunden == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: z.B. Kirchenbücher, Verfilmte Quellen, Batchnummern, --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Zivilstandsregister, andere Urkunden, Volkszählung,        --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bürgerbücher, Matrikel, Zunftbücher, Grundbücher usw.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- mit geeigneten Überschriften einfügen.                     --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Urkunden === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Urkunden === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Bibliografie == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ==== Ortssippenbücher ==== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Karten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Karten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Archive und Bibliotheken == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Archive === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bibliotheken === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Verschiedenes == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Berufsgenealogen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Heimat- und Volkskunde === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Auswanderungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === LDS/FHC  === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Familiennamen ===&lt;br /&gt;
* Mennonitische Familiennamen&lt;br /&gt;
http://www.mennonitegenealogy.com/int/reimer.htm&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.mennonitegenealogy.com/prussia &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.mennonitegenealogy.com/russia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internetlinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Internetseiten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Internetseiten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Internetseiten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinz Westpreußen| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Projekt_Familienanzeigen/FAQ&amp;diff=55763</id>
		<title>Projekt Familienanzeigen/FAQ</title>
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		<updated>2005-06-17T23:45:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolf: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Informationen zum Projekt ==&lt;br /&gt;
===Was macht das Projekt Familienanzeigen?===&lt;br /&gt;
Das Projekt [http://db.genealogy.net/familienanzeigen/index.html Familienanzeigen] befasst sich mit der Erfassung von Familienanzeigen (Geburts,- Heirats-, Todesanzeigen, etc.) aus Zeitungen und Standesamtlichen Nachrichten. Ziel des Projektes ist, einen durchsuchbaren Index für die Anzeigen aus den erfassten Zeitungen zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist es unerheblich ob es sich um &amp;quot;alte&amp;quot; oder aktuelle Familienanzeigen handelt, um solche, die in großen oder kleinen, in regionalen oder überregionalen Zeitungen erschienen sind oder erscheinen. Wir haben einfach bemerkt, dass wir die vortrefflichsten &#039;&#039;&#039;Genealogischen Quellen diesseits der Kirchenbücher&#039;&#039;&#039; praktisch täglich am Frühstückstisch oder in der Bahn lesen. Also, was lag näher, als diese Quellen für uns selbst und zukünftige Forschungen zu erhalten, anstatt sie dem Papierkorb oder dem Reißwolf zu übergeben. So entstand das Projekt &#039;&#039;&#039;Familienanzeigen&#039;&#039;&#039; kurz: &#039;&#039;&#039;FamAnz&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ist das Projekt Familienanzeigen kommerziell oder könnte es zu kommerziellen Zwecken missbraucht werden?===&lt;br /&gt;
Nein, das ist ganz und gar ausgeschlossen. Wir tun alles dafür, dass in diese Richtung gehende Versuche erfolglos bleiben oder schon im Ansatz verhindert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt wurde initiiert vom &#039;&#039;&#039;Verein für Computergenelogie e.V.&#039;&#039;&#039; dessen Satzung in § 2,4 zwingend vorschreibt: &#039;&#039;&amp;quot;Die über den Verein zugänglichen und vom Verein publizierten Forschungsergebnisse dürfen nicht gewerblich verwendet werden.&amp;quot;&#039;&#039; Es werden natürlich Versuche unternommen, z. B. die Traueradressen aus den Todesanzeigen &amp;quot;abzugreifen&amp;quot; oder sich diese Angaben unmittelbar oder mittelbar zu beschaffen. Wir sind allerdings bemüht, derartigen Versuchen durch technische Barrieren, vor allem aber durch &#039;&#039;&#039;persönliche AUFSICHT&#039;&#039;&#039; konsequent zu begegnen. Die Vielzahl der aktiven freiwilligen Mitarbeiter bilden in ihrer Gesamtheit und durch ihr persönliches Engagement die beste Gewähr dafür, dass dieses Projekt in jeder Beziehung offen und frei von fremder Einflussnahme und Nutzung bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wer sind die Nutzer der Familienanzeigen-Datenbank?===&lt;br /&gt;
Zielgruppe unserer Internet-Datenbank [http://db.genealogy.net/familienanzeigen/index.html Familienanzeigen] sind Familienforscher (Genealogen), die im deutschsprachigen Forschungsaum forschen. Hilfreich dürfte das Projekt darüber hinaus aber auch allen im Ausland lebenden Forschern sein, die nach in Deutschland lebenden Familienangehörigen und/oder nach Personen suchen, die ihnen bei der Forschung nach Familien oder Personen gleichen Namens behilflich sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was mache ich, wenn ich Fehler in Anzeigen in der Datenbank finde?===&lt;br /&gt;
Das kommt natürlich vor und wir sind dankbar, wenn wir auf diese Fehler aufmerksam gemacht werden. Praktisch bei jeder Zeitschrift, ist die E-Mail-Adresse und der Name der/des Erfassers angegeben. Bitte schreiben Sie ihm/ihr, denn nur er/sie kann den Datensatz überprüfen und gegebenenfalls ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigene Mitarbeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie werde ich Erfasser von Familienanzeigen?===&lt;br /&gt;
Durch die regelmäßige Erfassung der Daten von Familienanzeigen z.B. Ihrer eigenen Tageszeitung können Sie sich am Projekt beteiligen. Wir suchen jederzeit Freiwillige, die uns darin unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfasser von Familienanzeigen kann werden, wer&lt;br /&gt;
*eine E-Mail-Adresse hat,&lt;br /&gt;
*Grundkenntnisse in einem Tabellenkalkulationsprogramm wie MS-EXCEL hat und&lt;br /&gt;
*regelmäßig Zugriff auf eine Zeitung mit Familienanzeigen hat. &lt;br /&gt;
Man schreibt hierzu eine E-Mail an Hans-Jürgen Wolf in Bremen, den Koordinator und Mitinitiator dieses Projektes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hans-juergen.wolf(at)nwn.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Werden Kenntnisse in Englisch oder anderen Sprachen benötigt?===&lt;br /&gt;
Nein, Sprachkenntnisse sind nicht nötig. Derzeit erfassen wir nur Familienanzeigen aus deutschsprachigen Zeitungen. Dabei kann es aber durchaus solche geben, die im Ausland erscheinen. Solche Daten sind sehr erwünscht. z. B. &#039;&#039;&#039;Der Nordschleswiger&#039;&#039;&#039; ist die deutsche Tageszeitung in Dänemark mit Hauptsitz in Apenrade (Aabenraa). - derzeit noch kein Erfasser!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Vorkenntnisse muss ich mitbringen?===&lt;br /&gt;
Grundkenntnisse in einem Tabellenkalkulationsprogramm wie MS-EXCEL, MS-Works, OpenOffice.org oder andere. Es wird aber momentan auch überlegt, ein eigenes Erfassungsprogramm für verschiedene [[Projekte|CompGen-Projekte]] entwickeln zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wer macht die Arbeit, wenn ich Urlaub habe?===&lt;br /&gt;
Niemand! Jeder Erfasser sollte sich vorher überlegen, was passiert, wenn man zukünftig mal diese Erfassung nicht mehr machen kann oder könnte. Es empfiehlt sich daher: &lt;br /&gt;
*mit anderen Erfassern gemeinsam die Erfassung zu verabreden, &lt;br /&gt;
*sich in seinem örtlichen genealogischen Verein Freunde und Mitstreiter zu suchen, &lt;br /&gt;
*sich nicht zu viel vorzunehmen - nur eine Zeitung, nicht aber gleich mehrere.&lt;br /&gt;
Sollten längere Pausen und Unterbrechungen auftreten, dann empfiehlt es sich, in der eigens dazu eingerichteten Mailingliste [http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/familienanzeigen-l FamAnz] um Hilfe und Rat zu fragen.&lt;br /&gt;
Die Erfassung von aktuellen Zeitungen sollte zeitnah erfolgen, kann aber durchaus auch einige Monate versetzt geschehen, z.B. bei Krankheit, Urlaub, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muss ich für die Anzeigen und Zeitungen selbst ein Archiv anlegen?===&lt;br /&gt;
Nein. Das Familienanzeigen-Projekt stellt eine Suchhilfe dar, ist aber kein Archiv. Jeder Erfasser kann die Zeitungen solange aufbewahren wie er möchte, er kann sie also auch sofort nach dem Erfassen vernichten. Es empfiehlt sich für den Erfasser, die Adresse des nächstgelegen Archivs zu kennen, in dem seine Zeitung aufbewahrt wird, um diese bei Anfragen mitteilen zu können. Für einige Zeitungen im FamAnz-Projekt stehen die Anzeigen auch in eingescannter Form in der Datenbank zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wer hilft mir, wenn ich Fragen zur Datenerfassung habe?===&lt;br /&gt;
Für die Diskussion weiterer Fragen ist die Mailingliste [http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/familienanzeigen-l FamAnz] eingerichtet, an der jeder Erfasser von Familienanzeigen teilnehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muss ich meine E-Mail-Adresse angeben, wenn meine Datensätze im Netz stehen?===&lt;br /&gt;
Nein, das muss man nicht, aber es empfiehlt sich sehr, denn&lt;br /&gt;
* ein Forscher kann seine Nachfrage gleich direkt und persönlich loswerden.&lt;br /&gt;
* es macht nach so viel Erfassungsmühe große Freude, dann mal eine Rückmeldung zu erhalten.&lt;br /&gt;
* ein persönlicher Kontakt ist immer besser, als Umwege über Organisation oder Bürokratie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie oft muss ich die Datensätze nach Bremen schicken?===&lt;br /&gt;
Nicht täglich, auch nicht jährlich. Es hängt vom Umfang der Familienanzeigen der jeweiligen Zeitung ab. Sinnvoll ist ein Monatsrhythmus oder bei kleineren Zeitungen auch ein größerer Rhythmus. Es empfielt sich ferner, nach Erfassung eines Zeitraumes noch 3 oder 4 Wochen abzuwarten, denn oftmals erscheinen in Trauerfällen einige Tage oder wenige Wochen später noch Danksagungen oder Nachrufe, deren Informationen im ursprünglichen Datensatz ergänzt werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Komme ich mit dem Datenschutz in Konflikt, wenn ich fremde Daten erfasse und öffentlich ins Netz stelle?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Die Erfassung der Daten unterliegt nicht dem Datenschutz, da sie ja bereits veröffentlicht sind. Trotzdem sollte bei der Erfassung davon abgesehen werden, Adressdaten vollständig (mit Straße und Hausnummer) aufzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welchen Zeitaufwand muss ich für die Erfassung treiben?===&lt;br /&gt;
Das hängt von den individuellen Fähigkeiten und vom Umfang der in der gewählten Zeitung vorhandenen Familienanzeigen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel: &#039;&#039;&#039;Stuttgarter Zeitung&#039;&#039;&#039; Tageszeitung, ca. 300 Ausgaben pro Jahr mit ca. 3.300 (2002) Datensätzen, ausschließlich Todesanzeigen, Bearbeiter: mittlere bis gute Zehn-Finger-Schreibgeschwindigkeit&lt;br /&gt;
* pro Monat, ca. 222 (September 2002) - 300 (April 2002) Datensätze, ca. 20 - 25 Stunden Erfassungszeit (geschätzt)&lt;br /&gt;
* pro Tag, bei tagesaktueller Erfassung, ca. 1 Stunde Erfassungszeit&lt;br /&gt;
* bei längeren Unterbrechungen dauert alles länger, weil man oft nicht erinnert und für Danksagungen und/oder Nachrufe in älteren Datensätzen NAMEN suchen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie kann ich wieder aus der [FamAnz]-Liste und der Arbeit mit Familienanzeigen ausscheiden?===&lt;br /&gt;
Das Ausscheiden aus dem Projekt ist jederzeit und ohne Bedingungen möglich. Es wäre allerdings schade, wenn die Erfassung der Zeitung damit ebenfalls enden würde. Es wäre deshalb schön, wenn vielleicht schon ein Nachfolger bereitstehen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Für wen mache ich die Arbeit der Erfassung von Familienanzeigen?===&lt;br /&gt;
Für Familienforscher (Genealogen), jetzige und künftige. Wenn Sie sich zu diesem Personenkreis zählen,  dann auch für sich selbst. Ein solches Projekt lebt von der Teilnahme vieler Freiwilliger. Besonders durch die große Zahl erfasster Zeitungen und die Erfassung über einen längeren Zeitraum wird die Datenbank für alle Familienforscher zu einer wertvollen Fundgrube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie beantworte ich Anfragen auf Datensätze, die ich erfasst habe?===&lt;br /&gt;
Die Beantwortung von Anfragen erfolgt immer direkt durch denjenigen, der die Anzeige ursprünglich erfasst hat. Sofern die Anzeigenvorlage noch im privaten Archiv ist, kann diese eingescant werden oder als Fotokopie per Fax zur direkten Einsicht durch den Frager verschickt werden. Sehr hilfreich ist es, dem Fragesteller sogleich möglichst die vollständige Redaktionsanschrift der Zeitschrift mit anzugeben, damit dort ggf. weitere Nachforschungen angestellt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie erhalte ich Mustertabellen für die Datenerfassung?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuelle Mustertabellen für die Datenerfassung stehen zum Download bereit: http://db.genealogy.net/familienanzeigen/mustertabellen.zip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fragen zu den Zeitungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Zeitungen sollen bearbeitet werden?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jede Zeitung bearbeitet werden, die Familienanzeigen enthält, auch standesamtliche Nachrichten. Dabei sind naturgemäß solche Zeitungen besonders interessant, die nicht jederman zugänglich sind. z.B.:&lt;br /&gt;
* Zeitungen aus &amp;quot;der alten Heimat&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Amts- und Gemeindeblätter, die in einigen Kommunen regeläßig erscheinen&lt;br /&gt;
* Zeitungen die in Deutsch im Ausland erscheinen: Östereich, Schweiz, Südtirol, Elsas, etc.&lt;br /&gt;
* und natürlich die eigene Tageszeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kann man auch ältere Ausgaben von Zeitungen erfassen?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, die Erfassung älterer Ausgaben von Zeitungen ist sehr willkommen. Das Projekt Familienanzeigen existiert erst seit 2002. Die aktuellen Erfassungen beginnen deshalb erst nach 2002. Alle...?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nein nicht alle!&#039;&#039;&#039; Denn es steht jedem frei, sich auch an ältere Ausgaben von Zeitungen zu machen, wenn sie ihm zugänglich sind. Das bedeutet, dass man auch sogenannte Gelegenheitsfunde in dieser Datenbank ablegen und somit finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was mache ich, wenn mir Ausgaben von Zeitungen fehlen?===&lt;br /&gt;
Zwar verfolgen wir bei unserer Arbeit das Ziel der Exaktheit und der Vollständigkeit, doch kann deses Ziel mit unseren Möglichkeiten kollidieren. Daher und in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
# Die fehlende Ausgabe der Zeitung ggf. bei Nachbarn oder beim Verlag beschaffen.&lt;br /&gt;
# In der FamAnz-Liste [http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/familienanzeigen-l FamAnz] fragen, ob jemand die gesuchte Ausgabe zur Verfügung stellen kann.&lt;br /&gt;
# Wenn nichts mehr zu machen ist, ... Mut zur Lücke, ... dann eben nicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Zeitungen werden bereits ausgewertet?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Auflistung aller zeitweilig ausgewerteten oder sich in der Auswertung befindenden&lt;br /&gt;
Zeitungen gibt es unter:  http://db.genealogy.net/familienanzeigen/bearbeiter.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themen des [[FAQ-Familienanzeigen - Teil 2|zweiten Teils]] der FAQ:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[FAQ-Familienanzeigen - Teil 2#Fragen zur Erfassung von Anzeigen|Konkrete Fragen zur Erfassung von Anzeigen]]===&lt;br /&gt;
# [[FAQ-Familienanzeigen - Teil 2#Verschiedene Arten von Familienanzeigen in Zeitungen|Verschiedene Arten von Familienanzeigen in Zeitungen]]&lt;br /&gt;
# [[FAQ-Familienanzeigen - Teil 2#Abkürzungen|Abkürzungen]]&lt;br /&gt;
# [[FAQ-Familienanzeigen - Teil 2#Angaben zu Angehörigen|Angaben zu Angehörigen]]&lt;br /&gt;
# [[FAQ-Familienanzeigen - Teil 2#Angaben zu Orten|Angaben zu Orten]]&lt;br /&gt;
# [[FAQ-Familienanzeigen - Teil 2#Angaben zu den Personen der Anzeige|Angaben zu den Personen der Anzeige]]&lt;br /&gt;
# [[FAQ-Familienanzeigen - Teil 2#Angaben zur Zeitung|Angaben zur Zeitung]]&lt;br /&gt;
# [[FAQ-Familienanzeigen - Teil 2#Besondere Anzeigen|Besondere Anzeigen]]&lt;br /&gt;
# [[FAQ-Familienanzeigen - Teil 2#Fehler in den Anzeigen|Fehler in den Anzeigen]]&lt;br /&gt;
# [[FAQ-Familienanzeigen - Teil 2#Jubiläen|Jubiläen]]&lt;br /&gt;
# [[FAQ-Familienanzeigen - Teil 2#Sinnsprüche und Gedichte|Sinnsprüche und Gedichte]]&lt;br /&gt;
# [[FAQ-Familienanzeigen - Teil 2#Sonderzeichen|Sonderzeichen]]&lt;br /&gt;
# [[FAQ-Familienanzeigen - Teil 2#Traueranzeigen / Danksagungen|Traueranzeigen / Danksagungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[FAQ-Familienanzeigen - Teil 2#Digitalisieren von Anzeigen|Digitalisieren von Anzeigen]]===&lt;br /&gt;
# [[FAQ-Familienanzeigen - Teil 2#Warum werden Anzeigen digitalisiert (eingescannt)?|Warum werden Anzeigen digitalisiert (eingescannt)?]]&lt;br /&gt;
# [[FAQ-Familienanzeigen - Teil 2#Wie werden Anzeigen digitalisiert?|Wie werden Anzeigen digitalisiert?]]&lt;br /&gt;
# [[FAQ-Familienanzeigen - Teil 2#Wie wird die Bilddatei mit der Erfassungstabelle verknüpft?|Wie wird die Bilddatei mit der Erfassungstabelle verknüpft?]]&lt;br /&gt;
# [[FAQ-Familienanzeigen - Teil 2#Wie gelangen die Bilddateien in die Datenbank?|Wie gelangen die Bilddateien in die Datenbank?]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Computergenealogie/2003/07&amp;diff=55608</id>
		<title>Computergenealogie/2003/07</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Computergenealogie/2003/07&amp;diff=55608"/>
		<updated>2004-06-27T00:27:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolf: /* Rasante Wachstumsraten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Editorial ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liebe Leserinnen und Leser,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
an langen, heißen Sommertagen werden die meisten von Ihnen wahrscheinlich andere Beschäftigungen der Familienforschung vorziehen. Obwohl ein kühles Archiv vielleicht genau das richtige wäre. Etwa, um alte Dokumente zu fotografieren. Und damit Sie auch an den langen Abenden des nächsten Winters noch wissen, was Sie da fotografiert haben, stellen wir Ihnen in dieser und in einer der nächsten Ausgaben spezielle Bild-Datenbank-Programme vor. Die eignen sich natürlich auch für Urlaubsfotos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A propos: Wenn Sie demnächst in den Urlaub fahren und bei der Rückkehr nicht die &amp;quot;freudige&amp;quot; Mitteilung bekommen möchten &amp;quot;264 neue Mails&amp;quot;, dann setzen Sie Ihre (genealogischen) Mailinglisten einfach auf &amp;quot;No Mail&amp;quot;, bzw. &amp;quot;Zustellung aussetzen&amp;quot;. Dazu brauchen Sie die Adresse der Listinfoseite und Ihr Passwort  - beides finden Sie in der monatlichen Erinnerungsmail, die Sie hoffentlich aufgehoben haben. Wenn nicht, gehen Sie auf die Seite http://list.genealogy.net, klicken Sie auf Ihre Liste(n) und fordern Sie eine Mail mit Ihrem Passwort an. Auf der Listinfoseite können Sie dann einstellen, wie Sie Ihre Mails empfangen möchten: einzeln, als Sammelmail (auch das reduziert während eines Urlaubs die Mailflut) oder gar nicht. In letzterem Fall können Sie die während Ihrer Abwesenheit ausgetauschten Mails im Archiv der Liste nachlesen - Sie verpassen also nichts.  (re)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internet ==&lt;br /&gt;
=== Umbauaktion auf genealogy.net ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zurzeit keine neuen Benutzerkennungen erhältlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge einer weiteren Vereinheitlichung der Dienste auf http://www.genealogy.net wurde kürzlich die Beantragung neuer Benutzerkennungen für die Datenbanken FOKO, GedBas und GOV deaktiviert.&lt;br /&gt;
Während der Umbauphase können die genannten Datenbanken zwar weiterhin von jedermann abgefragt und genutzt werden, aber neue Daten können zurzeit nur Anwender hochladen, die schon eine Benutzerkennung haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle anderen, die ihre Forschungsergebnisse in diesen Datenbanken bereitstellen wollen, müssen sich noch ein wenig gedulden, bis die Umstellung abgeschlossen ist. Anschließend können dann alle Vereinsdatenbanken unter http://db.genealogy.net ebenso wie FOKO http://foko.genealogy.net,  GedBas http://gedbas.genealogy.net,  GOV http://gov.genealogy.net und der genealogische Kalender http://www.genealogy.net/kalender.html mit nur einer einzigen Kennung benutzt werden. Sie erfahren im Newsletter, ab wann wieder neue Benutzerkennungen erhältlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem geplanten dritten Schritt sollen dann die Mailinglistenzugänge http://list.genealogy.net ebenfalls in dieses System eingebunden werden. (kpw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rasante Wachstumsraten ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Monatlich 7.500 Neuzugänge in der Familienanzeigen-Datenbank&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bereits im Newsletter 01/2003 und im Newsletter 02/2003 angezeigte Datenbankprojekt Familienanzeigen in Tageszeitungen, http://db.genealogy.net/familienanzeigen, erstrahlt seit einigen Wochen in neuem Glanz. Die optischen Neuerungen sind dabei allerdings nur Begleiterscheinungen einer bedingt durch die beachtlichen Zuwachsraten grundlegend geänderten Datenbankstruktur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus zunächst fünf regionalen und datenbanktechnisch getrennt verwalteten Projekten sind zwischenzeitlich 57 regionale Projekte geworden. Diese Einzelprojekte werden jetzt einheitlich in einer Datenbank verwaltet und können deshalb insgesamt oder auch regional beschränkt durchsucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Datenbank eingestellt werden personenbezogene Daten aus der Auswertung einzelner oder aller Familienanzeigen (Geburtsanzeigen, Heiratsanzeigen, Sterbeanzeigen, Verlobungsanzeigen, sowie Anzeigen über Ehe- und Geburtstagsjubiläen, Konfirmationen, Kommunionen und Jugendweihen) aus zur Zeit 129 Tageszeitungen und sonstigen Printmedien. Bei einigen Projekten (vorwiegend solche, die sich der Auswertung der regionalen Vertriebenenpresse widmen) beschränkt sich die Datenerfassung nicht nur auf die aktuell erscheinenden Zeitschriften, sondern die Bearbeiter/Bearbeiterinnen haben damit begonnen, auch bereits früher erschienene Jahrgänge einzelner Zeitschriften bis weit hinein in das vergangene Jahrhundert auszuwerten und zu erfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Datenbestand in der Familienanzeigen-Datenbank beläuft sich zur Zeit auf rund 105.000 Datensätze und wird sich durch die kontinuierlich fortschreitende Datenerfassung monatlich um durchschnittlich 7.500 Datensätze erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alle projektbezogenen Fragen zur Datenerfassung wurde zwischenzeitlich die Mailingliste Familienanzeigen-L (http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/familienanzeigen-l) eingerichtet, die allen an diesem Projekt interessierten Familienforschern offen steht. (hjw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Software ==&lt;br /&gt;
=== Ein echtes Schnäppchen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bildverwaltungsprogramm Striebi in Version 4.0 zum Sonderpreis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit man leistungsstarke Digitalkameras zu einigermaßen erschwinglichen Preisen kaufen kann, ist es verlockend, Einträge in Kirchenbüchern und Dokumenten nicht mehr mühsam abzuschreiben, sondern einfach zu fotografieren. Das könnte man zwar mit einer analogen Kamera auch, aber der Umweg über Film und Scanner ist umständlich und teuer. Hat man einmal ein digitales Bild, kann man es auf dem PC bearbeiten (Schärfe, Kontrast, Helligkeit). Man kann es vor allem auf dem Monitor so vergrößern, dass die Transkription alter Schriften leichter fällt. Und man kann es auch problemlos ausdrucken für das eigene Dokumenten-Archiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher oder später stellt sich aber bei jedem Digital-Fotografen das Problem ein, dass ein größerer Bilderbestand sinnvoll verwaltet werden muss, weil man sonst nichts mehr findet. Dafür gibt es Bildverwaltungsprogramme, die Ordnung in die Bilderflut bringen sollen. Aber nur wenige dieser Programme arbeiten als Datenbank mit Suchfunktionen, die es ermöglichen, sekundenschnell in Tausenden von Bildern ein bestimmtes Foto zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein solches Programm ist Striebi. Es ermöglicht die Verwaltung beliebig vieler Bilder im Profi- und Hobby-Bereich. Für jede Bilddatei werden die relevanten Daten eingegeben, wobei es viel Platz auch für eine individuelle Bildbeschreibung gibt. Man kann sogar die gesamte Transkription des fotografierten oder gescannten Dokuments an dieser Stelle hinterlegen. Auch stapelweises Einlesen ganzer Dateien-Verzeichnisse ist möglich. Ebenso können die EXIF-Daten (von der Digi-Kamera automatisch geschriebene Einstellungsdaten) automatisch in die Eingabefelder der Datenbank übernommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die Bilder erfasst, hat man sehr vielfältige Filter- und Suchfunktionen. Man kann nach einem Stichwort in der Beschreibung suchen. Oder mit wenigen Klicks alle Bilder einer Kategorie, eines Motivs, Aufnahme-Orts oder -Datums finden. Aber nicht nur die Inhalte der Datenfelder lassen sich am Bildschirm darstellen, sondern auch das Bild selbst, wenn man will sogar als formatfüllendes Vollbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese sofortige Verfügbarkeit ist aber nur möglich, wenn alle Bilder auf der Festplatte abgelegt sind. Es hat sich bewährt, zur Einsparung von Speicherplatz jedes Bild für STRIEBI in der Auflösung zu reduzieren (z.B. 720 x 540 Pixel) und die Originalbilder mit hoher Auflösung und entsprechend großem Speicherplatzbedarf auf CDs zu archivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Striebi lassen sich also alle Bild-Dateien einer zentralen Datenbank erfassen, in der sie mit Hilfe der vielfältigen Filter- und Suchfunktionen leicht zu finden und schnell im Vollbild verfügbar sind, samt allen zugehörigen Daten. Außerdem bietet das Programm die Möglichkeit, &amp;quot;Dia-Shows&amp;quot; am PC zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Version 4.0 von Striebi ist gerade erschienen. Eine genaue Beschreibung findet sich auf http://www.caa-easysoft.de. Striebi ist eine Shareware: Man kann zunächst eine eine 30-Tage-Testversion herunterladen und dann, wenn man das Programm weiter nutzen will, die Vollversion bestellen. Der Einführungspreis für die neue Version 4.0 bis 31.07.2003 beträgt nur 10,00 EUR, danach 18 EUR für private und 48 EUR für kommerzielle Nutzer. Das Programm läuft unter Windows XP, ME, 98, 95, 2000 und NT 4.0 und benötigt 30 MB freien Festplattenspeicher. (Wolfgang Klaus, re)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenschutz und Gedcom-Neuerungen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Neue Version von DYNAS-TREE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DYNAS-TREE ist ein in Deutschland hergestelltes Genealogieprogramm für Windows 98, ME, NT, 2000 und XP, das für die Anforderungen der privaten Familienforschung entwickelt wird. Neben dem Aufbau von Ahnentafeln und Stammbäumen, der vollständig grafikunterstützt vor sich geht, bietet DYNAS-TREE unter anderem eine voll ausgebaute Quellenverwaltung. Photo- und Dokumentverwaltung, CD-ROM-Produktion, Herstellung einer genealogischen Website sowie Gedcom-Im- und -Export runden das Funktionsangebot ab. Neue Funktionen der Version 310 sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Druckausgabe im RTF-Format (Personenlisten, Familienbuch, Quellenauszüge);&lt;br /&gt;
* Baumgrafik-Schnappschuss in die Windows-Zwischenablage;&lt;br /&gt;
* Quellenverwaltung: Verschmelzen von Archiven und Hauptquellen;&lt;br /&gt;
* UTF-8 verschlüsselte Gedcom-Dateien sind importierbar, sofern sie nur Zeichen des Latin-1 Alphabets enthalten;&lt;br /&gt;
* nicht zuordenbare Zeilen von Gedcom-Dateien werden beim Import wahlweise in einer öffenlichen Notiz gespeichert;&lt;br /&gt;
* beim Export nach Gedcom, HTML, DTB, GED-ML ist die 30/110er Regel anwendbar (Unterdrückung aller Personendaten für Personen, die vor weniger als 30 Jahren gestorben bzw. vor weniger als 110 Jahren geboren sind);&lt;br /&gt;
* im Reiter &amp;quot;Familie&amp;quot; sind die Namenszeilen jetzt ebenfalls konfigurierbar;&lt;br /&gt;
* Ereignisse, für die eine Quellenzitierung vorliegt, lassen sich in der Sanduhrgrafik grafisch hervorheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übernahme der Daten aus den älteren DYNAS-TREE Versionen 170/200/210/220/300 ist laut Hersteller gewährleistet. Das Upgrade für Kunden der Version 300 ist kostenlos. Inhaber früherer Versionen (V170 / V200 / V210 / V220) zahlen 16,00 EUR Upgradegebühr. Für Neukunden beträgt die Lizenzgebühr 49,00 EUR, Mitglieder des Vereins für Computergenealogie zahlen nur 35,00 EUR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Informationen, sowie eine Demo-Datei gibt es auf http://www.dynas-tree.de. (kpw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mehrere Sprachen, mehr Funktionen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;FOKO-CD 2003/2004&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Regie des Vereins für Computergenealogie ist Ende Juni die FOKO-CD 2003/2004 erschienen. Gegenüber der Vorjahresversion bietet die neue CD nicht nur einen aktualisierten Datenbestand mit insgesamt über 1.300.000 Forscherdatensätzen, sondern auch ein deutliches Mehr an Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FOKO steht für &amp;quot;Aktion Forscherkontakte der DAGV&amp;quot;. In der Datenbank können Familienforscher anderen Forschern Angaben über ihre erforschten Genealogien bekannt geben. Es sind keine kompletten Ahnenlisten in FOKO erfasst, sondern nur verkürzte Aussagen wie &amp;quot;Ich habe den Namen Meier in Buxtehude von 1647 bis 1900 erforscht&amp;quot;. Anschließend können Sucher und Datenbereitsteller miteinander in Kontakt treten und sich austauschen. Da jeder Nachname in einem Ort nur einmal aufgeführt wird, sind natürlich weitaus mehr Daten über FOKO zugänglich, als Datensätze enthalten sind. Es wird geschätzt, dass die erforschten Genealogien der an FOKO teilnehmenden Familienforscher weit über zehn Millionen Einzelpersonen umfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Ausgabe 2003/2004 wird FOKO mehrsprachig: Die Oberfläche erscheint wahlweise auch in Englisch, Französisch und Niederländisch. Und in der neuen Version können neben den reinen Forscherkontaktdaten erstmals auch die Namensregister der ersten 32 Bände des Deutschen Geschlechterbuches abgefragt werden. Dadurch lässt sich eine anschließende Suche in einem Archiv oder auf käuflich erwerbbaren CDs besser vorbereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der direkt von CD zu startenden Version von FOKO gibt es jetzt auch eine zweite, die über ein Setup-Programm installiert wird. Sie bietet ein deutliches Mehr an Funktionen. Mit dieser Variante (ca. 120 MB Plattenplatzbedarf) können z. B. mehrere Abfrageergebnisse markiert und gesammelt gedruckt werden. Gegenüber der Internet-Datenbank von FOKO bietet die CD-Version auch eine automatische Suche über alle Namen, die in einer Textdatei vorgegeben sind. Darüber hinaus stehen mit der installierten Programmversion erweiterte Druckroutinen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die FOKO-CD 2003/2004 kann bei Genealogie-Service.de zum Preis von 19,95 � bezogen werden. Mitgliedern des Vereins für Computergenealogie wird die CD in den nächsten Tagen kostenfrei mit der Ausgabe 2/2003 des Magazins Computergenealogie zugestellt (natürlich auch allen, die noch im Jahr 2003 Mitglied werden). Mitglieder anderer genealogischer Vereine erfahren etwaige Sonderkonditionen bei ihrem Verein. (kpw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
=== Visitenkarte ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vereinigung Sudetendeutscher Familienforscher e.V.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgebiet der Vereinigung Sudetendeutscher Familienforscher (VSFF) umfasst die historischen Länder Böhmen, Mähren und Österreichisch-Schlesien und ist nach den politischen Veränderungen der letzten Jahrzehnte identisch mit dem Staatsgebiet der heutigen Tschechischen Republik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jetzige VSFF besteht seit nunmehr 30 Jahren, ihre Ursprünge reichen aber zurück bis ins Jahr 1926. Damals entschlossen sich zahlreiche deutsche Familienforscher in der neu gegründeten Tschechoslowakei zur Einrichtung der Mittelstelle für Familienforschung. Der Sitz dieser ersten Sammlungsbewegung sudetendeutscher Familienforscher war die Stadt Aussig an der Elbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft und der Vertreibung von mehr als drei Millionen Deutschen aus ihrer angestammten Heimat brauchte es Jahre, bis verschiedene Bemühungen zu einem echten Neuanfang gerieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen hat die VSFF ihren Sitz in Regensburg, ihre mehr als 500 Mitglieder sind jedoch weit verstreut. Die Mehrzahl lebt in Deutschland, nicht wenige in Österreich, aber auch in anderen Ländern bis hin nach Übersee. Mittlerweile sind auch einige tschechische Staatsbürger in die VSFF eingetreten, eine Entwicklung, die zu weiteren Hoffnungen berechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Arbeitsgebiet sind zahlreiche Forschungsgruppen eingerichtet, in etwa angelehnt an die ehemaligen Kreise des Sudetenlandes. In einigen Ländern bestehen zusätzliche Arbeitskreise, darunter in Österreich, den Niederlanden, Argentinien und Chile, den USA und Kanada, Südafrika und Neuseeland. Hier lassen sich Auskünfte einholen und Forschungsergebnisse austauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Mitglieder und eingetragene Gäste besteht eine Mailingliste. Daneben wurde eine zweite Liste eingerichtet, die allen Forschern offen steht und einen stark wachsenden Zuspruch genießt. Ein Arbeitskreis EDV mit angeschlossener Datenbank bietet weitere Forschungshilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben unterhält die VSFF das vereinseigene Sudetendeutsche Genealogische Archiv (SGA) mit einem Bestand von mehreren tausend Büchern, Periodika, Ahnenlisten und anderen Dokumenten. Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Regensburg als Hausherrn sind wir in der Lage, auf lange Sicht weitere Stücke und ganze Sammlungen aufzunehmen. Nach Abschluss der noch erforderlichen Vorbereitungen wird das Archiv der Nutzung durch Familienforscher offen stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß der Satzung findet alle zwei Jahre eine Hauptversammlung statt, als Folge der besonderen Verhältnisse der VSFF in Form einer Rundreise durch die Republik. Die Versammlungen der Jahre 1999 und 2001 waren in Lauf bei Nürnberg und im hessischen Fulda. Das jüngste Treffen fand im Frühjahr 2003 in der alten Universitätsstadt Jena statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die VSFF gibt jeweils zum Frühjahr und zum Herbst eine Mitteilung heraus mit Vereinsnachrichten, Suchanfragen, wichtigen Informationen für die Forschung und anderem. Daneben erscheinen alljährlich zwei Bände der Reihe Sudetendeutsche Familienforschung. Beide Veröffentlichungen sind im Jahresbeitrag von derzeit 25 � enthalten. (eg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontaktinformationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Vorsitzender: Dr. Erhard Grund, Ringstr. 1, 65597 Ohren, 06438/1646, e.grund@gmx.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitgliederbetreuung und Anmeldungen:&lt;br /&gt;
Gregor Tumpach, Magnus-Poser-Str. 0, 07 749 Jena, 03641/6024 11, gregor-tumpach@t-online.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinsanschrift und Sudetendeutsches Genealogisches Archiv:&lt;br /&gt;
Amt für Archiv und Denkmalpflege -VSFF-SGA, Postfach 11 06 43&lt;br /&gt;
93 019 Regensburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homepage: http://vsff.genealogy.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlen und Pläne ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jahreshauptversammlung des Vereins für Computergenealogie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Jahreshauptversammlung des Vereins für Computergenealogie am 14.06.2003 in Hannover wurde ein neuer Vorstand gewählt. Er setzt sich wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1. Vorsitzender:  	Klaus-Peter Wessel, Bremen&lt;br /&gt;
* 2. Vorsitzende:  	Birgit Wendt, Braunschweig&lt;br /&gt;
* Schatzmeister:  	Bernd Wedekind, Rotenburg/Wümme&lt;br /&gt;
* Schriftführer: 	Mario Seifert, Potsdam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beiratsmitglieder:   	&lt;br /&gt;
** Dr. Günter Junkers, Leverkusen&lt;br /&gt;
** Dr. Herbert Juling, Bremen&lt;br /&gt;
** Arthur Teschler, Münster&lt;br /&gt;
** Hans-Jürgen Wolf, Bremen&lt;br /&gt;
** Jesper Zedlitz, Schönberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einem Rückblick auf die zurückliegenden Aktivitäten wurde auch über neue Projekte diskutiert, die der Verein in den nächsten Monaten realisieren will. So wird zurzeit verstärkt an der Vereinheitlichung des Zugangs zu den Datenbanken und Mailinglisten auf http://www.genealogy.net gearbeitet. Zukünftig wird es möglich sein, mit nur einer Benutzerkennung und einem Passwort alle Datenbanken und Dienste auf genealogy.net zu benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein wird demnächst auf einem seiner Internetserver die Datenbank &#039;&#039;Allegro&#039;&#039; installieren. In Zusammenarbeit mit der DAGV und Herrn Düsterdieck wird eine umfangreiche Literaturdatenbank mit zunächst ca. 50.000 Quellen aufgebaut. Wir werden über dieses Projekt der DAGV in einem der nächsten Newsletter ausführlich  informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein für Computergenealogie hat zurzeit fast 1.600 Mitglieder - bei weiter stark steigender Tendenz. Dies macht es notwendig, die Regionalgruppen, die zurzeit noch sehr unterschiedlich aktiv sind, zu aktivieren und interessierte Mitglieder beim Aufbau neuer Regionalgruppen zu unterstützen. Hierbei soll die Zusammenarbeit mit regionalen genealogischen Vereinen intensiv genutzt werden. (kpw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaleidoskop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Termine&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Monat Juli sind 15 genealogische Termine in Bremen, Dortmund, Düsseldorf, Flensburg, Gießen, Hamburg (2x), Hanau, Inzigkofen, Kassel, Kiel, Köln, Mechernich-Kommern, Münster und Raunheim im &amp;quot;genealogischen Kalender&amp;quot; eingetragen. Die Inhalte der Veranstaltungen, sowie Uhrzeiten, Ortsangaben und Veranstalter finden Sie unter http://www.genealogy.net/gene/kalender.html. (as)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Umfrage&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni wollten wir von Ihnen wissen: &amp;quot;Wie gehen Sie mit unverlangter E-Mail Werbung (Spam) um?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Thema, das vielen Internetnutzern mehr und mehr Probleme bereitet - Spam-Mails lassen oft den Briefkasten überquellen, kosten Zeit und Nerven. Und sie beanspruchen nach Schätzungen aus den USA bis zu 40 Prozent der Kapazitäten von Mailservern, kosten die Provider also bares Geld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts dessen ist das Ergebnis unserer Umfrage recht erstaunlich. Obwohl die Klagen laut zu hören sind und auch in vielen Mailinglisten immer wieder diskutiert werden, sagen immer noch rund zwei Drittel der Umfrageteilnehmer: Ich ignoriere solche Mails ganz einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin erstaunlich ist, dass viele Internetnutzer sich lieber von Zeit zu Zeit eine neue E-Mail-Adresse zulegen, als moderne Spam-Filter einzusetzen. Vielleicht liegt dies einfach an fehlendem Wissen, wie solche Tools sinnvoll nutzbar sind? Wir werden dies zum Anlass nehmen und in der gedruckten Ausgabe der Computergenealogie 3/2003 einen ausführlichen Artikel bringen, der sich mit dem Thema Spam befasst, die Hintergründe und Schutzvorkehrungen ausführlich erläutert. (kpw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Frage im Juli lautet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bewahren Sie die gedruckten Hefte der Zeitschrift Computergenealogie auf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ich würde meine Ausgaben gerne mit einem speziellen CG-Einband binden lassen und hierfür auch zum Binden wegschicken&lt;br /&gt;
* Ich würde gerne einen speziellen CG-Einband erwerben, das Binden aber lieber bei mir vor Ort durchführen lassen&lt;br /&gt;
* Ich fände gut, wenn es einen speziellen CG-Sammelordner gäbe&lt;br /&gt;
* Ich benötige keine speziellen Aufbewahrungsmöglichkeiten, da ich meine eigene Aufbewahrungsmethode nutze&lt;br /&gt;
* Ich habe keine gedruckten Hefte, sondern lese nur die Online-Ausgaben der Computergenealogie im Internet&lt;br /&gt;
* Ich wusste gar nicht, dass eine erweiterte Ausgabe der&lt;br /&gt;
Computergenealogie auch als gedrucktes Heft erscheint&lt;br /&gt;
* Sonstiges. Teilen Sie uns bitte Ihre Idee per E-Mail mit&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Computergenealogie/2003/07&amp;diff=1121</id>
		<title>Computergenealogie/2003/07</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Computergenealogie/2003/07&amp;diff=1121"/>
		<updated>2004-06-27T00:26:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolf: /* Rasante Wachstumsraten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Editorial ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liebe Leserinnen und Leser,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
an langen, heißen Sommertagen werden die meisten von Ihnen wahrscheinlich andere Beschäftigungen der Familienforschung vorziehen. Obwohl ein kühles Archiv vielleicht genau das richtige wäre. Etwa, um alte Dokumente zu fotografieren. Und damit Sie auch an den langen Abenden des nächsten Winters noch wissen, was Sie da fotografiert haben, stellen wir Ihnen in dieser und in einer der nächsten Ausgaben spezielle Bild-Datenbank-Programme vor. Die eignen sich natürlich auch für Urlaubsfotos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A propos: Wenn Sie demnächst in den Urlaub fahren und bei der Rückkehr nicht die &amp;quot;freudige&amp;quot; Mitteilung bekommen möchten &amp;quot;264 neue Mails&amp;quot;, dann setzen Sie Ihre (genealogischen) Mailinglisten einfach auf &amp;quot;No Mail&amp;quot;, bzw. &amp;quot;Zustellung aussetzen&amp;quot;. Dazu brauchen Sie die Adresse der Listinfoseite und Ihr Passwort  - beides finden Sie in der monatlichen Erinnerungsmail, die Sie hoffentlich aufgehoben haben. Wenn nicht, gehen Sie auf die Seite http://list.genealogy.net, klicken Sie auf Ihre Liste(n) und fordern Sie eine Mail mit Ihrem Passwort an. Auf der Listinfoseite können Sie dann einstellen, wie Sie Ihre Mails empfangen möchten: einzeln, als Sammelmail (auch das reduziert während eines Urlaubs die Mailflut) oder gar nicht. In letzterem Fall können Sie die während Ihrer Abwesenheit ausgetauschten Mails im Archiv der Liste nachlesen - Sie verpassen also nichts.  (re)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internet ==&lt;br /&gt;
=== Umbauaktion auf genealogy.net ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zurzeit keine neuen Benutzerkennungen erhältlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge einer weiteren Vereinheitlichung der Dienste auf http://www.genealogy.net wurde kürzlich die Beantragung neuer Benutzerkennungen für die Datenbanken FOKO, GedBas und GOV deaktiviert.&lt;br /&gt;
Während der Umbauphase können die genannten Datenbanken zwar weiterhin von jedermann abgefragt und genutzt werden, aber neue Daten können zurzeit nur Anwender hochladen, die schon eine Benutzerkennung haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle anderen, die ihre Forschungsergebnisse in diesen Datenbanken bereitstellen wollen, müssen sich noch ein wenig gedulden, bis die Umstellung abgeschlossen ist. Anschließend können dann alle Vereinsdatenbanken unter http://db.genealogy.net ebenso wie FOKO http://foko.genealogy.net,  GedBas http://gedbas.genealogy.net,  GOV http://gov.genealogy.net und der genealogische Kalender http://www.genealogy.net/kalender.html mit nur einer einzigen Kennung benutzt werden. Sie erfahren im Newsletter, ab wann wieder neue Benutzerkennungen erhältlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem geplanten dritten Schritt sollen dann die Mailinglistenzugänge http://list.genealogy.net ebenfalls in dieses System eingebunden werden. (kpw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rasante Wachstumsraten ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Monatlich 7.500 Neuzugänge in der Familienanzeigen-Datenbank&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bereits im Newsletter 01/2003 und im Newsletter 02/2003 angezeigte Datenbankprojekt Familienanzeigen in Tageszeitungen, http://db.genealogy.net/familienanzeigen, erstrahlt seit einigen Wochen in neuem Glanz. Die optischen Neuerungen sind dabei allerdings nur Begleiterscheinungen einer bedingt durch die beachtlichen Zuwachsraten grundlegend geänderten Datenbankstruktur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus zunächst fünf regionalen und datenbanktechnisch getrennt verwalteten Projekten sind zwischenzeitlich 57 regionale Projekte geworden. Diese Einzelprojekte werden jetzt einheitlich in einer Datenbank verwaltet und können deshalb insgesamt oder auch regional beschränkt durchsucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Datenbank eingestellt werden personenbezogene Daten aus der Auswertung einzelner oder aller Familienanzeigen (Geburtsanzeigen, Heiratsanzeigen, Sterbeanzeigen, Verlobungsanzeigen, sowie Anzeigen über Ehe- und Geburtstagsjubiläen, Konfirmationen, Kommunionen und Jugendweihen) aus zur Zeit 129 Tageszeitungen und sonstigen Printmedien. Bei einigen Projekten (vorwiegend solche, die sich der Auswertung der regionalen Vertriebenenpresse widmen) beschränkt sich die Datenerfassung nicht nur auf die aktuell erscheinenden Zeitschriften, sondern die Bearbeiter/Bearbeiterinnen haben damit begonnen, auch bereits früher erschienene Jahrgänge einzelner Zeitschriften bis weit hinein in das vergangene Jahrhundert auszuwerten und zu erfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Datenbestand in der Familienanzeigen-Datenbank beläuft sich zur Zeit auf rund 105.000 Datensätze und wird sich durch die kontinuierliche fortschreitende Datenerfassung monatlich um durchschnittlich 7.500 Datensätze erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alle projektbezogenen Fragen zur Datenerfassung wurde zwischenzeitlich die Mailingliste Familienanzeigen-L (http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/familienanzeigen-l) eingerichtet, die allen an diesem Projekt interessierten Familienforschern offen steht. (hjw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Software ==&lt;br /&gt;
=== Ein echtes Schnäppchen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bildverwaltungsprogramm Striebi in Version 4.0 zum Sonderpreis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit man leistungsstarke Digitalkameras zu einigermaßen erschwinglichen Preisen kaufen kann, ist es verlockend, Einträge in Kirchenbüchern und Dokumenten nicht mehr mühsam abzuschreiben, sondern einfach zu fotografieren. Das könnte man zwar mit einer analogen Kamera auch, aber der Umweg über Film und Scanner ist umständlich und teuer. Hat man einmal ein digitales Bild, kann man es auf dem PC bearbeiten (Schärfe, Kontrast, Helligkeit). Man kann es vor allem auf dem Monitor so vergrößern, dass die Transkription alter Schriften leichter fällt. Und man kann es auch problemlos ausdrucken für das eigene Dokumenten-Archiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher oder später stellt sich aber bei jedem Digital-Fotografen das Problem ein, dass ein größerer Bilderbestand sinnvoll verwaltet werden muss, weil man sonst nichts mehr findet. Dafür gibt es Bildverwaltungsprogramme, die Ordnung in die Bilderflut bringen sollen. Aber nur wenige dieser Programme arbeiten als Datenbank mit Suchfunktionen, die es ermöglichen, sekundenschnell in Tausenden von Bildern ein bestimmtes Foto zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein solches Programm ist Striebi. Es ermöglicht die Verwaltung beliebig vieler Bilder im Profi- und Hobby-Bereich. Für jede Bilddatei werden die relevanten Daten eingegeben, wobei es viel Platz auch für eine individuelle Bildbeschreibung gibt. Man kann sogar die gesamte Transkription des fotografierten oder gescannten Dokuments an dieser Stelle hinterlegen. Auch stapelweises Einlesen ganzer Dateien-Verzeichnisse ist möglich. Ebenso können die EXIF-Daten (von der Digi-Kamera automatisch geschriebene Einstellungsdaten) automatisch in die Eingabefelder der Datenbank übernommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die Bilder erfasst, hat man sehr vielfältige Filter- und Suchfunktionen. Man kann nach einem Stichwort in der Beschreibung suchen. Oder mit wenigen Klicks alle Bilder einer Kategorie, eines Motivs, Aufnahme-Orts oder -Datums finden. Aber nicht nur die Inhalte der Datenfelder lassen sich am Bildschirm darstellen, sondern auch das Bild selbst, wenn man will sogar als formatfüllendes Vollbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese sofortige Verfügbarkeit ist aber nur möglich, wenn alle Bilder auf der Festplatte abgelegt sind. Es hat sich bewährt, zur Einsparung von Speicherplatz jedes Bild für STRIEBI in der Auflösung zu reduzieren (z.B. 720 x 540 Pixel) und die Originalbilder mit hoher Auflösung und entsprechend großem Speicherplatzbedarf auf CDs zu archivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Striebi lassen sich also alle Bild-Dateien einer zentralen Datenbank erfassen, in der sie mit Hilfe der vielfältigen Filter- und Suchfunktionen leicht zu finden und schnell im Vollbild verfügbar sind, samt allen zugehörigen Daten. Außerdem bietet das Programm die Möglichkeit, &amp;quot;Dia-Shows&amp;quot; am PC zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Version 4.0 von Striebi ist gerade erschienen. Eine genaue Beschreibung findet sich auf http://www.caa-easysoft.de. Striebi ist eine Shareware: Man kann zunächst eine eine 30-Tage-Testversion herunterladen und dann, wenn man das Programm weiter nutzen will, die Vollversion bestellen. Der Einführungspreis für die neue Version 4.0 bis 31.07.2003 beträgt nur 10,00 EUR, danach 18 EUR für private und 48 EUR für kommerzielle Nutzer. Das Programm läuft unter Windows XP, ME, 98, 95, 2000 und NT 4.0 und benötigt 30 MB freien Festplattenspeicher. (Wolfgang Klaus, re)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenschutz und Gedcom-Neuerungen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Neue Version von DYNAS-TREE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DYNAS-TREE ist ein in Deutschland hergestelltes Genealogieprogramm für Windows 98, ME, NT, 2000 und XP, das für die Anforderungen der privaten Familienforschung entwickelt wird. Neben dem Aufbau von Ahnentafeln und Stammbäumen, der vollständig grafikunterstützt vor sich geht, bietet DYNAS-TREE unter anderem eine voll ausgebaute Quellenverwaltung. Photo- und Dokumentverwaltung, CD-ROM-Produktion, Herstellung einer genealogischen Website sowie Gedcom-Im- und -Export runden das Funktionsangebot ab. Neue Funktionen der Version 310 sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Druckausgabe im RTF-Format (Personenlisten, Familienbuch, Quellenauszüge);&lt;br /&gt;
* Baumgrafik-Schnappschuss in die Windows-Zwischenablage;&lt;br /&gt;
* Quellenverwaltung: Verschmelzen von Archiven und Hauptquellen;&lt;br /&gt;
* UTF-8 verschlüsselte Gedcom-Dateien sind importierbar, sofern sie nur Zeichen des Latin-1 Alphabets enthalten;&lt;br /&gt;
* nicht zuordenbare Zeilen von Gedcom-Dateien werden beim Import wahlweise in einer öffenlichen Notiz gespeichert;&lt;br /&gt;
* beim Export nach Gedcom, HTML, DTB, GED-ML ist die 30/110er Regel anwendbar (Unterdrückung aller Personendaten für Personen, die vor weniger als 30 Jahren gestorben bzw. vor weniger als 110 Jahren geboren sind);&lt;br /&gt;
* im Reiter &amp;quot;Familie&amp;quot; sind die Namenszeilen jetzt ebenfalls konfigurierbar;&lt;br /&gt;
* Ereignisse, für die eine Quellenzitierung vorliegt, lassen sich in der Sanduhrgrafik grafisch hervorheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übernahme der Daten aus den älteren DYNAS-TREE Versionen 170/200/210/220/300 ist laut Hersteller gewährleistet. Das Upgrade für Kunden der Version 300 ist kostenlos. Inhaber früherer Versionen (V170 / V200 / V210 / V220) zahlen 16,00 EUR Upgradegebühr. Für Neukunden beträgt die Lizenzgebühr 49,00 EUR, Mitglieder des Vereins für Computergenealogie zahlen nur 35,00 EUR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Informationen, sowie eine Demo-Datei gibt es auf http://www.dynas-tree.de. (kpw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mehrere Sprachen, mehr Funktionen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;FOKO-CD 2003/2004&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Regie des Vereins für Computergenealogie ist Ende Juni die FOKO-CD 2003/2004 erschienen. Gegenüber der Vorjahresversion bietet die neue CD nicht nur einen aktualisierten Datenbestand mit insgesamt über 1.300.000 Forscherdatensätzen, sondern auch ein deutliches Mehr an Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FOKO steht für &amp;quot;Aktion Forscherkontakte der DAGV&amp;quot;. In der Datenbank können Familienforscher anderen Forschern Angaben über ihre erforschten Genealogien bekannt geben. Es sind keine kompletten Ahnenlisten in FOKO erfasst, sondern nur verkürzte Aussagen wie &amp;quot;Ich habe den Namen Meier in Buxtehude von 1647 bis 1900 erforscht&amp;quot;. Anschließend können Sucher und Datenbereitsteller miteinander in Kontakt treten und sich austauschen. Da jeder Nachname in einem Ort nur einmal aufgeführt wird, sind natürlich weitaus mehr Daten über FOKO zugänglich, als Datensätze enthalten sind. Es wird geschätzt, dass die erforschten Genealogien der an FOKO teilnehmenden Familienforscher weit über zehn Millionen Einzelpersonen umfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Ausgabe 2003/2004 wird FOKO mehrsprachig: Die Oberfläche erscheint wahlweise auch in Englisch, Französisch und Niederländisch. Und in der neuen Version können neben den reinen Forscherkontaktdaten erstmals auch die Namensregister der ersten 32 Bände des Deutschen Geschlechterbuches abgefragt werden. Dadurch lässt sich eine anschließende Suche in einem Archiv oder auf käuflich erwerbbaren CDs besser vorbereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der direkt von CD zu startenden Version von FOKO gibt es jetzt auch eine zweite, die über ein Setup-Programm installiert wird. Sie bietet ein deutliches Mehr an Funktionen. Mit dieser Variante (ca. 120 MB Plattenplatzbedarf) können z. B. mehrere Abfrageergebnisse markiert und gesammelt gedruckt werden. Gegenüber der Internet-Datenbank von FOKO bietet die CD-Version auch eine automatische Suche über alle Namen, die in einer Textdatei vorgegeben sind. Darüber hinaus stehen mit der installierten Programmversion erweiterte Druckroutinen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die FOKO-CD 2003/2004 kann bei Genealogie-Service.de zum Preis von 19,95 � bezogen werden. Mitgliedern des Vereins für Computergenealogie wird die CD in den nächsten Tagen kostenfrei mit der Ausgabe 2/2003 des Magazins Computergenealogie zugestellt (natürlich auch allen, die noch im Jahr 2003 Mitglied werden). Mitglieder anderer genealogischer Vereine erfahren etwaige Sonderkonditionen bei ihrem Verein. (kpw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
=== Visitenkarte ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vereinigung Sudetendeutscher Familienforscher e.V.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgebiet der Vereinigung Sudetendeutscher Familienforscher (VSFF) umfasst die historischen Länder Böhmen, Mähren und Österreichisch-Schlesien und ist nach den politischen Veränderungen der letzten Jahrzehnte identisch mit dem Staatsgebiet der heutigen Tschechischen Republik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jetzige VSFF besteht seit nunmehr 30 Jahren, ihre Ursprünge reichen aber zurück bis ins Jahr 1926. Damals entschlossen sich zahlreiche deutsche Familienforscher in der neu gegründeten Tschechoslowakei zur Einrichtung der Mittelstelle für Familienforschung. Der Sitz dieser ersten Sammlungsbewegung sudetendeutscher Familienforscher war die Stadt Aussig an der Elbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft und der Vertreibung von mehr als drei Millionen Deutschen aus ihrer angestammten Heimat brauchte es Jahre, bis verschiedene Bemühungen zu einem echten Neuanfang gerieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen hat die VSFF ihren Sitz in Regensburg, ihre mehr als 500 Mitglieder sind jedoch weit verstreut. Die Mehrzahl lebt in Deutschland, nicht wenige in Österreich, aber auch in anderen Ländern bis hin nach Übersee. Mittlerweile sind auch einige tschechische Staatsbürger in die VSFF eingetreten, eine Entwicklung, die zu weiteren Hoffnungen berechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Arbeitsgebiet sind zahlreiche Forschungsgruppen eingerichtet, in etwa angelehnt an die ehemaligen Kreise des Sudetenlandes. In einigen Ländern bestehen zusätzliche Arbeitskreise, darunter in Österreich, den Niederlanden, Argentinien und Chile, den USA und Kanada, Südafrika und Neuseeland. Hier lassen sich Auskünfte einholen und Forschungsergebnisse austauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Mitglieder und eingetragene Gäste besteht eine Mailingliste. Daneben wurde eine zweite Liste eingerichtet, die allen Forschern offen steht und einen stark wachsenden Zuspruch genießt. Ein Arbeitskreis EDV mit angeschlossener Datenbank bietet weitere Forschungshilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben unterhält die VSFF das vereinseigene Sudetendeutsche Genealogische Archiv (SGA) mit einem Bestand von mehreren tausend Büchern, Periodika, Ahnenlisten und anderen Dokumenten. Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Regensburg als Hausherrn sind wir in der Lage, auf lange Sicht weitere Stücke und ganze Sammlungen aufzunehmen. Nach Abschluss der noch erforderlichen Vorbereitungen wird das Archiv der Nutzung durch Familienforscher offen stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß der Satzung findet alle zwei Jahre eine Hauptversammlung statt, als Folge der besonderen Verhältnisse der VSFF in Form einer Rundreise durch die Republik. Die Versammlungen der Jahre 1999 und 2001 waren in Lauf bei Nürnberg und im hessischen Fulda. Das jüngste Treffen fand im Frühjahr 2003 in der alten Universitätsstadt Jena statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die VSFF gibt jeweils zum Frühjahr und zum Herbst eine Mitteilung heraus mit Vereinsnachrichten, Suchanfragen, wichtigen Informationen für die Forschung und anderem. Daneben erscheinen alljährlich zwei Bände der Reihe Sudetendeutsche Familienforschung. Beide Veröffentlichungen sind im Jahresbeitrag von derzeit 25 � enthalten. (eg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontaktinformationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Vorsitzender: Dr. Erhard Grund, Ringstr. 1, 65597 Ohren, 06438/1646, e.grund@gmx.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitgliederbetreuung und Anmeldungen:&lt;br /&gt;
Gregor Tumpach, Magnus-Poser-Str. 0, 07 749 Jena, 03641/6024 11, gregor-tumpach@t-online.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinsanschrift und Sudetendeutsches Genealogisches Archiv:&lt;br /&gt;
Amt für Archiv und Denkmalpflege -VSFF-SGA, Postfach 11 06 43&lt;br /&gt;
93 019 Regensburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homepage: http://vsff.genealogy.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlen und Pläne ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jahreshauptversammlung des Vereins für Computergenealogie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Jahreshauptversammlung des Vereins für Computergenealogie am 14.06.2003 in Hannover wurde ein neuer Vorstand gewählt. Er setzt sich wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1. Vorsitzender:  	Klaus-Peter Wessel, Bremen&lt;br /&gt;
* 2. Vorsitzende:  	Birgit Wendt, Braunschweig&lt;br /&gt;
* Schatzmeister:  	Bernd Wedekind, Rotenburg/Wümme&lt;br /&gt;
* Schriftführer: 	Mario Seifert, Potsdam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beiratsmitglieder:   	&lt;br /&gt;
** Dr. Günter Junkers, Leverkusen&lt;br /&gt;
** Dr. Herbert Juling, Bremen&lt;br /&gt;
** Arthur Teschler, Münster&lt;br /&gt;
** Hans-Jürgen Wolf, Bremen&lt;br /&gt;
** Jesper Zedlitz, Schönberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einem Rückblick auf die zurückliegenden Aktivitäten wurde auch über neue Projekte diskutiert, die der Verein in den nächsten Monaten realisieren will. So wird zurzeit verstärkt an der Vereinheitlichung des Zugangs zu den Datenbanken und Mailinglisten auf http://www.genealogy.net gearbeitet. Zukünftig wird es möglich sein, mit nur einer Benutzerkennung und einem Passwort alle Datenbanken und Dienste auf genealogy.net zu benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein wird demnächst auf einem seiner Internetserver die Datenbank &#039;&#039;Allegro&#039;&#039; installieren. In Zusammenarbeit mit der DAGV und Herrn Düsterdieck wird eine umfangreiche Literaturdatenbank mit zunächst ca. 50.000 Quellen aufgebaut. Wir werden über dieses Projekt der DAGV in einem der nächsten Newsletter ausführlich  informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein für Computergenealogie hat zurzeit fast 1.600 Mitglieder - bei weiter stark steigender Tendenz. Dies macht es notwendig, die Regionalgruppen, die zurzeit noch sehr unterschiedlich aktiv sind, zu aktivieren und interessierte Mitglieder beim Aufbau neuer Regionalgruppen zu unterstützen. Hierbei soll die Zusammenarbeit mit regionalen genealogischen Vereinen intensiv genutzt werden. (kpw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaleidoskop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Termine&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Monat Juli sind 15 genealogische Termine in Bremen, Dortmund, Düsseldorf, Flensburg, Gießen, Hamburg (2x), Hanau, Inzigkofen, Kassel, Kiel, Köln, Mechernich-Kommern, Münster und Raunheim im &amp;quot;genealogischen Kalender&amp;quot; eingetragen. Die Inhalte der Veranstaltungen, sowie Uhrzeiten, Ortsangaben und Veranstalter finden Sie unter http://www.genealogy.net/gene/kalender.html. (as)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Umfrage&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni wollten wir von Ihnen wissen: &amp;quot;Wie gehen Sie mit unverlangter E-Mail Werbung (Spam) um?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Thema, das vielen Internetnutzern mehr und mehr Probleme bereitet - Spam-Mails lassen oft den Briefkasten überquellen, kosten Zeit und Nerven. Und sie beanspruchen nach Schätzungen aus den USA bis zu 40 Prozent der Kapazitäten von Mailservern, kosten die Provider also bares Geld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts dessen ist das Ergebnis unserer Umfrage recht erstaunlich. Obwohl die Klagen laut zu hören sind und auch in vielen Mailinglisten immer wieder diskutiert werden, sagen immer noch rund zwei Drittel der Umfrageteilnehmer: Ich ignoriere solche Mails ganz einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin erstaunlich ist, dass viele Internetnutzer sich lieber von Zeit zu Zeit eine neue E-Mail-Adresse zulegen, als moderne Spam-Filter einzusetzen. Vielleicht liegt dies einfach an fehlendem Wissen, wie solche Tools sinnvoll nutzbar sind? Wir werden dies zum Anlass nehmen und in der gedruckten Ausgabe der Computergenealogie 3/2003 einen ausführlichen Artikel bringen, der sich mit dem Thema Spam befasst, die Hintergründe und Schutzvorkehrungen ausführlich erläutert. (kpw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Frage im Juli lautet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bewahren Sie die gedruckten Hefte der Zeitschrift Computergenealogie auf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ich würde meine Ausgaben gerne mit einem speziellen CG-Einband binden lassen und hierfür auch zum Binden wegschicken&lt;br /&gt;
* Ich würde gerne einen speziellen CG-Einband erwerben, das Binden aber lieber bei mir vor Ort durchführen lassen&lt;br /&gt;
* Ich fände gut, wenn es einen speziellen CG-Sammelordner gäbe&lt;br /&gt;
* Ich benötige keine speziellen Aufbewahrungsmöglichkeiten, da ich meine eigene Aufbewahrungsmethode nutze&lt;br /&gt;
* Ich habe keine gedruckten Hefte, sondern lese nur die Online-Ausgaben der Computergenealogie im Internet&lt;br /&gt;
* Ich wusste gar nicht, dass eine erweiterte Ausgabe der&lt;br /&gt;
Computergenealogie auch als gedrucktes Heft erscheint&lt;br /&gt;
* Sonstiges. Teilen Sie uns bitte Ihre Idee per E-Mail mit&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Computergenealogie/2003/02&amp;diff=55602</id>
		<title>Computergenealogie/2003/02</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Computergenealogie/2003/02&amp;diff=55602"/>
		<updated>2004-06-27T00:20:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolf: /* Eine Idee findet viel Resonanz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Editorial ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liebe Leserinnen und Leser,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Internet bietet nicht nur eine unermessliche Fülle an Daten und Informationen für Familienforscher, sondern hat auch den Informationsaustausch revolutioniert. Wer nicht in der Heimat seiner Vorfahren lebte, hatte es früher schwer, an regionale Informationen zu kommen und konnte nicht regelmäßig die Treffen der örtlichen Forscher besuchen. Heute haben sich Mailinglisten zu &amp;quot;virtuellen Treffpunkten&amp;quot; entwickelt, die man von jedem Ort der Welt aus besuchen kann. Hier findet man Tipps für den Einstieg, Übersetzungen für altertümliche Begriffe und immer wieder auch Hilfe bei der Beschaffung von Daten. Sind dadurch die Vereine überflüssig geworden? Immerhin sind fast 60 Prozent der Leser, die sich an unserer Januar-Umfrage beteiligt haben, nicht Mitglied in einem genealogischen Verband. Dieser große Anteil hat uns überrascht. In diesem Monat gehen wir deshalb der Frage nach, warum das so ist. Immerhin nutzen ja fast alle Familienforscher auf die eine oder andere Weise Leistungen von genealogischen Vereinen - nicht zuletzt im Internet. (re)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Internet ==&lt;br /&gt;
=== Eine Idee findet viel Resonanz ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Neue Datenbanken für Familienanzeigen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unerwartet großes Echo hat das im Newsletter 01/2003 angezeigte Projekt zur Erfassung von Familienanzeigen aus Tageszeitungen - http://db.genealogy.net/familienanzeigen - ausgelöst. Zwischenzeitlich sind zwei weitere regionale Datenbank online gegangen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Todesanzeigen aus dem Raum Braunschweig - http://db.genealogy.net/familienanzeigen/projekte.php?PID=2&lt;br /&gt;
* Todesanzeigen aus dem Raum Stuttgart - http://db.genealogy.net/familienanzeigen/projekte.php?PID=18&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussichtlich ab Mitte Ende Februar oder Anfang März 2003 verfügbar sind weiterhin Projekte für die Regionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Halle an der Saale&lt;br /&gt;
* Reichenbach (Vogtland)&lt;br /&gt;
* Reutlingen&lt;br /&gt;
* Wiesbaden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für weitere Regionen soll mit Datenerfassungsarbeiten begonnen werden, so dass im Verlauf des Jahres mit einem kontinuierlichen Anstieg der online verfügbaren Regional-Datenbanken gerechnet werden darf. Für die Datenerfassung stehen Mustertabellen zur Verfügung, die Sie ggf. bei Hans-Jürgen Wolf (hans-juergen.wolf@nwn.de) anfordern können. (hjw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer-wann-wo in Niederdeutschland ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Namens-Datenbank der niederdeutschen Familienkunde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1919 erscheinende Zeitschrift für niederdeutsche Familienkunde (ZNF) hat auf ihrer Homepage unter http://znf.genealogy.net nun eine Nachnamenindex-Datenbank mit den Jahrgängen 1919 bis 1934 online gestellt. Derzeit hat sie einen Umfang von über 62.500 Nachnamen, die weiteren Jahrgänge werden in den kommenden Monaten ergänzt. Zwar gab und gibt es in regelmäßigen Abständen Nachnamens-Indices der Zeitschrift, doch konnte man diese bisher nicht elektronisch durchsuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch dieses Angebot der ZNF-Internetseite, die bisher schon eine komplette Artikelübersicht und eine Liste der Bibliotheken und Archive der ZNF bot, sind die Recherche-Möglichkeiten um ein vielfaches erweitert worden. Aus der Trefferliste der Datenbankabfrage gelangt man über einen Link auf die für diesen Jahrgang erstellte Artikelübersicht, in der man nun anhand der Seitenzahl das Aufsatzthema nachsehen kann. Auf der Bibliotheksseite sind derzeit 120 Bibliotheken und Archive in Deutschland und dem Ausland verzeichnet, in denen die Ausgaben der ZNF zu finden sind. (as)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Software ==&lt;br /&gt;
=== FineReader lernt Fraktur lesen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erfahrungen mit einem Schrifterkennungs-Programm&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FineReader ist ein OCR-(Schrifterkennungs-)Programm, das die Möglichkeit bietet, Frakturschrift in den Computer einzulesen und in moderne Schrift zu &amp;quot;übersetzen&amp;quot;. Für das Programm gibt es auch Module für die Erkennungssprachen deutsch, französisch und griechisch mit den entsprechenden Zeichensätzen und eine kyrillische Programm-Version. Die kostenlose Demoversion ist nur mit englischer Oberfläche zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Test wurden 10 Seiten einer regionalgeschichtlichen Zeitschrift von 1906 (gr.-8°, Satzspiegel 177 x 120 mm) mit 300 dpi eingescannt. Der Text war gesetzt in Fraktur, der Haupttext mit 16, die Fußnoten (bis zu einer halben Seite) mit 14 Punkten. Eingestreut sind lateinische Abkürzungen (nt., mar., ux.) und alphanumerische Zeichen in Antiqua sowie griechische Buchstaben in kursiv. Gedruckt ist auf feinrauem Papier (minimale Alterung). Die Vorlage ist sauber, teilweise mit Bleistiftunterstreichungen. Gespeichert wurden die Bilder als TIFF-Dateien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Versuch, die Fraktur ohne Training lesen zu lassen, ließ nichts Gutes ahnen: nur jeder fünfte bis zehnte Buchstabe wurde richtig erkannt. Offensichtlich hatte das Programm noch nie eine solch altertümliche Schrift gesehen (was bei einer Entwicklung im englischsprachigen Raum auch nicht verwundert). Also ohne Training läuft nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erlernen geht Buchstabe für Buchstabe mit mehrfach vergrößerter Abbildung vor sich, wobei nebenbei auffällt, wie tolerant das menschliche Auge unsauber gedruckte Buchstaben (durch abgenutzte Typen) erkennt, die elektronische Abtastung steht dagegen jedes Mal vor einem Rätsel. Der Buchstaben-Ausschnitt kann und sollte in vielen Fällen manuell verändert werden. Je gewissenhafter man hier arbeitet, um so besser ist letztendlich das Ergebnis. Ligaturen können vom Nutzer beliebig festgelegt (aus dem Wort &amp;quot;ausgeschnitten&amp;quot;) und gespeichert werden. Unterstreichungen sollten wegradiert oder die unterstrichenen Wörter übersprungen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ganze Training dauert! Für eine Seite mit rund 2.700 Buchstaben habe ich rund eine dreiviertel Stunde gebraucht. Der zwei Punkt kleinere Fraktur-Fußnotentext muss wie eine andere Schrift völlig neu erlernt werden. Gegen Ende der ersten trainierten Seite wurde (fast) jeder Buchstabe richtig vorgeschlagen, so dass ich glaubte, die restlichen neun Seiten vom Programm selbstständig erkennen lassen zu können (die erlernten Zeichen werden automatisch gespeichert und können im &amp;quot;Pattern Editor&amp;quot; angesehen, in fett, kursiv, hoch- oder tiefgestellt verändert oder ganz gelöscht werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gute zuerst: die im Training festgelegten Ligaturen werden vom Programm mit hoher Genauigkeit erkannt und wiedergegeben. Dagegen gelingt die Unterscheidung der Drucktypen des hohen &amp;quot;s&amp;quot; und des &amp;quot;f&amp;quot; und der Buchstaben &amp;quot;u&amp;quot; und &amp;quot;n&amp;quot; in vielen Fällen nicht. Ein Großteil falsch gelesener Wörter resultiert aus der Verwechslung dieser beiden Buchstabenpaare. Trotzdem bleibt die Anzahl der Fehler im Rahmen: auf einer ausgezählten Seite mit 504 Wörtern und 2.622 Buchstaben hatte FineReader rd. 70 Zeichen (in rund 60 Wörtern) falsch erkannt. Jedes nicht trainierte Zeichen führte zu fehlerhafter Erkennung und musste bei der anschließenden Korrekturlesung verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den im FineReader integrierten Schriften ist das Lesen der Fraktur nicht möglich. Erst durch die individuelle Eingabe jedes Zeichens in jeder Größe und Veränderung (fett, kursiv) &amp;quot;erlernt&amp;quot; das Programm die gebrochene Schrift. Gegenüber meinen bisherigen vier Jahre alten OCR-Programmen ist danach eine deutliche Steigerung der Erkennung auf etwa 85-90% möglich gewesen. Dieser Erfolg stellt sich allerdings erst nach einem äußerst zeitaufwändigen Training ein (eine Stunde), dessen gespeichertes Ergebnis nur bei exakt der gleichen Schrift und Größe mit ähnlicher Erfolgsquote wiederverwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen über das Programm findet man im Internet unter http://www.abbyy.com/products_de.asp?param=5221; die Website bietet auch eine direkte Bestellmöglichkeit. FineReader Professional kostet 129 EUR, die Corporate Edition 299 EUR, die Mac-Version 149 EUR. (Rolf Sattler)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein Klassiker überrascht ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;GENprofi/classic 4 als Beta-Version verfügbar&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Klassiker unter den deutschsprachigen Genealogieprogrammen, GENprofi, überrascht mit der Ankündigung einer neuen Version. Wurde bisher immer gemunkelt, dass GENprofi/classic nicht mehr weiterentwickelt, sondern in das Programm GENprofi/Stammbaum überführt wird, hat der Autor Heiko Thimm nun eine Beta-Version des Genealogieprogramms GENprofi/classic in der Version 4 angekündigt. Diese kann man zur Zeit aus dem Internet unter der Adresse http://www.genprofi.org herunterladen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Genprofi/classic Version 4 ist laut der genannten Website die definitiv letzte Aktualisierung des Programms sein. Eine Weiterentwicklung erfolgt nicht mehr. Zur Zeit wird allerdings die Umsetzung des GENprofi-Konzeptes auf eine moderne graphische Oberfläche durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwender des Programms GENprofi/classic 3.4 können die Daten in die Betaversion übertragen. Hierfür wird eine Konvertierungsroutine bereitgestellt. Wer das Programm testen will, sollte sich bewusst sein: Wie bei der Benutzung von Beta-Software üblich, erfolgt der Einsatz der Betaversion auf eigene Gefahr! Die Version sollte also nur benutzt werden, um einen ersten Eindruck vom Programm zu gewinnen, bzw. um dem Entwickler eventuelle Fehler und Probleme mitzuteilen. Der Einsatz des Programms selbst geschieht auf eigenes Risiko und sollte nicht mit dem Originaldatenbestand der genealogischen Forschungsergebnisse gemacht werden. GENprofi 4 läuft als MS-DOS-Anwendung auf allen Betriebssystemen, die diesen Modus unterstützen. (kpw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus oder Neubeginn? ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Familienstammbaum und Mein Stammbaum auf der Kippe&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der beliebtesten Genealogieprogramme scheint vor dem Aus zu stehen. Nach dem Konkurs des deutschen Herausgebers The Learning Company hat auch die übergeordnete europäische Niederlassung die Lizenz für das Programm Familienstammbaum verloren. Die derzeit aktuelle deutsche Version Familienstammbaum 7.5 hat somit zur Zeit weder einen Produzenten noch einen offiziellen technischen Support. Zum Leidwesen aller Interessenten sind mittlerweile alle Programme aus den Regalen verschwunden, die deutsche Version von FamilyTreeMaker ist seit langem ausverkauft. Dieser Umstand treibt seltsame Blüten. Denn wer sich in dieser Situation von seinem Programm trennt und es zum Verkauf anbietet, kann Spitzenpreise erzielen. Erst kürzlich wechselte eine FST-Version bei Ebay den Besitzer für stolze 130 EUR, während der offizielle Verkaufspreis bei ca. 55 EUR lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem großen Interesse an dem Programm ist es nicht verwunderlich, dass sich viele Anwender trotz vorheriger Bedenken für die US-Originalversion entscheiden. Diese hat sich mittlerweile bis zur Version 10.0 weiterentwickelt. Alle glücklichen Besitzer einer der wenigen deutschen 7.5-Versionen und alle, die an dem Programm interessiert sind können sich weiterhin auf den Seiten http://www.familienstammbaum.de über den Fortgang informieren. Diese Seiten werden inklusive eines Anwenderforums von Genealogieservice.de GmbH auf eigene Kosten aufrecht erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht besser ergeht es dem Programm Mein Stammbaum (Homepage: http://www.mein-stammbaum.de), dessen letzte Version MSB 2 de Luxe in Deutschland ebenfalls viele Käufer fand. Nachdem sich die Firma Sierra für die Aufgabe genealogischer Software entschieden und somit auch auf die weitere Entwicklung des Programms Generations (US-Version von Mein Stammbaum) verzichtet hatte, gab die Firma Broderbund die Übernahme des Programms bekannt. Beide Programme werden nun in den USA von genealogy.com vertrieben. In Deutschland sind sowohl die beiden US-Versionen, als auch Mein Stammbaum2 deLuxe über Genealogie-service.de erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Broderbund wurde im August 2002 von der Firma Riverdeep übernommen. Inwieweit nun Interesse besteht, diese beiden Programme auch wieder in deutscher Sprache herauszugeben, bzw. eine Lizenz zu vergeben, ist leider nicht in Erfahrung zu bringen. (dr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ahnenforschung für Einsteiger und Fortgeschrittene ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Stammbaum 2.0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Firma USM (United Soft Media, München) hat die Version 2.0 des Programms Der Stammbaum vorgestellt, das auf dem französischen Programm Parentèle 4.1 basiert (http://www.parentele.com). Das Programm wird in zwei Varianten angeboten, als Standard- und als Premiumversion. Die Standardversion ist in der Verwaltung auf 2.048 Personen beschränkt, die Premiumversion kann unbegrenzt viele Personen verwalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus bietet die Premiumversion folgende weitergehenden Extras:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Passwortschutz für persönliche Daten&lt;br /&gt;
* Ausgabe der Familiendaten im HTML-Format für eine Veröffentlichung im Internet&lt;br /&gt;
* Erfassung einer unbegrenzten Anzahl von Personen je Stammbaum&lt;br /&gt;
* komfortableres Arbeiten mit Personengruppen&lt;br /&gt;
* zusätzliche Druckoptionen&lt;br /&gt;
* Erstellung von CD-ROMs als multimediale Familiendokumente &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu jeder Person lassen sich &amp;quot;dynamische&amp;quot; Biografien mit einer beliebigen Zahl von Ereignissen erstellen und durch Anmerkungen und Zeugen ergänzen. Durch Zuordnung von Dokumenten, Bildern, Wappen, Audio- und Videoclips entsteht auf einfache Weise eine multimediale Familienchronik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neue Funktionalitäten in Version 2.0 sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* komplett neu erstelltes 250-seitiges Begleitbuch &lt;br /&gt;
* Verwaltungsfunktionen für das Familienalbum&lt;br /&gt;
* viele Detailverbesserungen &lt;br /&gt;
* zusätzliche Druckoptionen (z.B. agnatische Ahnentafel oder Liste der Inkohärenzen)&lt;br /&gt;
* skalierbare Dialogfenster&lt;br /&gt;
* verbesserte Navigation und Bedienbarkeit u.a. durch Aufruf von Kontextmenüs mit der rechten Maustaste &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Systemvoraussetzungen sind Windows ab Version 95, Pentium 200 MHz, 32 MB RAM, (Pentium II 300 MHz 64 MB RAM empfohlen), 50 MB freier Festplattenspeicher, CD-ROM Laufwerk, SVGA 800x600. &amp;quot;Der Stammbaum 2.0&amp;quot; kann bezogen werden über USM (http://www.usm.de) oder über Genealogie-Service.de GmbH http://www.genealogie-shop.de. Die Preise liegen bei 29,90 EUR für die Standardversion, 69,90 EUR für die Premiumversion und bei 25,-- EUR für das Update von Version 1.0 auf 2.0. (kpw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flexibler und &amp;quot;hilfsbereiter&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Neuerungen bei GES-2000&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Januar 2003 wird das Programm GES-2000 (ausführlicher Test in der CG 1/2002) in der Version GES-2000.f vertrieben. Das Programm hat umfangreiche Erweiterungen und Änderungen erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein neues Druckmodul bietet die Möglichkeit, Nachfahrentafeln zu erstellen, in denen die einzelnen Generationen von links nach rechts gedruckt werden. Die GES-Grafik, ein neues Grafikmodul, ermöglicht die Erstellung von kleinen Grafiken über Personen und Ehepaare, die in beliebige andere Windows-Anwendungen kopiert werden können (z.B. selbstgestaltete Ahnentafeln, Stammbäume und Übersichten). Ahnentafeln lassen sich wahlweise mit vier bzw. fünf Generationen, in ein Dokument oder mit Namensregister ausdrucken oder als Kopie in einem anderen Dokument einfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der HTML Ausgabe sind nun benutzerdefinierte Kopf- und Fußzeilen möglich; die Texte können für die Arbeit in anderen Sprachen selbst gestaltet werden. Es gibt mehrere neue Listen und Statistiken. Das Geschlechterbuch kann auf Wunsch nur die männlichen Nachfahren drucken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Suche kann die Ergebnisliste nun gedruckt werden und wird beim nächsten Aufruf der Suche automatisch wieder aufgerufen; man kann gezielt nach einem Ehepartner in einem vorgegebenen Zeitraum suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Bildverarbeitung ist flexibler geworden: Für jede Person und Familie können mehrere Bilder angezeigt und in beliebiger Reihenfolge gedruckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei den Exportfunktionen gibt es einige Neuerungen. Adressen lassen sich nun nach Access exportieren (z.B. für Serienbriefdruck). In Gedcom-Dateien lassen sich auch die Verknüpfungen der Personen mit Bildern exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Familienformular zeigt den Sippennamen der Eltern an und ermöglicht eine Zeugnisverwaltung. Im Personenformular werden Wohnung und Heimatort nun in getrennten Datenfeldern verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung der FOKO-Dateien wurde überarbeitet und fehlerbereinigt. Die Dateinamen der Genealogien müssen nicht mehr der alten 8.3-DOS-Nomenklatur entsprechen, sondern können nun bis zu 20 Zeichen lang sein. In eine neue Genealogie können vorgefertigte Texte übernommen werden. MS Word wird (wenn vorhanden) für das Schreiben in ein Dokument automatisch erkannt und voreingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hilfe wurde komplett überarbeitet und auf den doppelten Umfang erweitert (5,53 MB statt 2,48 MB), unter anderem um ein umfangreiches Latein-Lexikon der häufigsten Begriffe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos bei: Hans-W. Knoll, Genealogie EDV-Service, Beethovenweg 7, D 33818 Leopoldshöhe; Telefon: 05202/81122, edv@ges-2000-knoll.de, http://www.ges-2000-knoll.de (vn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genealogie-Software für den MAC ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Reunion auf deutsch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alle MAC-User, die eine deutschsprachige Genealogiesoftware benutzen möchten, gibt es eine interessante Lösung. Mit Hilfe eines Plug-In von Herwig Niggemann kann man das Programm Reunion nun auch in deutsch benutzen. Nach dem Download muss man dazu nur die Ressourcendatei in den selben Ordner kopieren, in dem die englische Originalversion von Reunion installiert wurde. Das Plug-In ist kostenlos erhältlich auf der Website http://www.nigbo.de/Reunion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum in dieser Form? Das Programm ist identisch zum Originalprogramm, da es nicht modifiziert wird. Nur wenn das Plug-In vorhanden ist, sind wesentliche Teile des Programms in Deutsch. Sobald man es (auch vorübergehend) entfernt, ist alles wieder im Originalzustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feldbezeichnungen (Personenfelder, Familienfelder, Quellenfelder) werden bei der Neuanlage der Datei vom Programm festgelegt. D.h. wird die Familiendatei in der englischen Version erstellt, werden die Feldbezeichnungen in der Datei in Englisch gespeichert. Beginnt man eine neue Familiendatei in Deutsch, werden neuerdings (ab Version 8 des Plug-In) die Feldbezeichnungen in Deutsch gespeichert. Das bedeutet, das es beim Wechsel des Plug-In keine Veränderungen gibt. Die Daten sind nun fest in der Familiendatei gespeichert. &amp;quot;Birth&amp;quot; heißt dann &amp;quot;Geburt&amp;quot; u.s.w. Weiterhin können Bezeichnungen jederzeit selbstständig über das Menü Optionen-Definieren-Personenfelder geändert werden. Auch Abkürzungen sind eigenständig anpassbar, ja sogar die Zeichen, die im Chart gedruckt werden. Wer zum Beispiel statt &amp;quot;Divorce&amp;quot; o|o als Zeichen eingeben möchte, kann das ebenso ändern wie z. B. oo als Heiratsymbol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neu ist auch eine deutschsprachige Mailingliste für Reunion bei Yahoogroups. Anmelden kann man sich hierzu unter http://de.groups.yahoo.com/group/Reunion-User.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertrieben wird Reunion für ca. 129 EUR in Deutschland von Macland Berlin (E-Mail: contact@macland.de) oder auch bei Genealogie-Service.de http://www.genealogie-shop.de/products/3691.html (kpw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software in Kürze ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ahnenforscher 2000, Brother&#039;s Keeper&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Anwender des Programms Ahnenforscher 2000 (http://www.ontec.ch/ahnenforscher) haben jetzt die Möglichkeit, auf einer eigenen Mailingliste ihre Erfahrungen auszutauschen oder Fragen zu stellen. Die Liste wird von einem Anwender betreut, aber Programmautor Remo Schlauri liest auch mit - so können Probleme oder Wünsche direkt die Prioritäten fuer die Weiterentwicklung des Programms beeinflussen. Ebenso werden jeweils neue Updates bekannt gegeben (die kostenlos vom Internet heruntergeladen werden können). Dennoch soll das Schwergewicht auf der gegenseitigen Hilfe der Anwender liegen. Die Anmeldung erfolgt unter http://www.list.kbx7.de/list?enter=ahnenforscher2000 und setzt nicht voraus, lizensierter Anwender zu sein - auch wer erst mit der kostenlosen, jedoch voll funktionsfähigen Demoversion arbeitet, ist willkommen. (ws)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Anfang des Jahres kann das bekannte Programm Brother&#039;s Keeper (von John Steed) über einen deutschen Distributor bezogen werden. Das Programm wird als Shareware vertrieben, d.h. vor dem Kauf ist zunächst ein ausgiebiger Test möglich. Nähere Informationen mit Downloadmöglichkeit der jeweils aktuellsten Programmversion finden sich auf: http://www.brotherskeeper.de oder http://www.brothers-keeper.de. Bezugsquelle : Genealogie-Service.de GmbH, Im Mühlahl 33, 61203 Reichelsheim, Tel. (kostenfrei) 0800/4363256, Fax (kostenfrei) 0800/4363257, E-Mail: info@genealogie-service.de (vn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
=== Visitenkarte ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Roland zu Dortmund e.V.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roland zu Dortmund wurde 1961 als genealogisch-heraldische Arbeitsgemeinschaft ins Leben gerufen und 1964 mit dem Sitz in Dortmund in das Vereinsregister eingetragen. Ziele und Aufgaben des Vereins sind die Förderung und Vertretung der genealogischen und heraldischen Interessen der Mitglieder und Interessierter im Rahmen von Forschung und Wissenschaft der Familien- und, Wappenkunde sowie ihrer wissenschaftlichen Nebenzweige. Hierzu gibt der Verein seit 1966 die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift Roland heraus. Die Themen reichen von den Forschungsergebnissen der Mitglieder über Veröffentlichungen von Ahnenlisten bis hin zu den oft erfolgreichen Suchanzeigen. Anregungen bieten ebenso die Buchbesprechungen und Berichte über Forschungs- und Reiseerlebnisse. Die Mitglieder forschen im gesamten deutschen Sprachraum in historischem Umfang. Zusätzlich bietet der Roland die Möglichkeit, umfangreichere Forschungsergebnisse oder Quellenpublikationen in der vereinseigenen Schriftenreihe zu veröffentlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeweils am zweiten Dienstag eines Monats - mit Ausnahme des Augusts - finden in Dortmund im Hotel Drees Vortrags- und Diskussionsabende statt. Sie behandeln einschlägige Themen der Genealogie, aber auch des historischen Umfeldes. Ebenso besteht die Möglichkeit zu ausführlichen Diskussionen und dem Austausch direkter Forschungshilfe. Der Roland hat den Austausch von Forschungsergebnissen über den Ahnenlisten-Umlauf (ALU) durch Dr. Neßler initiiert, und die Aktion Forscherkontakte (FOKO), durch Herrn Kreplin vertreten, von Anfang an unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Mitgliedern stehen am zweiten und vierten Dienstag eines Monats jeweils von 10.00 bis 15.00 Uhr ständig wachsende Kartei- und Fachliteratur-Sammlungen in der von ehrenamtlichen Helfern betreuten Roland-Bibliothek in der Küpferstr. 3 (Stadtarchiv-Restaurierungswerkstatt) zur Verfügung. Der Bibliothekskatalog kann im Internet von der Homepage des Roland als pdf-Datei heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Jahresbeitrag beträgt von 25,- EUR für Einzelpersonen und 30,- EUR für Ehepaare. Weitere Informationen gibt es unter info@rolandgen.de, bei der Vorsitzenden Roswitha Bliese (roswitha.bliese@rolandgen.de) oder der Schriftführerin Eva Holtkamp (eva.holtkamp@rolandgen.de) sowie auf der Roland-Homepage http://www.rolandgen.de.&lt;br /&gt;
(Christian Loefke)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roland zu Dortmund e.V.&lt;br /&gt;
Sitz Dortmund&lt;br /&gt;
Postfach 4012&lt;br /&gt;
58222 Schwerte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaleidoskop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzugang ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Online-OFB Lübsee&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Mecklenburg-Vorpommern wurde ein weiteres Online-OFB von Kalle Schröder auf dem deutschen Genealogieserver bereitgestellt. Unter der URL http://db.genealogy.net/ofb/luebsee sind 2772 Personen aus dem Kirchspiel Lübsee erfasst und in der gewohnten Technik abfragbar. (kpw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Termine&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Monat Februar sind 26 genealogische Termine in Ahrensburg, Berlin, Bremen (2x), Calw, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Essen, Flensburg, Hamburg (5x), Hanau, Hildesheim, Kelsterbach, Köln, Münster, Oldenburg, Osnabrück (2x), Raumheim, Rottenburg und Stuttgart im &amp;quot;genealogischen Kalender&amp;quot; eingetragen. Die Inhalte der Veranstaltungen, sowie Uhrzeiten, Ortsangaben und Veranstalter finden Sie unter http://www.genealogy.net/gene/kalender.html.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umfrage ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mitglied oder nicht?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Januarumfrage lautete: In wie vielen genealogischen Vereinen sind Sie Mitglied?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis hat uns in zweifacher Hinsicht sehr überrascht. Zuerst einmal ist die Beteiligung an unserer Umfrage erfreulich groß gewesen. Wir vermuten, dass auch unser neues Webseiten-Layout zur besseren Akzeptanz bzw. zum Mitmachen animiert hat. Weit über 700 Leser haben unsere Fragen im Monat Januar beantwortet. Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25% der Teilnehmer an der Januar-Umfrage sind in einem genealogischen Verein Mitglied, 15% sogar in mehr als einem. Der Verein für Computergenealogie als Herausgeber des Magazins Computergenealogie freut sich schon seit mehr als zwei Jahren über jährlich 50-prozentige Wachstumsraten in den Mitgliederzahlen, kann sich also über eine mangelnde Akzeptanz seines Angebotes wahrlich nicht beklagen. Ähnlich geht es auch anderen, regional ausgeprägten genealogischen Vereinen, die insbesondere durch progressive Internetangebote auf sich aufmerksam machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 60% unserer Leser allerdings sind zur Zeit noch nicht Mitglied in einem genealogischen Verein - ein Ergebnis dass in dieser Größenordnung doch überrascht und vielen genealogischen Vereinen Anlass zum Nachdenken geben sollte. Etwa darüber, ob die Vereine für angehende Familienforscher attraktiv sind, ob genügend Öffentlichkeitsarbeit geleistet wird, aber auch darüber, wie die wachsende Gemeinde der nicht vereinsgebundenen &amp;quot;Internetgenealogen&amp;quot; in aktive Vereine eingebunden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leser, die heute keinem Verein angehören, sollten unserer Meinung nach ebenfalls darüber nachdenken, ob sie nicht in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter noch mehr erreichen können. Viele genealogische Vereine bieten heute sehr interessante Möglichkeiten für Forscher. Seien es gut sortierte Archive, interessante Projekte, an denen man mitarbeiten kann, oder der Kontakt untereinander. Die genealogischen Vereine in Deutschland haben in den vergangenen Jahren, als Familienforschung noch ohne das Internet betrieben wurde, viel erreicht - nutzen Sie heute diese Möglichkeiten und machen mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Februar-Umfrage knüpfen wir noch einmal direkt an dieses Thema an. Wenn Sie in keinem genealogischen Verein Mitglied sind, würden wir gern von Ihnen wissen: warum (bisher) nicht? Bitte klicken Sie an, was am ehesten für Sie zutrifft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind Sie (noch) kein Mitglied in einem genealogischen Verein?&lt;br /&gt;
Kreuzen Sie bitte die Aussage an, die für Sie am ehesten zutrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ich trete generell in keinen Verein ein&lt;br /&gt;
* Es gibt zu viele genealogische Vereine, ich wüsste nicht, welcher für mich der Richtige ist&lt;br /&gt;
* Ist mir zu teuer&lt;br /&gt;
* Die Leistungen der Vereine sind zu wenig&lt;br /&gt;
* Was soll das bringen? Für meine Forschung finde ich genug direkt im Internet&lt;br /&gt;
* Andere Gründe&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Computergenealogie/2003/01&amp;diff=55593</id>
		<title>Computergenealogie/2003/01</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Computergenealogie/2003/01&amp;diff=55593"/>
		<updated>2004-06-27T00:18:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolf: /* Aus der Zeitung ins Netz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Editorial ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liebe Leserinnen und Leser,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wir hoffen, dass Sie ruhige und erholsame Feiertage verlebt haben. Leider konnten Sie die langen Abende nicht mit dem neuen Heft der Computergenealogie verbringen - das Heft wird wegen Überlastung der Druckerei und Verzögerungen bei der Herstellung der CompGen-CD erst Anfang Januar verschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Computergenealogie geht nun in ihr drittes Jahr. Der Verein für Computergenealogie, der sie herausgibt, erlebt seit zwei Jahren einen wahren Mitgliederboom, den wir ganz unbescheiden auch auf die Neuauflage der Zeitschrift in Kombination mit dem Newsletter zurückführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Computergenealogie entsteht in der Freizeit der Redaktionsmitglieder. Und da diese wie auch der Überblick über neue Entwicklungen im weiten Feld der Computergenealogie begrenzt ist, freuen wir uns immer über Artikel-Vorschläge &amp;quot;von außen&amp;quot;. Kennen Sie eine neue Mailingliste, eine neue Website, ein neues Buch, ein neues Projekt, das Sie unseren Lesern gern vorstellen möchten? Nur zu, schreiben Sie uns eine Mail mit Ihrem Themen-Vorschlag an redaktion@computergenealogie.de. (Renate Ell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Internet ==&lt;br /&gt;
=== Aus der Zeitung ins Netz ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Datenbank für Familienanzeigen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der regionalen und überregionalen Presse werden regelmäßig Familienanzeigen veröffentlicht. Es handelt sich dabei um Geburtsanzeigen, Heiratsanzeigen, Todesanzeigen, aber auch um Anzeigen von Verlobungen, Konfirmationen, Kommunionen, Jubiläen und erfolgreich abgelegten Prüfungen. Die offenkundig familienkundliche Relevanz derartiger Anzeigen hat das Interesse von Genealogen und regionalen genealogischen Vereinen geweckt, die begonnen haben, Anzeigen dieser Art systematisch zu erfassen und auszuwerten. Die aus der systematischen Erfassung von Familienanzeigen gewonnenen Datenbestände werden auf Wunsch kostenlos in das Datenbankprojekt &amp;quot;Familienanzeigen&amp;quot; des Vereins für Computergenealogie e. V. unter http://db.genealogy.net/familienanzeigen eingestellt. Zur Verfügung stehen zurzeit folgende regionale Datenbanken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Familienanzeigen im Raum Bremen&lt;br /&gt;
http://db.genealogy.net/familienanzeigen/projekte.php?PID=38&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Todesanzeigen im Raum Düsseldorf und Ratingen&lt;br /&gt;
http://db.genealogy.net/familienanzeigen/projekte.php?PID=289&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Todesanzeigen im Raum Hamburg&lt;br /&gt;
http://db.genealogy.net/familienanzeigen/projekte.php?PID=370&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Todesanzeigen im Raum Lörrach&lt;br /&gt;
http://db.genealogy.net/familienanzeigen/projekte.php?PID=10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Todesanzeigen im nordöstlichen Ruhrgebiet&lt;br /&gt;
http://db.genealogy.net/familienanzeigen/projekte.php?PID=225 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere regionale Projekte sind in Vorbereitung. (hjw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Software ==&lt;br /&gt;
=== Die Ahnen in der Westentasche ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;My Roots für den Palm jetzt auch in Deutsch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
My Roots ist eines der wenigen Genealogie-Programme für Handheld Computer (PDA), mit dem man nicht nur die &amp;quot;Ahnen in der Westentasche&amp;quot; trägt und ansehen bzw. zeigen kann, sondern mit dem man sogar den kompletten Datenbestand direkt auf dem PDA bearbeiten und speichern kann. Somit wird der PDA zur echten und kostengünstigen Alternative zum Laptop. My Roots ersetzt nicht ein vollwertiges Genealogie-Programm auf einem Standard-PC, allerdings wird die Arbeit eines Familienforschers im Archiv durch einen PDA und My Roots sehr gut unterstützt. Der Datenabgleich mit einem &amp;quot;normalen&amp;quot; PC, erfolgt dabei über eine Gedcom-Datei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der neuesten Version 2.10, die vor wenigen Tagen erschien, ist My Roots daruüber hinaus nun auch in Deutsch erhältlich und lässt sich über die URL http://pdassi.de/product.php?prod_id=7017 als Testversion herunterladen (Betriebssystem-Voraussetzungen: Palm OS 2.0 oder höher). Das Programm wird als Shareware vertrieben und kann zum Preis von 20,95 € über die gleiche URL bestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Funktionen von My Roots:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einfache Navigation durch Antippen von Namen&lt;br /&gt;
* Gedcom-Im- und Export&lt;br /&gt;
* Intelligente Verlinkung zwischen Personen&lt;br /&gt;
* Sortieren und Filtern&lt;br /&gt;
* Grafische Darstellung des Stammbaums&lt;br /&gt;
* Eingebaute und frei gestaltbare Kategorien und Ereignisse&lt;br /&gt;
* Einfügen von Notizen&lt;br /&gt;
* Mehrere unabhängige Datenbanken&lt;br /&gt;
* PC-Unterstützung&lt;br /&gt;
* Unterstützung für hohe Auflösung unter Palm OS 5 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die My Roots Homepage finden Sie unter http://www.tapperware.com/MyRoots (kpw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nützliche Neuerungen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;DYNAS-TREE Version 300&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerhard Bauch aus Raunheim hat kürzlich eine neue Version von DYNAS-TREE vorgestellt. Nachdem schon die Version 220 mit vielen guten Funktionen überzeugen konnte, wurden nun wieder einige Anwenderwünsche berücksichtigt und neue Möglichkeiten integriert. Ein ausführlicher Testbericht der Vorgängerversion 220 erschien in der Computergenealogie 3/2001 (s. a. http://www.genealogienetz.de/cg/2001/09_2001.html#dynas-tree). Anmerkung: Die im obigen Testbericht als fehlend dargestellte Verbindung zwischen Such- und List-/Exportfunktion war und ist vorhanden! Der entsprechende Satz in dem ausführlichen Testbericht über DYNAS-TREE ist also falsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erweiterten Fähigkeiten der neuen Version 300 sind im Überblick:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* interaktive erweiterte Sanduhrdarstellung&lt;br /&gt;
* Kreisdiagramme 360° und 180° für Vorfahren&lt;br /&gt;
* Verwaltung mehrerer Namen pro Person, mit Anbindung an die Quellenverwaltung&lt;br /&gt;
* erweiterte Verwaltung von Paten und Trauzeugen&lt;br /&gt;
* acht neue Berichte, unter anderem ein Familienbuch&lt;br /&gt;
* Benutzer-Referenznummer&lt;br /&gt;
* einfacher CSV-Import (Comma Separated Value, universell lesbares Datenbank-Format)&lt;br /&gt;
* Lebensläufe&lt;br /&gt;
* Dublettensuche &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere nützliche &amp;quot;Kleinigkeiten&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Felder für Namen, Orte, Telefonnummern sind erheblich erweitert&lt;br /&gt;
* mehrere Kekulé-Nummern pro Ahn&lt;br /&gt;
* erweiterte Implex-Navigation&lt;br /&gt;
* Blattauswahl bei der Chart-Druck-Vorschau&lt;br /&gt;
* Automatische Datumsformat-Erkennung beim Gedcom Import&lt;br /&gt;
* Fotos sind in Baumgrafiken zentrierbar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Daten für DYNAS-TREE 300:&lt;br /&gt;
Systemanforderung: 200 MHz, 64 MB RAM, Monitor mit 17 Zoll Diagonale, CD-ROM Laufwerk für Installation; Microsoft Windows 98/2000/ME/NT 4.x/XP&lt;br /&gt;
Preis: 49 EUR (CompGen-Mitglieder 35 EUR), Update ab 13,80 EUR&lt;br /&gt;
Lieferumfang: Programm und Lizenz (per E-Mail), CD-ROM kostenpflichtig&lt;br /&gt;
Homepage: http://www.dynas-tree.de (kpw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissen ==&lt;br /&gt;
=== Alles über den Osten ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Bibliothek des Hauses des Deutschen Ostens: in München und im Internet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus des Deutschen Ostens (HDO) wurde im Jahr 1970 als nachgeordnete Behörde des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gegründet. Zu den Aufgaben des Hauses gehören die Pflege und Vermittlung des kulturellen Erbes der Vertriebenen und Aussiedler, die Planung und Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen und die Förderung in- und ausländischer Projekte. Darüber hinaus ist das Haus Begegnungsstätte für eine Vielzahl von Gruppen, die dort ihre eigenen Veranstaltungen abhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Bestehen des Hauses gibt es auch die HDO-Bibliothek, deren Bestand im Lauf der Zeit auf rund 64.000 Bände angewachsen ist. Gesammelt werden Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Wand- und Landkarten, Messtischblätter, Videos, Tonkassetten, Sprach- und Musik-CDs sowie CD-ROMs. Neunzig Prozent der Veröffentlichungen liegen in deutscher Sprache vor, der Rest ist zwei- und fremdsprachig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sammelschwerpunkte sind in erster Linie geografisch bestimmt. Sie umfassen alle Länder und Siedlungsgebiete in Ost- und Südosteuropa, in denen Deutsche gelebt haben oder heute noch leben. Dazu gehören zum Beispiel die Baltendeutschen, die Russlanddeutschen (darunter vor allem die Bessarabien- und Schwarzmeerdeutschen, die Wolhynien- und Wolgadeutschen), die Ost- und Westpreußen, die Pommern, die Schlesier, die Polendeutschen, die Galiziendeutschen, die Sudetendeutschen, die Karpatendeutschen, die Donauschwaben, zu denen die Banater Schwaben in Rumänien und die Deutschen in Ungarn und im ehemaligen Jugoslawien gehören, und die Rumäniendeutschen (darunter vor allem die Siebenbürger Sachsen und die Sathmarschwaben), die Dobrudschadeutschen und die Deutschen in der Bukowina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu kommt Literatur über die Vertreibung, über Spätaussiedler, die ehemalige DDR und die gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Lebensbedingungen in den Ländern Ost- und Südosteuropas in Vergangenheit und Gegenwart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den behandelten Sachthemen gehören Landeskunde, Volkskunde und Geschichte. Der Bestand umfasst sowohl wissenschaftliche als auch populärwissenschaftliche Literatur. Über 4.000 belletristische Werke deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus Osteuropa oder Autoren, die über deutsch besiedelte Gebiete geschrieben haben, runden die Sammlung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Familienforscherin und den Familienforscher von besonderem Interesse ist u. a. sicher die große Anzahl von Ortsmonographien und Ortschroniken, die möglichst vollständig gesammelt werden. Neben Grundwerken der Familienforschung wie Zeitschriften und Handbücher sind auch die rund 800 Handkarten (zweisprachige Straßenkarten, Ortskarten und Stadtpläne) sowie die rund 2.200 Messtischblätter von großer Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bestand der Bibliothek wird durch Sach- und Formalkataloge erschlossen. Der Schlagwortkatalog bietet die Suche der freien Schlagwortkombination nach Sach- und geografischen Begriffen. Etwa die Hälfte des Bestandes ist elektronisch erfasst und kann im Internet abgefragt werden. Der restliche Bestand ist derzeit noch durch einen konventionellen Zettelkatalog nachgewiesen und wird elektronisch nacherfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die HDO-Bibliothek ist eine Ausleihbibliothek. Besucherinnen und Besucher können gegen Vorlage des Personalausweises Literatur bis zu drei Monaten nach Hause ausleihen. Außerhalb des Münchner S-Bahn-Bereiches wird die gewünschte Literatur auch zugeschickt. Zur Benutzung der Werke in der Bibliothek steht ein Leseraum zur Verfügung. Eine Kopiermöglichkeit ist vorhanden. Die Ausleihe ist kostenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Internet-Katalog (Opac) ist unter folgender Adresse erreichbar: http://www.internetopac.de/w_hdo. Er wird vierteljährlich aktualisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschrift:&lt;br /&gt;
Haus des Deutschen Ostens&lt;br /&gt;
Bibliothek&lt;br /&gt;
Am Lilienberg 5&lt;br /&gt;
81669 München&lt;br /&gt;
Tel.: 089 / 44 999 3 - 102&lt;br /&gt;
Fax: 089 / 44 999 3 - 150&lt;br /&gt;
bibliothek@hdo.bayern.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnungszeiten:&lt;br /&gt;
Mo - Fr 09.00 - 12.00&lt;br /&gt;
Mo, Mi, Do 13.00 - 15.30&lt;br /&gt;
Di 13.00 - 19.00&lt;br /&gt;
Im August und in den Weihnachtsferien geschlossen. (Brigitte Steinert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
=== Der Boom hält an ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jahresrückblick des Vereins für Computergenealogie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein für Computergenealogie erlebte nach 2001 auch 2002 ein Anhalten des Mitgliederbooms. Im vergangenen Jahr traten wieder über 500 neue Mitglieder dem Verein bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Zuwachs kann nicht nur durch die zunehmende Verbreitung des Hobbys Familienforschung begründet sein, sondern liegt sicherlich auch in den vielfältigen Aktivitäten des Vereins. Im Folgenden seien diese im Überblick des Jahres 2002 dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Computergenealogie:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der kostenlose, einmal monatlich verschickte E-Mail-Newsletter wird momentan von fast 10.000 Familienforschern abonniert. Ergänzt wird der Newsletter durch Webseiten http://www.computergenealogie.de. Viermal jährlich erscheint die Computergenealogie als gedrucktes Magazin mit vertiefenden Artikeln und Schwerpunktthemen. 2002 gab es die Schwerpunktthemen Namenforschung (1/2002), Digitalisierung (2/2002) und in der stark erweiterten Ausgabe 3/2002 eine komplette Marktübersicht über alle deutschsprachigen Genealogieprogramme. Im Heft 4/2002 schließlich starten wir eine Serie über genealogische Internetdatenbanken. Die Redaktion sucht übrigens immer Mitarbeiter für die Computergenealogie, sei es als Softwaretester, als Autoren oder als Korrekturleser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mailinglisten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Unter der URL http://list.genealogy.net werden mehr als 60 genealogische Mailinglisten betrieben. Monat für Monat werden über drei Millionen E-Mails in den offenen, regionalen und den geschlossenen Vereinslisten verschickt. Neu kam in diesem Jahr eine Suchfunktion hinzu, mit der man in allen archivierten Beiträgen der vergangenen Jahre suchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Online-OFBs:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Unter der Adresse http://www.ortsfamilienbuecher.de sind schon 34 dieser Datenbanken zu finden. Herbert Juling fertigt inzwischen schon fast am Fließband Online-OFBs für Vereine und Privatpersonen an. In den Datenbanken sind inzwischen schon ca. 500.000 Personen abfragbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;GedBas&#039;&#039; (http://gedbas.genealogy.net):&lt;br /&gt;
Die deutschsprachige Gedcom-Datenbank, startete im Dezember 2000 mit ca. 100.000 Datensätzen. Heute sind in GedBas immerhin schon über 1.500.000 Datensätze von Privatpersonen eingespeist worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;FOKO:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Juli 2002 publizierte der Verein für Computergenealogie erstmals die FOKO-CD für die DAGV. 1,25 Millionen Forscherkontakt-Datensätze sind auf der FOKO-CD 2002 wie auch im Internet unter http://foko.genealogy.net durchsuchbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;GOV:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Das genealogische Ortsverzeichnis GOV (http://gov.genealogy.net) ist zurzeit in einer generellen Überarbeitung. In 2003 wird zu einem Treffen eingeladen, auf dem die Zukunft von GOV besprochen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Adressbücher:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Andreas Pörschke sammelt als Projektleiter des Adressbuchprojektes derzeit viele Daten von Freiwilligen, die historische Adressbücher abschreiben und EDV-technisch erfassen. Im ersten Quartal 2003 wird hierzu eine neue Online-Datenbank vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Familienanzeigen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Hans-Jürgen Wolf hat die Koordination des Familienanzeigen-Projekts (http://db.genealogy.net/familienanzeigen) übernommen. Freiwillige erfassen und archivieren Personendaten aus Tageszeitungen (siehe Artikel in diesem Newsletter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mitgliederdatenbanken:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Unter der URL http://db.genealogy.net nutzen inzwischen 13 Mitgliedsvereine die Möglichkeit, ihre Mitgliederverwaltung mit der Online-Datenbank von Herbert Juling zu erledigen. Die beteiligten Vereine verwalten so fast 8.000 Mitglieder. In den Datenbanken haben die Mitglieder dieser Vereine auch ca. 100.000 Forscherdatensätze eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;CompGen-CD 2002/2003&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
Zum Jahresabschluss 2002 wurde die CompGen CD 2002/2003 erstellt. Auf der CD sind über 20 genealogische Programme zum ausgiebigen Testen zu finden. Weiterhin sind eine Vollversion des Programmes Antispamware 1.1, sowie aktuelle Programme rund ums Internet und Sicherheit enthalten. Dazu kommt natürlich noch die komplette Website genealogy.net zum offline Browsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Server:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im November wurde ein zweiter Server gekauft, der über den Sponsor Briteline aus Bremen ans Internet angeschlossen wird. Die Firma Software AG hat darüber hinaus eine XML-Datenbanksoftware zur Verfügung gestellt, so dass der Verein mit neuestem Equipment für die nahe Zukunft ausgestattet ist. (kpw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Visitenkarte ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sektion Genealogie im Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sektion Genealogie im Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde e.V. Heidelberg konstituierte sich 1974 und ist unter der Leitung von Balduin Herter tätig. Sie knüpft an die familienkundliche Arbeit in Siebenbürgen an, die im 18. Jahrhundert einsetzte (vgl. Siebenbürgische Familienforschung 14 (1997), S. 50). Die Mitgliederliste der Sektion weist zurzeit ca. 250 Namen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit wird von Einzelforschern, Ortsgenealogen und Gruppen durchgeführt. In Heimatortsgemeinschaften (HOG) sind zurzeit über 60 HOG-Vertreter tätig. Die Erarbeitung von Ortsfamilienbüchern steht seit einigen Jahren auf der Agenda der Sektion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sonderstellung nimmt die Wanderungsforschung ein. Dazu zählen Zuwanderungen der österreichischen Transmigration (sog. Landler), der Baden-Durlacher, Hanauer, Württemberger und Zipser, aber auch viele Einzelzuwanderer aus Böhmen, Mähren, Preußen, Schlesien usw. sowie andererseits Abwanderungen nach Deutschland, Österreich, USA, Kanada und in andere Länder. Zwischen den einzelnen Ländern und Regionen werden &amp;quot;genealogische Brücken&amp;quot; auf- und ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die familienkundlichen Bestände werden als Katalog des Genealogischen Archivs (KGA) unter der Leitung von Karl Bertleff erfasst. Es handelt sich um Nachkommentafeln, Stammtafeln, so genannte &amp;quot;Ahnenpässe&amp;quot;, Mikrofilme von Kirchenmatrikeln, Gemeindekarteien und andere Daten. Gedruckte Fachliteratur sammelt die Siebenbürgische Bibliothek Gundelsheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wappensammlung (bürgerliche und adelige Familienwappen) mit zurzeit ca. 500 Abbildungen wird laufend ausgebaut (Balduin Herter). Eine Dokumentation personen- und familienbezogener Inschriften auf Friedhöfen und Lapidarien betreut Dr. Werner Klemm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Projektgruppe EDV-Genealogie Siebenbürgen wurde von Dr. Christian Zaminer aufgebaut. Sie erarbeitet größtenteils mit dem Programm AHN-DATA, zunehmend aber auch mit anderen Genealogie-Programmen, unter Leitung von Michael Konnerth die Siebenbürgische Genealogie-Datenbank (SGD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontaktpflege erfolgt unter anderem im Rahmen der Mitgliedschaft in der DAGV und im Verein für Familien- und Wappenkunde in Württemberg und Baden e.V. sowie in Seminar- und Sektionsveranstaltungen. Diskussionsforen und Einzelbesprechungen finden sowohl während der Jahrestagungen des Gesamtlandeskundekreises und auch gesondert statt. Zusammenarbeit besteht mit dem Förderkreis evangelischer Kirchenarchive in Siebenbürgen, mit der Deutschen Zentralstelle für Genealogie in Leipzig und der Zentralstelle für deutsche Personen- und Familiengeschichte in Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet stellt sich die Sektion Genealogie des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde e.V. Heidelberg mit nützlichen Informationen und Hilfsmitteln unter http://www.siebenbuergische-familienforschung.de vor. Die von Christa Tabara betreute Mailingliste Siebenbuergen-L@genealogy.net bietet regen Austausch und Hilfe bei der Suche nach siebenbürgischen Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitschrift Siebenbürgische Familienforschung erscheint seit 1984 mit zwei Heften pro Jahr. Bezug bei der Geschäftsstelle in Gundelsheim; Preis des Jahrgangs 18,50€, für Mitglieder der Sektion gilt der Vorzugspreis 9€. Redaktion: Christa Tabara, Wolfenbüttel, E-Mail: genealogie@tabara.de, Redaktionelle Mitarbeit: Richard Ackner, Balduin Herter, Dr. Werner Klemm. (Christa Tabara)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontaktadresse:&lt;br /&gt;
Sektion Genealogie des Arbeitskreises Siebenbürgische Landeskunde&lt;br /&gt;
c/o Balduin Herter&lt;br /&gt;
Schloss Horneck&lt;br /&gt;
74831 Gundelsheim am Neckar&lt;br /&gt;
Tel. 06269-42110, Fax 06269-421010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaleidoskop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umfrage ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Umfrage im Monat Dezember lautete:&lt;br /&gt;
Was hält Sie davon ab, Ihre Daten in Internetdatenbanken einzuspeisen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin 36% (von ca. 200 an der Abstimmung teilnehmenden Lesern) bekannten: Gar nichts, da die Daten bereits drin sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7 % befürchteten Datenklau. Auch wenn 7% nicht viel zu sein scheint, erscheint uns trotzdem wichtig, auf diese Minderheit einzugehen. Es stellt sich natürlich die Frage, was wird hier eigentlich geklaut? Ahnen? Wer kann Ahnen klauen? Doch nur derjenige, der die gleichen Ahnen hat, aber dann klaut er sie nicht, sondern er hat die gleichen Ahnen! Uns scheint hier ein gewisses Missverständnis vorzuliegen, was Familienforschung eigentlich ist. Familienforschung ist sicherlich nicht eine Forschung, die nur ein einzelner an seinen Ahnen betreiben darf, sondern sie ist immer eine Forschung, die sehr schnell zu dem Ergebnis führen wird, dass sich auch andere Forscher mit den selben Daten (Ahnen) befassen. Der Austausch mit der Daten mit anderen Familienforschern, die die selben Ahnen haben, sollte hier als Chance und nicht als Gefahr betrachtet werden. Man könnte die Antwort aber auch so interpretieren: Ich gebe meine Daten gern anderen Forschern, mit denen ich eine Ahnengemeinschaft habe, aber ich möchte wissen, wer mit meinen Daten arbeitet. Bei GedBas und einigen anderen Datenbanken können Sie deshalb entscheiden, ob andere Forscher Ihre Gedcom-Datei einfach so herunterladen können, oder ob sie mit Ihnen Kontakt aufnehmen müssen, um eine Gedcom-Datei zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die große Mehrheit von fast 40% galt allerdings das Argument: Ich weiß nicht so recht, wie ich dabei vorgehen muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Redaktion nehmen wir dieses Ergebnis zum Anlass, in den nächsten Folgen der gedruckten Version der Computergenealogie ausführlich auf verschiedene genealogische Datenbanken einzugehen und Ihnen in reich bebilderten Schritt-für-Schritt Erläuterungen nahe zu bringen, wie Sie Ihre Forschungsergebnisse in den großen genealogischen Datenbanken einspielen können. In der Ausgabe 04/2002, die in diesen Tagen erscheint, stellen wir Ihnen die Datenbanken GedBas (http://gedbas.genealogy.net) und FamilySearch (http://www.familysearch.org) nahe bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umfrage des Monats Januar 2003 lautet:&lt;br /&gt;
In wie vielen genealogischen Vereinen sind Sie Mitglied?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umfrage des Monats Januar 2003 lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In wie vielen genealogischen Vereinen sind Sie Mitglied?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ich bin in keinem genealogischen Verein Mitglied&lt;br /&gt;
* Ich bin in einem genealogischen Verein Mitglied&lt;br /&gt;
* Ich bin in zwei genealogischen Vereinen Mitglied&lt;br /&gt;
* Ich bin in  drei - fünf genealogischen Verein Mitglied&lt;br /&gt;
* Ich bin in mehr als fünf genealogischen Verein Mitglied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Termine ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Monat Januar sind 14 genealogische Termine in Berlin, Essen, Hamburg (7x), Hanau, Oldenburg, Osnabrück, Raumheim und Travemünde im &amp;quot;genealogischen Kalender&amp;quot; eingetragen. Die Inhalte der Veranstaltungen, sowie Uhrzeiten, Ortsangaben und Veranstalter finden Sie unter http://www.genealogy.net/gene/kalender.html.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Computergenealogie/2003/01&amp;diff=1118</id>
		<title>Computergenealogie/2003/01</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Computergenealogie/2003/01&amp;diff=1118"/>
		<updated>2004-06-27T00:17:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolf: /* Aus der Zeitung ins Netz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Editorial ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liebe Leserinnen und Leser,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wir hoffen, dass Sie ruhige und erholsame Feiertage verlebt haben. Leider konnten Sie die langen Abende nicht mit dem neuen Heft der Computergenealogie verbringen - das Heft wird wegen Überlastung der Druckerei und Verzögerungen bei der Herstellung der CompGen-CD erst Anfang Januar verschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Computergenealogie geht nun in ihr drittes Jahr. Der Verein für Computergenealogie, der sie herausgibt, erlebt seit zwei Jahren einen wahren Mitgliederboom, den wir ganz unbescheiden auch auf die Neuauflage der Zeitschrift in Kombination mit dem Newsletter zurückführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Computergenealogie entsteht in der Freizeit der Redaktionsmitglieder. Und da diese wie auch der Überblick über neue Entwicklungen im weiten Feld der Computergenealogie begrenzt ist, freuen wir uns immer über Artikel-Vorschläge &amp;quot;von außen&amp;quot;. Kennen Sie eine neue Mailingliste, eine neue Website, ein neues Buch, ein neues Projekt, das Sie unseren Lesern gern vorstellen möchten? Nur zu, schreiben Sie uns eine Mail mit Ihrem Themen-Vorschlag an redaktion@computergenealogie.de. (Renate Ell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Internet ==&lt;br /&gt;
=== Aus der Zeitung ins Netz ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Datenbank für Familienanzeigen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der regionalen und überregionalen Presse werden regelmäßig Familienanzeigen veröffentlicht. Es handelt sich dabei um Geburtsanzeigen, Heiratsanzeigen, Todesanzeigen, aber auch um Anzeigen von Verlobungen, Konfirmationen, Kommunionen, Jubiläen und erfolgreich abgelegten Prüfungen. Die offenkundig familienkundliche Relevanz derartiger Anzeigen hat das Interesse von Genealogen und regionalen genealogischen Vereinen geweckt, die begonnen haben, Anzeigen dieser Art systematisch zu erfassen und auszuwerten. Die aus der systematischen Erfassung von Familienanzeigen gewonnenen Datenbestände werden auf Wunsch kostenlos in das Datenbankprojekt &amp;quot;Familienanzeigen&amp;quot; des Vereins für Computergenealogie e. V. unter http://db.genealogy.net/familienanzeigen eingestellt. Zur Verfügung stehen zurzeit folgende regionale Datenbanken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Familienanzeigen im Raum Bremen&lt;br /&gt;
http://www.lesum.de/juling/maus/anzeigen.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Todesanzeigen im Raum Düsseldorf und Ratingen&lt;br /&gt;
http://db.genealogy.net/familienanzeigen/projekte.php?PID=289&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Todesanzeigen im Raum Hamburg&lt;br /&gt;
http://db.genealogy.net/familienanzeigen/projekte.php?PID=370&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Todesanzeigen im Raum Lörrach&lt;br /&gt;
http://db.genealogy.net/familienanzeigen/projekte.php?PID=10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Todesanzeigen im nordöstlichen Ruhrgebiet&lt;br /&gt;
http://db.genealogy.net/familienanzeigen/projekte.php?PID=225 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere regionale Projekte sind in Vorbereitung. (hjw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Software ==&lt;br /&gt;
=== Die Ahnen in der Westentasche ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;My Roots für den Palm jetzt auch in Deutsch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
My Roots ist eines der wenigen Genealogie-Programme für Handheld Computer (PDA), mit dem man nicht nur die &amp;quot;Ahnen in der Westentasche&amp;quot; trägt und ansehen bzw. zeigen kann, sondern mit dem man sogar den kompletten Datenbestand direkt auf dem PDA bearbeiten und speichern kann. Somit wird der PDA zur echten und kostengünstigen Alternative zum Laptop. My Roots ersetzt nicht ein vollwertiges Genealogie-Programm auf einem Standard-PC, allerdings wird die Arbeit eines Familienforschers im Archiv durch einen PDA und My Roots sehr gut unterstützt. Der Datenabgleich mit einem &amp;quot;normalen&amp;quot; PC, erfolgt dabei über eine Gedcom-Datei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der neuesten Version 2.10, die vor wenigen Tagen erschien, ist My Roots daruüber hinaus nun auch in Deutsch erhältlich und lässt sich über die URL http://pdassi.de/product.php?prod_id=7017 als Testversion herunterladen (Betriebssystem-Voraussetzungen: Palm OS 2.0 oder höher). Das Programm wird als Shareware vertrieben und kann zum Preis von 20,95 € über die gleiche URL bestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Funktionen von My Roots:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einfache Navigation durch Antippen von Namen&lt;br /&gt;
* Gedcom-Im- und Export&lt;br /&gt;
* Intelligente Verlinkung zwischen Personen&lt;br /&gt;
* Sortieren und Filtern&lt;br /&gt;
* Grafische Darstellung des Stammbaums&lt;br /&gt;
* Eingebaute und frei gestaltbare Kategorien und Ereignisse&lt;br /&gt;
* Einfügen von Notizen&lt;br /&gt;
* Mehrere unabhängige Datenbanken&lt;br /&gt;
* PC-Unterstützung&lt;br /&gt;
* Unterstützung für hohe Auflösung unter Palm OS 5 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die My Roots Homepage finden Sie unter http://www.tapperware.com/MyRoots (kpw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nützliche Neuerungen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;DYNAS-TREE Version 300&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerhard Bauch aus Raunheim hat kürzlich eine neue Version von DYNAS-TREE vorgestellt. Nachdem schon die Version 220 mit vielen guten Funktionen überzeugen konnte, wurden nun wieder einige Anwenderwünsche berücksichtigt und neue Möglichkeiten integriert. Ein ausführlicher Testbericht der Vorgängerversion 220 erschien in der Computergenealogie 3/2001 (s. a. http://www.genealogienetz.de/cg/2001/09_2001.html#dynas-tree). Anmerkung: Die im obigen Testbericht als fehlend dargestellte Verbindung zwischen Such- und List-/Exportfunktion war und ist vorhanden! Der entsprechende Satz in dem ausführlichen Testbericht über DYNAS-TREE ist also falsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erweiterten Fähigkeiten der neuen Version 300 sind im Überblick:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* interaktive erweiterte Sanduhrdarstellung&lt;br /&gt;
* Kreisdiagramme 360° und 180° für Vorfahren&lt;br /&gt;
* Verwaltung mehrerer Namen pro Person, mit Anbindung an die Quellenverwaltung&lt;br /&gt;
* erweiterte Verwaltung von Paten und Trauzeugen&lt;br /&gt;
* acht neue Berichte, unter anderem ein Familienbuch&lt;br /&gt;
* Benutzer-Referenznummer&lt;br /&gt;
* einfacher CSV-Import (Comma Separated Value, universell lesbares Datenbank-Format)&lt;br /&gt;
* Lebensläufe&lt;br /&gt;
* Dublettensuche &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere nützliche &amp;quot;Kleinigkeiten&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Felder für Namen, Orte, Telefonnummern sind erheblich erweitert&lt;br /&gt;
* mehrere Kekulé-Nummern pro Ahn&lt;br /&gt;
* erweiterte Implex-Navigation&lt;br /&gt;
* Blattauswahl bei der Chart-Druck-Vorschau&lt;br /&gt;
* Automatische Datumsformat-Erkennung beim Gedcom Import&lt;br /&gt;
* Fotos sind in Baumgrafiken zentrierbar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Daten für DYNAS-TREE 300:&lt;br /&gt;
Systemanforderung: 200 MHz, 64 MB RAM, Monitor mit 17 Zoll Diagonale, CD-ROM Laufwerk für Installation; Microsoft Windows 98/2000/ME/NT 4.x/XP&lt;br /&gt;
Preis: 49 EUR (CompGen-Mitglieder 35 EUR), Update ab 13,80 EUR&lt;br /&gt;
Lieferumfang: Programm und Lizenz (per E-Mail), CD-ROM kostenpflichtig&lt;br /&gt;
Homepage: http://www.dynas-tree.de (kpw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissen ==&lt;br /&gt;
=== Alles über den Osten ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Bibliothek des Hauses des Deutschen Ostens: in München und im Internet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus des Deutschen Ostens (HDO) wurde im Jahr 1970 als nachgeordnete Behörde des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gegründet. Zu den Aufgaben des Hauses gehören die Pflege und Vermittlung des kulturellen Erbes der Vertriebenen und Aussiedler, die Planung und Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen und die Förderung in- und ausländischer Projekte. Darüber hinaus ist das Haus Begegnungsstätte für eine Vielzahl von Gruppen, die dort ihre eigenen Veranstaltungen abhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Bestehen des Hauses gibt es auch die HDO-Bibliothek, deren Bestand im Lauf der Zeit auf rund 64.000 Bände angewachsen ist. Gesammelt werden Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Wand- und Landkarten, Messtischblätter, Videos, Tonkassetten, Sprach- und Musik-CDs sowie CD-ROMs. Neunzig Prozent der Veröffentlichungen liegen in deutscher Sprache vor, der Rest ist zwei- und fremdsprachig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sammelschwerpunkte sind in erster Linie geografisch bestimmt. Sie umfassen alle Länder und Siedlungsgebiete in Ost- und Südosteuropa, in denen Deutsche gelebt haben oder heute noch leben. Dazu gehören zum Beispiel die Baltendeutschen, die Russlanddeutschen (darunter vor allem die Bessarabien- und Schwarzmeerdeutschen, die Wolhynien- und Wolgadeutschen), die Ost- und Westpreußen, die Pommern, die Schlesier, die Polendeutschen, die Galiziendeutschen, die Sudetendeutschen, die Karpatendeutschen, die Donauschwaben, zu denen die Banater Schwaben in Rumänien und die Deutschen in Ungarn und im ehemaligen Jugoslawien gehören, und die Rumäniendeutschen (darunter vor allem die Siebenbürger Sachsen und die Sathmarschwaben), die Dobrudschadeutschen und die Deutschen in der Bukowina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu kommt Literatur über die Vertreibung, über Spätaussiedler, die ehemalige DDR und die gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Lebensbedingungen in den Ländern Ost- und Südosteuropas in Vergangenheit und Gegenwart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den behandelten Sachthemen gehören Landeskunde, Volkskunde und Geschichte. Der Bestand umfasst sowohl wissenschaftliche als auch populärwissenschaftliche Literatur. Über 4.000 belletristische Werke deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus Osteuropa oder Autoren, die über deutsch besiedelte Gebiete geschrieben haben, runden die Sammlung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Familienforscherin und den Familienforscher von besonderem Interesse ist u. a. sicher die große Anzahl von Ortsmonographien und Ortschroniken, die möglichst vollständig gesammelt werden. Neben Grundwerken der Familienforschung wie Zeitschriften und Handbücher sind auch die rund 800 Handkarten (zweisprachige Straßenkarten, Ortskarten und Stadtpläne) sowie die rund 2.200 Messtischblätter von großer Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bestand der Bibliothek wird durch Sach- und Formalkataloge erschlossen. Der Schlagwortkatalog bietet die Suche der freien Schlagwortkombination nach Sach- und geografischen Begriffen. Etwa die Hälfte des Bestandes ist elektronisch erfasst und kann im Internet abgefragt werden. Der restliche Bestand ist derzeit noch durch einen konventionellen Zettelkatalog nachgewiesen und wird elektronisch nacherfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die HDO-Bibliothek ist eine Ausleihbibliothek. Besucherinnen und Besucher können gegen Vorlage des Personalausweises Literatur bis zu drei Monaten nach Hause ausleihen. Außerhalb des Münchner S-Bahn-Bereiches wird die gewünschte Literatur auch zugeschickt. Zur Benutzung der Werke in der Bibliothek steht ein Leseraum zur Verfügung. Eine Kopiermöglichkeit ist vorhanden. Die Ausleihe ist kostenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Internet-Katalog (Opac) ist unter folgender Adresse erreichbar: http://www.internetopac.de/w_hdo. Er wird vierteljährlich aktualisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschrift:&lt;br /&gt;
Haus des Deutschen Ostens&lt;br /&gt;
Bibliothek&lt;br /&gt;
Am Lilienberg 5&lt;br /&gt;
81669 München&lt;br /&gt;
Tel.: 089 / 44 999 3 - 102&lt;br /&gt;
Fax: 089 / 44 999 3 - 150&lt;br /&gt;
bibliothek@hdo.bayern.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnungszeiten:&lt;br /&gt;
Mo - Fr 09.00 - 12.00&lt;br /&gt;
Mo, Mi, Do 13.00 - 15.30&lt;br /&gt;
Di 13.00 - 19.00&lt;br /&gt;
Im August und in den Weihnachtsferien geschlossen. (Brigitte Steinert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
=== Der Boom hält an ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jahresrückblick des Vereins für Computergenealogie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein für Computergenealogie erlebte nach 2001 auch 2002 ein Anhalten des Mitgliederbooms. Im vergangenen Jahr traten wieder über 500 neue Mitglieder dem Verein bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Zuwachs kann nicht nur durch die zunehmende Verbreitung des Hobbys Familienforschung begründet sein, sondern liegt sicherlich auch in den vielfältigen Aktivitäten des Vereins. Im Folgenden seien diese im Überblick des Jahres 2002 dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Computergenealogie:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der kostenlose, einmal monatlich verschickte E-Mail-Newsletter wird momentan von fast 10.000 Familienforschern abonniert. Ergänzt wird der Newsletter durch Webseiten http://www.computergenealogie.de. Viermal jährlich erscheint die Computergenealogie als gedrucktes Magazin mit vertiefenden Artikeln und Schwerpunktthemen. 2002 gab es die Schwerpunktthemen Namenforschung (1/2002), Digitalisierung (2/2002) und in der stark erweiterten Ausgabe 3/2002 eine komplette Marktübersicht über alle deutschsprachigen Genealogieprogramme. Im Heft 4/2002 schließlich starten wir eine Serie über genealogische Internetdatenbanken. Die Redaktion sucht übrigens immer Mitarbeiter für die Computergenealogie, sei es als Softwaretester, als Autoren oder als Korrekturleser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mailinglisten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Unter der URL http://list.genealogy.net werden mehr als 60 genealogische Mailinglisten betrieben. Monat für Monat werden über drei Millionen E-Mails in den offenen, regionalen und den geschlossenen Vereinslisten verschickt. Neu kam in diesem Jahr eine Suchfunktion hinzu, mit der man in allen archivierten Beiträgen der vergangenen Jahre suchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Online-OFBs:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Unter der Adresse http://www.ortsfamilienbuecher.de sind schon 34 dieser Datenbanken zu finden. Herbert Juling fertigt inzwischen schon fast am Fließband Online-OFBs für Vereine und Privatpersonen an. In den Datenbanken sind inzwischen schon ca. 500.000 Personen abfragbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;GedBas&#039;&#039; (http://gedbas.genealogy.net):&lt;br /&gt;
Die deutschsprachige Gedcom-Datenbank, startete im Dezember 2000 mit ca. 100.000 Datensätzen. Heute sind in GedBas immerhin schon über 1.500.000 Datensätze von Privatpersonen eingespeist worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;FOKO:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Juli 2002 publizierte der Verein für Computergenealogie erstmals die FOKO-CD für die DAGV. 1,25 Millionen Forscherkontakt-Datensätze sind auf der FOKO-CD 2002 wie auch im Internet unter http://foko.genealogy.net durchsuchbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;GOV:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Das genealogische Ortsverzeichnis GOV (http://gov.genealogy.net) ist zurzeit in einer generellen Überarbeitung. In 2003 wird zu einem Treffen eingeladen, auf dem die Zukunft von GOV besprochen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Adressbücher:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Andreas Pörschke sammelt als Projektleiter des Adressbuchprojektes derzeit viele Daten von Freiwilligen, die historische Adressbücher abschreiben und EDV-technisch erfassen. Im ersten Quartal 2003 wird hierzu eine neue Online-Datenbank vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Familienanzeigen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Hans-Jürgen Wolf hat die Koordination des Familienanzeigen-Projekts (http://db.genealogy.net/familienanzeigen) übernommen. Freiwillige erfassen und archivieren Personendaten aus Tageszeitungen (siehe Artikel in diesem Newsletter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mitgliederdatenbanken:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Unter der URL http://db.genealogy.net nutzen inzwischen 13 Mitgliedsvereine die Möglichkeit, ihre Mitgliederverwaltung mit der Online-Datenbank von Herbert Juling zu erledigen. Die beteiligten Vereine verwalten so fast 8.000 Mitglieder. In den Datenbanken haben die Mitglieder dieser Vereine auch ca. 100.000 Forscherdatensätze eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;CompGen-CD 2002/2003&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
Zum Jahresabschluss 2002 wurde die CompGen CD 2002/2003 erstellt. Auf der CD sind über 20 genealogische Programme zum ausgiebigen Testen zu finden. Weiterhin sind eine Vollversion des Programmes Antispamware 1.1, sowie aktuelle Programme rund ums Internet und Sicherheit enthalten. Dazu kommt natürlich noch die komplette Website genealogy.net zum offline Browsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Server:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im November wurde ein zweiter Server gekauft, der über den Sponsor Briteline aus Bremen ans Internet angeschlossen wird. Die Firma Software AG hat darüber hinaus eine XML-Datenbanksoftware zur Verfügung gestellt, so dass der Verein mit neuestem Equipment für die nahe Zukunft ausgestattet ist. (kpw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Visitenkarte ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sektion Genealogie im Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sektion Genealogie im Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde e.V. Heidelberg konstituierte sich 1974 und ist unter der Leitung von Balduin Herter tätig. Sie knüpft an die familienkundliche Arbeit in Siebenbürgen an, die im 18. Jahrhundert einsetzte (vgl. Siebenbürgische Familienforschung 14 (1997), S. 50). Die Mitgliederliste der Sektion weist zurzeit ca. 250 Namen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit wird von Einzelforschern, Ortsgenealogen und Gruppen durchgeführt. In Heimatortsgemeinschaften (HOG) sind zurzeit über 60 HOG-Vertreter tätig. Die Erarbeitung von Ortsfamilienbüchern steht seit einigen Jahren auf der Agenda der Sektion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sonderstellung nimmt die Wanderungsforschung ein. Dazu zählen Zuwanderungen der österreichischen Transmigration (sog. Landler), der Baden-Durlacher, Hanauer, Württemberger und Zipser, aber auch viele Einzelzuwanderer aus Böhmen, Mähren, Preußen, Schlesien usw. sowie andererseits Abwanderungen nach Deutschland, Österreich, USA, Kanada und in andere Länder. Zwischen den einzelnen Ländern und Regionen werden &amp;quot;genealogische Brücken&amp;quot; auf- und ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die familienkundlichen Bestände werden als Katalog des Genealogischen Archivs (KGA) unter der Leitung von Karl Bertleff erfasst. Es handelt sich um Nachkommentafeln, Stammtafeln, so genannte &amp;quot;Ahnenpässe&amp;quot;, Mikrofilme von Kirchenmatrikeln, Gemeindekarteien und andere Daten. Gedruckte Fachliteratur sammelt die Siebenbürgische Bibliothek Gundelsheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wappensammlung (bürgerliche und adelige Familienwappen) mit zurzeit ca. 500 Abbildungen wird laufend ausgebaut (Balduin Herter). Eine Dokumentation personen- und familienbezogener Inschriften auf Friedhöfen und Lapidarien betreut Dr. Werner Klemm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Projektgruppe EDV-Genealogie Siebenbürgen wurde von Dr. Christian Zaminer aufgebaut. Sie erarbeitet größtenteils mit dem Programm AHN-DATA, zunehmend aber auch mit anderen Genealogie-Programmen, unter Leitung von Michael Konnerth die Siebenbürgische Genealogie-Datenbank (SGD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontaktpflege erfolgt unter anderem im Rahmen der Mitgliedschaft in der DAGV und im Verein für Familien- und Wappenkunde in Württemberg und Baden e.V. sowie in Seminar- und Sektionsveranstaltungen. Diskussionsforen und Einzelbesprechungen finden sowohl während der Jahrestagungen des Gesamtlandeskundekreises und auch gesondert statt. Zusammenarbeit besteht mit dem Förderkreis evangelischer Kirchenarchive in Siebenbürgen, mit der Deutschen Zentralstelle für Genealogie in Leipzig und der Zentralstelle für deutsche Personen- und Familiengeschichte in Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet stellt sich die Sektion Genealogie des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde e.V. Heidelberg mit nützlichen Informationen und Hilfsmitteln unter http://www.siebenbuergische-familienforschung.de vor. Die von Christa Tabara betreute Mailingliste Siebenbuergen-L@genealogy.net bietet regen Austausch und Hilfe bei der Suche nach siebenbürgischen Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitschrift Siebenbürgische Familienforschung erscheint seit 1984 mit zwei Heften pro Jahr. Bezug bei der Geschäftsstelle in Gundelsheim; Preis des Jahrgangs 18,50€, für Mitglieder der Sektion gilt der Vorzugspreis 9€. Redaktion: Christa Tabara, Wolfenbüttel, E-Mail: genealogie@tabara.de, Redaktionelle Mitarbeit: Richard Ackner, Balduin Herter, Dr. Werner Klemm. (Christa Tabara)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontaktadresse:&lt;br /&gt;
Sektion Genealogie des Arbeitskreises Siebenbürgische Landeskunde&lt;br /&gt;
c/o Balduin Herter&lt;br /&gt;
Schloss Horneck&lt;br /&gt;
74831 Gundelsheim am Neckar&lt;br /&gt;
Tel. 06269-42110, Fax 06269-421010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaleidoskop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umfrage ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Umfrage im Monat Dezember lautete:&lt;br /&gt;
Was hält Sie davon ab, Ihre Daten in Internetdatenbanken einzuspeisen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin 36% (von ca. 200 an der Abstimmung teilnehmenden Lesern) bekannten: Gar nichts, da die Daten bereits drin sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7 % befürchteten Datenklau. Auch wenn 7% nicht viel zu sein scheint, erscheint uns trotzdem wichtig, auf diese Minderheit einzugehen. Es stellt sich natürlich die Frage, was wird hier eigentlich geklaut? Ahnen? Wer kann Ahnen klauen? Doch nur derjenige, der die gleichen Ahnen hat, aber dann klaut er sie nicht, sondern er hat die gleichen Ahnen! Uns scheint hier ein gewisses Missverständnis vorzuliegen, was Familienforschung eigentlich ist. Familienforschung ist sicherlich nicht eine Forschung, die nur ein einzelner an seinen Ahnen betreiben darf, sondern sie ist immer eine Forschung, die sehr schnell zu dem Ergebnis führen wird, dass sich auch andere Forscher mit den selben Daten (Ahnen) befassen. Der Austausch mit der Daten mit anderen Familienforschern, die die selben Ahnen haben, sollte hier als Chance und nicht als Gefahr betrachtet werden. Man könnte die Antwort aber auch so interpretieren: Ich gebe meine Daten gern anderen Forschern, mit denen ich eine Ahnengemeinschaft habe, aber ich möchte wissen, wer mit meinen Daten arbeitet. Bei GedBas und einigen anderen Datenbanken können Sie deshalb entscheiden, ob andere Forscher Ihre Gedcom-Datei einfach so herunterladen können, oder ob sie mit Ihnen Kontakt aufnehmen müssen, um eine Gedcom-Datei zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die große Mehrheit von fast 40% galt allerdings das Argument: Ich weiß nicht so recht, wie ich dabei vorgehen muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Redaktion nehmen wir dieses Ergebnis zum Anlass, in den nächsten Folgen der gedruckten Version der Computergenealogie ausführlich auf verschiedene genealogische Datenbanken einzugehen und Ihnen in reich bebilderten Schritt-für-Schritt Erläuterungen nahe zu bringen, wie Sie Ihre Forschungsergebnisse in den großen genealogischen Datenbanken einspielen können. In der Ausgabe 04/2002, die in diesen Tagen erscheint, stellen wir Ihnen die Datenbanken GedBas (http://gedbas.genealogy.net) und FamilySearch (http://www.familysearch.org) nahe bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umfrage des Monats Januar 2003 lautet:&lt;br /&gt;
In wie vielen genealogischen Vereinen sind Sie Mitglied?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umfrage des Monats Januar 2003 lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In wie vielen genealogischen Vereinen sind Sie Mitglied?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ich bin in keinem genealogischen Verein Mitglied&lt;br /&gt;
* Ich bin in einem genealogischen Verein Mitglied&lt;br /&gt;
* Ich bin in zwei genealogischen Vereinen Mitglied&lt;br /&gt;
* Ich bin in  drei - fünf genealogischen Verein Mitglied&lt;br /&gt;
* Ich bin in mehr als fünf genealogischen Verein Mitglied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Termine ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Monat Januar sind 14 genealogische Termine in Berlin, Essen, Hamburg (7x), Hanau, Oldenburg, Osnabrück, Raumheim und Travemünde im &amp;quot;genealogischen Kalender&amp;quot; eingetragen. Die Inhalte der Veranstaltungen, sowie Uhrzeiten, Ortsangaben und Veranstalter finden Sie unter http://www.genealogy.net/gene/kalender.html.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Computergenealogie/2002/11&amp;diff=34756</id>
		<title>Computergenealogie/2002/11</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Computergenealogie/2002/11&amp;diff=34756"/>
		<updated>2004-06-27T00:11:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolf: /* § 61 Personenstandsgesetz - quo vadis? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Editorial==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liebe Leserinnen und Leser,&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind der Meinung, das Internet sei vorzugsweise etwas für jüngere Menschen? Anfang Oktober brachte der Heise-Newsticker eine Meldung, die mit der Schlagzeile &amp;quot;Ältere Surfer erobern das Netz&amp;quot; überschrieben war. Lesen Sie selbst:&lt;br /&gt;
http://www.heise.de/newsticker/data/jk-09.10.02-003/  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marktuntersuchungen &amp;quot;haben nach Angaben des Frankfurter Online-Anbieters http://www.feierabend.com ergeben, dass 1995 nur drei Prozent der Netzsurfer älter als 50 gewesen seien, heute seien es 20 Prozent -- und 2003 könnten sie schon ein Viertel, also 25 Prozent, der Internet-Nutzer ausmachen.&amp;quot; (Zitat Heise Newsticker)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher findet man auch immer mehr auf die Zielgruppe zugeschnittene Webseiten und -portale im Internet, ausserdem einiges an Literatur. Der Verlag moderne industrie zum Beispiel hat in seinem Programm nicht nur die Reihen ...für Dummies und ...für Kids , sondern mittlerweile auch eine Reihe mit dem Titel ... für Oldies, but Goldies . Ob man so angesprochen werden mag, ist sicher Geschmackssache. Fest steht allerdings, dass niemand von uns jünger wird, und dass Jugend nicht immer und unbedingt gleichzusetzen ist mit Kompetenz am Computer und im Internet. Überlegen Sie sich am besten gleich schon einmal, wie lange es noch dauert, bis auch Sie ein so genannter &amp;quot;Silver Surfer&amp;quot; sind (wenn Sie es nicht eh&#039; schon sind), und was Sie dann tun werden,  um der jüngeren Konkurrenz zu zeigen, dass die Bezeichnung &amp;quot;Silver&amp;quot; (=Silber) als eine Auszeichnung zu verstehen ist, und nicht unbedingt zu assoziieren mit Äußerlichkeiten (silbergraues Haar) oder gar mit 2. Platz, zweitrangig, Silbermedaille ...&lt;br /&gt;
(Birgit Wendt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Internet==&lt;br /&gt;
===Aktueller als zuvor ...===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Update des International Genealogical Index (IGI)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Anfang Oktober steht auf der Homepage der Mormonen - http://www.familysearch.org - die neue Version des International Genealogical Index (kurz: IGI) zur Verfügung. Die Adresse des IGI lautet: http://www.familysearch.org/Search/searchigi.asp &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der IGI ist eine Datenbank, in der u.a. Kirchenbuchabschriften aus aller Welt erfasst werden und online eingesehen werden können. Um die Kirchenbucheinträge eines Kirchspiels einsehen zu können, ist es hilfreich, die so genannte Batchnummern des gesuchten Ortes zu kennen. Eine Anleitung zum Umgang mit diesen Nummern finden Sie auf der folgenden Seite: http://www.wggf.de/quellen/mormonenbatch.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine umfangreiche Batchnummernsammlung aus Deutschland finden Sie hier: http://igi-index.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber der Vorgängerversion bietet die Version 5.0 einige Vorteile, die hier kurz erwähnt werden sollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Anzahl der Vornamen ist nicht mehr auf zwei beschränkt. Soweit vom Bearbeiter erfasst, sind nun alle Vornamen komplett verfügbar. &lt;br /&gt;
* Soweit Geburtsdaten vom Bearbeiter von Taufbüchern erfasst wurden, sind auch diese nun einsehbar. &lt;br /&gt;
* In der alten Version wurden manche Personen, deren Nachname mit einem &amp;quot;R&amp;quot; beginnt, nicht aufgeführt. Dagegen wurden viele Personen, deren Nachname mit einem &amp;quot;S&amp;quot; beginnt, doppelt aufgelistet. Dieser &amp;quot;R/S&amp;quot;-Fehler ist nun behoben. &lt;br /&gt;
* Datumsformate wurden vereinheitlicht (z.B. 06 JAN 1827).&lt;br /&gt;
* Alle Namen werden standardmäßig groß geschrieben (z.B. ANNA MARIA MUSTERMANN). &lt;br /&gt;
* Sofern vom Bearbeiter erfasst, sind nun auch Genannt-Namen aufgeführt. Diese sind am verbindenden &amp;quot;or&amp;quot; (englisch: oder) zu erkennen. &lt;br /&gt;
* Die Batchnummer im unteren linken Bereich jedes IGI-Eintrages ist nun mit einem Link hinterlegt. Klickt man auf die Nummer, erscheint eine neue Suchanfrage mit der vorgegebenen Batchnummer. &lt;br /&gt;
* Eine Stammbaumanzeige wurde integriert. Diese ist natürlich bei unverknüpften Daten, z.B. bei Kirchenbuchabschriften, wenig sinnvoll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen Veränderungen im IGI wurden zusätzliche Batchnummern eingepflegt. Bei &amp;quot;Heiratsnummern&amp;quot;, d.h. Batchnummern, die mit einem &amp;quot;M&amp;quot; beginnen, tauchen keine Probleme auf. Dagegen ist bei Taufeintragungen Folgendes zu beachten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den Nummern, die schon vor dem Einspielen der neuen Version existierten, werden alle Namen in Groß- und Kleinschrift geschrieben (z.B. Anna Maria Mustermann). &lt;br /&gt;
In den meisten Fällen sind ausschließlich weibliche Taufen aufgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbesserungen des Datenbestandes, die mit der neuen Version erzielt worden, sind sehr zu begrüßen. Die Suche und Benutzung ist komfortabler und einfacher geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Ihnen weitere Veränderungen auffallen oder weitere Fragen auftreten sollten, stehe ich als Ansprechpartner gerne zur Verfügung. (Volker Wilmsen, vw25176@muenster.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spaziergang von Haus zu Haus===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;US-Volkszählungsdaten von 1880 online&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit kurzem sind auf Familysearch insgesamt 85 Millionen Volkszählungsdaten online durchsuchbar. Es handelt sich um folgende Datenbestände:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1880 United States Census &lt;br /&gt;
* 1881 British Census &lt;br /&gt;
* 1881 Canadian Census &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suchmaske findet man hier: http://www.familysearch.org/Eng/Search/frameset_search.asp?PAGE=census/search_census.asp &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder indem man sich von der Startseite http://www.familysearch.org aus weiter durchklickt, erst auf &amp;quot;Search&amp;quot;, dann auf &amp;quot;Census&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss mindestens ein Nachname angegeben werden. Die Suchergebnisse können weiter eingegrenzt werden, indem man zum Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* nur in einem der drei genannten Datenbestände sucht &lt;br /&gt;
* das Herkunftsland angibt &lt;br /&gt;
* das Geburtsjahr angibt und ggf. eine Zeitspanne davor und danach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Informationen gibt es zu den aufgeführten Personen:&lt;br /&gt;
Geburtsjahr und -region, Alter, Beruf, Familienstand, Rasse, Haushaltsvorstand (und Verwandtschaftsbeziehung zum Haushaltsvorstand), Herkunftsregion der Eltern, Quelleninformationen (u.a. Nummer des Mikrofilms).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Klick auf &amp;quot;Household&amp;quot; zeigt in tabellarischer Übersicht alle Mitglieder des Haushalts. Wenn man auf &amp;quot;Next Household&amp;quot; oder &amp;quot;Previous Household&amp;quot; klickt, kann man von Haus zu Haus gehen und quasi in die Fenster sehen. Die Informationen können als Gedcom-Datei heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen hier:&lt;br /&gt;
http://www.familysearch.org/Eng/Home/News/frameset_news.asp?PAGE=Press/2002-10-23_Census.asp &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswertung des US-Census hat 17 Jahre gedauert, der kanadische Census war in &amp;quot;nur&amp;quot; vier Jahren indexiert. Die Angaben können ggf. überprüft werden, indem man sich die Originale auf Mikrofilm in die nächstgelegene Genealogie-Forschungsstelle bestellt. (Birgit Wendt) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ortsfamilienbücher===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die MAUS stellt Vegesack online&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank der akribischen Forschungsarbeit des Maus-Mitglieds Horst Klostermann konnte die MAUS nun ein neues Ortsfamilienbuch aus dem Bremer Norden online stellen - Vegesack. Mit den ebenfalls online abfragbaren OFBs Bruch-Aschwarden, Lesum, Meyenburg und Schwanewede ist damit nun fast das gesamte Gebiet im Bremer Norden in Online-Datenbanken abfragbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im OFB Vegesack sind ca. 50.000 Personen in ca. 18.000 Familien erfasst. Diese Datenbank enthält auch viele Personen, die nicht im engeren Sinne zu Vegesack gehören, aber irgendeine Beziehung dorthin aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu erreichen ist das Online-OFB Vegesack unter: http://db.genealogy.net/ofb/vegesack &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei allen Online-OFBs stellt der Verein für Computergenealogie die Infrastruktur (Server, Webspace und Datenbank) bereit. Interessenten, die ebenfalls ein Online-OFB veröffentlichen möchten, wenden sich bitte an Dr. Herbert Juling (juling@lesum.de) (kpw) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Software==&lt;br /&gt;
===Neues für MAC-Genealogen===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Reunion 8 ist erschienen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genealogen, die einen MAC benutzen, haben eher wenig Auswahl an Genealogie-Software. Reunion ist ein sehr bekanntes MAC-Programm. Vor kurzem erschien es in der Version 8.0; diese (englischsprachigen) Webseiten geben Auskunft über die Neuerungen: http://www.leisterpro.com/doc/Version8/NewFeatures/NewFeatures8.html &lt;br /&gt;
Bezugsquelle in Deutschland: http://www.genealogie-shop.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Vulkan läßt die Daten sprudeln=== &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Datenbank-Tipps für Genealogen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen an Genealogieprogramme kennen kaum Grenzen, ob bei der Eingabe (&amp;quot;ein Feld zur Kennzeichnung, ob die Asche begraben oder verstreut wurde&amp;quot;) oder bei der Ausgabe (&amp;quot;mehrere Stamm-Linien parallel darstellen und ausdrucken&amp;quot;). Bei der Eingabe stehen entweder viele Felder zur Verfügung (das in Computer Genealogie, 17(3), 2002, S. 9 ausführlich beschriebene Brother&#039;s Keeper etwa besitzt 84 verschiedene Felder für Ereignisse und/oder Eigenschaften von Geburt über Augenfarbe bis Yartzeit), vorhandene Felder können umbenannt oder einfach &amp;quot;fremd&amp;quot; belegt werden. Bei der Ausgabe ist man gut dran, wenn das Programm neben einer (möglichst großen) Zahl vorgefertigter Reports auch den Export in ein datenbankfähiges Format beherrscht - zumindest den nichtgraphischen Ausgaben werden damit die Beschränkungen genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geeignet für den Datenexport ist das CSV-Format, das für jeden Datensatz eine Textzeile schreibt. Die Abkürzung steht dabei für &amp;quot;comma separated value&amp;quot;, wobei aber die einzelnen Felder eines Datensatzes üblicherweise mit Semikolon statt Komma abgetrennt werden. Eine solche CSV-Datei kann von einem Datenbank oder Tabellenkalkulationsprogramm importiert und damit einer beliebigen weiteren Auswertung unterzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein äußerst nützliches Werkzeug ist hierbei das schon legendäre Programm dBase, das 1979 unter dem Namen Volcano als studentische Hausaufgabe das Licht der Datenbankwelt erblickte und seither den wohl verbreitetsten Standard für Datenbankformate stellt. Bei seiner Vielseitigkeit ist es nach heutigen Maßstäben ein Winzling: die Programmdateien der Version III plus von 1987 umfassen nicht einmal ein halbes Megabyte - und es kann dennoch 1 Milliarde Datensätze verwalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Beispiele sollen zeigen, welche Möglichkeiten es dabei gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Das Genealogie-Programm unterstützt kein FOKO-Format?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erforderlichen Felder werden als CSV-Datei exportiert und in dBase importiert. Falls das Programm keine mehrstufigen Ortsangaben vorsieht, empfiehlt es sich, diese stets nach demselben Muster einzutragen: &amp;quot;Ort, Kreis, Land&amp;quot;. Aus diesen drei Bezeichnungen lassen sich, ev. mit zwischengeschalteter Hilfe eines Editors, drei Felder in der Datenbank machen. Hat man sich dann noch eine weitere Datenbank mit den Kurzbezeichnungen der Territorien angelegt, kann man durch Datenbankverknüpfung die Landesbezeichnung gleich dadurch ersetzen. Nun wird die Datenbank nach Namen, Ort und Anfangsdatum indiziert, man setzt eine Routine ein, die bei gleichem Namen und Ort den jeweils ersten Datensatz mit dem kleinsten Anfangsdatum und dem größten Enddatum ersetzt und die übrigen löscht. Das Ergebnis ist eine Liste der FOKO-Daten, die man einreichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Das Genealogie-Programm kann keine DAGV-Disketten auswerten?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorgehensweise ist ähnlich, von dBase werden die eigenen Daten in eine Datenbank, die DAGV-Daten in eine zweite importiert. Eine Suchroutine vergleicht jeden Satz der einen mit der anderen Datenbank, bei Übereinstimmung werden die Daten in einer neu angelegten dritten gesammelt, aus der man am Ende das Vergleichsergebnis erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ich brauche eine Spitzenahnen-Liste!&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst stellt man eine Teilkopie der Genealogie-Datenbank her: alle Vorfahren des gewünschten Probanden.  Diese werden exportiert, wobei als Datenfelder unbedingt auch die (interne) Nummer der Eltern benötigt wird. In der dBase-Datenbank werden nun alle Datensätze gelöscht, die für Vater oder Mutter eine solche Nummer haben - übrig bleiben die Spitzenahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ein Trauregister für einen beliebigen Ort?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Export werden neben Nummern der Eltern auch Nummer des Gatten gebraucht. Eine Datenbankdatei wird angelegt, die in jedem Datensatz alle für das Register gewünschten Angaben enthält (Lebensdaten von Bräutigam, Braut, Bräutigam-Eltern, Braut-Eltern). Diese wird gefüllt mit den Daten aller Bräutigame aller Hochzeiten (Mehrfachhochzeit!), aus den genannten Nummern stellt eine Routine die übrigen Angaben zusammen, man indiziert nach Ort und Datum und kann für jeden Ort das Register aus den eigenen Daten erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beispiele zeigen, dass den Berichtsmöglichkeiten damit keine Grenze gesetzt ist - was in den Daten vorhanden ist, kann in jeder gewünschten Report-Form präsentiert werden. Kenntnisse in der Datenbankprogrammierung sind natürlich erforderlich - aber dBase macht es einem nicht allzuschwer: ein überschaubarer Befehlsumfang und die Möglichkeit, neben zu erstellenden Modulen (Programmen) auch im Dialog zu arbeiten, lassen rasch Erfolge erzielen. (Dr. Gerd C. Schmerse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ein Dankeschön===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Reaktionen auf das Themenheft &amp;quot;genealogische Software&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir möchten uns an dieser Stelle für die zahlreichen Zuschriften zu unserem letzten Themenheft bedanken. Viele Kurzkritiken, Anregungen und Kritiken sind eingetroffen. Alle Mails werden für eine spätere Verwendung gespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An alle &amp;quot;Computergenealogen&amp;quot; möchten wir noch einmal folgende Bitte richten:&lt;br /&gt;
Bestimmen Sie mit, welche Programme vorzugsweise ausführlich getestet werden sollen. Schreiben Sie uns, welches Programm Sie interessieren würde. Unser Softwareteam wartet auf Ihre Vorschläge! Bisher sind nur wenig diesbezügliche Wünsche eingegangen. (Doris Reuter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissen==&lt;br /&gt;
===§ 61 Personenstandsgesetz - quo vadis?===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Datenschutzrechtliche Argumente für die Benutzung von Personenstandsbüchern durch Historiker und Genealogen &#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rasante Entwicklung neuer Medien-Technologien und  deren Einzug in den privaten Haushalt breiter Bevölkerungsschichten weckt Informationsbedürfnisse. Vor diesem Hintergrund nimmt es nicht Wunder, dass in der Bevölkerung das Interesse an der eigenen Familiengeschichte wächst und die Familienforschung insgesamt boomt. Demgemäß häufen sich auch in den Standesämtern die Anfragen von Genealogen mit der Bitte um Einsicht in die Personenstandsbücher, die Erteilung von Auskünften, sowie der Ausfertigung von Personenstandsurkunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Enttäuschung der Forschungsinteressenten ist allerdings groß, wenn sich Standesbeamte bei der Verweigerung von Auskünften aus oder der Einsichtnahme in Personenstandsbücher in einer für den Laien nicht immer nachvollziehbaren Art und Weise pauschal auf &amp;quot;den Datenschutz&amp;quot; berufen. Betroffen von dieser Haltung sind allerdings nicht nur Familienforscher, denen daran gelegen ist, nähere Informationen über ihre Vorfahren zu erhalten. Betroffen ist auch die historische Forschung schlechthin, die durch bestehende Einsichts- und Übermittlungsrestriktionen ebenfalls nachhaltig behindert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach § 61 Absatz 1 Personenstandsgesetz (PStG) in der seit dem 1. Januar 1958 geltenden Fassung kann die Einsicht in Personenstandsbücher, die Durchsicht dieser Bücher und die Erteilung von Personenstandsurkunden nur von Behörden im Rahmen ihrer Zuständigkeit und von Personen verlangt werden, auf die sich der Eintrag bezieht, sowie von deren Ehegatten, Vorfahren und Abkömmlingen. Anderen Personen stehen Benutzungs- und Auskunftsansprüche nur zu, wenn sie ein rechtliches Interesse glaubhaft machen können, d. h. wenn die Kenntnis der Personenstandsdaten eines Dritten zur Verfolgung von individuellen Rechten oder zur Abwehr individueller Ansprüche erforderlich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein rechtliches Interesse wurde z. B. für den Gläubiger eines Verstorbenen, für einen durch das Nachlassgericht oder den Nachlasspfleger beauftragten Erbenermittler, für den im Erbscheinsverfahren tätigen Notar, oder den potentiellen Erben bejaht. Verneint wurde das Vorliegen eines rechtlichen Interesses dagegen für private Forschungszwecke eines Universitätsprofessors, für ein &amp;quot;nur&amp;quot; berufliches Forschungsinteresse an der Erstellung eines Musikerlexikons, für die private Familienforschung in der Seitenlinie, ja selbst für einen Ehegatten bezüglich des für eine frühere Ehe des anderen Ehegatten angelegten Familienbuches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es steht außer Frage, dass die private Familienforschung und/oder außerbehördliche Forschungsvorhaben von Historikern nicht die vorstehend aufgezeigten Voraussetzungen erfüllen, die entsprechend dem eindeutigen Wortlaut der zugrundeliegenden gesetzlichen Bestimmung an das Vorliegen eines rechtlichen Interesses zu stellen sind. Unbeschadet dessen stellt sich allerdings die Frage, ob diese benutzungsrechtlichen Restriktionen rechtliche eigentlich (noch) geboten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es liegt auf der Hand, dass eine gesetzliche Vorschrift, die aus einer Zeit stammt, in der Datenschutzgesetze noch unbekannt waren, nicht als bewusst geschaffene Datenschutznorm (miss)verstanden werden darf. Die Entstehungsgeschichte des § 61 PStG zeigt auch, dass nicht die Familienforschung oder die typischen Gefahren einer elektronischen Datenverarbeitung den Gesetzgeber veranlasst haben, die Nutzung der Personenstandsbücher einzuschränken. Alleiniger Grund für geschaffene Restriktionen waren vielmehr die negativen Erfahrungen im Umgang mit den Personenstandsbüchern durch staatliche Stellen durch die Nationalsozialisten. Gerade die im Jahre 1937 erlassene Fassung des Personenstandsgesetzes, die lediglich ein &amp;quot;berechtigtes Interesse&amp;quot; für die Einsichtnahme in Personenstandsbücher vorsah, bildete nämlich die gesetzliche Grundlage für die Ausnutzung der Personenstandsbücher zur Verfolgung religiöser und ethnischer Minderheiten. Vor diesem Hintergrund hielt es der Gesetzgeber im Jahre 1958 zu Recht für geboten, eine die Benutzung der Personenstandsbücher durch Unbefugte einengende Vorschrift zu schaffen. Gesetzgeberisches Motiv war sehr wohl der individuelle Schutz des Bürgers vor (in erster Linie) staatlichen Eingriffen, Überlegungen mithin, die uns - ausgelöst durch das &amp;quot;Volkszählungsurteil&amp;quot; des Bundesverfassungsgerichtes - Jahrzehnte später Datenschutzgesetze erstmals beschert haben.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was also liegt zur Vermeidung von Wertungswidersprüchen eigentlich näher, als die Vorschrift des § 61 PStG systemkonform in das zwischenzeitlich geschaffene datenschutzrechtliche Gefüge einzugliedern? Datenschutzrechtliche Erwägungen können und dürfen aber nur dort greifen, wo es um die Übermittlung von personenbezogenen Daten noch lebender Personen geht, weil deren Persönlichkeitsrechte dadurch tangiert sind. Für bereits verstorbene Personen verlieren Überlegungen dieser Art an Überzeugungskraft, denn es gibt gerade keinen generellen und über den Tod hinauswirkenden Persönlichkeitsschutz), der eine absolute Informationssperre unter datenschutzrechtlichen Gesichtspunkten rechtfertigen könnte. Es gibt deshalb auch keine argumentativ überzeugenden Gründe, den Zugang zu den Personenstandsbüchern nicht unter den gleichen Voraussetzungen uneingeschränkt zuzulassen, wie sie etwa in den einschlägigen Archivgesetzen verankert sind. (Hans-Jürgen Wolf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vereine==&lt;br /&gt;
===Visitenkarte===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitskreis Familienforschung Osnabrück e.V.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Familienforschung Osnabrück&amp;quot; wurde im Februar 1993 gegründet. Er ist hervorgegangen aus einem Kurs an der Volkshochschule Osnabrück. Die Eintragung in das Vereinsregister erfolgte später, nämlich im Juli 1996. Der Arbeitskreis, der als gemeinnützig anerkannt ist, verfolgt nachstehende Ziele: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein will die Erforschung von Personen, Familien, Geschlechtern und sozialen Schichten in der Region Osnabrück (Stadt und Landkreis Osnabrück, Nachbargebiete) fördern. Dies geschieht insbesondere durch Sammeln, Sichern und Veröffentlichen von Quellen und Arbeiten auf dem Gebiet der Genealogie, durch Vorträge, durch Beratung der Mitglieder und Vermittlung von Fachkräften für Einzelforschungen sowie durch Unterhaltung eines Archivs mit der Vereinsbibliothek, den Sammlungen und dem Datenbestand des Vereins. Dabei ist die Sicherung genealogischer Daten ein Anliegen von besonderer Bedeutung. Einen nicht unerheblichen Stellenwert hat die gegenseitige Hilfe bei der Erstellung von Ahnentafeln, Stammbäumen und familienkundlichen Schriften, z. B. durch Austausch von Daten und Erfahrungen. Der Arbeitskreis hat zur Zeit 122 Mitglieder jeden Alters, nicht nur aus dem Osnabrücker Raum, sondern aus der gesamten Bundesrepublik, den Niederlanden und den USA. Der Mitgliedsbeitrag  beträgt zurzeit. € 25,00 im Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bietet der Verein seinen Mitgliedern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Alle Mitglieder erhalten kostenlos das vierteljährlich erscheinende sehr informative Mitteilungsblatt &amp;quot;Osnabrücker Familienforschung&amp;quot; (OsF), in dem u. a. auch Ahnenlisten, Stammfolgen, Hof- und Familienchroniken sowie genealogische Quellen aus dem Osnabrücker Land veröffentlicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Jeden 2. Sonnabend im Monat findet ab 14.00 Uhr ein Mitgliedertreffen im Landhaus Mehring, Iburger Str. 240, 49082 Osnabrück, statt. Die Treffen sind immer sehr gut besucht. Die Anwesenheit der Hälfte aller Mitglieder ist dabei keine Seltenheit. Gäste sind herzlich willkommen. Der Vereinsvorstand ist bemüht, für die meisten Veranstaltungen auch einen Vortrag anzubieten. Bisher ist es immer gelungen, Referenten über interessante Themen zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Die Bibliothek enthält inzwischen eine ansehnliche Anzahl von Büchern, Veröffentlichungen, CD-ROMs etc. und beherbergt auch das Archiv des Vereins. Zum Archiv gehören in erster Linie Kirchenbücher und Ortsfamilienbücher, die zum Teil erworben, gespendet oder in mühevoller Arbeit von engagierten Vereinsmitgliedern computermäßig erfasst wurden bzw. werden. Eine besondere Aufgabe ist die sukzessive Erfassung der Kirchenbücher des Osnabrücker Landes. Bisher sind die Kirchenbücher von ca. 20 Kirchengemeinden abgeschrieben worden bzw. noch in der Bearbeitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Der Verein ist auch im Internet präsent unter http://www.osfa.de . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Die vereinseigene Mailingliste ( OSFA-L ) bietet den Mitgliedern vielfältige Informationen und Kontaktmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Innerhalb des Vereins gibt es eine Gruppe zur Auswandererforschung, speziell aus dem Osnabrücker Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Ziel, die genealogischen Quellen des Osnabrücker Landes zu sammeln, zu erfassen und schließlich zu publizieren, konnte der Verein in diesem Jahr Rechnung tragen durch die Gründung einer Buchreihe mit dem Titel &amp;quot;Osnabrücker genealogische Quellen&amp;quot;. Darin soll in erster Linie die Bearbeitung von Kirchenbüchern, (Ortsfamilienbücher, früher Ortssippenbücher genannt) aus dem Osnabrücker Land veröffentlicht werden. Aber auch andere genealogische Quellen wie z.B. Adressbücher, Höfelisten, Kopfsteuer- und Schatzungsregister sollen zukünftig in dieser Reihe herausgebracht werden. Der erste Band ist im Juni 2002 erschienen: &amp;quot;Alexander Himmermann: Die Höfe im Fürstbistum Osnabrück, Teil I – Die Ämter Iburg und Osnabrück&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zwei-Jahres-Rhythmus veranstaltet der Verein mit großem Erfolg eine sogenannte &amp;quot;Ahnenbörse&amp;quot;. Auf der letzten Ahnenbörse im Juni 2002 präsentierten 23 Aussteller und der Arbeitskreis den zahlreich erschienenen Besuchern ein vielfältiges Angebot. Genealogische Forschungsstellen erteilten kostenlose Auskünfte aus ihren Datenbeständen. Die vereinseigene Schau zur Auswanderung aus dem Osnabrücker Land fand reges Interesse. Softwarehersteller führten genealogische Computerprogramme vor. Graphiker und Künstler zeigten, wie die gewonnenen Forschungsergebnisse in kunstvollen Ahnentafeln und Stammbäumen dargestellt werden können. Familienforscher aus den Niederlanden konnten u. a. Auskünfte über die Höfe des Artlands erteilen. Berufsgenealogen und kommerzielle Unternehmen offerierten ihre Produkte und Dienste. Einzelheiten zeigt die eigens eingerichtete Homepage http://www.ahnenboerse.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein ist Mitglied der DAGV und des Vereins für Computergenealogie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt:&lt;br /&gt;
Arbeitskreis Familienforschung Osnabrück e. V.&lt;br /&gt;
Geschäftsstelle:&lt;br /&gt;
An der Egge 16&lt;br /&gt;
49191 Belm&lt;br /&gt;
Tel. 05406/4562 Fax: 05406/880940 E-Mail: info@osfa.de&lt;br /&gt;
Homepage: http://www.osfa.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Faszination Familienforschung=== &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausstellung in München&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich des 80-jährigen Jubiläums zeigt der Bayerische Landesverein für Familienkunde e.V. (BLF) gemeinsam mit dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv und dem Staatsarchiv München eine Ausstellung &amp;quot;Faszination Familienforschung&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausstellung kann vom 10.-24.11.2002 täglich in der Zeit von 10-18 Uhr in der Ludwigstr. 14 besucht werden. Der Eintritt ist frei! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Medien==&lt;br /&gt;
===Klein aber oho===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Genealogisches Lexikon auf CD&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer bei Josef Huber die CD Genealogische Begriffe bestellt, zieht ein paar Tage ein „CDchen“ im Scheckkartenformat aus einem einfachen Briefumschlag. Die kleine CD passt genau in eine entsprechende Aussparung der CD-Schublade und startet selbstständig. Im schlichten Hauptmenü setzt die CD ihr bescheidenes Auftreten fort. Es zeigt eine Liste der verschiedenen Lexika und drei Schaltflächen: Liesmich, Info (Informationen über den Autor) und Beenden. Die Liesmich-Datei enthält eine Gebrauchsanleitung, die aber angesichts der einfachen Navigation fast überflüssig ist. Beim Inhalt der CD hört die Bescheidenheit allerdings auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer mit seinem Notebook-PC in einem Archiv oder einer genealogischen Forschungsstelle arbeitet, kann die CD im Hintergrund laufen lassen und bei unklaren Begriffen in einem Kirchenbuch jeweils nachschlagen: mehr als 7300 deutsche und lateinische Krankheits-, Berufs-, Verwandtschafts- und Zeitbezeichnungen, und Abkürzungen, darüber hinaus historische deutsche Maßeinheiten mit Umrechung (Beispiel: ein Eimer enthielt in Hamburg 29 Liter, in Württemberg 294 Liter) sowie das lateinische Zahlensystem. Wer dann später seine Familiendaten zusammenstellt, findet auf der CD die Bezifferung nach Kekulé sowie die Bezeichnungen für Ehejubiläen und Ahnen. Wie viele Familienforscher wohl ihren Stammbaum bis zu den Erzahnenurgroßeltern zurückverfolgt haben? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes einzelne Lexikon ist als alphabetisch bzw. numerisch sortierte Tabelle aufgebaut. Man kann sie durchblättern oder die Suchfunktion nutzen; dabei reicht die Eingabe des Wortanfangs. Um nach einer Suche zur Gesamtliste des jeweiligen Lexikons zurückzukehren, lässt man das Suchfenster einfach leer. Mit den einzigen zwei anderen Schaltflächen kann man zum Hauptmenü zurückkehren oder das Programm beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen Begriff nachzuschlagen, muss man entweder wissen, in welche Kategorie er gehört – Krankheit oder Beruf, Gewichts- oder Getreidemaß – oder nacheinander die einzelnen Lexika ausprobieren: Es gibt keine Gesamtsuche. Eine zweite Einschränkung: Es lässt sich in den Lexika nur jeweils die linke Spalte durchsuchen. Man kann etwa die Übersetzung für „collateralis“ finden, aber nicht umgekehrt nach historischen Bezeichnungen für den Schwiegersohn suchen. Trotz dieser Einschränkungen ist das „CDchen“ ein praktischer Helfer bei der genealogischen Recherche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Huber: Genealogische Begriffe, 6. Auflage, Oktober 2002; 9,50 € inklusive Versand, Bestellung beim Autor über info@josef-huber.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaleidoskop==&lt;br /&gt;
===Was haben Saarland, Eifel, Hunsrück und Pfalz gemeinsam?===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Neue regionale Mailinglisten!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mailinglisten sind die beste und effektivste Möglichkeit, Kontakte zu anderen Forschern zu erhalten und mit Hilfe des Internets Familienforschung zu betreiben. Für manche Gebiete gibt es noch keine regionalen Mailinglisten, in anderen (großen) Gebieten wird die Zahl der Teilnehmer so hoch, dass man Listen teilen muss, damit sie effektiv funktionieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein für Computergenealogie hat auf Wunsch zahlreicher Familienforscher nun weitere regionale Mailinglisten eingerichtet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Saarland-L (Betreuer: Rolf Freytag und Alexander Fürstner)&lt;br /&gt;
* Eifel-L (Betreuer: Sibylle Cremer und Günter Junkers) &lt;br /&gt;
* Hunsrück-L (Betreuer: Rolf Freytag und Nick Rudnick) &lt;br /&gt;
* Pfalz-L (Betreuer: Renate Kalloch, Claudia Sattler und Alexander Fürstner) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle neuen Listen sind offene Listen, können also von jedem interessierten Familienforscher abonniert werden. Zu den einzelnen Mailinglisten können Sie sich über die jeweilige &amp;quot;Listinfoseite&amp;quot; anmelden, die Sie unter http://list.genealogy.net finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie Interesse an weiteren regionalen Mailinglisten haben (und vielleicht auch die Betreuung einer Liste übernehmen wollen), sprechen Sie uns bitte an (compgen@genealogy.net). (kpw) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Shalom Europa=== &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Neue Akzente für die jüdische Zukunft in Deutschland&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt Shalom Europa der Jüdischen Gemeinde in Würzburg und Unterfranken intensiviert die Kooperation mit der Ronald S. Lauder Foundation, New York. Die von der Stiftung geförderte Jugendbegnungsstätte in Würzburg, das Lauder Chorev Center, erhält in dem im Bau befindlichen neuen jüdischen Gemeinde- und Kulturzentrum Shalom Europa.einen festen und modern ausgestalteten Platz. Des weiteren wird ein neu eingerichteter Informationsdienst, der Juden in aller Welt bei Nachforschungen nach ihren Wurzeln behilflich sein soll, das sogenannte Ephraim Gustav Hoenlein Genealogy Project, von den Räumen der Würzburger Gemeinde aus operieren. Umgekehrt beteiligt sich die Ronald S. Lauder Foundation mit 1 Million US-Dollar an der Finanzierung der beiden Vorhaben im Rahmen des Neubauprojektes Shalom Europa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jüdische Gemeinde in Würzburg mit ihrer 850jährigen Geschichte hat in den letzten Jahren einen kräftigen Zuwachs von Mitgliedern aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion erlebt. Eine reiche Tradition verbindet sich in ihr mit den Chancen und Herausforderungen, wie sie aus der Zuwanderung aus dem Osten erstehen. Programm und Ziele der Ronald S. Lauder Foundation sind dazu eine ideale Ergänzung. Anliegen der 1987 von dem ehemaligen US-Botschafter in Österreich, Ronald S.  Lauder, gegründeten Stiftung ist die Wiederbelebung jüdischer Kultur und Religion in Mittel- und Osteuropa mit dem Schwerpunkt der Unterstützung jugendbezogener Projekte. Diesen Aufgaben, in Würzburg über das Lauder Chorev Center, entspricht auf seine Weise auch das die die jüdischen Wurzeln erschließende Ephraim Gustav Hoenlein Project. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die komplette Pressemitteilung der jüdischen Gemeinde in Würzburg und Unterfranken können Sie nachlesen unter: http://www.shalomeuropa.de/rs_ak_001.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Terminkalender&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Monat November sind 33 genealogische Termine in Ahlen, Bayreuth, Berlin, Braunschweig, Bremen (2x), Schloss Dhaun, Dortmund, Duisburg, Essen (2x), Germeringen, Hamburg (6x), Hanau, Herrenberg (2x), Kempten, Köln, Mönchengladbach, Münster, Nürnberg, Osnabrück, Randersacker, Raunheim (2x), Rottenburg, Venlo/NL und Wegberg im &amp;quot;genealogischen Kalender&amp;quot; eingetragen. Die Inhalte der Veranstaltungen, sowie Uhrzeiten, Ortsangaben und Veranstalter finden Sie unter http://www.genealogy.net/gene/kalender.html (as)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Computergenealogie/2002/03&amp;diff=55684</id>
		<title>Computergenealogie/2002/03</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Computergenealogie/2002/03&amp;diff=55684"/>
		<updated>2004-06-26T23:58:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolf: /* Grenzfrage */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Editorial==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liebe Leserinnen und Leser,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
haben Sie schon mal Ihren Namen in einem Namenslexikon nachgeschlagen? Und war die Erklärung plausibel? Oft steckt mehr in einem Namen, als ein paar Wörter in einem solchen Nachschlagewerk darstellen, manchmal trifft die Erklärung auch gar nicht auf alle Namensträger zu. Aber gerade der Name ist ja der erste Schlüssel zu einer genealogischen Recherche, und er kann auch einiges aussagen über die Herkunft - geographisch und sozial - einer Familie, deshalb gehört die Namensforschung natürlich auch zur Familienforschung. In der ersten gedruckten Ausgabe der Computergenealogie dieses Jahres beleuchten wir dieses Thema von vielen Seiten. Neugierig geworden? Informationen über den Bezug des Heftes finden Sie hier. (re)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Internet==&lt;br /&gt;
===Filter schaffen automatisch Ordnung===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Effektives Arbeiten mit E-Mail&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familienforschung im Zeitalter des Internets heißt vor allem: Kommunikation per E-Mail. Wer eine E-Mail-Adresse hat, ist heute innerhalb von Sekunden zu erreichen, egal wo auf der Welt sich Absender und Empfänger gerade befinden. Kommunikation per E-Mail ist gegenüber der &amp;quot;gelben Post&amp;quot;, die im Internetjargon liebevoll &amp;quot;Schneckenpost&amp;quot; genannt wird, nicht nur konkurrenzlos schnell, sondern auch konkurrenzlos billig. Egal ob eine E-Mail an einen Empfänger oder an 100 Personen gleichzeitig verschickt wird, die Kosten bleiben im Bereich von Bruchteilen eines Cents, da man zum Schreiben und Lesen von E-Mails keine Internetverbindung benötigt, sondern nur für die Übertragung selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Familienforscher sind regionale genealogische Mailinglisten sicherlich das wichtigste Mittel, um Kontakt zu anderen Familienforschern zu finden, die in den gleichen Orten nach Vorfahren suchen. Solche regionalen Mailinglisten gibt es für die Familienforschung im deutschen Sprachraum als englischsprachige, bilinguale (deutsch und englisch), aber inzwischen auch in großer Anzahl als rein deutschsprachige Listen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings bringt die schnelle Kommunikation einerseits, wie auch die Teilnahme an vielen Mailinglisten andererseits, einige Schattenseiten mit sich, deren es Herr zu werden gilt. Nicht selten tragen sich Forscher heute in zehn oder mehr Mailinglisten ein und erhalten so durchaus nicht selten über 100 E-Mails pro Tag. Bei einer solchen Mailflut verzweifeln natürlich gerade viele Internet-Anfänger, denn sie wissen, bevor sie mit dieser Technologie zu arbeiten beginnen, vielfach gar nicht, was da auf sie zukommt. Nicht selten hört man darum in Mailinglisten den neue Internetgenealogen klagen: &amp;quot;Ich melde mich wieder ab; mit so vielen E-Mails täglich komme ich nicht klar ... &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schade! So schnell soll und muss niemand die Flinte ins Korn werfen, denn die modernen E-Mail-Programme bieten jedem Anwender hier einiges an Hilfsmitteln und Möglichkeiten, auch höchst effektiv mit einer großen Anzahl empfangener E-Mails umgehen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das A und O hierbei ist zuallererst einmal: Ordnung! Das geflügelte Wort &amp;quot;Schaffe Ordnung, übe sie - spart Dir Zeit und Müh&amp;quot; hat auch im Internetzeitalter nichts von seiner Aussagekraft verloren. Der Umgang mit E-Mails ist nicht anders als der Umgang mit ausgedruckten Papieren, Notizblättern oder anderen gesammelten schriftlichen Unterlagen. Sie müssen solche Unterlagen in Ordner sammeln und sich innerhalb der Ordner eine bestimmte Anzahl von Registern (Unterordner) anlegen. Sonst finden Sie irgendwann nichts mehr wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem E-Mail-Programm ist das nicht anders. Oder glauben Sie ernsthaft, dass Sie 1000 E-Mails, die alle in Ihrem Posteingang (oder Inbox) stehen, sinnvoll zuordnen können? Klar: man kann zumindest schon einmal automatisch auf einen Mausklick alle Mails nach Datum des Posteingangs und/oder nach Name des Absenders sortieren lassen. Richtig viel hilft das aber bei einer sehr großen Mailanzahl nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nutzen Sie deshalb weitere Möglichkeiten der modernen E-Mail-Programme (wie Netscape, Outlook-Express, Eudora, u.v.a.m.). Legen Sie sich Ordner und Unterordner an. Überlegen Sie sich zuerst ein für Sie sinnvolles Ordnerschema. Als Beispiel sei hier einmal angenommen, dass Sie an vier genealogischen Mailinglisten teilnehmen: CompGenD-L (die vereinsinterne Liste des Vereins für Computergenealogie), MAUS-L (die vereinsinterne Liste der MAUS, Bremen), den Computergenealogie Newsletter und die freie regionale Mailingliste Westfalen-L. Hierzu können Sie z.B. in der obersten Ebene einen Ordner Genealogie anlegen. Da drunter vielleicht einen Unterordner Listen (für genealogische Mailinglisten) und als Unterordner darin wiederum definieren Sie Maus-L, CompGenD-L, CGNewsletter und Westfalen-L.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ordner&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Abbildung wird eine Beispiel-Ordnerstruktur anhand des E-Mail- Programms Netscape gezeigt; es funktioniert aber analog auch in anderen E-Mail-Programmen (wie z.B. Outlook- Express). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie sich eine Struktur überlegt und im E-Mail-Programm abgebildet, können Sie nun ganz einfach eingehende Mails in die entsprechenden Unterordner verschieben. Dazu nutzt man die auch von anderen Windows-Programmen bekannte Drag-and-Drop-Technik. Die zu verschiebende Mail wird markiert und mit gedrückter linker Maustaste in den gewünschten Ordner verschoben. Mit dieser Technik sind Sie nun in der Lage, Ihren Posteingangsordner zumindest schon einmal aufzuräumen und einen Überblick über ihren E-Mail-Verkehr zu behalten. E-Mail-Programme bieten allerdings noch eine weitere Funktion, deren Einsatz geradezu unerlässlich ist, wenn man effektiv mit vielen E-Mails arbeiten will oder muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Regeln/Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten Sie einmal ganz aufmerksam die Betreffzeilen von E-Mails, die Sie über genealogische Mailinglisten erreichen. Das gemeinsame Kriterium dieser E-Mails ist, dass sie in der Betreffzeile vor dem eigentlichen Betreff noch etwas stehen haben. Dieser Text wird automatisch von der Mailingliste erzeugt, z.B.: [maus-L] oder [westfalen-L]. Diese Betreffzeilen können nun im Zusammenspiel mit den angelegten Ordnern und einer Funktionalität der E-Mail-Programme genutzt werden, um Ihnen viel Arbeit abzunehmen. Das &amp;quot;per Hand verschieben&amp;quot; der E-Mails kann der Rechner nämlich für Sie automatisch erledigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Netscape heißt diese Funktion Filter (zu finden unter dem Menüpunkt Bearbeiten/ Nachrichtenfilter), Outlook-Express nennt sie Regeln (zu finden unter dem Menüpunkt Extras/Regeln/E-Mail). Outlook-Express verwendet eine Syntax für die Regeleinrichtung, die ziemlich selbsterklärend bzw. sprechend ist. Man muss nur eine Bedingung und anschließend eine Aktion definieren. Z. B.: Wenn ich eine Mail erhalte, die den Text [maus-L] in der Betreffzeile enthält, dann (Bedingung) verschiebe diese in den Ordner Genealogie/ Listen/maus-L.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide E-Mail-Programme (und auch andere) können eine große Anzahl von Filtern verarbeiten. Ein Filter kann aus mehreren Bedingungen aufgebaut sein, die mit und/oder kombiniert werden können. Für die genealogischen Mailinglisten ist die hier gezeigte Regel sicherlich ausreichend. Aber Sie können sich natürlich auch andere Filter definieren, wie: &amp;quot;Wenn eine Mail von abc@xyz.de kommt, dann verschiebe diese in den Ordner ...., oder dann lösche sie. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Sobald Sie Filter angelegt und aktiviert haben und Sie das nächste Mal Post von Ihrem Provider abholen, werden nun automatisch alle Mails gemäß den definierten Filtern sortiert. Sie finden also sofort automatisch alle Mails, die in der Maus-Mailingliste geschrieben wurden, im Ordner .../maus-L wieder. Ihr Posteingang enthält nur noch die Mails, für die Sie keine Regeln definiert haben. Natürlich wird durch den Einsatz von Ordnern und Filtern nicht das tatsächliche Mailaufkommen reduziert, aber der Aufwand, mit diesen E-Mails effektiv zu arbeiten. Als weitere Hilfen seien deshalb hier noch zwei Tipps gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Man muss nicht alles lesen!&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösen Sie sich unbedingt von dem Gedanken, dass Sie jede E-Mail lesen müssen. Das Gebiet regionaler genealogischen Mailinglisten ist manchmal so groß, das dort naturgemäß viele Fragen gestellt und diskutiert werden, die nur einen Bruchteil der Teilnehmer interessieren. Wieso macht man keine kleinere regionale Mailingliste? Diese machen erfahrungsgemäß erst dann Sinn, wenn eine gewisse Teilnehmerzahl (ca. 100) erreicht ist. Sind es weniger, ist das Mailaufkommen so gering, dass kein Austausch zu Stande kommt. Ist die Teilnehmerzahl viel größer, wird man irgendwann vor der Frage stehen, die Liste u. U. zu teilen (wie z.B. im Februar 2002 bei Schlesien-L, die in Niederschlesien-L und Oberschlesien-L aufgeteilt wurde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Betreffzeilen sind das A und O!&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch, dass sinnvolle, aussagekräftige Betreffzeilen benutzt werden, wird zweierlei erreicht. Erstens erkennt der potenzielle Leser auf den ersten Blick, ob es sich für ihn lohnt, den eigentlichen Text der Mail überhaupt anzusehen. Zweitens erweckt der Schreiber Interesse an seiner Mail. Ein Beispiel: Eine Betreffzeile: Suche Jan MEYER, Papenburg, geb. vor 1785 wird sicherlich von einem in Kiel suchenden Familienforscher gleich gelöscht. Andererseits wird jeder Papenburgforscher sofort hellhörig und will Ihre E-Mail lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alle Familienforscher die Betreffzeilen- Regel beherzigen, wenn Sie die in diesem Artikel beschriebenen Ordner und Filterregeln einsetzen, haben Sie persönlich erstens alle Mails schon einmal vorsortiert, können sie also sukzessive bearbeiten und zweitens können Sie so schon auf den ersten Blick einen Großteil der erhaltenen Mails löschen. Die restlichen E-Mails können Sie nun ganz entspannt lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wollen Sie überhaupt in Kauf nehmen, sich täglich mit so vielen E-Mails auseinanderzusetzen?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, als Familienforscher wissen Sie nie, wann genau die Mail geschrieben wird, auf die Sie vielleicht jahrelang gewartet haben? Bei der Teilnahme an Mailinglisten ist es wie mit dem berühmten toten Punkt in der Forschungsarbeit: irgendwann hat man den Zufallstreffer gefunden und dann geht&#039;s auf einmal wieder weiter. Also: an so vielen regionalen genealogischen Mailinglisten teilnehmen wie Sie wollen, massiv Ordner und Filter einsetzen und lieber einmal mehr eine Mail löschen, als den Zufallsfund zu verpassen. So werden und bleiben Sie bei minimalem Zeitaufwand Herr über Ihre E-Mails, auch wenn es 100 am Tag sind. (kpw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===GedBas-Meilensteine===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Datenbank wird immer größer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GedBas, die deutschsprachige Gedcom-Datenbank, hat im Februar 2002 einen weiteren Meilenstein erreicht. Über eine Million Datensätze sind inzwischen von über 1.000 Teilnehmern eingereicht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner Wermutstropfen aber bleibt: &amp;quot;Warum stellen nicht noch mehr Familienforscher ihre Daten in GedBas ein?&amp;quot; Vielfach sicherlich, weil sich der Einzelne &amp;quot;nicht traut&amp;quot;. Dabei ist es kinderleicht, in GedBas seine Daten einzuspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie schon eine FOKO-, GOV-, oder GedBas-Benutzerkennung, können Sie gleich loslegen. Fehlt Ihnen diese Kennung, füllen Sie das Formular http://gedbas.genealogy.net/Anmeldung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Ihre Kennung freigeschaltet wurde (dies wird Ihnen per E-Mail mitgeteilt), gehen Sie anschließend nach http://gedbas.genealogy.net/user. Nun werden Sie nach Ihrer Benutzerkennung und Ihrem Passwort gefragt. Nach korrekter Eingabe kommen Sie auf eine Seite, in der Sie den Punkt &amp;quot;zum Upload&amp;quot; auswählen. Mit dem Knopf &amp;quot;Durchsuchen&amp;quot; öffnet sich dann ein Fenster, in dem Sie auf der Festplatte Ihres PCs die gewünschte Gedcom-Datei auswählen, die Sie bereitstellen wollen. Sie entscheiden, ob die Besucher von GedBas diese Gedcom-Datei auch herunterladen oder nur die einzelnen Personendaten recherchieren können. Füllen Sie die entsprechenden Optionsfelder aus, klicken Sie auf &amp;quot;Abschicken&amp;quot; und schon sind Ihre Daten &amp;quot;drin&amp;quot; und können weltweit abgefragt werden. Einfacher geht&#039;s nicht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Familienforscher ist eine Präsentation seiner Forschungsergebnisse in GedBas übrigens eine sinnvolle Erweiterung zur privaten Homepage, denn eine große Datenbank wie GedBas wird viel häufiger gefunden und benutzt, als die vielen, nur schwer zu findenden Homepages. (kpw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zu viele Schlesien-Mails===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ober- und Niederschlesien jetzt mit getrennten Listen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1998 wurde die offene genealogische Mailingliste Schlesien-L@genealogy.net aus der Taufe gehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem inzwischen über 913 Familienforscher in der Liste eingetragen sind und sich das Mailaufkommen in der Liste auf ca. 40 Mails pro Tag belief, wurde die Liste nun in zwei separate Listen aufgeteilt, um den Mailverkehr in &amp;quot;beherrschbare&amp;quot; Bahnen zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachfolgelisten sind: Niederschlesien-L@genealogy.net für die ehemaligen Regierungsbezirke Liegnitz und Breslau sowie Oberschlesien-L@genealogy.net für den ehemaligen Regierungsbezirk Oppeln und die weiter östlich gelegenen Abstimmungsgebiete Ostoberschlesiens. Die Anmeldung schickt man per E-Mail an Niederschlesien-L-request@genealogy.net bzw. Oberschlesien-L-request@genealogy.net jeweils mit dem Betreff &amp;quot;subscribe&amp;quot;. Sie bekommen dann eine automatische Antwortmail, die Sie beantworten müssen - erst danach sind Sie für die Liste eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Mail an die &amp;quot;alte&amp;quot; Liste (Schlesien-L) wird automatisch in eine Anmeldung an beide Nachfolgelisten umgewandelt. Wenn Sie eine (oder beide) Anmeldungen bestätigen, sind Sie Listenmitglied und können Beiträge schreiben. Wählen Sie die Bestätigung entsprechend Ihrem Forschungsschwerpunkt. Sie können natürlich auch an beiden Listen teilnehmen. Crosspostings, d.h. gleichzeitige Mails an beide Listen, sollten jedoch sorgfältig abgewogen werden. (at, kpw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Software==&lt;br /&gt;
===Mit einem Klick===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kostenlose PDFMAILER&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Klick auf &amp;quot;Drucken&amp;quot; in irgendeinem Windows-Programm, den Druckertreiber &amp;quot;PDFMAILER&amp;quot; auswählen, und schon öffnet sich eine neue Mail mit dem eben bearbeiteten Dokument im Anhang - egal ob Text, Tabellenkalkulation oder Grafik. So funktioniert das kostenlose Programm, das man sich von der Website http://pdfmailer.de herunterladen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PDF ist das universelle Dateiformat, das jeder mit dem kostenlosen Acrobat Reader lesen kann, und mit dem sich Texte ebenso wie Bilder darstellen lassen - mit jedem Betriebssystem. Der Acrobat Reader funktioniert als Plugin im Browser ebenso wie allein, man kann ihn von http://www.adobe.de/acrobat herunterladen (aktuell ist Version 5.0). PDF-Dateien kann man nur anschauen, nicht verändern. Sie sind im Grunde eine Abbildung der Originaldatei, bei geringerer Dateigröße - ein Vorteil gerade für den Mailversand. Und sie können keine Viren enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auch einer der Vorteile beim Mail-Versand: Der Empfänger sieht z.B. bei einem Diagramm oder einer Ahnentafel nicht die Rohdaten, sondern nur die grafische Darstellung. Der andere Vorteil ist die Universalität der PDF-Datei. Der Empfänger braucht nicht dasselbe Programm wie der Absender zu betreiben, um dessen Datei zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kostenlose PDFMAILER ist die sparsamer ausgestattete Werbe-Version des käuflichen Programms. Jede damit verschickte Datei enthält eine Kopfzeile mit dem Text &amp;quot;PDFMAILER.DE - Kostenfrei und werbegesponsert PDF drucken und direkt per E-Mail versenden &amp;gt;Test it free www.pdfmailer.de&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation des kleinen Programms ist einfach. Der Hinweis am Ende, man solle die Druckereigenschaften einstellen, ist im wesentlichen für die käuflichen Versionen relevant; um das Programm zu nutzen, muss man nichts verändern und auch die &amp;quot;Registration&amp;quot; nicht ausfüllen. Insgesamt ist PDFMAILER ein praktisches kleines Werkzeug, problemlos in der Handhabung, hat allerdings gegenüber den in Heft 4/2001 der Computergenealogie, sowie im Newsletter 09/2001 vorgestellten PDF-Druckertreibern den Nachteil, dass es nur bis Format Din-A-3 &amp;quot;druckt&amp;quot;. Wer mehr über PDF-Druckertreiber wissen möchte, findet ausführliche Informationen auf http://www.eckhard-henkel.de/pdf, der Seite des Autors des oben genannten Artikels. (re)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissen==&lt;br /&gt;
===Grenzfrage===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Was sind die &amp;quot;Grenzen von 1937&amp;quot;?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deutschland in den Grenzen vom 31. Dezember 1937&amp;quot; ist ein die Gemüter immer wieder erhitzendes Schlagwort, aber woher stammt dieser Begriff und wie erklärt sich das Datum?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch ist der 31. Dezember 1937 offenkundig belanglos, denn in den Annalen der Chronisten findet sich kein Hinweis, der die sich auf dieses Datum stützende &amp;quot;Formel&amp;quot; historisch und präzise erklären könnte. Auch die Heranziehung gängiger Hilfsmittel bis hin zum Brockhaus bringt kein Licht ins Dunkel. Im rauchenden Kopf greift Hoffnungslosigkeit um sich, doch dann ... die erste (juristische) Eingebung. Klar doch - das Grundgesetz. Genau, da haben wir doch im Artikel 116 Absatz 1 eine Legaldefinition für den Begriff &amp;quot;Deutscher&amp;quot;, und in diesem Zusammenhang heißt es: &amp;quot;... in dem Gebiet des Deutschen Reiches nach dem Stande vom 31. Dezember 1937&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Blick in die überlieferten Protokolle des Parlamentarischen Rates macht sich neuerlich Ernüchterung breit. Über das magische Datum haben die Mütter und Väter unseres Grundgesetzes überhaupt nicht diskutiert - der 31. Dezember 1937 eine Selbstverständlichkeit? Eine wirklich harte Nuss, denn auch die (zunächst hoffnungsfroh) herangezogene juristische Literatur einschließlich aller namhaften Kommentatoren des Grundgesetzes hüllt sich mehr oder weniger in Schweigen. Also doch historisch ...?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesichert ist, dass schon die sogenannten &amp;quot;Siegermächte&amp;quot; am 5. Juni 1945 auf der &amp;quot;Potsdamer Konferenz&amp;quot; ein Deutschland in den Grenzen vom 31.12.1937 vor Augen hatten. Nachgewiesen ist dieses Datum auch im &amp;quot;Londoner Protokoll&amp;quot; vom 12. September 1944, denn dort heißt es: &amp;quot;Germany, within her frontiers as they were on the 31 December 1937 ...&amp;quot; (zitiert nach von Münch, Dokumente des geteilten Deutschlands, 1968, S. 25). Entstanden ist die Formel aber wohl auf der Konferenz der Außenminister am 30. Oktober 1943 in Moskau, auf der das besagte Datum erstmals diskutiert wurde (Isensee/Kirchhoff, Handbuch des Staatsrechts Band I, § 5 Rdn. 15). Eine zeitlich noch frühere Verwendung ist jedenfalls nicht ersichtlich. Damit wäre der Ursprung des magischen Datums geklärt, aber (noch) nicht dessen Grund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sache nach ging es um die Festschreibung des völkerrechtlich anerkannten territorialen Umfangs Deutschlands bzw. des Deutschen Reiches, nachdem es im Zuge des 2. Weltkrieges eine Vielzahl völkerrechtswidriger territorialer Veränderungen gegeben hatte. Der letzen völkerrechtskonformen Gebietsveränderung innerhalb des Deutschen Reiches (Wiederangliederung des Saarlandes nach der Volksabstimmung vom 13. Januar 1935) folgte am 13. März 1938 die bereits militärisch erzwungene und damit völkerrechtswidrige Angliederung Österreichs. Der völkerrechtlich erforderliche &amp;quot;Stichtag&amp;quot; musste mithin vor März 1938 liegen. Im Ende des vorangehenden Jahres, dem 31. Dezember 1937, hat man deshalb ein völkerrechtlich zutreffendes und zugleich hinreichend einprägsames Datum gesehen. (hjw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Visitenkarte==&lt;br /&gt;
===Visitenkarte===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gesellschaft für Familienforschung in der Oberpfalz (GFO)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft für Familienforschung in der Oberpfalz (GFO) wurde 1991 gegründet und ist somit eine der jüngsten genealogischen Gesellschaften Deutschlands. Sie ist damals aus dem Bayerischen Landesverein für Familienkunde hervorgegangen und konzentriert sich auf einen der sieben Regierungsbezirke Bayerns, die Oberpfalz, wo sie private familienkundliche Forschungen unterstützt. Dank einer aktiven Öffentlichkeitsarbeit sind aus anfänglich 75 Mitgliedern inzwischen über 220 geworden. Damit hat die GFO dazu beigetragen, die Oberpfalz zu dem bayerischen Bezirk mit der höchsten Dichte an organisierten Familienforschern in der Bevölkerung zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die GFO hat sich in den nunmehr zehn Jahren ihres Bestehens sehr stark in der Fortbildung ihrer Mitglieder engagiert. Dies geschieht vor allem in den sieben regionalen Arbeitskreisen, mit denen die GFO in der Oberpfalz flächendeckend vertreten ist. In diesen Arbeitskreisen, ebenso wie am Vereinssitz in Regensburg, werden regelmäßig Vorträge zu jeder Art von Themen gehalten, die für den Familienforscher bedeutsam sind. Auch Leseübungen in alten Schriften sind ein wichtiger Bestandteil des von der GFO angebotenen Bildungsprogramms. Exkursionen, Sonderveranstaltungen, sowie die Beteiligung an Ausstellungen ergänzen das Angebot. Die Vereinsleitung ist so organisiert, dass die Leiter der regionalen Arbeitskreise automatisch auch Mitglieder eines erweiterten Vorstandes sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dreimal im Jahr erscheinende und ca. 30 Seiten umfassendes Mitteilungsblatt informiert die Mitglieder über die Vereinsveranstaltungen. Darüber hinaus veröffentlicht die GFO die Familienkundlichen Beiträge, die sich in der Regel mit einem genealogischen Thema, einer bestimmten genealogischen Quelle oder ähnlichem befassen und von denen seit 1991 26 Hefte erschienen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit geraumer Zeit informiert die GFO zusätzlich auch auf einer eigenen Homepage über die Aktivitäten des Vereins und der sieben regionalen Arbeitskreise. Mit einer im August 2001 ins Leben gerufenen vereinseigenen Mailing-Liste verfügt die GFO über ein weiteres Medium, um den Kontakt unter den Mitgliedern zu intensivieren und den Informationsfluss zu beschleunigen. An dieser Mailing-Liste beteiligen sich derzeit über 50 Mitglieder. Eine vereinseigene Bibliothek für die Oberpfalz in zentraler Lage in der Nähe von Schwandorf ergänzt das Informationsangebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reguläre Vereinsmitglieder zahlen einen Jahresbeitrag von 20 EUR; sie erhalten alle Veröffentlichungen der GFO. (Lore Pöppl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschrift:&lt;br /&gt;
GFO - Gesellschaft für Familienforschung in der Oberpfalz&lt;br /&gt;
c/o Max Pöppl Rachelstr. 12&lt;br /&gt;
93059 Regensburg Tel. 0941-42530&lt;br /&gt;
E-Mail: Lore.Max.Poeppl@t-online.de&lt;br /&gt;
Homepage: http://gfo.genealogy.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Jetzt online anmelden===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;54. Deutscher Genealogentag in Bremen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Motto &amp;quot;Über Bremen in die Welt&amp;quot; lädt Die Maus als diesjähriger Ausrichter im Namen der DAGV zum 54. Deutschen Genealogentag nach Bremen ein. Vom 20.-23. September werden den Besuchern des Genealogentages Vorträge rund um die Auswanderung geboten, aber auch viele genealogische Fachvorträge (wie Digitalisierung, DNA-Genealogie, etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Vorträgen wird ein Besichtigungsprogramm angeboten (Historische Stadtführung, Dombesichtigung, Archiv der Maus, Astrium mit dem Originalmodell der internationalen Raumstation und eine Exkursion nach Bremerhaven). Daneben bieten sich in Bremen weitere privat organisierte Ausflüge an zum Universum Science Center (http://www.universum.bremen.de), zum Focke-Museum (Bremer Landesgeschichte und Kultur) und zum Überseemuseum (Naturkunde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Sonnabend und Sonntag findet darüber hinaus noch eine grosse Ausstellung &amp;quot;Computergenealogie und Ahnenbörse&amp;quot; statt, zu der sich zur Zeit schon viele Softwarehersteller, Verlage, die Mormonen, Stammbaum- und Ahnentafelkünstler sowie Vereine angemeldet haben. Auch auf der Ausstellung werden diverse Vorträge zu Anfängerthemen (Familienforschung, Internet, Stammbaumkunst, Genealogieprogramme) geboten. Die Ausstellung kann an beiden Tagen kostenlos besucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Genealogentag gibt es eine ausführliche Website unter: http://www.genealogentag.de Dort finden Sie neben dem kompletten Programm auch ein Online-Anmeldeformular sowie Anreisepläne und Unterkunftsmöglichkeiten. (kpw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vereinsnachrichten in Kürze&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das erste Datenbank-Dutzend ist voll&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen e. V. (VFFOW) nutzt für seine Mitgliederverwaltung und zur Verbesserung der Forscherkontakte als zwölfter genealogischer Verein das vom Verein für Computergenealogie bereitgestellte System einer Vereinsdatenbank. Die Vereinsdatenbank des VFFOW ist unter der URL http://db.genealogy.net/VFFOW zu erreichen. Die darüber hinaus zur Verfügung stehenden Datenbanken der übrigen Vereine finden sich unter der URL http://db.genealogy.net. Genealogische Vereine, die Interesse daran haben, ebenfalls eine Vereinsdatenbank einzurichten, sollten sich mit Herbert Juling - juling@lesum.de - in Verbindung setzen. (hjw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Computergenealogie regional&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele regionale Vereine haben seit Jahren ihre regelmäßigen Treffen, bei denen sich die Mitglieder sehen, kennen lernen und Erfahrungen austauschen. Bei überregionalen Vereinen beschränkt sich dies meist auf die einmal im Jahr stattfindende Jahreshauptversammlung. Nicht so beim Verein für Computergenealogie (CompGen), der seit Frühjahr 1999 seinen Mitgliedern ein regelmäßiges Treffen in Bremen bietet, zusammen mit der Maus, und seit Januar 2002 auch in Hamburg, dort mit der Genealogischen Gesellschaft Hamburg. Für die Mitglieder und interessierten Gäste heißt es am letzten Dienstag im Monat in Hamburg und am letzten Donnerstag im Monat in Bremen: Onliner Treffen der &amp;quot;Internet-Genealogen&amp;quot;. (as)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Termine&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Monat März sind 25 genealogische Termine in Bayreuth, Bielefeld, Bremen (2x), Bonn, Germeringen, Hamburg (5x), Hanau, Kempten, Köln, Mönchengladbach, Münster, Nürnberg (2x), Oldenburg, Osnabrück, Randersacker, Raunheim, Regensburg, Sindelfingen, Stuttgart im &amp;quot;genealogischen Kalender&amp;quot; eingetragen. Die Inhalte der Veranstaltungen, sowie Uhrzeiten, Ortsangaben und Veranstalter finden Sie unter http://www.genealogy.net/gene/kalender.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaleidoskop==&lt;br /&gt;
===Bäume für alles===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine Glosse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt viele Bäume: gewöhnliche Wald- und Wiesenbäume, Kabelbäume für Informatiker, Purzelbäume für Leistungssportler, Schlagbäume gegen Andere, Maibäume für Maibocktrinker, Kratzbäume für Katzen - und nicht zuletzt: &amp;quot;Stammbäume&amp;quot; als die allerliebsten für uns Ahnen- und Familienforscher. Das könnte man wenigstens meinen, wenn man den SPIEGEL-Newsletter vom Dezember 2001 und den FOCUS Nr.2/2002 über &amp;quot;Weihnachten unterm Stammbaum&amp;quot; und &amp;quot;Suche nach den Wurzeln&amp;quot; gelesen hat. Die Aufmerksam der Presse schmeichelt uns natürlich grundsätzlich, wo wir doch wegen unseres stillen, kontemplativen Hobbys selbst keine Pressekampagne für unsere Stammbäume machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im Detail sind wir nun gewaltig verunsichert, was die Bäume angeht. Da fachsimpeln doch diese neugierigen Journalisten über die Symbolik des Baumes von den Wurzeln bis zu den Zweigspitzen, dass einem Hören und Sehen vergeht! Da wird in den Stammbaum geklettert, Schüler sammeln Ahnen für den Stammbaum, andere suchen Stammbäume im Internet oder rutschen den Stammbaum hinunter bis Adam und Eva, computern dreidimensional im Stammbaum Deluxe. Da wipfeln Stammbäume in uralten Dynastien und die Stammbaumpflege geht bis in die Feinwurzeln usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugegeben, es wurden viele unterschiedliche Experten interviewt, normale &amp;quot;Stammbaumstrichler&amp;quot;, Computergenealogen, Internetgenealogen, Berufsgenealogen und sogar Historiker. Sie alle gaben ihr bestes Wissen aus ihren Stammbäumen preis. Einer hatte sogar sieben Brüder als &amp;quot;direkte&amp;quot; Vorfahren zu bieten. Manche hatten im Stammbaum Karl den Großen, den berüchtigten Abhacker heiliger Bäume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leser dieser Artikel aber ist verwirrt im Geflecht der Wipfel und Wurzeln, im Unten und Oben der Stammbäume. Klettern nun die Vorfahren am Stammbaum hinauf und die Nachfahren hinunter, oder umgekehrt? Fragen über Fragen: Was ist ein Stammbaum? Gibt es mehrere Sorten, mit und ohne Wurzeln? Was ist mit den Früchten, die nicht weit vom Stamme fallen? (Hans-Peter Wessel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Der Verfasser hat der Redaktion mitgeteilt, dass ihm beim Schreiben die Anführungszeichen ausgegangen sind).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Computergenealogie/2002/03&amp;diff=1115</id>
		<title>Computergenealogie/2002/03</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Computergenealogie/2002/03&amp;diff=1115"/>
		<updated>2004-06-26T23:56:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolf: /* Grenzfrage */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Editorial==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liebe Leserinnen und Leser,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
haben Sie schon mal Ihren Namen in einem Namenslexikon nachgeschlagen? Und war die Erklärung plausibel? Oft steckt mehr in einem Namen, als ein paar Wörter in einem solchen Nachschlagewerk darstellen, manchmal trifft die Erklärung auch gar nicht auf alle Namensträger zu. Aber gerade der Name ist ja der erste Schlüssel zu einer genealogischen Recherche, und er kann auch einiges aussagen über die Herkunft - geographisch und sozial - einer Familie, deshalb gehört die Namensforschung natürlich auch zur Familienforschung. In der ersten gedruckten Ausgabe der Computergenealogie dieses Jahres beleuchten wir dieses Thema von vielen Seiten. Neugierig geworden? Informationen über den Bezug des Heftes finden Sie hier. (re)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Internet==&lt;br /&gt;
===Filter schaffen automatisch Ordnung===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Effektives Arbeiten mit E-Mail&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familienforschung im Zeitalter des Internets heißt vor allem: Kommunikation per E-Mail. Wer eine E-Mail-Adresse hat, ist heute innerhalb von Sekunden zu erreichen, egal wo auf der Welt sich Absender und Empfänger gerade befinden. Kommunikation per E-Mail ist gegenüber der &amp;quot;gelben Post&amp;quot;, die im Internetjargon liebevoll &amp;quot;Schneckenpost&amp;quot; genannt wird, nicht nur konkurrenzlos schnell, sondern auch konkurrenzlos billig. Egal ob eine E-Mail an einen Empfänger oder an 100 Personen gleichzeitig verschickt wird, die Kosten bleiben im Bereich von Bruchteilen eines Cents, da man zum Schreiben und Lesen von E-Mails keine Internetverbindung benötigt, sondern nur für die Übertragung selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Familienforscher sind regionale genealogische Mailinglisten sicherlich das wichtigste Mittel, um Kontakt zu anderen Familienforschern zu finden, die in den gleichen Orten nach Vorfahren suchen. Solche regionalen Mailinglisten gibt es für die Familienforschung im deutschen Sprachraum als englischsprachige, bilinguale (deutsch und englisch), aber inzwischen auch in großer Anzahl als rein deutschsprachige Listen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings bringt die schnelle Kommunikation einerseits, wie auch die Teilnahme an vielen Mailinglisten andererseits, einige Schattenseiten mit sich, deren es Herr zu werden gilt. Nicht selten tragen sich Forscher heute in zehn oder mehr Mailinglisten ein und erhalten so durchaus nicht selten über 100 E-Mails pro Tag. Bei einer solchen Mailflut verzweifeln natürlich gerade viele Internet-Anfänger, denn sie wissen, bevor sie mit dieser Technologie zu arbeiten beginnen, vielfach gar nicht, was da auf sie zukommt. Nicht selten hört man darum in Mailinglisten den neue Internetgenealogen klagen: &amp;quot;Ich melde mich wieder ab; mit so vielen E-Mails täglich komme ich nicht klar ... &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schade! So schnell soll und muss niemand die Flinte ins Korn werfen, denn die modernen E-Mail-Programme bieten jedem Anwender hier einiges an Hilfsmitteln und Möglichkeiten, auch höchst effektiv mit einer großen Anzahl empfangener E-Mails umgehen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das A und O hierbei ist zuallererst einmal: Ordnung! Das geflügelte Wort &amp;quot;Schaffe Ordnung, übe sie - spart Dir Zeit und Müh&amp;quot; hat auch im Internetzeitalter nichts von seiner Aussagekraft verloren. Der Umgang mit E-Mails ist nicht anders als der Umgang mit ausgedruckten Papieren, Notizblättern oder anderen gesammelten schriftlichen Unterlagen. Sie müssen solche Unterlagen in Ordner sammeln und sich innerhalb der Ordner eine bestimmte Anzahl von Registern (Unterordner) anlegen. Sonst finden Sie irgendwann nichts mehr wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem E-Mail-Programm ist das nicht anders. Oder glauben Sie ernsthaft, dass Sie 1000 E-Mails, die alle in Ihrem Posteingang (oder Inbox) stehen, sinnvoll zuordnen können? Klar: man kann zumindest schon einmal automatisch auf einen Mausklick alle Mails nach Datum des Posteingangs und/oder nach Name des Absenders sortieren lassen. Richtig viel hilft das aber bei einer sehr großen Mailanzahl nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nutzen Sie deshalb weitere Möglichkeiten der modernen E-Mail-Programme (wie Netscape, Outlook-Express, Eudora, u.v.a.m.). Legen Sie sich Ordner und Unterordner an. Überlegen Sie sich zuerst ein für Sie sinnvolles Ordnerschema. Als Beispiel sei hier einmal angenommen, dass Sie an vier genealogischen Mailinglisten teilnehmen: CompGenD-L (die vereinsinterne Liste des Vereins für Computergenealogie), MAUS-L (die vereinsinterne Liste der MAUS, Bremen), den Computergenealogie Newsletter und die freie regionale Mailingliste Westfalen-L. Hierzu können Sie z.B. in der obersten Ebene einen Ordner Genealogie anlegen. Da drunter vielleicht einen Unterordner Listen (für genealogische Mailinglisten) und als Unterordner darin wiederum definieren Sie Maus-L, CompGenD-L, CGNewsletter und Westfalen-L.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ordner&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Abbildung wird eine Beispiel-Ordnerstruktur anhand des E-Mail- Programms Netscape gezeigt; es funktioniert aber analog auch in anderen E-Mail-Programmen (wie z.B. Outlook- Express). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie sich eine Struktur überlegt und im E-Mail-Programm abgebildet, können Sie nun ganz einfach eingehende Mails in die entsprechenden Unterordner verschieben. Dazu nutzt man die auch von anderen Windows-Programmen bekannte Drag-and-Drop-Technik. Die zu verschiebende Mail wird markiert und mit gedrückter linker Maustaste in den gewünschten Ordner verschoben. Mit dieser Technik sind Sie nun in der Lage, Ihren Posteingangsordner zumindest schon einmal aufzuräumen und einen Überblick über ihren E-Mail-Verkehr zu behalten. E-Mail-Programme bieten allerdings noch eine weitere Funktion, deren Einsatz geradezu unerlässlich ist, wenn man effektiv mit vielen E-Mails arbeiten will oder muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Regeln/Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten Sie einmal ganz aufmerksam die Betreffzeilen von E-Mails, die Sie über genealogische Mailinglisten erreichen. Das gemeinsame Kriterium dieser E-Mails ist, dass sie in der Betreffzeile vor dem eigentlichen Betreff noch etwas stehen haben. Dieser Text wird automatisch von der Mailingliste erzeugt, z.B.: [maus-L] oder [westfalen-L]. Diese Betreffzeilen können nun im Zusammenspiel mit den angelegten Ordnern und einer Funktionalität der E-Mail-Programme genutzt werden, um Ihnen viel Arbeit abzunehmen. Das &amp;quot;per Hand verschieben&amp;quot; der E-Mails kann der Rechner nämlich für Sie automatisch erledigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Netscape heißt diese Funktion Filter (zu finden unter dem Menüpunkt Bearbeiten/ Nachrichtenfilter), Outlook-Express nennt sie Regeln (zu finden unter dem Menüpunkt Extras/Regeln/E-Mail). Outlook-Express verwendet eine Syntax für die Regeleinrichtung, die ziemlich selbsterklärend bzw. sprechend ist. Man muss nur eine Bedingung und anschließend eine Aktion definieren. Z. B.: Wenn ich eine Mail erhalte, die den Text [maus-L] in der Betreffzeile enthält, dann (Bedingung) verschiebe diese in den Ordner Genealogie/ Listen/maus-L.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide E-Mail-Programme (und auch andere) können eine große Anzahl von Filtern verarbeiten. Ein Filter kann aus mehreren Bedingungen aufgebaut sein, die mit und/oder kombiniert werden können. Für die genealogischen Mailinglisten ist die hier gezeigte Regel sicherlich ausreichend. Aber Sie können sich natürlich auch andere Filter definieren, wie: &amp;quot;Wenn eine Mail von abc@xyz.de kommt, dann verschiebe diese in den Ordner ...., oder dann lösche sie. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Sobald Sie Filter angelegt und aktiviert haben und Sie das nächste Mal Post von Ihrem Provider abholen, werden nun automatisch alle Mails gemäß den definierten Filtern sortiert. Sie finden also sofort automatisch alle Mails, die in der Maus-Mailingliste geschrieben wurden, im Ordner .../maus-L wieder. Ihr Posteingang enthält nur noch die Mails, für die Sie keine Regeln definiert haben. Natürlich wird durch den Einsatz von Ordnern und Filtern nicht das tatsächliche Mailaufkommen reduziert, aber der Aufwand, mit diesen E-Mails effektiv zu arbeiten. Als weitere Hilfen seien deshalb hier noch zwei Tipps gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Man muss nicht alles lesen!&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösen Sie sich unbedingt von dem Gedanken, dass Sie jede E-Mail lesen müssen. Das Gebiet regionaler genealogischen Mailinglisten ist manchmal so groß, das dort naturgemäß viele Fragen gestellt und diskutiert werden, die nur einen Bruchteil der Teilnehmer interessieren. Wieso macht man keine kleinere regionale Mailingliste? Diese machen erfahrungsgemäß erst dann Sinn, wenn eine gewisse Teilnehmerzahl (ca. 100) erreicht ist. Sind es weniger, ist das Mailaufkommen so gering, dass kein Austausch zu Stande kommt. Ist die Teilnehmerzahl viel größer, wird man irgendwann vor der Frage stehen, die Liste u. U. zu teilen (wie z.B. im Februar 2002 bei Schlesien-L, die in Niederschlesien-L und Oberschlesien-L aufgeteilt wurde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Betreffzeilen sind das A und O!&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch, dass sinnvolle, aussagekräftige Betreffzeilen benutzt werden, wird zweierlei erreicht. Erstens erkennt der potenzielle Leser auf den ersten Blick, ob es sich für ihn lohnt, den eigentlichen Text der Mail überhaupt anzusehen. Zweitens erweckt der Schreiber Interesse an seiner Mail. Ein Beispiel: Eine Betreffzeile: Suche Jan MEYER, Papenburg, geb. vor 1785 wird sicherlich von einem in Kiel suchenden Familienforscher gleich gelöscht. Andererseits wird jeder Papenburgforscher sofort hellhörig und will Ihre E-Mail lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alle Familienforscher die Betreffzeilen- Regel beherzigen, wenn Sie die in diesem Artikel beschriebenen Ordner und Filterregeln einsetzen, haben Sie persönlich erstens alle Mails schon einmal vorsortiert, können sie also sukzessive bearbeiten und zweitens können Sie so schon auf den ersten Blick einen Großteil der erhaltenen Mails löschen. Die restlichen E-Mails können Sie nun ganz entspannt lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wollen Sie überhaupt in Kauf nehmen, sich täglich mit so vielen E-Mails auseinanderzusetzen?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, als Familienforscher wissen Sie nie, wann genau die Mail geschrieben wird, auf die Sie vielleicht jahrelang gewartet haben? Bei der Teilnahme an Mailinglisten ist es wie mit dem berühmten toten Punkt in der Forschungsarbeit: irgendwann hat man den Zufallstreffer gefunden und dann geht&#039;s auf einmal wieder weiter. Also: an so vielen regionalen genealogischen Mailinglisten teilnehmen wie Sie wollen, massiv Ordner und Filter einsetzen und lieber einmal mehr eine Mail löschen, als den Zufallsfund zu verpassen. So werden und bleiben Sie bei minimalem Zeitaufwand Herr über Ihre E-Mails, auch wenn es 100 am Tag sind. (kpw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===GedBas-Meilensteine===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Datenbank wird immer größer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GedBas, die deutschsprachige Gedcom-Datenbank, hat im Februar 2002 einen weiteren Meilenstein erreicht. Über eine Million Datensätze sind inzwischen von über 1.000 Teilnehmern eingereicht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner Wermutstropfen aber bleibt: &amp;quot;Warum stellen nicht noch mehr Familienforscher ihre Daten in GedBas ein?&amp;quot; Vielfach sicherlich, weil sich der Einzelne &amp;quot;nicht traut&amp;quot;. Dabei ist es kinderleicht, in GedBas seine Daten einzuspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie schon eine FOKO-, GOV-, oder GedBas-Benutzerkennung, können Sie gleich loslegen. Fehlt Ihnen diese Kennung, füllen Sie das Formular http://gedbas.genealogy.net/Anmeldung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Ihre Kennung freigeschaltet wurde (dies wird Ihnen per E-Mail mitgeteilt), gehen Sie anschließend nach http://gedbas.genealogy.net/user. Nun werden Sie nach Ihrer Benutzerkennung und Ihrem Passwort gefragt. Nach korrekter Eingabe kommen Sie auf eine Seite, in der Sie den Punkt &amp;quot;zum Upload&amp;quot; auswählen. Mit dem Knopf &amp;quot;Durchsuchen&amp;quot; öffnet sich dann ein Fenster, in dem Sie auf der Festplatte Ihres PCs die gewünschte Gedcom-Datei auswählen, die Sie bereitstellen wollen. Sie entscheiden, ob die Besucher von GedBas diese Gedcom-Datei auch herunterladen oder nur die einzelnen Personendaten recherchieren können. Füllen Sie die entsprechenden Optionsfelder aus, klicken Sie auf &amp;quot;Abschicken&amp;quot; und schon sind Ihre Daten &amp;quot;drin&amp;quot; und können weltweit abgefragt werden. Einfacher geht&#039;s nicht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Familienforscher ist eine Präsentation seiner Forschungsergebnisse in GedBas übrigens eine sinnvolle Erweiterung zur privaten Homepage, denn eine große Datenbank wie GedBas wird viel häufiger gefunden und benutzt, als die vielen, nur schwer zu findenden Homepages. (kpw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zu viele Schlesien-Mails===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ober- und Niederschlesien jetzt mit getrennten Listen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1998 wurde die offene genealogische Mailingliste Schlesien-L@genealogy.net aus der Taufe gehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem inzwischen über 913 Familienforscher in der Liste eingetragen sind und sich das Mailaufkommen in der Liste auf ca. 40 Mails pro Tag belief, wurde die Liste nun in zwei separate Listen aufgeteilt, um den Mailverkehr in &amp;quot;beherrschbare&amp;quot; Bahnen zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachfolgelisten sind: Niederschlesien-L@genealogy.net für die ehemaligen Regierungsbezirke Liegnitz und Breslau sowie Oberschlesien-L@genealogy.net für den ehemaligen Regierungsbezirk Oppeln und die weiter östlich gelegenen Abstimmungsgebiete Ostoberschlesiens. Die Anmeldung schickt man per E-Mail an Niederschlesien-L-request@genealogy.net bzw. Oberschlesien-L-request@genealogy.net jeweils mit dem Betreff &amp;quot;subscribe&amp;quot;. Sie bekommen dann eine automatische Antwortmail, die Sie beantworten müssen - erst danach sind Sie für die Liste eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Mail an die &amp;quot;alte&amp;quot; Liste (Schlesien-L) wird automatisch in eine Anmeldung an beide Nachfolgelisten umgewandelt. Wenn Sie eine (oder beide) Anmeldungen bestätigen, sind Sie Listenmitglied und können Beiträge schreiben. Wählen Sie die Bestätigung entsprechend Ihrem Forschungsschwerpunkt. Sie können natürlich auch an beiden Listen teilnehmen. Crosspostings, d.h. gleichzeitige Mails an beide Listen, sollten jedoch sorgfältig abgewogen werden. (at, kpw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Software==&lt;br /&gt;
===Mit einem Klick===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kostenlose PDFMAILER&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Klick auf &amp;quot;Drucken&amp;quot; in irgendeinem Windows-Programm, den Druckertreiber &amp;quot;PDFMAILER&amp;quot; auswählen, und schon öffnet sich eine neue Mail mit dem eben bearbeiteten Dokument im Anhang - egal ob Text, Tabellenkalkulation oder Grafik. So funktioniert das kostenlose Programm, das man sich von der Website http://pdfmailer.de herunterladen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PDF ist das universelle Dateiformat, das jeder mit dem kostenlosen Acrobat Reader lesen kann, und mit dem sich Texte ebenso wie Bilder darstellen lassen - mit jedem Betriebssystem. Der Acrobat Reader funktioniert als Plugin im Browser ebenso wie allein, man kann ihn von http://www.adobe.de/acrobat herunterladen (aktuell ist Version 5.0). PDF-Dateien kann man nur anschauen, nicht verändern. Sie sind im Grunde eine Abbildung der Originaldatei, bei geringerer Dateigröße - ein Vorteil gerade für den Mailversand. Und sie können keine Viren enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auch einer der Vorteile beim Mail-Versand: Der Empfänger sieht z.B. bei einem Diagramm oder einer Ahnentafel nicht die Rohdaten, sondern nur die grafische Darstellung. Der andere Vorteil ist die Universalität der PDF-Datei. Der Empfänger braucht nicht dasselbe Programm wie der Absender zu betreiben, um dessen Datei zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kostenlose PDFMAILER ist die sparsamer ausgestattete Werbe-Version des käuflichen Programms. Jede damit verschickte Datei enthält eine Kopfzeile mit dem Text &amp;quot;PDFMAILER.DE - Kostenfrei und werbegesponsert PDF drucken und direkt per E-Mail versenden &amp;gt;Test it free www.pdfmailer.de&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation des kleinen Programms ist einfach. Der Hinweis am Ende, man solle die Druckereigenschaften einstellen, ist im wesentlichen für die käuflichen Versionen relevant; um das Programm zu nutzen, muss man nichts verändern und auch die &amp;quot;Registration&amp;quot; nicht ausfüllen. Insgesamt ist PDFMAILER ein praktisches kleines Werkzeug, problemlos in der Handhabung, hat allerdings gegenüber den in Heft 4/2001 der Computergenealogie, sowie im Newsletter 09/2001 vorgestellten PDF-Druckertreibern den Nachteil, dass es nur bis Format Din-A-3 &amp;quot;druckt&amp;quot;. Wer mehr über PDF-Druckertreiber wissen möchte, findet ausführliche Informationen auf http://www.eckhard-henkel.de/pdf, der Seite des Autors des oben genannten Artikels. (re)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissen==&lt;br /&gt;
===Grenzfrage===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Was sind die &amp;quot;Grenzen von 1937&amp;quot;?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deutschland in den Grenzen vom 31. Dezember 1937&amp;quot; ist ein die Gemüter immer wieder erhitzendes Schlagwort, aber woher stammt dieser Begriff und wie erklärt sich das Datum?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch ist der 31. Dezember 1937 offenkundig belanglos, denn in den Annalen der Chronisten findet sich kein Hinweis, der die sich auf dieses Datum stützende &amp;quot;Formel&amp;quot; historisch und präzise erklären könnte. Auch die Heranziehung gängiger Hilfsmittel bis hin zum Brockhaus bringt kein Licht ins Dunkel. Im rauchenden Kopf greift Hoffnungslosigkeit um sich, doch dann ... die erste (juristische) Eingebung. Klar doch - das Grundgesetz. Genau, da haben wir doch im Artikel 116 Absatz 1 eine Legaldefinition für den Begriff &amp;quot;Deutscher&amp;quot;, und in diesem Zusammenhang heißt es: &amp;quot;... in dem Gebiet des Deutschen Reiches nach dem Stande vom 31. Dezember 1937&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Blick in die überlieferten Protokolle des Parlamentarischen Rates macht sich neuerlich Ernüchterung breit. Über das magische Datum haben die Mütter und Väter unseres Grundgesetzes überhaupt nicht diskutiert - der 31. Dezember 1937 eine Selbstverständlichkeit? Eine wirklich harte Nuss, denn auch die (zunächst hoffnungsfroh) herangezogene juristische Literatur einschließlich aller namhaften Kommentatoren des Grundgesetzes hüllt sich mehr oder weniger in Schweigen. Also doch historisch ...?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesichert ist, dass schon die sogenannten &amp;quot;Siegermächte&amp;quot; am 5. Juni 1945 auf der &amp;quot;Potsdamer Konferenz&amp;quot; ein Deutschland in den Grenzen vom 31.12.1937 vor Augen hatten. Nachgewiesen ist dieses Datum auch im &amp;quot;Londoner Protokoll&amp;quot; vom 12. September 1944, denn dort heißt es: &amp;quot;Germany, within her frontiers as they were on the 31 December 1937 ...&amp;quot; (zitiert nach von Münch, Dokumente des geteilten Deutschlands, 1968, S. 25). Entstanden ist die Formel aber wohl auf der Konferenz der Außenminister am 30. Oktober 1943 in Moskau, auf der das besagte Datum erstmals diskutiert wurde (Isensee/Kirchhoff, Handbuch des Staatsrechts Staatsrechts Band I, § 5 Rdn. 15). Eine zeitlich noch frühere Verwendung ist jedenfalls nicht ersichtlich. Damit wäre der Ursprung des magischen Datums geklärt, aber (noch) nicht dessen Grund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sache nach ging es um die Festschreibung des völkerrechtlich anerkannten territorialen Umfangs Deutschlands bzw. des Deutschen Reiches, nachdem es im Zuge des 2. Weltkrieges eine Vielzahl völkerrechtswidriger territorialer Veränderungen gegeben hatte. Der letzen völkerrechtskonformen Gebietsveränderung innerhalb des Deutschen Reiches (Wiederangliederung des Saarlandes nach der Volksabstimmung vom 13. Januar 1935) folgte am 13. März 1938 die bereits militärisch erzwungene und damit völkerrechtswidrige Angliederung Österreichs. Der völkerrechtlich erforderliche &amp;quot;Stichtag&amp;quot; musste mithin vor März 1938 liegen. Im Ende des vorangehenden Jahres, dem 31. Dezember 1937, hat man deshalb ein völkerrechtlich zutreffendes und zugleich hinreichend einprägsames Datum gesehen. (hjw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Visitenkarte==&lt;br /&gt;
===Visitenkarte===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gesellschaft für Familienforschung in der Oberpfalz (GFO)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft für Familienforschung in der Oberpfalz (GFO) wurde 1991 gegründet und ist somit eine der jüngsten genealogischen Gesellschaften Deutschlands. Sie ist damals aus dem Bayerischen Landesverein für Familienkunde hervorgegangen und konzentriert sich auf einen der sieben Regierungsbezirke Bayerns, die Oberpfalz, wo sie private familienkundliche Forschungen unterstützt. Dank einer aktiven Öffentlichkeitsarbeit sind aus anfänglich 75 Mitgliedern inzwischen über 220 geworden. Damit hat die GFO dazu beigetragen, die Oberpfalz zu dem bayerischen Bezirk mit der höchsten Dichte an organisierten Familienforschern in der Bevölkerung zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die GFO hat sich in den nunmehr zehn Jahren ihres Bestehens sehr stark in der Fortbildung ihrer Mitglieder engagiert. Dies geschieht vor allem in den sieben regionalen Arbeitskreisen, mit denen die GFO in der Oberpfalz flächendeckend vertreten ist. In diesen Arbeitskreisen, ebenso wie am Vereinssitz in Regensburg, werden regelmäßig Vorträge zu jeder Art von Themen gehalten, die für den Familienforscher bedeutsam sind. Auch Leseübungen in alten Schriften sind ein wichtiger Bestandteil des von der GFO angebotenen Bildungsprogramms. Exkursionen, Sonderveranstaltungen, sowie die Beteiligung an Ausstellungen ergänzen das Angebot. Die Vereinsleitung ist so organisiert, dass die Leiter der regionalen Arbeitskreise automatisch auch Mitglieder eines erweiterten Vorstandes sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dreimal im Jahr erscheinende und ca. 30 Seiten umfassendes Mitteilungsblatt informiert die Mitglieder über die Vereinsveranstaltungen. Darüber hinaus veröffentlicht die GFO die Familienkundlichen Beiträge, die sich in der Regel mit einem genealogischen Thema, einer bestimmten genealogischen Quelle oder ähnlichem befassen und von denen seit 1991 26 Hefte erschienen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit geraumer Zeit informiert die GFO zusätzlich auch auf einer eigenen Homepage über die Aktivitäten des Vereins und der sieben regionalen Arbeitskreise. Mit einer im August 2001 ins Leben gerufenen vereinseigenen Mailing-Liste verfügt die GFO über ein weiteres Medium, um den Kontakt unter den Mitgliedern zu intensivieren und den Informationsfluss zu beschleunigen. An dieser Mailing-Liste beteiligen sich derzeit über 50 Mitglieder. Eine vereinseigene Bibliothek für die Oberpfalz in zentraler Lage in der Nähe von Schwandorf ergänzt das Informationsangebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reguläre Vereinsmitglieder zahlen einen Jahresbeitrag von 20 EUR; sie erhalten alle Veröffentlichungen der GFO. (Lore Pöppl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschrift:&lt;br /&gt;
GFO - Gesellschaft für Familienforschung in der Oberpfalz&lt;br /&gt;
c/o Max Pöppl Rachelstr. 12&lt;br /&gt;
93059 Regensburg Tel. 0941-42530&lt;br /&gt;
E-Mail: Lore.Max.Poeppl@t-online.de&lt;br /&gt;
Homepage: http://gfo.genealogy.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Jetzt online anmelden===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;54. Deutscher Genealogentag in Bremen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Motto &amp;quot;Über Bremen in die Welt&amp;quot; lädt Die Maus als diesjähriger Ausrichter im Namen der DAGV zum 54. Deutschen Genealogentag nach Bremen ein. Vom 20.-23. September werden den Besuchern des Genealogentages Vorträge rund um die Auswanderung geboten, aber auch viele genealogische Fachvorträge (wie Digitalisierung, DNA-Genealogie, etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Vorträgen wird ein Besichtigungsprogramm angeboten (Historische Stadtführung, Dombesichtigung, Archiv der Maus, Astrium mit dem Originalmodell der internationalen Raumstation und eine Exkursion nach Bremerhaven). Daneben bieten sich in Bremen weitere privat organisierte Ausflüge an zum Universum Science Center (http://www.universum.bremen.de), zum Focke-Museum (Bremer Landesgeschichte und Kultur) und zum Überseemuseum (Naturkunde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Sonnabend und Sonntag findet darüber hinaus noch eine grosse Ausstellung &amp;quot;Computergenealogie und Ahnenbörse&amp;quot; statt, zu der sich zur Zeit schon viele Softwarehersteller, Verlage, die Mormonen, Stammbaum- und Ahnentafelkünstler sowie Vereine angemeldet haben. Auch auf der Ausstellung werden diverse Vorträge zu Anfängerthemen (Familienforschung, Internet, Stammbaumkunst, Genealogieprogramme) geboten. Die Ausstellung kann an beiden Tagen kostenlos besucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Genealogentag gibt es eine ausführliche Website unter: http://www.genealogentag.de Dort finden Sie neben dem kompletten Programm auch ein Online-Anmeldeformular sowie Anreisepläne und Unterkunftsmöglichkeiten. (kpw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vereinsnachrichten in Kürze&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das erste Datenbank-Dutzend ist voll&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen e. V. (VFFOW) nutzt für seine Mitgliederverwaltung und zur Verbesserung der Forscherkontakte als zwölfter genealogischer Verein das vom Verein für Computergenealogie bereitgestellte System einer Vereinsdatenbank. Die Vereinsdatenbank des VFFOW ist unter der URL http://db.genealogy.net/VFFOW zu erreichen. Die darüber hinaus zur Verfügung stehenden Datenbanken der übrigen Vereine finden sich unter der URL http://db.genealogy.net. Genealogische Vereine, die Interesse daran haben, ebenfalls eine Vereinsdatenbank einzurichten, sollten sich mit Herbert Juling - juling@lesum.de - in Verbindung setzen. (hjw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Computergenealogie regional&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele regionale Vereine haben seit Jahren ihre regelmäßigen Treffen, bei denen sich die Mitglieder sehen, kennen lernen und Erfahrungen austauschen. Bei überregionalen Vereinen beschränkt sich dies meist auf die einmal im Jahr stattfindende Jahreshauptversammlung. Nicht so beim Verein für Computergenealogie (CompGen), der seit Frühjahr 1999 seinen Mitgliedern ein regelmäßiges Treffen in Bremen bietet, zusammen mit der Maus, und seit Januar 2002 auch in Hamburg, dort mit der Genealogischen Gesellschaft Hamburg. Für die Mitglieder und interessierten Gäste heißt es am letzten Dienstag im Monat in Hamburg und am letzten Donnerstag im Monat in Bremen: Onliner Treffen der &amp;quot;Internet-Genealogen&amp;quot;. (as)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Termine&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Monat März sind 25 genealogische Termine in Bayreuth, Bielefeld, Bremen (2x), Bonn, Germeringen, Hamburg (5x), Hanau, Kempten, Köln, Mönchengladbach, Münster, Nürnberg (2x), Oldenburg, Osnabrück, Randersacker, Raunheim, Regensburg, Sindelfingen, Stuttgart im &amp;quot;genealogischen Kalender&amp;quot; eingetragen. Die Inhalte der Veranstaltungen, sowie Uhrzeiten, Ortsangaben und Veranstalter finden Sie unter http://www.genealogy.net/gene/kalender.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaleidoskop==&lt;br /&gt;
===Bäume für alles===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine Glosse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt viele Bäume: gewöhnliche Wald- und Wiesenbäume, Kabelbäume für Informatiker, Purzelbäume für Leistungssportler, Schlagbäume gegen Andere, Maibäume für Maibocktrinker, Kratzbäume für Katzen - und nicht zuletzt: &amp;quot;Stammbäume&amp;quot; als die allerliebsten für uns Ahnen- und Familienforscher. Das könnte man wenigstens meinen, wenn man den SPIEGEL-Newsletter vom Dezember 2001 und den FOCUS Nr.2/2002 über &amp;quot;Weihnachten unterm Stammbaum&amp;quot; und &amp;quot;Suche nach den Wurzeln&amp;quot; gelesen hat. Die Aufmerksam der Presse schmeichelt uns natürlich grundsätzlich, wo wir doch wegen unseres stillen, kontemplativen Hobbys selbst keine Pressekampagne für unsere Stammbäume machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im Detail sind wir nun gewaltig verunsichert, was die Bäume angeht. Da fachsimpeln doch diese neugierigen Journalisten über die Symbolik des Baumes von den Wurzeln bis zu den Zweigspitzen, dass einem Hören und Sehen vergeht! Da wird in den Stammbaum geklettert, Schüler sammeln Ahnen für den Stammbaum, andere suchen Stammbäume im Internet oder rutschen den Stammbaum hinunter bis Adam und Eva, computern dreidimensional im Stammbaum Deluxe. Da wipfeln Stammbäume in uralten Dynastien und die Stammbaumpflege geht bis in die Feinwurzeln usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugegeben, es wurden viele unterschiedliche Experten interviewt, normale &amp;quot;Stammbaumstrichler&amp;quot;, Computergenealogen, Internetgenealogen, Berufsgenealogen und sogar Historiker. Sie alle gaben ihr bestes Wissen aus ihren Stammbäumen preis. Einer hatte sogar sieben Brüder als &amp;quot;direkte&amp;quot; Vorfahren zu bieten. Manche hatten im Stammbaum Karl den Großen, den berüchtigten Abhacker heiliger Bäume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leser dieser Artikel aber ist verwirrt im Geflecht der Wipfel und Wurzeln, im Unten und Oben der Stammbäume. Klettern nun die Vorfahren am Stammbaum hinauf und die Nachfahren hinunter, oder umgekehrt? Fragen über Fragen: Was ist ein Stammbaum? Gibt es mehrere Sorten, mit und ohne Wurzeln? Was ist mit den Früchten, die nicht weit vom Stamme fallen? (Hans-Peter Wessel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Der Verfasser hat der Redaktion mitgeteilt, dass ihm beim Schreiben die Anführungszeichen ausgegangen sind).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolf</name></author>
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