<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://genwiki39.genealogy.net/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Wunschhofer</id>
	<title>GenWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://genwiki39.genealogy.net/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Wunschhofer"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Wunschhofer"/>
	<updated>2026-09-14T19:12:19Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.39.13</generator>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Galen,_von&amp;diff=776135</id>
		<title>Galen, von</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Galen,_von&amp;diff=776135"/>
		<updated>2009-12-26T09:09:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Historische Hierarchie&#039;&#039;&#039; [[Regional]] &amp;gt; [[Historische deutsche Staaten]] &amp;gt; [[Grafschaft Mark]] &amp;gt; [[Adel in der Grafschaft Mark]] &amp;gt; Galen, von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
*  [[Gahlen (Familienname)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Die zuerst im Gefolge der Grafen von Kleve auftretende Familie von Galen ist seit dem 13. Jahrhundert im Raum zwischen Hamm und Soest nachweisbar. Zunächst wurden sie als Burgmannen zur Mark genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptlinien ==&lt;br /&gt;
Da die von Galen im 14. Jahrhundert auf [[Haus Vellinghausen]] und [[Haus Dinker]] saßen, gingen von diesen Häusern die beiden Hauptlinien aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== von Galen zu Dinker ===&lt;br /&gt;
Die Linie zu Dinker, die 1410 durch Heirat Ermelinghof erwarb, erlosch Anfang des 19. Jahrhunderts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lage ====&lt;br /&gt;
* [[Haus Dinker]] und [[Haus Vellinghausen]]&lt;br /&gt;
** Gemeinde [[Welver]]&lt;br /&gt;
*** [[Kreis Soest]]&lt;br /&gt;
* historisch&lt;br /&gt;
** [[Grafschaft Mark]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== von Galen zu Vellinghausen ===&lt;br /&gt;
Die Linie zu Vellinghausen sicherte sich durch eine Doppelheirat 1551 und 1566 Bisping und Romberg und fasste auf diese Weise Fuß im Fürstbistum Münster. Vellinghausen selbst ging infolge einer Erbteilung im Jahre 1566 der Familie verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.06.1355 Rotger von Galen zu Velinckhusen bekundet, dass er zur Ehre Gottes und aus Liebe zur Kirche in Hesne (Heeßen) das Land bei Walstede, das Arnold von Kamene (Kamen) in Ahlen zu Lehen trage, zur Hälfte dem Rektor des Marienaltares, Jacobus, gegeben habe für 2 Jahresmessen mit Vigilien für die von Galen. Für die andere Hälfte sollen die [[Kirchenmeister]] ein Wachslicht am Marienaltar unterhalten, &amp;quot;dat men entfengen soll, wanner dat men unses Heren lichnam upheven will.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Quelle: Urkunde Diözesanarchiv Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generationswechsel ===&lt;br /&gt;
* Dietrich von Galen zu Vellinghausen  oo 1541 Margaretha von Vollenspit, Erbtochter von [[Haus Heidemühle]], Kinder:&lt;br /&gt;
** Dietrich von Galen zu Vellinghausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generationswechsel ===&lt;br /&gt;
* Dietrich von Galen zu Vellinghausen oo Bernarda von Wulff gt. Lüdinghausen (E: Bernh. Wv. Wulff zu Lüdinghausen oo Clara Agn. V. Freydag, Erbin von Bisping), Erbin von Bisping, Kinder:&lt;br /&gt;
** Dietrich von Galen zu Bisping&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vellinghausen und Niederheidemühlen ====&lt;br /&gt;
Vellinghausen und [[Haus Heidemühle|Niederheidemühlen]] gingen 1569 durch Heirat an die von Neheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linie zu Bisping und Romberg ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
* [[Haus Bisping]] &lt;br /&gt;
** [[Rinkerode (Drensteinfurt)]]&lt;br /&gt;
* [[Haus Romberg]]&lt;br /&gt;
** [[Ascheberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generationswechsel ===&lt;br /&gt;
* Dietrich von Galen zu Bisping oo Catharina von Hoerde zu Stoermede (Eringerfeld), (E: Christioph v. Hoerde zu Stoermede (Eringerfeld) oo Cath. v. Haxthausen), Kinder:&lt;br /&gt;
** Joh. Heinr. von Galen zu Assen u. Bisping&lt;br /&gt;
** Christoph Bernhard v. Galen, Bischof und Fürst von Münster, * Forsthaus Bisping (Gemeinde Rinkerode, heute zu Drensteinfurt) 12.10.1606, † Ahaus 19.09.1678&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bischof Christoph Bernhard von Galen ===&lt;br /&gt;
Insbesondere während der Regierungszeit des münsterischen Bischofs Christoph Bernhard von Galen (1650–1678), dessen umfangreicher Nachlass dem Archiv zugeführt wurde, wurde der Besitz im [[Fürstbistum Münster]] planmäßig ausgebaut. 1653 kaufte Bischof Christoph Bernhard von der Familie von Ketteler für seinen Bruder Heinrich die [[Haus Assen|Herrlichkeit Assen]]. 1663 stiftete er für seine Familie das reich ausgestattete Erbkämmereramt des Bistums und fundierte Familienpräbenden in den Domkapiteln Münster 1662, Minden 1665 und 1677, Worms 1667, Osnabrück 1668 und in den &#039;&#039;&#039;Stiften Freckenhorst&#039;&#039;&#039; 1654, &#039;&#039;&#039;Nottuln&#039;&#039;&#039; 1663 und &#039;&#039;&#039;Wietmarschen&#039;&#039;&#039; 1670. 1664–66 wurden die Güter [[Haus Neuengraben]], 1670 [[Haus Dinker]] und [[Haus Heede]] erworben. Die angestrebte reichsunmittelbare Stellung konnte der Bischof seiner Familie allerdings nicht verschaffen. Fehl schlug der Versuch, die 1675 von den Schweden eroberten Ämter im Herzogtum Bremen zu einer Reichsherrschaft erheben zu lassen. Als Ersatz wurden 1677 das reichsritterschaftliche Gut [[Haus Daisbach]] in der [[Wetterau]] erworben (1777 verkauft) und die [[Herrlichkeit Dinklage]] geschaffen, mit der das Drostenamt des [[Amt Vechta (historisch)|Amtes Vechta]], verbunden wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linie zu Assen und Bisping ==&lt;br /&gt;
* Joh. Heinr. von Galen zu Assen u. Bisping oo Anna Elisabeth von der Recke zu Steinfurt (E: Joh. v.d. Recke oo Mechth. v. Galen zu Ermlinghoff) , Kinder:&lt;br /&gt;
** Heinrich Ludger von Galen * 26.06.1675 (trat 1682 dem Johanniter Orden bei)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterer Gütererwerb ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Christoph Bernhards 1678 wurden im [[Amt Vechta (historisch)|Amt Vechta]] die Güter [[Haus Norberding]] 1693–96, [[Haus Querlenburg]] 1721, [[Haus Harme]] 1725, Haus [[Südholz-Tribbe]] 1755, [[Haus Hopen]] 1805 und [[Haus Südholz-Quernheim]] 1812 gekauft, wodurch die an sich schon starke Stellung der Familie in Raum Vechta weiter gefestigt wurde. Vor den Toren von Münster erstand ab 1721 die [[Haus Friedrichsburg]], 1726 und 1758 wurde der Besitz südlich von Münster durch den Erwerb von [[Haus Göttendorf]] und [[Haus Ottmarsbocholt]] vorteilhaft abgerundet. Durch den Kauf von [[Haus Landegge]] konnte der Besitz in [[Heede]] und im [[Emsland]] erweitert werden. Mit [[Haus Harderburg]] schließlich, das 1846 gekauft wurde, wurde eine Brücke zwischen den Besitzungen im Münsterland und im südlichen Oldenburg geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliografie ==&lt;br /&gt;
* W. Kohl, Christoph Bernhard von Galen, Münster 1964. &lt;br /&gt;
* C. Heitmann, Kardinal von Galen und seine Ahnen, Dinklage 1975.&lt;br /&gt;
* C. Heitmann, Die Familie von Galen, 3. verb. Auflage, 372 Seiten (2007). Nur bei Pfarrer Clemens Heitmann zu erwerben. Anschrift: St. Maria Goretti, An der Querlenburg 14 , 49393 Lohne/Brockdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archive ==&lt;br /&gt;
Die mit den Gütern erworbenen Archive sind in einem Zentralarchiv zusammengefasst worden, das sich zunächst im Galen&#039;schen Hof in Münster befand, im 2. Weltkrieg dann nach Neuengraben überführt wurde. Der damals in Münster verbliebene umfangreiche Kartenbestand ist bei der Bombardierung Münsters verbrannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Archiv Assen (Gemeinde Lippetal) ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bestand: A Assen&#039;&#039;&#039;, siehe [[Haus Assen]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bestand Exekutorien&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** 307 Akten (17.-20. Jhdt.)&lt;br /&gt;
*** Darin Nachlass des münsterischen Bischofs Christoph Bernhard von Galen († 1678); Galen&#039;sches Konvikt in Münster; Nachlass des Domherrn Ferdinand Benedikt von Galen († 1727); Nachlass des Domherrn Franz Heinrich Christian von Galen († 1712). &lt;br /&gt;
**** &#039;&#039;&#039;Findbuch P 11/13&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bestand: F Familiensachen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** 848 Akten (16.-20. Jhdt.)&lt;br /&gt;
*** Darin: Familiengeschichte, Ahnentafeln; Privilegien; Geburts-, Tauf- und Trauurkunden, Eheverträge, Testamente, Erbverträge; Personalien zu einzelnen Mitgliedern der Familie von Galen. - Güter in Kurland (16.-17. Jhdt.); Prozess Morrien ca. Dietrich von Galen (17. Jhdt.); Domdechanei Münster (18. Jhdt.).&lt;br /&gt;
**** &#039;&#039;&#039;Findbuch P 11/8&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bestand: P Privatfideikommiß&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** 466 Akten (16.-20. Jhdt.)&lt;br /&gt;
*** Darin: Erbfolge,  Abfindungen,  Verzichte der Familie  von  Galen; Güter; Stiftungen, Rechtssachen; Rechnungen.&lt;br /&gt;
**** &#039;&#039;&#039;Findbuch P 11/10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bestand: Pb Familienpräbenden&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** 154 Akten (17.-19. Jhdt.)&lt;br /&gt;
*** Darin: Präbenden der Familie von Galen in den Domkapiteln Münster, Osnabrück, Worms, Minden, Paderborn, Hildesheim, Mainz, Magdeburg und Halberstadt; Malteser Fundation(1678-1716); Stiftspräbenden in Freckenhorst,Nottuln und Wietmarschen. &lt;br /&gt;
**** &#039;&#039;&#039;Findbuch P 11/9&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bestand: 15. Häuser in Münster und Rheine&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Der Galen&#039;sehe Hof am Neuplatz zu Münster gehörte ursprünglich den Grafen von Bentheim, die ihn 1699 an die von Cochenheim verkauften. 1756 wurde er vom Erbkämmerer Wilhelm Ferdinand von Galen gekauft. 1766 kaufte derselbe von der Äbtissin zu Überwasser in Münster das Vikarienhaus auf der Wilmerstege. 1784 wurde der alte Hofgarten hinter dem Fraterhaus in Münster gekauft, der 1871 wieder verkauft wurde. Der Galen&#039;sehe Hof an der Clemensstraße ist ca. 1662 erworben worden.&lt;br /&gt;
*** 68 Akten (16.-20. Jhdt.)&lt;br /&gt;
**** Darin &#039;&#039;&#039;Münster&#039;&#039;&#039;: Hof am Neuplatz (Vorbesitzer Graf von Bentheim, von Cochenheim); Vikarienhaus an der Wilmerstege; ehemals fürstlicher Hofgarten; Haus Bäckergasse Nr. 25; Hof und Häuser an der Hundestege bzw. Clemensstraße; kleiner Galen&#039;scher Hof an der Frauenstraße; Assen&#039;scher Hof im Breul; Kapuzinerkloster. - Haus in &#039;&#039;&#039;Rheine&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Archiv [[Haus Assen]] des Christoph Bernhard [[Galen, von|Graf von Galen]].&lt;br /&gt;
** Eigentümer: Christoph Bernhard Graf [[Galen, von|Graf von Galen]].&lt;br /&gt;
*** Die wichtigsten Archivteile sind auf Mikrofilm einsehbar.&lt;br /&gt;
**** &#039;&#039;&#039;[http://www.lwl.org/LWL/Kultur/Archivamt/Ueberblick/index2_html  Benutzung erfolgt nur über das Westfälische Archivamt.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://home.wanadoo.nl/audeman/vHelsd.htm  Genealogie betr. van Galen] &lt;br /&gt;
* [http://home.hccnet.nl/y.h.v.galen/&amp;quot;....proberen wij zoveel mogelijk families &amp;quot;van Ga(a)len&amp;quot; in kaart te brengen.&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [http://www.welt.de/data/2004/06/19/293303.html Familienbesitz der Grafen von Galen bei Sotheby&#039;s Amsterdam]&lt;br /&gt;
* [http://www.jvgalen.demon.nl/overvangalen.html Jan van Galen, de zeeheld, geb. Essen (D) 1604]&lt;br /&gt;
* [http://www.goantiques.com/detail,2004-sothebys-asterdam,863980.html 2004 Sotheby&#039;s Asterdam The Graf Von Galen Collection 5/5/04]&lt;br /&gt;
* [http://home.wanadoo.nl/noenvy4/index.htm  &#039;&#039;&#039;Zu Genealogien von Galen&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adelssitz in der Grafschaft Mark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adel im Fürstbistum Münster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Herzfeld_(Lippetal)/Forscherkontakte&amp;diff=356520</id>
		<title>Herzfeld (Lippetal)/Forscherkontakte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Herzfeld_(Lippetal)/Forscherkontakte&amp;diff=356520"/>
		<updated>2007-10-12T21:27:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Familien in Lippetal-Herzfeld, die bereits erforscht werden ==&lt;br /&gt;
Quelle: Arbeitskreis [[Familienforschung in Lippetal|&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Familienforschung in Lippetal&amp;quot;&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
{|width=&amp;quot;95%&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; style=&amp;quot;margin:1em 1em 1em 0; border-style:solid; border-width:1px; border-collapse:collapse; empty-cells:show;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|bgcolor=&amp;quot;gainsboro&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Familienname,	Ort&#039;&#039;&#039;	&lt;br /&gt;
|bgcolor=&amp;quot;gainsboro&amp;quot;|&#039;&#039;&#039; 	Forscher	&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bgcolor=&amp;quot;gainsboro&amp;quot;|&#039;&#039;&#039; 	E-mail	&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bgcolor=&amp;quot;gainsboro&amp;quot;|&#039;&#039;&#039; 	Telefon	&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Abel	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	[[Benutzer:TLaumeier|Laumeier, Christine]]	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Beckvogt	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	[[Benutzer:TLaumeier|Laumeier, Christine]]&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Bercken	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Peus, Dr. Egon	&lt;br /&gt;
| 	peus@aonlinehome.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Berens gt. Klocke	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Bergmann	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Bielefeld	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Bitter	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Bitter	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Rump, Volker	&lt;br /&gt;
| 	RumpV@aol.com	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Brede	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Breye	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Brockmann	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	[[Benutzer:TLaumeier|Laumeier, Christine]]	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Brockmann *	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Bröggelwirth	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Heimann, Robert	&lt;br /&gt;
| 	robradix@yahoo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Bröggelwirth	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	[[Benutzer:TLaumeier|Laumeier, Christine]]	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Bröggelwirth *	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Buddevoss	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	[[Benutzer:TLaumeier|Laumeier, Christine]]	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Buddevoss	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Rump, Volker	&lt;br /&gt;
| 	RumpV@aol.com	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Bultmeier	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Erlenkötter, Heinz	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 	02923-452	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Büren	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Tegler, Dieter	&lt;br /&gt;
| 	dieter.tegler@msn.com	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Buschmann	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Söthe, Herbert J.K.	&lt;br /&gt;
| 	herbert-soethe@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Coesfeld	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Dabrock	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Söthe, Herbert J.K.	&lt;br /&gt;
| 	herbert-soethe@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Dohmann	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Söthe, Herbert J.K.	&lt;br /&gt;
| 	herbert-soethe@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Dörnberg/Dornberg	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	[[Benutzer:Elisabeth_Frische|Frische, Elisabeth]]	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Dreier	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	[[Benutzer:Elisabeth_Frische|Frische, Elisabeth]]	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Dreier	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Kötter, Rudolf	&lt;br /&gt;
| 	Rudolf.Koetter@t-online.de	&lt;br /&gt;
| 	02864-4228	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Dreier	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Tegler, Dieter	&lt;br /&gt;
| 	dieter.tegler@msn.com	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Dreyer	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	[[Benutzer:Elisabeth_Frische|Frische, Elisabeth]]	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Ebbert	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Ebbert	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Söthe, Herbert J.K.	&lt;br /&gt;
| 	herbert-soethe@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Ebbinghaus	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Rump, Volker	&lt;br /&gt;
| 	RumpV@aol.com	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Edelkötter	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Erlenkötter, Heinz	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 	02923-452	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Edelkötter	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	[[Benutzer:Elisabeth_Frische|Frische, Elisabeth]]	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Ellies, Illies	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Rump, Volker	&lt;br /&gt;
| 	RumpV@aol.com	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Erlenkötter	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Erlenkötter, Heinz	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 	02923-452	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Erlenkötter	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	[[Benutzer:Elisabeth_Frische|Frische, Elisabeth]]	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Essel	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	[[Benutzer:TLaumeier|Laumeier, Christine]]&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Essel *	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Farwick	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Freitag	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Freitag	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Tegler, Dieter	&lt;br /&gt;
| 	dieter.tegler@msn.com	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Friderici	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Frische	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Fuest	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Heimann, Robert	&lt;br /&gt;
| 	robradix@yahoo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Fullenkemper	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Heimann, Robert	&lt;br /&gt;
| 	robradix@yahoo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Gottlob	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Deiters, Eva	&lt;br /&gt;
| 	EvaDeiters@aol.com	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Gottlob	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Grabenschräder	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Grabenschröer	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Grabenschröer	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Heimann, Robert	&lt;br /&gt;
| 	robradix@yahoo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Gröne	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Grote	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Hagedorn	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Hagedorn	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	[[Benutzer:TLaumeier|Laumeier, Christine]]	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Haggenei	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	[[Benutzer:TLaumeier|Laumeier, Christine]]	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Haselhorst	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	[[Benutzer:TLaumeier|Laumeier, Christine]]	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Haskebrügge *	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Hegemann	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Wördenweber, Reinhold	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 	02923-532	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Heimann	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Heimann *	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Heismann	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Helmig	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Hildenhagen	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bierhaus, Felix	&lt;br /&gt;
| 	info@felixbierhaus.de	&lt;br /&gt;
| 	02923-7314	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Hinse	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Laumeier, Christine	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Hockenschnieder	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	[[Benutzer:TLaumeier|Laumeier, Christine]]	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Hohoff *	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Hölscher	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Hölter	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Hölter	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Heimann, Robert	&lt;br /&gt;
| 	robradix@yahoo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Holthoff	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Wördenweber, Reinhold	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 	02923-532	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Höntrup	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Deiters, Eva	&lt;br /&gt;
| 	EvaDeiters@aol.com	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Hosmann	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Söthe, Herbert J.K.	&lt;br /&gt;
| 	herbert-soethe@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Hunke	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Tappe, Ursula	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 	02923-285	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Husemann	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Husemann	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	[[Benutzer:TLaumeier|Laumeier, Christine]]	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Husemann	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Söthe, Herbert J.K.	&lt;br /&gt;
| 	herbert-soethe@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Illies	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Laumeier, Christine	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Illies	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Rump, Volker	&lt;br /&gt;
| 	RumpV@aol.com	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Jockenhövel	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Kaldewey 	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Kaldewey 	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Heimann, Robert	&lt;br /&gt;
| 	robradix@yahoo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Kaldewey *	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Kalthoff	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Wördenweber, Reinhold	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 	02923-532	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Kaup	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Kaup	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Kaup	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	[[Benutzer:TLaumeier|Laumeier, Christine]]	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Kersting	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Kleine *	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Knierbein	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Knierbein	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Knolle	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Söthe, Herbert J.K.	&lt;br /&gt;
| 	herbert-soethe@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Knoop	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Koch	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Kock	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Peus, Dr. Egon	&lt;br /&gt;
| 	peus@aonlinehome.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Kortmann	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Krüger	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Kuhlbusch	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Lemme *	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Lepper in der Wörde *	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Linnemann	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Lohmann	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Lohmann	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Lohmann	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	[[Benutzer:TLaumeier|Laumeier, Christine]]	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Lönne	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	[[Benutzer:TLaumeier|Laumeier, Christine]]	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Lötte	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Heimann, Robert	&lt;br /&gt;
| 	robradix@yahoo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Lötte	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	[[Benutzer:TLaumeier|Laumeier, Christine]]	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Mackenbrock	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	[[Benutzer:TLaumeier|Laumeier, Christine]]	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Melcher	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Mester	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	[[Benutzer:EMDeiters|Deiters, Eva]]	&lt;br /&gt;
| 	EvaDeiters@aol.com	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Mester	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Möllenhoff	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Deiters, Eva	&lt;br /&gt;
| 	EvaDeiters@aol.com	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Möllenhoff	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Muckhoff	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Muckhoff	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Tegler, Dieter	&lt;br /&gt;
| 	dieter.tegler@msn.com	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Multhaup	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Söthe, Herbert J.K.	&lt;br /&gt;
| 	herbert-soethe@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Mußhoff *	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Nölke	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Nölke	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Rump, Volker	&lt;br /&gt;
| 	RumpV@aol.com	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Nolte	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Nottelmann	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Laumeier, Christine	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Oeding	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Ostorp	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Peppinghege	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Peppinghege	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Söthe, Herbert J.K.	&lt;br /&gt;
| 	herbert-soethe@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Pieper	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Pieper (Dorf)	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Plate	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Plate	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Pogge	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Pogge	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Laumeier, Christine	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Poll	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Heimann, Robert	&lt;br /&gt;
| 	robradix@yahoo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Pöpsel	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Laumeier, Christine	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Pöpsel *	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Quante	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Quante	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Laumeier, Christine	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Rawe/Rave	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Reinicke	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Heimann, Robert	&lt;br /&gt;
| 	robradix@yahoo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Renner	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Laumeier, Christine	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Rinsche	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Laumeier, Christine	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Rinsche *	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Römer	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Roxel	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Roxel	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Rottwinkel, Michael	&lt;br /&gt;
| 	michael.rottwinkel@web.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Sandvoss	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schachtrup	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Rump, Volker	&lt;br /&gt;
| 	RumpV@aol.com	&lt;br /&gt;
| 	02307-281270	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schlenkenschneider	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Heimann, Robert	&lt;br /&gt;
| 	robradix@yahoo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schlenkenschneider *	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schlüppener	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schöling	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Laumeier, Christine	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schomaker	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Schomacher, Magdalene	&lt;br /&gt;
| 	nesms@web.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schrull	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Heimann, Robert	&lt;br /&gt;
| 	robradix@yahoo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schulte	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schulte Herzfeld	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schulte Herzfeld	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Laumeier, Christine	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schulte Höntrup *	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schulte Köntrup *	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schulte Rassel	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schulte Rassenhövel	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Laumeier, Christine	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schulte Schachtrup	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Laumeier, Christine	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schulte Schachtrup	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Söthe, Herbert J.K.	&lt;br /&gt;
| 	herbert-soethe@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schulte Schachtrup *	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Wunschhofer, Dr. Jörg	&lt;br /&gt;
| 		&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schulte Schachtrup *	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schulte Speckmann	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schulte, Carl	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Lutter, Heinrich	&lt;br /&gt;
| 	heinrich.lutter@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schultenkamp	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schumacher	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schürbrock	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Erlenkötter, Heinz	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 	02923-452	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schürmann	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schwarte	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Rump, Volker	&lt;br /&gt;
| 	RumpV@aol.com	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Severin	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Sigge	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Speckmeier	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Kötter, Rudolf	&lt;br /&gt;
| 	Rudolf.Koetter@t-online.de	&lt;br /&gt;
| 	02864-4228	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Stemmer	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Heimann, Robert	&lt;br /&gt;
| 	robradix@yahoo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Stratböcker	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Stratbücker	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Laumeier, Christine	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Struhmann	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Laumeier, Christine	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Strumann	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Strunk	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Laumeier, Christine	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Strunk *	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Stuckmann	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Stuckmann	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Laumeier, Christine	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Stuckmann	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Rump, Volker	&lt;br /&gt;
| 	RumpV@aol.com	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Suermann	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Tappe	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Tappe	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Tappe, Ursula	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 	02923-285	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Tappe *	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Temper	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Tiemann *	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Uhlentrup	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Laumeier, Christine	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Vellmann	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Laumeier, Christine	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Vellmann *	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Venne	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Vielhaber	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Vielhaber	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Söthe, Herbert J.K.	&lt;br /&gt;
| 	herbert-soethe@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Völking *	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Voss (Schachtrup)	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Voß zu Schachtrup	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Webel	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Westerhoff	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Westerhoff (beide)	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Westhoff	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Söthe, Herbert J.K.	&lt;br /&gt;
| 	herbert-soethe@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Wibbelt	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Wibbelt	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Laumeier, Christine	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Wienhage/n	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Willenbrink	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Willenbrink	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Laumeier, Christine	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Willenbrink *	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Wilmer	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Wilmers	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Söthe, Herbert J.K.	&lt;br /&gt;
| 	herbert-soethe@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Withoet	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Wördenweber	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Frische, Elisabeth	&lt;br /&gt;
| 	elisabeth.frische@web.de	&lt;br /&gt;
| 	02571-2016	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Wördenweber	,	Herzfeld	&lt;br /&gt;
| 	Wördenweber, Reinhold	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 	02923-532	&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; &#039;&#039;&#039;die hier gekennzeichneten Familiennamen enthalten komplett abgeschlossene Genealogien!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- gesperrt&lt;br /&gt;
==Forscherkontakte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier in Herzfeld forschen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Benutzer:EMDeiters|&#039;&#039;&#039;Eva Deiters, Wadersloh&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
*[[Benutzer:Elisabeth_Frische|&#039;&#039;&#039;Elisabeth Frische, Greven/Westf.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
*[http://home.arcor.de/christine-laumeier/ &#039;&#039;&#039;Christine Laumeier, Oelde/Westf.&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.manfred-quante.de &#039;&#039;&#039;Manfred Quante, Köln&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
*[[Benutzer:Rentnerpaul|&#039;&#039;&#039;Paul Suermann, Lippetal&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forscherkontakte erreichen Sie über Elisabeth Frische, Greven/Westf., &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mitglied im Arbeitskreis [[Familienforschung in Lippetal|&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Familienforschung in Lippetal&amp;quot;&#039;&#039;&#039;]] im &amp;quot;Brücke e.V. - Verein für Geschichte und Heimat Lippetal&amp;quot;&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forscherkontakte Nordrhein-Westfalen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Lippborg/Forscherkontakte&amp;diff=356519</id>
		<title>Lippborg/Forscherkontakte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Lippborg/Forscherkontakte&amp;diff=356519"/>
		<updated>2007-10-12T21:23:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Erforschte Familien in Lippetal-Lippborg ==&lt;br /&gt;
Quelle: Arbeitskreis [[Familienforschung in Lippetal|&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Familienforschung in Lippetal&amp;quot;&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
{|width=&amp;quot;95%&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; style=&amp;quot;margin:1em 1em 1em 0; border-style:solid; border-width:1px; border-collapse:collapse; empty-cells:show;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|bgcolor=&amp;quot;gainsboro&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Familienname,	Ortschaft&#039;&#039;&#039;	&lt;br /&gt;
|bgcolor=&amp;quot;gainsboro&amp;quot;|&#039;&#039;&#039; 	Forscher	&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bgcolor=&amp;quot;gainsboro&amp;quot;|&#039;&#039;&#039; 	E-mail	&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bgcolor=&amp;quot;gainsboro&amp;quot;|&#039;&#039;&#039; 	Telefon	&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Anepoth	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Becker	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Kaup, Renate	&lt;br /&gt;
| 	renate.kaup@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Bockey *	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Bröggelwirth	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Heimann, Robert	&lt;br /&gt;
| 	robradix@yahoo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Buck *	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Bütfering	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Cliewe gt. Günnewig	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Hügel, Holger	&lt;br /&gt;
| 	holger@huegel-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Coesfeld	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Frölich, Winfried	&lt;br /&gt;
| 	winfried.froelich@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Dabrock	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Dabrock	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Söthe, Herbert J.K.	&lt;br /&gt;
| 	herbert-soethe@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Ellies	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Engbert	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Farwick	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Homann, Dieter	&lt;br /&gt;
| 	diehom@gmx.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Fröhlich	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Frölich, Winfried	&lt;br /&gt;
| 	winfried.froelich@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Fröhlich	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	[[Benutzer:TLaumeier|Laumeier, Christine]]	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Frölich *	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Fuest	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Heimann, Robert	&lt;br /&gt;
| 	robradix@yahoo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Fullenkemper	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Heimann, Robert	&lt;br /&gt;
| 	robradix@yahoo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Geißler	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Schlösser, Udo	&lt;br /&gt;
| 	udo.schloesser@gmx.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Gerdinholte	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Häming, Josef	&lt;br /&gt;
| 	J.Haeming@wggf.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Grabenschröer	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Heimann, Robert	&lt;br /&gt;
| 	robradix@yahoo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Graskamp	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Häming, Josef	&lt;br /&gt;
| 	J.Haeming@wggf.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Günnewig	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	[[Benutzer:TLaumeier|Laumeier, Christine]]	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Hagemann gt. Löchtenknapp	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Ottensmann, Reinhard	&lt;br /&gt;
| 	ottiwad@aol.com	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Hahues	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Frölich, Winfried	&lt;br /&gt;
| 	winfried.froelich@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Hahues	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	[[Benutzer:TLaumeier|Laumeier, Christine]]	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Hamers	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	[[Benutzer:Haemersa|Haemers-Van Roey, M.-Th.]]	&lt;br /&gt;
| 	haemersa@skynet.be	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Hamers	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Homann, Dieter	&lt;br /&gt;
| 	diehom@gmx.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Hasenfues	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Hegemann gt. Langerbein	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Frölich, Winfried	&lt;br /&gt;
| 	winfried.froelich@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Hessing	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Blasum, Tobias	&lt;br /&gt;
| 	tobias@blasum.org	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Hilgenberg	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Hügel, Holger	&lt;br /&gt;
| 	holger@huegel-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Hinte	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Söthe, Herbert J.K.	&lt;br /&gt;
| 	herbert-soethe@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Hölter	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Heimann, Robert	&lt;br /&gt;
| 	robradix@yahoo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Hönighaus	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Blasum, Tobias	&lt;br /&gt;
| 	tobias@blasum.org	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Horstmann	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Frölich, Winfried	&lt;br /&gt;
| 	winfried.froelich@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Hüffer	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Hunsel	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Imholte	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Frölich, Winfried	&lt;br /&gt;
| 	winfried.froelich@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Kaldewey 	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Heimann, Robert	&lt;br /&gt;
| 	robradix@yahoo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Kamphues	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Frölich, Winfried	&lt;br /&gt;
| 	winfried.froelich@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Kessler	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Frölich, Winfried	&lt;br /&gt;
| 	winfried.froelich@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Kessler	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	[[Benutzer:TLaumeier|Laumeier, Christine]]&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Keßler *	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Ketteler	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Wunschhofer, Dr. Jörg	&lt;br /&gt;
| 		&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Kockerbeck	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Frölich, Winfried	&lt;br /&gt;
| 	winfried.froelich@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Kockerbeck	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Kühnhenrich, Wilhelm	&lt;br /&gt;
| 	w.kuehnhenrich@web.de	&lt;br /&gt;
| 	236543730	&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Kraemer	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Winter, Edgar	&lt;br /&gt;
| 	winter@wsd-w.wsv.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Langerbein	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Frölich, Winfried	&lt;br /&gt;
| 	winfried.froelich@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Langerbein	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Häming, Josef	&lt;br /&gt;
| 	J.Haeming@wggf.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Lohoff	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Söthe, Herbert J.K.	&lt;br /&gt;
| 	herbert-soethe@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Lötte	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Heimann, Robert	&lt;br /&gt;
| 	robradix@yahoo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Luthmann	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Häming, Josef	&lt;br /&gt;
| 	J.Haeming@wggf.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Maag	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Frölich, Winfried	&lt;br /&gt;
| 	winfried.froelich@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Mersmann	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Blasum, Tobias	&lt;br /&gt;
| 	tobias@blasum.org	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Mersmann	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Frölich, Winfried	&lt;br /&gt;
| 	winfried.froelich@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Mettner	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Frölich, Winfried	&lt;br /&gt;
| 	winfried.froelich@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Misoch	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Rump, Volker	&lt;br /&gt;
| 	RumpV@aol.com	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Mund	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Häming, Josef	&lt;br /&gt;
| 	J.Haeming@wggf.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Mund	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Laumeier, Christine	&lt;br /&gt;
| 	laumeier-oelde@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Pieper	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Frölich, Winfried	&lt;br /&gt;
| 	winfried.froelich@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Pieper	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Rothland, Stefan	&lt;br /&gt;
| 	Elster.Rothland@gmx.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Poll	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Heimann, Robert	&lt;br /&gt;
| 	robradix@yahoo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Proske	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Rump, Volker	&lt;br /&gt;
| 	RumpV@aol.com	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Reinicke	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Heimann, Robert	&lt;br /&gt;
| 	robradix@yahoo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Röhlmann	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Rothland, Stefan	&lt;br /&gt;
| 	Elster.Rothland@gmx.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Roxel	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Rottwinkel, Michael	&lt;br /&gt;
| 	michael.rottwinkel@web.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schachtrup	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Söthe, Herbert J.K.	&lt;br /&gt;
| 	herbert-soethe@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schlenkenschneider	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Heimann, Robert	&lt;br /&gt;
| 	robradix@yahoo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schlenkenwerth	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Frölich, Winfried	&lt;br /&gt;
| 	winfried.froelich@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schlingmann	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Ostholt, Heinrich	&lt;br /&gt;
| 	hostholt@crosslabs.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schrull	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Heimann, Robert	&lt;br /&gt;
| 	robradix@yahoo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schulte Frölich	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Frölich, Winfried	&lt;br /&gt;
| 	winfried.froelich@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schulte Frölich	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Söthe, Herbert J.K.	&lt;br /&gt;
| 	herbert-soethe@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schulte Hönighaus *	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schulte Vorsmann	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schulte Vorsmann	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Häming, Josef	&lt;br /&gt;
| 	J.Haeming@wggf.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schulte Vorsmann	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Söthe, Herbert J.K.	&lt;br /&gt;
| 	herbert-soethe@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schulte Vorsmann	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Wunschhofer, Dr. Jörg	&lt;br /&gt;
| 		&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Schwinde	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Stemmer	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Heimann, Robert	&lt;br /&gt;
| 	robradix@yahoo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Stengel	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Rothland, Stefan	&lt;br /&gt;
| 	Elster.Rothland@gmx.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Stengel	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Rottwinkel, Michael	&lt;br /&gt;
| 	michael.rottwinkel@web.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Sträter	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Strunck	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Söthe, Herbert J.K.	&lt;br /&gt;
| 	herbert-soethe@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Tentrup	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Wessinghage	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Deiters, Eva	&lt;br /&gt;
| 	EvaDeiters@aol.com	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Westhaus	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Bonse, Matthias	&lt;br /&gt;
| 	matthias.bonse@nexgo.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Wintergalen	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Söthe, Herbert J.K.	&lt;br /&gt;
| 	herbert-soethe@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Wintergalen gt. Bockey	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Frölich, Winfried	&lt;br /&gt;
| 	winfried.froelich@t-online.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Witte	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	[[Benutzer:EMDeiters|Deiters, Eva]]&lt;br /&gt;
| 	EvaDeiters@aol.com	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 	Wulf	,	Lippborg	&lt;br /&gt;
| 	Hohenhorst, Manfred	&lt;br /&gt;
| 	Manfred.Hohenhorst@gmx.de	&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Private Informationquellen- und Suchhilfangebote Lippborg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen in Lippborg == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen vielen [[Namen aus dem Taufsverzeichnis von Lippborg]] (von ca. 1650 bis 1874)  haben wir uns beschäftigt, mit einigen mehr, mit anderen weniger.&lt;br /&gt;
Vielleicht wissen wir gerade das, was Sie suchen, vielleicht können Sie uns weiterhelfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Forscherkontaktemitextraplatz Lippborg gerne.jpg|thumb|800px|Middle|&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Direkt zur Webseite von Eva Holtkamp  :  http://www.holtkamp-familienforschung.de&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt zur Webseite von Dr.H.Schmiebusch : http://home.arcor.de/wadersloh-gen/mitgl/dr-schm/index.html]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familie in Lippetal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familie im Kreis Soest]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=202711</id>
		<title>Status animarum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=202711"/>
		<updated>2007-01-09T12:01:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Fürstbistum Münster, Amt Horstmar */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriffserläuterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;[[Kirchenbuch#Das Rituale Romanum|Rituale Romanum]]&#039;&#039;&#039; wurde die Art und Weise, wie das &#039;&#039;&#039;Liber status animarum&#039;&#039;&#039; (lat. wörtlich: Buch vom Zustand/Bestand der Lebenden) zu führen sei, vorgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überlieferungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung dieser Verzeichnisse war mit großem Aufwand verbunden. Tatsächlich wurden sie von den Geistlichen in sehr unterschiedlicher Intensität und Qualität angelegt. Auch die Überlieferung ist regional äußerst unterschiedlich. Dabei ist nicht einmal die Bezeichnung der Bücher einheitlich und man erkennt den gemeinsamen Ursprung am ehesten an ihrem Inhalt, wenngleich auch die im &#039;&#039;Rituale Romanum&#039;&#039; vorgeschriebene Form selten streng eingehalten wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind u.a. folgende Titel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cathalogus Parochianos]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus accolarum]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus incolarum]]&lt;br /&gt;
* Status animarum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Catalogus communicantium]] kann dabei sowohl als Vorläufer als auch als parallele Erscheinung betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend sollen Beispiele und Sonderfälle genannt werden: (bitte um Ergänzungen, möglichst mit Quellenangabe --[[Benutzer:ML_Carl|ML Carl]] 21:50, 18. Jun 2005 (CEST))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzogtum Limburg (heute: Deutschsprachiges Belgien) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Montzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemmenich 1709 Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 1, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 64/1999, S. 21 ff. &lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 2, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 65/1999, S. 74 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Walhorn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lontzen (1704, 1740, 1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Raeren/Neudorf: Cathalogus Parochianus, 1693&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* MENNICKEN, Ralph, Pfarrer Großmeyer und die Raerener; Soziale Strukturen eines rheinisch-maasländischen Töpferdorfes am Ende des 17. Jahrhunderts, Raeren, 2000.&lt;br /&gt;
* SCHWARTZENBERG, Johann Wilhelm, Einwohnerverzeichnis von Raeren und Neudorf, Aufgestellt im Juni 1693 von Pfarrer Peter Jacob Großmeyer, in: Mitteilungen der WGfF, 65/1977 (Band 28), Heft 1 (S. 9-12), Heft 2 (S. 47-50), Heft 4 (S. 102-107).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Internetbearbeitungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* CARL, Marie-Luise http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~mlcarl/Qu/Bank_Walhorn/Raeren_1693.htm (vollständige quellenkritische Neubearbeitung, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
* HEICKE, Jochem http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~heicke/RAEREN/Cathalogus (auf der Basis der Transkriptionen von Ralph Mennicken, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Walhorn (1740, 1745, 1764, 1765, 1768, 1769, 1770, 1773, 1779, 1784):&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen (für 1740 mit Ergänzungen aus 1765):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 72/2003, S. 20-46 (Teil 1).&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, Teil 2: Astenet - Merols - Rabothrath, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 73/2003, S. 56-93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Fürstbistum Münster]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der lokalhistorische Hintergrund ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit dem lateinischen Ausdruck Status animarum („Stand der Seelen&amp;quot;) bezeichnete man im 17. und 18. Jahrhundert Einwohnerverzeichnisse für kirchliche Zwecke. Neben den Tauf-, Heirats- und Sterbebüchern sollten die auf deutsch auch „Seelenregister&amp;quot; genannten Listen den einzelnen Pfarrern und darüber hinaus den Bischöfen dabei helfen, einen genauen Überblick über das religiöse Leben der ihnen anvertrauten Gläubigen zu behalten. Heute stoßen diese frühen Volkszählungen vor allem bei Familienforschern auf großes Interesse, da sie die spärlichen Daten der Kirchenbücher vielfach wesentlich ergänzen können. Aber auch für die Bevölkerungs- ­und die Kirchengeschichte sind sie von unersetzlichem Wert.&lt;br /&gt;
Die meisten Seelenregister entstanden nicht auf Initiative einzelner Pfarrer, sondern auf Weisung der Kirchenleitung.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt; (entnommen aus: KOCK, Ludger, und SIEVE, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (Oldenburg)|Essen]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Status animarum von 1703 =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Im Sommer 1703 besuchte der geistliche Kommissar Dr. Johann Caspar Bordewick im Auftrag des Bischofs von Münster die Dekanate Vechta und Cloppenburg. Bordewick sammelte von den Pfarrern aller 27 Kirchspiele der beiden Dekanate genaue Aufzeichnungen über ihre Gemeinden ein. Die Akten dieser Visitation werden heute im Offizialatsarchiv Vechta verwahrt. Darunter finden sich auch ausführliche Seelenregister von elf Kirchspielen. Sie alle weisen dieselbe Gliederung auf: Während links die Familien- oder Hausnamen sowie die Namen der einzelnen zum Haushalt gehörigen Personen aufgelistet sind, folgen rechts die Angaben zum Alter und zum religiösen Leben jeder Person, das heißt, ob sie gefirmt ist, ob sie gebeichtet und die Kommunion empfangen hat und ob sie über die Heilsmittel (Sakramente) und die Glaubenslehre unterrichtet ist. Im einzelnen handelt es sich um die Listen der Kirchspiele Steinfeld, Lohne, Vestrup, Bakum, Vechta, Oythe, Langförden, Emstek, Cappeln, Lindern und Essen. Außerdem liegt das Fragment eines Seelenregisters des Kirchspiels Visbek vor.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt; (entnommen aus: KOCK, Ludger, und SIEVE, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (Oldenburg)|Essen]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Status animarum von 1749/50 =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Am 3. Oktober 1749 befahl Fürstbischof Clemens August [Anmerkung: der Kölner Erzbischof] seiner Geistlichkeit, streng gegen einen Missstand vorzugehen: das Zusammenleben nicht verheirateter oder verlobter Personen vor der (kirchlichen) Trauung. Auf der Synode des Bistums Münster im gleichen Monat wurde dazu beschlossen, ein &#039;&#039;Verzeichnis der Seelen&#039;&#039; (lat. &#039;&#039;&#039;Status animarum&#039;&#039;&#039;) für alle Orte des Hochstiftes Münster aufzustellen. Aus diesem sollte u.a. zu ersehen sein, wer mit wem zusammenlebt. Dieser Auftrag richtete sich an alle Ortspfarrer, die dieses als mühevolle, aufwendige Arbeit erkannten und den Aufwand wohl nicht für gerechtfertigt hielten. Da also keine Verzeichnisse erstellt wurden, erließ der Generalvikar Franz Egon von Fürstenberg am 26. November 1749 ein Edikt, in dem er nochmals auf die Erstellung und Einsendung dieser Verzeichnisse an seine Behörde hinwies. Aber auch dieser Aufruf führte nicht zum gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: die Pfarrer murrten und wollten die Listen größtenteils nicht erstellen. Hieraufhin wurde am 3. Januar 1750 nochmals per Erlass die Aufstellung der Verzeichnisse verlangt und den Pfarrern Ruhe geboten. Jetzt erst machten sich die Pfarrer [...] an die Arbeit und schrieben das gewünschte Verzeichnis.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Forderung des Ediktes vom November, nunmehr jährlich ein solches Verzeichnis aufzustellen, wurde nur von sehr wenigen Pfarrern befolgt.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt; (Zitat aus: SÖTHE, Herbert J. K., Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel Embsdetten, Der Status animarum von 1749, Ottenstein 1994.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Status animarum 1749/50 werden im Bistumsarchiv Münster unter den Signaturen GV Hs. 149, 150, 151 und 152 aufbewahrt. Der Band 151 umfasst im Wesentlichen das Niederstift, die restlichen das Oberstift Münster. Einzelne Exemplare sind jedoch außerhalb dieser zentralen Sammlung im Bestand GV jeweils unter den Orten zu finden, gelegentlich gibt es Vorkommen in den jeweiligen Pfarrarchiven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Status animarum war die erste Bevölkerungserfassung nach landesweit einheitlichen Vorgaben, die allerdings in den einzelnen Gemeinden in unterschiedlicher Qualität umgesetzt wurden. Trotzdem bietet er Hinweise zu fast allen Einwohnern, mit Alters- und Berufsangaben, gelegentlich auch Angaben zu Krankheiten oder Behinderungen. Durchgängig erscheinen Angaben zur Religions- bzw. Konfessionszugehörigkeit, manchmal werden auch die jüdischen Einwohner genannt, die andernorts schlicht weggelassen wurden. Mitunter erfährt man auch den Herkunftsort oder den derzeitigen Aufenthalt der aufgeführten Personen außerhalb des Ortes oder auch außer Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch ist der soziale Status der Bewohner mitunter nicht korrekt wiedergegeben. Um 1750 gibt es bereits nicht wenige Personen freien Standes, die als Pächter Güter bzw. Bauernhöfe bewirtschafteten. Die Altersangaben sind nicht selten ungenau (manchmal gibt es sogar Abweichungen bis ca. 20 Jahren!) und zudem wurde gelegentlich mal auf „5“ oder „0“ auf- bzw. abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Quelleneditionen und Bearbeitungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Ahaus (historisch)]] =====&lt;br /&gt;
* HÜSKEN, Judith, Der Status animarum von [[Stadtlohn]] 1749/50, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 49/1991, S. 7–154.&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar, und STRATMANN, Bodo, Status animarum von Dorsten-[[Lembeck]] 1749 und 1750, http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lemb-Statanim49-50.pdf (22.06.2005) (Anmerkung der Verfasser: Dieses Verzeichnis wurde durch Steuerlisten erweitert.).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar, und STRATMANN, Bodo, Cathalogus communicantum et non communicantum cum specificatione nominis et aetatis parochia Lipramstorffensis de anno 1749, http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lippramsdorf1749.pdf (22.06.2005) (Anmerkung der Verfasser: Dieses Verzeichnis von Haltern-[[Lippramsdorf]] wurde mit den Eintragungen im Kirchenbuch verglichen.).&lt;br /&gt;
* SÖNNERT, Ingrid, Von Bauersleuten, Spinnerinnen und Handwerkern, Die Bevölkerung von [[Raesfeld]], [[Erle]] und [[Homer]] 1498-1806, darin: Status animarum von Raesfeld, Erle und Homer, S. 84-140, Raesfeld 1994.&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Quellen zur Wirtschafts- und Bevölkerungsgeschichte des Westmünsterlandes 1693-1817, darin: Status animarum von [[Ottenstein]], S. 24-39.&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Vreden]] im Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Vreden 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Bocholt]] =====&lt;br /&gt;
* BÜRGER, Rudolf, Die Bevölkerung von Dorf und Kirchspiel [[Rhede (Kreis Borken)]] im Jahre 1749, Eine Auswertung des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Rhede (Kreis Borken) 1988.&lt;br /&gt;
* WEBER, Heinrich, und SCHRÖER, Reinhard, Status Animarum für Stadt und Kirchspiel [[Bocholt (Kreis Borken)]], aufgezeichnet von Johann Bernard Scotus Breving in den Jahren 1749 bis 1750, in: Unser Bocholt, 38/1987, Heft 2/3, S. 67-80, Heft 4, S. 81-96 / 39/1988, Heft 1, S. 17-32, Heft 2, S. 9-24, Heft 3, S. 33-48 / 40/1989, Heft 3, S. 33-48, Heft 4, S. 33-55.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Cloppenburg]], [[Amt Vechta]] =====&lt;br /&gt;
* HEITMANN, Clemens, Status animarum (Personenregister) von 1749 - 1750 der Kirchengemeinden [[Altenoythe]] ([[Bösel (bei Friesoythe)|Bösel]]) und  [[Markhausen]], (Ort?) 1985.&lt;br /&gt;
* KOCK, Ludger, und SIEVE, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (Oldenburg)|Essen]] aus dem Jahr 1703 (= Die rote Reihe, Heft 13), Cloppenburg 2006.&lt;br /&gt;
* TEGENKAMP, Franz-Josef, Status animarum ecclesiae parochalis [[Bakum|Bakumensis]] de anno 1703 (= Die rote Reihe, Heft 8), (Friesoythe) 1984.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Dülmen]] =====&lt;br /&gt;
* GROßE GORGEMANN, Hans Joachim, Die Bevölkerung des Kirchspiels [[Buldern]] aus dem Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Hannover 1989 (Typoskript).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar, und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Incolarum 1749 für [[Haltern]] am See, http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Incolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar, und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Acolarum 1749 für [[Haltern]] am See,  http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Accolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Horstmar]] =====&lt;br /&gt;
* LACHENICHT, Gerhard, Bevölkerung und Sozialstruktur von [[Lette]] im Jahre 1749, Coesfeld, 1979 (Typoskript).&lt;br /&gt;
* MAAS, Liesel, Die Bevölkerung des Dorfes [[Osterwick]] und seiner Bauernschaften im Jahre 1749, Auswertung und Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Coesfeld 1981 (Typoskript).&lt;br /&gt;
* REES, Max, Der Status Animarum von [[Langenhorst]] (1749), [[Ochtrup]] 1750 und [[Welbergen]] 1749, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 34-170.&lt;br /&gt;
* ROTERS, Dorothea, Der Status animarum des Jahres 1749 von [[Holtwick]], in: Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld, 19/1994, S. 35-66.&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der &amp;quot;Status animarum&amp;quot; des Kirchspiels [[Nienborg]] aus dem Jahre 1750, Quellenedition und sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Auswertung, Untersuchungen zur Größe und Struktur von Haus und Haushalt, Münster 1982 (Typoskript).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der &amp;quot;Status animarum&amp;quot; von [[Nienborg]], Eine &amp;quot;Volkszählung&amp;quot; aus dem Jahre 1750, in: Heimat- und Rathausspiegel, Informationsschrift der Verwaltung und der Heimatvereine 23/1987, S. 781-820.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Meppen]] =====&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Meppen]], [[Haren]] und [[Haselünne]] (= Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 1), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Aschendorf]], [[Lathen]], [[Hümmling]] und im Patrimonialgericht [[Papenburg]] (= Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 2), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Rheine-Bevergern]] =====&lt;br /&gt;
* SÖTHE, Herbert J. K., Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel [[Emsdetten|Embsdetten]], Der Status animarum von 1749,  Ottenstein 1994 (Typoskript).&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Kirchspielen [[Emsbüren]], [[Salzbergen]] und [[Schepsdorf (Lingen)|Schepsdorf]] (= Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 3), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Sassenberg]] =====&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, und SANNER, Liselotte, Status Animarum, Die Bevölkerung des Fürstbistums Münster im Jahre 1749 - Amt Sassenberg, Kirchspiel [[Warendorf]] St. Marien, Münster 1995 (Typoskript).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Stromberg]] =====&lt;br /&gt;
* Norbert Henkelmann / Jörg Wunschhofer (Hg.) &amp;lt;br/&amp;gt;Der Status Animarum des Amtes Stromberg von 1749/50 &amp;lt;br/&amp;gt;= Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster, Band 1, 2006 &amp;lt;br/&amp;gt;Gb. 24x17 cm. 544 S. [XVII + 526 S.]. 30 sw. Abb.; ISBN-10: 3-89534-651-9, ISBN-13: 978-3-89534-651-4 &amp;lt;br/&amp;gt;Der Band enthält die Orte: [[Diestedde]], [[Enniger]], [[Ennigerloh]], [[Herzfeld]], [[Liesborn]], [[Lippborg]], [[Oelde]], [[Ostenfelde]], [[Stromberg]], [[Sünninghausen]], [[Wadersloh]] und [[Westkirchen]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, Status Animarum des Kirchspiels Wadersloh von 1749 &amp;lt;br/&amp;gt;[[:Media:Status Wadersloh 1749 -Henkelmann-.pdf|Datei im PDF-Format]].&lt;br /&gt;
* STUTENKEMPER, Egon, Hier sin ick to Hous. [[Enniger]] 1987 (darin S. 161–175: Status animarum von Enniger).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Werne]] =====&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Werne]] 1749/50, Der Status Animarum, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 55/1997, S. 7–145.&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Der Status Animarum von [[Altlünen]] 1749, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 7–33.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Wolbeck]] =====&lt;br /&gt;
* ESTER, Matthias M., und JARREN, Volker, Das Kirchspiel [[Hiltrup]] um 1750, Edition und Auswertung des status animarum von 1749 und weiterer Quellen zur Sozialgeschichte, Bielefeld 1997.&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Bevölkerungsverzeichnis des Dorfes und des Kirchspiels [[Everswinkel]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Theodor Herman Wetzeler, Everswinkel 1992 (Typoskript).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Kirchspiel und Dorf [[Everswinkel]] im Jahre 1749. Auswertung des Status animarum des Pastors Theod. Herm. Wetzeler, Everswinkel-Alverskirchen 1994 (Typoskript).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Status Parochiae Alverskerkensis, Bestand der Pfarrei von [[Alverskirchen]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Hermannus Dinckelkamp, Everswinkel-Alverskirchen 1994 (Typoskript).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster [http://www.status-animarum.de/ www.status-animarum.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quellengattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinischer Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=202710</id>
		<title>Status animarum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=202710"/>
		<updated>2007-01-09T12:00:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Fürstbistum Münster, Amt Meppen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriffserläuterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;[[Kirchenbuch#Das Rituale Romanum|Rituale Romanum]]&#039;&#039;&#039; wurde die Art und Weise, wie das &#039;&#039;&#039;Liber status animarum&#039;&#039;&#039; (lat. wörtlich: Buch vom Zustand/Bestand der Lebenden) zu führen sei, vorgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überlieferungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung dieser Verzeichnisse war mit großem Aufwand verbunden. Tatsächlich wurden sie von den Geistlichen in sehr unterschiedlicher Intensität und Qualität angelegt. Auch die Überlieferung ist regional äußerst unterschiedlich. Dabei ist nicht einmal die Bezeichnung der Bücher einheitlich und man erkennt den gemeinsamen Ursprung am ehesten an ihrem Inhalt, wenngleich auch die im &#039;&#039;Rituale Romanum&#039;&#039; vorgeschriebene Form selten streng eingehalten wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind u.a. folgende Titel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cathalogus Parochianos]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus accolarum]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus incolarum]]&lt;br /&gt;
* Status animarum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Catalogus communicantium]] kann dabei sowohl als Vorläufer als auch als parallele Erscheinung betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend sollen Beispiele und Sonderfälle genannt werden: (bitte um Ergänzungen, möglichst mit Quellenangabe --[[Benutzer:ML_Carl|ML Carl]] 21:50, 18. Jun 2005 (CEST))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzogtum Limburg (heute: Deutschsprachiges Belgien) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Montzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemmenich 1709 Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 1, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 64/1999, S. 21 ff. &lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 2, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 65/1999, S. 74 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Walhorn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lontzen (1704, 1740, 1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Raeren/Neudorf: Cathalogus Parochianus, 1693&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* MENNICKEN, Ralph, Pfarrer Großmeyer und die Raerener; Soziale Strukturen eines rheinisch-maasländischen Töpferdorfes am Ende des 17. Jahrhunderts, Raeren, 2000.&lt;br /&gt;
* SCHWARTZENBERG, Johann Wilhelm, Einwohnerverzeichnis von Raeren und Neudorf, Aufgestellt im Juni 1693 von Pfarrer Peter Jacob Großmeyer, in: Mitteilungen der WGfF, 65/1977 (Band 28), Heft 1 (S. 9-12), Heft 2 (S. 47-50), Heft 4 (S. 102-107).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Internetbearbeitungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* CARL, Marie-Luise http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~mlcarl/Qu/Bank_Walhorn/Raeren_1693.htm (vollständige quellenkritische Neubearbeitung, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
* HEICKE, Jochem http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~heicke/RAEREN/Cathalogus (auf der Basis der Transkriptionen von Ralph Mennicken, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Walhorn (1740, 1745, 1764, 1765, 1768, 1769, 1770, 1773, 1779, 1784):&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen (für 1740 mit Ergänzungen aus 1765):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 72/2003, S. 20-46 (Teil 1).&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, Teil 2: Astenet - Merols - Rabothrath, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 73/2003, S. 56-93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Fürstbistum Münster]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der lokalhistorische Hintergrund ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit dem lateinischen Ausdruck Status animarum („Stand der Seelen&amp;quot;) bezeichnete man im 17. und 18. Jahrhundert Einwohnerverzeichnisse für kirchliche Zwecke. Neben den Tauf-, Heirats- und Sterbebüchern sollten die auf deutsch auch „Seelenregister&amp;quot; genannten Listen den einzelnen Pfarrern und darüber hinaus den Bischöfen dabei helfen, einen genauen Überblick über das religiöse Leben der ihnen anvertrauten Gläubigen zu behalten. Heute stoßen diese frühen Volkszählungen vor allem bei Familienforschern auf großes Interesse, da sie die spärlichen Daten der Kirchenbücher vielfach wesentlich ergänzen können. Aber auch für die Bevölkerungs- ­und die Kirchengeschichte sind sie von unersetzlichem Wert.&lt;br /&gt;
Die meisten Seelenregister entstanden nicht auf Initiative einzelner Pfarrer, sondern auf Weisung der Kirchenleitung.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt; (entnommen aus: KOCK, Ludger, und SIEVE, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (Oldenburg)|Essen]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Status animarum von 1703 =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Im Sommer 1703 besuchte der geistliche Kommissar Dr. Johann Caspar Bordewick im Auftrag des Bischofs von Münster die Dekanate Vechta und Cloppenburg. Bordewick sammelte von den Pfarrern aller 27 Kirchspiele der beiden Dekanate genaue Aufzeichnungen über ihre Gemeinden ein. Die Akten dieser Visitation werden heute im Offizialatsarchiv Vechta verwahrt. Darunter finden sich auch ausführliche Seelenregister von elf Kirchspielen. Sie alle weisen dieselbe Gliederung auf: Während links die Familien- oder Hausnamen sowie die Namen der einzelnen zum Haushalt gehörigen Personen aufgelistet sind, folgen rechts die Angaben zum Alter und zum religiösen Leben jeder Person, das heißt, ob sie gefirmt ist, ob sie gebeichtet und die Kommunion empfangen hat und ob sie über die Heilsmittel (Sakramente) und die Glaubenslehre unterrichtet ist. Im einzelnen handelt es sich um die Listen der Kirchspiele Steinfeld, Lohne, Vestrup, Bakum, Vechta, Oythe, Langförden, Emstek, Cappeln, Lindern und Essen. Außerdem liegt das Fragment eines Seelenregisters des Kirchspiels Visbek vor.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt; (entnommen aus: KOCK, Ludger, und SIEVE, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (Oldenburg)|Essen]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Status animarum von 1749/50 =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Am 3. Oktober 1749 befahl Fürstbischof Clemens August [Anmerkung: der Kölner Erzbischof] seiner Geistlichkeit, streng gegen einen Missstand vorzugehen: das Zusammenleben nicht verheirateter oder verlobter Personen vor der (kirchlichen) Trauung. Auf der Synode des Bistums Münster im gleichen Monat wurde dazu beschlossen, ein &#039;&#039;Verzeichnis der Seelen&#039;&#039; (lat. &#039;&#039;&#039;Status animarum&#039;&#039;&#039;) für alle Orte des Hochstiftes Münster aufzustellen. Aus diesem sollte u.a. zu ersehen sein, wer mit wem zusammenlebt. Dieser Auftrag richtete sich an alle Ortspfarrer, die dieses als mühevolle, aufwendige Arbeit erkannten und den Aufwand wohl nicht für gerechtfertigt hielten. Da also keine Verzeichnisse erstellt wurden, erließ der Generalvikar Franz Egon von Fürstenberg am 26. November 1749 ein Edikt, in dem er nochmals auf die Erstellung und Einsendung dieser Verzeichnisse an seine Behörde hinwies. Aber auch dieser Aufruf führte nicht zum gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: die Pfarrer murrten und wollten die Listen größtenteils nicht erstellen. Hieraufhin wurde am 3. Januar 1750 nochmals per Erlass die Aufstellung der Verzeichnisse verlangt und den Pfarrern Ruhe geboten. Jetzt erst machten sich die Pfarrer [...] an die Arbeit und schrieben das gewünschte Verzeichnis.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Forderung des Ediktes vom November, nunmehr jährlich ein solches Verzeichnis aufzustellen, wurde nur von sehr wenigen Pfarrern befolgt.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt; (Zitat aus: SÖTHE, Herbert J. K., Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel Embsdetten, Der Status animarum von 1749, Ottenstein 1994.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Status animarum 1749/50 werden im Bistumsarchiv Münster unter den Signaturen GV Hs. 149, 150, 151 und 152 aufbewahrt. Der Band 151 umfasst im Wesentlichen das Niederstift, die restlichen das Oberstift Münster. Einzelne Exemplare sind jedoch außerhalb dieser zentralen Sammlung im Bestand GV jeweils unter den Orten zu finden, gelegentlich gibt es Vorkommen in den jeweiligen Pfarrarchiven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Status animarum war die erste Bevölkerungserfassung nach landesweit einheitlichen Vorgaben, die allerdings in den einzelnen Gemeinden in unterschiedlicher Qualität umgesetzt wurden. Trotzdem bietet er Hinweise zu fast allen Einwohnern, mit Alters- und Berufsangaben, gelegentlich auch Angaben zu Krankheiten oder Behinderungen. Durchgängig erscheinen Angaben zur Religions- bzw. Konfessionszugehörigkeit, manchmal werden auch die jüdischen Einwohner genannt, die andernorts schlicht weggelassen wurden. Mitunter erfährt man auch den Herkunftsort oder den derzeitigen Aufenthalt der aufgeführten Personen außerhalb des Ortes oder auch außer Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch ist der soziale Status der Bewohner mitunter nicht korrekt wiedergegeben. Um 1750 gibt es bereits nicht wenige Personen freien Standes, die als Pächter Güter bzw. Bauernhöfe bewirtschafteten. Die Altersangaben sind nicht selten ungenau (manchmal gibt es sogar Abweichungen bis ca. 20 Jahren!) und zudem wurde gelegentlich mal auf „5“ oder „0“ auf- bzw. abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Quelleneditionen und Bearbeitungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Ahaus (historisch)]] =====&lt;br /&gt;
* HÜSKEN, Judith, Der Status animarum von [[Stadtlohn]] 1749/50, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 49/1991, S. 7–154.&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar, und STRATMANN, Bodo, Status animarum von Dorsten-[[Lembeck]] 1749 und 1750, http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lemb-Statanim49-50.pdf (22.06.2005) (Anmerkung der Verfasser: Dieses Verzeichnis wurde durch Steuerlisten erweitert.).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar, und STRATMANN, Bodo, Cathalogus communicantum et non communicantum cum specificatione nominis et aetatis parochia Lipramstorffensis de anno 1749, http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lippramsdorf1749.pdf (22.06.2005) (Anmerkung der Verfasser: Dieses Verzeichnis von Haltern-[[Lippramsdorf]] wurde mit den Eintragungen im Kirchenbuch verglichen.).&lt;br /&gt;
* SÖNNERT, Ingrid, Von Bauersleuten, Spinnerinnen und Handwerkern, Die Bevölkerung von [[Raesfeld]], [[Erle]] und [[Homer]] 1498-1806, darin: Status animarum von Raesfeld, Erle und Homer, S. 84-140, Raesfeld 1994.&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Quellen zur Wirtschafts- und Bevölkerungsgeschichte des Westmünsterlandes 1693-1817, darin: Status animarum von [[Ottenstein]], S. 24-39.&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Vreden]] im Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Vreden 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Bocholt]] =====&lt;br /&gt;
* BÜRGER, Rudolf, Die Bevölkerung von Dorf und Kirchspiel [[Rhede (Kreis Borken)]] im Jahre 1749, Eine Auswertung des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Rhede (Kreis Borken) 1988.&lt;br /&gt;
* WEBER, Heinrich, und SCHRÖER, Reinhard, Status Animarum für Stadt und Kirchspiel [[Bocholt (Kreis Borken)]], aufgezeichnet von Johann Bernard Scotus Breving in den Jahren 1749 bis 1750, in: Unser Bocholt, 38/1987, Heft 2/3, S. 67-80, Heft 4, S. 81-96 / 39/1988, Heft 1, S. 17-32, Heft 2, S. 9-24, Heft 3, S. 33-48 / 40/1989, Heft 3, S. 33-48, Heft 4, S. 33-55.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Cloppenburg]], [[Amt Vechta]] =====&lt;br /&gt;
* HEITMANN, Clemens, Status animarum (Personenregister) von 1749 - 1750 der Kirchengemeinden [[Altenoythe]] ([[Bösel (bei Friesoythe)|Bösel]]) und  [[Markhausen]], (Ort?) 1985.&lt;br /&gt;
* KOCK, Ludger, und SIEVE, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (Oldenburg)|Essen]] aus dem Jahr 1703 (= Die rote Reihe, Heft 13), Cloppenburg 2006.&lt;br /&gt;
* TEGENKAMP, Franz-Josef, Status animarum ecclesiae parochalis [[Bakum|Bakumensis]] de anno 1703 (= Die rote Reihe, Heft 8), (Friesoythe) 1984.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Dülmen]] =====&lt;br /&gt;
* GROßE GORGEMANN, Hans Joachim, Die Bevölkerung des Kirchspiels [[Buldern]] aus dem Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Hannover 1989 (Typoskript).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar, und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Incolarum 1749 für [[Haltern]] am See, http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Incolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar, und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Acolarum 1749 für [[Haltern]] am See,  http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Accolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Horstmar]] =====&lt;br /&gt;
* LACHENICHT, Gerhard, Bevölkerung und Sozialstruktur von [[Lette]] im Jahre 1749, Coesfeld, 1979 (Typoskript).&lt;br /&gt;
* MAAS, Liesel, Die Bevölkerung des Dorfes [[Osterwick]] und seiner Bauernschaften im Jahre 1749, Auswertung und Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Coesfeld 1981 (Typoskript).&lt;br /&gt;
* REES, Max, Der Status Animarum von [[Langenhorst]] (1749), [[Ochtrup]] 1750 und [[Welbergen]] 1749, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 34-170.&lt;br /&gt;
* ROTERS, Dorothea, Der Status animarum des Jahres 1749 von [[Holtwick]], in: Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld, 19/1994, S. 35-66.&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der Status animarum&amp;quot; des Kirchspiels [[Nienborg]] aus dem Jahre 1750, Quellenedition und sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Auswertung, Untersuchungen zur Größe und Struktur von Haus und Haushalt, Münster 1982 (Typoskript).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der &amp;quot;Status animarum&amp;quot; von [[Nienborg]], Eine &amp;quot;Volkszählung&amp;quot; aus dem Jahre 1750, in: Heimat- und Rathausspiegel, Informationsschrift der Verwaltung und der Heimatvereine 23/1987, S. 781-820.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Meppen]] =====&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Meppen]], [[Haren]] und [[Haselünne]] (= Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 1), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Aschendorf]], [[Lathen]], [[Hümmling]] und im Patrimonialgericht [[Papenburg]] (= Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 2), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Rheine-Bevergern]] =====&lt;br /&gt;
* SÖTHE, Herbert J. K., Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel [[Emsdetten|Embsdetten]], Der Status animarum von 1749,  Ottenstein 1994 (Typoskript).&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Kirchspielen [[Emsbüren]], [[Salzbergen]] und [[Schepsdorf (Lingen)|Schepsdorf]] (= Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 3), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Sassenberg]] =====&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, und SANNER, Liselotte, Status Animarum, Die Bevölkerung des Fürstbistums Münster im Jahre 1749 - Amt Sassenberg, Kirchspiel [[Warendorf]] St. Marien, Münster 1995 (Typoskript).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Stromberg]] =====&lt;br /&gt;
* Norbert Henkelmann / Jörg Wunschhofer (Hg.) &amp;lt;br/&amp;gt;Der Status Animarum des Amtes Stromberg von 1749/50 &amp;lt;br/&amp;gt;= Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster, Band 1, 2006 &amp;lt;br/&amp;gt;Gb. 24x17 cm. 544 S. [XVII + 526 S.]. 30 sw. Abb.; ISBN-10: 3-89534-651-9, ISBN-13: 978-3-89534-651-4 &amp;lt;br/&amp;gt;Der Band enthält die Orte: [[Diestedde]], [[Enniger]], [[Ennigerloh]], [[Herzfeld]], [[Liesborn]], [[Lippborg]], [[Oelde]], [[Ostenfelde]], [[Stromberg]], [[Sünninghausen]], [[Wadersloh]] und [[Westkirchen]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, Status Animarum des Kirchspiels Wadersloh von 1749 &amp;lt;br/&amp;gt;[[:Media:Status Wadersloh 1749 -Henkelmann-.pdf|Datei im PDF-Format]].&lt;br /&gt;
* STUTENKEMPER, Egon, Hier sin ick to Hous. [[Enniger]] 1987 (darin S. 161–175: Status animarum von Enniger).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Werne]] =====&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Werne]] 1749/50, Der Status Animarum, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 55/1997, S. 7–145.&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Der Status Animarum von [[Altlünen]] 1749, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 7–33.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Wolbeck]] =====&lt;br /&gt;
* ESTER, Matthias M., und JARREN, Volker, Das Kirchspiel [[Hiltrup]] um 1750, Edition und Auswertung des status animarum von 1749 und weiterer Quellen zur Sozialgeschichte, Bielefeld 1997.&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Bevölkerungsverzeichnis des Dorfes und des Kirchspiels [[Everswinkel]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Theodor Herman Wetzeler, Everswinkel 1992 (Typoskript).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Kirchspiel und Dorf [[Everswinkel]] im Jahre 1749. Auswertung des Status animarum des Pastors Theod. Herm. Wetzeler, Everswinkel-Alverskirchen 1994 (Typoskript).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Status Parochiae Alverskerkensis, Bestand der Pfarrei von [[Alverskirchen]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Hermannus Dinckelkamp, Everswinkel-Alverskirchen 1994 (Typoskript).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster [http://www.status-animarum.de/ www.status-animarum.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quellengattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinischer Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=202709</id>
		<title>Status animarum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=202709"/>
		<updated>2007-01-09T11:59:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Fürstbistum Münster, Amt Rheine-Bevergern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriffserläuterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;[[Kirchenbuch#Das Rituale Romanum|Rituale Romanum]]&#039;&#039;&#039; wurde die Art und Weise, wie das &#039;&#039;&#039;Liber status animarum&#039;&#039;&#039; (lat. wörtlich: Buch vom Zustand/Bestand der Lebenden) zu führen sei, vorgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überlieferungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung dieser Verzeichnisse war mit großem Aufwand verbunden. Tatsächlich wurden sie von den Geistlichen in sehr unterschiedlicher Intensität und Qualität angelegt. Auch die Überlieferung ist regional äußerst unterschiedlich. Dabei ist nicht einmal die Bezeichnung der Bücher einheitlich und man erkennt den gemeinsamen Ursprung am ehesten an ihrem Inhalt, wenngleich auch die im &#039;&#039;Rituale Romanum&#039;&#039; vorgeschriebene Form selten streng eingehalten wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind u.a. folgende Titel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cathalogus Parochianos]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus accolarum]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus incolarum]]&lt;br /&gt;
* Status animarum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Catalogus communicantium]] kann dabei sowohl als Vorläufer als auch als parallele Erscheinung betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend sollen Beispiele und Sonderfälle genannt werden: (bitte um Ergänzungen, möglichst mit Quellenangabe --[[Benutzer:ML_Carl|ML Carl]] 21:50, 18. Jun 2005 (CEST))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzogtum Limburg (heute: Deutschsprachiges Belgien) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Montzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemmenich 1709 Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 1, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 64/1999, S. 21 ff. &lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 2, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 65/1999, S. 74 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Walhorn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lontzen (1704, 1740, 1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Raeren/Neudorf: Cathalogus Parochianus, 1693&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* MENNICKEN, Ralph, Pfarrer Großmeyer und die Raerener; Soziale Strukturen eines rheinisch-maasländischen Töpferdorfes am Ende des 17. Jahrhunderts, Raeren, 2000.&lt;br /&gt;
* SCHWARTZENBERG, Johann Wilhelm, Einwohnerverzeichnis von Raeren und Neudorf, Aufgestellt im Juni 1693 von Pfarrer Peter Jacob Großmeyer, in: Mitteilungen der WGfF, 65/1977 (Band 28), Heft 1 (S. 9-12), Heft 2 (S. 47-50), Heft 4 (S. 102-107).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Internetbearbeitungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* CARL, Marie-Luise http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~mlcarl/Qu/Bank_Walhorn/Raeren_1693.htm (vollständige quellenkritische Neubearbeitung, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
* HEICKE, Jochem http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~heicke/RAEREN/Cathalogus (auf der Basis der Transkriptionen von Ralph Mennicken, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Walhorn (1740, 1745, 1764, 1765, 1768, 1769, 1770, 1773, 1779, 1784):&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen (für 1740 mit Ergänzungen aus 1765):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 72/2003, S. 20-46 (Teil 1).&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, Teil 2: Astenet - Merols - Rabothrath, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 73/2003, S. 56-93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Fürstbistum Münster]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der lokalhistorische Hintergrund ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit dem lateinischen Ausdruck Status animarum („Stand der Seelen&amp;quot;) bezeichnete man im 17. und 18. Jahrhundert Einwohnerverzeichnisse für kirchliche Zwecke. Neben den Tauf-, Heirats- und Sterbebüchern sollten die auf deutsch auch „Seelenregister&amp;quot; genannten Listen den einzelnen Pfarrern und darüber hinaus den Bischöfen dabei helfen, einen genauen Überblick über das religiöse Leben der ihnen anvertrauten Gläubigen zu behalten. Heute stoßen diese frühen Volkszählungen vor allem bei Familienforschern auf großes Interesse, da sie die spärlichen Daten der Kirchenbücher vielfach wesentlich ergänzen können. Aber auch für die Bevölkerungs- ­und die Kirchengeschichte sind sie von unersetzlichem Wert.&lt;br /&gt;
Die meisten Seelenregister entstanden nicht auf Initiative einzelner Pfarrer, sondern auf Weisung der Kirchenleitung.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt; (entnommen aus: KOCK, Ludger, und SIEVE, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (Oldenburg)|Essen]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Status animarum von 1703 =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Im Sommer 1703 besuchte der geistliche Kommissar Dr. Johann Caspar Bordewick im Auftrag des Bischofs von Münster die Dekanate Vechta und Cloppenburg. Bordewick sammelte von den Pfarrern aller 27 Kirchspiele der beiden Dekanate genaue Aufzeichnungen über ihre Gemeinden ein. Die Akten dieser Visitation werden heute im Offizialatsarchiv Vechta verwahrt. Darunter finden sich auch ausführliche Seelenregister von elf Kirchspielen. Sie alle weisen dieselbe Gliederung auf: Während links die Familien- oder Hausnamen sowie die Namen der einzelnen zum Haushalt gehörigen Personen aufgelistet sind, folgen rechts die Angaben zum Alter und zum religiösen Leben jeder Person, das heißt, ob sie gefirmt ist, ob sie gebeichtet und die Kommunion empfangen hat und ob sie über die Heilsmittel (Sakramente) und die Glaubenslehre unterrichtet ist. Im einzelnen handelt es sich um die Listen der Kirchspiele Steinfeld, Lohne, Vestrup, Bakum, Vechta, Oythe, Langförden, Emstek, Cappeln, Lindern und Essen. Außerdem liegt das Fragment eines Seelenregisters des Kirchspiels Visbek vor.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt; (entnommen aus: KOCK, Ludger, und SIEVE, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (Oldenburg)|Essen]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Status animarum von 1749/50 =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Am 3. Oktober 1749 befahl Fürstbischof Clemens August [Anmerkung: der Kölner Erzbischof] seiner Geistlichkeit, streng gegen einen Missstand vorzugehen: das Zusammenleben nicht verheirateter oder verlobter Personen vor der (kirchlichen) Trauung. Auf der Synode des Bistums Münster im gleichen Monat wurde dazu beschlossen, ein &#039;&#039;Verzeichnis der Seelen&#039;&#039; (lat. &#039;&#039;&#039;Status animarum&#039;&#039;&#039;) für alle Orte des Hochstiftes Münster aufzustellen. Aus diesem sollte u.a. zu ersehen sein, wer mit wem zusammenlebt. Dieser Auftrag richtete sich an alle Ortspfarrer, die dieses als mühevolle, aufwendige Arbeit erkannten und den Aufwand wohl nicht für gerechtfertigt hielten. Da also keine Verzeichnisse erstellt wurden, erließ der Generalvikar Franz Egon von Fürstenberg am 26. November 1749 ein Edikt, in dem er nochmals auf die Erstellung und Einsendung dieser Verzeichnisse an seine Behörde hinwies. Aber auch dieser Aufruf führte nicht zum gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: die Pfarrer murrten und wollten die Listen größtenteils nicht erstellen. Hieraufhin wurde am 3. Januar 1750 nochmals per Erlass die Aufstellung der Verzeichnisse verlangt und den Pfarrern Ruhe geboten. Jetzt erst machten sich die Pfarrer [...] an die Arbeit und schrieben das gewünschte Verzeichnis.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Forderung des Ediktes vom November, nunmehr jährlich ein solches Verzeichnis aufzustellen, wurde nur von sehr wenigen Pfarrern befolgt.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt; (Zitat aus: SÖTHE, Herbert J. K., Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel Embsdetten, Der Status animarum von 1749, Ottenstein 1994.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Status animarum 1749/50 werden im Bistumsarchiv Münster unter den Signaturen GV Hs. 149, 150, 151 und 152 aufbewahrt. Der Band 151 umfasst im Wesentlichen das Niederstift, die restlichen das Oberstift Münster. Einzelne Exemplare sind jedoch außerhalb dieser zentralen Sammlung im Bestand GV jeweils unter den Orten zu finden, gelegentlich gibt es Vorkommen in den jeweiligen Pfarrarchiven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Status animarum war die erste Bevölkerungserfassung nach landesweit einheitlichen Vorgaben, die allerdings in den einzelnen Gemeinden in unterschiedlicher Qualität umgesetzt wurden. Trotzdem bietet er Hinweise zu fast allen Einwohnern, mit Alters- und Berufsangaben, gelegentlich auch Angaben zu Krankheiten oder Behinderungen. Durchgängig erscheinen Angaben zur Religions- bzw. Konfessionszugehörigkeit, manchmal werden auch die jüdischen Einwohner genannt, die andernorts schlicht weggelassen wurden. Mitunter erfährt man auch den Herkunftsort oder den derzeitigen Aufenthalt der aufgeführten Personen außerhalb des Ortes oder auch außer Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch ist der soziale Status der Bewohner mitunter nicht korrekt wiedergegeben. Um 1750 gibt es bereits nicht wenige Personen freien Standes, die als Pächter Güter bzw. Bauernhöfe bewirtschafteten. Die Altersangaben sind nicht selten ungenau (manchmal gibt es sogar Abweichungen bis ca. 20 Jahren!) und zudem wurde gelegentlich mal auf „5“ oder „0“ auf- bzw. abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Quelleneditionen und Bearbeitungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Ahaus (historisch)]] =====&lt;br /&gt;
* HÜSKEN, Judith, Der Status animarum von [[Stadtlohn]] 1749/50, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 49/1991, S. 7–154.&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar, und STRATMANN, Bodo, Status animarum von Dorsten-[[Lembeck]] 1749 und 1750, http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lemb-Statanim49-50.pdf (22.06.2005) (Anmerkung der Verfasser: Dieses Verzeichnis wurde durch Steuerlisten erweitert.).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar, und STRATMANN, Bodo, Cathalogus communicantum et non communicantum cum specificatione nominis et aetatis parochia Lipramstorffensis de anno 1749, http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lippramsdorf1749.pdf (22.06.2005) (Anmerkung der Verfasser: Dieses Verzeichnis von Haltern-[[Lippramsdorf]] wurde mit den Eintragungen im Kirchenbuch verglichen.).&lt;br /&gt;
* SÖNNERT, Ingrid, Von Bauersleuten, Spinnerinnen und Handwerkern, Die Bevölkerung von [[Raesfeld]], [[Erle]] und [[Homer]] 1498-1806, darin: Status animarum von Raesfeld, Erle und Homer, S. 84-140, Raesfeld 1994.&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Quellen zur Wirtschafts- und Bevölkerungsgeschichte des Westmünsterlandes 1693-1817, darin: Status animarum von [[Ottenstein]], S. 24-39.&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Vreden]] im Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Vreden 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Bocholt]] =====&lt;br /&gt;
* BÜRGER, Rudolf, Die Bevölkerung von Dorf und Kirchspiel [[Rhede (Kreis Borken)]] im Jahre 1749, Eine Auswertung des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Rhede (Kreis Borken) 1988.&lt;br /&gt;
* WEBER, Heinrich, und SCHRÖER, Reinhard, Status Animarum für Stadt und Kirchspiel [[Bocholt (Kreis Borken)]], aufgezeichnet von Johann Bernard Scotus Breving in den Jahren 1749 bis 1750, in: Unser Bocholt, 38/1987, Heft 2/3, S. 67-80, Heft 4, S. 81-96 / 39/1988, Heft 1, S. 17-32, Heft 2, S. 9-24, Heft 3, S. 33-48 / 40/1989, Heft 3, S. 33-48, Heft 4, S. 33-55.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Cloppenburg]], [[Amt Vechta]] =====&lt;br /&gt;
* HEITMANN, Clemens, Status animarum (Personenregister) von 1749 - 1750 der Kirchengemeinden [[Altenoythe]] ([[Bösel (bei Friesoythe)|Bösel]]) und  [[Markhausen]], (Ort?) 1985.&lt;br /&gt;
* KOCK, Ludger, und SIEVE, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (Oldenburg)|Essen]] aus dem Jahr 1703 (= Die rote Reihe, Heft 13), Cloppenburg 2006.&lt;br /&gt;
* TEGENKAMP, Franz-Josef, Status animarum ecclesiae parochalis [[Bakum|Bakumensis]] de anno 1703 (= Die rote Reihe, Heft 8), (Friesoythe) 1984.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Dülmen]] =====&lt;br /&gt;
* GROßE GORGEMANN, Hans Joachim, Die Bevölkerung des Kirchspiels [[Buldern]] aus dem Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Hannover 1989 (Typoskript).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar, und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Incolarum 1749 für [[Haltern]] am See, http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Incolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar, und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Acolarum 1749 für [[Haltern]] am See,  http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Accolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Horstmar]] =====&lt;br /&gt;
* LACHENICHT, Gerhard, Bevölkerung und Sozialstruktur von [[Lette]] im Jahre 1749, Coesfeld, 1979 (Typoskript).&lt;br /&gt;
* MAAS, Liesel, Die Bevölkerung des Dorfes [[Osterwick]] und seiner Bauernschaften im Jahre 1749, Auswertung und Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Coesfeld 1981 (Typoskript).&lt;br /&gt;
* REES, Max, Der Status Animarum von [[Langenhorst]] (1749), [[Ochtrup]] 1750 und [[Welbergen]] 1749, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 34-170.&lt;br /&gt;
* ROTERS, Dorothea, Der Status animarum des Jahres 1749 von [[Holtwick]], in: Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld, 19/1994, S. 35-66.&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der Status animarum&amp;quot; des Kirchspiels [[Nienborg]] aus dem Jahre 1750, Quellenedition und sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Auswertung, Untersuchungen zur Größe und Struktur von Haus und Haushalt, Münster 1982 (Typoskript).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der &amp;quot;Status animarum&amp;quot; von [[Nienborg]], Eine &amp;quot;Volkszählung&amp;quot; aus dem Jahre 1750, in: Heimat- und Rathausspiegel, Informationsschrift der Verwaltung und der Heimatvereine 23/1987, S. 781-820.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Meppen]] =====&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Meppen]], [[Haren]] und [[Haselünne]], (= Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 1), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Aschendorf]], [[Lathen]], [[Hümmling]] und im Patrimonialgericht [[Papenburg]], (= Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 2), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Rheine-Bevergern]] =====&lt;br /&gt;
* SÖTHE, Herbert J. K., Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel [[Emsdetten|Embsdetten]], Der Status animarum von 1749,  Ottenstein 1994 (Typoskript).&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Kirchspielen [[Emsbüren]], [[Salzbergen]] und [[Schepsdorf (Lingen)|Schepsdorf]] (= Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 3), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Sassenberg]] =====&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, und SANNER, Liselotte, Status Animarum, Die Bevölkerung des Fürstbistums Münster im Jahre 1749 - Amt Sassenberg, Kirchspiel [[Warendorf]] St. Marien, Münster 1995 (Typoskript).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Stromberg]] =====&lt;br /&gt;
* Norbert Henkelmann / Jörg Wunschhofer (Hg.) &amp;lt;br/&amp;gt;Der Status Animarum des Amtes Stromberg von 1749/50 &amp;lt;br/&amp;gt;= Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster, Band 1, 2006 &amp;lt;br/&amp;gt;Gb. 24x17 cm. 544 S. [XVII + 526 S.]. 30 sw. Abb.; ISBN-10: 3-89534-651-9, ISBN-13: 978-3-89534-651-4 &amp;lt;br/&amp;gt;Der Band enthält die Orte: [[Diestedde]], [[Enniger]], [[Ennigerloh]], [[Herzfeld]], [[Liesborn]], [[Lippborg]], [[Oelde]], [[Ostenfelde]], [[Stromberg]], [[Sünninghausen]], [[Wadersloh]] und [[Westkirchen]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, Status Animarum des Kirchspiels Wadersloh von 1749 &amp;lt;br/&amp;gt;[[:Media:Status Wadersloh 1749 -Henkelmann-.pdf|Datei im PDF-Format]].&lt;br /&gt;
* STUTENKEMPER, Egon, Hier sin ick to Hous. [[Enniger]] 1987 (darin S. 161–175: Status animarum von Enniger).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Werne]] =====&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Werne]] 1749/50, Der Status Animarum, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 55/1997, S. 7–145.&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Der Status Animarum von [[Altlünen]] 1749, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 7–33.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Wolbeck]] =====&lt;br /&gt;
* ESTER, Matthias M., und JARREN, Volker, Das Kirchspiel [[Hiltrup]] um 1750, Edition und Auswertung des status animarum von 1749 und weiterer Quellen zur Sozialgeschichte, Bielefeld 1997.&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Bevölkerungsverzeichnis des Dorfes und des Kirchspiels [[Everswinkel]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Theodor Herman Wetzeler, Everswinkel 1992 (Typoskript).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Kirchspiel und Dorf [[Everswinkel]] im Jahre 1749. Auswertung des Status animarum des Pastors Theod. Herm. Wetzeler, Everswinkel-Alverskirchen 1994 (Typoskript).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Status Parochiae Alverskerkensis, Bestand der Pfarrei von [[Alverskirchen]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Hermannus Dinckelkamp, Everswinkel-Alverskirchen 1994 (Typoskript).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster [http://www.status-animarum.de/ www.status-animarum.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quellengattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinischer Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Amt_Wolbeck&amp;diff=202285</id>
		<title>Amt Wolbeck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Amt_Wolbeck&amp;diff=202285"/>
		<updated>2007-01-07T13:47:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Historische Hierarchie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Regional]] &amp;gt; [[Historische deutsche Staaten]] &amp;gt; [[Fürstbistum Münster]] &amp;gt; [[Amt im Fürstbistum Münster]] &amp;gt; Amt Wolbeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung == &lt;br /&gt;
[[Bild:Amt_Wolbeck.jpg|thumb|850px|center|Übersichtskarte des Amtes Wolbeck aus dem &amp;quot;Theatrum orbis terrarum, sive, Atlas novus&amp;quot; von Willem Janszoon und Joan Blaeu, erstellt 1645/1662.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das Amt Wolbeck war im Oberstift Münster flächenmäßig das größte Amt und besaß wohl auch die größte Einwohnerzahl. Es umfasste 40 Pfarreien, darunter die Aegidii-. Ludgeri-. Martini- und Dompfarrei, die sich lediglich über Teile der Stadt Münster erstreckten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zu [[Ahlen]] gab es mit St. Marien und St. Bartholomäus zwei Pfarreien, zu denen auch die Landgemeinden (Kirchspiele) gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im ganzen Amt gab es lediglich zwei Patrimonialgerichte. Die Besitzer des Hauses Bevern besaßen die Gerichtsbarkeit über das ganze Kirchspiel [[Ostbevern]], die des Hauses Heessen dagegen über das gleichnamige Kirchspiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der etwas größere nördliche Teil bestand aus den Gogerichten, die dem münsterischen Domkapitel gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der etwas kleinere südliche Teil setzte sich aus den fürstlichen Gerichten Ahlen, Beckum, Sendenhorst und Wolbeck zusammen. In den fürstlichen Gerichten waren die Gografen zugleich auch die Richter der gleichnamigen Städte. Zu [[Beckum]] gehörte das Kirchspiel [[Vellern]], zu [[Ahlen]] gehörten noch die Kirchspiele [[Dolberg]], [[Vorhelm]] und [[Walstedde]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Sendenhorster Richter war auch für die Kirchspiele [[Albersloh]], [[Drensteinfurt]] (ohne die Freiheit), [[Hoetmar]] und [[Rinkerode]] zuständig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Ort [[Drensteinfurt]] besaß eine eigene Gerichtsbarkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das münsterische Gericht Wolbeck erstreckte sich lediglich über den gleichnamigen Ort wie auch über die im Amt Werne gelegene Osterbauerschaft des Kirchspiels [[Ascheberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die rund um die Stadt Münster gelegenen Gogerichte gehörten dem Domkapitel. Das größte war das Gogericht zum Bakenfeld, zu dem die Landgemeinden der stadtmünsterischen Kirchspiele Liebfrauen, St. Lamberti und St. Mauritz wie auch die Kirchspiele [[Albachten]], [[Amelsbüren]], [[Angelmodde]], [[Bösensell]], [[Hiltrup]] und [[Roxel]] gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Gogericht zur Meest erstreckte sich über die Kirchspiele [[Altenberge]], [[Gimbte]], [[Greven]], [[Nienberge]] und [[Nordwalde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Gogericht Telgte umfasste die Kirchspiele [[Alverskirchen]], [[Everswinkel]], [[Handorf]], [[Telgte]] (ohne die Stadt, die über einen eigenen Richter verfügte) und Westbevern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zum Gogericht Senden gehörten lediglich das gleichnamige Kirchspiel und die kleine Pfarrei [[Venne]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besitzer===&lt;br /&gt;
* Fürstbistum Münster bis 1802.&lt;br /&gt;
* 1803 kam der größte Teil des Amtes Wolbeck als [[Erbfürstentum Münster]] an das [[Königreich Preußen]], ein kleiner Teil an den Herzog [[von Looz-Corswaren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amtsverwaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen: Adreß-Calender des Hochstifts Münster auf das Schaltjahr nach der gnadenreichen Geburt unsers Herrn Jesu Christi 1776.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hochstift Münsterische Beamte===&lt;br /&gt;
und Gerichte auf dem Lande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Drosten====&lt;br /&gt;
* Familie von Merfeld zu Lembeck (seit 1529)&lt;br /&gt;
* S.T. Herr Clement Graf von Merveldt, Amtsdroste (1776)&lt;br /&gt;
* Herr August Ferdinand Graf von Merveldt, Adjunct. (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsrentmeister====&lt;br /&gt;
* Herr Franz Friderich Geisberg, Amtsrenthmeister (1776).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Advocatus Fisci====&lt;br /&gt;
* Herr B. Zumbrinck,  (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hochfürstliche Amtsbediente====&lt;br /&gt;
* Herr Jodocus Schiller, Hofvogt zu Münster (1776)&lt;br /&gt;
* Bernard Osterling, Haus- und Amtsvogt zu Wolbeck (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Diderich Hillebrand, Kammervogt zu Telgte (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Henrich Dawes, Fußknecht (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Clemens August Elberfeld, Oberholzförster und Oberjäger (1776)&lt;br /&gt;
Johann Georg Schreiner, Holzknecht (1776)&lt;br /&gt;
Johann Bernard Schlautmann, Holzknecht der Hoetmar Mark (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gerichte ===&lt;br /&gt;
====Gogericht Sendenhorst====&lt;br /&gt;
* Herr Joseph Ernst Boichorst, J.U.D., Richter und Gograf  (1776)&lt;br /&gt;
* Henrich Anton Schunicht, Gerichtsschreiber (1776)&lt;br /&gt;
* Godf. Ferdin. Anton Langen, adjungirter Gerichtsschreiber zu Sendenhorst und Wolbeck (1776)&lt;br /&gt;
* Franz Arnold Langen, Procurator Fiscalis (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Jobst Henrich Daffhues, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Gerhard Henrich Bonse, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Henrich Bücker, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
* Anton Kersten, Führer (1776)&lt;br /&gt;
* Ferdinand Laes, Substitut (1776)&lt;br /&gt;
* Vertram Bülte, Gerichtsdiener (1776)&lt;br /&gt;
* Jobst Henrich Geister, Vogt (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gogericht Ahlen====&lt;br /&gt;
* Herr Joseph Ernst Boichorst, J.U.D., Richter und Gograf  der Stadt und Gogericht Ahlen (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Hermann Bömer, Gerichtsschreiber und Secretarius der Stadt Ahlen (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Engelbert Farwick, Procurator Fiscalis (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Wilhelm von Minden, Procurator und substituirter Fiscus (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Frid, Simon Hoxar, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Adolph Ferd. Witte, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Hermann Haswig, Gerichtsdiener (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Henr. Ostermann, Gerichtsvogt zu Alt- und Neu- Ahlen und Dolberg (1776)&lt;br /&gt;
* Diderich Ostermann, Gerichtsvogt zu Vorhelm und Wallstette (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Hermann Schmitz, Führer von Alt Ahlen und Wallstette (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Lücke, Führer K. Neu Ahlen (1776)&lt;br /&gt;
* Wilhelm Immenkampf, Führer K. Dolberg (1776)&lt;br /&gt;
* Matthias Thüer, Führer K. Vorhelm (1776)&lt;br /&gt;
* Albert Damm, substit. Führer K. Wallstette (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Anton Stoltze, Bürgermeister zu Ahlen (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Caspar Steinbicker, Bürgermeister zu Ahlen (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Herm. Bömer, Secretarius (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gogericht Beckum====&lt;br /&gt;
* Herr Ferdinand Albrecht Reine, J.U.D., Richter und Gograf, auch Syndicus der Stadt Münster (1776)&lt;br /&gt;
* Detmar August Happe, Gerichtsschreib. (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Engelbert Farwick, Fiscus (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Gerhard Westphalen, substituirter Fiscus und Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Franz Anton Fischer, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Jacob Molle, Gerichtsdiener (1776)&lt;br /&gt;
* Peter Göcke, Gerichtsfrohne (1776)&lt;br /&gt;
* N. Sterenberg, Führer zu Vellern (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Bern. Henrich Koberg, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
* N. Nettersheim, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
* Detmar Happe, Secretarius (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gogericht Wolbeck====&lt;br /&gt;
* Herr Theodor Herman Oistendorf, Richter der Stadt Telgte und Gograf  zu Wolbeck (1776)&lt;br /&gt;
* Henrich Anton Schunicht, Gerichtsschreiber zu Wolbeck (1776)&lt;br /&gt;
* Godf. Ferd. Anton Langen, adjungirter Gerichtsschreiber zu Wolbeck und Sendenhorst (1776)&lt;br /&gt;
* Franz Arnold Langen, Procurator Fiscalis zu Wolbeck, Sendenhorst und Telgte (1776)&lt;br /&gt;
* N. Höer, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Joseph Barwasser, Gerichtsdiener (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Diderich Hoppenberg, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Henr. Bueren, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gericht Telgte====&lt;br /&gt;
* Herr Theodor Herman Oistendorf, Richter der Stadt Telgte (1776)&lt;br /&gt;
* Franz Leopold Schultz (Gerichtsschreiber?) (1776)&lt;br /&gt;
* Franz Arnold Langen, Procurator Fisci (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Henr. Anton Micheel, Procurator, auch Stadtsecretarius (1776)&lt;br /&gt;
* Joseph Barwasser, Gerichtsdiener (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Joseph Dahlmöller, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
* N. Geißler, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfahlgericht (außerhalb der Stadt) Münster====&lt;br /&gt;
* Herr Paul Alexander Schilgen, Richter (1776)&lt;br /&gt;
* Joseph Vogt, Gerichtsschreiber (1776)&lt;br /&gt;
* Wittib Besselmann, Vogtinne zwischen den Pfählen (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Joseph Fesser, Substit. (1776)&lt;br /&gt;
* Johan Georg Berlage, Marktvogt zu Greven (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freyherrl. Droste-Vischeringsche Gerichtsbarkeit===&lt;br /&gt;
====Herrlichkeit Ostbevern====&lt;br /&gt;
* Herr Diderich Ferdin. Gröninger, Richter, auch Hochfürstl. Hofrath (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Bernard Schnitker, Gerichtsschreiber und herrschaftlicher Verwalter (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Bernard Schultze, Fiscal. (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Johann Henrich Inkrott, Führer (1776)&lt;br /&gt;
* Jürgen Meckel, Gerichtsvogt (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Archiv=====&lt;br /&gt;
* Archiv Darfeld (Gemeinde Rosendahl), Bestand B II [[Haus Bevern]]: Der Urkundenbestand hat offenbar durch Plünderung Verluste erlitten. 1975 tauchten 46 Urkunden aus den Jahren 1294-1670 in Dortmund auf. Übersicht: ca. 600 Urkunden (ab 1295); rund 20 lfm. Akten (15.-19. Jhdt.). Darin Jurisdiktion des Hauses Bevern und der Herrlichkeit Ostbevern. Findbuch 18. Jhdt., doch alte Ordnung zerstört. Benutzung erfolgt über das Westfälische Archivamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Herrlichkeit Lüdickenbeck====&lt;br /&gt;
* Herr Diderich Ferdin. Gröninger, Richter (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Bernard Beckmann, Gerichtsschreiber und Verwalter der herrschaftlichen Güter (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Privatgerichte===&lt;br /&gt;
====Gericht Heesen====&lt;br /&gt;
* Herr Theodor Adolph Elverfeldt, Richter (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Herm. Böhmer, Gerichtsschr. (1776)&lt;br /&gt;
* Adolph Ferdinand de Witte. Procurator Fiscalis (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Bernd Kniper, Gerichtsdiener. (1776)&lt;br /&gt;
* Christoph Kolck, Führer (1776)&lt;br /&gt;
* Christian Kemper, Substit. (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gericht (Dren-) Steinfort ====&lt;br /&gt;
* Herr Theodor Adolph Elverfeldt, Richter (1776)&lt;br /&gt;
* Joseph Obermeier, Gerichtsschr. (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Bern. Samson. Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
* Henrich Hüls, Gerichtsdiener. (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Archiv=====&lt;br /&gt;
* Archiv Drensteinfurt, Bestand &amp;quot;Altes Archiv&amp;quot;, darin: Gerichtsbarkeit zu Drensteinfurt. Findbuch P 46 bis P 46/11. Benutzung erfolgt über das Westfälische Archivamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Domkapitularische Jurisdiction===&lt;br /&gt;
===Amt Wolbeck===&lt;br /&gt;
====Gogericht Backenfeld====&lt;br /&gt;
* Herr Paul Franz Ludolph Kerkerinck, J.U.D., Gograf  und Domkapitularischer Secretarius (1776)&lt;br /&gt;
* Goswin Lohkampf, Gerichtsschreiber , auch Domkapitularischer Unterwerkmeister und Camerarius (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Henrich Gendt, Substit. (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Gerhard Deiters, Procurator, auch Kanzleyagent und Landsyndicus (1776)&lt;br /&gt;
* Bernard Augustin Busch, Procurator, auch Amtmann der Universität (1776)&lt;br /&gt;
* Ferdinand Joseph Trost, Procurator, Fiscus (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* N.B.: Unter diesem Gogericht gehören nachbenannte Kirchspiele: Albachten, Amelsbüren, Angelmodde, Bösensel, Hiltrup, Lamberti, St. Mauritz, Roxel, Ueberwasser (1776).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Archiv=====&lt;br /&gt;
* Archiv Hülshoff (Archivdepot Cappenberg), Bestand, darin: Gogericht Bakenfeld: Prozesse. Findbuch P 93 bis P 93/2. Benutzung erfolgt über das Westfälische Archivamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gogericht Meest====&lt;br /&gt;
* Herr Johann Christoph Osthoff, Gograf  der Kirchspiele Greven, Gimbte und Nordwalde (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Christian Werlein, Gerichtsschreiber (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Paul Franz Ludolph Kerkerinck, J.U.D., Gograf  und Domkapitularischer Secretarius (1776)&lt;br /&gt;
* Goswin Lohkampf, Gerichtsschreiber (1776)&lt;br /&gt;
* J. H. Gendt, Substit. (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Bernard Augustin Busch, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Christoph Bernhard Micheel (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Henrich Sutbeck (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gogericht Telgte====&lt;br /&gt;
* Herr Johann Christoph Oesthoff, J.U.D., Gograf (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Christian Werlein, Gerichtsschreiber (1776)&lt;br /&gt;
* Ferdinand Joseph Trost, Procurator, Fiscus (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Henrich Meyer, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Ferdinand Joseph Schlade, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Unter diesem Gogericht gehören die Kirchspiele Telgte, Handrup, Westbevern, Everswinkel und Alverskirchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gogericht Senden====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Herr Johann Christoph Oesthoff, J.U.D., Gograf (1776)&lt;br /&gt;
* Christoph Bernhard Micheel, Gerichtsschreiber (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Wilhelm Nahmen, Procurator, Fiscus (1776)&lt;br /&gt;
* Ferdinand Panhof, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Bernard Edmund Aulike, Procurator, auch Notarius beym Officialatgericht (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Historische Besetzung =====&lt;br /&gt;
* Andreas von der Hege (Sohn von Drees von der Hege oo Elseke von Ascheberg), 1354-1375 Gogreve zu Senden und 1383 zusammen mit Lüdeke Hake Drost des Niederstiftes Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Zuständigkeit=====&lt;br /&gt;
* Hierunter gehöret das Dorf und Kirchspiel Senden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Gerichtsarchive im Amt Wolbeck=====&lt;br /&gt;
* Staatsarchiv Münster (StA MS), Bestand Fürstbistum Münster, Gerichte, darin: Pfahlgericht Münster, Stadt- und Gogerichte Ahlen und Beckum, Gogericht Sendenhorst, Stadtgericht Telgte, Gericht Wolbeck, Privatgerichte Drensteinfurt, Heessen und Ostbevern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Provinzialrecht====&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/finde/langDatensatz.php?urlID=16&amp;amp;url_tabelle=tab_projekt  Gesetzessammlung von 1359-1811 des ehemaligen Fürstbistums Münster]&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/txt/normal/txt310.pdf Startseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Einteilung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchspiele im Amt Wolbeck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Gerichtsbezirke ===&lt;br /&gt;
Im Amte Wolbeck waren:&lt;br /&gt;
* a. fürstliche:&lt;br /&gt;
** 1. Das Pfahlgericht, &#039;&#039;&#039;&amp;quot;judicium intra palos&amp;quot;&#039;&#039;&#039; , rund um die Stadt Münster im Rayon der Festungswerke: es wurde so genannt, weil es durch gesetzte Pfähle vom Gogericht Bakenfeld gesondert wurde. Dieses Gericht ist erst unter dem Fürsten Christoph Bernard von Galen entstanden, welcher im Jahre 1663 sich diesen Distrikt vom Domkapitel aus dessen Gogericht Bakenfeld abtreten ließ, um in Hinsicht der neu angelegten Festungswerke freie Hand zu haben. Er gab dagegen dem Domkapitel das Gogericht Senden, dessen Abtretung er von der Stadt Münster nach deren Unterwerfung erlangt hatte.&lt;br /&gt;
** 2. Stadt- und Gogericht Ahlen,&lt;br /&gt;
** 3. Stadt- und Gogericht Beckum,&lt;br /&gt;
** 4. Stadtgericht Telgte,&lt;br /&gt;
** 5. Gericht Sendenhorst,&lt;br /&gt;
** 6. Gericht Wolbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* b. Private:&lt;br /&gt;
** 7. Gogericht Bakenfeld,&lt;br /&gt;
** 8. Gogericht Senden,&lt;br /&gt;
** 9. Gogericht Meest,&lt;br /&gt;
** 10. Gogericht Telgte,&lt;br /&gt;
** 11. Gericht Drensteinfurt,&lt;br /&gt;
** 12. Gericht Heessen,&lt;br /&gt;
** 13. Gericht Lüdickenbeck,&lt;br /&gt;
** 14. Gericht Ostbevern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Freigerichtsbarkeit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gogerichtsbarkeit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amtsverwaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Drosten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsrentmeister====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Bild:Karte_Kreis_Recklinghausen.png]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchspiele und ihre Bauerschaften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Einteilung == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archidiakonate ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- oder stattdessen: --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Kirchliche Zugehörigkeit === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenerfassung von Kirchenbüchern===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv==&lt;br /&gt;
* Staatsarchiv Münster (StA MS), Bestand: Fürstbistum Münster, Ämter. Findbuch A 83 X mit Index, 350 Akten&lt;br /&gt;
* (StA MS), Bestand Fst. Rheina - Wolbeck&lt;br /&gt;
* Archiv Lembeck (Dorsten-Lembeck), Bestand Wolbeck Wo, darin Drostenamt Wolbeck (17.-18. Jhdt.) Findbuch P 104/12. Benutzung erfolgt über das Westfälische Archivamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bibliografie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===Besitzwechsel===&lt;br /&gt;
* 1802 nimmt der Herzog [[von Looz-Corswaren]] den größten Teil der vormals hochstift-münsterschen [[Amt Rheine|Ämter Rheine]]  und [[Amt Wolbeck|Wolbeck]] als nunmehriges [[Fürstentum Rheina-Wolbeck]] in Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Internetlinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Webgeschichte: http://www.his-data.de/territor/d/reich1/kreise/westfalen/muenster,bt/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschichtsportal Westfalen: http://www.westfaelische-geschichte.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Amt im Fürstbistum Münster}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Amt im Fürstbistum Münster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Amt_Wolbeck&amp;diff=202276</id>
		<title>Amt Wolbeck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Amt_Wolbeck&amp;diff=202276"/>
		<updated>2007-01-07T13:11:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Historische Hierarchie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Regional]] &amp;gt; [[Historische deutsche Staaten]] &amp;gt; [[Fürstbistum Münster]] &amp;gt; [[Amt im Fürstbistum Münster]] &amp;gt; Amt Wolbeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung == &lt;br /&gt;
[[Bild:Amt_Wolbeck.jpg|thumb|850px|center|Übersichtskarte des Amtes Wolbeck aus dem &amp;quot;Theatrum orbis terrarum, sive, Atlas novus&amp;quot; von Willem Janszoon und Joan Blaeu, erstellt 1645/1662.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das Amt Wolbeck war im Oberstift Münster flächenmäßig das größte Amt und besaß wohl auch die größte Einwohnerzahl. Es umfasste 40 Pfarreien, darunter die Aegidii-. Ludgeri-. Martini- und Dompfarrei, die sich lediglich über Teile der Stadt Münster erstreckten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zu Ahlen gab es mit St. Marien und St. Bartholomäus zwei Pfarreien, zu denen auch Landgemeinden (Kirchspiele) gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im ganzen Amt gab es lediglich zwei Patrimonialgerichte. Die Besitzer des Hauses Bevern besaßen die Gerichtsbarkeit über das ganze Kirchspiel Ostbevern, die des Hauses Heessen dagegen über das gleichnamige Kirchspiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der etwas größere nördliche Teil bestand aus den Gogerichten, die dem münsterischen Domkapitel gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der etwas kleinere südliche Teil setzte sich aus den fürstlichen Gerichten Ahlen, Beckum, Sendenhorst und Wolbeck zusammen. In den fürstlichen Gerichten waren die Gografen zugleich auch die Richter der gleichnamigen Städte. Zu Beckum gehörte das Kirchspiel Vellern, zu Ahlen gehörten noch die Kirchspiele Dolbcrg, Vorhelm und Walstedde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Sendenhorster Richter war auch für die Kirchspiele Albersloh, Drensteinfurt (ohne die Freiheit), Hoetmar und Rinkerode zuständig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Ort Drensteinfurt besaß eine eigene Gerichtsbarkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das münsterische Gericht Wolbeck erstreckte sich lediglich über den gleichnamigen Ort wie auch über die im Amt Werne gelegene Osterbauerschaft des Kirchspiels Ascheberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die rund um die Stadt Münster gelegenen Gogerichte gehörten dem Domkapitel. Das größte war das Gogericht zum Bakenfeld, zu dem die Landgemeinden der stadtmünsterischen Kirchspiele Liebfrauen, St. Lamberti und St. Mauritz wie auch die Kirchspiele Albachten, Amelsbüren, Angelmodde, Bösensell, Hiltrup und Roxel gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Gogericht zur Meest erstreckte sich über die Kirchspiele Altenberge, Gimbte, Greven, Nienberge und Nordwalde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Gogericht Telgte umfasste die Kirchspiele Alverskirchen, Everswinkel, Handorf, Telgte (ohne die Stadt, die über einen eigenen Richter verfugte) und Westbevern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zum Gogericht Senden gehörten lediglich das gleichnamige Kirchspiel und die kleine Pfarrei Venne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besitzer===&lt;br /&gt;
* Fürstbistum Münster bis 1802.&lt;br /&gt;
* 1803 kam der größte Teil des Amtes Wolbeck als [[Erbfürstentum Münster]] an das [[Königreich Preußen]], ein kleiner Teil an den Herzog [[von Looz-Corswaren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amtsverwaltung ===&lt;br /&gt;
===Hochstift Münsterische Beamte===&lt;br /&gt;
und Gerichte auf dem Lande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Drosten====&lt;br /&gt;
* Familie von Merfeld zu Lembeck (seit 1529)&lt;br /&gt;
* S.T. Herr Clement Graf von Merveldt, Amtsdroste (1776)&lt;br /&gt;
* Herr August Ferdinand Graf von Merveldt, Adjunct. (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsrentmeister====&lt;br /&gt;
* Herr Franz Friderich Geisberg, Amtsrenthmeister (1776).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Advocatus Fisci====&lt;br /&gt;
* Herr B. Zumbrinck,  (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hochfürstliche Amtsbediente====&lt;br /&gt;
* Herr Jodocus Schiller, Hofvogt zu Münster (1776)&lt;br /&gt;
* Bernard Osterling, Haus- und Amtsvogt zu Wolbeck (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Diderich Hillebrand, Kammervogt zu Telgte (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Henrich Dawes, Fußknecht (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Clemens August Elberfeld, Oberholzförster und Oberjäger (1776)&lt;br /&gt;
Johann Georg Schreiner, Holzknecht (1776)&lt;br /&gt;
Johann Bernard Schlautmann, Holzknecht der Hoetmar Mark (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gerichte ===&lt;br /&gt;
====Gogericht Sendenhorst====&lt;br /&gt;
* Herr Joseph Ernst Boichorst, J.U.D., Richter und Gograf  (1776)&lt;br /&gt;
* Henrich Anton Schunicht, Gerichtsschreiber (1776)&lt;br /&gt;
* Godf. Ferdin. Anton Langen, adjungirter Gerichtsschreiber zu Sendenhorst und Wolbeck (1776)&lt;br /&gt;
* Franz Arnold Langen, Procurator Fiscalis (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Jobst Henrich Daffhues, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Gerhard Henrich Bonse, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Henrich Bücker, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
* Anton Kersten, Führer (1776)&lt;br /&gt;
* Ferdinand Laes, Substitut (1776)&lt;br /&gt;
* Vertram Bülte, Gerichtsdiener (1776)&lt;br /&gt;
* Jobst Henrich Geister, Vogt (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gogericht Ahlen====&lt;br /&gt;
* Herr Joseph Ernst Boichorst, J.U.D., Richter und Gograf  der Stadt und Gogericht Ahlen (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Hermann Bömer, Gerichtsschreiber und Secretarius der Stadt Ahlen (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Engelbert Farwick, Procurator Fiscalis (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Wilhelm von Minden, Procurator und substituirter Fiscus (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Frid, Simon Hoxar, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Adolph Ferd. Witte, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Hermann Haswig, Gerichtsdiener (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Henr. Ostermann, Gerichtsvogt zu Alt- und Neu- Ahlen und Dolberg (1776)&lt;br /&gt;
* Diderich Ostermann, Gerichtsvogt zu Vorhelm und Wallstette (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Hermann Schmitz, Führer von Alt Ahlen und Wallstette (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Lücke, Führer K. Neu Ahlen (1776)&lt;br /&gt;
* Wilhelm Immenkampf, Führer K. Dolberg (1776)&lt;br /&gt;
* Matthias Thüer, Führer K. Vorhelm (1776)&lt;br /&gt;
* Albert Damm, substit. Führer K. Wallstette (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Anton Stoltze, Bürgermeister zu Ahlen (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Caspar Steinbicker, Bürgermeister zu Ahlen (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Herm. Bömer, Secretarius (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gogericht Beckum====&lt;br /&gt;
* Herr Ferdinand Albrecht Reine, J.U.D., Richter und Gograf,   auch Syndicus der Stadt Münster (1776)&lt;br /&gt;
* Detmar August Happe, Gerichtsschreib. (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Engelbert Farwick, Fiscus (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Gerhard Westphalen, substituirter Fiscus und Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Franz Anton Fischer, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Jacob Molle, Gerichtsdiener (1776)&lt;br /&gt;
* Peter Göcke, Gerichtsfrohne (1776)&lt;br /&gt;
* N. Sterenberg, Führer zu Vellern (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Bern. Henrich Koberg, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
* N. Nettersheim, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
* Detmar Happe, Secretarius (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gogericht Wolbeck====&lt;br /&gt;
* Herr Theodor Herman Oistendorf, Richter der Stadt Telgte und Gograf  zu Wolbeck (1776)&lt;br /&gt;
* Henrich Anton Schunicht, Gerichtsschreiber zu Wolbeck (1776)&lt;br /&gt;
* Godf. Ferd. Anton Langen, adjungirter Gerichtsschreiber zu Wolbeck und Sendenhorst (1776)&lt;br /&gt;
* Franz Arnold Langen, Procurator Fiscalis zu Wolbeck, Sendenhorst und Telgte (1776)&lt;br /&gt;
* N. Höer, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Joseph Barwasser, Gerichtsdiener (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Diderich Hoppenberg, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Henr. Bueren, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gericht Telgte====&lt;br /&gt;
* Herr Theodor Herman Oistendorf, Richter der Stadt Telgte (1776)&lt;br /&gt;
* Franz Leopold Schultz (Gerichtsschreiber?) (1776)&lt;br /&gt;
* Franz Arnold Langen, Procurator Fisci (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Henr. Anton Micheel, Procurator, auch Stadtsecretarius (1776)&lt;br /&gt;
* Joseph Barwasser, Gerichtsdiener (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Joseph Dahlmöller, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
* N. Geißler, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfahlgericht (außerhalb der Stadt) Münster====&lt;br /&gt;
* Herr Paul Alexander Schilgen, Richter (1776)&lt;br /&gt;
* Joseph Vogt, Gerichtsschreiber (1776)&lt;br /&gt;
* Wittib Besselmann, Vogtinne zwischen den Pfählen (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Joseph Fesser, Substit. (1776)&lt;br /&gt;
* Johan Georg Berlage, Marktvogt zu Greven (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freyherrl. Droste-Vischeringsche Gerichtsbarkeit===&lt;br /&gt;
====Herrlichkeit Ostbevern====&lt;br /&gt;
* Herr Diderich Ferdin. Gröninger, Richter, auch Hochfürstl. Hofrath (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Bernard Schnitker, Gerichtsschreiber und herrschaftlicher Verwalter (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Bernard Schultze, Fiscal. (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Johann Henrich Inkrott, Führer (1776)&lt;br /&gt;
* Jürgen Meckel, Gerichtsvogt (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Archiv=====&lt;br /&gt;
* Archiv Darfeld (Gemeinde Rosendahl), Bestand B II [[Haus Bevern]]: Der Urkundenbestand hat offenbar durch Plünderung Verluste erlitten. 1975 tauchten 46 Urkunden aus den Jahren 1294-1670 in Dortmund auf. Übersicht: ca. 600 Urkunden (ab 1295); rund 20 lfm. Akten (15.-19. Jhdt.). Darin Jurisdiktion des Hauses Bevern und der Herrlichkeit   Ostbevern. Findbuch 18. Jhdt., doch alte Ordnung zerstört. Benutzung erfolgt über das Westfälische Archivamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Herrlichkeit Lüdickenbeck====&lt;br /&gt;
* Herr Diderich Ferdin. Gröninger, Richter (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Bernard Beckmann, Gerichtsschreiber und Verwalter der herrschaftlichen Güter (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Privatgerichte===&lt;br /&gt;
====Gericht Heesen====&lt;br /&gt;
* Herr Theodor Adolph Elverfeldt, Richter (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Herm. Böhmer, Gerichtsschr. (1776)&lt;br /&gt;
* Adolph Ferdinand de Witte. Procurator Fiscalis (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Bernd Kniper, Gerichtsdiener. (1776)&lt;br /&gt;
* Christoph Kolck, Führer (1776)&lt;br /&gt;
* Christian Kemper, Substit. (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gericht (Dren-) Steinfort ====&lt;br /&gt;
* Herr Theodor Adolph Elverfeldt, Richter (1776)&lt;br /&gt;
* Joseph Obermeier, Gerichtsschr. (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Bern. Samson. Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
* Henrich Hüls, Gerichtsdiener. (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Archiv=====&lt;br /&gt;
* Archiv Drensteinfurt, Bestand &amp;quot;Altes Archiv&amp;quot;, darin: Gerichtsbarkeit zu Drensteinfurt. Findbuch P 46 bis P 46/11. Benutzung erfolgt über das Westfälische Archivamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Domkapitularische Jurisdiction===&lt;br /&gt;
===Amt Wolbeck===&lt;br /&gt;
====Gogericht Backenfeld====&lt;br /&gt;
* Herr Paul Franz Ludolph Kerkerinck, J.U.D., Gograf  und Domkapitularischer Secretarius (1776)&lt;br /&gt;
* Goswin Lohkampf, Gerichtsschreiber , auch Domkapitularischer Unterwerkmeister und Camerarius(1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Henrich Gendt, Substit. (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Gerhard Deiters, Procurator, auch Kanzleyagent und Landsyndicus (1776)&lt;br /&gt;
* Bernard Augustin Busch, Procurator, auch Amtmann der Universität (1776)&lt;br /&gt;
* Ferdinand Joseph Trost, Procurator, Fiscus (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* N.B.: Unter diesem Gogericht gehören nachbenannte Kirchspiele: Albachten, Amelsbüren, Angelmodde, Bösensel, Hiltrup, Lamberti, St. Mauritz, Roxel, Ueberwasser (1776).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Archiv=====&lt;br /&gt;
* Archiv Hülshoff (Archivdepot Cappenberg), Bestand, darin: Gogericht Bakenfeld: Prozesse. Findbuch P 93 bis P 93/2. Benutzung erfolgt über das Westfälische Archivamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gogericht Meest====&lt;br /&gt;
* Herr Johann Christoph Osthoff, Gograf  der Kirchspiele Greven, Gimbte und Nordwalde (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Christian Werlein, Gerichtsschreiber (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Paul Franz Ludolph Kerkerinck, J.U.D., Gograf  und Domkapitularischer Secretarius (1776)&lt;br /&gt;
* Goswin Lohkampf, Gerichtsschreiber (1776)&lt;br /&gt;
* J. H. Gendt, Substit. (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Bernard Augustin Busch, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Christoph Bernhard Micheel (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Henrich Sutbeck (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gogericht Telgte====&lt;br /&gt;
* Herr Johann Christoph Oesthoff, J.U.D., Gograf  (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Christian Werlein, Gerichtsschreiber (1776)&lt;br /&gt;
* Ferdinand Joseph Trost, Procurator, Fiscus (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Henrich Meyer, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Ferdinand Joseph Schlade, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Unter diesem Gogericht gehören die Kirchspiele Telgte, Handrup, Westbevern, Everswinkel und Alverskirchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gogericht Senden====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Herr Johann Christoph Oesthoff, J.U.D., Gograf  (1776)&lt;br /&gt;
* Christoph Bernhard Micheel, Gerichtsschreiber (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Wilhelm Nahmen, Procurator, Fiscus (1776)&lt;br /&gt;
* Ferdinand Panhof, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Bernard Edmund Aulike, Procurator, auch Notarius beym Officialatgericht (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Historische Besetzung =====&lt;br /&gt;
* Andreas von der Hege (Sohn von Drees von der Hege oo Elseke von Ascheberg), 1354-1375 Gogreve zu Senden und 1383 zusammen mit Lüdeke Hake Drost des Niederstiftes Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Zuständigkeit=====&lt;br /&gt;
* Hierunter gehöret das Dorf und Kirchspiel Senden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Gerichtsarchive im Amt Horstmar=====&lt;br /&gt;
* Staatsarchiv Münster (StA MS), Bestand Fürstbistum Münster, Gerichte, darin: Pfahlgericht Münster, Stadt- und Gogerichte Ahlen und Beckum, Gogericht Sendenhorst, Stadtgericht Telgte, Gericht Wolbeck, Privatgerichte Drensteinfurt, Heessen und Ostbevern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Provinzialrecht====&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/finde/langDatensatz.php?urlID=16&amp;amp;url_tabelle=tab_projekt  Gesetzessammlung von 1359-1811 des ehemaligen Fürstbistums Münster]&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/txt/normal/txt310.pdf Startseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Einteilung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchspiele im Amt Wolbeck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Gerichtsbezirke ===&lt;br /&gt;
Im Amte Wolbeck waren:&lt;br /&gt;
* a. fürstliche:&lt;br /&gt;
** 1. Das Pfahlgericht, &#039;&#039;&#039;&amp;quot;judicium intra palos&amp;quot;&#039;&#039;&#039; , rund um die Stadt Münster im Rayon der Festungswerke: es wurde so genannt, weil es durch gesetzte Pfähle vom Gogericht Bakenfeld gesondert wurde. Dieses Gericht ist erst unter dem Fürsten Christoph Bernard von Galen entstanden, welcher im Jahre 1663 sich diesen Distrikt vom Domkapitel aus dessen Gogericht Bakenfeld abtreten ließ, um in Hinsicht der neu angelegten Festungswerke freie Hand zu haben. Er gab dagegen dem Domkapitel das Gogericht Senden, dessen Abtretung er von der Stadt Münster nach deren Unterwerfung erlangt hatte.&lt;br /&gt;
** 2. Stadt- und Gogericht Ahlen,&lt;br /&gt;
** 3. Stadt- und Gogericht Beckum,&lt;br /&gt;
** 4. Stadtgericht Telgte,&lt;br /&gt;
** 5. Gericht Sendenhorst,&lt;br /&gt;
** 6. Gericht Wolbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* b. Private:&lt;br /&gt;
** 7. Gogericht Bakenfeld,&lt;br /&gt;
** 8. Gogericht Senden,&lt;br /&gt;
** 9. Gogericht Meest,&lt;br /&gt;
** 10. Gogericht Telgte,&lt;br /&gt;
** 11. Gericht Drensteinfurt,&lt;br /&gt;
** 12. Gericht Heessen,&lt;br /&gt;
** 13. Gericht Lüdickenbeck,&lt;br /&gt;
** 14. Gericht Ostbevern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Freigerichtsbarkeit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gogerichtsbarkeit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amtsverwaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Drosten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsrentmeister====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Bild:Karte_Kreis_Recklinghausen.png]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchspiele und ihre Bauerschaften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Einteilung == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archidiakonate ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- oder stattdessen: --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Kirchliche Zugehörigkeit === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenerfassung von Kirchenbüchern===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv==&lt;br /&gt;
* Staatsarchiv Münster (StA MS), Bestand: Fürstbistum Münster, Ämter. Findbuch A 83 X mit Index, 350 Akten&lt;br /&gt;
* (StA MS), Bestand Fst. Rheina - Wolbeck&lt;br /&gt;
* Archiv Lembeck (Dorsten-Lembeck), Bestand Wolbeck Wo, darin Drostenamt Wolbeck (17.-18. Jhdt.) Findbuch P 104/12. Benutzung erfolgt über das Westfälische Archivamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bibliografie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===Besitzwechsel===&lt;br /&gt;
* 1802 nimmt der Herzog [[von Looz-Corswaren]] den größten Teil der vormals hochstift-münsterschen [[Amt Rheine|Ämter Rheine]]  und [[Amt Wolbeck|Wolbeck]] als nunmehriges [[Fürstentum Rheina-Wolbeck]] in Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Internetlinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Webgeschichte: http://www.his-data.de/territor/d/reich1/kreise/westfalen/muenster,bt/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschichtsportal Westfalen: http://www.westfaelische-geschichte.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Amt im Fürstbistum Münster}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Amt im Fürstbistum Münster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=201251</id>
		<title>Status animarum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=201251"/>
		<updated>2007-01-02T14:22:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Fürstbistum Münster */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriffserläuterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;[[Kirchenbuch#Das Rituale Romanum|Rituale Romanum]]&#039;&#039;&#039; wurde die Art und Weise, wie das &#039;&#039;&#039;Liber status animarum&#039;&#039;&#039; (lat. wörtlich: Buch vom Zustand/Bestand der Lebenden) zu führen sei, vorgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überlieferungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung dieser Verzeichnisse war mit großem Aufwand verbunden. Tatsächlich wurden sie von den Geistlichen in sehr unterschiedlicher Intensität und Qualität angelegt. Auch die Überlieferung ist regional äußerst unterschiedlich. Dabei ist nicht einmal die Bezeichnung der Bücher einheitlich und man erkennt den gemeinsamen Ursprung am ehesten an ihrem Inhalt, wenngleich auch die im &#039;&#039;Rituale Romanum&#039;&#039; vorgeschriebene Form selten streng eingehalten wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind u.a. folgende Titel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cathalogus Parochianos]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus accolarum]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus incolarum]]&lt;br /&gt;
* Status animarum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Catalogus communicantium]] kann dabei sowohl als Vorläufer als auch als parallele Erscheinung betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend sollen Beispiele und Sonderfälle genannt werden: (bitte um Ergänzungen, möglichst mit Quellenangabe --[[Benutzer:ML_Carl|ML Carl]] 21:50, 18. Jun 2005 (CEST))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzogtum Limburg (heute: Deutschsprachiges Belgien) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Montzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemmenich 1709 Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 1, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 64/1999, S. 21 ff. &lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 2, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 65/1999, S. 74 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Walhorn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lontzen (1704, 1740, 1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Raeren/Neudorf: Cathalogus Parochianus, 1693&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* MENNICKEN, Ralph, Pfarrer Großmeyer und die Raerener; Soziale Strukturen eines rheinisch-maasländischen Töpferdorfes am Ende des 17. Jahrhunderts, Raeren, 2000.&lt;br /&gt;
* SCHWARTZENBERG, Johann Wilhelm, Einwohnerverzeichnis von Raeren und Neudorf, Aufgestellt im Juni 1693 von Pfarrer Peter Jacob Großmeyer, in: Mitteilungen der WGfF, 65/1977 (Band 28), Heft 1 (S. 9-12), Heft 2 (S. 47-50), Heft 4 (S. 102-107).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Internetbearbeitungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* CARL, Marie-Luise http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~mlcarl/Qu/Bank_Walhorn/Raeren_1693.htm (vollständige quellenkritische Neubearbeitung, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
* HEICKE, Jochem http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~heicke/RAEREN/Cathalogus (auf der Basis der Transkriptionen von Ralph Mennicken, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Walhorn (1740, 1745, 1764, 1765, 1768, 1769, 1770, 1773, 1779, 1784):&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen (für 1740 mit Ergänzungen aus 1765):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 72/2003, S. 20-46 (Teil 1).&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, Teil 2: Astenet - Merols - Rabothrath, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 73/2003, S. 56-93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Fürstbistum Münster]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der lokalhistorische Hintergrund ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit dem lateinischen Ausdruck Status animarum („Stand der Seelen&amp;quot;) bezeichnete man im 17. und 18. Jahrhundert Einwohnerverzeichnisse für kirchliche Zwecke. Neben den Tauf-, Heirats- und Sterbebüchern sollten die auf deutsch auch „Seelenregister&amp;quot; genannten Listen den einzelnen Pfarrern und darüber hinaus den Bischöfen dabei helfen, einen genauen Überblick über das religiöse Leben der ihnen anvertrauten Gläubigen zu behalten. Heute stoßen diese frühen Volkszählungen vor allem bei Familienforschern auf großes Interesse, da sie die spärlichen Daten der Kirchenbücher vielfach wesentlich ergänzen können. Aber auch für die Bevölkerungs- ­und die Kirchengeschichte sind sie von unersetzlichem Wert.&lt;br /&gt;
Die meisten Seelenregister entstanden nicht auf Initiative einzelner Pfarrer, sondern auf Weisung der Kirchenleitung.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt; (entnommen aus: KOCK, Ludger, und SIEVE, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (Oldenburg)|Essen]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Status animarum von 1703 =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Im Sommer 1703 besuchte der geistliche Kommissar Dr. Johann Caspar Bordewick im Auftrag des Bischofs von Münster die Dekanate Vechta und Cloppenburg. Bordewick sammelte von den Pfarrern aller 27 Kirchspiele der beiden Dekanate genaue Aufzeichnungen über ihre Gemeinden ein. Die Akten dieser Visitation werden heute im Offizialatsarchiv Vechta verwahrt. Darunter finden sich auch ausführliche Seelenregister von elf Kirchspielen. Sie alle weisen dieselbe Gliederung auf: Während links die Familien- oder Hausnamen sowie die Namen der einzelnen zum Haushalt gehörigen Personen aufgelistet sind, folgen rechts die Angaben zum Alter und zum religiösen Leben jeder Person, das heißt, ob sie gefirmt ist, ob sie gebeichtet und die Kommunion empfangen hat und ob sie über die Heilsmittel (Sakramente) und die Glaubenslehre unterrichtet ist. Im einzelnen handelt es sich um die Listen der Kirchspiele Steinfeld, Lohne, Vestrup, Bakum, Vechta, Oythe, Langförden, Emstek, Cappeln, Lindern und Essen. Außerdem liegt das Fragment eines Seelenregisters des Kirchspiels Visbek vor.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt; (entnommen aus: KOCK, Ludger, und SIEVE, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (Oldenburg)|Essen]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Status animarum von 1749/50 =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Am 3. Oktober 1749 befahl Fürstbischof Clemens August [Anmerkung: der Kölner Erzbischof] seiner Geistlichkeit, streng gegen einen Missstand vorzugehen: das Zusammenleben nicht verheirateter oder verlobter Personen vor der (kirchlichen) Trauung. Auf der Synode des Bistums Münster im gleichen Monat wurde dazu beschlossen, ein &#039;&#039;Verzeichnis der Seelen&#039;&#039; (lat. &#039;&#039;&#039;Status animarum&#039;&#039;&#039;) für alle Orte des Hochstiftes Münster aufzustellen. Aus diesem sollte u.a. zu ersehen sein, wer mit wem zusammenlebt. Dieser Auftrag richtete sich an alle Ortspfarrer, die dieses als mühevolle, aufwendige Arbeit erkannten und den Aufwand wohl nicht für gerechtfertigt hielten. Da also keine Verzeichnisse erstellt wurden, erließ der Generalvikar Franz Egon von Fürstenberg am 26. November 1749 ein Edikt, in dem er nochmals auf die Erstellung und Einsendung dieser Verzeichnisse an seine Behörde hinwies. Aber auch dieser Aufruf führte nicht zum gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: die Pfarrer murrten und wollten die Listen größtenteils nicht erstellen. Hieraufhin wurde am 3. Januar 1750 nochmals per Erlass die Aufstellung der Verzeichnisse verlangt und den Pfarrern Ruhe geboten. Jetzt erst machten sich die Pfarrer [...] an die Arbeit und schrieben das gewünschte Verzeichnis.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Forderung des Ediktes vom November, nunmehr jährlich ein solches Verzeichnis aufzustellen, wurde nur von sehr wenigen Pfarrern befolgt.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt; (Zitat aus: SÖTHE, Herbert J. K., Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel Embsdetten, Der Status animarum von 1749, Ottenstein 1994.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Status animarum 1749/50 werden im Bistumsarchiv Münster unter den Signaturen GV Hs. 149, 150, 151 und 152 aufbewahrt. Der Band 151 umfasst im Wesentlichen das Niederstift, die restlichen das Oberstift Münster. Einzelne Exemplare sind jedoch außerhalb dieser zentralen Sammlung im Bestand GV jeweils unter den Orten zu finden, gelegentlich gibt es Vorkommen in den jeweiligen Pfarrarchiven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Status animarum war die erste Bevölkerungserfassung nach landesweit einheitlichen Vorgaben, die allerdings in den einzelnen Gemeinden in unterschiedlicher Qualität umgesetzt wurden. Trotzdem bietet er Hinweise zu fast allen Einwohnern, mit Alters- und Berufsangaben, gelegentlich auch Angaben zu Krankheiten oder Behinderungen. Durchgängig erscheinen Angaben zur Religions- bzw. Konfessionszugehörigkeit, manchmal werden auch die jüdischen Einwohner genannt, die andernorts schlicht weggelassen wurden. Mitunter erfährt man auch den Herkunftsort oder den derzeitigen Aufenthalt der aufgeführten Personen außerhalb des Ortes oder auch außer Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch ist der soziale Status der Bewohner mitunter nicht korrekt wiedergegeben. Um 1750 gibt es bereits nicht wenige Personen freien Standes, die als Pächter Güter bzw. Bauernhöfe bewirtschafteten. Die Altersangaben sind nicht selten ungenau (manchmal gibt es sogar Abweichungen bis ca. 20 Jahren!) und zudem wurde gelegentlich mal auf „5“ oder „0“ auf- bzw. abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Quelleneditionen und Bearbeitungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Ahaus (historisch)]] =====&lt;br /&gt;
* HÜSKEN, Judith, Der Status animarum von [[Stadtlohn]] 1749/50, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 49/1991, S. 7–154.&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar, und STRATMANN, Bodo, Status animarum von Dorsten-[[Lembeck]] 1749 und 1750, http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lemb-Statanim49-50.pdf (22.06.2005) (Anmerkung der Verfasser: Dieses Verzeichnis wurde durch Steuerlisten erweitert.).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar, und STRATMANN, Bodo, Cathalogus communicantum et non communicantum cum specificatione nominis et aetatis parochia Lipramstorffensis de anno 1749, http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lippramsdorf1749.pdf (22.06.2005) (Anmerkung der Verfasser: Dieses Verzeichnis von Haltern-[[Lippramsdorf]] wurde mit den Eintragungen im Kirchenbuch verglichen.).&lt;br /&gt;
* SÖNNERT, Ingrid, Von Bauersleuten, Spinnerinnen und Handwerkern, Die Bevölkerung von [[Raesfeld]], [[Erle]] und [[Homer]] 1498-1806, darin: Status animarum von Raesfeld, Erle und Homer, S. 84-140, Raesfeld 1994.&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Quellen zur Wirtschafts- und Bevölkerungsgeschichte des Westmünsterlandes 1693-1817, darin: Status animarum von [[Ottenstein]], S. 24-39.&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Vreden]] im Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Vreden 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Bocholt]] =====&lt;br /&gt;
* BÜRGER, Rudolf, Die Bevölkerung von Dorf und Kirchspiel [[Rhede (Kreis Borken)]] im Jahre 1749, Eine Auswertung des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Rhede (Kreis Borken) 1988.&lt;br /&gt;
* WEBER, Heinrich, und SCHRÖER, Reinhard, Status Animarum für Stadt und Kirchspiel [[Bocholt (Kreis Borken)]], aufgezeichnet von Johann Bernard Scotus Breving in den Jahren 1749 bis 1750, in: Unser Bocholt, 38/1987, Heft 2/3, S. 67-80, Heft 4, S. 81-96 / 39/1988, Heft 1, S. 17-32, Heft 2, S. 9-24, Heft 3, S. 33-48 / 40/1989, Heft 3, S. 33-48, Heft 4, S. 33-55.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Cloppenburg]], [[Amt Vechta]] =====&lt;br /&gt;
* HEITMANN, Clemens, Status animarum (Personenregister) von 1749 - 1750 der Kirchengemeinden [[Altenoythe]] ([[Bösel (bei Friesoythe)|Bösel]]) und  [[Markhausen]], (Ort?) 1985.&lt;br /&gt;
* KOCK, Ludger, und SIEVE, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (Oldenburg)|Essen]] aus dem Jahr 1703 (= Die rote Reihe, Heft 13), Cloppenburg 2006.&lt;br /&gt;
* TEGENKAMP, Franz-Josef, Status animarum ecclesiae parochalis [[Bakum|Bakumensis]] de anno 1703 (= Die rote Reihe, Heft 8), (Friesoythe) 1984.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Dülmen]] =====&lt;br /&gt;
* GROßE GORGEMANN, Hans Joachim, Die Bevölkerung des Kirchspiels [[Buldern]] aus dem Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Hannover 1989 (Typoskript).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar, und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Incolarum 1749 für [[Haltern]] am See, http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Incolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar, und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Acolarum 1749 für [[Haltern]] am See,  http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Accolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Horstmar]] =====&lt;br /&gt;
* LACHENICHT, Gerhard, Bevölkerung und Sozialstruktur von [[Lette]] im Jahre 1749, Coesfeld, 1979 (Typoskript).&lt;br /&gt;
* MAAS, Liesel, Die Bevölkerung des Dorfes [[Osterwick]] und seiner Bauernschaften im Jahre 1749, Auswertung und Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Coesfeld 1981 (Typoskript).&lt;br /&gt;
* REES, Max, Der Status Animarum von [[Langenhorst]] (1749), [[Ochtrup]] 1750 und [[Welbergen]] 1749, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 34-170.&lt;br /&gt;
* ROTERS, Dorothea, Der Status animarum des Jahres 1749 von [[Holtwick]], in: Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld, 19/1994, S. 35-66.&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der Status animarum&amp;quot; des Kirchspiels [[Nienborg]] aus dem Jahre 1750, Quellenedition und sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Auswertung, Untersuchungen zur Größe und Struktur von Haus und Haushalt, Münster 1982 (Typoskript).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der &amp;quot;Status animarum&amp;quot; von [[Nienborg]], Eine &amp;quot;Volkszählung&amp;quot; aus dem Jahre 1750, in: Heimat- und Rathausspiegel, Informationsschrift der Verwaltung und der Heimatvereine 23/1987, S. 781-820.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Meppen]] =====&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Meppen]], [[Haren]] und [[Haselünne]], (= Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 1), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Aschendorf]], [[Lathen]], [[Hümmling]] und im Patrimonialgericht [[Papenburg]], (= Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 2), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Rheine-Bevergern]] =====&lt;br /&gt;
* SÖTHE, Herbert J. K., Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel [[Emsdetten|Embsdetten]], Der Status animarum von 1749,  Ottenstein 1994 (Typoskript).&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Kirchspielen [[Emsbüren]], [[Salzbergen]] und [[Schepsdorf (Lingen)|Schepsdorf]], (= Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 3), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Sassenberg]] =====&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, und SANNER, Liselotte, Status Animarum, Die Bevölkerung des Fürstbistums Münster im Jahre 1749 - Amt Sassenberg, Kirchspiel [[Warendorf]] St. Marien, Münster 1995 (Typoskript).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Stromberg]] =====&lt;br /&gt;
* Norbert Henkelmann / Jörg Wunschhofer (Hg.) &amp;lt;br/&amp;gt;Der Status Animarum des Amtes Stromberg von 1749/50 &amp;lt;br/&amp;gt;= Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster, Band 1, 2006 &amp;lt;br/&amp;gt;Gb. 24x17 cm. 544 S. [XVII + 526 S.]. 30 sw. Abb.; ISBN-10: 3-89534-651-9, ISBN-13: 978-3-89534-651-4 &amp;lt;br/&amp;gt;Der Band enthält die Orte: [[Diestedde]], [[Enniger]], [[Ennigerloh]], [[Herzfeld]], [[Liesborn]], [[Lippborg]], [[Oelde]], [[Ostenfelde]], [[Stromberg]], [[Sünninghausen]], [[Wadersloh]] und [[Westkirchen]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, Status Animarum des Kirchspiels Wadersloh von 1749 &amp;lt;br/&amp;gt;[[:Media:Status Wadersloh 1749 -Henkelmann-.pdf|Datei im PDF-Format]].&lt;br /&gt;
* STUTENKEMPER, Egon, Hier sin ick to Hous. [[Enniger]] 1987 (darin S. 161–175: Status animarum von Enniger).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Werne]] =====&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Werne]] 1749/50, Der Status Animarum, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 55/1997, S. 7–145.&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Der Status Animarum von [[Altlünen]] 1749, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 7–33.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Wolbeck]] =====&lt;br /&gt;
* ESTER, Matthias M., und JARREN, Volker, Das Kirchspiel [[Hiltrup]] um 1750, Edition und Auswertung des status animarum von 1749 und weiterer Quellen zur Sozialgeschichte, Bielefeld 1997.&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Bevölkerungsverzeichnis des Dorfes und des Kirchspiels [[Everswinkel]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Theodor Herman Wetzeler, Everswinkel 1992 (Typoskript).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Kirchspiel und Dorf [[Everswinkel]] im Jahre 1749. Auswertung des Status animarum des Pastors Theod. Herm. Wetzeler, Everswinkel-Alverskirchen 1994 (Typoskript).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Status Parochiae Alverskerkensis, Bestand der Pfarrei von [[Alverskirchen]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Hermannus Dinckelkamp, Everswinkel-Alverskirchen 1994 (Typoskript).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster [http://www.status-animarum.de/ www.status-animarum.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quellengattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinischer Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200903</id>
		<title>Status animarum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200903"/>
		<updated>2006-12-31T15:35:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Quelleneditionen und Bearbeitungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriffserläuterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;[[Kirchenbuch#Das Rituale Romanum|Rituale Romanum]]&#039;&#039;&#039; wurde die Art und Weise, wie das &#039;&#039;&#039;Liber status animarum&#039;&#039;&#039; (lat. wörtlich: Buch vom Zustand/Bestand der Lebenden) zu führen sei, vorgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überlieferungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung dieser Verzeichnisse war mit großem Aufwand verbunden. Tatsächlich wurden sie von den Geistlichen in sehr unterschiedlicher Intensität und Qualität angelegt. Auch die Überlieferung ist regional äußerst unterschiedlich. Dabei ist nicht einmal die Bezeichnung der Bücher einheitlich und man erkennt den gemeinsamen Ursprung am ehesten an ihrem Inhalt, wenngleich auch die im &#039;&#039;Rituale Romanum&#039;&#039; vorgeschriebene Form selten streng eingehalten wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind u.a. folgende Titel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cathalogus Parochianos]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus accolarum]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus incolarum]]&lt;br /&gt;
* Status animarum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Catalogus communicantium]] kann dabei sowohl als Vorläufer als auch als parallele Erscheinung betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend sollen Beispiele und Sonderfälle genannt werden: (bitte um Ergänzungen, möglichst mit Quellenangabe --[[Benutzer:ML_Carl|ML Carl]] 21:50, 18. Jun 2005 (CEST))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzogtum Limburg (heute: Deutschsprachiges Belgien) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Montzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemmenich 1709 Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 1, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 64/1999, S. 21 ff. &lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 2, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 65/1999, S. 74 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Walhorn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lontzen (1704, 1740, 1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Raeren/Neudorf: Cathalogus Parochianus, 1693&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* MENNICKEN, Ralph, Pfarrer Großmeyer und die Raerener; Soziale Strukturen eines rheinisch-maasländischen Töpferdorfes am Ende des 17. Jahrhunderts, Raeren, 2000.&lt;br /&gt;
* SCHWARTZENBERG, Johann Wilhelm, Einwohnerverzeichnis von Raeren und Neudorf, Aufgestellt im Juni 1693 von Pfarrer Peter Jacob Großmeyer, in: Mitteilungen der WGfF, 65/1977 (Band 28), Heft 1 (S. 9-12), Heft 2 (S. 47-50), Heft 4 (S. 102-107).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Internetbearbeitungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* CARL, Marie-Luise http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~mlcarl/Qu/Bank_Walhorn/Raeren_1693.htm (vollständige quellenkritische Neubearbeitung, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
* HEICKE, Jochem http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~heicke/RAEREN/Cathalogus (auf der Basis der Transkriptionen von Ralph Mennicken, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Walhorn (1740, 1745, 1764, 1765, 1768, 1769, 1770, 1773, 1779, 1784):&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen (für 1740 mit Ergänzungen aus 1765):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 72/2003, S. 20-46 (Teil 1).&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, Teil 2: Astenet - Merols - Rabothrath, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 73/2003, S. 56-93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Fürstbistum Münster]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der lokalhistorische Hintergrund ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit dem lateinischen Ausdruck Status animarum („Stand der Seelen&amp;quot;) bezeichnete man im 17. und 18. Jahrhundert Einwohnerverzeichnisse für kirchliche Zwecke. Neben den Tauf-, Heirats- und Sterbebüchern sollten die auf deutsch auch „Seelenregister&amp;quot; genannten Listen den einzelnen Pfarrern und darüber hinaus den Bischöfen dabei helfen, einen genauen Überblick über das religiöse Leben der ihnen anvertrauten Gläubigen zu behalten. Heute stoßen diese frühen Volkszählungen vor allem bei Familienforschern auf großes Interesse, da sie die spärlichen Daten der Kirchenbücher vielfach wesentlich ergänzen können. Aber auch für die Bevölkerungs- ­und die Kirchengeschichte sind sie von unersetzlichem Wert.&lt;br /&gt;
Die meisten Seelenregister entstanden nicht auf Initiative einzelner Pfarrer, sondern auf Weisung der Kirchenleitung.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt; (entnommen aus: KOCK, Ludger, und SIEVE, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (i.O.)]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Status animarum von 1703 =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Im Sommer 1703 besuchte der geistliche Kommissar Dr. Johann Caspar Bordewick im Auftrag des Bischofs von Münster die Dekanate Vechta und Cloppenburg. Bordewick sammelte von den Pfarrern aller 27 Kirchspiele der beiden Dekanate genaue Aufzeichnungen über ihre Gemeinden ein. Die Akten dieser Visitation werden heute im Offizialatsarchiv Vechta verwahrt. Darunter finden sich auch ausführliche Seelenregister von elf Kirchspielen. Sie alle weisen dieselbe Gliederung auf: Während links die Familien- oder Hausnamen sowie die Namen der einzelnen zum Haushalt gehörigen Personen aufgelistet sind, folgen rechts die Angaben zum Alter und zum religiösen Leben jeder Person, das heißt, ob sie gefirmt ist, ob sie gebeichtet und die Kommunion empfangen hat und ob sie über die Heilsmittel (Sakramente) und die Glaubenslehre unterrichtet ist. Im einzelnen handelt es sich um die Listen der Kirchspiele Steinfeld, Lohne, Vestrup, Bakum, Vechta, Oythe, Langförden, Emstek, Cappeln, Lindern und Essen. Außerdem liegt das Fragment eines Seelenregisters des Kirchspiels Visbek vor.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt; (entnommen aus: KOCK, Ludger, und SIEVE, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (i.O.)]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Status animarum von 1749/50 =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Am 3. Oktober 1749 befahl Fürstbischof Clemens August [Anmerkung: der Kölner Erzbischof] seiner Geistlichkeit, streng gegen einen Missstand vorzugehen: das Zusammenleben nicht verheirateter oder verlobter Personen vor der (kirchlichen) Trauung. Auf der Synode des Bistums Münster im gleichen Monat wurde dazu beschlossen, ein &#039;&#039;Verzeichnis der Seelen&#039;&#039; (lat. &#039;&#039;&#039;Status animarum&#039;&#039;&#039;) für alle Orte des Hochstiftes Münster aufzustellen. Aus diesem sollte u.a. zu ersehen sein, wer mit wem zusammenlebt. Dieser Auftrag richtete sich an alle Ortspfarrer, die dieses als mühevolle, aufwendige Arbeit erkannten und den Aufwand wohl nicht für gerechtfertigt hielten. Da also keine Verzeichnisse erstellt wurden, erließ der Generalvikar Franz Egon von Fürstenberg am 26. November 1749 ein Edikt, in dem er nochmals auf die Erstellung und Einsendung dieser Verzeichnisse an seine Behörde hinwies. Aber auch dieser Aufruf führte nicht zum gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: die Pfarrer murrten und wollten die Listen größtenteils nicht erstellen. Hieraufhin wurde am 3. Januar 1750 nochmals per Erlass die Aufstellung der Verzeichnisse verlangt und den Pfarrern Ruhe geboten. Jetzt erst machten sich die Pfarrer [...] an die Arbeit und schrieben das gewünschte Verzeichnis.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Forderung des Ediktes vom November, nunmehr jährlich ein solches Verzeichnis aufzustellen, wurde nur von sehr wenigen Pfarrern befolgt.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt; (Zitat aus: Herbert J. K. SÖTHE, Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel Embsdetten, Der Status animarum von 1749, Ottenstein, 1994.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Status animarum 1749/50 werden im Bistumsarchiv Münster unter den Signaturen GV Hs. 149, 150, 151 und 152 aufbewahrt. Der Band 151 umfasst im Wesentlichen das Niederstift, die restlichen das Oberstift Münster. Einzelne Exemplare sind jedoch außerhalb dieser zentralen Sammlung im Bestand GV jeweils unter den Orten zu finden, gelegentlich gibt es Vorkommen in den jeweiligen Pfarrarchiven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Status animarum war die erste Bevölkerungserfassung nach landesweit einheitlichen Vorgaben, die allerdings in den einzelnen Gemeinden in unterschiedlicher Qualität umgesetzt wurden. Trotzdem bietet er Hinweise zu fast allen Einwohnern, mit Alters- und Berufsangaben, gelegentlich auch Angaben zu Krankheiten oder Behinderungen. Durchgängig erscheinen Angaben zur Religions- bzw. Konfessionszugehörigkeit, manchmal werden auch die jüdischen Einwohner genannt, die andernorts schlicht weggelassen wurden. Mitunter erfährt man auch den Herkunftsort oder den derzeitigen Aufenthalt der aufgeführten Personen außerhalb des Ortes oder auch außer Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch ist der soziale Status der Bewohner mitunter nicht korrekt wiedergegeben. Um 1750 gibt es bereits nicht wenige Personen freien Standes, die als Pächter Güter bzw. Bauernhöfe bewirtschafteten. Die Altersangaben sind nicht selten ungenau (manchmal gibt es sogar Abweichungen bis ca. 20 Jahren!) und zudem wurde gelegentlich mal auf „5“ oder „0“ auf- bzw. abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Quelleneditionen und Bearbeitungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Ahaus (historisch)]] =====&lt;br /&gt;
* HÜSKEN, Judith, Der Status animarum von [[Stadtlohn]] 1749/50, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 49/1991, S. 7–154.&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar, und STRATMANN, Bodo, Status animarum von Dorsten - [[Lembeck]] 1749 und 1750, http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lemb-Statanim49-50.pdf (22.06.2005) (Anmerkung der Verfasser: Dieses Verzeichnis wurde durch Steuerlisten erweitert.).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar, und STRATMANN, Bodo, Cathalogus communicantum et non communicantum cum specificatione nominis et aetatis parochia Lipramstorffensis de anno 1749, http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lippramsdorf1749.pdf  (22.06.2005) (Anmerkung der Verfasser: Dieses Verzeichnis von Haltern - [[Lippramsdorf]] wurde mit den Eintragungen im Kirchenbuch verglichen.).&lt;br /&gt;
* SÖNNERT, Ingrid, Von Bauersleuten, Spinnerinnen und Handwerkern, Die Bevölkerung von [[Raesfeld]], [[Erle]] und [[Homer]] 1498-1806, darin: Status animarum von Raesfeld, Erle und Homer, S. 84-140, Raesfeld, 1994 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Quellen zur Wirtschafts- und Bevölkerungsgeschichte des Westmünsterlandes 1693-1817, darin: Status animarum von [[Ottenstein]], S. 24-39.&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Vreden]] im Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Vreden, 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Bocholt]] =====&lt;br /&gt;
* BÜRGER, Rudolf, Die Bevölkerung von Dorf und Kirchspiel [[Rhede (Kreis Borken)]] im Jahre 1749, Eine Auswertung des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Rhede (Kreis Borken), 1988.&lt;br /&gt;
* WEBER, Heinrich, und SCHRÖER, Reinhard, Status Animarum für Stadt und Kirchspiel [[Bocholt (Kreis Borken)]], aufgezeichnet von Johann Bernard Scotus Breving in den Jahren 1749 bis 1750, in: Unser Bocholt, 38/1987, Heft 2/3, S. 67-80, Heft 4, S. 81-96 / 39/1988, Heft 1, S. 17-32, Heft 2, S. 9-24, Heft 3, S. 33-48 / 40/1989, Heft 3, S. 33-48, Heft 4, S. 33-55.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Cloppenburg]], [[Amt Vechta]] =====&lt;br /&gt;
* HEITMANN, Clemens, Status animarum (Personenregister) von 1749 - 1750 der Kirchengemeinden [[Altenoythe]] ([[Bösel (bei Friesoythe)|Bösel]]) und  [[Markhausen]], (Ort?), 1985.&lt;br /&gt;
* KOCK, Ludger, und SIEVE, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (i.O.)]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.&lt;br /&gt;
* TEGENKAMP, Franz-Josef, Status animarum ecclesiae parochalis [[Bakum|Bakumensis]] de anno 1703, 1984.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Dülmen]] =====&lt;br /&gt;
* GROßE GORGEMANN, Hans Joachim, Die Bevölkerung des Kirchspiels [[Buldern]] aus dem Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Hannover, 1989 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar, und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Incolarum 1749 für [[Haltern]] am See, http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Incolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar, und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Acolarum 1749 für [[Haltern]] am See,  http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Accolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Horstmar]] =====&lt;br /&gt;
* LACHENICHT, Gerhard, Bevölkerung und Sozialstruktur von [[Lette]] im Jahre 1749, Coesfeld, 1979 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* MAAS, Liesel, Die Bevölkerung des Dorfes [[Osterwick]] und seiner Bauernschaften im Jahre 1749, Auswertung und Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Coesfeld, 1981 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* REES, Max, Der Status Animarum von [[Langenhorst]] (1749), [[Ochtrup]] 1750 und [[Welbergen]] 1749, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 34-170.&lt;br /&gt;
* ROTERS, Dorothea, Der Status animarum des Jahres 1749 von [[Holtwick]], in: Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld, 19/1994, S. 35-66.&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der Status animarum&amp;quot; des Kirchspiels [[Nienborg]] aus dem Jahre 1750, Quellenedition und sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Auswertung, Untersuchungen zur Größe und Struktur von Haus und Haushalt, Münster, 1982 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der &amp;quot;Status animarum&amp;quot; von [[Nienborg]], Eine &amp;quot;Volkszählung&amp;quot; aus dem Jahre 1750, in: Heimat- und Rathausspiegel, Informationsschrift der Verwaltung und der Heimatvereine, 23/1987, S. 781-820 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Meppen]] =====&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Meppen]], [[Haren]] und [[Haselünne]], (= Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 1), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Aschendorf]], [[Lathen]], [[Hümmling]] und im Patrimonialgericht [[Papenburg]], (= Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 2), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Rheine-Bevergern]] =====&lt;br /&gt;
* SÖTHE, Herbert J. K., Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel [[Emsdetten|Embsdetten]], Der Status animarum von 1749,  Ottenstein, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Kirchspielen [[Emsbüren]], [[Salzbergen]] und [[Schepsdorf (Lingen)|Schepsdorf]], (= Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 3), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Sassenberg]] =====&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, und SANNER, Liselotte, Status Animarum, Die Bevölkerung des Fürstbistums Münster im Jahre 1749 - Amt Sassenberg, Kirchspiel [[Warendorf]] St. Marien, Münster, 1995 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Stromberg]] =====&lt;br /&gt;
* Norbert Henkelmann / Jörg Wunschhofer (Hg.) &amp;lt;br/&amp;gt;Der Status Animarum des Amtes Stromberg von 1749/50 &amp;lt;br/&amp;gt;= Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster, Band 1, 2006 &amp;lt;br/&amp;gt;Gb. 24x17 cm. 544 S. [XVII + 526 S.]. 30 sw. Abb.; ISBN-10: 3-89534-651-9, ISBN-13: 978-3-89534-651-4 &amp;lt;br/&amp;gt;Der Band enthält die Orte: [[Diestedde]], [[Enniger]], [[Ennigerloh]], [[Herzfeld]], [[Liesborn]], [[Lippborg]], [[Oelde]], [[Ostenfelde]], [[Stromberg]], [[Sünninghausen]], [[Wadersloh]] und [[Westkirchen]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, Status Animarum des Kirchspiels Wadersloh von 1749 &amp;lt;br/&amp;gt;[[:Media:Status Wadersloh 1749 -Henkelmann-.pdf|Datei im PDF-Format]].&lt;br /&gt;
* STUTENKEMPER, Egon, Hier sin ick to Hous. [[Enniger]] 1987 (darin S. 161–175: Status animarum von Enniger).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Werne]] =====&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Werne]] 1749/50, Der Status Animarum, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 55/1997, S. 7–145.&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Der Status Animarum von [[Altlünen]] 1749, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 7–33.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Wolbeck]] =====&lt;br /&gt;
* ESTER, Matthias M., und JARREN, Volker, Das Kirchspiel [[Hiltrup]] um 1750, Edition und Auswertung des status animarum von 1749 und  weiterer Quellen zur Sozialgeschichte, Bielefeld, 1997.&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Status Parochiae Alverskerkensis, Bestand der Pfarrei von [[Alverskirchen]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Hermannus Dinckelkamp, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Bevölkerungsverzeichnis des Dorfes und des Kirchspiels [[Everswinkel]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Theodor Herman Wetzeler, Everswinkel, 1992 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Kirchspiel und Dorf [[Everswinkel]] im Jahre 1749. Auswertung des Status animarum des Pastors Theod. Herm. Wetzeler, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster [http://www.status-animarum.de/ www.status-animarum.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quellengattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinischer Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bev%C3%B6lkerungslisten_im_F%C3%BCrstbistum_M%C3%BCnster&amp;diff=200901</id>
		<title>Bevölkerungslisten im Fürstbistum Münster</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bev%C3%B6lkerungslisten_im_F%C3%BCrstbistum_M%C3%BCnster&amp;diff=200901"/>
		<updated>2006-12-31T14:41:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt; [[Fürstbistum Münster]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=[[Fürstbistum Münster]]= &lt;br /&gt;
==[[Einwohnerlisten]]==&lt;br /&gt;
=== [[Amt Ahaus (historisch)]] ===&lt;br /&gt;
* [[Amt Ahaus (historisch)/Bevölkerung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Amt Bocholt (historisch)]] ===&lt;br /&gt;
* [[Amt Bocholt (historisch)/Bevölkerung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Amt Dülmen (historisch)]] ===&lt;br /&gt;
* [[Amt Dülmen (historisch)/Bevölkerung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemein: Quelleneditionen und Bearbeitungen ===&lt;br /&gt;
* [[Status animarum]] 1703, 1749/50&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bev%C3%B6lkerungslisten_im_F%C3%BCrstbistum_M%C3%BCnster&amp;diff=200900</id>
		<title>Bevölkerungslisten im Fürstbistum Münster</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bev%C3%B6lkerungslisten_im_F%C3%BCrstbistum_M%C3%BCnster&amp;diff=200900"/>
		<updated>2006-12-31T14:39:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: Inhalte herausgenommen, da auf Seite Status animarum schon vorhanden&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt; [[Fürstbistum Münster]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=[[Fürstbistum Münster]]= &lt;br /&gt;
=[[Einwohnerlisten]]=&lt;br /&gt;
=== [[Amt Ahaus (historisch)]] ===&lt;br /&gt;
* [[Amt Ahaus (historisch)/Bevölkerung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Amt Bocholt (historisch)]] ===&lt;br /&gt;
* [[Amt Bocholt (historisch)/Bevölkerung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Amt Dülmen (historisch)]] ===&lt;br /&gt;
* [[Amt Dülmen (historisch)/Bevölkerung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemein: Quelleneditionen und Bearbeitungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Status animarum]] 1703, 1749/50&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=F%C3%BCrstbistum_M%C3%BCnster/Das_Domkapitel_1776&amp;diff=200894</id>
		<title>Fürstbistum Münster/Das Domkapitel 1776</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=F%C3%BCrstbistum_M%C3%BCnster/Das_Domkapitel_1776&amp;diff=200894"/>
		<updated>2006-12-31T13:40:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fürstbistum Münster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 1776 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= &#039;&#039;&#039;Domkapitel Münster&#039;&#039;&#039; 1776 =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das hochwürdige Domkapitel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen: Adreß-Calender des Hochstifts Münster auf das Schaltjahr nach der gnadenreichen Geburt unsers Herrn Jesu Christi 1776.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dompropst=== &lt;br /&gt;
Dompropst: Herr Friderich Wilhelm Nicolas von Böselager zu Eggermühlen, Archidiakonus durch die Stadt Münster, und Probst und &#039;&#039;&#039;Archidiakon zu Beckum&#039;&#039;&#039;, Geheimer Ratspräsident, und domkapitularischer &#039;&#039;&#039;Deputatus zur Landschafts-Pfennigkammer&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Domdechant=== &lt;br /&gt;
Domdechant: Herr Franz Carl von Landsberg zu Erwitte, &#039;&#039;&#039;Archidiakon zu Dülmen, Bocholt, Werth und Anholt&#039;&#039;&#039;, Probst des Kollegiatstiftes zu Dülmen, auch Domkapitular zu Paderborn und Osnabrück.&lt;br /&gt;
===Domscholaster=== &lt;br /&gt;
Domscholaster: Herr Ferdinand Wilhelm von Bocholtz zu Störmede und Henneckenrode, Subcustos major, Geheim- und Kriegsrat,  auch Domkapitular, Hofrichter und Kammerpräsident zu Hildesheim, Dechant des Kollegiatstiftes St. Andreas, Probst zu Meschede.&lt;br /&gt;
===Domküster=== &lt;br /&gt;
Domküster: Herr Johann Adolph Freiherr von Loe zu Wissen, &#039;&#039;&#039;Archidiakon zu Vreden&#039;&#039;&#039;, des hochheiligen Ritterordens St. Michael Großkreuz, geheimer Rat, auch Domkapitulat zu Lüttich.&lt;br /&gt;
===[[Vizedominus]]=== &lt;br /&gt;
Vize Dominus*: Herr Goswin Anton Spiegel zu Diesenberg und Kanstein, auch Kantor  und Senior, &#039;&#039;&#039;Archidiakon zu Telgte, Stromberg und Albersloh&#039;&#039;&#039;, Geheim- und Kriegsrat, auch weltlicher Hofrichter, Scholaster des Kollegiatstiftes zu St. Mauritz vor Münster und Domkapitular zu Paderborn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(* Vizedominus=Verwalter der bischöflichen Tafelgüter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiters Domkapitel===&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Franz  Ferdinand von Wenige zu Enckingmühlen und Dieck, hochfürstlicher Sigillifer Kanonikus Kapitularis des Kollegiatstiftes zu St. Mauritz vor Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Wilhelm Anton Ignatz von der Asseburg zu Hinnenburg, Bischof und Fürst zu Paderborn, auch Domprobst zu Osnabrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Clemens August Freiherr zu Korff gt. Schmising zu Tatenhausen, Archidiakon zu Lüdinghausen, Amelsbüren, Koetmar, etc., geheimer Rat und Hofkammer-Präsident, Probst des Kollegialstiftes St. Mauritz vor Münster, auch Domkapitular zu Osnabrück und Minden, Droste des Amtes Dülmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Clemens August von Ketteler zu Haerkotten, domkapitularischer Oberwerkmeister, sodann Geheim- und Kriegsrat, auch hochfürstlicher Deputatus zur Lanschafts- und Pfennigkammer und Landtags-Kommissarius, Probst des alten Doms zu Münster und Domkapitular zu Osnabrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Johann Matthias von Landsberg zu Erwitte, &#039;&#039;&#039;Archidiakon zu Warendorf&#039;&#039;&#039;, auch Domkapitular zu Paderborn und Osnabrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Ferdinand Ludwig von der Horst zu Cappellen, &#039;&#039;&#039;Archidiakon zu Westerwick&#039;&#039;&#039;, Præpolitus der Kollegiatskirchen ad St. Ludgerum und ad St. Remigium zu Borken, auch Assessor der domkapitularischen Kellnerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr  Clemens August Graf von Plettenberg-Lenhausen, &#039;&#039;&#039;Archidiakon zu Stadt- und Südlohn&#039;&#039;&#039;, auch Domkapitular und Kammerpräsident zu Paderborn und Probst zu Lippstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Franz Friderich Wilhelm Freiherr von Fürstenberg zu Herdringen, &#039;&#039;&#039;Archidiakon auf dem Dreen&#039;&#039;&#039;, geheimer Konferenz-Rat und Minister beim Landesherrn Maximilian Friderich Erzbischof zu Köln und Bischof zu Münster wegen des Hochstifts Münster, Vikar in Spiritualibus Generalis in gedachtem Hochstift, auch Domkapitular zu Paderborn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Johann Edmund Mauritz Freiherr von Twickel zu Havixbeck, auch Domkapitular zu Hildesheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Johann Caspar von Stael zu Suthausen, auch Domkapitular zu Osnabrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Maximilian Ferdinand Graf von Merveldt zu Westerwinkel, auch Domkapitular zu Hildesheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Friderich Wilhelm von Westphalen zu Fürstenberg, Bischof und Fürst zu Hildesheim, [[Coadjutor]] des Bis- und Fürstentums Paderborn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Johann Wilhelm zu Bourscheid zu Bellesheim und Merödgen, domkapitularischer Deputatus zur Landschafts-Pfennigkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Carl Franz Graf von Veldbrück zu Garath und Richrath, Bischof und Fürst zu Lüttich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Friderich Christoph von Böselager zu Eggermühlen, geheimer Rat und Oberjägermeister, auch Domkapitular zu Hildesheim, &#039;&#039;&#039;Archidiakon zu Sarstedt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Carl Franz Graf von Schaesberg zu Crickenbeck, auch Domkapitular zu Paderborn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Ernst Constantin von Droste zum Hülshof, Assessor der domkapitularischen Kellnerei, auch Domkapitular zu Osnabrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Herr Carl Arnold zu Hompesch zu Bulheim, auch Domkapitular zu Lüttich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Friderich Carl Freiherr von Fürstenberg zu Herdringen, auch Domkapitular zu Paderborn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Christoph Balduin von Ledebur zu Weichel und Perutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Hermann Wener von Brabeck zu Lethmate und Hemmeren, auch Domkapizular zu Hildesheim, Paderborn und Lübeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Franz Egon Freiherr von Fürstenberg zu Herdringen, geheimer Rat, auch Domdechant zu Hildesheim und Domkapitular zu Halberstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Mauritz Friderich von Brabeck zu Lethmate und Hemmeren, auch Domkapitular zu Hildesheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Johann Hugo Freiherr von Bongart zu Pfaffendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Carl Ludwig von Asscheberg zu Venne, auch Domkapitular zu Hildesheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Ferdinand Freiherr von Galen zu Dinklage, auch Domkapitulat zu Osnabrück, Worms und Minden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Clemens August von Ketteler zu Haerkotten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Johann Friderich Graf von Hoensbrock zu Hillenrath.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Maximilian Heidenreich Freiherr zu Droste-Fischering, Subcustos minor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Friderich Graf von Plettenberg-Wittem, auch Probst des Kollegiatstiftes zu Vechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Franz Carl Graf von Nesselrode zu Ereshoven, non Emancipatus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Joseph Franz Freiherr von und zu Weichs zu Körtlinghausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Ferdinand Goswin von Böselager zu Eggermühlen, auch Domkapitular zu Osnabrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Franz Engelbert von Landsberg zu Erwitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Carl Anton Freiherr von Kerkering zu Stapel, auch Domkapitular zu Osnabrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Engelbert von Wrede zu Meschede, auch Domkapitular zu Hildesheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Domkapitel===&lt;br /&gt;
Syndikus: Herr Diterich Ernst Wenner, J.U.D.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sekretarius: Herr Paul Franz Ludolph Kerckerink, auch Gograf zu Baekenfeld und Meest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkellnerei, Rentmeister: Herr Friderich Scheffer, J.U.D.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sacellanus Bursæ: Herr Theod. Astrup, Vikar der Domkirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kornschreiber: Herr Engelbert Dingerkus, Officians Sacelli B.M.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleemosynarius: Herr Johan Caspar Elpers, Vikar der Domkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Provisionarius: Johann Adolph Zumhaschen, Vikar der Domkirche, auch Bibliothekarius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwalter Gut Schonebeck: Herr Balthasar Runde, Vikar daselbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rentmeister Amtshaus Lüdinghausen: Herr Schlüter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Advokat der Domkellnerei: Herr Chrostopher Rave, J.U.D. Syndikus zu St. Mauritz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Advokatus Fisci: Herr N. Schweling J.U.D.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Advokatus Offici Bursae: Herr Johann Joseph Stüve J.U.D. des hochfürstl. Weltlichen Hofgerichtes Amtsverwalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwerkmeister: Herr Goswin Lohkampf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kammerarii: Herr Goswin Lohkampf, Arnold Greveler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberführer: Herr N. Neumeier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hohe Kathedralkirche binnen Münster===&lt;br /&gt;
====Vikare====&lt;br /&gt;
Vikar Episcopi: Herr Johann Bruno von Groll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Jo. Herm. Lansberg,  Hoherpriester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr J. Joseph Ewerwin Pape,  Hoherpriester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Hermann Henr. Rhaters,  Hoherpriester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Joh. Adolph Zumhaschen. Diakon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Bernard Crins, Succentor. Diakon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Thimotheus Dickerhoff, Subdiakon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Joh. Caspar Elpers, Subdiakon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Johann Anton Beste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Georg Schweling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Bernhard Joseph Kreye&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Franz Anton Vogt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Bernhard Joseph Bruchausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Godfried Plencker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Johann Wilhelm Bruns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Ferdinand Dingerkus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Hermann Anton Rhaters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Johann Bernhard Stein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Johann Heenrich Canzler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Georg Isidor Duesberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Henrich Anton von Voeverden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Hermann Kock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Peter Wagener&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Johann Bernd Hölscher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Hermann Dumme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Bernard Schlebrügge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr N. Leuchtermann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Ferdinand Franz Zumbrinck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Hermann Nicolas Kock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Franz Tondorff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: HerrFranz Nicolas Eickman&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Johan Joseph Lagemann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Theodor Matthias Edeler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Johann Gerhard Zumdresch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Gerhard Wihelm Anton Meiners&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr N. Kleine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Johann Franz Hönig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Theodor Astrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Arnold Deiters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Primissarii am hohen Altar ====&lt;br /&gt;
Herr Henrich Anton Zumsande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Goswin Schultz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Officianten im Dom====&lt;br /&gt;
Herr Joseph Westhues&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Bernard Theodor Weßling, auch 3tius Cantor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Bernard Anton Schultenkamp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Ernst Melchior Hunewinckel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Johann Winold Varon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Hermann Antin Verloe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Franz Pape&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Johann Bernard Lange Præses der Marianischen Junggesellen Sodalität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Officians Elisabethæ====&lt;br /&gt;
Herr Albert Melchior Hageböck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Officiantes Sacelli B.M.V. in ambitu====&lt;br /&gt;
Herr N. Cramer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Stephan Engelbert Dingerkus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferdinand Dingerkus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Henrich Cramer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Primissarii daselbst====&lt;br /&gt;
Herr Clemens Rolf, auch Præses der Marianischen Junggesellen Sodalität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
N. Plencker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vicarii ad Stum Nicolaum====&lt;br /&gt;
Herr Bernard Ignatz Bauman, Rector&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Vicarii Johann Caspar Elpers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Vicarii Hermann Henrich Dumme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Vicarii Johann Friderich Grüter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Vicarii Joh. Ewerwin Joseph Pape&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Vicarii Johann Bernard Stein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr VicariiFranz Nicolas Eickman&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonntagsprediger im Dom====&lt;br /&gt;
Herr Ferdinand Schackmar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Feyertagsprediger====&lt;br /&gt;
Herr Carl Bruchausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachmittagsprediger====&lt;br /&gt;
Herr N. Wilberding, Pœnitentiarius. Ord. S. Dominici.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Camerales der Domkirche====&lt;br /&gt;
Herr Jodocus Kellinghausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Hermann Beckeloe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Friderich Schmitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Paul Haneberg, Ornator&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Johan Haneberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Bernard Berensen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Caspar Kock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Franz Lange&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Paul Lange&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Anselm Merlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Henrich Kettermann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Johann Diderich Weiking&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Bernard Steinhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Georg Bockeloe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Organist====&lt;br /&gt;
Herr N. Lenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Calcant====&lt;br /&gt;
Bernhard Henrich Lordemann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Chor Küsters ====&lt;br /&gt;
Herr Hermann Schröder&lt;br /&gt;
Herr Goswin Schmitz&lt;br /&gt;
Herr N. Müllers&lt;br /&gt;
Herr Hermann Dierkmann, Substitutus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Klöckner====&lt;br /&gt;
Franz Saur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vicarien Küster====&lt;br /&gt;
Herr Mauritz Osterhus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vicarii ad Stum Jacobum auf`m Domhof====&lt;br /&gt;
Herr Johann Wienold,  Pastor&lt;br /&gt;
Herr Vicarii Godfried Plencker&lt;br /&gt;
Herr Vicarii Hermann Anton Rhaters&lt;br /&gt;
Herr Vicarii N. Kemper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Küster ====&lt;br /&gt;
Hermann Dierckmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vicarii ad Stum Michaelem auf`m Domhof====&lt;br /&gt;
Herr N. Schröder, Rector&lt;br /&gt;
Herr N. Hölscher, Vicarius&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vicarii ad Stam Margaretham====&lt;br /&gt;
Herr N. Remvert, Rector&lt;br /&gt;
Herr N. Lagemann, Vicarii&lt;br /&gt;
Herr N. Edelbrok, Vicarii&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Domkapitel_(M%C3%BCnster)&amp;diff=200893</id>
		<title>Domkapitel (Münster)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Domkapitel_(M%C3%BCnster)&amp;diff=200893"/>
		<updated>2006-12-31T13:38:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Neuer Dom */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Regional]] &amp;gt; [[Historische deutsche Staaten]] &amp;gt; [[Fürstbistum Münster]] &amp;gt; Domkapitel (Münster)&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das Domkapitel Münster war eine geistliche Korporation, welche aus der Gesamtheit der Domherren (=Clerus primarus) bestand, die mit dem Recht der Bischofswahl versehen war. Es war Landesherr in den Zeiten der Sedisvakanz und erster Landstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein von daher gab zwischen dem Domkapitel (Münster) und dem Hochfürstlich-Münsterischen Hofstaat zahlreiche personelle Verflechtungen und Mitglieder des Domkapitels übten auch gleichzeitig Regierungsämter im Hofstaat aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Laufzeit==&lt;br /&gt;
Das Domkapitel war durch den Bischof Luidger im ersten Jahrzehnt des 9. Jhdts. gegründet und durch Dekret Napoleons vom 14.11.1811 mit Wirkung zum 02.12.1811 aufgehoben worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zusammensetzung=&lt;br /&gt;
* [[Fürstbistum Münster/Das Domkapitel 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dompropst===&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Liste der Pröpste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv==&lt;br /&gt;
Staatsarchiv Münster (StA MS), Domkapitel Münster: Urkunden, Akten, Produkte, Protokolle ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierung im Fürstbistum Münster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=F%C3%BCrstbistum_M%C3%BCnster/Das_Domkapitel_1776&amp;diff=200891</id>
		<title>Fürstbistum Münster/Das Domkapitel 1776</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=F%C3%BCrstbistum_M%C3%BCnster/Das_Domkapitel_1776&amp;diff=200891"/>
		<updated>2006-12-31T13:33:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Das hochwürdige Domkapitel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= &#039;&#039;&#039;Fürstbistum Münster&#039;&#039;&#039; 1776 =&lt;br /&gt;
==Das hochwürdige Domkapitel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entnommen: Adreß-Calender des Hochstifts Münster auf das Schaltjahr nach der gnadenreichen Geburt unsers Herrn Jesu Christi 1776.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dompropst=== &lt;br /&gt;
Dompropst: Herr Friderich Wilhelm Nicolas von Böselager zu Eggermühlen, Archidiakonus durch die Stadt Münster, und Probst und &#039;&#039;&#039;Archidiakon zu Beckum&#039;&#039;&#039;, Geheimer Ratspräsident, und domkapitularischer &#039;&#039;&#039;Deputatus zur Landschafts-Pfennigkammer&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Domdechant=== &lt;br /&gt;
Domdechant: Herr Franz Carl von Landsberg zu Erwitte, &#039;&#039;&#039;Archidiakon zu Dülmen, Bocholt, Werth und Anholt&#039;&#039;&#039;, Probst des Kollegiatstiftes zu Dülmen, auch Domkapitular zu Paderborn und Osnabrück.&lt;br /&gt;
===Domscholaster=== &lt;br /&gt;
Domscholaster: Herr Ferdinand Wilhelm von Bocholtz zu Störmede und Henneckenrode, Subcustos major, Geheim- und Kriegsrat,  auch Domkapitular, Hofrichter und Kammerpräsident zu Hildesheim, Dechant des Kollegiatstiftes St. Andreas, Probst zu Meschede.&lt;br /&gt;
===Domküster=== &lt;br /&gt;
Domküster: Herr Johann Adolph Freiherr von Loe zu Wissen, &#039;&#039;&#039;Archidiakon zu Vreden&#039;&#039;&#039;, des hochheiligen Ritterordens St. Michael Großkreuz, geheimer Rat, auch Domkapitulat zu Lüttich.&lt;br /&gt;
===[[Vizedominus]]=== &lt;br /&gt;
Vize Dominus*: Herr Goswin Anton Spiegel zu Diesenberg und Kanstein, auch Kantor  und Senior, &#039;&#039;&#039;Archidiakon zu Telgte, Stromberg und Albersloh&#039;&#039;&#039;, Geheim- und Kriegsrat, auch weltlicher Hofrichter, Scholaster des Kollegiatstiftes zu St. Mauritz vor Münster und Domkapitular zu Paderborn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(* Vizedominus=Verwalter der bischöflichen Tafelgüter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiters Domkapitel===&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Franz  Ferdinand von Wenige zu Enckingmühlen und Dieck, hochfürstlicher Sigillifer Kanonikus Kapitularis des Kollegiatstiftes zu St. Mauritz vor Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Wilhelm Anton Ignatz von der Asseburg zu Hinnenburg, Bischof und Fürst zu Paderborn, auch Domprobst zu Osnabrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Clemens August Freiherr zu Korff gt. Schmising zu Tatenhausen, Archidiakon zu Lüdinghausen, Amelsbüren, Koetmar, etc., geheimer Rat und Hofkammer-Präsident, Probst des Kollegialstiftes St. Mauritz vor Münster, auch Domkapitular zu Osnabrück und Minden, Droste des Amtes Dülmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Clemens August von Ketteler zu Haerkotten, domkapitularischer Oberwerkmeister, sodann Geheim- und Kriegsrat, auch hochfürstlicher Deputatus zur Lanschafts- und Pfennigkammer und Landtags-Kommissarius, Probst des alten Doms zu Münster und Domkapitular zu Osnabrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Johann Matthias von Landsberg zu Erwitte, &#039;&#039;&#039;Archidiakon zu Warendorf&#039;&#039;&#039;, auch Domkapitular zu Paderborn und Osnabrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Ferdinand Ludwig von der Horst zu Cappellen, &#039;&#039;&#039;Archidiakon zu Westerwick&#039;&#039;&#039;, Præpolitus der Kollegiatskirchen ad St. Ludgerum und ad St. Remigium zu Borken, auch Assessor der domkapitularischen Kellnerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr  Clemens August Graf von Plettenberg-Lenhausen, &#039;&#039;&#039;Archidiakon zu Stadt- und Südlohn&#039;&#039;&#039;, auch Domkapitular und Kammerpräsident zu Paderborn und Probst zu Lippstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Franz Friderich Wilhelm Freiherr von Fürstenberg zu Herdringen, &#039;&#039;&#039;Archidiakon auf dem Dreen&#039;&#039;&#039;, geheimer Konferenz-Rat und Minister beim Landesherrn Maximilian Friderich Erzbischof zu Köln und Bischof zu Münster wegen des Hochstifts Münster, Vikar in Spiritualibus Generalis in gedachtem Hochstift, auch Domkapitular zu Paderborn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Johann Edmund Mauritz Freiherr von Twickel zu Havixbeck, auch Domkapitular zu Hildesheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Johann Caspar von Stael zu Suthausen, auch Domkapitular zu Osnabrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Maximilian Ferdinand Graf von Merveldt zu Westerwinkel, auch Domkapitular zu Hildesheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Friderich Wilhelm von Westphalen zu Fürstenberg, Bischof und Fürst zu Hildesheim, [[Coadjutor]] des Bis- und Fürstentums Paderborn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Johann Wilhelm zu Bourscheid zu Bellesheim und Merödgen, domkapitularischer Deputatus zur Landschafts-Pfennigkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Carl Franz Graf von Veldbrück zu Garath und Richrath, Bischof und Fürst zu Lüttich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Friderich Christoph von Böselager zu Eggermühlen, geheimer Rat und Oberjägermeister, auch Domkapitular zu Hildesheim, &#039;&#039;&#039;Archidiakon zu Sarstedt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Carl Franz Graf von Schaesberg zu Crickenbeck, auch Domkapitular zu Paderborn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Ernst Constantin von Droste zum Hülshof, Assessor der domkapitularischen Kellnerei, auch Domkapitular zu Osnabrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Herr Carl Arnold zu Hompesch zu Bulheim, auch Domkapitular zu Lüttich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Friderich Carl Freiherr von Fürstenberg zu Herdringen, auch Domkapitular zu Paderborn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Christoph Balduin von Ledebur zu Weichel und Perutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Hermann Wener von Brabeck zu Lethmate und Hemmeren, auch Domkapizular zu Hildesheim, Paderborn und Lübeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Franz Egon Freiherr von Fürstenberg zu Herdringen, geheimer Rat, auch Domdechant zu Hildesheim und Domkapitular zu Halberstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Mauritz Friderich von Brabeck zu Lethmate und Hemmeren, auch Domkapitular zu Hildesheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Johann Hugo Freiherr von Bongart zu Pfaffendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Carl Ludwig von Asscheberg zu Venne, auch Domkapitular zu Hildesheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Ferdinand Freiherr von Galen zu Dinklage, auch Domkapitulat zu Osnabrück, Worms und Minden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Clemens August von Ketteler zu Haerkotten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Johann Friderich Graf von Hoensbrock zu Hillenrath.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Maximilian Heidenreich Freiherr zu Droste-Fischering, Subcustos minor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Friderich Graf von Plettenberg-Wittem, auch Probst des Kollegiatstiftes zu Vechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Franz Carl Graf von Nesselrode zu Ereshoven, non Emancipatus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Joseph Franz Freiherr von und zu Weichs zu Körtlinghausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Ferdinand Goswin von Böselager zu Eggermühlen, auch Domkapitular zu Osnabrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Franz Engelbert von Landsberg zu Erwitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Carl Anton Freiherr von Kerkering zu Stapel, auch Domkapitular zu Osnabrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Engelbert von Wrede zu Meschede, auch Domkapitular zu Hildesheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Domkapitel===&lt;br /&gt;
Syndikus: Herr Diterich Ernst Wenner, J.U.D.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sekretarius: Herr Paul Franz Ludolph Kerckerink, auch Gograf zu Baekenfeld und Meest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkellnerei, Rentmeister: Herr Friderich Scheffer, J.U.D.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sacellanus Bursæ: Herr Theod. Astrup, Vikar der Domkirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kornschreiber: Herr Engelbert Dingerkus, Officians Sacelli B.M.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleemosynarius: Herr Johan Caspar Elpers, Vikar der Domkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Provisionarius: Johann Adolph Zumhaschen, Vikar der Domkirche, auch Bibliothekarius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwalter Gut Schonebeck: Herr Balthasar Runde, Vikar daselbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rentmeister Amtshaus Lüdinghausen: Herr Schlüter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Advokat der Domkellnerei: Herr Chrostopher Rave, J.U.D. Syndikus zu St. Mauritz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Advokatus Fisci: Herr N. Schweling J.U.D.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Advokatus Offici Bursae: Herr Johann Joseph Stüve J.U.D. des hochfürstl. Weltlichen Hofgerichtes Amtsverwalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwerkmeister: Herr Goswin Lohkampf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kammerarii: Herr Goswin Lohkampf, Arnold Greveler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberführer: Herr N. Neumeier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hohe Kathedralkirche binnen Münster===&lt;br /&gt;
====Vikare====&lt;br /&gt;
Vikar Episcopi: Herr Johann Bruno von Groll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Jo. Herm. Lansberg,  Hoherpriester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr J. Joseph Ewerwin Pape,  Hoherpriester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Hermann Henr. Rhaters,  Hoherpriester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Joh. Adolph Zumhaschen. Diakon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Bernard Crins, Succentor. Diakon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Thimotheus Dickerhoff, Subdiakon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Joh. Caspar Elpers, Subdiakon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Johann Anton Beste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Georg Schweling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Bernhard Joseph Kreye&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Franz Anton Vogt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Bernhard Joseph Bruchausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Godfried Plencker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Johann Wilhelm Bruns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Ferdinand Dingerkus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Hermann Anton Rhaters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Johann Bernhard Stein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Johann Heenrich Canzler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Georg Isidor Duesberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Henrich Anton von Voeverden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Hermann Kock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Peter Wagener&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Johann Bernd Hölscher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Hermann Dumme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Bernard Schlebrügge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr N. Leuchtermann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Ferdinand Franz Zumbrinck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Hermann Nicolas Kock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Franz Tondorff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: HerrFranz Nicolas Eickman&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Johan Joseph Lagemann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Theodor Matthias Edeler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Johann Gerhard Zumdresch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Gerhard Wihelm Anton Meiners&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr N. Kleine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Johann Franz Hönig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Theodor Astrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Arnold Deiters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Primissarii am hohen Altar ====&lt;br /&gt;
Herr Henrich Anton Zumsande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Goswin Schultz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Officianten im Dom====&lt;br /&gt;
Herr Joseph Westhues&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Bernard Theodor Weßling, auch 3tius Cantor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Bernard Anton Schultenkamp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Ernst Melchior Hunewinckel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Johann Winold Varon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Hermann Antin Verloe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Franz Pape&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Johann Bernard Lange Præses der Marianischen Junggesellen Sodalität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Officians Elisabethæ====&lt;br /&gt;
Herr Albert Melchior Hageböck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Officiantes Sacelli B.M.V. in ambitu====&lt;br /&gt;
Herr N. Cramer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Stephan Engelbert Dingerkus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferdinand Dingerkus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Henrich Cramer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Primissarii daselbst====&lt;br /&gt;
Herr Clemens Rolf, auch Præses der Marianischen Junggesellen Sodalität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
N. Plencker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vicarii ad Stum Nicolaum====&lt;br /&gt;
Herr Bernard Ignatz Bauman, Rector&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Vicarii Johann Caspar Elpers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Vicarii Hermann Henrich Dumme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Vicarii Johann Friderich Grüter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Vicarii Joh. Ewerwin Joseph Pape&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Vicarii Johann Bernard Stein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr VicariiFranz Nicolas Eickman&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonntagsprediger im Dom====&lt;br /&gt;
Herr Ferdinand Schackmar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Feyertagsprediger====&lt;br /&gt;
Herr Carl Bruchausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachmittagsprediger====&lt;br /&gt;
Herr N. Wilberding, Pœnitentiarius. Ord. S. Dominici.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Camerales der Domkirche====&lt;br /&gt;
Herr Jodocus Kellinghausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Hermann Beckeloe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Friderich Schmitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Paul Haneberg, Ornator&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Johan Haneberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Bernard Berensen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Caspar Kock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Franz Lange&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Paul Lange&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Anselm Merlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Henrich Kettermann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Johann Diderich Weiking&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Bernard Steinhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Georg Bockeloe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Organist====&lt;br /&gt;
Herr N. Lenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Calcant====&lt;br /&gt;
Bernhard Henrich Lordemann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Chor Küsters ====&lt;br /&gt;
Herr Hermann Schröder&lt;br /&gt;
Herr Goswin Schmitz&lt;br /&gt;
Herr N. Müllers&lt;br /&gt;
Herr Hermann Dierkmann, Substitutus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Klöckner====&lt;br /&gt;
Franz Saur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vicarien Küster====&lt;br /&gt;
Herr Mauritz Osterhus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vicarii ad Stum Jacobum auf`m Domhof====&lt;br /&gt;
Herr Johann Wienold,  Pastor&lt;br /&gt;
Herr Vicarii Godfried Plencker&lt;br /&gt;
Herr Vicarii Hermann Anton Rhaters&lt;br /&gt;
Herr Vicarii N. Kemper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Küster ====&lt;br /&gt;
Hermann Dierckmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vicarii ad Stum Michaelem auf`m Domhof====&lt;br /&gt;
Herr N. Schröder, Rector&lt;br /&gt;
Herr N. Hölscher, Vicarius&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vicarii ad Stam Margaretham====&lt;br /&gt;
Herr N. Remvert, Rector&lt;br /&gt;
Herr N. Lagemann, Vicarii&lt;br /&gt;
Herr N. Edelbrok, Vicarii&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=F%C3%BCrstbistum_M%C3%BCnster/Das_Domkapitel_1776&amp;diff=200889</id>
		<title>Fürstbistum Münster/Das Domkapitel 1776</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=F%C3%BCrstbistum_M%C3%BCnster/Das_Domkapitel_1776&amp;diff=200889"/>
		<updated>2006-12-31T13:27:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Das hochwürdige Domkapitel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= &#039;&#039;&#039;Fürstbistum Münster&#039;&#039;&#039; 1776 =&lt;br /&gt;
==Das hochwürdige Domkapitel==&lt;br /&gt;
===Dompropst=== &lt;br /&gt;
Dompropst: Herr Friderich Wilhelm Nicolas von Böselager zu Eggermühlen, Archidiakonus durch die Stadt Münster, und Probst und &#039;&#039;&#039;Archidiakon zu Beckum&#039;&#039;&#039;, Geheimer Ratspräsident, und domkapitularischer &#039;&#039;&#039;Deputatus zur Landschafts-Pfennigkammer&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Domdechant=== &lt;br /&gt;
Domdechant: Herr Franz Carl von Landsberg zu Erwitte, &#039;&#039;&#039;Archidiakon zu Dülmen, Bocholt, Werth und Anholt&#039;&#039;&#039;, Probst des Kollegiatstiftes zu Dülmen, auch Domkapitular zu Paderborn und Osnabrück.&lt;br /&gt;
===Domscholaster=== &lt;br /&gt;
Domscholaster: Herr Ferdinand Wilhelm von Bocholtz zu Störmede und Henneckenrode, Subcustos major, Geheim- und Kriegsrat,  auch Domkapitular, Hofrichter und Kammerpräsident zu Hildesheim, Dechant des Kollegiatstiftes St. Andreas, Probst zu Meschede.&lt;br /&gt;
===Domküster=== &lt;br /&gt;
Domküster: Herr Johann Adolph Freiherr von Loe zu Wissen, &#039;&#039;&#039;Archidiakon zu Vreden&#039;&#039;&#039;, des hochheiligen Ritterordens St. Michael Großkreuz, geheimer Rat, auch Domkapitulat zu Lüttich.&lt;br /&gt;
===[[Vizedominus]]=== &lt;br /&gt;
Vize Dominus*: Herr Goswin Anton Spiegel zu Diesenberg und Kanstein, auch Kantor  und Senior, &#039;&#039;&#039;Archidiakon zu Telgte, Stromberg und Albersloh&#039;&#039;&#039;, Geheim- und Kriegsrat, auch weltlicher Hofrichter, Scholaster des Kollegiatstiftes zu St. Mauritz vor Münster und Domkapitular zu Paderborn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(* Vizedominus=Verwalter der bischöflichen Tafelgüter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiters Domkapitel===&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Franz  Ferdinand von Wenige zu Enckingmühlen und Dieck, hochfürstlicher Sigillifer Kanonikus Kapitularis des Kollegiatstiftes zu St. Mauritz vor Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Wilhelm Anton Ignatz von der Asseburg zu Hinnenburg, Bischof und Fürst zu Paderborn, auch Domprobst zu Osnabrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Clemens August Freiherr zu Korff gt. Schmising zu Tatenhausen, Archidiakon zu Lüdinghausen, Amelsbüren, Koetmar, etc., geheimer Rat und Hofkammer-Präsident, Probst des Kollegialstiftes St. Mauritz vor Münster, auch Domkapitular zu Osnabrück und Minden, Droste des Amtes Dülmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Clemens August von Ketteler zu Haerkotten, domkapitularischer Oberwerkmeister, sodann Geheim- und Kriegsrat, auch hochfürstlicher Deputatus zur Lanschafts- und Pfennigkammer und Landtags-Kommissarius, Probst des alten Doms zu Münster und Domkapitular zu Osnabrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Johann Matthias von Landsberg zu Erwitte, &#039;&#039;&#039;Archidiakon zu Warendorf&#039;&#039;&#039;, auch Domkapitular zu Paderborn und Osnabrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Ferdinand Ludwig von der Horst zu Cappellen, &#039;&#039;&#039;Archidiakon zu Westerwick&#039;&#039;&#039;, Præpolitus der Kollegiatskirchen ad St. Ludgerum und ad St. Remigium zu Borken, auch Assessor der domkapitularischen Kellnerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr  Clemens August Graf von Plettenberg-Lenhausen, &#039;&#039;&#039;Archidiakon zu Stadt- und Südlohn&#039;&#039;&#039;, auch Domkapitular und Kammerpräsident zu Paderborn und Probst zu Lippstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Franz Friderich Wilhelm Freiherr von Fürstenberg zu Herdringen, &#039;&#039;&#039;Archidiakon auf dem Dreen&#039;&#039;&#039;, geheimer Konferenz-Rat und Minister beim Landesherrn Maximilian Friderich Erzbischof zu Köln und Bischof zu Münster wegen des Hochstifts Münster, Vikar in Spiritualibus Generalis in gedachtem Hochstift, auch Domkapitular zu Paderborn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Johann Edmund Mauritz Freiherr von Twickel zu Havixbeck, auch Domkapitular zu Hildesheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Johann Caspar von Stael zu Suthausen, auch Domkapitular zu Osnabrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Maximilian Ferdinand Graf von Merveldt zu Westerwinkel, auch Domkapitular zu Hildesheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Friderich Wilhelm von Westphalen zu Fürstenberg, Bischof und Fürst zu Hildesheim, [[Coadjutor]] des Bis- und Fürstentums Paderborn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Johann Wilhelm zu Bourscheid zu Bellesheim und Merödgen, domkapitularischer Deputatus zur Landschafts-Pfennigkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Carl Franz Graf von Veldbrück zu Garath und Richrath, Bischof und Fürst zu Lüttich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Friderich Christoph von Böselager zu Eggermühlen, geheimer Rat und Oberjägermeister, auch Domkapitular zu Hildesheim, &#039;&#039;&#039;Archidiakon zu Sarstedt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Carl Franz Graf von Schaesberg zu Crickenbeck, auch Domkapitular zu Paderborn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Ernst Constantin von Droste zum Hülshof, Assessor der domkapitularischen Kellnerei, auch Domkapitular zu Osnabrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Herr Carl Arnold zu Hompesch zu Bulheim, auch Domkapitular zu Lüttich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Friderich Carl Freiherr von Fürstenberg zu Herdringen, auch Domkapitular zu Paderborn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Christoph Balduin von Ledebur zu Weichel und Perutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Hermann Wener von Brabeck zu Lethmate und Hemmeren, auch Domkapizular zu Hildesheim, Paderborn und Lübeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Franz Egon Freiherr von Fürstenberg zu Herdringen, geheimer Rat, auch Domdechant zu Hildesheim und Domkapitular zu Halberstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Mauritz Friderich von Brabeck zu Lethmate und Hemmeren, auch Domkapitular zu Hildesheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Johann Hugo Freiherr von Bongart zu Pfaffendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Carl Ludwig von Asscheberg zu Venne, auch Domkapitular zu Hildesheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Ferdinand Freiherr von Galen zu Dinklage, auch Domkapitulat zu Osnabrück, Worms und Minden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Clemens August von Ketteler zu Haerkotten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Johann Friderich Graf von Hoensbrock zu Hillenrath.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Maximilian Heidenreich Freiherr zu Droste-Fischering, Subcustos minor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Friderich Graf von Plettenberg-Wittem, auch Probst des Kollegiatstiftes zu Vechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Franz Carl Graf von Nesselrode zu Ereshoven, non Emancipatus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Joseph Franz Freiherr von und zu Weichs zu Körtlinghausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Ferdinand Goswin von Böselager zu Eggermühlen, auch Domkapitular zu Osnabrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Franz Engelbert von Landsberg zu Erwitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Carl Anton Freiherr von Kerkering zu Stapel, auch Domkapitular zu Osnabrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkapitular: Herr Engelbert von Wrede zu Meschede, auch Domkapitular zu Hildesheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Domkapitel===&lt;br /&gt;
Syndikus: Herr Diterich Ernst Wenner, J.U.D.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sekretarius: Herr Paul Franz Ludolph Kerckerink, auch Gograf zu Baekenfeld und Meest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domkellnerei, Rentmeister: Herr Friderich Scheffer, J.U.D.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sacellanus Bursæ: Herr Theod. Astrup, Vikar der Domkirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kornschreiber: Herr Engelbert Dingerkus, Officians Sacelli B.M.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleemosynarius: Herr Johan Caspar Elpers, Vikar der Domkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Provisionarius: Johann Adolph Zumhaschen, Vikar der Domkirche, auch Bibliothekarius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwalter Gut Schonebeck: Herr Balthasar Runde, Vikar daselbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rentmeister Amtshaus Lüdinghausen: Herr Schlüter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Advokat der Domkellnerei: Herr Chrostopher Rave, J.U.D. Syndikus zu St. Mauritz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Advokatus Fisci: Herr N. Schweling J.U.D.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Advokatus Offici Bursae: Herr Johann Joseph Stüve J.U.D. des hochfürstl. Weltlichen Hofgerichtes Amtsverwalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwerkmeister: Herr Goswin Lohkampf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kammerarii: Herr Goswin Lohkampf, Arnold Greveler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberführer: Herr N. Neumeier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hohe Kathedralkirche binnen Münster===&lt;br /&gt;
====Vikare====&lt;br /&gt;
Vikar Episcopi: Herr Johann Bruno von Groll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Jo. Herm. Lansberg,  Hoherpriester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr J. Joseph Ewerwin Pape,  Hoherpriester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Hermann Henr. Rhaters,  Hoherpriester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Joh. Adolph Zumhaschen. Diakon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Bernard Crins, Succentor. Diakon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Thimotheus Dickerhoff, Subdiakon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Joh. Caspar Elpers, Subdiakon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Johann Anton Beste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Georg Schweling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Bernhard Joseph Kreye&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Franz Anton Vogt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Bernhard Joseph Bruchausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Godfried Plencker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Johann Wilhelm Bruns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Ferdinand Dingerkus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Hermann Anton Rhaters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Johann Bernhard Stein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Johann Heenrich Canzler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Georg Isidor Duesberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Henrich Anton von Voeverden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Hermann Kock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Peter Wagener&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Johann Bernd Hölscher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Hermann Dumme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Bernard Schlebrügge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr N. Leuchtermann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Ferdinand Franz Zumbrinck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Hermann Nicolas Kock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Franz Tondorff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: HerrFranz Nicolas Eickman&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Johan Joseph Lagemann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Theodor Matthias Edeler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Johann Gerhard Zumdresch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Gerhard Wihelm Anton Meiners&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr N. Kleine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Johann Franz Hönig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Theodor Astrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vikar: Herr Arnold Deiters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Primissarii am hohen Altar ====&lt;br /&gt;
Herr Henrich Anton Zumsande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Goswin Schultz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Officianten im Dom====&lt;br /&gt;
Herr Joseph Westhues&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Bernard Theodor Weßling, auch 3tius Cantor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Bernard Anton Schultenkamp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Ernst Melchior Hunewinckel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Johann Winold Varon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Hermann Antin Verloe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Franz Pape&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Johann Bernard Lange Præses der Marianischen Junggesellen Sodalität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Officians Elisabethæ====&lt;br /&gt;
Herr Albert Melchior Hageböck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Officiantes Sacelli B.M.V. in ambitu====&lt;br /&gt;
Herr N. Cramer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Stephan Engelbert Dingerkus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferdinand Dingerkus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Henrich Cramer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Primissarii daselbst====&lt;br /&gt;
Herr Clemens Rolf, auch Præses der Marianischen Junggesellen Sodalität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
N. Plencker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vicarii ad Stum Nicolaum====&lt;br /&gt;
Herr Bernard Ignatz Bauman, Rector&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Vicarii Johann Caspar Elpers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Vicarii Hermann Henrich Dumme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Vicarii Johann Friderich Grüter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Vicarii Joh. Ewerwin Joseph Pape&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Vicarii Johann Bernard Stein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr VicariiFranz Nicolas Eickman&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonntagsprediger im Dom====&lt;br /&gt;
Herr Ferdinand Schackmar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Feyertagsprediger====&lt;br /&gt;
Herr Carl Bruchausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachmittagsprediger====&lt;br /&gt;
Herr N. Wilberding, Pœnitentiarius. Ord. S. Dominici.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Camerales der Domkirche====&lt;br /&gt;
Herr Jodocus Kellinghausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Hermann Beckeloe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Friderich Schmitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Paul Haneberg, Ornator&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Johan Haneberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Bernard Berensen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Caspar Kock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Franz Lange&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Paul Lange&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Anselm Merlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Henrich Kettermann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Johann Diderich Weiking&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Bernard Steinhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Georg Bockeloe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Organist ====&lt;br /&gt;
Herr N. Lenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Calcant====&lt;br /&gt;
Bernhard Henrich Lordemann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Chor Küsters ====&lt;br /&gt;
Herr Hermann Schröder&lt;br /&gt;
Herr Goswin Schmitz&lt;br /&gt;
Herr N. Müllers&lt;br /&gt;
Herr Hermann Dierkmann, Substitutus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Klöckner ====&lt;br /&gt;
Franz Saur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vicarien Küster ====&lt;br /&gt;
Herr Mauritz Osterhus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vicarii ad Stum Jacobum auf`m Domhof====&lt;br /&gt;
Herr Johann Wienold,  Pastor&lt;br /&gt;
Herr Vicarii Godfried Plencker&lt;br /&gt;
Herr Vicarii Hermann Anton Rhaters&lt;br /&gt;
Herr Vicarii N. Kemper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Küster ====&lt;br /&gt;
Hermann Dierckmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vicarii ad Stum Michaelem auf`m Domhof====&lt;br /&gt;
Herr N. Schröder, Rector&lt;br /&gt;
Herr N. Hölscher, Vicarius&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vicarii ad Stam Margaretham====&lt;br /&gt;
Herr N. Remvert, Rector&lt;br /&gt;
Herr N. Lagemann, Vicarii&lt;br /&gt;
Herr N. Edelbrok, Vicarii&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Domkapitel_(M%C3%BCnster)&amp;diff=200880</id>
		<title>Domkapitel (Münster)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Domkapitel_(M%C3%BCnster)&amp;diff=200880"/>
		<updated>2006-12-31T12:48:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Domprobst */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Regional]] &amp;gt; [[Historische deutsche Staaten]] &amp;gt; [[Fürstbistum Münster]] &amp;gt; Domkapitel (Münster)&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das Domkapitel Münster war eine geistliche Korporation, welche aus der Gesamtheit der Domherren (=Clerus primarus) bestand, die mit dem Recht der Bischofswahl versehen war. Es war Landesherr in den Zeiten der Sedisvakanz und erster Landstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein von daher gab zwischen dem Domkapitel (Münster) und dem Hochfürstlich-Münsterischen Hofstaat zahlreiche personelle Verflechtungen und Mitglieder des Domkapitels übten auch gleichzeitig Regierungsämter im Hofstaat aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Laufzeit==&lt;br /&gt;
Das Domkapitel war durch den Bischof Luidger im ersten Jahrzehnt des 9. Jhdts. gegründet und durch Dekret Napoleons vom 14.11.1811 mit Wirkung zum 02.12.1811 aufgehoben worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zusammensetzung=&lt;br /&gt;
==Neuer Dom==&lt;br /&gt;
* [[Fürstbistum Münster/Das Domkapitel 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dompropst===&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Neuer Dom - Liste der Pröpste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv==&lt;br /&gt;
Staatsarchiv Münster (StA MS), Domkapitel Münster: Urkunden, Akten, Produkte, Protokolle ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierung im Fürstbistum Münster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Domkapitel_(M%C3%BCnster)&amp;diff=200879</id>
		<title>Domkapitel (Münster)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Domkapitel_(M%C3%BCnster)&amp;diff=200879"/>
		<updated>2006-12-31T12:46:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Archiv */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Regional]] &amp;gt; [[Historische deutsche Staaten]] &amp;gt; [[Fürstbistum Münster]] &amp;gt; Domkapitel (Münster)&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das Domkapitel Münster war eine geistliche Korporation, welche aus der Gesamtheit der Domherren (=Clerus primarus) bestand, die mit dem Recht der Bischofswahl versehen war. Es war Landesherr in den Zeiten der Sedisvakanz und erster Landstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein von daher gab zwischen dem Domkapitel (Münster) und dem Hochfürstlich-Münsterischen Hofstaat zahlreiche personelle Verflechtungen und Mitglieder des Domkapitels übten auch gleichzeitig Regierungsämter im Hofstaat aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Laufzeit==&lt;br /&gt;
Das Domkapitel war durch den Bischof Luidger im ersten Jahrzehnt des 9. Jhdts. gegründet und durch Dekret Napoleons vom 14.11.1811 mit Wirkung zum 02.12.1811 aufgehoben worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zusammensetzung=&lt;br /&gt;
==Neuer Dom==&lt;br /&gt;
* [[Fürstbistum Münster/Das Domkapitel 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Domprobst===&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Neuer Dom-Liste der Pröbste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv==&lt;br /&gt;
Staatsarchiv Münster (StA MS), Domkapitel Münster: Urkunden, Akten, Produkte, Protokolle ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierung im Fürstbistum Münster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Amt_im_F%C3%BCrstbistum_M%C3%BCnster&amp;diff=200878</id>
		<title>Amt im Fürstbistum Münster</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Amt_im_F%C3%BCrstbistum_M%C3%BCnster&amp;diff=200878"/>
		<updated>2006-12-31T12:42:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Oberstift */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Regional]] &amp;gt; [[Historische deutsche Staaten]] &amp;gt; [[Fürstbistum Münster]] &amp;gt; Amt im Fürstbistum Münster &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Amt im Fürstbistum Münster==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Oberstift===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Amt Ahaus (historisch)]] ====&lt;br /&gt;
mit den Kirchspielen [[Ahaus]], [[Alstätte (Ahaus)]], [[Altschermbeck (Schermbeck)|Altschermbeck]], [[Borken (Kreis Borken)]], [[Erle]], [[Gemen]], [[Gescher]], [[Heiden (Kreis Borken)]],  [[Hervest]], [[Holsterhausen]], [[Lembeck]],  [[Lippramsdorf (Haltern)|Lippramsdorf]], [[Raesfeld]], [[Ramsdorf (Velen)]], [[Reken]], [[Rhade]], [[Stadtlohn]], [[Südlohn]], [[Velen]], [[Vreden]], [[Weseke]],  [[Wuellen]],  [[Wulfen (Dorsten-)|Wulfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Amt Bocholt (historisch)]] ====&lt;br /&gt;
mit den Kirchspielen [[Bocholt (Kreis Borken)]], [[Dingden]], [[Rhede_(Kreis_Borken)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Amt Cloppenburg]]====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Amt Dülmen]] ====&lt;br /&gt;
mit den Kirchspielen [[Dülmen]], [[Haltern am See]], [[Buldern]], [[Hiddingsel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Amt Horstmar]] ====&lt;br /&gt;
mit den Kirchspielen [[Appelhülsen]], [[Asbeck]], [[Billerbeck]], [[Borghorst]], [[Burgsteinfurt]], [[Coesfeld, St. Jacobi]], [[Coesfeld, St. Lamberti]], [[Darfeld]], [[Darup]], [[Eggerode]], [[Gronau]], [[Havixbeck]], [[Heek]], [[Holthausen]], [[Holtwick]], [[Horstmar]], [[Laer (Kreis Steinfurt)|Laer]], [[Langenhorst]], [[Leer (Horstmar)|Leer]], [[Legden]], [[Lette]], [[Metelen]], [[Nienborg]], [[Nottuln]], [[Ochtrup]], [[Osterwick]], [[Rorup]], [[Schapdetten]], [[Schöppingen]], [[Wettringen (Steinfurt)|Wettringen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Amt Meppen]]====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Amt Rheine-Bevergern]] ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
mit den Kirchspielen [[Dreierwalde]], [[Emsbüren]], [[Emsdetten]], [[Hembergen]], [[Hopsten]], [[Mesum]], [[Neuenkirchen (Kreis Steinfurt)]], [[Rheine]], [[Riesenbeck]], [[Saerbeck]], [[Salzbergen]], [[Schepsdorf (Lingen)|Schepsdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Amt Sassenberg]] ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit den Kirchspielen [[Beelen]], [[Einen]], [[Freckenhorst]], [[Füchtorf]],[[Greffen]], [[Harsewinkel]], [[Milte]], [[Altwarendorf]] (St. Laurentius), [[Neuwarendorf]] (St. Marien), [[Warendorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Amt Stromberg]] ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit den Kirchspielen [[Diestedde]], [[Enniger]], [[Ennigerloh]], [[Herzfeld]], [[Liesborn]], [[Lippborg]], [[Oelde]], [[Ostenfelde]], [[Stromberg]], [Sünninghausen]], [[Wadersloh]], [[Westkirchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Amt Vechta]]====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Amt Werne]] ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit den Kirchspielen [[Altenlünen]], [[Ascheberg]], [[Bockum]], [[Bork_(Datteln)|Bork]], [[Herbern]], [[Hövel]], [[Lüdinghausen]], [[Nordkirchen]], [[Olfen]], [[Ottmarsbocholt]], [[Selm]], [[Seppenrade]], [[Südkirchen]], [[Werne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Amt Wolbeck]] ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit den Kirchspielen [[Altahlen]] (St. Bartholomäus), [[Neuahlen]] (St. Marien), [[Albachten]], [[Albersloh]], [[Altenberge]], [[Alverskirchen]], [[Amelsbüren]], [[Angelmodde]], [[Beckum]], [[Bösensell]], [[Dolberg]], [[Drensteinfurt]], [[Everswinkel]], [[Gimbte]], [[Greven]], [[Handorf (Münster-)]], [[Heessen]], [[Hiltrup]], [[Hoetmar]], [[Münster (Westfalen)]] - St. Lamberti, [[Münster (Westfalen)]] - St. Mauritz, [[Münster (Westfalen)]] - Überwasser (Liebfrauen), [[Nienberge]], [[Nordwalde,]], [[Ostbevern]], [[Rinkerode]], [[Roxel]], [[Senden]], [[Sendenhorst]], [[Telgte]], [[Vellern]], [[Venne]], [[Vorhelm]], [[Walstedde]], [[Westbevern]], [[Wolbeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Niederstift]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Amt im Fürstbistum Münster}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amt im Fürstbistum Münster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=F%C3%BCrstbistum_M%C3%BCnster&amp;diff=200877</id>
		<title>Fürstbistum Münster</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=F%C3%BCrstbistum_M%C3%BCnster&amp;diff=200877"/>
		<updated>2006-12-31T12:13:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Steuerlisten im Fürstbistum Münster */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Regional]] &amp;gt; [[Historische deutsche Staaten]] &amp;gt; [[Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis]] &amp;gt; Fürstbistum Münster &lt;br /&gt;
[[Bild:Muenster-Bistum1572.jpg|thumb|450px|Karte der Bistümer Münster und Osnabrück 1572 von Abraham Ortelius]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Niederstift.jpg|thumb|450px|Kartenausschnitt von Christian Schrot, anno 1579: Niederstift Münster]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Oberstift.jpg|thumb|450px|Kartenausschnitt von Christian Schrot, anno 1579: Oberstift Münster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==  &lt;br /&gt;
Das Fürstbistum Münster umfasst den weltlichen Herrschaftsbereich des &#039;&#039;&#039;Bischofs von Münster&#039;&#039;&#039; in seiner Funktion als [[Landesfürst]]. Der Herrschaftsbereich &#039;&#039;&#039;[[Bistum Münster]]&#039;&#039;&#039;, als kirchlicher Einrichtung, ist vom Herrschaftsbereich &#039;&#039;&#039;Fürstbistum Münster&#039;&#039;&#039; als staatliche Einrichtung zu unterscheiden. Dies gilt für die unterschiedlichen Herrschaftsgebiete, die Zielsetzung, die Verwaltung und die Struktur der ungleichen Einrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Domkapitel Münster war eine geistliche Korporation, welche aus der Gesamtheit der Domherren (=Clerus primarus) bestand, die mit dem Recht der Bischofswahl versehen war. Es war Landesherr in den Zeiten der Sedisvakanz und erster Landesstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein von daher gab zwischen dem Domkapitel (Münster) und dem Hochfürstlich-Münsterischen Hofstaat zahlreiche personelle Verflechtungen und Mitglieder des Domkapitels übten auch gleichzeitig Regierungsämter im Hofstaat aus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Bild:Karte_ghbf1675.jpg]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Karte , Druck aus dem Jahre 1675 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Siegel===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Bild:khfkhgfkhkhkhf.jpg]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Allgemeine Information ==  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: Beschreibung des hochstiftesusw.) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Fürstbistum Münster=&lt;br /&gt;
Hinweise zu Archivalien, Edikten, weitere Verweise, Literatur unter:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Bestände im Staatsarchiv Münster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Übersichtskarte==&lt;br /&gt;
[[Bild:Bistum_MS.jpg|thumb|800px|center|Übersichtskarte des Fürstbistums Münster aus dem &amp;quot;Theatrum orbis terrarum, sive, Atlas novus&amp;quot; von Willem Janszoon und Joan Blaeu, erstellt 1645/1662.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Der Fürstbischof=&lt;br /&gt;
* war Landesherr und deutscher Reichsfürst, aber zugleich Bischof der Diözese.&lt;br /&gt;
* wurde vom Dom-Kapitel, und zwar aus seiner Mitte gewählt, (so daß, wenn ein anderer gewählt werden sollte oder wollte, dieser erst eine [[Präbende|Dompräbende]] erwerben mußte,) als Bischof vom Papste bestätigt, und vom deutschen Kaiser mit den Regalien belehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Person 1776: Der hochwürdigste Fürst und Herr, Herr Maximilian Friderich Erzbischof zu Köln, des heiligen Römischen Reichs durch Italien Erzkanzler und Kurfürst, geborener Legat des heiligen apostolischen Stuhls zu Rom, Bischof und Fürst zu Münster, in Westfalen und zu Engern Herzog, Burggraf zu Stromberg, Graf zu Königsegg-Rottenfels, Herr zu Odenkirchen, Borkeloe, Werth, Aulendorff und Stauffen, etc. pp., ist geboren den 13. May 1708, wurde zum Erzbischof und Kurfürsten zu Köln erwählt den 6ten April 1761 und zum Bischof von Münster den 16. Sept. 1762.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das hochwürdige [[Domkapitel (Münster)]] ==&lt;br /&gt;
* Während der Sedis-Vacanz, das heißt vom Tode eines Fürstbischofs bis zum Antritt des Neuerwählten, hatte das Domkapitel die Regierung des Landes in den Händen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Domkapitel bestand aus 41 Präbendirten: Folgt das gesamte Domkapitel mit den Münsterischen Untergliederungen und Personal 1776:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Das Domkapitel 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Obere Erbämter im Stift==&lt;br /&gt;
===Marschälle===&lt;br /&gt;
* Hermann von Lohn (+1316), danach wohl nicht mehr besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schenk===&lt;br /&gt;
* 1290 Otto von Ravensberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Truchsesse===&lt;br /&gt;
* Amt (officium dapiferatus supremum) im Besitz des Dynastengeschlechtes von Ahaus und nach dessen Erlöschen (1406) wohl nicht mehr bekleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vogt des Stiftes===&lt;br /&gt;
* 1150 Amelung&lt;br /&gt;
* 1226 Als Vogt (Advocatus) des stiftischen Haupthofes „super curiam Haltern et omnia“ wird am 04.05.1226 Otto von Ravensberg genannt. Sein Bruder Ludwig wird durch Teilungsvertrag Vogt von Borghorst. Vogt von Metelen ist 1230 Otto von Tecklenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bischöflicher Hofkanzler===&lt;br /&gt;
* (?) Johan von Elen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bischöfliche Dienstmannen===&lt;br /&gt;
* 1150 Werner&lt;br /&gt;
* 1177 Sigwin oo Bertrade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bischöflicher Sekretär===&lt;br /&gt;
* 1537 Gerhard von Elen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bischöfliche Diener===&lt;br /&gt;
* 1471 Lubbert Brunstede&lt;br /&gt;
* 1558 Johann Kammerknecht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfennigmeister===&lt;br /&gt;
* 1525, 1545 Johann Hageböck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bischöfliche Erbämter==&lt;br /&gt;
===Marschall (marscalci)===&lt;br /&gt;
Ludwig Troß schrieb 1825 in der Zeitschrift &amp;quot;Westphalia&amp;quot;: &amp;quot;Ein zeitlicher Marschall war die erste Person des Landes, ungefähe was ein Burggraf war in seinen Gränzen unter den Rittern und Vasallen. Er wurde mit seinem Amte lebenslänglich belehnt; sein Amt war aber nicht erblich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Marschall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kämmerer (camerarii)===&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Kämmerer]]&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Erbkämmerer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schenk (pincernae)===&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Schenk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Truchsess (dapiferi, Droste)===&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Droste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Küchenmeister (magistri, coqui episcopi)===&lt;br /&gt;
Entstanden Anfang des 13. Jhdts. durch Abspaltung vom Amt des Truchsessen und Übernahme spezifischer Obliegenheiten.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Küchenmeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Landstände==&lt;br /&gt;
Die landständische Verfassung besagte, daß die Ritterschaft, das Domkapitel und die Städte das Recht auf Steuerbewilligung und die Steuerverwaltung besaßen. Damit war der Landesherr hinsichtlich der Gesetzgebung des Steuerwesens eingeschränkt. Es gab damit drei zu den regelmäßig tagenden Landtagen zugelassene Kurien:&lt;br /&gt;
* 1. Das Domkapitel, bestehend aus 41 Präbendirten. &lt;br /&gt;
* 2. Die Ritterschaft. Es gab im Fürstbistum Münster viele landtagsfähige Güter. Sie waren bald groß, bald klein; darunter auch landtagsfähige Güter wie zum Beispiel Burgmannssitze, welche nur noch aus einem unbebauten Hausplatz oder der Ruine eines Schornstein bestanden. Die Burgmannssitze waren ursprünglich die Wohnungen der der präsenzpflicht Ritter auf den befestigten Landesburgen des Landesfürsten: z.B. Nienborg, Haus-Dülmen, Horstmar, Ahlen. Der Besitz einer solchen landtagsfähigen Länderei, verbunden mit der beschworenen ([[Aufschwörung]])Abstammung von 16 adlichen Ahnen befähigte, zum Landtag aufgeschworen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Adelsgruppe gehörten auch die [[Erbmänner]], uralte Rittergeschlechter, welche seit Alters her eigentlich zum Schutz der Stadt in der Stadt Münster wohnten und wegen der früheren Präsenzpflicht in deren Umgegend mit Lehen begütert waren. Aus diesem Kreis kamen traditionell fast immer die Bürgermeister der Stadt, von daher wurden sie auch Patrizier der Stadt Münster genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im 16ten Jahrhundert eine Präbende im Dom zu Münster vom Papste einem Erbmann, Johann Schenkink, verliehen worden war, welchen das Domkapitel nicht aufnehmen wollte, entspann sich ein Rechtsstreit zwischen den Erbmännern und dem Stift Münster über ihre ritterliche Qualität der Erbwänner, welcher über 100 Jahre dauerte, und endlich zu Gunsten der Erbmänner entschieden wurde. Seitdem besteht kein wesentlicher Unterschied mehr zwischen ihnen und den übrigen adlichen Geschlechtern. Die Abstammung von Erbmännern, ist in mancher Hinsicht, z.B. durch entsprechende Auflagen durch Stifter (z.B. bei der [[Stiftung von der Tinnen]]) von Wichtigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 3. Die landtagsfähigen Städte. Es waren im Fürstbistum Münster dreizehn Städte: Münster, Coesfeld, Warendorf, Bocholt, Borken, Beckum, Ahlen, Rheine, Dülmen, Haltern, Vreden, Werne und Telgte. Das Magistrats-Personal in diesen Städten wurde jährlich von den Bürgern gewählt, und vom Fürsten bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder der (ritterschaftlichen) Landstände 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Landstände 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufschwörungstafeln===&lt;br /&gt;
1829 wurde auf Anordnung des Oberpräsidenten der Provinz Westfalen aus den verschiedenen Archiven in Münster ein Sammelbestand von Aufschwörungstafeln von 1573 - 1976 zusammengeführt.&lt;br /&gt;
* [[Provinz Westfalen/Aufschwörungstafeln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Matrikel ritterschaftlicher Güter in Westfalen]]===&lt;br /&gt;
Rechtsnachfolger des Fürstbistums Münster war das Königreich Preußen. Im königlich-preußischen Gesetz vom 27.03.1824 betreffend die Anordnung der Provinzialstände in Westfalen wurde die Einrichtung von vier Ständen festgelegt. Der zweite Stand bestand aus der Ritterschaft. Sie verfügte in den meisten Fällen über die ererbten Archive mit den Aufschreibungen über die Erbgüter der ritterschaftlichen Grundherren aus den Zeiten des alten Reiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steuer/Schatzung===&lt;br /&gt;
* Die gewöhnliche Steuer hieß Schatzung und war seit frühesten Zeiten für jede Stadt, jedes Kirchspiel in Summa festgesetzt. &lt;br /&gt;
* Wiederum in den Kirchspielen war diese Schatzung auf einzelne Güter in bestimmten Summen verteilt. Es gab nämlich in jedem Kirchspiele schatzfreie Güter, welche zur Schatzung gar nicht beitrugen, und schatzpflichtige Güter, auf welchen die Schatzung haftete. Die Schatzung haftete auf dem ganzen Komplex eines Gutes, und war nicht, wie jetzt die Grundsteuer, auf die einzelnen [[Pertinenzien]] oder Parzellen desselben vertheilt (nur im Dorf Greven haftet die Schatzung auf einzelnen Grundstücken). &lt;br /&gt;
* Auch aus diesem Grund kam es zum Verbot der Zerstückelung schatzpflichtiger Güter.&lt;br /&gt;
* Auf dem Landtage wurde jeweils bestimmt, wieviel Monate Schatzung für das jeweilige Jahr, je nach Finanzbedarf, gehoben werden sollten. In der letzten Zeitspanne des Fürstbistums, etwa seit 1730, war zwölf Monate das Gewöhnliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hochfürstlich Münstrischer Hofstaat==&lt;br /&gt;
===Statthalter===&lt;br /&gt;
1776: Vacat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Oberst Marschall===&lt;br /&gt;
1776: Der Hochwohlgebohrner Herr Clement, des heiligen Römischen Reichs Graf, Graf von Merveldt, Kurfürstlich Kölnischer auch Hochfürstlich Münsterischer geheimer Rath, und Drost des Amtes Wolbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Oberstallmeister===&lt;br /&gt;
1776: Der Hochwohlgebohrner Herr Clement, Freyherr von Galen, Hochfürstlich Münsterischer Erbkämmerer, geheimer Rath und Droste des Amtes Vechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leibmedici===&lt;br /&gt;
1776:Herr Ferdinand Saalmann, Hochfürstlicher Hofrath&lt;br /&gt;
1776:Herr E.D. Hoffmann, Medicinæ Professor, Hochfürstlicher Hofrath&lt;br /&gt;
1776:Herr Frid. Chr. Forckenbeck, Hochfürstlicher Hofrath&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hochfürstliche Leibgarden Companie===&lt;br /&gt;
Machfolgend die gesamte Leibgarde 1776:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Hochfürstliche Leibgarden Companie 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hochfürstliche Hof- und des hohen Domstifts Kapelle===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die gesamte Hochfürstliche Hof- und des hohen Domstifts Kapelle 1776:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Hof- und hohe Domstiftskapelle 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Controleur ===&lt;br /&gt;
Vacat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hof - Dienstleister===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Hofdienstleister, Hofhandwerker, Hoflieferanten etc. 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Hofdienstleister 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Altfrauen===&lt;br /&gt;
* Anton. Mar. Elisab. Kersten zu Münster&lt;br /&gt;
* Wittib van Coevoerden zu Ahaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===(Dienstmänner, Fischer, Gärtner)===&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Dienstmänner 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forstrichteramt===&lt;br /&gt;
Als Bischof Friederich (1152 / 1168) Graf von Ahr zum Bistum gelangt war, nötigte dieser im Jahre 1152 den Edelherrn Godschalk von Lohn (1152) oder von Versnevelde (1154 – 1163) den unrechtmäßigen Besitz des Schlosses Lohn zu entsagen. In einem Vergleich ernannte er ihn jedoch auf Lebenszeit zum „Castellanus“ des Schlosses. Godschalk anerkannte im Gegenzug die Unrechtmäßigkeit seine angemaßten Besitzes im &#039;&#039;&#039;Liesner Wald&#039;&#039;&#039; und begnügte sich mit dem &#039;&#039;&#039;Forstrichteramt&#039;&#039;&#039;. Der Liesber Wald gehörte zur Forst- und Jagdgerechtigkeit des Landesfürsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Oberjägermeister - Amt===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die bediensteten &#039;&#039;&#039;Jäger&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Förster&#039;&#039;&#039; am Hof und in den Ämtern:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Jäger und Förster]]&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Uniform der Jäger und Förster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jagdgerechtigkeiten====&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Jagdgerechtigkeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Führer===&lt;br /&gt;
Verzeichnüß deren fürstlichen Jägeren so in partem salarii Führerschaften bekleiden:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Führer]]&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Wohnung der Jäger und Führer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kurfürstlich Hochstift Münsterischer geheimer Rath===&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Geheime Rat&#039;&#039;&#039; ist ursprünglich daher entstanden, daß der Landesfürst, wenn er verreiste, vertraute Räte zur Leitung aller Geschäfte in der Hauptstadt zurückließ. Diese hießen dann: &#039;&#039;&#039;Daheim- oder Heimgelassene Räte&#039;&#039;&#039;, später &#039;&#039;&#039;Geheime-Räte&#039;&#039;&#039;. Allmählig, bei der Ausdehnung der Landeshoheit, wurde dieses Kollegium permanent und Geheimer Rat genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Personal bestand aus einem adlichen Präsidenten, aus geistlichen und weltlichen Geheimräten, wovon die ersten aus dem Domkapitel, die andern größtenteils aus der Ritterschaft genommen wurden, dann aus Geheimen Referendarien, welche zwar nur beratende Stimmen hatten, im Grunde aber die Arbeit schaffen mußten. Der Geheime Rat war die oberste Landesbehörde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinem Wirkungskreis gehörten die äußere und innere Staatsverwaltung, Gränzsachen, Landeshoheits-Sachen, Polizei, Steuerwesen, die Einleitung und Vorarbeiten bei landesherrlichen Verfügungen und Verordnungen, Publikation der Gesetze, Erlassung provisorischer Verordnungen bei Gefahr im Verzuge, Militairwesen, die Verwaltung verschiedener Einkünfte, zum Beispiel Werbegelder (Surrogat für persönliche Stellung zum Kriegsdienst – Service – Support-Gelder) und eine eigene Steuer: Seit je her galt nämlich der Grundsatz, daß die Städte für die Wohnung des Militairs sorgen mußten. Sie gaben, statt Natural-Wohnung ein festes Servicegeld, welches vom Kriegs-Kommissarius verrechnet wurde. Bei späterer Vermehrung des Militairs war das einmal feststehende Service zu gering, eine Erhöhung bei der ohnehin großen Belastung der Städte, nicht opportun. Man fand den Ausweg, daß man den Kaufleuten und Krämern auf dem Lande eine Steuer auflegte, unter dem Namen &#039;&#039;&#039;Service Support&#039;&#039;&#039;, wodurch das außer dem feststehenden etwa noch nötige Service-Geld beschafft, und das Ueberschießende den Städten gut geschrieben wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verwaltung des Geheimen Rats gehörte ferner die Invaliden-Kasse, die Herrschaft Werth und die zum Festungsbau umgegrabenen Gründe. – Dann waren vom Geheimen Rat verschiedene Kommissionen abhängig, zum Beispiel die um 1768 gegründete Brand-Sozietät, Lotterie, Straßenbeleuchtung in Münster und endlich stand das Landes-Archiv unter seiner Aufsicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder des &amp;quot;Hochstift Münsterischen geheimen Rathes&amp;quot; 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Geheimer Rat 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kriegsrath===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder des Kriegsrathes 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Kriegsrath 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regierungs- und Hofrath===&lt;br /&gt;
* Der Regierungs- und Hofrath, auch Regierung genannt, bestand aus dem Vizekanzler und adeligen und gelehrten Hofräten. In älteren Zeiten scheint die Regierung die Administrativzweige, welche später vom Geheimen Rat ressortirten, ebenfalls versehen zu haben. Noch bis zur Aufhebung des Fürstbistums gingen von ihr die Einladungen zum Landtag aus, so wie die Ausfertigung von Pässen, und die Großjährigkeits-Erklärungen.&lt;br /&gt;
* Der Regierungs- und Hofrat war das oberste Kriminal-Kollegium: ihm stand die Kriminalgerichtsbarkeit durch das ganze Hochstift zu, ausgenommen, wo von Alters her Privatgerichte die Kriminalgerichtsbarkeit inne hatten. Sie konnte die Inquisition selbst führen, oder durch Unterrichter führen lassen, welchen die Befehle durch die Beamten zugingen. Auch hatten die Untergerichte den ersten Zugriff, verfügten Verhaftungen, stellten den Tatbestand fest, und dergleichen Vorbereitungen. Sie waren als beständige Kommissarien der Regierung zu betrachten. &lt;br /&gt;
* Die Patrimonialgerichte führten selbstständig die Untersuchung, fällten auch das Urteil: jedoch mußten sie, bei schweren Verbrechen, das Urteil von einer Universität oder Juristen-Facultät einholen. Von ihren Urteilen war nur wegen Nullitäten ein Rechtsmittel an die Regierung gestattet (Siehe lokale Gerichtsbücher). &lt;br /&gt;
* In Münster wurde das hochnotpeinliche Halsgericht unter dem kleinen Bogen neben dem Rathaus, wo Anfang des 19. Jahrhunderts die Hauptwache eingerichtet wurde, gehalten, welcher daher Sentenzbogen hieß.&lt;br /&gt;
* Die Regierung des Fürstbistums Münster führte die Oberaufsicht über sämtliche Untergerichte durch die Beamten – bei ihr wurden die Advokaten geprüft, jedoch vom Offizial beeidet und immatrikulirt (Listen); sie erhielten dann die Erlaubnis, bei allen Behörden, ohne Unterschied, als Advokaten aufzutreten (licentiam practicandi).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder des &amp;quot;Regierungs- und Hofrathes&amp;quot; 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Regierungs- und Hofrath 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hofkammer===&lt;br /&gt;
====Land-Rentei-Kasse====&lt;br /&gt;
Die Land-Rentei-Kasse, welche vom Land-Rentmeister verwaltet wurde, hing nicht von den Landständen, sondern lediglich vom Landesfürsten ab. Decharge ertheilte die Hofkammer. An die Landrentei lieferten die Amts-Rentmeister die Einkünfte aus den Domainen ab. Auch flossen in diese Kasse die Abgaben der Juden, Zölle, Post- und Kanal-Einkünfte, Konzessions- und Hofquartier-Gelder, Lehngelder, Brüchten und andere Gerichtsgefälle, und der gleichen. Der Schwerpunkt der Ausgabenlast der Land-Rentei-Kasse lag bei der Finanzierung des Hofstaates, den Gehältern der meisten Beamten und den Kriminalkosten. Ansonsten stand diese Kasse zur Verfügung des Landesfürsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bestandsaufnahme 1653=====&lt;br /&gt;
Im Jahre 1653 erfolgte nach dem Westfälischen Frieden von Münster und Osnabrück eine Neuaufnahme des Zustandes der der Münsterschen Hofkammer unterstehenden Domänen. Die Rentmeister der Ämter hatten [[Hofsprache|Hofsprachen]] bei allen ihnen zugeteilten Hofesaufsitzern durchzuführen und diese schriftlich erarbeiteten Angaben durch Lokalkontrollen flächendeckend zu überfrüfen. Geprüft wurde unter anderem der familiäre Status der Colonen (aktueller Familienstand, Werdegang, Verwandtschaft), die Pertinenzien (Bauland, Wiesen, Gärten), die Anzahl ungeschlagener fruchttragender Bäume (Eichen, Buchen), Gerechtigkeiten (Marken), Zahl der Häuser, Leibzucht, Viehbestand, Schulden, Pachtpflichten, Onera (auch monatliche Steuerlast), verpachtete Ländereien. (Eine hervorragende frühe Quelle, auch für statistische Untersuchungen verschiedener Zielrichtungen, mit lokalen Vergleichsmöglichkeiten).&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Ergebnis einer Hofsprache 1653]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Domänen in den Ämtern=====&lt;br /&gt;
* [[Amt Dülmen/Höfe der Hofkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rekambien-Kasse====&lt;br /&gt;
Bei der Hofkammer wurde mit der Rekambien-Casse ein Depositum verwaltet. In früherer Zeit (bis zum 16. Jahrhundert) wurden die Eigenhörigen aus der jeweiligen Hörigkeit nicht gegen Zahlung von Freibriefen, sondern gegen Tausch mit dem Leibherrn eines andern Hörigen entlassen, dies stellte für die Hofstätten keine Belastung dar. Die darüber ausgestellte Urkunde hieß Wechselbrief. Darüber wurden dann Wechselbriefregister angelegt. Diese Wechselbriefe nannten sich Wieder-Wechsel, cambium, recambium. Als Ende des 16. Jahrhunderts die Auswechselungen der Hörigen durch Leibherren aufhörten, und jeder, welcher aus der Hörigkeit entlassen werden wollte, dafür einen Freibrief gegen Geldzahlung erwerben mußte, nannte man diesen Freikaufspreis Cambien-Recambien Geld (auch im verdorbenen Deutschlatein: Wiederamb, Wiederannengeld). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man betrachtete aber die Hörigen, als &amp;quot;glebae adscripti&amp;quot;, zur Substanz des Hofes gehörend, und damit das Freikaufsgeld als Substanzgeld. Der Fürst, als Nießbraucher der Domainen, durfte die Substanz der Domainen nicht angreifen, also auch diese Substanzgelder nicht verzehren. Aus diesem Grunde wurden die Freikaufsgelder zu einem fixirten Satze von 7 ½ R.Thlr. für jeden Freikauf, zur Hofkammer unter dem Namen &amp;quot;Wiederambs&amp;quot; oder &amp;quot;Rekambiengelder&amp;quot; eingesandt. Zu dieser Rekambien-Kasse flossen dann auch alle übrigen Substanzgelder, Gewinn- und Versterbgelder, Erlöse verkaufter oder vertauschter Domainen, großen Holzschlägen, und ähnliches mehr. Der Landesfürst hatte aber kein Dispositionsrecht über diese Gelder. Sie wurden, unter Aufsicht der Hofkammer, zur Verbesserung der Domainen verwendet, zur Einlöse verpfändeter oder Ankauf anderer Grundstücke oder Gerechtigkeiten, sicherlich auch zinsbar angelegt. Die Einkünfte solcher Verbesserungen oder die Zinsen bezog dann allerdings wiederum der Fürst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder der &amp;quot;Kuhrfürstl. Hochstifts Münsterische Hofkammer 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Hofkammer 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lehnkammer===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder der Lehnkammer 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Lehnkammer 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Commercien-Collegium===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder des Commercien-Collegiums 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Commerciencollegium 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landschafts-Pfennigkammer===&lt;br /&gt;
* Der Landesherr hatte kein Recht, irgend etwas aus der Pfennigkammer für sich zu verlangen. Doch bewilligten die Stände ihm gewöhnlich eine Beihülfe, welche zu Ende des 18. Jahrhunderts monatlich 2000 Thaler betrug. &lt;br /&gt;
* Auch wurde bei der Sedisvakanz dem Domkapitel ein Geschenk bewilligt, welches bei der letzten im Jahre 1803 immerhin 12.000 Reichstaler betrug.&lt;br /&gt;
* Aus der Pfennigkammer wurden die Ausgaben für das Militair, Landesvertheidigung, Reichs- und Kreissteuern, Gesandtschaftsgelder bestritten. &lt;br /&gt;
* Von Besoldungen der Zivilbeamten gingen nur die des weltlichen Hofgerichts und einige wenige andere zu ihren Lasten. &lt;br /&gt;
* Die Hauptausgabe war aber die Verzinsung und Zurückzahlung der Landesschulden, sogenannten Pfennigkammer-Kapitalien. Ursprünglich hafteten diese Schulden auf den Domainen, wie dann auch in alten Schuldverschreibungen noch einzelne Domainengüter durch Hypotheken belastet sind. Schon in frühern Zeiten, zuletzt durch den Fürstbischof Christoph Bernard von Galen, wurde bestimmt, daß die Domainen von diesen Landesschulden entlastet und solche auf das Land übertragen wurden. Später vermehrte sich diese Schuldenmasse bedeutend, doch waren immerhin die Pfennigkammer-Kapitalien kündbar, und wurden nach Marktlage täglich abgetragen und neue aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder der Deputirten zur Landschafts-Pfennigkammer 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Landschafts-Pfennigkammer 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Feuersozietät====&lt;br /&gt;
In der Zeit vor Einführung des elektrischen Stroms im 20. Jahrhundert zur Hausbeleuchtung, bildeten die Gefahren, die vom Feuer ausgingen (Kerze, Steinöl) besonders für die Stadtbevölkerung wegen der engen Wohnbebauung eine große Bedrohung. Durch das Feuer wurden häufig ganze Stadtviertel an einem Tag in Schutt und Asche gelegt. Im Jahre 1722 wurde die Gründung der genossenschaftlich organisierten Feuersozietät auf westfälischem Boden vollzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Landesherr ordnet der Bischof von Münster endgültig mit Edikt vom 15.4.1768 eine Brandversicherungs-Gesellschaft (Brandsozietät) „gnädigts“ an, die am 1.1.1769 in Kraft trat. Danach mussten die Bürgermeister und Räte der Städte die Häuser und Gebäude „taxieren“. Vom Taxwert (aestimati) mussten die Hauseigentümer je „Pistole“ (Werteinheit) einen Betrag (Brandschatzung) von zwei Pfennigen bezahlen, um die Vorleistungen der „Landschafts-Pfennigskammer“ in Münster auszugleichen, die am 16.9.1771 auf 10.432 Reichtaler angewachsen waren. Durch diese Vorleistungen konnten die durch einen Brand Geschädigten wieder schnell für den Staat nützlich werden. Durch dies flächendeckendes Umlagesystem wurde die Staatskasse entlastet, womit die Hilfsverpflichtungen des Landesherren für die Brandopfer entfielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befreit von der Abgabe waren neben Geistlichkeit und dem Vogt: der Stadtsecretarius, Stadt- und Gerichtsschreiber, Stadt- und Gerichtsdiener, die Stadtmüller, Stadtboten und nKuhhirte sowie die Stadtarmen. Außerdem die Stadtscherner (Markenaufseher), die Schulmeister und die (Post-) Wagenmeister. Nicht befreit waren die Bürgermeister und städtischen Rentmeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Zweck der Taxation und Umlageerhebung wurden in den Kommunen (Ämter, Städte, Kirchspiele) des Fürstbistums [[Brandkataster]] angelegt, in deren Verlauf alle Häuser Hausnummern erhielten, welche erst um 1806 wieder geändert wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schäden und das Umlagesystem in den Ämtern des Fürstbistums stellte sich beispielhaft im Geschäftsjahr 1774/75 wie folgt dar: &lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Brandsozietät1775 Ämter 1]] - (Betr. [[Amt Wolbeck]], [[Amt Horstmar]])&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Brandsozietät1775 Ämter 2]] - (Betr. [[Amt Horstmar]], [[Amt Ahaus]], [[Amt Rheine-Bevergern]], [[Amt Stromberg]], [[Amt Sassenberg]], [[Amt Dülmen]], [[Amt Werne]], [[Amt Meppen]])&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Brandsozietät1775 Ämter 3]] - (Betr. [[Amt Meppen]], [[Amt Vechta]], [[Amt Cloppenburg]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Collegium medicum===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder des Collegium medicum 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Collegium-medicum 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vicarius Generalis in Pontificalibus===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder des Vicarius Generalis 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Vicarius Generalis 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geistliches Hofgericht===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder des Geistlichen Hofgerichts 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Geistliches Hofgericht 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weltlichen Hofgericht===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder des Weltlichen Hofgerichts 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Weltlichen Hofgericht 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Münsterisches Stadtgericht===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder des Münsterischen Stadtgerichts 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Münsterisches Stadtgericht 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Städte mit Landtags-Deputirten===&lt;br /&gt;
Die Städte, welche durch ihre Deputirten auf`m öffentlichen Landtage erscheinen und Stimme haben (1769: [[Münster (Westf.)]], [[Coesfeld]], [[Warendorf]], Bocholt, Borken, Beckum, Ahlen, Rheine, [[Dülmen]], [[Haltern am See]], [[Vreden]], [[Werne]], [[Tegte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Bevölkerungslisten im Fürstbistum Münster]]===&lt;br /&gt;
Vom Fürstbistum wurde häufiger in Kirchspielen aus verschiedenen Gründen die Erfassung der Einwohner nach unterschiedlichen Kriterien angeordnet. Dies gibt Einblicke in die historische Demografie und deren Ansätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Steuerlisten im Fürstbistum Münster]] ===&lt;br /&gt;
Überblick über die im Staatsarchiv Münster erhaltenen münsterschen Steuerlisten. Erfasst sind lediglich die Listen, die im Staatsarchiv Münster (StA MS) in den Registraturen des ehemaligen Fürstbistums Münster, den Archiven der geistlichen Korporationen, den dort hinterlegten Adels- und Stadtarchiven und an anderen Stellen bis zum Jahre 1957 vorlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergänzung finden diese Aufschreibungen durch die in weiteren Archiven lagernden Listen, welche nach und nach hier erfasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eroberte Gebiete==&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Eroberte Ämter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Regionaleinteilung==&lt;br /&gt;
===Gaueinteilung===&lt;br /&gt;
In fränkischer Zeit entfielen auf das gesamte Münsterland (Oberstift) fünf Gaue, nämlich der&lt;br /&gt;
* Gau (Ost-) Hamaland mit den Ämtern auf dem Brahm, Bocholt und Ahaus (14. Jhdt. Land up dem Braeme, 17. Jhdt. Bramsches Quartier).&lt;br /&gt;
* Bursibant mit den Ämtern Rheine und Bevergern (14. Jhdt. Land von der Bever).&lt;br /&gt;
* der Scopingau mit dem Amt Horstmar (14. Jhdt. Land van der Niggenborg).&lt;br /&gt;
* Stevergau mit den Ämtern Dülmen, Haltern und dem westlichen Teil des Amtes Werne (14. Jhdt. Land up der Stevere, 17. Jhdt. Stever-Quartier).&lt;br /&gt;
* Dreingau mit den Ämtern Sassenberg, Stromberg, Wollbeck und dem östlichen Teil des Amtes Werne (14. Jhdt. Land up dem Dreyne, 17. Jhdt. Dreinsches Quartier).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Gaue bildeten Anfang des 11. Jahrhunderts den Kern der Grafschaft Kappenberg des Hermann von Eenham.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Amtseinteilung===&lt;br /&gt;
Das historische Fürstbistum Münster war, außer der Haupt- und Residenz-Stadt Münster, in zwölf Ämter (nach dem jetzigen Sprachgebrauche: Landrätliche Kreise) eingeteilt. Diese lagen in den&lt;br /&gt;
Bereichen Ober- und Niederstift. Dies hat nichts mit Höhenlagen oder Himmelsrichtungen zu tun, sondern das Oberstift umfaßt die ältere Kernregion und das Niederstift einen jüngeren Verwaltungsbereich des Hochtiftes Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Oberstift===&lt;br /&gt;
Das Oberstift Münster bestand aus den neun Ämtern [[Amt Ahaus (historisch)|Ahaus]], [[Amt Bocholt (historisch)|Bocholt]], [[Amt Dülmen|Dülmen]], [[Amt Horstmar|Horstmar]], [[Amt Rheine-Bevergern|Rheine]], [[Amt Sassenberg|Sassenberg]], [[Amt Stromberg|Stromberg]], [[Amt Werne|Werne]]  und [[Amt Wolbeck|Wolbeck]]. Dazu kamen die [[Herrschaft Werth]] und die Bauerschaften der [[Herrschaft Gemen]] und der [[Grafschaft Steinfurt]]. Dies Gebiet entspricht ungefähr der geographischen Region, die man heute allgemein als Münsterland bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Niederstift===&lt;br /&gt;
Zum Hochstift Münster gehörten auch noch die drei Ämter [[Amt Cloppenburg|Cloppenburg]], [[Amt Meppen|Meppen]] und [[Amt Vechta|Vechta]], welche man unter dem Begriff Niederstift Münster zusammenfasste. Heute spricht man nur noch vom Emsland und vom Oldenburger Münsterland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die drei zum ehemaligen [[Amt Rheine-Bevergern]] gehörenden Kirchspiele [[Emsbüren]], [[Salzbergen]] und [[Schepsdorf (Lingen)|Schepsdorf]] bezüglich ihrer territorlalen Zugehörigkeit in den beiden letzten Jahrhunderten eine Sonderentwicklung erfuhren und inzwischen zum Bundesland Niedersachsen gehören, werden sie schon seit längeren dem Emsland zugerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Amt im Fürstbistum Münster}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Herrschaft im Fürstbistum Münster]]===&lt;br /&gt;
====[[Herrschaft Werth]]====&lt;br /&gt;
Der Herzog [[von Sachsen-Hildburghausen]] verkaufte im Jahre 1709 die [[Herrschaft Werth]] in [[Isselburg]] / [[Kreis Borken]] an das Fürstbistum Münster. Die Verwaltung ergolgte durch den Geheimen Rat. Das Archiv wurde mit dem Erwerb ebenfalls  übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Grafschaft Lohn]]====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Herrschaft Ahaus]]====&lt;br /&gt;
Erbtochter Alheidis von Ahaus brachte die Herrschaft als Wwe. mit in ihre 2. Ehe mit Goddert von (der) Ruhre. Dieser verkaufte Ahaus 1406, nach Abtrennung Ottensteins und des Gogerichts zum Steinernen Kreuz an das [[Hochstift Münster]], welches in Ahaus unter Einbeziehung des Amtes auf dem Brahm (Amt Reken) das neue [[Amt Ahaus (historisch)]] errichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Herrschaft Ottenstein]]====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Herrschaft Gemen]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Amt im Fürstbistum Münster]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Adel im Fürstbistum Münster]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Gericht im Fürstbistum Münster]]===&lt;br /&gt;
Berufungsinstanz war das weltliche Offizialat in Münster&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
===Mundart===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Sprache ist norddeutsch. Die &#039;&#039;&#039;[[Münsterländische Mundart]]&#039;&#039;&#039; prägte sich regional unterschiedlich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gilden und Zünfte===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Orte mit ihrem Aufkommen an Gilden und Zünften im Fürstbistum Münster:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Gilden und Zünfte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauern===&lt;br /&gt;
Als Arnt von Hamme, dessen Frau Segele und deren Kinder Wessel, Koip, Elseke und Fye am 05.05.1456, vor Johan von Westerholt als Richter zu Recklinghausen, an den Freischöffen Alhard van me Hamme zu Buer – Hege (1444/75, Sohn Wennemars), den Hof zu Hamme im Vest Recklinghausen, mit den dazugehörenden Leuten, mit Ausnahme eines Knechtes oder einer Magd, verkaufen, scheinen auch Leibeigene verkauft worden zu sein. Daß es dabei &amp;quot;nur&amp;quot; um Verkauf von beiderseitigen Erbrechten ging, geht aus den Colonatsrechten bei Eigenbehörigkeit hervor.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Eigenbehörigkeit====&lt;br /&gt;
Die ersten Verordnungen zur Regelung der Leibeigenschaft aus dem 17. und 18. Jahrhundert im Fürstbistum Münster berührten das Thema der Eigenbehörigkeit nur am Rande und waren daher nur Bruchstücke, welche das grundlegende Rechtsverhältnis der Leibeigenschaft im Fürstbistum Münster nicht bestimmten.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Eigenbehörigkeit (Fürstbistum Münster)]] bis zur Bauernbefreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politische Entwicklung==&lt;br /&gt;
===Provinzialrecht===&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/finde/langDatensatz.php?urlID=16&amp;amp;url_tabelle=tab_projekt  Gesetzessammlung von 1359-1811 des ehemaligen Fürstbistums Münster]&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/txt/normal/txt310.pdf Startseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besitzwechsel der Teilbesitzungen===&lt;br /&gt;
* 1802 Infolge des Lünneviller Friedens und der Reichs-Deputationsverhandlungen in Regensburg, wurde ein Großteil des (Fürstbistums Münster am 03.08.1802 (gemäß königlichen Patents vom 06.06. ejus anno) als nunmehriges [[Erbfürstentum Münster]] in Königlich Preußischen Besitz genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1802 nehmen die Fürsten [[von Salm-Salm]] und [[von Salm-Kyrburg]] in gemeinschaftlichen Besitz den größten Teil der vormals hochstift-münsterschen Ämter [[Amt Ahaus (historisch)|Ahaus]] und [[Amt Bocholt (historisch)|Bocholt]]so wie die [[Herrschaft Werth|Herrschaft Werth]] als [[Herrschaft Ahaus – Bocholt und Werth|Herrschaften Ahaus – Bocholt und Werth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1802 nimmt der Reichsfürst Herzoge [[von Croy]] den größten Teil des vormals hochstift-münsterschen [[Amt Dülmen|Amtes Dülmen]]  in Besitz als nunmehrige [[Grafschaft Dülmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1802 nehmen die [[Wild- und Rheingrafen von Salm – Grumbach]] den größten Teil des vormals hochstift-münsterschen  [[Amt Horstmar|Amtes Horstmar]] als nunmehrige [[Grafschaft Horstmar]] in Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1802 nimmt der Herzog [[von Looz-Corswaren]] den größten Teil der vormals hochstift-münsterschen [[Amt Rheine|Ämter Rheine]]  und [[Amt Wolbeck|Wolbeck]] als nunmehriges [[Fürstentum Rheina-Wolbeck]] in Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Aufteilungskarte 1802====&lt;br /&gt;
Quelle: Kleiner Atlas von XXV Charten zur genauen Einsicht der Entschaedigungs-Laender zusammengestellt und eingerichtet von Homans Erben. C. R. Dreykorn sculpsit. (Nürnberg: Homan 1803.)&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Aufteilungskarte von 1802.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchliches==&lt;br /&gt;
===Einzug von Kirchengütern / Stiftern / Klöstern===&lt;br /&gt;
In Folge der militärischen Expansionspolotik [[Napoléon Bonaparte|Napoléon Bonapartes]]  wurde die französischen Ostgrenze verschoben und deutsche Staaten mussten ihre linksrheinischen Gebiete abgeben. Als Entschädigung dafür wurden ihnen durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]] von 1803 die geistlichen / kirchlichen Reichsstände  ([[Säkularisation]]) und die [[Freie Reichsstadt|Reichsstädte]] ([[Mediatisierung]]) zugeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel 35 des [[Reichsdeputationshauptschluss]] ging jedoch noch über die reine Entschädigung hinaus und räumte allen deutschen Fürsten ein Dispositionsrecht an Klöstern und Stiftern auf auf ihrem aktuellen und neuen Herrschaftsgebiet ein. Daher zogen auch Herrscher ohne Territorialverluste kirchliche Güter zu ihren Gunsten ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Stifte und Klöster im Bistum Münster]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übernahme von Archivgut===&lt;br /&gt;
Verbunden mit der Annektion geistlicher Staaten und der Aufhebung und Einziehung von Kirchengütern war regelmäßig die Übernahme vorhandenen Archivgutes und aktueller Registraturen. Dies galt für das Fürstbistum, alle Ämter, Stifte, Klöster, der Herrschaft Werth und den sonstigen kirchlichen Besitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besitzübergang===&lt;br /&gt;
* 1803 Reichsdeputations-Hauptschluss: Das Fürstentum Münster fällt weit gehend an Preußen. Bildung der Kriegs- und Domänenkammer Münster als Vorläufer der Bezirksregierung unter dem Reiichsfreiherrn vom Stein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1806 Französische Besatzung im Gefolge der Niederlagen von Jena und Auerstedt am 14.Oktober 1806&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* 1810 Annexion durch das Kaiserreich Frankreich zur Durchsetzung der Kontinentalsperre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1816 Nach der endgültigen Niederlage Napoleons Bildung der preußischen [[Provinz Westfalen]] und Konstituierung der [[Bezirksregierung Münster]]. Erster Oberpräsident und zugleich Chefpräsident der Regierung im [[Regierungsbezirk Münster]] wird Ludwig Freiherr Vincke. Die Personalunion besteht bis 1883.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Urkunden ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
* [[Provinz Westfalen/Auswahl genealogischer Bestände im StA-Münster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte Westfalens==&lt;br /&gt;
===Gedruckte Quellen===&lt;br /&gt;
* [[Provinz Westfalen/Gedruckte Quellen zur Geschichte Westfalens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bibliografie==&lt;br /&gt;
*{{Köbler Territorium}}&lt;br /&gt;
* Fischer, Detlef : Chronik des Münsterlandes, Münster 2003 &lt;br /&gt;
* Lahrkamp, Helmut: Unter dem Krummstab- Münster und das Münsterland nach dem Westfälischen Frieden bis zum Sturz Napoleons, Münster 1999&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Westfälischen Geschichte&amp;quot;,  herausgegeben von Wilhelm Kohl, Düsseldorf 1983&lt;br /&gt;
* L.J. Rogier, Het Graafschap Lingen als deel van de Hollandse Zending, 130 Seiten, 1940.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
* [[Fürstbistum Münster/Archiv Assen-Landessachen des Hochstifts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in unterschiedlichsten  Archivalien Informationen zu diesem Thema gefunden, welche nicht hier genannt sind. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfund]]e&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Heimat- und Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Thema eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Heimat- und Familienforscher eintragen, die zu diesem Thema Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Heimat- und Familienforschern Informationen, Nachschauen oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Thema anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an die entsprechenden Forscher/Innen zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fürstbistum|Münster (Fürstbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium|Münster (Fürstbistum)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=F%C3%BCrstbistum_M%C3%BCnster&amp;diff=200876</id>
		<title>Fürstbistum Münster</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=F%C3%BCrstbistum_M%C3%BCnster&amp;diff=200876"/>
		<updated>2006-12-31T12:12:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Niederstift */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Regional]] &amp;gt; [[Historische deutsche Staaten]] &amp;gt; [[Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis]] &amp;gt; Fürstbistum Münster &lt;br /&gt;
[[Bild:Muenster-Bistum1572.jpg|thumb|450px|Karte der Bistümer Münster und Osnabrück 1572 von Abraham Ortelius]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Niederstift.jpg|thumb|450px|Kartenausschnitt von Christian Schrot, anno 1579: Niederstift Münster]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Oberstift.jpg|thumb|450px|Kartenausschnitt von Christian Schrot, anno 1579: Oberstift Münster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==  &lt;br /&gt;
Das Fürstbistum Münster umfasst den weltlichen Herrschaftsbereich des &#039;&#039;&#039;Bischofs von Münster&#039;&#039;&#039; in seiner Funktion als [[Landesfürst]]. Der Herrschaftsbereich &#039;&#039;&#039;[[Bistum Münster]]&#039;&#039;&#039;, als kirchlicher Einrichtung, ist vom Herrschaftsbereich &#039;&#039;&#039;Fürstbistum Münster&#039;&#039;&#039; als staatliche Einrichtung zu unterscheiden. Dies gilt für die unterschiedlichen Herrschaftsgebiete, die Zielsetzung, die Verwaltung und die Struktur der ungleichen Einrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Domkapitel Münster war eine geistliche Korporation, welche aus der Gesamtheit der Domherren (=Clerus primarus) bestand, die mit dem Recht der Bischofswahl versehen war. Es war Landesherr in den Zeiten der Sedisvakanz und erster Landesstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein von daher gab zwischen dem Domkapitel (Münster) und dem Hochfürstlich-Münsterischen Hofstaat zahlreiche personelle Verflechtungen und Mitglieder des Domkapitels übten auch gleichzeitig Regierungsämter im Hofstaat aus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Bild:Karte_ghbf1675.jpg]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Karte , Druck aus dem Jahre 1675 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Siegel===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Bild:khfkhgfkhkhkhf.jpg]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Allgemeine Information ==  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: Beschreibung des hochstiftesusw.) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Fürstbistum Münster=&lt;br /&gt;
Hinweise zu Archivalien, Edikten, weitere Verweise, Literatur unter:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Bestände im Staatsarchiv Münster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Übersichtskarte==&lt;br /&gt;
[[Bild:Bistum_MS.jpg|thumb|800px|center|Übersichtskarte des Fürstbistums Münster aus dem &amp;quot;Theatrum orbis terrarum, sive, Atlas novus&amp;quot; von Willem Janszoon und Joan Blaeu, erstellt 1645/1662.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Der Fürstbischof=&lt;br /&gt;
* war Landesherr und deutscher Reichsfürst, aber zugleich Bischof der Diözese.&lt;br /&gt;
* wurde vom Dom-Kapitel, und zwar aus seiner Mitte gewählt, (so daß, wenn ein anderer gewählt werden sollte oder wollte, dieser erst eine [[Präbende|Dompräbende]] erwerben mußte,) als Bischof vom Papste bestätigt, und vom deutschen Kaiser mit den Regalien belehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Person 1776: Der hochwürdigste Fürst und Herr, Herr Maximilian Friderich Erzbischof zu Köln, des heiligen Römischen Reichs durch Italien Erzkanzler und Kurfürst, geborener Legat des heiligen apostolischen Stuhls zu Rom, Bischof und Fürst zu Münster, in Westfalen und zu Engern Herzog, Burggraf zu Stromberg, Graf zu Königsegg-Rottenfels, Herr zu Odenkirchen, Borkeloe, Werth, Aulendorff und Stauffen, etc. pp., ist geboren den 13. May 1708, wurde zum Erzbischof und Kurfürsten zu Köln erwählt den 6ten April 1761 und zum Bischof von Münster den 16. Sept. 1762.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das hochwürdige [[Domkapitel (Münster)]] ==&lt;br /&gt;
* Während der Sedis-Vacanz, das heißt vom Tode eines Fürstbischofs bis zum Antritt des Neuerwählten, hatte das Domkapitel die Regierung des Landes in den Händen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Domkapitel bestand aus 41 Präbendirten: Folgt das gesamte Domkapitel mit den Münsterischen Untergliederungen und Personal 1776:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Das Domkapitel 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Obere Erbämter im Stift==&lt;br /&gt;
===Marschälle===&lt;br /&gt;
* Hermann von Lohn (+1316), danach wohl nicht mehr besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schenk===&lt;br /&gt;
* 1290 Otto von Ravensberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Truchsesse===&lt;br /&gt;
* Amt (officium dapiferatus supremum) im Besitz des Dynastengeschlechtes von Ahaus und nach dessen Erlöschen (1406) wohl nicht mehr bekleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vogt des Stiftes===&lt;br /&gt;
* 1150 Amelung&lt;br /&gt;
* 1226 Als Vogt (Advocatus) des stiftischen Haupthofes „super curiam Haltern et omnia“ wird am 04.05.1226 Otto von Ravensberg genannt. Sein Bruder Ludwig wird durch Teilungsvertrag Vogt von Borghorst. Vogt von Metelen ist 1230 Otto von Tecklenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bischöflicher Hofkanzler===&lt;br /&gt;
* (?) Johan von Elen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bischöfliche Dienstmannen===&lt;br /&gt;
* 1150 Werner&lt;br /&gt;
* 1177 Sigwin oo Bertrade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bischöflicher Sekretär===&lt;br /&gt;
* 1537 Gerhard von Elen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bischöfliche Diener===&lt;br /&gt;
* 1471 Lubbert Brunstede&lt;br /&gt;
* 1558 Johann Kammerknecht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfennigmeister===&lt;br /&gt;
* 1525, 1545 Johann Hageböck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bischöfliche Erbämter==&lt;br /&gt;
===Marschall (marscalci)===&lt;br /&gt;
Ludwig Troß schrieb 1825 in der Zeitschrift &amp;quot;Westphalia&amp;quot;: &amp;quot;Ein zeitlicher Marschall war die erste Person des Landes, ungefähe was ein Burggraf war in seinen Gränzen unter den Rittern und Vasallen. Er wurde mit seinem Amte lebenslänglich belehnt; sein Amt war aber nicht erblich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Marschall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kämmerer (camerarii)===&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Kämmerer]]&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Erbkämmerer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schenk (pincernae)===&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Schenk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Truchsess (dapiferi, Droste)===&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Droste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Küchenmeister (magistri, coqui episcopi)===&lt;br /&gt;
Entstanden Anfang des 13. Jhdts. durch Abspaltung vom Amt des Truchsessen und Übernahme spezifischer Obliegenheiten.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Küchenmeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Landstände==&lt;br /&gt;
Die landständische Verfassung besagte, daß die Ritterschaft, das Domkapitel und die Städte das Recht auf Steuerbewilligung und die Steuerverwaltung besaßen. Damit war der Landesherr hinsichtlich der Gesetzgebung des Steuerwesens eingeschränkt. Es gab damit drei zu den regelmäßig tagenden Landtagen zugelassene Kurien:&lt;br /&gt;
* 1. Das Domkapitel, bestehend aus 41 Präbendirten. &lt;br /&gt;
* 2. Die Ritterschaft. Es gab im Fürstbistum Münster viele landtagsfähige Güter. Sie waren bald groß, bald klein; darunter auch landtagsfähige Güter wie zum Beispiel Burgmannssitze, welche nur noch aus einem unbebauten Hausplatz oder der Ruine eines Schornstein bestanden. Die Burgmannssitze waren ursprünglich die Wohnungen der der präsenzpflicht Ritter auf den befestigten Landesburgen des Landesfürsten: z.B. Nienborg, Haus-Dülmen, Horstmar, Ahlen. Der Besitz einer solchen landtagsfähigen Länderei, verbunden mit der beschworenen ([[Aufschwörung]])Abstammung von 16 adlichen Ahnen befähigte, zum Landtag aufgeschworen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Adelsgruppe gehörten auch die [[Erbmänner]], uralte Rittergeschlechter, welche seit Alters her eigentlich zum Schutz der Stadt in der Stadt Münster wohnten und wegen der früheren Präsenzpflicht in deren Umgegend mit Lehen begütert waren. Aus diesem Kreis kamen traditionell fast immer die Bürgermeister der Stadt, von daher wurden sie auch Patrizier der Stadt Münster genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im 16ten Jahrhundert eine Präbende im Dom zu Münster vom Papste einem Erbmann, Johann Schenkink, verliehen worden war, welchen das Domkapitel nicht aufnehmen wollte, entspann sich ein Rechtsstreit zwischen den Erbmännern und dem Stift Münster über ihre ritterliche Qualität der Erbwänner, welcher über 100 Jahre dauerte, und endlich zu Gunsten der Erbmänner entschieden wurde. Seitdem besteht kein wesentlicher Unterschied mehr zwischen ihnen und den übrigen adlichen Geschlechtern. Die Abstammung von Erbmännern, ist in mancher Hinsicht, z.B. durch entsprechende Auflagen durch Stifter (z.B. bei der [[Stiftung von der Tinnen]]) von Wichtigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 3. Die landtagsfähigen Städte. Es waren im Fürstbistum Münster dreizehn Städte: Münster, Coesfeld, Warendorf, Bocholt, Borken, Beckum, Ahlen, Rheine, Dülmen, Haltern, Vreden, Werne und Telgte. Das Magistrats-Personal in diesen Städten wurde jährlich von den Bürgern gewählt, und vom Fürsten bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder der (ritterschaftlichen) Landstände 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Landstände 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufschwörungstafeln===&lt;br /&gt;
1829 wurde auf Anordnung des Oberpräsidenten der Provinz Westfalen aus den verschiedenen Archiven in Münster ein Sammelbestand von Aufschwörungstafeln von 1573 - 1976 zusammengeführt.&lt;br /&gt;
* [[Provinz Westfalen/Aufschwörungstafeln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Matrikel ritterschaftlicher Güter in Westfalen]]===&lt;br /&gt;
Rechtsnachfolger des Fürstbistums Münster war das Königreich Preußen. Im königlich-preußischen Gesetz vom 27.03.1824 betreffend die Anordnung der Provinzialstände in Westfalen wurde die Einrichtung von vier Ständen festgelegt. Der zweite Stand bestand aus der Ritterschaft. Sie verfügte in den meisten Fällen über die ererbten Archive mit den Aufschreibungen über die Erbgüter der ritterschaftlichen Grundherren aus den Zeiten des alten Reiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steuer/Schatzung===&lt;br /&gt;
* Die gewöhnliche Steuer hieß Schatzung und war seit frühesten Zeiten für jede Stadt, jedes Kirchspiel in Summa festgesetzt. &lt;br /&gt;
* Wiederum in den Kirchspielen war diese Schatzung auf einzelne Güter in bestimmten Summen verteilt. Es gab nämlich in jedem Kirchspiele schatzfreie Güter, welche zur Schatzung gar nicht beitrugen, und schatzpflichtige Güter, auf welchen die Schatzung haftete. Die Schatzung haftete auf dem ganzen Komplex eines Gutes, und war nicht, wie jetzt die Grundsteuer, auf die einzelnen [[Pertinenzien]] oder Parzellen desselben vertheilt (nur im Dorf Greven haftet die Schatzung auf einzelnen Grundstücken). &lt;br /&gt;
* Auch aus diesem Grund kam es zum Verbot der Zerstückelung schatzpflichtiger Güter.&lt;br /&gt;
* Auf dem Landtage wurde jeweils bestimmt, wieviel Monate Schatzung für das jeweilige Jahr, je nach Finanzbedarf, gehoben werden sollten. In der letzten Zeitspanne des Fürstbistums, etwa seit 1730, war zwölf Monate das Gewöhnliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hochfürstlich Münstrischer Hofstaat==&lt;br /&gt;
===Statthalter===&lt;br /&gt;
1776: Vacat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Oberst Marschall===&lt;br /&gt;
1776: Der Hochwohlgebohrner Herr Clement, des heiligen Römischen Reichs Graf, Graf von Merveldt, Kurfürstlich Kölnischer auch Hochfürstlich Münsterischer geheimer Rath, und Drost des Amtes Wolbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Oberstallmeister===&lt;br /&gt;
1776: Der Hochwohlgebohrner Herr Clement, Freyherr von Galen, Hochfürstlich Münsterischer Erbkämmerer, geheimer Rath und Droste des Amtes Vechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leibmedici===&lt;br /&gt;
1776:Herr Ferdinand Saalmann, Hochfürstlicher Hofrath&lt;br /&gt;
1776:Herr E.D. Hoffmann, Medicinæ Professor, Hochfürstlicher Hofrath&lt;br /&gt;
1776:Herr Frid. Chr. Forckenbeck, Hochfürstlicher Hofrath&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hochfürstliche Leibgarden Companie===&lt;br /&gt;
Machfolgend die gesamte Leibgarde 1776:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Hochfürstliche Leibgarden Companie 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hochfürstliche Hof- und des hohen Domstifts Kapelle===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die gesamte Hochfürstliche Hof- und des hohen Domstifts Kapelle 1776:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Hof- und hohe Domstiftskapelle 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Controleur ===&lt;br /&gt;
Vacat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hof - Dienstleister===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Hofdienstleister, Hofhandwerker, Hoflieferanten etc. 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Hofdienstleister 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Altfrauen===&lt;br /&gt;
* Anton. Mar. Elisab. Kersten zu Münster&lt;br /&gt;
* Wittib van Coevoerden zu Ahaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===(Dienstmänner, Fischer, Gärtner)===&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Dienstmänner 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forstrichteramt===&lt;br /&gt;
Als Bischof Friederich (1152 / 1168) Graf von Ahr zum Bistum gelangt war, nötigte dieser im Jahre 1152 den Edelherrn Godschalk von Lohn (1152) oder von Versnevelde (1154 – 1163) den unrechtmäßigen Besitz des Schlosses Lohn zu entsagen. In einem Vergleich ernannte er ihn jedoch auf Lebenszeit zum „Castellanus“ des Schlosses. Godschalk anerkannte im Gegenzug die Unrechtmäßigkeit seine angemaßten Besitzes im &#039;&#039;&#039;Liesner Wald&#039;&#039;&#039; und begnügte sich mit dem &#039;&#039;&#039;Forstrichteramt&#039;&#039;&#039;. Der Liesber Wald gehörte zur Forst- und Jagdgerechtigkeit des Landesfürsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Oberjägermeister - Amt===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die bediensteten &#039;&#039;&#039;Jäger&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Förster&#039;&#039;&#039; am Hof und in den Ämtern:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Jäger und Förster]]&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Uniform der Jäger und Förster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jagdgerechtigkeiten====&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Jagdgerechtigkeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Führer===&lt;br /&gt;
Verzeichnüß deren fürstlichen Jägeren so in partem salarii Führerschaften bekleiden:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Führer]]&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Wohnung der Jäger und Führer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kurfürstlich Hochstift Münsterischer geheimer Rath===&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Geheime Rat&#039;&#039;&#039; ist ursprünglich daher entstanden, daß der Landesfürst, wenn er verreiste, vertraute Räte zur Leitung aller Geschäfte in der Hauptstadt zurückließ. Diese hießen dann: &#039;&#039;&#039;Daheim- oder Heimgelassene Räte&#039;&#039;&#039;, später &#039;&#039;&#039;Geheime-Räte&#039;&#039;&#039;. Allmählig, bei der Ausdehnung der Landeshoheit, wurde dieses Kollegium permanent und Geheimer Rat genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Personal bestand aus einem adlichen Präsidenten, aus geistlichen und weltlichen Geheimräten, wovon die ersten aus dem Domkapitel, die andern größtenteils aus der Ritterschaft genommen wurden, dann aus Geheimen Referendarien, welche zwar nur beratende Stimmen hatten, im Grunde aber die Arbeit schaffen mußten. Der Geheime Rat war die oberste Landesbehörde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinem Wirkungskreis gehörten die äußere und innere Staatsverwaltung, Gränzsachen, Landeshoheits-Sachen, Polizei, Steuerwesen, die Einleitung und Vorarbeiten bei landesherrlichen Verfügungen und Verordnungen, Publikation der Gesetze, Erlassung provisorischer Verordnungen bei Gefahr im Verzuge, Militairwesen, die Verwaltung verschiedener Einkünfte, zum Beispiel Werbegelder (Surrogat für persönliche Stellung zum Kriegsdienst – Service – Support-Gelder) und eine eigene Steuer: Seit je her galt nämlich der Grundsatz, daß die Städte für die Wohnung des Militairs sorgen mußten. Sie gaben, statt Natural-Wohnung ein festes Servicegeld, welches vom Kriegs-Kommissarius verrechnet wurde. Bei späterer Vermehrung des Militairs war das einmal feststehende Service zu gering, eine Erhöhung bei der ohnehin großen Belastung der Städte, nicht opportun. Man fand den Ausweg, daß man den Kaufleuten und Krämern auf dem Lande eine Steuer auflegte, unter dem Namen &#039;&#039;&#039;Service Support&#039;&#039;&#039;, wodurch das außer dem feststehenden etwa noch nötige Service-Geld beschafft, und das Ueberschießende den Städten gut geschrieben wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verwaltung des Geheimen Rats gehörte ferner die Invaliden-Kasse, die Herrschaft Werth und die zum Festungsbau umgegrabenen Gründe. – Dann waren vom Geheimen Rat verschiedene Kommissionen abhängig, zum Beispiel die um 1768 gegründete Brand-Sozietät, Lotterie, Straßenbeleuchtung in Münster und endlich stand das Landes-Archiv unter seiner Aufsicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder des &amp;quot;Hochstift Münsterischen geheimen Rathes&amp;quot; 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Geheimer Rat 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kriegsrath===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder des Kriegsrathes 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Kriegsrath 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regierungs- und Hofrath===&lt;br /&gt;
* Der Regierungs- und Hofrath, auch Regierung genannt, bestand aus dem Vizekanzler und adeligen und gelehrten Hofräten. In älteren Zeiten scheint die Regierung die Administrativzweige, welche später vom Geheimen Rat ressortirten, ebenfalls versehen zu haben. Noch bis zur Aufhebung des Fürstbistums gingen von ihr die Einladungen zum Landtag aus, so wie die Ausfertigung von Pässen, und die Großjährigkeits-Erklärungen.&lt;br /&gt;
* Der Regierungs- und Hofrat war das oberste Kriminal-Kollegium: ihm stand die Kriminalgerichtsbarkeit durch das ganze Hochstift zu, ausgenommen, wo von Alters her Privatgerichte die Kriminalgerichtsbarkeit inne hatten. Sie konnte die Inquisition selbst führen, oder durch Unterrichter führen lassen, welchen die Befehle durch die Beamten zugingen. Auch hatten die Untergerichte den ersten Zugriff, verfügten Verhaftungen, stellten den Tatbestand fest, und dergleichen Vorbereitungen. Sie waren als beständige Kommissarien der Regierung zu betrachten. &lt;br /&gt;
* Die Patrimonialgerichte führten selbstständig die Untersuchung, fällten auch das Urteil: jedoch mußten sie, bei schweren Verbrechen, das Urteil von einer Universität oder Juristen-Facultät einholen. Von ihren Urteilen war nur wegen Nullitäten ein Rechtsmittel an die Regierung gestattet (Siehe lokale Gerichtsbücher). &lt;br /&gt;
* In Münster wurde das hochnotpeinliche Halsgericht unter dem kleinen Bogen neben dem Rathaus, wo Anfang des 19. Jahrhunderts die Hauptwache eingerichtet wurde, gehalten, welcher daher Sentenzbogen hieß.&lt;br /&gt;
* Die Regierung des Fürstbistums Münster führte die Oberaufsicht über sämtliche Untergerichte durch die Beamten – bei ihr wurden die Advokaten geprüft, jedoch vom Offizial beeidet und immatrikulirt (Listen); sie erhielten dann die Erlaubnis, bei allen Behörden, ohne Unterschied, als Advokaten aufzutreten (licentiam practicandi).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder des &amp;quot;Regierungs- und Hofrathes&amp;quot; 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Regierungs- und Hofrath 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hofkammer===&lt;br /&gt;
====Land-Rentei-Kasse====&lt;br /&gt;
Die Land-Rentei-Kasse, welche vom Land-Rentmeister verwaltet wurde, hing nicht von den Landständen, sondern lediglich vom Landesfürsten ab. Decharge ertheilte die Hofkammer. An die Landrentei lieferten die Amts-Rentmeister die Einkünfte aus den Domainen ab. Auch flossen in diese Kasse die Abgaben der Juden, Zölle, Post- und Kanal-Einkünfte, Konzessions- und Hofquartier-Gelder, Lehngelder, Brüchten und andere Gerichtsgefälle, und der gleichen. Der Schwerpunkt der Ausgabenlast der Land-Rentei-Kasse lag bei der Finanzierung des Hofstaates, den Gehältern der meisten Beamten und den Kriminalkosten. Ansonsten stand diese Kasse zur Verfügung des Landesfürsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bestandsaufnahme 1653=====&lt;br /&gt;
Im Jahre 1653 erfolgte nach dem Westfälischen Frieden von Münster und Osnabrück eine Neuaufnahme des Zustandes der der Münsterschen Hofkammer unterstehenden Domänen. Die Rentmeister der Ämter hatten [[Hofsprache|Hofsprachen]] bei allen ihnen zugeteilten Hofesaufsitzern durchzuführen und diese schriftlich erarbeiteten Angaben durch Lokalkontrollen flächendeckend zu überfrüfen. Geprüft wurde unter anderem der familiäre Status der Colonen (aktueller Familienstand, Werdegang, Verwandtschaft), die Pertinenzien (Bauland, Wiesen, Gärten), die Anzahl ungeschlagener fruchttragender Bäume (Eichen, Buchen), Gerechtigkeiten (Marken), Zahl der Häuser, Leibzucht, Viehbestand, Schulden, Pachtpflichten, Onera (auch monatliche Steuerlast), verpachtete Ländereien. (Eine hervorragende frühe Quelle, auch für statistische Untersuchungen verschiedener Zielrichtungen, mit lokalen Vergleichsmöglichkeiten).&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Ergebnis einer Hofsprache 1653]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Domänen in den Ämtern=====&lt;br /&gt;
* [[Amt Dülmen/Höfe der Hofkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rekambien-Kasse====&lt;br /&gt;
Bei der Hofkammer wurde mit der Rekambien-Casse ein Depositum verwaltet. In früherer Zeit (bis zum 16. Jahrhundert) wurden die Eigenhörigen aus der jeweiligen Hörigkeit nicht gegen Zahlung von Freibriefen, sondern gegen Tausch mit dem Leibherrn eines andern Hörigen entlassen, dies stellte für die Hofstätten keine Belastung dar. Die darüber ausgestellte Urkunde hieß Wechselbrief. Darüber wurden dann Wechselbriefregister angelegt. Diese Wechselbriefe nannten sich Wieder-Wechsel, cambium, recambium. Als Ende des 16. Jahrhunderts die Auswechselungen der Hörigen durch Leibherren aufhörten, und jeder, welcher aus der Hörigkeit entlassen werden wollte, dafür einen Freibrief gegen Geldzahlung erwerben mußte, nannte man diesen Freikaufspreis Cambien-Recambien Geld (auch im verdorbenen Deutschlatein: Wiederamb, Wiederannengeld). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man betrachtete aber die Hörigen, als &amp;quot;glebae adscripti&amp;quot;, zur Substanz des Hofes gehörend, und damit das Freikaufsgeld als Substanzgeld. Der Fürst, als Nießbraucher der Domainen, durfte die Substanz der Domainen nicht angreifen, also auch diese Substanzgelder nicht verzehren. Aus diesem Grunde wurden die Freikaufsgelder zu einem fixirten Satze von 7 ½ R.Thlr. für jeden Freikauf, zur Hofkammer unter dem Namen &amp;quot;Wiederambs&amp;quot; oder &amp;quot;Rekambiengelder&amp;quot; eingesandt. Zu dieser Rekambien-Kasse flossen dann auch alle übrigen Substanzgelder, Gewinn- und Versterbgelder, Erlöse verkaufter oder vertauschter Domainen, großen Holzschlägen, und ähnliches mehr. Der Landesfürst hatte aber kein Dispositionsrecht über diese Gelder. Sie wurden, unter Aufsicht der Hofkammer, zur Verbesserung der Domainen verwendet, zur Einlöse verpfändeter oder Ankauf anderer Grundstücke oder Gerechtigkeiten, sicherlich auch zinsbar angelegt. Die Einkünfte solcher Verbesserungen oder die Zinsen bezog dann allerdings wiederum der Fürst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder der &amp;quot;Kuhrfürstl. Hochstifts Münsterische Hofkammer 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Hofkammer 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lehnkammer===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder der Lehnkammer 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Lehnkammer 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Commercien-Collegium===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder des Commercien-Collegiums 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Commerciencollegium 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landschafts-Pfennigkammer===&lt;br /&gt;
* Der Landesherr hatte kein Recht, irgend etwas aus der Pfennigkammer für sich zu verlangen. Doch bewilligten die Stände ihm gewöhnlich eine Beihülfe, welche zu Ende des 18. Jahrhunderts monatlich 2000 Thaler betrug. &lt;br /&gt;
* Auch wurde bei der Sedisvakanz dem Domkapitel ein Geschenk bewilligt, welches bei der letzten im Jahre 1803 immerhin 12.000 Reichstaler betrug.&lt;br /&gt;
* Aus der Pfennigkammer wurden die Ausgaben für das Militair, Landesvertheidigung, Reichs- und Kreissteuern, Gesandtschaftsgelder bestritten. &lt;br /&gt;
* Von Besoldungen der Zivilbeamten gingen nur die des weltlichen Hofgerichts und einige wenige andere zu ihren Lasten. &lt;br /&gt;
* Die Hauptausgabe war aber die Verzinsung und Zurückzahlung der Landesschulden, sogenannten Pfennigkammer-Kapitalien. Ursprünglich hafteten diese Schulden auf den Domainen, wie dann auch in alten Schuldverschreibungen noch einzelne Domainengüter durch Hypotheken belastet sind. Schon in frühern Zeiten, zuletzt durch den Fürstbischof Christoph Bernard von Galen, wurde bestimmt, daß die Domainen von diesen Landesschulden entlastet und solche auf das Land übertragen wurden. Später vermehrte sich diese Schuldenmasse bedeutend, doch waren immerhin die Pfennigkammer-Kapitalien kündbar, und wurden nach Marktlage täglich abgetragen und neue aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder der Deputirten zur Landschafts-Pfennigkammer 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Landschafts-Pfennigkammer 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Feuersozietät====&lt;br /&gt;
In der Zeit vor Einführung des elektrischen Stroms im 20. Jahrhundert zur Hausbeleuchtung, bildeten die Gefahren, die vom Feuer ausgingen (Kerze, Steinöl) besonders für die Stadtbevölkerung wegen der engen Wohnbebauung eine große Bedrohung. Durch das Feuer wurden häufig ganze Stadtviertel an einem Tag in Schutt und Asche gelegt. Im Jahre 1722 wurde die Gründung der genossenschaftlich organisierten Feuersozietät auf westfälischem Boden vollzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Landesherr ordnet der Bischof von Münster endgültig mit Edikt vom 15.4.1768 eine Brandversicherungs-Gesellschaft (Brandsozietät) „gnädigts“ an, die am 1.1.1769 in Kraft trat. Danach mussten die Bürgermeister und Räte der Städte die Häuser und Gebäude „taxieren“. Vom Taxwert (aestimati) mussten die Hauseigentümer je „Pistole“ (Werteinheit) einen Betrag (Brandschatzung) von zwei Pfennigen bezahlen, um die Vorleistungen der „Landschafts-Pfennigskammer“ in Münster auszugleichen, die am 16.9.1771 auf 10.432 Reichtaler angewachsen waren. Durch diese Vorleistungen konnten die durch einen Brand Geschädigten wieder schnell für den Staat nützlich werden. Durch dies flächendeckendes Umlagesystem wurde die Staatskasse entlastet, womit die Hilfsverpflichtungen des Landesherren für die Brandopfer entfielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befreit von der Abgabe waren neben Geistlichkeit und dem Vogt: der Stadtsecretarius, Stadt- und Gerichtsschreiber, Stadt- und Gerichtsdiener, die Stadtmüller, Stadtboten und nKuhhirte sowie die Stadtarmen. Außerdem die Stadtscherner (Markenaufseher), die Schulmeister und die (Post-) Wagenmeister. Nicht befreit waren die Bürgermeister und städtischen Rentmeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Zweck der Taxation und Umlageerhebung wurden in den Kommunen (Ämter, Städte, Kirchspiele) des Fürstbistums [[Brandkataster]] angelegt, in deren Verlauf alle Häuser Hausnummern erhielten, welche erst um 1806 wieder geändert wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schäden und das Umlagesystem in den Ämtern des Fürstbistums stellte sich beispielhaft im Geschäftsjahr 1774/75 wie folgt dar: &lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Brandsozietät1775 Ämter 1]] - (Betr. [[Amt Wolbeck]], [[Amt Horstmar]])&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Brandsozietät1775 Ämter 2]] - (Betr. [[Amt Horstmar]], [[Amt Ahaus]], [[Amt Rheine-Bevergern]], [[Amt Stromberg]], [[Amt Sassenberg]], [[Amt Dülmen]], [[Amt Werne]], [[Amt Meppen]])&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Brandsozietät1775 Ämter 3]] - (Betr. [[Amt Meppen]], [[Amt Vechta]], [[Amt Cloppenburg]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Collegium medicum===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder des Collegium medicum 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Collegium-medicum 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vicarius Generalis in Pontificalibus===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder des Vicarius Generalis 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Vicarius Generalis 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geistliches Hofgericht===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder des Geistlichen Hofgerichts 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Geistliches Hofgericht 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weltlichen Hofgericht===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder des Weltlichen Hofgerichts 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Weltlichen Hofgericht 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Münsterisches Stadtgericht===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder des Münsterischen Stadtgerichts 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Münsterisches Stadtgericht 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Städte mit Landtags-Deputirten===&lt;br /&gt;
Die Städte, welche durch ihre Deputirten auf`m öffentlichen Landtage erscheinen und Stimme haben (1769: [[Münster (Westf.)]], [[Coesfeld]], [[Warendorf]], Bocholt, Borken, Beckum, Ahlen, Rheine, [[Dülmen]], [[Haltern am See]], [[Vreden]], [[Werne]], [[Tegte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Bevölkerungslisten im Fürstbistum Münster]]===&lt;br /&gt;
Vom Fürstbistum wurde häufiger in Kirchspielen aus verschiedenen Gründen die Erfassung der Einwohner nach unterschiedlichen Kriterien angeordnet. Dies gibt Einblicke in die historische Demografie und deren Ansätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Steuerlisten im Fürstbistum Münster]] ===&lt;br /&gt;
Überblick über die im Staatsarchiv Münster erhaltenen münsterschen Steuerlisten. Erfaßt sind lediglich die Listen, die im Staatsarchiv Münster in den Registraturen des ehemaligen Fürstbistums Münster, den Archiven der geistlichen Korporationen, den dort hinterlegten Adels- und Stadtarchiven und an anderen Stellen bis zum Jahre 1957 vorlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergänzung finden diese Aufschreibungen durch die in weiteren Archiven lagernden Listen, welche nach und nach hier erfasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eroberte Gebiete==&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Eroberte Ämter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Regionaleinteilung==&lt;br /&gt;
===Gaueinteilung===&lt;br /&gt;
In fränkischer Zeit entfielen auf das gesamte Münsterland (Oberstift) fünf Gaue, nämlich der&lt;br /&gt;
* Gau (Ost-) Hamaland mit den Ämtern auf dem Brahm, Bocholt und Ahaus (14. Jhdt. Land up dem Braeme, 17. Jhdt. Bramsches Quartier).&lt;br /&gt;
* Bursibant mit den Ämtern Rheine und Bevergern (14. Jhdt. Land von der Bever).&lt;br /&gt;
* der Scopingau mit dem Amt Horstmar (14. Jhdt. Land van der Niggenborg).&lt;br /&gt;
* Stevergau mit den Ämtern Dülmen, Haltern und dem westlichen Teil des Amtes Werne (14. Jhdt. Land up der Stevere, 17. Jhdt. Stever-Quartier).&lt;br /&gt;
* Dreingau mit den Ämtern Sassenberg, Stromberg, Wollbeck und dem östlichen Teil des Amtes Werne (14. Jhdt. Land up dem Dreyne, 17. Jhdt. Dreinsches Quartier).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Gaue bildeten Anfang des 11. Jahrhunderts den Kern der Grafschaft Kappenberg des Hermann von Eenham.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Amtseinteilung===&lt;br /&gt;
Das historische Fürstbistum Münster war, außer der Haupt- und Residenz-Stadt Münster, in zwölf Ämter (nach dem jetzigen Sprachgebrauche: Landrätliche Kreise) eingeteilt. Diese lagen in den&lt;br /&gt;
Bereichen Ober- und Niederstift. Dies hat nichts mit Höhenlagen oder Himmelsrichtungen zu tun, sondern das Oberstift umfaßt die ältere Kernregion und das Niederstift einen jüngeren Verwaltungsbereich des Hochtiftes Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Oberstift===&lt;br /&gt;
Das Oberstift Münster bestand aus den neun Ämtern [[Amt Ahaus (historisch)|Ahaus]], [[Amt Bocholt (historisch)|Bocholt]], [[Amt Dülmen|Dülmen]], [[Amt Horstmar|Horstmar]], [[Amt Rheine-Bevergern|Rheine]], [[Amt Sassenberg|Sassenberg]], [[Amt Stromberg|Stromberg]], [[Amt Werne|Werne]]  und [[Amt Wolbeck|Wolbeck]]. Dazu kamen die [[Herrschaft Werth]] und die Bauerschaften der [[Herrschaft Gemen]] und der [[Grafschaft Steinfurt]]. Dies Gebiet entspricht ungefähr der geographischen Region, die man heute allgemein als Münsterland bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Niederstift===&lt;br /&gt;
Zum Hochstift Münster gehörten auch noch die drei Ämter [[Amt Cloppenburg|Cloppenburg]], [[Amt Meppen|Meppen]] und [[Amt Vechta|Vechta]], welche man unter dem Begriff Niederstift Münster zusammenfasste. Heute spricht man nur noch vom Emsland und vom Oldenburger Münsterland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die drei zum ehemaligen [[Amt Rheine-Bevergern]] gehörenden Kirchspiele [[Emsbüren]], [[Salzbergen]] und [[Schepsdorf (Lingen)|Schepsdorf]] bezüglich ihrer territorlalen Zugehörigkeit in den beiden letzten Jahrhunderten eine Sonderentwicklung erfuhren und inzwischen zum Bundesland Niedersachsen gehören, werden sie schon seit längeren dem Emsland zugerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Amt im Fürstbistum Münster}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Herrschaft im Fürstbistum Münster]]===&lt;br /&gt;
====[[Herrschaft Werth]]====&lt;br /&gt;
Der Herzog [[von Sachsen-Hildburghausen]] verkaufte im Jahre 1709 die [[Herrschaft Werth]] in [[Isselburg]] / [[Kreis Borken]] an das Fürstbistum Münster. Die Verwaltung ergolgte durch den Geheimen Rat. Das Archiv wurde mit dem Erwerb ebenfalls  übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Grafschaft Lohn]]====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Herrschaft Ahaus]]====&lt;br /&gt;
Erbtochter Alheidis von Ahaus brachte die Herrschaft als Wwe. mit in ihre 2. Ehe mit Goddert von (der) Ruhre. Dieser verkaufte Ahaus 1406, nach Abtrennung Ottensteins und des Gogerichts zum Steinernen Kreuz an das [[Hochstift Münster]], welches in Ahaus unter Einbeziehung des Amtes auf dem Brahm (Amt Reken) das neue [[Amt Ahaus (historisch)]] errichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Herrschaft Ottenstein]]====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Herrschaft Gemen]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Amt im Fürstbistum Münster]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Adel im Fürstbistum Münster]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Gericht im Fürstbistum Münster]]===&lt;br /&gt;
Berufungsinstanz war das weltliche Offizialat in Münster&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
===Mundart===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Sprache ist norddeutsch. Die &#039;&#039;&#039;[[Münsterländische Mundart]]&#039;&#039;&#039; prägte sich regional unterschiedlich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gilden und Zünfte===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Orte mit ihrem Aufkommen an Gilden und Zünften im Fürstbistum Münster:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Gilden und Zünfte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauern===&lt;br /&gt;
Als Arnt von Hamme, dessen Frau Segele und deren Kinder Wessel, Koip, Elseke und Fye am 05.05.1456, vor Johan von Westerholt als Richter zu Recklinghausen, an den Freischöffen Alhard van me Hamme zu Buer – Hege (1444/75, Sohn Wennemars), den Hof zu Hamme im Vest Recklinghausen, mit den dazugehörenden Leuten, mit Ausnahme eines Knechtes oder einer Magd, verkaufen, scheinen auch Leibeigene verkauft worden zu sein. Daß es dabei &amp;quot;nur&amp;quot; um Verkauf von beiderseitigen Erbrechten ging, geht aus den Colonatsrechten bei Eigenbehörigkeit hervor.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Eigenbehörigkeit====&lt;br /&gt;
Die ersten Verordnungen zur Regelung der Leibeigenschaft aus dem 17. und 18. Jahrhundert im Fürstbistum Münster berührten das Thema der Eigenbehörigkeit nur am Rande und waren daher nur Bruchstücke, welche das grundlegende Rechtsverhältnis der Leibeigenschaft im Fürstbistum Münster nicht bestimmten.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Eigenbehörigkeit (Fürstbistum Münster)]] bis zur Bauernbefreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politische Entwicklung==&lt;br /&gt;
===Provinzialrecht===&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/finde/langDatensatz.php?urlID=16&amp;amp;url_tabelle=tab_projekt  Gesetzessammlung von 1359-1811 des ehemaligen Fürstbistums Münster]&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/txt/normal/txt310.pdf Startseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besitzwechsel der Teilbesitzungen===&lt;br /&gt;
* 1802 Infolge des Lünneviller Friedens und der Reichs-Deputationsverhandlungen in Regensburg, wurde ein Großteil des (Fürstbistums Münster am 03.08.1802 (gemäß königlichen Patents vom 06.06. ejus anno) als nunmehriges [[Erbfürstentum Münster]] in Königlich Preußischen Besitz genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1802 nehmen die Fürsten [[von Salm-Salm]] und [[von Salm-Kyrburg]] in gemeinschaftlichen Besitz den größten Teil der vormals hochstift-münsterschen Ämter [[Amt Ahaus (historisch)|Ahaus]] und [[Amt Bocholt (historisch)|Bocholt]]so wie die [[Herrschaft Werth|Herrschaft Werth]] als [[Herrschaft Ahaus – Bocholt und Werth|Herrschaften Ahaus – Bocholt und Werth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1802 nimmt der Reichsfürst Herzoge [[von Croy]] den größten Teil des vormals hochstift-münsterschen [[Amt Dülmen|Amtes Dülmen]]  in Besitz als nunmehrige [[Grafschaft Dülmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1802 nehmen die [[Wild- und Rheingrafen von Salm – Grumbach]] den größten Teil des vormals hochstift-münsterschen  [[Amt Horstmar|Amtes Horstmar]] als nunmehrige [[Grafschaft Horstmar]] in Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1802 nimmt der Herzog [[von Looz-Corswaren]] den größten Teil der vormals hochstift-münsterschen [[Amt Rheine|Ämter Rheine]]  und [[Amt Wolbeck|Wolbeck]] als nunmehriges [[Fürstentum Rheina-Wolbeck]] in Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Aufteilungskarte 1802====&lt;br /&gt;
Quelle: Kleiner Atlas von XXV Charten zur genauen Einsicht der Entschaedigungs-Laender zusammengestellt und eingerichtet von Homans Erben. C. R. Dreykorn sculpsit. (Nürnberg: Homan 1803.)&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Aufteilungskarte von 1802.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchliches==&lt;br /&gt;
===Einzug von Kirchengütern / Stiftern / Klöstern===&lt;br /&gt;
In Folge der militärischen Expansionspolotik [[Napoléon Bonaparte|Napoléon Bonapartes]]  wurde die französischen Ostgrenze verschoben und deutsche Staaten mussten ihre linksrheinischen Gebiete abgeben. Als Entschädigung dafür wurden ihnen durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]] von 1803 die geistlichen / kirchlichen Reichsstände  ([[Säkularisation]]) und die [[Freie Reichsstadt|Reichsstädte]] ([[Mediatisierung]]) zugeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel 35 des [[Reichsdeputationshauptschluss]] ging jedoch noch über die reine Entschädigung hinaus und räumte allen deutschen Fürsten ein Dispositionsrecht an Klöstern und Stiftern auf auf ihrem aktuellen und neuen Herrschaftsgebiet ein. Daher zogen auch Herrscher ohne Territorialverluste kirchliche Güter zu ihren Gunsten ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Stifte und Klöster im Bistum Münster]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übernahme von Archivgut===&lt;br /&gt;
Verbunden mit der Annektion geistlicher Staaten und der Aufhebung und Einziehung von Kirchengütern war regelmäßig die Übernahme vorhandenen Archivgutes und aktueller Registraturen. Dies galt für das Fürstbistum, alle Ämter, Stifte, Klöster, der Herrschaft Werth und den sonstigen kirchlichen Besitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besitzübergang===&lt;br /&gt;
* 1803 Reichsdeputations-Hauptschluss: Das Fürstentum Münster fällt weit gehend an Preußen. Bildung der Kriegs- und Domänenkammer Münster als Vorläufer der Bezirksregierung unter dem Reiichsfreiherrn vom Stein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1806 Französische Besatzung im Gefolge der Niederlagen von Jena und Auerstedt am 14.Oktober 1806&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* 1810 Annexion durch das Kaiserreich Frankreich zur Durchsetzung der Kontinentalsperre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1816 Nach der endgültigen Niederlage Napoleons Bildung der preußischen [[Provinz Westfalen]] und Konstituierung der [[Bezirksregierung Münster]]. Erster Oberpräsident und zugleich Chefpräsident der Regierung im [[Regierungsbezirk Münster]] wird Ludwig Freiherr Vincke. Die Personalunion besteht bis 1883.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Urkunden ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
* [[Provinz Westfalen/Auswahl genealogischer Bestände im StA-Münster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte Westfalens==&lt;br /&gt;
===Gedruckte Quellen===&lt;br /&gt;
* [[Provinz Westfalen/Gedruckte Quellen zur Geschichte Westfalens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bibliografie==&lt;br /&gt;
*{{Köbler Territorium}}&lt;br /&gt;
* Fischer, Detlef : Chronik des Münsterlandes, Münster 2003 &lt;br /&gt;
* Lahrkamp, Helmut: Unter dem Krummstab- Münster und das Münsterland nach dem Westfälischen Frieden bis zum Sturz Napoleons, Münster 1999&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Westfälischen Geschichte&amp;quot;,  herausgegeben von Wilhelm Kohl, Düsseldorf 1983&lt;br /&gt;
* L.J. Rogier, Het Graafschap Lingen als deel van de Hollandse Zending, 130 Seiten, 1940.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
* [[Fürstbistum Münster/Archiv Assen-Landessachen des Hochstifts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in unterschiedlichsten  Archivalien Informationen zu diesem Thema gefunden, welche nicht hier genannt sind. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfund]]e&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Heimat- und Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Thema eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Heimat- und Familienforscher eintragen, die zu diesem Thema Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Heimat- und Familienforschern Informationen, Nachschauen oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Thema anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an die entsprechenden Forscher/Innen zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fürstbistum|Münster (Fürstbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium|Münster (Fürstbistum)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=F%C3%BCrstbistum_M%C3%BCnster&amp;diff=200875</id>
		<title>Fürstbistum Münster</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=F%C3%BCrstbistum_M%C3%BCnster&amp;diff=200875"/>
		<updated>2006-12-31T12:10:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Oberstift */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Regional]] &amp;gt; [[Historische deutsche Staaten]] &amp;gt; [[Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis]] &amp;gt; Fürstbistum Münster &lt;br /&gt;
[[Bild:Muenster-Bistum1572.jpg|thumb|450px|Karte der Bistümer Münster und Osnabrück 1572 von Abraham Ortelius]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Niederstift.jpg|thumb|450px|Kartenausschnitt von Christian Schrot, anno 1579: Niederstift Münster]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Oberstift.jpg|thumb|450px|Kartenausschnitt von Christian Schrot, anno 1579: Oberstift Münster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==  &lt;br /&gt;
Das Fürstbistum Münster umfasst den weltlichen Herrschaftsbereich des &#039;&#039;&#039;Bischofs von Münster&#039;&#039;&#039; in seiner Funktion als [[Landesfürst]]. Der Herrschaftsbereich &#039;&#039;&#039;[[Bistum Münster]]&#039;&#039;&#039;, als kirchlicher Einrichtung, ist vom Herrschaftsbereich &#039;&#039;&#039;Fürstbistum Münster&#039;&#039;&#039; als staatliche Einrichtung zu unterscheiden. Dies gilt für die unterschiedlichen Herrschaftsgebiete, die Zielsetzung, die Verwaltung und die Struktur der ungleichen Einrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Domkapitel Münster war eine geistliche Korporation, welche aus der Gesamtheit der Domherren (=Clerus primarus) bestand, die mit dem Recht der Bischofswahl versehen war. Es war Landesherr in den Zeiten der Sedisvakanz und erster Landesstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein von daher gab zwischen dem Domkapitel (Münster) und dem Hochfürstlich-Münsterischen Hofstaat zahlreiche personelle Verflechtungen und Mitglieder des Domkapitels übten auch gleichzeitig Regierungsämter im Hofstaat aus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Bild:Karte_ghbf1675.jpg]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Karte , Druck aus dem Jahre 1675 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Siegel===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Bild:khfkhgfkhkhkhf.jpg]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Allgemeine Information ==  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: Beschreibung des hochstiftesusw.) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Fürstbistum Münster=&lt;br /&gt;
Hinweise zu Archivalien, Edikten, weitere Verweise, Literatur unter:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Bestände im Staatsarchiv Münster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Übersichtskarte==&lt;br /&gt;
[[Bild:Bistum_MS.jpg|thumb|800px|center|Übersichtskarte des Fürstbistums Münster aus dem &amp;quot;Theatrum orbis terrarum, sive, Atlas novus&amp;quot; von Willem Janszoon und Joan Blaeu, erstellt 1645/1662.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Der Fürstbischof=&lt;br /&gt;
* war Landesherr und deutscher Reichsfürst, aber zugleich Bischof der Diözese.&lt;br /&gt;
* wurde vom Dom-Kapitel, und zwar aus seiner Mitte gewählt, (so daß, wenn ein anderer gewählt werden sollte oder wollte, dieser erst eine [[Präbende|Dompräbende]] erwerben mußte,) als Bischof vom Papste bestätigt, und vom deutschen Kaiser mit den Regalien belehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Person 1776: Der hochwürdigste Fürst und Herr, Herr Maximilian Friderich Erzbischof zu Köln, des heiligen Römischen Reichs durch Italien Erzkanzler und Kurfürst, geborener Legat des heiligen apostolischen Stuhls zu Rom, Bischof und Fürst zu Münster, in Westfalen und zu Engern Herzog, Burggraf zu Stromberg, Graf zu Königsegg-Rottenfels, Herr zu Odenkirchen, Borkeloe, Werth, Aulendorff und Stauffen, etc. pp., ist geboren den 13. May 1708, wurde zum Erzbischof und Kurfürsten zu Köln erwählt den 6ten April 1761 und zum Bischof von Münster den 16. Sept. 1762.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das hochwürdige [[Domkapitel (Münster)]] ==&lt;br /&gt;
* Während der Sedis-Vacanz, das heißt vom Tode eines Fürstbischofs bis zum Antritt des Neuerwählten, hatte das Domkapitel die Regierung des Landes in den Händen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Domkapitel bestand aus 41 Präbendirten: Folgt das gesamte Domkapitel mit den Münsterischen Untergliederungen und Personal 1776:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Das Domkapitel 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Obere Erbämter im Stift==&lt;br /&gt;
===Marschälle===&lt;br /&gt;
* Hermann von Lohn (+1316), danach wohl nicht mehr besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schenk===&lt;br /&gt;
* 1290 Otto von Ravensberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Truchsesse===&lt;br /&gt;
* Amt (officium dapiferatus supremum) im Besitz des Dynastengeschlechtes von Ahaus und nach dessen Erlöschen (1406) wohl nicht mehr bekleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vogt des Stiftes===&lt;br /&gt;
* 1150 Amelung&lt;br /&gt;
* 1226 Als Vogt (Advocatus) des stiftischen Haupthofes „super curiam Haltern et omnia“ wird am 04.05.1226 Otto von Ravensberg genannt. Sein Bruder Ludwig wird durch Teilungsvertrag Vogt von Borghorst. Vogt von Metelen ist 1230 Otto von Tecklenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bischöflicher Hofkanzler===&lt;br /&gt;
* (?) Johan von Elen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bischöfliche Dienstmannen===&lt;br /&gt;
* 1150 Werner&lt;br /&gt;
* 1177 Sigwin oo Bertrade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bischöflicher Sekretär===&lt;br /&gt;
* 1537 Gerhard von Elen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bischöfliche Diener===&lt;br /&gt;
* 1471 Lubbert Brunstede&lt;br /&gt;
* 1558 Johann Kammerknecht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfennigmeister===&lt;br /&gt;
* 1525, 1545 Johann Hageböck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bischöfliche Erbämter==&lt;br /&gt;
===Marschall (marscalci)===&lt;br /&gt;
Ludwig Troß schrieb 1825 in der Zeitschrift &amp;quot;Westphalia&amp;quot;: &amp;quot;Ein zeitlicher Marschall war die erste Person des Landes, ungefähe was ein Burggraf war in seinen Gränzen unter den Rittern und Vasallen. Er wurde mit seinem Amte lebenslänglich belehnt; sein Amt war aber nicht erblich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Marschall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kämmerer (camerarii)===&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Kämmerer]]&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Erbkämmerer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schenk (pincernae)===&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Schenk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Truchsess (dapiferi, Droste)===&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Droste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Küchenmeister (magistri, coqui episcopi)===&lt;br /&gt;
Entstanden Anfang des 13. Jhdts. durch Abspaltung vom Amt des Truchsessen und Übernahme spezifischer Obliegenheiten.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Küchenmeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Landstände==&lt;br /&gt;
Die landständische Verfassung besagte, daß die Ritterschaft, das Domkapitel und die Städte das Recht auf Steuerbewilligung und die Steuerverwaltung besaßen. Damit war der Landesherr hinsichtlich der Gesetzgebung des Steuerwesens eingeschränkt. Es gab damit drei zu den regelmäßig tagenden Landtagen zugelassene Kurien:&lt;br /&gt;
* 1. Das Domkapitel, bestehend aus 41 Präbendirten. &lt;br /&gt;
* 2. Die Ritterschaft. Es gab im Fürstbistum Münster viele landtagsfähige Güter. Sie waren bald groß, bald klein; darunter auch landtagsfähige Güter wie zum Beispiel Burgmannssitze, welche nur noch aus einem unbebauten Hausplatz oder der Ruine eines Schornstein bestanden. Die Burgmannssitze waren ursprünglich die Wohnungen der der präsenzpflicht Ritter auf den befestigten Landesburgen des Landesfürsten: z.B. Nienborg, Haus-Dülmen, Horstmar, Ahlen. Der Besitz einer solchen landtagsfähigen Länderei, verbunden mit der beschworenen ([[Aufschwörung]])Abstammung von 16 adlichen Ahnen befähigte, zum Landtag aufgeschworen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Adelsgruppe gehörten auch die [[Erbmänner]], uralte Rittergeschlechter, welche seit Alters her eigentlich zum Schutz der Stadt in der Stadt Münster wohnten und wegen der früheren Präsenzpflicht in deren Umgegend mit Lehen begütert waren. Aus diesem Kreis kamen traditionell fast immer die Bürgermeister der Stadt, von daher wurden sie auch Patrizier der Stadt Münster genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im 16ten Jahrhundert eine Präbende im Dom zu Münster vom Papste einem Erbmann, Johann Schenkink, verliehen worden war, welchen das Domkapitel nicht aufnehmen wollte, entspann sich ein Rechtsstreit zwischen den Erbmännern und dem Stift Münster über ihre ritterliche Qualität der Erbwänner, welcher über 100 Jahre dauerte, und endlich zu Gunsten der Erbmänner entschieden wurde. Seitdem besteht kein wesentlicher Unterschied mehr zwischen ihnen und den übrigen adlichen Geschlechtern. Die Abstammung von Erbmännern, ist in mancher Hinsicht, z.B. durch entsprechende Auflagen durch Stifter (z.B. bei der [[Stiftung von der Tinnen]]) von Wichtigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 3. Die landtagsfähigen Städte. Es waren im Fürstbistum Münster dreizehn Städte: Münster, Coesfeld, Warendorf, Bocholt, Borken, Beckum, Ahlen, Rheine, Dülmen, Haltern, Vreden, Werne und Telgte. Das Magistrats-Personal in diesen Städten wurde jährlich von den Bürgern gewählt, und vom Fürsten bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder der (ritterschaftlichen) Landstände 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Landstände 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufschwörungstafeln===&lt;br /&gt;
1829 wurde auf Anordnung des Oberpräsidenten der Provinz Westfalen aus den verschiedenen Archiven in Münster ein Sammelbestand von Aufschwörungstafeln von 1573 - 1976 zusammengeführt.&lt;br /&gt;
* [[Provinz Westfalen/Aufschwörungstafeln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Matrikel ritterschaftlicher Güter in Westfalen]]===&lt;br /&gt;
Rechtsnachfolger des Fürstbistums Münster war das Königreich Preußen. Im königlich-preußischen Gesetz vom 27.03.1824 betreffend die Anordnung der Provinzialstände in Westfalen wurde die Einrichtung von vier Ständen festgelegt. Der zweite Stand bestand aus der Ritterschaft. Sie verfügte in den meisten Fällen über die ererbten Archive mit den Aufschreibungen über die Erbgüter der ritterschaftlichen Grundherren aus den Zeiten des alten Reiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steuer/Schatzung===&lt;br /&gt;
* Die gewöhnliche Steuer hieß Schatzung und war seit frühesten Zeiten für jede Stadt, jedes Kirchspiel in Summa festgesetzt. &lt;br /&gt;
* Wiederum in den Kirchspielen war diese Schatzung auf einzelne Güter in bestimmten Summen verteilt. Es gab nämlich in jedem Kirchspiele schatzfreie Güter, welche zur Schatzung gar nicht beitrugen, und schatzpflichtige Güter, auf welchen die Schatzung haftete. Die Schatzung haftete auf dem ganzen Komplex eines Gutes, und war nicht, wie jetzt die Grundsteuer, auf die einzelnen [[Pertinenzien]] oder Parzellen desselben vertheilt (nur im Dorf Greven haftet die Schatzung auf einzelnen Grundstücken). &lt;br /&gt;
* Auch aus diesem Grund kam es zum Verbot der Zerstückelung schatzpflichtiger Güter.&lt;br /&gt;
* Auf dem Landtage wurde jeweils bestimmt, wieviel Monate Schatzung für das jeweilige Jahr, je nach Finanzbedarf, gehoben werden sollten. In der letzten Zeitspanne des Fürstbistums, etwa seit 1730, war zwölf Monate das Gewöhnliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hochfürstlich Münstrischer Hofstaat==&lt;br /&gt;
===Statthalter===&lt;br /&gt;
1776: Vacat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Oberst Marschall===&lt;br /&gt;
1776: Der Hochwohlgebohrner Herr Clement, des heiligen Römischen Reichs Graf, Graf von Merveldt, Kurfürstlich Kölnischer auch Hochfürstlich Münsterischer geheimer Rath, und Drost des Amtes Wolbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Oberstallmeister===&lt;br /&gt;
1776: Der Hochwohlgebohrner Herr Clement, Freyherr von Galen, Hochfürstlich Münsterischer Erbkämmerer, geheimer Rath und Droste des Amtes Vechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leibmedici===&lt;br /&gt;
1776:Herr Ferdinand Saalmann, Hochfürstlicher Hofrath&lt;br /&gt;
1776:Herr E.D. Hoffmann, Medicinæ Professor, Hochfürstlicher Hofrath&lt;br /&gt;
1776:Herr Frid. Chr. Forckenbeck, Hochfürstlicher Hofrath&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hochfürstliche Leibgarden Companie===&lt;br /&gt;
Machfolgend die gesamte Leibgarde 1776:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Hochfürstliche Leibgarden Companie 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hochfürstliche Hof- und des hohen Domstifts Kapelle===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die gesamte Hochfürstliche Hof- und des hohen Domstifts Kapelle 1776:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Hof- und hohe Domstiftskapelle 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Controleur ===&lt;br /&gt;
Vacat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hof - Dienstleister===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Hofdienstleister, Hofhandwerker, Hoflieferanten etc. 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Hofdienstleister 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Altfrauen===&lt;br /&gt;
* Anton. Mar. Elisab. Kersten zu Münster&lt;br /&gt;
* Wittib van Coevoerden zu Ahaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===(Dienstmänner, Fischer, Gärtner)===&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Dienstmänner 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forstrichteramt===&lt;br /&gt;
Als Bischof Friederich (1152 / 1168) Graf von Ahr zum Bistum gelangt war, nötigte dieser im Jahre 1152 den Edelherrn Godschalk von Lohn (1152) oder von Versnevelde (1154 – 1163) den unrechtmäßigen Besitz des Schlosses Lohn zu entsagen. In einem Vergleich ernannte er ihn jedoch auf Lebenszeit zum „Castellanus“ des Schlosses. Godschalk anerkannte im Gegenzug die Unrechtmäßigkeit seine angemaßten Besitzes im &#039;&#039;&#039;Liesner Wald&#039;&#039;&#039; und begnügte sich mit dem &#039;&#039;&#039;Forstrichteramt&#039;&#039;&#039;. Der Liesber Wald gehörte zur Forst- und Jagdgerechtigkeit des Landesfürsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Oberjägermeister - Amt===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die bediensteten &#039;&#039;&#039;Jäger&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Förster&#039;&#039;&#039; am Hof und in den Ämtern:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Jäger und Förster]]&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Uniform der Jäger und Förster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jagdgerechtigkeiten====&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Jagdgerechtigkeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Führer===&lt;br /&gt;
Verzeichnüß deren fürstlichen Jägeren so in partem salarii Führerschaften bekleiden:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Führer]]&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Wohnung der Jäger und Führer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kurfürstlich Hochstift Münsterischer geheimer Rath===&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Geheime Rat&#039;&#039;&#039; ist ursprünglich daher entstanden, daß der Landesfürst, wenn er verreiste, vertraute Räte zur Leitung aller Geschäfte in der Hauptstadt zurückließ. Diese hießen dann: &#039;&#039;&#039;Daheim- oder Heimgelassene Räte&#039;&#039;&#039;, später &#039;&#039;&#039;Geheime-Räte&#039;&#039;&#039;. Allmählig, bei der Ausdehnung der Landeshoheit, wurde dieses Kollegium permanent und Geheimer Rat genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Personal bestand aus einem adlichen Präsidenten, aus geistlichen und weltlichen Geheimräten, wovon die ersten aus dem Domkapitel, die andern größtenteils aus der Ritterschaft genommen wurden, dann aus Geheimen Referendarien, welche zwar nur beratende Stimmen hatten, im Grunde aber die Arbeit schaffen mußten. Der Geheime Rat war die oberste Landesbehörde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinem Wirkungskreis gehörten die äußere und innere Staatsverwaltung, Gränzsachen, Landeshoheits-Sachen, Polizei, Steuerwesen, die Einleitung und Vorarbeiten bei landesherrlichen Verfügungen und Verordnungen, Publikation der Gesetze, Erlassung provisorischer Verordnungen bei Gefahr im Verzuge, Militairwesen, die Verwaltung verschiedener Einkünfte, zum Beispiel Werbegelder (Surrogat für persönliche Stellung zum Kriegsdienst – Service – Support-Gelder) und eine eigene Steuer: Seit je her galt nämlich der Grundsatz, daß die Städte für die Wohnung des Militairs sorgen mußten. Sie gaben, statt Natural-Wohnung ein festes Servicegeld, welches vom Kriegs-Kommissarius verrechnet wurde. Bei späterer Vermehrung des Militairs war das einmal feststehende Service zu gering, eine Erhöhung bei der ohnehin großen Belastung der Städte, nicht opportun. Man fand den Ausweg, daß man den Kaufleuten und Krämern auf dem Lande eine Steuer auflegte, unter dem Namen &#039;&#039;&#039;Service Support&#039;&#039;&#039;, wodurch das außer dem feststehenden etwa noch nötige Service-Geld beschafft, und das Ueberschießende den Städten gut geschrieben wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verwaltung des Geheimen Rats gehörte ferner die Invaliden-Kasse, die Herrschaft Werth und die zum Festungsbau umgegrabenen Gründe. – Dann waren vom Geheimen Rat verschiedene Kommissionen abhängig, zum Beispiel die um 1768 gegründete Brand-Sozietät, Lotterie, Straßenbeleuchtung in Münster und endlich stand das Landes-Archiv unter seiner Aufsicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder des &amp;quot;Hochstift Münsterischen geheimen Rathes&amp;quot; 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Geheimer Rat 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kriegsrath===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder des Kriegsrathes 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Kriegsrath 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regierungs- und Hofrath===&lt;br /&gt;
* Der Regierungs- und Hofrath, auch Regierung genannt, bestand aus dem Vizekanzler und adeligen und gelehrten Hofräten. In älteren Zeiten scheint die Regierung die Administrativzweige, welche später vom Geheimen Rat ressortirten, ebenfalls versehen zu haben. Noch bis zur Aufhebung des Fürstbistums gingen von ihr die Einladungen zum Landtag aus, so wie die Ausfertigung von Pässen, und die Großjährigkeits-Erklärungen.&lt;br /&gt;
* Der Regierungs- und Hofrat war das oberste Kriminal-Kollegium: ihm stand die Kriminalgerichtsbarkeit durch das ganze Hochstift zu, ausgenommen, wo von Alters her Privatgerichte die Kriminalgerichtsbarkeit inne hatten. Sie konnte die Inquisition selbst führen, oder durch Unterrichter führen lassen, welchen die Befehle durch die Beamten zugingen. Auch hatten die Untergerichte den ersten Zugriff, verfügten Verhaftungen, stellten den Tatbestand fest, und dergleichen Vorbereitungen. Sie waren als beständige Kommissarien der Regierung zu betrachten. &lt;br /&gt;
* Die Patrimonialgerichte führten selbstständig die Untersuchung, fällten auch das Urteil: jedoch mußten sie, bei schweren Verbrechen, das Urteil von einer Universität oder Juristen-Facultät einholen. Von ihren Urteilen war nur wegen Nullitäten ein Rechtsmittel an die Regierung gestattet (Siehe lokale Gerichtsbücher). &lt;br /&gt;
* In Münster wurde das hochnotpeinliche Halsgericht unter dem kleinen Bogen neben dem Rathaus, wo Anfang des 19. Jahrhunderts die Hauptwache eingerichtet wurde, gehalten, welcher daher Sentenzbogen hieß.&lt;br /&gt;
* Die Regierung des Fürstbistums Münster führte die Oberaufsicht über sämtliche Untergerichte durch die Beamten – bei ihr wurden die Advokaten geprüft, jedoch vom Offizial beeidet und immatrikulirt (Listen); sie erhielten dann die Erlaubnis, bei allen Behörden, ohne Unterschied, als Advokaten aufzutreten (licentiam practicandi).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder des &amp;quot;Regierungs- und Hofrathes&amp;quot; 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Regierungs- und Hofrath 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hofkammer===&lt;br /&gt;
====Land-Rentei-Kasse====&lt;br /&gt;
Die Land-Rentei-Kasse, welche vom Land-Rentmeister verwaltet wurde, hing nicht von den Landständen, sondern lediglich vom Landesfürsten ab. Decharge ertheilte die Hofkammer. An die Landrentei lieferten die Amts-Rentmeister die Einkünfte aus den Domainen ab. Auch flossen in diese Kasse die Abgaben der Juden, Zölle, Post- und Kanal-Einkünfte, Konzessions- und Hofquartier-Gelder, Lehngelder, Brüchten und andere Gerichtsgefälle, und der gleichen. Der Schwerpunkt der Ausgabenlast der Land-Rentei-Kasse lag bei der Finanzierung des Hofstaates, den Gehältern der meisten Beamten und den Kriminalkosten. Ansonsten stand diese Kasse zur Verfügung des Landesfürsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bestandsaufnahme 1653=====&lt;br /&gt;
Im Jahre 1653 erfolgte nach dem Westfälischen Frieden von Münster und Osnabrück eine Neuaufnahme des Zustandes der der Münsterschen Hofkammer unterstehenden Domänen. Die Rentmeister der Ämter hatten [[Hofsprache|Hofsprachen]] bei allen ihnen zugeteilten Hofesaufsitzern durchzuführen und diese schriftlich erarbeiteten Angaben durch Lokalkontrollen flächendeckend zu überfrüfen. Geprüft wurde unter anderem der familiäre Status der Colonen (aktueller Familienstand, Werdegang, Verwandtschaft), die Pertinenzien (Bauland, Wiesen, Gärten), die Anzahl ungeschlagener fruchttragender Bäume (Eichen, Buchen), Gerechtigkeiten (Marken), Zahl der Häuser, Leibzucht, Viehbestand, Schulden, Pachtpflichten, Onera (auch monatliche Steuerlast), verpachtete Ländereien. (Eine hervorragende frühe Quelle, auch für statistische Untersuchungen verschiedener Zielrichtungen, mit lokalen Vergleichsmöglichkeiten).&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Ergebnis einer Hofsprache 1653]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Domänen in den Ämtern=====&lt;br /&gt;
* [[Amt Dülmen/Höfe der Hofkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rekambien-Kasse====&lt;br /&gt;
Bei der Hofkammer wurde mit der Rekambien-Casse ein Depositum verwaltet. In früherer Zeit (bis zum 16. Jahrhundert) wurden die Eigenhörigen aus der jeweiligen Hörigkeit nicht gegen Zahlung von Freibriefen, sondern gegen Tausch mit dem Leibherrn eines andern Hörigen entlassen, dies stellte für die Hofstätten keine Belastung dar. Die darüber ausgestellte Urkunde hieß Wechselbrief. Darüber wurden dann Wechselbriefregister angelegt. Diese Wechselbriefe nannten sich Wieder-Wechsel, cambium, recambium. Als Ende des 16. Jahrhunderts die Auswechselungen der Hörigen durch Leibherren aufhörten, und jeder, welcher aus der Hörigkeit entlassen werden wollte, dafür einen Freibrief gegen Geldzahlung erwerben mußte, nannte man diesen Freikaufspreis Cambien-Recambien Geld (auch im verdorbenen Deutschlatein: Wiederamb, Wiederannengeld). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man betrachtete aber die Hörigen, als &amp;quot;glebae adscripti&amp;quot;, zur Substanz des Hofes gehörend, und damit das Freikaufsgeld als Substanzgeld. Der Fürst, als Nießbraucher der Domainen, durfte die Substanz der Domainen nicht angreifen, also auch diese Substanzgelder nicht verzehren. Aus diesem Grunde wurden die Freikaufsgelder zu einem fixirten Satze von 7 ½ R.Thlr. für jeden Freikauf, zur Hofkammer unter dem Namen &amp;quot;Wiederambs&amp;quot; oder &amp;quot;Rekambiengelder&amp;quot; eingesandt. Zu dieser Rekambien-Kasse flossen dann auch alle übrigen Substanzgelder, Gewinn- und Versterbgelder, Erlöse verkaufter oder vertauschter Domainen, großen Holzschlägen, und ähnliches mehr. Der Landesfürst hatte aber kein Dispositionsrecht über diese Gelder. Sie wurden, unter Aufsicht der Hofkammer, zur Verbesserung der Domainen verwendet, zur Einlöse verpfändeter oder Ankauf anderer Grundstücke oder Gerechtigkeiten, sicherlich auch zinsbar angelegt. Die Einkünfte solcher Verbesserungen oder die Zinsen bezog dann allerdings wiederum der Fürst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder der &amp;quot;Kuhrfürstl. Hochstifts Münsterische Hofkammer 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Hofkammer 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lehnkammer===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder der Lehnkammer 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Lehnkammer 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Commercien-Collegium===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder des Commercien-Collegiums 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Commerciencollegium 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landschafts-Pfennigkammer===&lt;br /&gt;
* Der Landesherr hatte kein Recht, irgend etwas aus der Pfennigkammer für sich zu verlangen. Doch bewilligten die Stände ihm gewöhnlich eine Beihülfe, welche zu Ende des 18. Jahrhunderts monatlich 2000 Thaler betrug. &lt;br /&gt;
* Auch wurde bei der Sedisvakanz dem Domkapitel ein Geschenk bewilligt, welches bei der letzten im Jahre 1803 immerhin 12.000 Reichstaler betrug.&lt;br /&gt;
* Aus der Pfennigkammer wurden die Ausgaben für das Militair, Landesvertheidigung, Reichs- und Kreissteuern, Gesandtschaftsgelder bestritten. &lt;br /&gt;
* Von Besoldungen der Zivilbeamten gingen nur die des weltlichen Hofgerichts und einige wenige andere zu ihren Lasten. &lt;br /&gt;
* Die Hauptausgabe war aber die Verzinsung und Zurückzahlung der Landesschulden, sogenannten Pfennigkammer-Kapitalien. Ursprünglich hafteten diese Schulden auf den Domainen, wie dann auch in alten Schuldverschreibungen noch einzelne Domainengüter durch Hypotheken belastet sind. Schon in frühern Zeiten, zuletzt durch den Fürstbischof Christoph Bernard von Galen, wurde bestimmt, daß die Domainen von diesen Landesschulden entlastet und solche auf das Land übertragen wurden. Später vermehrte sich diese Schuldenmasse bedeutend, doch waren immerhin die Pfennigkammer-Kapitalien kündbar, und wurden nach Marktlage täglich abgetragen und neue aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder der Deputirten zur Landschafts-Pfennigkammer 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Landschafts-Pfennigkammer 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Feuersozietät====&lt;br /&gt;
In der Zeit vor Einführung des elektrischen Stroms im 20. Jahrhundert zur Hausbeleuchtung, bildeten die Gefahren, die vom Feuer ausgingen (Kerze, Steinöl) besonders für die Stadtbevölkerung wegen der engen Wohnbebauung eine große Bedrohung. Durch das Feuer wurden häufig ganze Stadtviertel an einem Tag in Schutt und Asche gelegt. Im Jahre 1722 wurde die Gründung der genossenschaftlich organisierten Feuersozietät auf westfälischem Boden vollzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Landesherr ordnet der Bischof von Münster endgültig mit Edikt vom 15.4.1768 eine Brandversicherungs-Gesellschaft (Brandsozietät) „gnädigts“ an, die am 1.1.1769 in Kraft trat. Danach mussten die Bürgermeister und Räte der Städte die Häuser und Gebäude „taxieren“. Vom Taxwert (aestimati) mussten die Hauseigentümer je „Pistole“ (Werteinheit) einen Betrag (Brandschatzung) von zwei Pfennigen bezahlen, um die Vorleistungen der „Landschafts-Pfennigskammer“ in Münster auszugleichen, die am 16.9.1771 auf 10.432 Reichtaler angewachsen waren. Durch diese Vorleistungen konnten die durch einen Brand Geschädigten wieder schnell für den Staat nützlich werden. Durch dies flächendeckendes Umlagesystem wurde die Staatskasse entlastet, womit die Hilfsverpflichtungen des Landesherren für die Brandopfer entfielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befreit von der Abgabe waren neben Geistlichkeit und dem Vogt: der Stadtsecretarius, Stadt- und Gerichtsschreiber, Stadt- und Gerichtsdiener, die Stadtmüller, Stadtboten und nKuhhirte sowie die Stadtarmen. Außerdem die Stadtscherner (Markenaufseher), die Schulmeister und die (Post-) Wagenmeister. Nicht befreit waren die Bürgermeister und städtischen Rentmeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Zweck der Taxation und Umlageerhebung wurden in den Kommunen (Ämter, Städte, Kirchspiele) des Fürstbistums [[Brandkataster]] angelegt, in deren Verlauf alle Häuser Hausnummern erhielten, welche erst um 1806 wieder geändert wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schäden und das Umlagesystem in den Ämtern des Fürstbistums stellte sich beispielhaft im Geschäftsjahr 1774/75 wie folgt dar: &lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Brandsozietät1775 Ämter 1]] - (Betr. [[Amt Wolbeck]], [[Amt Horstmar]])&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Brandsozietät1775 Ämter 2]] - (Betr. [[Amt Horstmar]], [[Amt Ahaus]], [[Amt Rheine-Bevergern]], [[Amt Stromberg]], [[Amt Sassenberg]], [[Amt Dülmen]], [[Amt Werne]], [[Amt Meppen]])&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Brandsozietät1775 Ämter 3]] - (Betr. [[Amt Meppen]], [[Amt Vechta]], [[Amt Cloppenburg]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Collegium medicum===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder des Collegium medicum 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Collegium-medicum 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vicarius Generalis in Pontificalibus===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder des Vicarius Generalis 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Vicarius Generalis 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geistliches Hofgericht===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder des Geistlichen Hofgerichts 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Geistliches Hofgericht 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weltlichen Hofgericht===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder des Weltlichen Hofgerichts 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Weltlichen Hofgericht 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Münsterisches Stadtgericht===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Mitglieder des Münsterischen Stadtgerichts 1776:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Münsterisches Stadtgericht 1776]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Städte mit Landtags-Deputirten===&lt;br /&gt;
Die Städte, welche durch ihre Deputirten auf`m öffentlichen Landtage erscheinen und Stimme haben (1769: [[Münster (Westf.)]], [[Coesfeld]], [[Warendorf]], Bocholt, Borken, Beckum, Ahlen, Rheine, [[Dülmen]], [[Haltern am See]], [[Vreden]], [[Werne]], [[Tegte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Bevölkerungslisten im Fürstbistum Münster]]===&lt;br /&gt;
Vom Fürstbistum wurde häufiger in Kirchspielen aus verschiedenen Gründen die Erfassung der Einwohner nach unterschiedlichen Kriterien angeordnet. Dies gibt Einblicke in die historische Demografie und deren Ansätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Steuerlisten im Fürstbistum Münster]] ===&lt;br /&gt;
Überblick über die im Staatsarchiv Münster erhaltenen münsterschen Steuerlisten. Erfaßt sind lediglich die Listen, die im Staatsarchiv Münster in den Registraturen des ehemaligen Fürstbistums Münster, den Archiven der geistlichen Korporationen, den dort hinterlegten Adels- und Stadtarchiven und an anderen Stellen bis zum Jahre 1957 vorlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergänzung finden diese Aufschreibungen durch die in weiteren Archiven lagernden Listen, welche nach und nach hier erfasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eroberte Gebiete==&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Eroberte Ämter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Regionaleinteilung==&lt;br /&gt;
===Gaueinteilung===&lt;br /&gt;
In fränkischer Zeit entfielen auf das gesamte Münsterland (Oberstift) fünf Gaue, nämlich der&lt;br /&gt;
* Gau (Ost-) Hamaland mit den Ämtern auf dem Brahm, Bocholt und Ahaus (14. Jhdt. Land up dem Braeme, 17. Jhdt. Bramsches Quartier).&lt;br /&gt;
* Bursibant mit den Ämtern Rheine und Bevergern (14. Jhdt. Land von der Bever).&lt;br /&gt;
* der Scopingau mit dem Amt Horstmar (14. Jhdt. Land van der Niggenborg).&lt;br /&gt;
* Stevergau mit den Ämtern Dülmen, Haltern und dem westlichen Teil des Amtes Werne (14. Jhdt. Land up der Stevere, 17. Jhdt. Stever-Quartier).&lt;br /&gt;
* Dreingau mit den Ämtern Sassenberg, Stromberg, Wollbeck und dem östlichen Teil des Amtes Werne (14. Jhdt. Land up dem Dreyne, 17. Jhdt. Dreinsches Quartier).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Gaue bildeten Anfang des 11. Jahrhunderts den Kern der Grafschaft Kappenberg des Hermann von Eenham.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Amtseinteilung===&lt;br /&gt;
Das historische Fürstbistum Münster war, außer der Haupt- und Residenz-Stadt Münster, in zwölf Ämter (nach dem jetzigen Sprachgebrauche: Landrätliche Kreise) eingeteilt. Diese lagen in den&lt;br /&gt;
Bereichen Ober- und Niederstift. Dies hat nichts mit Höhenlagen oder Himmelsrichtungen zu tun, sondern das Oberstift umfaßt die ältere Kernregion und das Niederstift einen jüngeren Verwaltungsbereich des Hochtiftes Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Oberstift===&lt;br /&gt;
Das Oberstift Münster bestand aus den neun Ämtern [[Amt Ahaus (historisch)|Ahaus]], [[Amt Bocholt (historisch)|Bocholt]], [[Amt Dülmen|Dülmen]], [[Amt Horstmar|Horstmar]], [[Amt Rheine-Bevergern|Rheine]], [[Amt Sassenberg|Sassenberg]], [[Amt Stromberg|Stromberg]], [[Amt Werne|Werne]]  und [[Amt Wolbeck|Wolbeck]]. Dazu kamen die [[Herrschaft Werth]] und die Bauerschaften der [[Herrschaft Gemen]] und der [[Grafschaft Steinfurt]]. Dies Gebiet entspricht ungefähr der geographischen Region, die man heute allgemein als Münsterland bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Niederstift===&lt;br /&gt;
Zum Hochstift Münster gehörten auch noch die drei Ämter [[Amt Cloppenburg|Cloppenburg]] , [[Amt Meppen|Meppen]]  und [[Amt Vechta|Vechta]] , welche man unter dem Namen Niederstift Münster zusammenfaßte. Heute spricht man nur noch vom Emsland und vom Oldenburger Münsterland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die drei zum ehemaligen [[Amt Rheine-Bevergern]] gehörenden Kirchspiele [[Emsbüren]], [[Salzbergen]] und [[Schepsdorf (Lingen)|Schepsdorf]] bezüglich ihrer territorlalen Zugehörigkeit in den beiden letzten Jahrhunderten eine Sonderentwicklung erfuhren und inzwischen zum Bundesland Niedersachsen gehören, werden sie schon seit längeren dem Emsland zugerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Amt im Fürstbistum Münster}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Herrschaft im Fürstbistum Münster]]===&lt;br /&gt;
====[[Herrschaft Werth]]====&lt;br /&gt;
Der Herzog [[von Sachsen-Hildburghausen]] verkaufte im Jahre 1709 die [[Herrschaft Werth]] in [[Isselburg]] / [[Kreis Borken]] an das Fürstbistum Münster. Die Verwaltung ergolgte durch den Geheimen Rat. Das Archiv wurde mit dem Erwerb ebenfalls  übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Grafschaft Lohn]]====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Herrschaft Ahaus]]====&lt;br /&gt;
Erbtochter Alheidis von Ahaus brachte die Herrschaft als Wwe. mit in ihre 2. Ehe mit Goddert von (der) Ruhre. Dieser verkaufte Ahaus 1406, nach Abtrennung Ottensteins und des Gogerichts zum Steinernen Kreuz an das [[Hochstift Münster]], welches in Ahaus unter Einbeziehung des Amtes auf dem Brahm (Amt Reken) das neue [[Amt Ahaus (historisch)]] errichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Herrschaft Ottenstein]]====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Herrschaft Gemen]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Amt im Fürstbistum Münster]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Adel im Fürstbistum Münster]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Gericht im Fürstbistum Münster]]===&lt;br /&gt;
Berufungsinstanz war das weltliche Offizialat in Münster&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
===Mundart===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Sprache ist norddeutsch. Die &#039;&#039;&#039;[[Münsterländische Mundart]]&#039;&#039;&#039; prägte sich regional unterschiedlich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gilden und Zünfte===&lt;br /&gt;
Nachfolgend die Orte mit ihrem Aufkommen an Gilden und Zünften im Fürstbistum Münster:&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Gilden und Zünfte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauern===&lt;br /&gt;
Als Arnt von Hamme, dessen Frau Segele und deren Kinder Wessel, Koip, Elseke und Fye am 05.05.1456, vor Johan von Westerholt als Richter zu Recklinghausen, an den Freischöffen Alhard van me Hamme zu Buer – Hege (1444/75, Sohn Wennemars), den Hof zu Hamme im Vest Recklinghausen, mit den dazugehörenden Leuten, mit Ausnahme eines Knechtes oder einer Magd, verkaufen, scheinen auch Leibeigene verkauft worden zu sein. Daß es dabei &amp;quot;nur&amp;quot; um Verkauf von beiderseitigen Erbrechten ging, geht aus den Colonatsrechten bei Eigenbehörigkeit hervor.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Eigenbehörigkeit====&lt;br /&gt;
Die ersten Verordnungen zur Regelung der Leibeigenschaft aus dem 17. und 18. Jahrhundert im Fürstbistum Münster berührten das Thema der Eigenbehörigkeit nur am Rande und waren daher nur Bruchstücke, welche das grundlegende Rechtsverhältnis der Leibeigenschaft im Fürstbistum Münster nicht bestimmten.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Eigenbehörigkeit (Fürstbistum Münster)]] bis zur Bauernbefreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politische Entwicklung==&lt;br /&gt;
===Provinzialrecht===&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/finde/langDatensatz.php?urlID=16&amp;amp;url_tabelle=tab_projekt  Gesetzessammlung von 1359-1811 des ehemaligen Fürstbistums Münster]&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/txt/normal/txt310.pdf Startseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besitzwechsel der Teilbesitzungen===&lt;br /&gt;
* 1802 Infolge des Lünneviller Friedens und der Reichs-Deputationsverhandlungen in Regensburg, wurde ein Großteil des (Fürstbistums Münster am 03.08.1802 (gemäß königlichen Patents vom 06.06. ejus anno) als nunmehriges [[Erbfürstentum Münster]] in Königlich Preußischen Besitz genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1802 nehmen die Fürsten [[von Salm-Salm]] und [[von Salm-Kyrburg]] in gemeinschaftlichen Besitz den größten Teil der vormals hochstift-münsterschen Ämter [[Amt Ahaus (historisch)|Ahaus]] und [[Amt Bocholt (historisch)|Bocholt]]so wie die [[Herrschaft Werth|Herrschaft Werth]] als [[Herrschaft Ahaus – Bocholt und Werth|Herrschaften Ahaus – Bocholt und Werth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1802 nimmt der Reichsfürst Herzoge [[von Croy]] den größten Teil des vormals hochstift-münsterschen [[Amt Dülmen|Amtes Dülmen]]  in Besitz als nunmehrige [[Grafschaft Dülmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1802 nehmen die [[Wild- und Rheingrafen von Salm – Grumbach]] den größten Teil des vormals hochstift-münsterschen  [[Amt Horstmar|Amtes Horstmar]] als nunmehrige [[Grafschaft Horstmar]] in Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1802 nimmt der Herzog [[von Looz-Corswaren]] den größten Teil der vormals hochstift-münsterschen [[Amt Rheine|Ämter Rheine]]  und [[Amt Wolbeck|Wolbeck]] als nunmehriges [[Fürstentum Rheina-Wolbeck]] in Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Aufteilungskarte 1802====&lt;br /&gt;
Quelle: Kleiner Atlas von XXV Charten zur genauen Einsicht der Entschaedigungs-Laender zusammengestellt und eingerichtet von Homans Erben. C. R. Dreykorn sculpsit. (Nürnberg: Homan 1803.)&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Aufteilungskarte von 1802.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchliches==&lt;br /&gt;
===Einzug von Kirchengütern / Stiftern / Klöstern===&lt;br /&gt;
In Folge der militärischen Expansionspolotik [[Napoléon Bonaparte|Napoléon Bonapartes]]  wurde die französischen Ostgrenze verschoben und deutsche Staaten mussten ihre linksrheinischen Gebiete abgeben. Als Entschädigung dafür wurden ihnen durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]] von 1803 die geistlichen / kirchlichen Reichsstände  ([[Säkularisation]]) und die [[Freie Reichsstadt|Reichsstädte]] ([[Mediatisierung]]) zugeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel 35 des [[Reichsdeputationshauptschluss]] ging jedoch noch über die reine Entschädigung hinaus und räumte allen deutschen Fürsten ein Dispositionsrecht an Klöstern und Stiftern auf auf ihrem aktuellen und neuen Herrschaftsgebiet ein. Daher zogen auch Herrscher ohne Territorialverluste kirchliche Güter zu ihren Gunsten ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Stifte und Klöster im Bistum Münster]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übernahme von Archivgut===&lt;br /&gt;
Verbunden mit der Annektion geistlicher Staaten und der Aufhebung und Einziehung von Kirchengütern war regelmäßig die Übernahme vorhandenen Archivgutes und aktueller Registraturen. Dies galt für das Fürstbistum, alle Ämter, Stifte, Klöster, der Herrschaft Werth und den sonstigen kirchlichen Besitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besitzübergang===&lt;br /&gt;
* 1803 Reichsdeputations-Hauptschluss: Das Fürstentum Münster fällt weit gehend an Preußen. Bildung der Kriegs- und Domänenkammer Münster als Vorläufer der Bezirksregierung unter dem Reiichsfreiherrn vom Stein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1806 Französische Besatzung im Gefolge der Niederlagen von Jena und Auerstedt am 14.Oktober 1806&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* 1810 Annexion durch das Kaiserreich Frankreich zur Durchsetzung der Kontinentalsperre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1816 Nach der endgültigen Niederlage Napoleons Bildung der preußischen [[Provinz Westfalen]] und Konstituierung der [[Bezirksregierung Münster]]. Erster Oberpräsident und zugleich Chefpräsident der Regierung im [[Regierungsbezirk Münster]] wird Ludwig Freiherr Vincke. Die Personalunion besteht bis 1883.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Urkunden ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
* [[Provinz Westfalen/Auswahl genealogischer Bestände im StA-Münster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte Westfalens==&lt;br /&gt;
===Gedruckte Quellen===&lt;br /&gt;
* [[Provinz Westfalen/Gedruckte Quellen zur Geschichte Westfalens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bibliografie==&lt;br /&gt;
*{{Köbler Territorium}}&lt;br /&gt;
* Fischer, Detlef : Chronik des Münsterlandes, Münster 2003 &lt;br /&gt;
* Lahrkamp, Helmut: Unter dem Krummstab- Münster und das Münsterland nach dem Westfälischen Frieden bis zum Sturz Napoleons, Münster 1999&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Westfälischen Geschichte&amp;quot;,  herausgegeben von Wilhelm Kohl, Düsseldorf 1983&lt;br /&gt;
* L.J. Rogier, Het Graafschap Lingen als deel van de Hollandse Zending, 130 Seiten, 1940.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
* [[Fürstbistum Münster/Archiv Assen-Landessachen des Hochstifts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in unterschiedlichsten  Archivalien Informationen zu diesem Thema gefunden, welche nicht hier genannt sind. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfund]]e&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Heimat- und Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Thema eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Heimat- und Familienforscher eintragen, die zu diesem Thema Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Heimat- und Familienforschern Informationen, Nachschauen oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Thema anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an die entsprechenden Forscher/Innen zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fürstbistum|Münster (Fürstbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium|Münster (Fürstbistum)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Amt_Wolbeck&amp;diff=200874</id>
		<title>Amt Wolbeck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Amt_Wolbeck&amp;diff=200874"/>
		<updated>2006-12-31T12:07:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Gerichtsarchive im Amt Horstmar */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Historische Hierarchie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Regional]] &amp;gt; [[Historische deutsche Staaten]] &amp;gt; [[Fürstbistum Münster]] &amp;gt; [[Amt im Fürstbistum Münster]] &amp;gt; Amt Wolbeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung == &lt;br /&gt;
[[Bild:Amt_Wolbeck.jpg|thumb|850px|center|Übersichtskarte des Amtes Wolbeck aus dem &amp;quot;Theatrum orbis terrarum, sive, Atlas novus&amp;quot; von Willem Janszoon und Joan Blaeu, erstellt 1645/1662.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das Amt Wolbeck war im Oberstift Münster flächenmäßig das größte Amt und besaß wohl auch die größte Einwohnerzahl. Es umfaßte 40 Pfarreien, darunter die Aegidii-. Ludgeri-. Martini- und Dompfarrei, die sich lediglich über Teile der Stadt Münster erstreckten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zu Ahlen gab es mit St. Marien und St. Bartholomäus zwei Pfarreien, zu denen auch Landgemeinden (Kirchspiele) gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im ganzen Amt gab es lediglich zwei Patrimonialgerichte. Die Besitzer des Hauses Bevern besaßen die Gerichtsbarkeit über das ganze Kirchspiel Ostbevern, die des Hauses Heessen dagegen über das gleichnamige Kirchspiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der etwas größeren nördlichen Teil, bestand aus den Gogerichten, die dem münsterischen Domkapitel gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der etwas kleinere südlichen Teil setzte sich aus den fürstlichen Gerichten Ahlen, Beckum, Sendcnhorst und Wolbeck zusammen. In den fürstlichen Gerichten waren die Gografen zugleich auch die Richter der gleichnamigen Städte. Zu Beckum gehörte das Kirchspiel Vellern, zu Ahlen gehörten noch die Kirchspiele Dolbcrg, Vorhelm und Walstedde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Sendenhorster Richter war auch für die Kirchspiele Albersloh, Drensteinfurt (ohne die Freiheit), Hoetmar und Rinkerode zuständig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Ort Drensteinfurt besaß eine eigene Gerichtsbarkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das münsterische Gericht Wolbeck erstreckte sich lediglich über den gleichnamigen Ort wie auch über die im Amt Werne gelegene Osterbauerschaft des Kirchspiels Ascheberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die rund um die Stadt Münster gelegenen Gogerichte gehörten dem Domkapitel. Das größte war das Gogericht zum Bakenfeld, zu dem die Landgemeinden der stadtmünsterischen Kirchspiele Liebfrauen, St. Lamberti und St. Mauritz wie auch die Kirchspiele Albachtcn, Amelsbüren, Angelmoddc, Bösensell, Hiltrup und Roxel gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Gogericht zur Meest erstreckte sich über die Kirchspiele Altenberge, Gimbte, Greven, Nienbcrge und Nordwalde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Gogericht Telgte umfaßte die Kirchspiele Alverskirchen, Everswinkel, Handorf, Telgte (ohne die Stadt, die über einen eigenen Richter verfugte) und Westbevern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zum Gogericht Senden gehörten lediglich das gleichnamige Kirchspiel und die kleine Pfarrei Venne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besitzer===&lt;br /&gt;
* Fürstbistum Münster bis 1802.&lt;br /&gt;
* 1803 kam der größte Teil des Amtes Wolbeck als [[Erbfürstentum Münster]] an das [[Königreich Preußen]], ein kleiner Teil an den Herzog [[von Looz-Corswaren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amtsverwaltung ===&lt;br /&gt;
===Hochstift Münsterische Beamte===&lt;br /&gt;
und Gerichte auf dem Lande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Drosten====&lt;br /&gt;
* Familie von Merfeld zu Lembeck (seit 1529)&lt;br /&gt;
* S.T. Herr Clement Graf von Merveldt, Amtsdroste (1776)&lt;br /&gt;
* Herr August Ferdinand Graf von Merveldt, Adjunct. (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsrentmeister====&lt;br /&gt;
* Herr Franz Friderich Geisberg, Amtsrenthmeister (1776).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Advocatus Fisci====&lt;br /&gt;
* Herr B. Zumbrinck,  (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hochfürstliche Amtsbediente====&lt;br /&gt;
* Herr Jodocus Schiller, Hofvogt zu Münster (1776)&lt;br /&gt;
* Bernard Osterling, Haus- und Amtsvogt zu Wolbeck (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Diderich Hillebrand, Kammervogt zu Telgte (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Henrich Dawes, Fußknecht (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Clemens August Elberfeld, Oberholzförster und Oberjäger (1776)&lt;br /&gt;
Johann Georg Schreiner, Holzknecht (1776)&lt;br /&gt;
Johann Bernard Schlautmann, Holzknecht der Hoetmar Mark (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gerichte ===&lt;br /&gt;
====Gogericht Sendenhorst====&lt;br /&gt;
* Herr Joseph Ernst Boichorst, J.U.D., Richter und Gograf  (1776)&lt;br /&gt;
* Henrich Anton Schunicht, Gerichtsschreiber (1776)&lt;br /&gt;
* Godf. Ferdin. Anton Langen, adjungirter Gerichtsschreiber zu Sendenhorst und Wolbeck (1776)&lt;br /&gt;
* Franz Arnold Langen, Procurator Fiscalis (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Jobst Henrich Daffhues, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Gerhard Henrich Bonse, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Henrich Bücker, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
* Anton Kersten, Führer (1776)&lt;br /&gt;
* Ferdinand Laes, Substitut (1776)&lt;br /&gt;
* Vertram Bülte, Gerichtsdiener (1776)&lt;br /&gt;
* Jobst Henrich Geister, Vogt (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gogericht Ahlen====&lt;br /&gt;
* Herr Joseph Ernst Boichorst, J.U.D., Richter und Gograf  der Stadt und Gogericht Ahlen (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Hermann Bömer, Gerichtsschreiber und Secretarius der Stadt Ahlen (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Engelbert Farwick, Procurator Fiscalis (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Wilhelm von Minden, Procurator und substituirter Fiscus (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Frid, Simon Hoxar, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Adolph Ferd. Witte, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Hermann Haswig, Gerichtsdiener (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Henr. Ostermann, Gerichtsvogt zu Alt- und Neu- Ahlen und Dolberg (1776)&lt;br /&gt;
* Diderich Ostermann, Gerichtsvogt zu Vorhelm und Wallstette (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Hermann Schmitz, Führer von Alt Ahlen und Wallstette (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Lücke, Führer K. Neu Ahlen (1776)&lt;br /&gt;
* Wilhelm Immenkampf, Führer K. Dolberg (1776)&lt;br /&gt;
* Matthias Thüer, Führer K. Vorhelm (1776)&lt;br /&gt;
* Albert Damm, substit. Führer K. Wallstette (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Anton Stoltze, Bürgermeister zu Ahlen (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Caspar Steinbicker, Bürgermeister zu Ahlen (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Herm. Bömer, Secretarius (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gogericht Beckum====&lt;br /&gt;
* Herr Ferdinand Albrecht Reine, J.U.D., Richter und Gograf,   auch Syndicus der Stadt Münster (1776)&lt;br /&gt;
* Detmar August Happe, Gerichtsschreib. (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Engelbert Farwick, Fiscus (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Gerhard Westphalen, substituirter Fiscus und Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Franz Anton Fischer, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Jacob Molle, Gerichtsdiener (1776)&lt;br /&gt;
* Peter Göcke, Gerichtsfrohne (1776)&lt;br /&gt;
* N. Sterenberg, Führer zu Vellern (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Bern. Henrich Koberg, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
* N. Nettersheim, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
* Detmar Happe, Secretarius (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gogericht Wolbeck====&lt;br /&gt;
* Herr Theodor Herman Oistendorf, Richter der Stadt Telgte und Gograf  zu Wolbeck (1776)&lt;br /&gt;
* Henrich Anton Schunicht, Gerichtsschreiber zu Wolbeck (1776)&lt;br /&gt;
* Godf. Ferd. Anton Langen, adjungirter Gerichtsschreiber zu Wolbeck und Sendenhorst (1776)&lt;br /&gt;
* Franz Arnold Langen, Procurator Fiscalis zu Wolbeck, Sendenhorst und Telgte (1776)&lt;br /&gt;
* N. Höer, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Joseph Barwasser, Gerichtsdiener (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Diderich Hoppenberg, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Henr. Bueren, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gericht Telgte====&lt;br /&gt;
* Herr Theodor Herman Oistendorf, Richter der Stadt Telgte (1776)&lt;br /&gt;
* Franz Leopold Schultz (Gerichtsschreiber?) (1776)&lt;br /&gt;
* Franz Arnold Langen, Procurator Fisci (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Henr. Anton Micheel, Procurator, auch Stadtsecretarius (1776)&lt;br /&gt;
* Joseph Barwasser, Gerichtsdiener (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Joseph Dahlmöller, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
* N. Geißler, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfahlgericht (außerhalb der Stadt) Münster====&lt;br /&gt;
* Herr Paul Alexander Schilgen, Richter (1776)&lt;br /&gt;
* Joseph Vogt, Gerichtsschreiber (1776)&lt;br /&gt;
* Wittib Besselmann, Vogtinne zwischen den Pfählen (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Joseph Fesser, Substit. (1776)&lt;br /&gt;
* Johan Georg Berlage, Marktvogt zu Greven (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freyherrl. Droste-Vischeringsche Gerichtsbarkeit===&lt;br /&gt;
====Herrlichkeit Ostbevern====&lt;br /&gt;
* Herr Diderich Ferdin. Gröninger, Richter, auch Hochfürstl. Hofrath (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Bernard Schnitker, Gerichtsschreiber und herrschaftlicher Verwalter (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Bernard Schultze, Fiscal. (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Johann Henrich Inkrott, Führer (1776)&lt;br /&gt;
* Jürgen Meckel, Gerichtsvogt (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Archiv=====&lt;br /&gt;
* Archiv Darfeld (Gemeinde Rosendahl), Bestand B II [[Haus Bevern]]: Der Urkundenbestand hat offenbar durch Plünderung Verluste erlitten. 1975 tauchten 46 Urkunden aus den Jahren 1294-1670 in Dortmund auf. Übersicht: ca. 600 Urkunden (ab 1295); rund 20 lfm. Akten (15.-19. Jhdt.). Darin Jurisdiktion des Hauses Bevern und der Herrlichkeit   Ostbevern. Findbuch 18. Jhdt., doch alte Ordnung zerstört. Benutzung erfolgt über das Westfälische Archivamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Herrlichkeit Lüdickenbeck====&lt;br /&gt;
* Herr Diderich Ferdin. Gröninger, Richter (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Bernard Beckmann, Gerichtsschreiber und Verwalter der herrschaftlichen Güter (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Privatgerichte===&lt;br /&gt;
====Gericht Heesen====&lt;br /&gt;
* Herr Theodor Adolph Elverfeldt, Richter (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Herm. Böhmer, Gerichtsschr. (1776)&lt;br /&gt;
* Adolph Ferdinand de Witte. Procurator Fiscalis (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Bernd Kniper, Gerichtsdiener. (1776)&lt;br /&gt;
* Christoph Kolck, Führer (1776)&lt;br /&gt;
* Christian Kemper, Substit. (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gericht (Dren-) Steinfort ====&lt;br /&gt;
* Herr Theodor Adolph Elverfeldt, Richter (1776)&lt;br /&gt;
* Joseph Obermeier, Gerichtsschr. (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Bern. Samson. Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
* Henrich Hüls, Gerichtsdiener. (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Archiv=====&lt;br /&gt;
* Archiv Drensteinfurt, Bestand &amp;quot;Altes Archiv&amp;quot;, darin: Gerichtsbarkeit zu Drensteinfurt. Findbuch P 46 bis P 46/11. Benutzung erfolgt über das Westfälische Archivamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Domkapitularische Jurisdiction===&lt;br /&gt;
===Amt Wolbeck===&lt;br /&gt;
====Gogericht Backenfeld====&lt;br /&gt;
* Herr Paul Franz Ludolph Kerkerinck, J.U.D., Gograf  und Domkapitularischer Secretarius (1776)&lt;br /&gt;
* Goswin Lohkampf, Gerichtsschreiber , auch Domkapitularischer Unterwerkmeister und Camerarius(1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Henrich Gendt, Substit. (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Gerhard Deiters, Procurator, auch Kanzleyagent und Landsyndicus (1776)&lt;br /&gt;
* Bernard Augustin Busch, Procurator, auch Amtmann der Universität (1776)&lt;br /&gt;
* Ferdinand Joseph Trost, Procurator, Fiscus (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* N.B.: Unter diesem Gogericht gehören nachbenannte Kirchspiele: Albachten, Amelsbüren, Angelmodde, Bösensel, Hiltrup, Lamberti, St. Mauritz, Roxel, Ueberwasser (1776).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Archiv=====&lt;br /&gt;
* Archiv Hülshoff (Archivdepot Cappenberg), Bestand, darin: Gogericht Bakenfeld: Prozesse. Findbuch P 93 bis P 93/2. Benutzung erfolgt über das Westfälische Archivamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gogericht Meest====&lt;br /&gt;
* Herr Johann Christoph Osthoff, Gograf  der Kirchspiele Greven, Gimbte und Nordwalde (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Christian Werlein, Gerichtsschreiber (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Paul Franz Ludolph Kerkerinck, J.U.D., Gograf  und Domkapitularischer Secretarius (1776)&lt;br /&gt;
* Goswin Lohkampf, Gerichtsschreiber (1776)&lt;br /&gt;
* J. H. Gendt, Substit. (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Bernard Augustin Busch, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Christoph Bernhard Micheel (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Henrich Sutbeck (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gogericht Telgte====&lt;br /&gt;
* Herr Johann Christoph Oesthoff, J.U.D., Gograf  (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Christian Werlein, Gerichtsschreiber (1776)&lt;br /&gt;
* Ferdinand Joseph Trost, Procurator, Fiscus (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Henrich Meyer, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Ferdinand Joseph Schlade, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Unter diesem Gogericht gehören die Kirchspiele Telgte, Handrup, Westbevern, Everswinkel und Alverskirchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gogericht Senden====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Herr Johann Christoph Oesthoff, J.U.D., Gograf  (1776)&lt;br /&gt;
* Christoph Bernhard Micheel, Gerichtsschreiber (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Wilhelm Nahmen, Procurator, Fiscus (1776)&lt;br /&gt;
* Ferdinand Panhof, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Bernard Edmund Aulike, Procurator, auch Notarius beym Officialatgericht (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Historische Besetzung =====&lt;br /&gt;
* Andreas von der Hege (Sohn von Drees von der Hege oo Elseke von Ascheberg), 1354-1375 Gogreve zu Senden und 1383 zusammen mit Lüdeke Hake Drost des Niederstiftes Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Zuständigkeit=====&lt;br /&gt;
* Hierunter gehöret das Dorf und Kirchspiel Senden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Gerichtsarchive im Amt Horstmar=====&lt;br /&gt;
* Staatsarchiv Münster (StA MS), Bestand Fürstbistum Münster, Gerichte, darin: Pfahlgericht Münster, Stadt- und Gogerichte Ahlen und Beckum, Gogericht Sendenhorst, Stadtgericht Telgte, Gericht Wolbeck, Privatgerichte Drensteinfurt, Heessen und Ostbevern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Provinzialrecht====&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/finde/langDatensatz.php?urlID=16&amp;amp;url_tabelle=tab_projekt  Gesetzessammlung von 1359-1811 des ehemaligen Fürstbistums Münster]&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/txt/normal/txt310.pdf Startseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Einteilung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchspiele im Amt Wolbeck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Gerichtsbezirke ===&lt;br /&gt;
Im Amte Wolbeck waren:&lt;br /&gt;
* a. fürstliche:&lt;br /&gt;
** 1. Das Pfahlgericht, &#039;&#039;&#039;&amp;quot;judicium intra palos&amp;quot;&#039;&#039;&#039; , rund um die Stadt Münster im Rayon der Festungswerke: es wurde so genannt, weil es durch gesetzte Pfähle vom Gogericht Bakenfeld gesondert wurde. Dieses Gericht ist erst unter dem Fürsten Christoph Bernard von Galen entstanden, welcher im Jahre 1663 sich diesen Distrikt vom Domkapitel aus dessen Gogericht Bakenfeld abtreten ließ, um in Hinsicht der neu angelegten Festungswerke freie Hand zu haben. Er gab dagegen dem Domkapitel das Gogericht Senden, dessen Abtretung er von der Stadt Münster nach deren Unterwerfung erlangt hatte.&lt;br /&gt;
** 2. Stadt- und Gogericht Ahlen,&lt;br /&gt;
** 3. Stadt- und Gogericht Beckum,&lt;br /&gt;
** 4. Stadtgericht Telgte,&lt;br /&gt;
** 5. Gericht Sendenhorst,&lt;br /&gt;
** 6. Gericht Wolbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* b. Private:&lt;br /&gt;
** 7. Gogericht Bakenfeld,&lt;br /&gt;
** 8. Gogericht Senden,&lt;br /&gt;
** 9. Gogericht Meest,&lt;br /&gt;
** 10. Gogericht Telgte,&lt;br /&gt;
** 11. Gericht Drensteinfurt,&lt;br /&gt;
** 12. Gericht Heessen,&lt;br /&gt;
** 13. Gericht Lüdickenbeck,&lt;br /&gt;
** 14. Gericht Ostbevern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Freigerichtsbarkeit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gogerichtsbarkeit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amtsverwaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Drosten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsrentmeister====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Bild:Karte_Kreis_Recklinghausen.png]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchspiele und ihre Bauerschaften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Einteilung == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archidiakonate ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- oder stattdessen: --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Kirchliche Zugehörigkeit === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenerfassung von Kirchenbüchern===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv==&lt;br /&gt;
* Staatsarchiv Münster (StA MS), Bestand: Fürstbistum Münster, Ämter. Findbuch A 83 X mit Index, 350 Akten&lt;br /&gt;
* (StA MS), Bestand Fst. Rheina - Wolbeck&lt;br /&gt;
* Archiv Lembeck (Dorsten-Lembeck), Bestand Wolbeck Wo, darin Drostenamt Wolbeck (17.-18. Jhdt.) Findbuch P 104/12. Benutzung erfolgt über das Westfälische Archivamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bibliografie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===Besitzwechsel===&lt;br /&gt;
* 1802 nimmt der Herzog [[von Looz-Corswaren]] den größten Teil der vormals hochstift-münsterschen [[Amt Rheine|Ämter Rheine]]  und [[Amt Wolbeck|Wolbeck]] als nunmehriges [[Fürstentum Rheina-Wolbeck]] in Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Internetlinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Webgeschichte: http://www.his-data.de/territor/d/reich1/kreise/westfalen/muenster,bt/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschichtsportal Westfalen: http://www.westfaelische-geschichte.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Amt im Fürstbistum Münster}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Amt im Fürstbistum Münster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Amt_Wolbeck&amp;diff=200873</id>
		<title>Amt Wolbeck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Amt_Wolbeck&amp;diff=200873"/>
		<updated>2006-12-31T12:06:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Archiv */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Historische Hierarchie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Regional]] &amp;gt; [[Historische deutsche Staaten]] &amp;gt; [[Fürstbistum Münster]] &amp;gt; [[Amt im Fürstbistum Münster]] &amp;gt; Amt Wolbeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung == &lt;br /&gt;
[[Bild:Amt_Wolbeck.jpg|thumb|850px|center|Übersichtskarte des Amtes Wolbeck aus dem &amp;quot;Theatrum orbis terrarum, sive, Atlas novus&amp;quot; von Willem Janszoon und Joan Blaeu, erstellt 1645/1662.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das Amt Wolbeck war im Oberstift Münster flächenmäßig das größte Amt und besaß wohl auch die größte Einwohnerzahl. Es umfaßte 40 Pfarreien, darunter die Aegidii-. Ludgeri-. Martini- und Dompfarrei, die sich lediglich über Teile der Stadt Münster erstreckten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zu Ahlen gab es mit St. Marien und St. Bartholomäus zwei Pfarreien, zu denen auch Landgemeinden (Kirchspiele) gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im ganzen Amt gab es lediglich zwei Patrimonialgerichte. Die Besitzer des Hauses Bevern besaßen die Gerichtsbarkeit über das ganze Kirchspiel Ostbevern, die des Hauses Heessen dagegen über das gleichnamige Kirchspiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der etwas größeren nördlichen Teil, bestand aus den Gogerichten, die dem münsterischen Domkapitel gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der etwas kleinere südlichen Teil setzte sich aus den fürstlichen Gerichten Ahlen, Beckum, Sendcnhorst und Wolbeck zusammen. In den fürstlichen Gerichten waren die Gografen zugleich auch die Richter der gleichnamigen Städte. Zu Beckum gehörte das Kirchspiel Vellern, zu Ahlen gehörten noch die Kirchspiele Dolbcrg, Vorhelm und Walstedde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Sendenhorster Richter war auch für die Kirchspiele Albersloh, Drensteinfurt (ohne die Freiheit), Hoetmar und Rinkerode zuständig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Ort Drensteinfurt besaß eine eigene Gerichtsbarkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das münsterische Gericht Wolbeck erstreckte sich lediglich über den gleichnamigen Ort wie auch über die im Amt Werne gelegene Osterbauerschaft des Kirchspiels Ascheberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die rund um die Stadt Münster gelegenen Gogerichte gehörten dem Domkapitel. Das größte war das Gogericht zum Bakenfeld, zu dem die Landgemeinden der stadtmünsterischen Kirchspiele Liebfrauen, St. Lamberti und St. Mauritz wie auch die Kirchspiele Albachtcn, Amelsbüren, Angelmoddc, Bösensell, Hiltrup und Roxel gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Gogericht zur Meest erstreckte sich über die Kirchspiele Altenberge, Gimbte, Greven, Nienbcrge und Nordwalde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Gogericht Telgte umfaßte die Kirchspiele Alverskirchen, Everswinkel, Handorf, Telgte (ohne die Stadt, die über einen eigenen Richter verfugte) und Westbevern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zum Gogericht Senden gehörten lediglich das gleichnamige Kirchspiel und die kleine Pfarrei Venne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besitzer===&lt;br /&gt;
* Fürstbistum Münster bis 1802.&lt;br /&gt;
* 1803 kam der größte Teil des Amtes Wolbeck als [[Erbfürstentum Münster]] an das [[Königreich Preußen]], ein kleiner Teil an den Herzog [[von Looz-Corswaren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amtsverwaltung ===&lt;br /&gt;
===Hochstift Münsterische Beamte===&lt;br /&gt;
und Gerichte auf dem Lande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Drosten====&lt;br /&gt;
* Familie von Merfeld zu Lembeck (seit 1529)&lt;br /&gt;
* S.T. Herr Clement Graf von Merveldt, Amtsdroste (1776)&lt;br /&gt;
* Herr August Ferdinand Graf von Merveldt, Adjunct. (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsrentmeister====&lt;br /&gt;
* Herr Franz Friderich Geisberg, Amtsrenthmeister (1776).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Advocatus Fisci====&lt;br /&gt;
* Herr B. Zumbrinck,  (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hochfürstliche Amtsbediente====&lt;br /&gt;
* Herr Jodocus Schiller, Hofvogt zu Münster (1776)&lt;br /&gt;
* Bernard Osterling, Haus- und Amtsvogt zu Wolbeck (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Diderich Hillebrand, Kammervogt zu Telgte (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Henrich Dawes, Fußknecht (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Clemens August Elberfeld, Oberholzförster und Oberjäger (1776)&lt;br /&gt;
Johann Georg Schreiner, Holzknecht (1776)&lt;br /&gt;
Johann Bernard Schlautmann, Holzknecht der Hoetmar Mark (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gerichte ===&lt;br /&gt;
====Gogericht Sendenhorst====&lt;br /&gt;
* Herr Joseph Ernst Boichorst, J.U.D., Richter und Gograf  (1776)&lt;br /&gt;
* Henrich Anton Schunicht, Gerichtsschreiber (1776)&lt;br /&gt;
* Godf. Ferdin. Anton Langen, adjungirter Gerichtsschreiber zu Sendenhorst und Wolbeck (1776)&lt;br /&gt;
* Franz Arnold Langen, Procurator Fiscalis (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Jobst Henrich Daffhues, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Gerhard Henrich Bonse, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Henrich Bücker, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
* Anton Kersten, Führer (1776)&lt;br /&gt;
* Ferdinand Laes, Substitut (1776)&lt;br /&gt;
* Vertram Bülte, Gerichtsdiener (1776)&lt;br /&gt;
* Jobst Henrich Geister, Vogt (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gogericht Ahlen====&lt;br /&gt;
* Herr Joseph Ernst Boichorst, J.U.D., Richter und Gograf  der Stadt und Gogericht Ahlen (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Hermann Bömer, Gerichtsschreiber und Secretarius der Stadt Ahlen (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Engelbert Farwick, Procurator Fiscalis (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Wilhelm von Minden, Procurator und substituirter Fiscus (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Frid, Simon Hoxar, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Adolph Ferd. Witte, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Hermann Haswig, Gerichtsdiener (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Henr. Ostermann, Gerichtsvogt zu Alt- und Neu- Ahlen und Dolberg (1776)&lt;br /&gt;
* Diderich Ostermann, Gerichtsvogt zu Vorhelm und Wallstette (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Hermann Schmitz, Führer von Alt Ahlen und Wallstette (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Lücke, Führer K. Neu Ahlen (1776)&lt;br /&gt;
* Wilhelm Immenkampf, Führer K. Dolberg (1776)&lt;br /&gt;
* Matthias Thüer, Führer K. Vorhelm (1776)&lt;br /&gt;
* Albert Damm, substit. Führer K. Wallstette (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Anton Stoltze, Bürgermeister zu Ahlen (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Caspar Steinbicker, Bürgermeister zu Ahlen (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Herm. Bömer, Secretarius (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gogericht Beckum====&lt;br /&gt;
* Herr Ferdinand Albrecht Reine, J.U.D., Richter und Gograf,   auch Syndicus der Stadt Münster (1776)&lt;br /&gt;
* Detmar August Happe, Gerichtsschreib. (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Engelbert Farwick, Fiscus (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Gerhard Westphalen, substituirter Fiscus und Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Franz Anton Fischer, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Jacob Molle, Gerichtsdiener (1776)&lt;br /&gt;
* Peter Göcke, Gerichtsfrohne (1776)&lt;br /&gt;
* N. Sterenberg, Führer zu Vellern (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Bern. Henrich Koberg, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
* N. Nettersheim, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
* Detmar Happe, Secretarius (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gogericht Wolbeck====&lt;br /&gt;
* Herr Theodor Herman Oistendorf, Richter der Stadt Telgte und Gograf  zu Wolbeck (1776)&lt;br /&gt;
* Henrich Anton Schunicht, Gerichtsschreiber zu Wolbeck (1776)&lt;br /&gt;
* Godf. Ferd. Anton Langen, adjungirter Gerichtsschreiber zu Wolbeck und Sendenhorst (1776)&lt;br /&gt;
* Franz Arnold Langen, Procurator Fiscalis zu Wolbeck, Sendenhorst und Telgte (1776)&lt;br /&gt;
* N. Höer, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Joseph Barwasser, Gerichtsdiener (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Diderich Hoppenberg, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Henr. Bueren, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gericht Telgte====&lt;br /&gt;
* Herr Theodor Herman Oistendorf, Richter der Stadt Telgte (1776)&lt;br /&gt;
* Franz Leopold Schultz (Gerichtsschreiber?) (1776)&lt;br /&gt;
* Franz Arnold Langen, Procurator Fisci (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Henr. Anton Micheel, Procurator, auch Stadtsecretarius (1776)&lt;br /&gt;
* Joseph Barwasser, Gerichtsdiener (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Joseph Dahlmöller, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
* N. Geißler, Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfahlgericht (außerhalb der Stadt) Münster====&lt;br /&gt;
* Herr Paul Alexander Schilgen, Richter (1776)&lt;br /&gt;
* Joseph Vogt, Gerichtsschreiber (1776)&lt;br /&gt;
* Wittib Besselmann, Vogtinne zwischen den Pfählen (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Joseph Fesser, Substit. (1776)&lt;br /&gt;
* Johan Georg Berlage, Marktvogt zu Greven (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freyherrl. Droste-Vischeringsche Gerichtsbarkeit===&lt;br /&gt;
====Herrlichkeit Ostbevern====&lt;br /&gt;
* Herr Diderich Ferdin. Gröninger, Richter, auch Hochfürstl. Hofrath (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Bernard Schnitker, Gerichtsschreiber und herrschaftlicher Verwalter (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Bernard Schultze, Fiscal. (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Johann Henrich Inkrott, Führer (1776)&lt;br /&gt;
* Jürgen Meckel, Gerichtsvogt (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Archiv=====&lt;br /&gt;
* Archiv Darfeld (Gemeinde Rosendahl), Bestand B II [[Haus Bevern]]: Der Urkundenbestand hat offenbar durch Plünderung Verluste erlitten. 1975 tauchten 46 Urkunden aus den Jahren 1294-1670 in Dortmund auf. Übersicht: ca. 600 Urkunden (ab 1295); rund 20 lfm. Akten (15.-19. Jhdt.). Darin Jurisdiktion des Hauses Bevern und der Herrlichkeit   Ostbevern. Findbuch 18. Jhdt., doch alte Ordnung zerstört. Benutzung erfolgt über das Westfälische Archivamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Herrlichkeit Lüdickenbeck====&lt;br /&gt;
* Herr Diderich Ferdin. Gröninger, Richter (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Bernard Beckmann, Gerichtsschreiber und Verwalter der herrschaftlichen Güter (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Privatgerichte===&lt;br /&gt;
====Gericht Heesen====&lt;br /&gt;
* Herr Theodor Adolph Elverfeldt, Richter (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Herm. Böhmer, Gerichtsschr. (1776)&lt;br /&gt;
* Adolph Ferdinand de Witte. Procurator Fiscalis (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Bernd Kniper, Gerichtsdiener. (1776)&lt;br /&gt;
* Christoph Kolck, Führer (1776)&lt;br /&gt;
* Christian Kemper, Substit. (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gericht (Dren-) Steinfort ====&lt;br /&gt;
* Herr Theodor Adolph Elverfeldt, Richter (1776)&lt;br /&gt;
* Joseph Obermeier, Gerichtsschr. (1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Bern. Samson. Bürgermeister (1776)&lt;br /&gt;
* Henrich Hüls, Gerichtsdiener. (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Archiv=====&lt;br /&gt;
* Archiv Drensteinfurt, Bestand &amp;quot;Altes Archiv&amp;quot;, darin: Gerichtsbarkeit zu Drensteinfurt. Findbuch P 46 bis P 46/11. Benutzung erfolgt über das Westfälische Archivamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Domkapitularische Jurisdiction===&lt;br /&gt;
===Amt Wolbeck===&lt;br /&gt;
====Gogericht Backenfeld====&lt;br /&gt;
* Herr Paul Franz Ludolph Kerkerinck, J.U.D., Gograf  und Domkapitularischer Secretarius (1776)&lt;br /&gt;
* Goswin Lohkampf, Gerichtsschreiber , auch Domkapitularischer Unterwerkmeister und Camerarius(1776)&lt;br /&gt;
* Joh. Henrich Gendt, Substit. (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Gerhard Deiters, Procurator, auch Kanzleyagent und Landsyndicus (1776)&lt;br /&gt;
* Bernard Augustin Busch, Procurator, auch Amtmann der Universität (1776)&lt;br /&gt;
* Ferdinand Joseph Trost, Procurator, Fiscus (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* N.B.: Unter diesem Gogericht gehören nachbenannte Kirchspiele: Albachten, Amelsbüren, Angelmodde, Bösensel, Hiltrup, Lamberti, St. Mauritz, Roxel, Ueberwasser (1776).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Archiv=====&lt;br /&gt;
* Archiv Hülshoff (Archivdepot Cappenberg), Bestand, darin: Gogericht Bakenfeld: Prozesse. Findbuch P 93 bis P 93/2. Benutzung erfolgt über das Westfälische Archivamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gogericht Meest====&lt;br /&gt;
* Herr Johann Christoph Osthoff, Gograf  der Kirchspiele Greven, Gimbte und Nordwalde (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Christian Werlein, Gerichtsschreiber (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Paul Franz Ludolph Kerkerinck, J.U.D., Gograf  und Domkapitularischer Secretarius (1776)&lt;br /&gt;
* Goswin Lohkampf, Gerichtsschreiber (1776)&lt;br /&gt;
* J. H. Gendt, Substit. (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Bernard Augustin Busch, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Christoph Bernhard Micheel (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Henrich Sutbeck (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gogericht Telgte====&lt;br /&gt;
* Herr Johann Christoph Oesthoff, J.U.D., Gograf  (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Christian Werlein, Gerichtsschreiber (1776)&lt;br /&gt;
* Ferdinand Joseph Trost, Procurator, Fiscus (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Henrich Meyer, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Ferdinand Joseph Schlade, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Unter diesem Gogericht gehören die Kirchspiele Telgte, Handrup, Westbevern, Everswinkel und Alverskirchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gogericht Senden====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Herr Johann Christoph Oesthoff, J.U.D., Gograf  (1776)&lt;br /&gt;
* Christoph Bernhard Micheel, Gerichtsschreiber (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Wilhelm Nahmen, Procurator, Fiscus (1776)&lt;br /&gt;
* Ferdinand Panhof, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Bernard Edmund Aulike, Procurator, auch Notarius beym Officialatgericht (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Historische Besetzung =====&lt;br /&gt;
* Andreas von der Hege (Sohn von Drees von der Hege oo Elseke von Ascheberg), 1354-1375 Gogreve zu Senden und 1383 zusammen mit Lüdeke Hake Drost des Niederstiftes Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Zuständigkeit=====&lt;br /&gt;
* Hierunter gehöret das Dorf und Kirchspiel Senden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Gerichtsarchive im Amt Horstmar=====&lt;br /&gt;
* Staatsarchiv Münster (STAM), Bestanmd Fürstbistum Münster, Gerichte, darin: Pfahlgericht Münster, Stadt- und Gogerichte Ahlen und Beckum, Gogericht Sendenhorst, Stadtgericht Telgte, Gericht Wolbeck, Privatgerichte Drensteinfurt, Heessen und Ostbevern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Provinzialrecht====&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/finde/langDatensatz.php?urlID=16&amp;amp;url_tabelle=tab_projekt  Gesetzessammlung von 1359-1811 des ehemaligen Fürstbistums Münster]&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/txt/normal/txt310.pdf Startseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Einteilung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchspiele im Amt Wolbeck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Gerichtsbezirke ===&lt;br /&gt;
Im Amte Wolbeck waren:&lt;br /&gt;
* a. fürstliche:&lt;br /&gt;
** 1. Das Pfahlgericht, &#039;&#039;&#039;&amp;quot;judicium intra palos&amp;quot;&#039;&#039;&#039; , rund um die Stadt Münster im Rayon der Festungswerke: es wurde so genannt, weil es durch gesetzte Pfähle vom Gogericht Bakenfeld gesondert wurde. Dieses Gericht ist erst unter dem Fürsten Christoph Bernard von Galen entstanden, welcher im Jahre 1663 sich diesen Distrikt vom Domkapitel aus dessen Gogericht Bakenfeld abtreten ließ, um in Hinsicht der neu angelegten Festungswerke freie Hand zu haben. Er gab dagegen dem Domkapitel das Gogericht Senden, dessen Abtretung er von der Stadt Münster nach deren Unterwerfung erlangt hatte.&lt;br /&gt;
** 2. Stadt- und Gogericht Ahlen,&lt;br /&gt;
** 3. Stadt- und Gogericht Beckum,&lt;br /&gt;
** 4. Stadtgericht Telgte,&lt;br /&gt;
** 5. Gericht Sendenhorst,&lt;br /&gt;
** 6. Gericht Wolbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* b. Private:&lt;br /&gt;
** 7. Gogericht Bakenfeld,&lt;br /&gt;
** 8. Gogericht Senden,&lt;br /&gt;
** 9. Gogericht Meest,&lt;br /&gt;
** 10. Gogericht Telgte,&lt;br /&gt;
** 11. Gericht Drensteinfurt,&lt;br /&gt;
** 12. Gericht Heessen,&lt;br /&gt;
** 13. Gericht Lüdickenbeck,&lt;br /&gt;
** 14. Gericht Ostbevern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Freigerichtsbarkeit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gogerichtsbarkeit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amtsverwaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Drosten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsrentmeister====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Bild:Karte_Kreis_Recklinghausen.png]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchspiele und ihre Bauerschaften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Einteilung == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archidiakonate ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- oder stattdessen: --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Kirchliche Zugehörigkeit === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenerfassung von Kirchenbüchern===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv==&lt;br /&gt;
* Staatsarchiv Münster (StA MS), Bestand: Fürstbistum Münster, Ämter. Findbuch A 83 X mit Index, 350 Akten&lt;br /&gt;
* (StA MS), Bestand Fst. Rheina - Wolbeck&lt;br /&gt;
* Archiv Lembeck (Dorsten-Lembeck), Bestand Wolbeck Wo, darin Drostenamt Wolbeck (17.-18. Jhdt.) Findbuch P 104/12. Benutzung erfolgt über das Westfälische Archivamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bibliografie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===Besitzwechsel===&lt;br /&gt;
* 1802 nimmt der Herzog [[von Looz-Corswaren]] den größten Teil der vormals hochstift-münsterschen [[Amt Rheine|Ämter Rheine]]  und [[Amt Wolbeck|Wolbeck]] als nunmehriges [[Fürstentum Rheina-Wolbeck]] in Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Internetlinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Webgeschichte: http://www.his-data.de/territor/d/reich1/kreise/westfalen/muenster,bt/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschichtsportal Westfalen: http://www.westfaelische-geschichte.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Amt im Fürstbistum Münster}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Amt im Fürstbistum Münster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200872</id>
		<title>Status animarum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200872"/>
		<updated>2006-12-31T12:03:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Fürstbistum Münster */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriffserläuterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;[[Kirchenbuch#Das Rituale Romanum|Rituale Romanum]]&#039;&#039;&#039; wurde die Art und Weise, wie das &#039;&#039;&#039;Liber status animarum&#039;&#039;&#039; (lat. wörtlich: Buch vom Zustand/Bestand der Lebenden) zu führen sei, vorgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überlieferungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung dieser Verzeichnisse war mit großem Aufwand verbunden. Tatsächlich wurden sie von den Geistlichen in sehr unterschiedlicher Intensität und Qualität angelegt. Auch die Überlieferung ist regional äußerst unterschiedlich. Dabei ist nicht einmal die Bezeichnung der Bücher einheitlich und man erkennt den gemeinsamen Ursprung am ehesten an ihrem Inhalt, wenngleich auch die im &#039;&#039;Rituale Romanum&#039;&#039; vorgeschriebene Form selten streng eingehalten wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind u.a. folgende Titel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cathalogus Parochianos]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus accolarum]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus incolarum]]&lt;br /&gt;
* Status animarum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Catalogus communicantium]] kann dabei sowohl als Vorläufer als auch als parallele Erscheinung betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend sollen Beispiele und Sonderfälle genannt werden: (bitte um Ergänzungen, möglichst mit Quellenangabe --[[Benutzer:ML_Carl|ML Carl]] 21:50, 18. Jun 2005 (CEST))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzogtum Limburg (heute: Deutschsprachiges Belgien) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Montzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemmenich 1709 Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 1, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 64/1999, S. 21 ff. &lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 2, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 65/1999, S. 74 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Walhorn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lontzen (1704, 1740, 1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Raeren/Neudorf: Cathalogus Parochianus, 1693&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* MENNICKEN, Ralph, Pfarrer Großmeyer und die Raerener; Soziale Strukturen eines rheinisch-maasländischen Töpferdorfes am Ende des 17. Jahrhunderts, Raeren, 2000.&lt;br /&gt;
* SCHWARTZENBERG, Johann Wilhelm, Einwohnerverzeichnis von Raeren und Neudorf, Aufgestellt im Juni 1693 von Pfarrer Peter Jacob Großmeyer, in: Mitteilungen der WGfF, 65/1977 (Band 28), Heft 1 (S. 9-12), Heft 2 (S. 47-50), Heft 4 (S. 102-107).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Internetbearbeitungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* CARL, Marie-Luise http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~mlcarl/Qu/Bank_Walhorn/Raeren_1693.htm (vollständige quellenkritische Neubearbeitung, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
* HEICKE, Jochem http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~heicke/RAEREN/Cathalogus (auf der Basis der Transkriptionen von Ralph Mennicken, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Walhorn (1740, 1745, 1764, 1765, 1768, 1769, 1770, 1773, 1779, 1784):&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen (für 1740 mit Ergänzungen aus 1765):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 72/2003, S. 20-46 (Teil 1).&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, Teil 2: Astenet - Merols - Rabothrath, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 73/2003, S. 56-93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Fürstbistum Münster]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der lokalhistorische Hintergrund ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit dem lateinischen Ausdruck Status animarum („Stand der Seelen&amp;quot;) bezeichnete man im 17. und 18. Jahrhundert Einwohnerverzeichnisse für kirchliche Zwecke. Neben den Tauf-, Heirats- und Sterbebüchern sollten die auf deutsch auch „Seelenregister&amp;quot; genannten Listen den einzelnen Pfarrern und darüber hinaus den Bischöfen dabei helfen, einen genauen Überblick über das religiöse Leben der ihnen anvertrauten Gläubigen zu behalten. Heute stoßen diese frühen Volkszählungen vor allem bei Familienforschern auf großes Interesse, da sie die spärlichen Daten der Kirchenbücher vielfach wesentlich ergänzen können. Aber auch für die Bevölkerungs- ­und die Kirchengeschichte sind sie von unersetzlichem Wert.&lt;br /&gt;
Die meisten Seelenregister entstanden nicht auf Initiative einzelner Pfarrer, sondern auf Weisung der Kirchenleitung.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt; (entnommen aus: KOCK, Ludger, und SIEVE, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (i.O.)]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Status animarum von 1703 =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Im Sommer 1703 besuchte der geistliche Kommissar Dr. Johann Caspar Bordewick im Auftrag des Bischofs von Münster die Dekanate Vechta und Cloppenburg. Bordewick sammelte von den Pfarrern aller 27 Kirchspiele der beiden Dekanate genaue Aufzeichnungen über ihre Gemeinden ein. Die Akten dieser Visitation werden heute im Offizialatsarchiv Vechta verwahrt. Darunter finden sich auch ausführliche Seelenregister von elf Kirchspielen. Sie alle weisen dieselbe Gliederung auf: Während links die Familien- oder Hausnamen sowie die Namen der einzelnen zum Haushalt gehörigen Personen aufgelistet sind, folgen rechts die Angaben zum Alter und zum religiösen Leben jeder Person, das heißt, ob sie gefirmt ist, ob sie gebeichtet und die Kommunion empfangen hat und ob sie über die Heilsmittel (Sakramente) und die Glaubenslehre unterrichtet ist. Im einzelnen handelt es sich um die Listen der Kirchspiele Steinfeld, Lohne, Vestrup, Bakum, Vechta, Oythe, Langförden, Emstek, Cappeln, Lindern und Essen. Außerdem liegt das Fragment eines Seelenregisters des Kirchspiels Visbek vor.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt; (entnommen aus: KOCK, Ludger, und SIEVE, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (i.O.)]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Status animarum von 1749/50 =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Am 3. Oktober 1749 befahl Fürstbischof Clemens August [Anmerkung: der Kölner Erzbischof] seiner Geistlichkeit, streng gegen einen Missstand vorzugehen: das Zusammenleben nicht verheirateter oder verlobter Personen vor der (kirchlichen) Trauung. Auf der Synode des Bistums Münster im gleichen Monat wurde dazu beschlossen, ein &#039;&#039;Verzeichnis der Seelen&#039;&#039; (lat. &#039;&#039;&#039;Status animarum&#039;&#039;&#039;) für alle Orte des Hochstiftes Münster aufzustellen. Aus diesem sollte u.a. zu ersehen sein, wer mit wem zusammenlebt. Dieser Auftrag richtete sich an alle Ortspfarrer, die dieses als mühevolle, aufwendige Arbeit erkannten und den Aufwand wohl nicht für gerechtfertigt hielten. Da also keine Verzeichnisse erstellt wurden, erließ der Generalvikar Franz Egon von Fürstenberg am 26. November 1749 ein Edikt, in dem er nochmals auf die Erstellung und Einsendung dieser Verzeichnisse an seine Behörde hinwies. Aber auch dieser Aufruf führte nicht zum gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: die Pfarrer murrten und wollten die Listen größtenteils nicht erstellen. Hieraufhin wurde am 3. Januar 1750 nochmals per Erlass die Aufstellung der Verzeichnisse verlangt und den Pfarrern Ruhe geboten. Jetzt erst machten sich die Pfarrer [...] an die Arbeit und schrieben das gewünschte Verzeichnis.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Forderung des Ediktes vom November, nunmehr jährlich ein solches Verzeichnis aufzustellen, wurde nur von sehr wenigen Pfarrern befolgt.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt; (Zitat aus: Herbert J. K. SÖTHE, Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel Embsdetten, Der Status animarum von 1749, Ottenstein, 1994.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Status animarum 1749/50 werden im Bistumsarchiv Münster unter den Signaturen GV Hs. 149, 150, 151 und 152 aufbewahrt. Der Band 151 umfasst im Wesentlichen das Niederstift, die restlichen das Oberstift Münster. Einzelne Exemplare sind jedoch außerhalb dieser zentralen Sammlung im Bestand GV jeweils unter den Orten zu finden, gelegentlich gibt es Vorkommen in den jeweiligen Pfarrarchiven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Status animarum war die erste Bevölkerungserfassung nach landesweit einheitlichen Vorgaben, die allerdings in den einzelnen Gemeinden in unterschiedlicher Qualität umgesetzt wurden. Trotzdem bietet er Hinweise zu fast allen Einwohnern, mit Alters- und Berufsangaben, gelegentlich auch Angaben zu Krankheiten oder Behinderungen. Durchgängig erscheinen Angaben zur Religions- bzw. Konfessionszugehörigkeit, manchmal werden auch die jüdischen Einwohner genannt, die andernorts schlicht weggelassen wurden. Mitunter erfährt man auch den Herkunftsort oder den derzeitigen Aufenthalt der aufgeführten Personen außerhalb des Ortes oder auch außer Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch ist der soziale Status der Bewohner mitunter nicht korrekt wiedergegeben. Um 1750 gibt es bereits nicht wenige Personen freien Standes, die als Pächter Güter bzw. Bauernhöfe bewirtschafteten. Die Altersangaben sind nicht selten ungenau (manchmal gibt es sogar Abweichungen bis ca. 20 Jahren!) und zudem wurde gelegentlich mal auf „5“ oder „0“ auf- bzw. abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Quelleneditionen und Bearbeitungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Ahaus (historisch)]] =====&lt;br /&gt;
* HÜSKEN, Judith, Der Status animarum von [[Stadtlohn]] 1749/50, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 49/1991, S. 7–154.&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar, und STRATMANN, Bodo, Status animarum von Dorsten - [[Lembeck]] 1749 und 1750, http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lemb-Statanim49-50.pdf (22.06.2005) (Anmerkung der Verfasser: Dies Verzeichnis wurde  durch Steuerlisten erweitert.).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar, und STRATMANN, Bodo, Cathalogus communicantum et non communicantum cum specificatione nominis et aetatis parochia Lipramstorffensis de anno 1749, http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lippramsdorf1749.pdf  (22.06.2005) (Anmerkung der Verfasser: Dieses Verzeichnis von Haltern - [[Lippramsdorf]] wurde mit den Eintragungen im  Kirchenbuch verglichen.).&lt;br /&gt;
* SÖNNERT, Ingrid, Von Bauersleuten, Spinnerinnen und Handwerkern, Die Bevölkerung von [[Raesfeld]], [[Erle]] und [[Homer]] 1498-1806, darin: Status animarum von Raesfeld, Erle und Homer, S. 84-140, Raesfeld, 1994 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Quellen zur Wirtschafts- und Bevölkerungsgeschichte des Westmünsterlandes 1693-1817, darin: Status animarum von [[Ottenstein]], S. 24-39 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Vreden]] im Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Vreden, 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Bocholt]] =====&lt;br /&gt;
* BÜRGER, Rudolf, Die Bevölkerung von Dorf und Kirchspiel [[Rhede (Kreis Borken)]] im Jahre 1749, Eine Auswertung des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Rhede (Kreis Borken), 1988.&lt;br /&gt;
* WEBER, Heinrich, und SCHRÖER, Reinhard, Status Animarum für Stadt und Kirchspiel [[Bocholt (Kreis Borken)]], aufgezeichnet von Johann Bernard Scotus Breving in den Jahren 1749 bis 1750, in: Unser Bocholt, 38/1987, Heft 2/3, S. 67-80, Heft 4, S. 81-96 / 39/1988, Heft 1, S. 17-32, Heft 2, S. 9-24, Heft 3, S. 33-48 / 40/1989, Heft 3, S. 33-48, Heft 4, S. 33-55 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Cloppenburg]], [[Amt Vechta]] =====&lt;br /&gt;
* HEITMANN, Clemens, Status animarum (Personenregister) von 1749 - 1750 der Kirchengemeinden [[Altenoythe]] ([[Bösel (bei Friesoythe)|Bösel]]) und  [[Markhausen]], (Ort?), 1985.&lt;br /&gt;
* KOCK, Ludger, und SIEVE, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (i.O.)]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.&lt;br /&gt;
* TEGENKAMP, Franz-Josef, Status animarum ecclesiae parochalis [[Bakumensis]] de anno 1703, 1984.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Dülmen]] =====&lt;br /&gt;
* GROßE GORGEMANN, Hans Joachim, Die Bevölkerung des Kirchspiels [[Buldern]] aus dem Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Hannover, 1989 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar, und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Incolarum 1749 für [[Haltern]] am See, http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Incolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar, und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Acolarum 1749 für [[Haltern]] am See,  http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Accolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Horstmar]] =====&lt;br /&gt;
* LACHENICHT, Gerhard, Bevölkerung und Sozialstruktur von [[Lette]] im Jahre 1749, Coesfeld, 1979 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* MAAS, Liesel, Die Bevölkerung des Dorfes [[Osterwick]] und seiner Bauernschaften im Jahre 1749, Auswertung und Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Coesfeld, 1981 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* REES, Max, Der Status Animarum von [[Langenhorst]] (1749), [[Ochtrup]] 1750 und [[Welbergen]] 1749, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 34-170.&lt;br /&gt;
* ROTERS, Dorothea, Der Status animarum des Jahres 1749 von [[Holtwick]], in: Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld, 19/1994, S. 35-66 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der Status animarum&amp;quot; des Kirchspiels [[Nienborg]] aus dem Jahre 1750, Quellenedition und sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Auswertung, Untersuchungen zur Größe und Struktur von Haus und Haushalt, Münster, 1982 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der &amp;quot;Status animarum&amp;quot; von [[Nienborg]], Eine &amp;quot;Volkszählung&amp;quot; aus dem Jahre 1750, in: Heimat- und Rathausspiegel, Informationsschrift der Verwaltung und der Heimatvereine, 23/1987, S. 781-820 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Meppen]] =====&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Meppen]], [[Haren]] und [[Haselünne]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 1), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Aschendorf]], [[Lathen]], [[Hümmling]] und im Patrimonialgericht [[Papenburg]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 2), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Rheine-Bevergern]] =====&lt;br /&gt;
* SÖTHE, Herbert J. K., Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel [[Emsdetten|Embsdetten]], Der Status animarum von 1749,  Ottenstein, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Kirchspielen [[Emsbüren]], [[Salzbergen]] und [[Schepsdorf (Lingen)|Schepsdorf]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 3), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Sassenberg]] =====&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, und SANNER, Liselotte, Status Animarum, Die Bevölkerung des Fürstbistums Münster im Jahre 1749 - Amt Sassenberg, Kirchspiel [[Warendorf]] St. Marien, Münster, 1995 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Stromberg]] =====&lt;br /&gt;
* Norbert Henkelmann / Jörg Wunschhofer (Hg.) &amp;lt;br/&amp;gt;Der Status Animarum des Amtes Stromberg von 1749/50 &amp;lt;br/&amp;gt;= Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster, Band 1, 2006 &amp;lt;br/&amp;gt;Gb. 24x17 cm. 544 S. [XVII + 526 S.]. 30 sw. Abb.; ISBN-10: 3-89534-651-9, ISBN-13: 978-3-89534-651-4 &amp;lt;br/&amp;gt;Der Band enthält die Orte: [[Diestedde]], [[Enniger]], [[Ennigerloh]], [[Herzfeld]], [[Liesborn]], [[Lippborg]], [[Oelde]], [[Ostenfelde]], [[Stromberg]], [[Sünninghausen]], [[Wadersloh]] und [[Westkirchen]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, Status Animarum des Kirchspiels Wadersloh von 1749 &amp;lt;br/&amp;gt;[[:Media:Status Wadersloh 1749 -Henkelmann-.pdf|Datei im PDF-Format]].&lt;br /&gt;
* STUTENKEMPER, Egon, Hier sin ick to Hous. [[Enniger]] 1987 (darin S. 161–175: Status animarum von Enniger).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Werne]] =====&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Werne]] 1749/50, Der Status Animarum, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 55/1997, S. 7–145.&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Der Status Animarum von [[Altlünen]] 1749, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 7–33.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Wolbeck]] =====&lt;br /&gt;
* ESTER, Matthias M., und JARREN, Volker, Das Kirchspiel [[Hiltrup]] um 1750, Edition und Auswertung des status animarum von 1749 und  weiterer Quellen zur Sozialgeschichte, Bielefeld, 1997 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Status Parochiae Alverskerkensis, Bestand der Pfarrei von [[Alverskirchen]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Hermannus Dinckelkamp, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Bevölkerungsverzeichnis des Dorfes und des Kirchspiels [[Everswinkel]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Theodor Herman Wetzeler, Everswinkel, 1992 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Kirchspiel und Dorf [[Everswinkel]] im Jahre 1749. Auswertung des Status animarum des Pastors Theod. Herm. Wetzeler, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster [http://www.status-animarum.de/ www.status-animarum.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quellengattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinischer Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200848</id>
		<title>Status animarum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200848"/>
		<updated>2006-12-31T11:29:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Quelleneditionen und Bearbeitungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriffserläuterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;[[Kirchenbuch#Das Rituale Romanum|Rituale Romanum]]&#039;&#039;&#039; wurde die Art und Weise, wie das &#039;&#039;&#039;Liber status animarum&#039;&#039;&#039; (lat. wörtlich: Buch vom Zustand/Bestand der Lebenden) zu führen sei, vorgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überlieferungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung dieser Verzeichnisse war mit großem Aufwand verbunden. Tatsächlich wurden sie von den Geistlichen in sehr unterschiedlicher Intensität und Qualität angelegt. Auch die Überlieferung ist regional äußerst unterschiedlich. Dabei ist nicht einmal die Bezeichnung der Bücher einheitlich und man erkennt den gemeinsamen Ursprung am ehesten an ihrem Inhalt, wenngleich auch die im &#039;&#039;Rituale Romanum&#039;&#039; vorgeschriebene Form selten streng eingehalten wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind u.a. folgende Titel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cathalogus Parochianos]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus accolarum]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus incolarum]]&lt;br /&gt;
* Status animarum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Catalogus communicantium]] kann dabei sowohl als Vorläufer als auch als parallele Erscheinung betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend sollen Beispiele und Sonderfälle genannt werden: (bitte um Ergänzungen, möglichst mit Quellenangabe --[[Benutzer:ML_Carl|ML Carl]] 21:50, 18. Jun 2005 (CEST))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzogtum Limburg (heute: Deutschsprachiges Belgien) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Montzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemmenich 1709 Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 1, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 64/1999, S. 21 ff. &lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 2, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 65/1999, S. 74 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Walhorn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lontzen (1704, 1740, 1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Raeren/Neudorf: Cathalogus Parochianus, 1693&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* MENNICKEN, Ralph, Pfarrer Großmeyer und die Raerener; Soziale Strukturen eines rheinisch-maasländischen Töpferdorfes am Ende des 17. Jahrhunderts, Raeren, 2000.&lt;br /&gt;
* SCHWARTZENBERG, Johann Wilhelm, Einwohnerverzeichnis von Raeren und Neudorf, Aufgestellt im Juni 1693 von Pfarrer Peter Jacob Großmeyer, in: Mitteilungen der WGfF, 65/1977 (Band 28), Heft 1 (S. 9-12), Heft 2 (S. 47-50), Heft 4 (S. 102-107).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Internetbearbeitungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* CARL, Marie-Luise http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~mlcarl/Qu/Bank_Walhorn/Raeren_1693.htm (vollständige quellenkritische Neubearbeitung, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
* HEICKE, Jochem http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~heicke/RAEREN/Cathalogus (auf der Basis der Transkriptionen von Ralph Mennicken, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Walhorn (1740, 1745, 1764, 1765, 1768, 1769, 1770, 1773, 1779, 1784):&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen (für 1740 mit Ergänzungen aus 1765):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 72/2003, S. 20-46 (Teil 1).&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, Teil 2: Astenet - Merols - Rabothrath, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 73/2003, S. 56-93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Fürstbistum Münster]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der lokalhistorische Hintergrund ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Status animarum von 1703&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit dem lateinischen Ausdruck Status animarum („Stand der Seelen&amp;quot;) bezeichnete man im 17. und 18. Jahrhundert Einwohnerverzeichnisse für kirchliche Zwecke. Neben den Tauf-, Heirats- und Sterbebüchern sollten die auf deutsch auch „Seelenregister&amp;quot; genannten Listen den einzelnen Pfarrern und darüber hinaus den Bischöfen dabei helfen, einen genauen Überblick über das religiöse Leben der ihnen anvertrauten Gläubigen zu behalten. Heute stoßen diese frühen Volkszählungen vor allem bei Familienforschern auf großes Interesse, da sie die spärlichen Daten der Kirchenbücher vielfach wesentlich ergänzen können. Aber auch für die Bevölkerungs- ­und die Kirchengeschichte sind sie von unersetzlichem Wert.&lt;br /&gt;
Die meisten Seelenregister entstanden nicht auf Initiative einzelner Pfarrer, sondern auf Weisung der Kirchenleitung. So war es auch im Sommer 1703, als der geistliche Kommissar Dr. Johann Caspar Bordewick im Auftrag des Bischofs von Münster die Dekanate Vechta und Cloppenburg besuchte. Bordewick sammelte von den Pfarrern aller 27 Kirchspiele der beiden Dekanate genaue Aufzeichnungen über ihre Gemeinden ein. Die Akten dieser Visitation werden heute im Offizialatsarchiv Vechta verwahrt. Darunter finden sich auch ausführliche Seelenregister von elf Kirchspielen. Sie alle weisen dieselbe Gliederung auf: Während links die Familien- oder Hausnamen sowie die Namen der einzelnen zum Haushalt gehörigen Personen aufgelistet sind, folgen rechts die Angaben zum Alter und zum religiösen Leben jeder Person, das heißt, ob sie gefirmt ist, ob sie gebeichtet und die Kommunion empfangen hat und ob sie über die Heilsmittel (Sakramente) und die Glaubenslehre unterrichtet ist. Im einzelnen handelt es sich um die Listen der Kirchspiele Steinfeld, Lohne, Vestrup, Bakum, Vechta, Oythe, Langförden, Emstek, Cappeln, Lindern und Essen. Außerdem liegt das Fragment eines Seelenregisters des Kirchspiels Visbek vor.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt; (Zitat aus: KOCK, Ludger, und Sieve, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (i.O.)]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Status animarum von 1749/50&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Am 3. Oktober 1749 befahl Fürstbischof Clemens August [Anmerkung: der Kölner Erzbischof] seiner Geistlichkeit, streng gegen einen Missstand vorzugehen: das Zusammenleben nicht verheirateter oder verlobter Personen vor der (kirchlichen) Trauung. Auf der Synode des Bistums Münster im gleichen Monat wurde dazu beschlossen, ein &#039;&#039;Verzeichnis der Seelen&#039;&#039; (lat. &#039;&#039;&#039;Status animarum&#039;&#039;&#039;) für alle Orte des Hochstiftes Münster aufzustellen. Aus diesem sollte u.a. zu ersehen sein, wer mit wem zusammenlebt. Dieser Auftrag richtete sich an alle Ortspfarrer, die dieses als mühevolle, aufwendige Arbeit erkannten und den Aufwand wohl nicht für gerechtfertigt hielten. Da also keine Verzeichnisse erstellt wurden, erließ der Generalvikar Franz Egon von Fürstenberg am 26. November 1749 ein Edikt, in dem er nochmals auf die Erstellung und Einsendung dieser Verzeichnisse an seine Behörde hinwies. Aber auch dieser Aufruf führte nicht zum gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: die Pfarrer murrten und wollten die Listen größtenteils nicht erstellen. Hieraufhin wurde am 3. Januar 1750 nochmals per Erlass die Aufstellung der Verzeichnisse verlangt und den Pfarrern Ruhe geboten. Jetzt erst machten sich die Pfarrer [...] an die Arbeit und schrieben das gewünschte Verzeichnis.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Forderung des Ediktes vom November, nunmehr jährlich ein solches Verzeichnis aufzustellen, wurde nur von sehr wenigen Pfarrern befolgt.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt; (Zitat aus: Herbert J. K. SÖTHE, Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel Embsdetten, Der Status animarum von 1749, Ottenstein, 1994.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Quelleneditionen und Bearbeitungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Ahaus (historisch)]] =====&lt;br /&gt;
* HÜSKEN, Judith, Der Status animarum von [[Stadtlohn]] 1749/50, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 49/1991, S. 7–154.&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo Status animarum von Dorsten - [[Lembeck]] 1749 und 1750, http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lemb-Statanim49-50.pdf (22.06.2005) (Anmerkung der Verfasser: Dies Verzeichnis wurde  durch Steuerlisten erweitert.).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Cathalogus communicantum et non communicantum cum specificatione nominis et aetatis parochia Lipramstorffensis de anno 1749, http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lippramsdorf1749.pdf  (22.06.2005) (Anmerkung der Verfasser: Dieses Verzeichnis von Haltern - [[Lippramsdorf]] wurde mit den Eintragungen im  Kirchenbuch verglichen.).&lt;br /&gt;
* SÖNNERT, Ingrid, von Bauersleuten, Spinnerinnen und Handwerkern, Die Bevölkerung von [[Raesfeld]], [[Erle]] und [[Homer]] 1498-1806, darin: Status animarum von Raesfeld, Erle und Homer, S. 84-140, Raesfeld, 1994 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Quellen zur Wirtschafts- und Bevölkerungsgeschichte des Westmünsterlandes 1693-1817, darin: Status animarum von [[Ottenstein]], S. 24-39 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Vreden]] im Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Vreden, 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Bocholt]] =====&lt;br /&gt;
* BÜRGER, Rudolf, Die Bevölkerung von Dorf und Kirchspiel [[Rhede (Kreis Borken)]] im Jahre 1749, Eine Auswertung des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Rhede (Kreis Borken), 1988.&lt;br /&gt;
* WEBER, Heinrich und SCHRÖER, Reinhard, Status Animarum für Stadt und Kirchspiel [[Bocholt (Kreis Borken)]], aufgezeichnet von Johann Bernard Scotus Breving in den Jahren 1749 bis 1750, in: Unser Bocholt, 38/1987, Heft 2/3, S. 67-80, Heft 4, S. 81-96 / 39/1988, Heft 1, S. 17-32, Heft 2, S. 9-24, Heft 3, S. 33-48 / 40/1989, Heft 3, S. 33-48, Heft 4, S. 33-55 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Cloppenburg]], [[Amt Vechta]] =====&lt;br /&gt;
* HEITMANN, Clemens, Status animarum (Personenregister) von 1749 - 1750 der Kirchengemeinden [[Altenoythe]] ([[Bösel (bei Friesoythe)|Bösel]]) und  [[Markhausen]], (Ort?), 1985.&lt;br /&gt;
* KOCK, Ludger, und SIEVE, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (i.O.)]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.&lt;br /&gt;
* TEGENKAMP, Franz-Josef, Status animarum ecclesiae parochalis [[Bakumensis]] de anno 1703, 1984.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Dülmen]] =====&lt;br /&gt;
* GROßE GORGEMANN, Hans Joachim, Die Bevölkerung des Kirchspiels [[Buldern]] aus dem Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Hannover, 1989 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar, und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Incolarum 1749 für [[Haltern]] am See, http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Incolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar, und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Acolarum 1749 für [[Haltern]] am See,  http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Accolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Horstmar]] =====&lt;br /&gt;
* LACHENICHT, Gerhard, Bevölkerung und Sozialstruktur von [[Lette]] im Jahre 1749, Coesfeld, 1979 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* MAAS, Liesel, Die Bevölkerung des Dorfes [[Osterwick]] und seiner Bauernschaften im Jahre 1749, Auswertung und Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Coesfeld, 1981 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* REES, Max, Der Status Animarum von [[Langenhorst]] (1749), [[Ochtrup]] 1750 und [[Welbergen]] 1749, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 34-170.&lt;br /&gt;
* ROTERS, Dorothea, Der Status animarum des Jahres 1749 von [[Holtwick]], in: Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld, 19/1994, S. 35-66 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der Status animarum&amp;quot; des Kirchspiels [[Nienborg]] aus dem Jahre 1750, Quellenedition und sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Auswertung, Untersuchungen zur Größe und Struktur von Haus und Haushalt, Münster, 1982 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der &amp;quot;Status animarum&amp;quot; von [[Nienborg]], Eine &amp;quot;Volkszählung&amp;quot; aus dem Jahre 1750, in: Heimat- und Rathausspiegel, Informationsschrift der Verwaltung und der Heimatvereine, 23/1987, S. 781-820 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Meppen]] =====&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Meppen]], [[Haren]] und [[Haselünne]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 1), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Aschendorf]], [[Lathen]], [[Hümmling]] und im Patrimonialgericht [[Papenburg]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 2), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Rheine-Bevergern]] =====&lt;br /&gt;
* SÖTHE, Herbert J. K., Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel [[Emsdetten|Embsdetten]], Der Status animarum von 1749,  Ottenstein, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Kirchspielen [[Emsbüren]], [[Salzbergen]] und [[Schepsdorf (Lingen)|Schepsdorf]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 3), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Sassenberg]] =====&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, und SANNER, Liselotte, Status Animarum, Die Bevölkerung des Fürstbistums Münster im Jahre 1749 - [[Amt Sassenberg]], Kirchspiel [[Warendorf]] St. Marien, Münster, 1995 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Stromberg]] =====&lt;br /&gt;
* Norbert Henkelmann / Jörg Wunschhofer (Hg.) &amp;lt;br/&amp;gt;Der Status Animarum des Amtes Stromberg von 1749/50 &amp;lt;br/&amp;gt;= Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster, Band 1, 2006 &amp;lt;br/&amp;gt;Gb. 24x17 cm. 544 S. [XVII + 526 S.]. 30 sw. Abb.; ISBN-10: 3-89534-651-9, ISBN-13: 978-3-89534-651-4 &amp;lt;br/&amp;gt;Der Band enthält die Orte: [[Diestedde]], [[Enniger]], [[Ennigerloh]], [[Herzfeld]], [[Liesborn]], [[Lippborg]], [[Oelde]], [[Ostenfelde]], [[Stromberg]], [[Sünninghausen]], [[Wadersloh]] und [[Westkirchen]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, Status Animarum des Kirchspiels Wadersloh von 1749 &amp;lt;br/&amp;gt;[[:Media:Status Wadersloh 1749 -Henkelmann-.pdf|Datei im PDF-Format]].&lt;br /&gt;
* STUTENKEMPER, Egon, Hier sin ick to Hous. [[Enniger]] 1987 (darin S. 161–175: Status animarum von Enniger).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Werne]] =====&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Werne]] 1749/50, Der Status Animarum, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 55/1997, S. 7–145.&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Der Status Animarum von [[Altlünen]] 1749, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 7–33.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Wolbeck]] =====&lt;br /&gt;
* ESTER, Matthias M., und JARREN, Volker, Das Kirchspiel [[Hiltrup]] um 1750, Edition und Auswertung des status animarum von 1749 und  weiterer Quellen zur Sozialgeschichte, Bielefeld, 1997 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Status Parochiae Alverskerkensis, Bestand der Pfarrei von [[Alverskirchen]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Hermannus Dinckelkamp, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Bevölkerungsverzeichnis des Dorfes und des Kirchspiels [[Everswinkel]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Theodor Herman Wetzeler, Everswinkel, 1992 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Kirchspiel und Dorf [[Everswinkel]] im Jahre 1749. Auswertung des Status animarum des Pastors Theod. Herm. Wetzeler, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster [http://www.status-animarum.de/ www.status-animarum.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quellengattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinischer Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200846</id>
		<title>Status animarum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200846"/>
		<updated>2006-12-31T11:22:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Der lokalhistorische Hintergrund */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriffserläuterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;[[Kirchenbuch#Das Rituale Romanum|Rituale Romanum]]&#039;&#039;&#039; wurde die Art und Weise, wie das &#039;&#039;&#039;Liber status animarum&#039;&#039;&#039; (lat. wörtlich: Buch vom Zustand/Bestand der Lebenden) zu führen sei, vorgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überlieferungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung dieser Verzeichnisse war mit großem Aufwand verbunden. Tatsächlich wurden sie von den Geistlichen in sehr unterschiedlicher Intensität und Qualität angelegt. Auch die Überlieferung ist regional äußerst unterschiedlich. Dabei ist nicht einmal die Bezeichnung der Bücher einheitlich und man erkennt den gemeinsamen Ursprung am ehesten an ihrem Inhalt, wenngleich auch die im &#039;&#039;Rituale Romanum&#039;&#039; vorgeschriebene Form selten streng eingehalten wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind u.a. folgende Titel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cathalogus Parochianos]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus accolarum]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus incolarum]]&lt;br /&gt;
* Status animarum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Catalogus communicantium]] kann dabei sowohl als Vorläufer als auch als parallele Erscheinung betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend sollen Beispiele und Sonderfälle genannt werden: (bitte um Ergänzungen, möglichst mit Quellenangabe --[[Benutzer:ML_Carl|ML Carl]] 21:50, 18. Jun 2005 (CEST))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzogtum Limburg (heute: Deutschsprachiges Belgien) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Montzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemmenich 1709 Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 1, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 64/1999, S. 21 ff. &lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 2, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 65/1999, S. 74 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Walhorn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lontzen (1704, 1740, 1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Raeren/Neudorf: Cathalogus Parochianus, 1693&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* MENNICKEN, Ralph, Pfarrer Großmeyer und die Raerener; Soziale Strukturen eines rheinisch-maasländischen Töpferdorfes am Ende des 17. Jahrhunderts, Raeren, 2000.&lt;br /&gt;
* SCHWARTZENBERG, Johann Wilhelm, Einwohnerverzeichnis von Raeren und Neudorf, Aufgestellt im Juni 1693 von Pfarrer Peter Jacob Großmeyer, in: Mitteilungen der WGfF, 65/1977 (Band 28), Heft 1 (S. 9-12), Heft 2 (S. 47-50), Heft 4 (S. 102-107).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Internetbearbeitungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* CARL, Marie-Luise http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~mlcarl/Qu/Bank_Walhorn/Raeren_1693.htm (vollständige quellenkritische Neubearbeitung, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
* HEICKE, Jochem http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~heicke/RAEREN/Cathalogus (auf der Basis der Transkriptionen von Ralph Mennicken, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Walhorn (1740, 1745, 1764, 1765, 1768, 1769, 1770, 1773, 1779, 1784):&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen (für 1740 mit Ergänzungen aus 1765):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 72/2003, S. 20-46 (Teil 1).&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, Teil 2: Astenet - Merols - Rabothrath, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 73/2003, S. 56-93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Fürstbistum Münster]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der lokalhistorische Hintergrund ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Status animarum von 1703&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit dem lateinischen Ausdruck Status animarum („Stand der Seelen&amp;quot;) bezeichnete man im 17. und 18. Jahrhundert Einwohnerverzeichnisse für kirchliche Zwecke. Neben den Tauf-, Heirats- und Sterbebüchern sollten die auf deutsch auch „Seelenregister&amp;quot; genannten Listen den einzelnen Pfarrern und darüber hinaus den Bischöfen dabei helfen, einen genauen Überblick über das religiöse Leben der ihnen anvertrauten Gläubigen zu behalten. Heute stoßen diese frühen Volkszählungen vor allem bei Familienforschern auf großes Interesse, da sie die spärlichen Daten der Kirchenbücher vielfach wesentlich ergänzen können. Aber auch für die Bevölkerungs- ­und die Kirchengeschichte sind sie von unersetzlichem Wert.&lt;br /&gt;
Die meisten Seelenregister entstanden nicht auf Initiative einzelner Pfarrer, sondern auf Weisung der Kirchenleitung. So war es auch im Sommer 1703, als der geistliche Kommissar Dr. Johann Caspar Bordewick im Auftrag des Bischofs von Münster die Dekanate Vechta und Cloppenburg besuchte. Bordewick sammelte von den Pfarrern aller 27 Kirchspiele der beiden Dekanate genaue Aufzeichnungen über ihre Gemeinden ein. Die Akten dieser Visitation werden heute im Offizialatsarchiv Vechta verwahrt. Darunter finden sich auch ausführliche Seelenregister von elf Kirchspielen. Sie alle weisen dieselbe Gliederung auf: Während links die Familien- oder Hausnamen sowie die Namen der einzelnen zum Haushalt gehörigen Personen aufgelistet sind, folgen rechts die Angaben zum Alter und zum religiösen Leben jeder Person, das heißt, ob sie gefirmt ist, ob sie gebeichtet und die Kommunion empfangen hat und ob sie über die Heilsmittel (Sakramente) und die Glaubenslehre unterrichtet ist. Im einzelnen handelt es sich um die Listen der Kirchspiele Steinfeld, Lohne, Vestrup, Bakum, Vechta, Oythe, Langförden, Emstek, Cappeln, Lindern und Essen. Außerdem liegt das Fragment eines Seelenregisters des Kirchspiels Visbek vor.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt; (Zitat aus: KOCK, Ludger, und Sieve, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (i.O.)]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Status animarum von 1749/50&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Am 3. Oktober 1749 befahl Fürstbischof Clemens August [Anmerkung: der Kölner Erzbischof] seiner Geistlichkeit, streng gegen einen Missstand vorzugehen: das Zusammenleben nicht verheirateter oder verlobter Personen vor der (kirchlichen) Trauung. Auf der Synode des Bistums Münster im gleichen Monat wurde dazu beschlossen, ein &#039;&#039;Verzeichnis der Seelen&#039;&#039; (lat. &#039;&#039;&#039;Status animarum&#039;&#039;&#039;) für alle Orte des Hochstiftes Münster aufzustellen. Aus diesem sollte u.a. zu ersehen sein, wer mit wem zusammenlebt. Dieser Auftrag richtete sich an alle Ortspfarrer, die dieses als mühevolle, aufwendige Arbeit erkannten und den Aufwand wohl nicht für gerechtfertigt hielten. Da also keine Verzeichnisse erstellt wurden, erließ der Generalvikar Franz Egon von Fürstenberg am 26. November 1749 ein Edikt, in dem er nochmals auf die Erstellung und Einsendung dieser Verzeichnisse an seine Behörde hinwies. Aber auch dieser Aufruf führte nicht zum gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: die Pfarrer murrten und wollten die Listen größtenteils nicht erstellen. Hieraufhin wurde am 3. Januar 1750 nochmals per Erlass die Aufstellung der Verzeichnisse verlangt und den Pfarrern Ruhe geboten. Jetzt erst machten sich die Pfarrer [...] an die Arbeit und schrieben das gewünschte Verzeichnis.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Forderung des Ediktes vom November, nunmehr jährlich ein solches Verzeichnis aufzustellen, wurde nur von sehr wenigen Pfarrern befolgt.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt; (Zitat aus: Herbert J. K. SÖTHE, Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel Embsdetten, Der Status animarum von 1749, Ottenstein, 1994.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Quelleneditionen und Bearbeitungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen/Transkriptionen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Ahaus (historisch)]] =====&lt;br /&gt;
* HÜSKEN, Judith, Der Status animarum von [[Stadtlohn]] 1749/50, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 49/1991, S. 7–154.&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo Status animarum von Dorsten - Lembeck 1749 und 1750,  http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lemb-Statanim49-50.pdf (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dies Verzeichnis wurde  durch Steuerlisten erweitert.).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Cathalogus communicantum et non communicantum cum specificatione nominis et  aetatis parochia Lipramstorffensis de anno 1749, http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lippramsdorf1749.pdf  (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dieses Verzeichnis von Haltern - Lippramsdorf wurde mit den Eintragungen im  Kirchenbuch verglichen.).&lt;br /&gt;
* SÖNNERT, Ingrid, von Bauersleuten, Spinnerinnen und Handwerkern, Die Bevölkerung von [[Raesfeld]], [[Erle]] und [[Homer]] 1498-1806, darin: Status animarum von Raesfeld, Erle und Homer, S. 84-140, Raesfeld, 1994 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Quellen zur Wirtschafts- und Bevölkerungsgeschichte des Westmünsterlandes 1693-1817, darin: Status animarum von [[Ottenstein]], S. 24-39 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Vreden]] im Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Vreden, 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Bocholt]] =====&lt;br /&gt;
* BÜRGER, Rudolf, Die Bevölkerung von Dorf und Kirchspiel [[Rhede (Kreis Borken)]] im Jahre 1749, Eine Auswertung des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Rhede (Kreis Borken), 1988.&lt;br /&gt;
* WEBER, Heinrich und SCHRÖER, Reinhard, Status Animarum für Stadt und Kirchspiel [[Bocholt (Kreis Borken)]], aufgezeichnet von Johann Bernard Scotus Breving in den Jahren 1749 bis 1750, in: Unser Bocholt, 38/1987, Heft 2/3, S. 67-80, Heft 4, S. 81-96 / 39/1988, Heft 1, S. 17-32, Heft 2, S. 9-24, Heft 3, S. 33-48 / 40/1989, Heft 3, S. 33-48, Heft 4, S. 33-55 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Cloppenburg]], [[Amt Vechta]] =====&lt;br /&gt;
* HEITMANN, Clemens, Status animarum (Personenregister) von 1749 - 1750 der Kirchengemeinden [[Altenoythe]] ([[Bösel (bei Friesoythe)|Bösel]]) und  [[Markhausen]], (Ort?), 1985.&lt;br /&gt;
* KOCK, Ludger, und Sieve, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (i.O.)]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.&lt;br /&gt;
* TEGENKAMP, Franz-Josef, Status animarum ecclesiae parochalis [[Bakumensis]] de anno 1703, 1984.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Dülmen]] =====&lt;br /&gt;
* GROßE GORGEMANN,Hans Joachim, Die Bevölkerung des Kirchspiels [[Buldern]] aus dem Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Hannover, 1989 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Incolarum  1749 für Haltern am See, http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Incolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Acolarum 1749 für Haltern am See,  http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Accolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Horstmar]] =====&lt;br /&gt;
* LACHENICHT, Gerhard, Bevölkerung und Sozialstruktur von [[Lette]] im Jahre 1749, Coesfeld, 1979 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* MAAS, Liesel, Die Bevölkerung des Dorfes [[Osterwick]] und seiner Bauernschaften im Jahre 1749, Auswertung und Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Coesfeld, 1981 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* REES, Max, Der Status Animarum von [[Langenhorst]] (1749), [[Ochtrup]] 1750 und [[Welbergen]] 1749, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 34-170.&lt;br /&gt;
* ROTERS, Dorothea, Der Status animarum des Jahres 1749 von [[Holtwick]], in: Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld, 19/1994, S. 35-66 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der Status animarum&amp;quot; des Kirchspiels [[Nienborg]] aus dem Jahre 1750, Quellenedition und sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Auswertung, Untersuchungen zur Größe und Struktur von Haus und Haushalt, Münster, 1982 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der &amp;quot;Status animarum&amp;quot; von [[Nienborg]], Eine &amp;quot;Volkszählung&amp;quot; aus dem Jahre 1750, in: Heimat- und Rathausspiegel, Informationsschrift der Verwaltung und der Heimatvereine, 23/1987, S. 781-820 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Meppen]] =====&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Meppen]], [[Haren]] und [[Haselünne]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 1), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Aschendorf]], [[Lathen]], [[Hümmling]] und im Patrimonialgericht [[Papenburg]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 2), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Rheine-Bevergern]] =====&lt;br /&gt;
* SÖTHE, Herbert J. K., Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel [[Emsdetten|Embsdetten]], Der Status animarum von 1749,  Ottenstein, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Kirchspielen [[Emsbüren]], [[Salzbergen]] und [[Schepsdorf (Lingen)|Schepsdorf]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 3), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Sassenberg]] =====&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, und SANNER, Liselotte, Status Animarum, Die Bevölkerung des Fürstbistums Münster im Jahre 1749 - [[Amt Sassenberg]], Kirchspiel [[Warendorf]] St. Marien, Münster, 1995 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Stromberg]] =====&lt;br /&gt;
* Norbert Henkelmann / Jörg Wunschhofer (Hg.) &amp;lt;br/&amp;gt;Der Status Animarum des Amtes Stromberg von 1749/50 &amp;lt;br/&amp;gt;= Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster, Band 1, 2006 &amp;lt;br/&amp;gt;Gb. 24x17 cm. 544 S. [XVII + 526 S.]. 30 sw. Abb.; ISBN-10: 3-89534-651-9, ISBN-13: 978-3-89534-651-4 &amp;lt;br/&amp;gt;Der Band enthält die Orte: [[Diestedde]], [[Enniger]], [[Ennigerloh]], [[Herzfeld]], [[Liesborn]], [[Lippborg]], [[Oelde]], [[Ostenfelde]], [[Stromberg]], [[Sünninghausen]], [[Wadersloh]] und [[Westkirchen]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, Status Animarum des Kirchspiels Wadersloh von 1749 &amp;lt;br/&amp;gt;[[:Media:Status Wadersloh 1749 -Henkelmann-.pdf|Datei im PDF-Format]].&lt;br /&gt;
* STUTENKEMPER, Egon, Hier sin ick to Hous. [[Enniger]] 1987 (darin S. 161–175: Status animarum von Enniger).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Werne]] =====&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Werne]] 1749/50, Der Status Animarum, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 55/1997, S. 7–145.&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Der Status Animarum von [[Altlünen]] 1749, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 7–33.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Wolbeck]] =====&lt;br /&gt;
* ESTER, Matthias M. und JARREN, Volker, Das Kirchspiel [[Hiltrup]] um 1750, Edition und Auswertung des status animarum von 1749 und  weiterer Quellen zur Sozialgeschichte, Bielefeld, 1997 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Status Parochiae Alverskerkensis, Bestand der Pfarrei von [[Alverskirchen]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Hermannus Dinckelkamp, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Bevölkerungsverzeichnis des Dorfes und des Kirchspiels [[Everswinkel]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Theodor Herman Wetzeler, Everswinkel, 1992 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Kirchspiel und Dorf [[Everswinkel]] im Jahre 1749. Auswertung des Status animarum des Pastors Theod. Herm. Wetzeler, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster [http://www.status-animarum.de/ www.status-animarum.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quellengattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinischer Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200844</id>
		<title>Status animarum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200844"/>
		<updated>2006-12-31T11:20:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Quelleneditionen und Bearbeitungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriffserläuterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;[[Kirchenbuch#Das Rituale Romanum|Rituale Romanum]]&#039;&#039;&#039; wurde die Art und Weise, wie das &#039;&#039;&#039;Liber status animarum&#039;&#039;&#039; (lat. wörtlich: Buch vom Zustand/Bestand der Lebenden) zu führen sei, vorgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überlieferungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung dieser Verzeichnisse war mit großem Aufwand verbunden. Tatsächlich wurden sie von den Geistlichen in sehr unterschiedlicher Intensität und Qualität angelegt. Auch die Überlieferung ist regional äußerst unterschiedlich. Dabei ist nicht einmal die Bezeichnung der Bücher einheitlich und man erkennt den gemeinsamen Ursprung am ehesten an ihrem Inhalt, wenngleich auch die im &#039;&#039;Rituale Romanum&#039;&#039; vorgeschriebene Form selten streng eingehalten wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind u.a. folgende Titel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cathalogus Parochianos]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus accolarum]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus incolarum]]&lt;br /&gt;
* Status animarum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Catalogus communicantium]] kann dabei sowohl als Vorläufer als auch als parallele Erscheinung betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend sollen Beispiele und Sonderfälle genannt werden: (bitte um Ergänzungen, möglichst mit Quellenangabe --[[Benutzer:ML_Carl|ML Carl]] 21:50, 18. Jun 2005 (CEST))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzogtum Limburg (heute: Deutschsprachiges Belgien) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Montzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemmenich 1709 Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 1, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 64/1999, S. 21 ff. &lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 2, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 65/1999, S. 74 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Walhorn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lontzen (1704, 1740, 1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Raeren/Neudorf: Cathalogus Parochianus, 1693&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* MENNICKEN, Ralph, Pfarrer Großmeyer und die Raerener; Soziale Strukturen eines rheinisch-maasländischen Töpferdorfes am Ende des 17. Jahrhunderts, Raeren, 2000.&lt;br /&gt;
* SCHWARTZENBERG, Johann Wilhelm, Einwohnerverzeichnis von Raeren und Neudorf, Aufgestellt im Juni 1693 von Pfarrer Peter Jacob Großmeyer, in: Mitteilungen der WGfF, 65/1977 (Band 28), Heft 1 (S. 9-12), Heft 2 (S. 47-50), Heft 4 (S. 102-107).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Internetbearbeitungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* CARL, Marie-Luise http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~mlcarl/Qu/Bank_Walhorn/Raeren_1693.htm (vollständige quellenkritische Neubearbeitung, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
* HEICKE, Jochem http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~heicke/RAEREN/Cathalogus (auf der Basis der Transkriptionen von Ralph Mennicken, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Walhorn (1740, 1745, 1764, 1765, 1768, 1769, 1770, 1773, 1779, 1784):&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen (für 1740 mit Ergänzungen aus 1765):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 72/2003, S. 20-46 (Teil 1).&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, Teil 2: Astenet - Merols - Rabothrath, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 73/2003, S. 56-93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Fürstbistum Münster]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der lokalhistorische Hintergrund ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Status animarum von 1703&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit dem lateinischen Ausdruck Status animarum („Stand der Seelen&amp;quot;) bezeichnete man im 17. und 18. Jahrhundert Einwohnerverzeichnisse für kirchliche Zwecke. Neben den Tauf-, Heirats- und Sterbebüchern sollten die auf deutsch auch „Seelenregister&amp;quot; genannten Listen den einzelnen Pfarrern und darüber hinaus den Bischöfen dabei helfen, einen genauen Überblick über das religiöse Leben der ihnen anvertrauten Gläubigen zu behalten. Heute stoßen diese frühen Volkszählungen vor allem bei Familienforschern auf großes Interesse, da sie die spärlichen Daten der Kirchenbücher vielfach wesentlich ergänzen können. Aber auch für die Bevölkerungs- ­und die Kirchengeschichte sind sie von unersetzlichem Wert.&lt;br /&gt;
Die meisten Seelenregister entstanden nicht auf Initiative einzelner Pfarrer, sondern auf Weisung der Kirchenleitung. So war es auch im Sommer 1703, als der geistliche Kommissar Dr. Johann Caspar Bordewick im Auftrag des Bischofs von Münster die Dekanate Vechta und Cloppenburg besuchte. Bordewick sammelte von den Pfarrern aller 27 Kirchspiele der beiden Dekanate genaue Aufzeichnungen über ihre Gemeinden ein. Die Akten dieser Visitation werden heute im Offizialatsarchiv Vechta verwahrt. Darunter finden sich auch ausführliche Seelenregister von elf Kirchspielen. Sie alle weisen dieselbe Gliederung auf: Während links die Familien- oder Hausnamen sowie die Namen der einzelnen zum Haushalt gehörigen Personen aufgelistet sind, folgen rechts die Angaben zum Alter und zum religiösen Leben jeder Person, das heißt, ob sie gefirmt ist, ob sie gebeichtet und die Kommunion empfangen hat und ob sie über die Heilsmittel (Sakramente) und die Glaubenslehre unterrichtet ist. Im einzelnen handelt es sich um die Listen der Kirchspiele Steinfeld, Lohne, Vestrup, Bakum, Vechta, Oythe, Langförden, Emstek, Cappeln, Lindern und Essen. Außerdem liegt das Fragment eines Seelenregisters des Kirchspiels Visbek vor.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt; (Zitat aus: * KOCK, Ludger, und Sieve, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (i.O.)]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Status animarum von 1749/50&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Am 3. Oktober 1749 befahl Fürstbischof Clemens August [Anmerkung: der Kölner Erzbischof] seiner Geistlichkeit, streng gegen einen Missstand vorzugehen: das Zusammenleben nicht verheirateter oder verlobter Personen vor der (kirchlichen) Trauung. Auf der Synode des Bistums Münster im gleichen Monat wurde dazu beschlossen, ein &#039;&#039;Verzeichnis der Seelen&#039;&#039; (lat. &#039;&#039;&#039;Status animarum&#039;&#039;&#039;) für alle Orte des Hochstiftes Münster aufzustellen. Aus diesem sollte u.a. zu ersehen sein, wer mit wem zusammenlebt. Dieser Auftrag richtete sich an alle Ortspfarrer, die dieses als mühevolle, aufwendige Arbeit erkannten und den Aufwand wohl nicht für gerechtfertigt hielten. Da also keine Verzeichnisse erstellt wurden, erließ der Generalvikar Franz Egon von Fürstenberg am 26. November 1749 ein Edikt, in dem er nochmals auf die Erstellung und Einsendung dieser Verzeichnisse an seine Behörde hinwies. Aber auch dieser Aufruf führte nicht zum gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: die Pfarrer murrten und wollten die Listen größtenteils nicht erstellen. Hieraufhin wurde am 3. Januar 1750 nochmals per Erlass die Aufstellung der Verzeichnisse verlangt und den Pfarrern Ruhe geboten. Jetzt erst machten sich die Pfarrer [...] an die Arbeit und schrieben das gewünschte Verzeichnis.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Forderung des Ediktes vom November, nunmehr jährlich ein solches Verzeichnis aufzustellen, wurde nur von sehr wenigen Pfarrern befolgt.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt; (Zitat aus: Herbert J. K. SÖTHE, Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel Embsdetten, Der Status animarum von 1749, Ottenstein, 1994.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Quelleneditionen und Bearbeitungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen/Transkriptionen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Ahaus (historisch)]] =====&lt;br /&gt;
* HÜSKEN, Judith, Der Status animarum von [[Stadtlohn]] 1749/50, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 49/1991, S. 7–154.&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo Status animarum von Dorsten - Lembeck 1749 und 1750,  http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lemb-Statanim49-50.pdf (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dies Verzeichnis wurde  durch Steuerlisten erweitert.).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Cathalogus communicantum et non communicantum cum specificatione nominis et  aetatis parochia Lipramstorffensis de anno 1749, http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lippramsdorf1749.pdf  (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dieses Verzeichnis von Haltern - Lippramsdorf wurde mit den Eintragungen im  Kirchenbuch verglichen.).&lt;br /&gt;
* SÖNNERT, Ingrid, von Bauersleuten, Spinnerinnen und Handwerkern, Die Bevölkerung von [[Raesfeld]], [[Erle]] und [[Homer]] 1498-1806, darin: Status animarum von Raesfeld, Erle und Homer, S. 84-140, Raesfeld, 1994 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Quellen zur Wirtschafts- und Bevölkerungsgeschichte des Westmünsterlandes 1693-1817, darin: Status animarum von [[Ottenstein]], S. 24-39 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Vreden]] im Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Vreden, 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Bocholt]] =====&lt;br /&gt;
* BÜRGER, Rudolf, Die Bevölkerung von Dorf und Kirchspiel [[Rhede (Kreis Borken)]] im Jahre 1749, Eine Auswertung des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Rhede (Kreis Borken), 1988.&lt;br /&gt;
* WEBER, Heinrich und SCHRÖER, Reinhard, Status Animarum für Stadt und Kirchspiel [[Bocholt (Kreis Borken)]], aufgezeichnet von Johann Bernard Scotus Breving in den Jahren 1749 bis 1750, in: Unser Bocholt, 38/1987, Heft 2/3, S. 67-80, Heft 4, S. 81-96 / 39/1988, Heft 1, S. 17-32, Heft 2, S. 9-24, Heft 3, S. 33-48 / 40/1989, Heft 3, S. 33-48, Heft 4, S. 33-55 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Cloppenburg]], [[Amt Vechta]] =====&lt;br /&gt;
* HEITMANN, Clemens, Status animarum (Personenregister) von 1749 - 1750 der Kirchengemeinden [[Altenoythe]] ([[Bösel (bei Friesoythe)|Bösel]]) und  [[Markhausen]], (Ort?), 1985.&lt;br /&gt;
* KOCK, Ludger, und Sieve, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (i.O.)]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.&lt;br /&gt;
* TEGENKAMP, Franz-Josef, Status animarum ecclesiae parochalis [[Bakumensis]] de anno 1703, 1984.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Dülmen]] =====&lt;br /&gt;
* GROßE GORGEMANN,Hans Joachim, Die Bevölkerung des Kirchspiels [[Buldern]] aus dem Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Hannover, 1989 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Incolarum  1749 für Haltern am See, http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Incolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Acolarum 1749 für Haltern am See,  http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Accolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Horstmar]] =====&lt;br /&gt;
* LACHENICHT, Gerhard, Bevölkerung und Sozialstruktur von [[Lette]] im Jahre 1749, Coesfeld, 1979 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* MAAS, Liesel, Die Bevölkerung des Dorfes [[Osterwick]] und seiner Bauernschaften im Jahre 1749, Auswertung und Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Coesfeld, 1981 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* REES, Max, Der Status Animarum von [[Langenhorst]] (1749), [[Ochtrup]] 1750 und [[Welbergen]] 1749, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 34-170.&lt;br /&gt;
* ROTERS, Dorothea, Der Status animarum des Jahres 1749 von [[Holtwick]], in: Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld, 19/1994, S. 35-66 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der Status animarum&amp;quot; des Kirchspiels [[Nienborg]] aus dem Jahre 1750, Quellenedition und sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Auswertung, Untersuchungen zur Größe und Struktur von Haus und Haushalt, Münster, 1982 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der &amp;quot;Status animarum&amp;quot; von [[Nienborg]], Eine &amp;quot;Volkszählung&amp;quot; aus dem Jahre 1750, in: Heimat- und Rathausspiegel, Informationsschrift der Verwaltung und der Heimatvereine, 23/1987, S. 781-820 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Meppen]] =====&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Meppen]], [[Haren]] und [[Haselünne]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 1), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Aschendorf]], [[Lathen]], [[Hümmling]] und im Patrimonialgericht [[Papenburg]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 2), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Rheine-Bevergern]] =====&lt;br /&gt;
* SÖTHE, Herbert J. K., Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel [[Emsdetten|Embsdetten]], Der Status animarum von 1749,  Ottenstein, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Kirchspielen [[Emsbüren]], [[Salzbergen]] und [[Schepsdorf (Lingen)|Schepsdorf]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 3), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Sassenberg]] =====&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, und SANNER, Liselotte, Status Animarum, Die Bevölkerung des Fürstbistums Münster im Jahre 1749 - [[Amt Sassenberg]], Kirchspiel [[Warendorf]] St. Marien, Münster, 1995 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Stromberg]] =====&lt;br /&gt;
* Norbert Henkelmann / Jörg Wunschhofer (Hg.) &amp;lt;br/&amp;gt;Der Status Animarum des Amtes Stromberg von 1749/50 &amp;lt;br/&amp;gt;= Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster, Band 1, 2006 &amp;lt;br/&amp;gt;Gb. 24x17 cm. 544 S. [XVII + 526 S.]. 30 sw. Abb.; ISBN-10: 3-89534-651-9, ISBN-13: 978-3-89534-651-4 &amp;lt;br/&amp;gt;Der Band enthält die Orte: [[Diestedde]], [[Enniger]], [[Ennigerloh]], [[Herzfeld]], [[Liesborn]], [[Lippborg]], [[Oelde]], [[Ostenfelde]], [[Stromberg]], [[Sünninghausen]], [[Wadersloh]] und [[Westkirchen]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, Status Animarum des Kirchspiels Wadersloh von 1749 &amp;lt;br/&amp;gt;[[:Media:Status Wadersloh 1749 -Henkelmann-.pdf|Datei im PDF-Format]].&lt;br /&gt;
* STUTENKEMPER, Egon, Hier sin ick to Hous. [[Enniger]] 1987 (darin S. 161–175: Status animarum von Enniger).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Werne]] =====&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Werne]] 1749/50, Der Status Animarum, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 55/1997, S. 7–145.&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Der Status Animarum von [[Altlünen]] 1749, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 7–33.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Wolbeck]] =====&lt;br /&gt;
* ESTER, Matthias M. und JARREN, Volker, Das Kirchspiel [[Hiltrup]] um 1750, Edition und Auswertung des status animarum von 1749 und  weiterer Quellen zur Sozialgeschichte, Bielefeld, 1997 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Status Parochiae Alverskerkensis, Bestand der Pfarrei von [[Alverskirchen]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Hermannus Dinckelkamp, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Bevölkerungsverzeichnis des Dorfes und des Kirchspiels [[Everswinkel]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Theodor Herman Wetzeler, Everswinkel, 1992 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Kirchspiel und Dorf [[Everswinkel]] im Jahre 1749. Auswertung des Status animarum des Pastors Theod. Herm. Wetzeler, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster [http://www.status-animarum.de/ www.status-animarum.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quellengattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinischer Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200834</id>
		<title>Status animarum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200834"/>
		<updated>2006-12-31T11:11:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Quelleneditionen und Bearbeitungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriffserläuterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;[[Kirchenbuch#Das Rituale Romanum|Rituale Romanum]]&#039;&#039;&#039; wurde die Art und Weise, wie das &#039;&#039;&#039;Liber status animarum&#039;&#039;&#039; (lat. wörtlich: Buch vom Zustand/Bestand der Lebenden) zu führen sei, vorgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überlieferungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung dieser Verzeichnisse war mit großem Aufwand verbunden. Tatsächlich wurden sie von den Geistlichen in sehr unterschiedlicher Intensität und Qualität angelegt. Auch die Überlieferung ist regional äußerst unterschiedlich. Dabei ist nicht einmal die Bezeichnung der Bücher einheitlich und man erkennt den gemeinsamen Ursprung am ehesten an ihrem Inhalt, wenngleich auch die im &#039;&#039;Rituale Romanum&#039;&#039; vorgeschriebene Form selten streng eingehalten wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind u.a. folgende Titel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cathalogus Parochianos]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus accolarum]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus incolarum]]&lt;br /&gt;
* Status animarum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Catalogus communicantium]] kann dabei sowohl als Vorläufer als auch als parallele Erscheinung betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend sollen Beispiele und Sonderfälle genannt werden: (bitte um Ergänzungen, möglichst mit Quellenangabe --[[Benutzer:ML_Carl|ML Carl]] 21:50, 18. Jun 2005 (CEST))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzogtum Limburg (heute: Deutschsprachiges Belgien) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Montzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemmenich 1709 Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 1, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 64/1999, S. 21 ff. &lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 2, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 65/1999, S. 74 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Walhorn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lontzen (1704, 1740, 1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Raeren/Neudorf: Cathalogus Parochianus, 1693&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* MENNICKEN, Ralph, Pfarrer Großmeyer und die Raerener; Soziale Strukturen eines rheinisch-maasländischen Töpferdorfes am Ende des 17. Jahrhunderts, Raeren, 2000.&lt;br /&gt;
* SCHWARTZENBERG, Johann Wilhelm, Einwohnerverzeichnis von Raeren und Neudorf, Aufgestellt im Juni 1693 von Pfarrer Peter Jacob Großmeyer, in: Mitteilungen der WGfF, 65/1977 (Band 28), Heft 1 (S. 9-12), Heft 2 (S. 47-50), Heft 4 (S. 102-107).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Internetbearbeitungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* CARL, Marie-Luise http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~mlcarl/Qu/Bank_Walhorn/Raeren_1693.htm (vollständige quellenkritische Neubearbeitung, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
* HEICKE, Jochem http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~heicke/RAEREN/Cathalogus (auf der Basis der Transkriptionen von Ralph Mennicken, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Walhorn (1740, 1745, 1764, 1765, 1768, 1769, 1770, 1773, 1779, 1784):&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen (für 1740 mit Ergänzungen aus 1765):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 72/2003, S. 20-46 (Teil 1).&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, Teil 2: Astenet - Merols - Rabothrath, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 73/2003, S. 56-93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Fürstbistum Münster]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der lokalhistorische Hintergrund ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Status animarum von 1703&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit dem lateinischen Ausdruck Status animarum („Stand der Seelen&amp;quot;) bezeichnete man im 17. und 18. Jahrhundert Einwohnerverzeichnisse für kirchliche Zwecke. Neben den Tauf-, Heirats- und Sterbebüchern sollten die auf deutsch auch „Seelenregister&amp;quot; genannten Listen den einzelnen Pfarrern und darüber hinaus den Bischöfen dabei helfen, einen genauen Überblick über das religiöse Leben der ihnen anvertrauten Gläubigen zu behalten. Heute stoßen diese frühen Volkszählungen vor allem bei Familienforschern auf großes Interesse, da sie die spärlichen Daten der Kirchenbücher vielfach wesentlich ergänzen können. Aber auch für die Bevölkerungs- ­und die Kirchengeschichte sind sie von unersetzlichem Wert.&lt;br /&gt;
Die meisten Seelenregister entstanden nicht auf Initiative einzelner Pfarrer, sondern auf Weisung der Kirchenleitung. So war es auch im Sommer 1703, als der geistliche Kommissar Dr. Johann Caspar Bordewick im Auftrag des Bischofs von Münster die Dekanate Vechta und Cloppenburg besuchte. Bordewick sammelte von den Pfarrern aller 27 Kirchspiele der beiden Dekanate genaue Aufzeichnungen über ihre Gemeinden ein. Die Akten dieser Visitation werden heute im Offizialatsarchiv Vechta verwahrt. Darunter finden sich auch ausführliche Seelenregister von elf Kirchspielen. Sie alle weisen dieselbe Gliederung auf: Während links die Familien- oder Hausnamen sowie die Namen der einzelnen zum Haushalt gehörigen Personen aufgelistet sind, folgen rechts die Angaben zum Alter und zum religiösen Leben jeder Person, das heißt, ob sie gefirmt ist, ob sie gebeichtet und die Kommunion empfangen hat und ob sie über die Heilsmittel (Sakramente) und die Glaubenslehre unterrichtet ist. Im einzelnen handelt es sich um die Listen der Kirchspiele Steinfeld, Lohne, Vestrup, Bakum, Vechta, Oythe, Langförden, Emstek, Cappeln, Lindern und Essen. Außerdem liegt das Fragment eines Seelenregisters des Kirchspiels Visbek vor.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt; (Zitat aus: * KOCK, Ludger, und Sieve, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (i.O.)]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Status animarum von 1749/50&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Am 3. Oktober 1749 befahl Fürstbischof Clemens August [Anmerkung: der Kölner Erzbischof] seiner Geistlichkeit, streng gegen einen Missstand vorzugehen: das Zusammenleben nicht verheirateter oder verlobter Personen vor der (kirchlichen) Trauung. Auf der Synode des Bistums Münster im gleichen Monat wurde dazu beschlossen, ein &#039;&#039;Verzeichnis der Seelen&#039;&#039; (lat. &#039;&#039;&#039;Status animarum&#039;&#039;&#039;) für alle Orte des Hochstiftes Münster aufzustellen. Aus diesem sollte u.a. zu ersehen sein, wer mit wem zusammenlebt. Dieser Auftrag richtete sich an alle Ortspfarrer, die dieses als mühevolle, aufwendige Arbeit erkannten und den Aufwand wohl nicht für gerechtfertigt hielten. Da also keine Verzeichnisse erstellt wurden, erließ der Generalvikar Franz Egon von Fürstenberg am 26. November 1749 ein Edikt, in dem er nochmals auf die Erstellung und Einsendung dieser Verzeichnisse an seine Behörde hinwies. Aber auch dieser Aufruf führte nicht zum gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: die Pfarrer murrten und wollten die Listen größtenteils nicht erstellen. Hieraufhin wurde am 3. Januar 1750 nochmals per Erlass die Aufstellung der Verzeichnisse verlangt und den Pfarrern Ruhe geboten. Jetzt erst machten sich die Pfarrer [...] an die Arbeit und schrieben das gewünschte Verzeichnis.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Forderung des Ediktes vom November, nunmehr jährlich ein solches Verzeichnis aufzustellen, wurde nur von sehr wenigen Pfarrern befolgt.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt; (Zitat aus: Herbert J. K. SÖTHE, Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel Embsdetten, Der Status animarum von 1749, Ottenstein, 1994.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Quelleneditionen und Bearbeitungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Diverse =====  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen/Transkriptionen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BÜRGER, Rudolf, Die Bevölkerung von Dorf und Kirchspiel [[Rhede (Kreis Borken)]] im Jahre 1749, Eine Auswertung des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Rhede (Kreis Borken), 1988.&lt;br /&gt;
* HEITMANN, Clemens, Status animarum (Personenregister) von 1749 - 1750 der Kirchengemeinden [[Altenoythe]] ([[Bösel (bei Friesoythe)|Bösel]]) und  [[Markhausen]], (Ort?), 1985.&lt;br /&gt;
* HÜSKEN, Judith, Der Status animarum von [[Stadtlohn]] 1749/50, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 49/1991, S. 7–154.&lt;br /&gt;
* KOCK, Ludger, und Sieve, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (i.O.)]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.&lt;br /&gt;
* LACHENICHT, Gerhard, Bevölkerung und Sozialstruktur von [[Lette]] im Jahre 1749, Coesfeld, 1979 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* MAAS, Liesel, Die Bevölkerung des Dorfes [[Osterwick]] und seiner Bauernschaften im Jahre 1749, Auswertung und Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Coesfeld, 1981 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* REES, Max, Der Status Animarum von [[Langenhorst]] (1749), [[Ochtrup]] 1750 und [[Welbergen]] 1749, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 34-170.&lt;br /&gt;
* ROTERS, Dorothea, Der Status animarum des Jahres 1749 von [[Holtwick]], in: Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld, 19/1994, S. 35-66 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SÖNNERT, Ingrid, von Bauersleuten, Spinnerinnen und Handwerkern, Die Bevölkerung von [[Raesfeld]], [[Erle]] und [[Homer]] 1498-1806, darin: Status animarum von Raesfeld, Erle und Homer, S. 84-140, Raesfeld, 1994 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TEGENKAMP, Franz-Josef, Status animarum ecclesiae parochalis [[Bakumensis]] de anno 1703, 1984.&lt;br /&gt;
* WEBER, Heinrich und SCHRÖER, Reinhard, Status Animarum für Stadt und Kirchspiel [[Bocholt (Kreis Borken)]], aufgezeichnet von Johann Bernard Scotus Breving in den Jahren 1749 bis 1750, in: Unsert Bocholt, 38/1987, Heft 2/3, S. 67-80, Heft 4, S. 81-96 / 39/1988, Heft 1, S. 17-32, Heft 2, S. 9-24, Heft 3, S. 33-48 / 40/1989, Heft 3, S. 33-48, Heft 4, S. 33-55 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der Status animarum&amp;quot; des Kirchspiels [[Nienborg]] aus dem Jahre 1750, Quellenedition und sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Auswertung, Untersuchungen zur Größe und Struktur von Haus und Haushalt, Münster, 1982 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der &amp;quot;Status animarum&amp;quot; von [[Nienborg]], Eine &amp;quot;Volkszählung&amp;quot; aus dem Jahre 1750, in: Heimat- und Rathausspiegel, Informationsschrift der Verwaltung und der Heimatvereine, 23/1987, S. 781-820 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Ahaus (historisch)]] =====&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo Status animarum von Dorsten - Lembeck 1749 und 1750,  http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lemb-Statanim49-50.pdf (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dies Verzeichnis wurde  durch Steuerlisten erweitert.).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Cathalogus communicantum et non communicantum cum specificatione nominis et  aetatis parochia Lipramstorffensis de anno 1749, http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lippramsdorf1749.pdf  (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dieses Verzeichnis von Haltern - Lippramsdorf wurde mit den Eintragungen im  Kirchenbuch verglichen.).&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Quellen zur Wirtschafts- und Bevölkerungsgeschichte des Westmünsterlandes 1693-1817, darin: Status animarum von [[Ottenstein]], S. 24-39 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Vreden]] im Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Vreden, 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Dülmen]] =====&lt;br /&gt;
* GROßE GORGEMANN,Hans Joachim, Die Bevölkerung des Kirchspiels [[Buldern]] aus dem Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Hannover, 1989 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Incolarum  1749 für Haltern am See, http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Incolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Acolarum 1749 für Haltern am See,  http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Accolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Meppen]] =====&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Meppen]], [[Haren]] und [[Haselünne]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 1), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Aschendorf]], [[Lathen]], [[Hümmling]] und im Patrimonialgericht [[Papenburg]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 2), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Rheine-Bevergern]] =====&lt;br /&gt;
* SÖTHE, Herbert J. K., Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel [[Emsdetten|Embsdetten]], Der Status animarum von 1749,  Ottenstein, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Kirchspielen [[Emsbüren]], [[Salzbergen]] und [[Schepsdorf (Lingen)|Schepsdorf]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 3), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Sassenberg]] =====&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, und SANNER, Liselotte, Status Animarum, Die Bevölkerung des Fürstbistums Münster im Jahre 1749 - [[Amt Sassenberg]], Kirchspiel [[Warendorf]] St. Marien, Münster, 1995 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Stromberg]] =====&lt;br /&gt;
* Norbert Henkelmann / Jörg Wunschhofer (Hg.) &amp;lt;br/&amp;gt;Der Status Animarum des Amtes Stromberg von 1749/50 &amp;lt;br/&amp;gt;= Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster, Band 1, 2006 &amp;lt;br/&amp;gt;Gb. 24x17 cm. 544 S. [XVII + 526 S.]. 30 sw. Abb.; ISBN-10: 3-89534-651-9, ISBN-13: 978-3-89534-651-4 &amp;lt;br/&amp;gt;Der Band enthält die Orte: [[Diestedde]], [[Enniger]], [[Ennigerloh]], [[Herzfeld]], [[Liesborn]], [[Lippborg]], [[Oelde]], [[Ostenfelde]], [[Stromberg]], [[Sünninghausen]], [[Wadersloh]] und [[Westkirchen]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, Status Animarum des Kirchspiels Wadersloh von 1749 &amp;lt;br/&amp;gt;[[:Media:Status Wadersloh 1749 -Henkelmann-.pdf|Datei im PDF-Format]].&lt;br /&gt;
* STUTENKEMPER, Egon, Hier sin ick to Hous. [[Enniger]] 1987 (darin S. 161–175: Status animarum von Enniger).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Werne]] =====&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Werne]] 1749/50, Der Status Animarum, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 55/1997, S. 7–145.&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Der Status Animarum von [[Altlünen]] 1749, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 7–33.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Wolbeck]] =====&lt;br /&gt;
* ESTER, Matthias M. und JARREN, Volker, Das Kirchspiel [[Hiltrup]] um 1750, Edition und Auswertung des status animarum von 1749 und  weiterer Quellen zur Sozialgeschichte, Bielefeld, 1997 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Status Parochiae Alverskerkensis, Bestand der Pfarrei von [[Alverskirchen]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Hermannus Dinckelkamp, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Bevölkerungsverzeichnis des Dorfes und des Kirchspiels [[Everswinkel]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Theodor Herman Wetzeler, Everswinkel, 1992 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Kirchspiel und Dorf [[Everswinkel]] im Jahre 1749. Auswertung des Status animarum des Pastors Theod. Herm. Wetzeler, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster [http://www.status-animarum.de/ www.status-animarum.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quellengattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinischer Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200831</id>
		<title>Status animarum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200831"/>
		<updated>2006-12-31T11:07:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Diverse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriffserläuterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;[[Kirchenbuch#Das Rituale Romanum|Rituale Romanum]]&#039;&#039;&#039; wurde die Art und Weise, wie das &#039;&#039;&#039;Liber status animarum&#039;&#039;&#039; (lat. wörtlich: Buch vom Zustand/Bestand der Lebenden) zu führen sei, vorgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überlieferungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung dieser Verzeichnisse war mit großem Aufwand verbunden. Tatsächlich wurden sie von den Geistlichen in sehr unterschiedlicher Intensität und Qualität angelegt. Auch die Überlieferung ist regional äußerst unterschiedlich. Dabei ist nicht einmal die Bezeichnung der Bücher einheitlich und man erkennt den gemeinsamen Ursprung am ehesten an ihrem Inhalt, wenngleich auch die im &#039;&#039;Rituale Romanum&#039;&#039; vorgeschriebene Form selten streng eingehalten wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind u.a. folgende Titel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cathalogus Parochianos]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus accolarum]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus incolarum]]&lt;br /&gt;
* Status animarum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Catalogus communicantium]] kann dabei sowohl als Vorläufer als auch als parallele Erscheinung betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend sollen Beispiele und Sonderfälle genannt werden: (bitte um Ergänzungen, möglichst mit Quellenangabe --[[Benutzer:ML_Carl|ML Carl]] 21:50, 18. Jun 2005 (CEST))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzogtum Limburg (heute: Deutschsprachiges Belgien) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Montzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemmenich 1709 Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 1, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 64/1999, S. 21 ff. &lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 2, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 65/1999, S. 74 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Walhorn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lontzen (1704, 1740, 1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Raeren/Neudorf: Cathalogus Parochianus, 1693&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* MENNICKEN, Ralph, Pfarrer Großmeyer und die Raerener; Soziale Strukturen eines rheinisch-maasländischen Töpferdorfes am Ende des 17. Jahrhunderts, Raeren, 2000.&lt;br /&gt;
* SCHWARTZENBERG, Johann Wilhelm, Einwohnerverzeichnis von Raeren und Neudorf, Aufgestellt im Juni 1693 von Pfarrer Peter Jacob Großmeyer, in: Mitteilungen der WGfF, 65/1977 (Band 28), Heft 1 (S. 9-12), Heft 2 (S. 47-50), Heft 4 (S. 102-107).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Internetbearbeitungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* CARL, Marie-Luise http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~mlcarl/Qu/Bank_Walhorn/Raeren_1693.htm (vollständige quellenkritische Neubearbeitung, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
* HEICKE, Jochem http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~heicke/RAEREN/Cathalogus (auf der Basis der Transkriptionen von Ralph Mennicken, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Walhorn (1740, 1745, 1764, 1765, 1768, 1769, 1770, 1773, 1779, 1784):&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen (für 1740 mit Ergänzungen aus 1765):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 72/2003, S. 20-46 (Teil 1).&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, Teil 2: Astenet - Merols - Rabothrath, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 73/2003, S. 56-93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Fürstbistum Münster]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der lokalhistorische Hintergrund ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Status animarum von 1703&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit dem lateinischen Ausdruck Status animarum („Stand der Seelen&amp;quot;) bezeichnete man im 17. und 18. Jahrhundert Einwohnerverzeichnisse für kirchliche Zwecke. Neben den Tauf-, Heirats- und Sterbebüchern sollten die auf deutsch auch „Seelenregister&amp;quot; genannten Listen den einzelnen Pfarrern und darüber hinaus den Bischöfen dabei helfen, einen genauen Überblick über das religiöse Leben der ihnen anvertrauten Gläubigen zu behalten. Heute stoßen diese frühen Volkszählungen vor allem bei Familienforschern auf großes Interesse, da sie die spärlichen Daten der Kirchenbücher vielfach wesentlich ergänzen können. Aber auch für die Bevölkerungs- ­und die Kirchengeschichte sind sie von unersetzlichem Wert.&lt;br /&gt;
Die meisten Seelenregister entstanden nicht auf Initiative einzelner Pfarrer, sondern auf Weisung der Kirchenleitung. So war es auch im Sommer 1703, als der geistliche Kommissar Dr. Johann Caspar Bordewick im Auftrag des Bischofs von Münster die Dekanate Vechta und Cloppenburg besuchte. Bordewick sammelte von den Pfarrern aller 27 Kirchspiele der beiden Dekanate genaue Aufzeichnungen über ihre Gemeinden ein. Die Akten dieser Visitation werden heute im Offizialatsarchiv Vechta verwahrt. Darunter finden sich auch ausführliche Seelenregister von elf Kirchspielen. Sie alle weisen dieselbe Gliederung auf: Während links die Familien- oder Hausnamen sowie die Namen der einzelnen zum Haushalt gehörigen Personen aufgelistet sind, folgen rechts die Angaben zum Alter und zum religiösen Leben jeder Person, das heißt, ob sie gefirmt ist, ob sie gebeichtet und die Kommunion empfangen hat und ob sie über die Heilsmittel (Sakramente) und die Glaubenslehre unterrichtet ist. Im einzelnen handelt es sich um die Listen der Kirchspiele Steinfeld, Lohne, Vestrup, Bakum, Vechta, Oythe, Langförden, Emstek, Cappeln, Lindern und Essen. Außerdem liegt das Fragment eines Seelenregisters des Kirchspiels Visbek vor.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt; (Zitat aus: * KOCK, Ludger, und Sieve, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (i.O.)]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Status animarum von 1749/50&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Am 3. Oktober 1749 befahl Fürstbischof Clemens August [Anmerkung: der Kölner Erzbischof] seiner Geistlichkeit, streng gegen einen Missstand vorzugehen: das Zusammenleben nicht verheirateter oder verlobter Personen vor der (kirchlichen) Trauung. Auf der Synode des Bistums Münster im gleichen Monat wurde dazu beschlossen, ein &#039;&#039;Verzeichnis der Seelen&#039;&#039; (lat. &#039;&#039;&#039;Status animarum&#039;&#039;&#039;) für alle Orte des Hochstiftes Münster aufzustellen. Aus diesem sollte u.a. zu ersehen sein, wer mit wem zusammenlebt. Dieser Auftrag richtete sich an alle Ortspfarrer, die dieses als mühevolle, aufwendige Arbeit erkannten und den Aufwand wohl nicht für gerechtfertigt hielten. Da also keine Verzeichnisse erstellt wurden, erließ der Generalvikar Franz Egon von Fürstenberg am 26. November 1749 ein Edikt, in dem er nochmals auf die Erstellung und Einsendung dieser Verzeichnisse an seine Behörde hinwies. Aber auch dieser Aufruf führte nicht zum gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: die Pfarrer murrten und wollten die Listen größtenteils nicht erstellen. Hieraufhin wurde am 3. Januar 1750 nochmals per Erlass die Aufstellung der Verzeichnisse verlangt und den Pfarrern Ruhe geboten. Jetzt erst machten sich die Pfarrer [...] an die Arbeit und schrieben das gewünschte Verzeichnis.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Forderung des Ediktes vom November, nunmehr jährlich ein solches Verzeichnis aufzustellen, wurde nur von sehr wenigen Pfarrern befolgt.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt; (Zitat aus: Herbert J. K. SÖTHE, Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel Embsdetten, Der Status animarum von 1749, Ottenstein, 1994.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Quelleneditionen und Bearbeitungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Diverse =====  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen/Transkriptionen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BÜRGER, Rudolf, Die Bevölkerung von Dorf und Kirchspiel [[Rhede (Kreis Borken)]] im Jahre 1749, Eine Auswertung des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Rhede (Kreis Borken), 1988.&lt;br /&gt;
* ESTER, Matthias M. und JARREN, Volker, Das Kirchspiel [[Hiltrup]] um 1750, Edition und Auswertung des status animarum von 1749 und  weiterer Quellen zur Sozialgeschichte, Bielefeld, 1997 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* HEITMANN, Clemens, Status animarum (Personenregister) von 1749 - 1750 der Kirchengemeinden [[Altenoythe]] ([[Bösel (bei Friesoythe)|Bösel]]) und  [[Markhausen]], (Ort?), 1985.&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, und SANNER, Liselotte, Status Animarum, Die Bevölkerung des Fürstbistums Münster im Jahre 1749 - [[Amt Sassenberg]], Kirchspiel [[Warendorf]] St. Marien, Münster, 1995 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* HÜSKEN, Judith, Der Status animarum von [[Stadtlohn]] 1749/50, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 49/1991, S. 7–154.&lt;br /&gt;
* KOCK, Ludger, und Sieve, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (i.O.)]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.&lt;br /&gt;
* LACHENICHT, Gerhard, Bevölkerung und Sozialstruktur von [[Lette]] im Jahre 1749, Coesfeld, 1979 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Werne]] 1749/50, Der Status Animarum, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 55/1997, S. 7–145.&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Der Status Animarum von [[Altlünen]] 1749, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 7–33.&lt;br /&gt;
* MAAS, Liesel, Die Bevölkerung des Dorfes [[Osterwick]] und seiner Bauernschaften im Jahre 1749, Auswertung und Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Coesfeld, 1981 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* REES, Max, Der Status Animarum von [[Langenhorst]] (1749), [[Ochtrup]] 1750 und [[Welbergen]] 1749, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 34-170.&lt;br /&gt;
* ROTERS, Dorothea, Der Status animarum des Jahres 1749 von [[Holtwick]], in: Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld, 19/1994, S. 35-66 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Status Parochiae Alverskerkensis, Bestand der Pfarrei von [[Alverskirchen]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Hermannus Dinckelkamp, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Bevölkerungsverzeichnis des Dorfes und des Kirchspiels [[Everswinkel]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Theodor Herman Wetzeler, Everswinkel, 1992 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Kirchspiel und Dorf [[Everswinkel]] im Jahre 1749. Auswertung des Status animarum des Pastors Theod. Herm. Wetzeler, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SÖNNERT, Ingrid, von Bauersleuten, Spinnerinnen und Handwerkern, Die Bevölkerung von [[Raesfeld]], [[Erle]] und [[Homer]] 1498-1806, darin: Status animarum von Raesfeld, Erle und Homer, S. 84-140, Raesfeld, 1994 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TEGENKAMP, Franz-Josef, Status animarum ecclesiae parochalis [[Bakumensis]] de anno 1703, 1984.&lt;br /&gt;
* WEBER, Heinrich und SCHRÖER, Reinhard, Status Animarum für Stadt und Kirchspiel [[Bocholt (Kreis Borken)]], aufgezeichnet von Johann Bernard Scotus Breving in den Jahren 1749 bis 1750, in: Unsert Bocholt, 38/1987, Heft 2/3, S. 67-80, Heft 4, S. 81-96 / 39/1988, Heft 1, S. 17-32, Heft 2, S. 9-24, Heft 3, S. 33-48 / 40/1989, Heft 3, S. 33-48, Heft 4, S. 33-55 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der Status animarum&amp;quot; des Kirchspiels [[Nienborg]] aus dem Jahre 1750, Quellenedition und sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Auswertung, Untersuchungen zur Größe und Struktur von Haus und Haushalt, Münster, 1982 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der &amp;quot;Status animarum&amp;quot; von [[Nienborg]], Eine &amp;quot;Volkszählung&amp;quot; aus dem Jahre 1750, in: Heimat- und Rathausspiegel, Informationsschrift der Verwaltung und der Heimatvereine, 23/1987, S. 781-820 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Ahaus (historisch)]] =====&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo Status animarum von Dorsten - Lembeck 1749 und 1750,  http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lemb-Statanim49-50.pdf (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dies Verzeichnis wurde  durch Steuerlisten erweitert.).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Cathalogus communicantum et non communicantum cum specificatione nominis et  aetatis parochia Lipramstorffensis de anno 1749, http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lippramsdorf1749.pdf  (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dieses Verzeichnis von Haltern - Lippramsdorf wurde mit den Eintragungen im  Kirchenbuch verglichen.).&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Quellen zur Wirtschafts- und Bevölkerungsgeschichte des Westmünsterlandes 1693-1817, darin: Status animarum von [[Ottenstein]], S. 24-39 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Vreden]] im Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Vreden, 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Dülmen]] =====&lt;br /&gt;
* GROßE GORGEMANN,Hans Joachim, Die Bevölkerung des Kirchspiels [[Buldern]] aus dem Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Hannover, 1989 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Incolarum  1749 für Haltern am See, http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Incolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Acolarum 1749 für Haltern am See,  http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Accolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Meppen]] =====&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Meppen]], [[Haren]] und [[Haselünne]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 1), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Aschendorf]], [[Lathen]], [[Hümmling]] und im Patrimonialgericht [[Papenburg]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 2), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Rheine-Bevergern]] =====&lt;br /&gt;
* SÖTHE, Herbert J. K., Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel [[Emsdetten|Embsdetten]], Der Status animarum von 1749,  Ottenstein, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Kirchspielen [[Emsbüren]], [[Salzbergen]] und [[Schepsdorf (Lingen)|Schepsdorf]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 3), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Stromberg]] =====&lt;br /&gt;
* Norbert Henkelmann / Jörg Wunschhofer (Hg.) &amp;lt;br/&amp;gt;Der Status Animarum des Amtes Stromberg von 1749/50 &amp;lt;br/&amp;gt;= Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster, Band 1, 2006 &amp;lt;br/&amp;gt;Gb. 24x17 cm. 544 S. [XVII + 526 S.]. 30 sw. Abb.; ISBN-10: 3-89534-651-9, ISBN-13: 978-3-89534-651-4 &amp;lt;br/&amp;gt;Der Band enthält die Orte: [[Diestedde]], [[Enniger]], [[Ennigerloh]], [[Herzfeld]], [[Liesborn]], [[Lippborg]], [[Oelde]], [[Ostenfelde]], [[Stromberg]], [[Sünninghausen]], [[Wadersloh]] und [[Westkirchen]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, Status Animarum des Kirchspiels Wadersloh von 1749 &amp;lt;br/&amp;gt;[[:Media:Status Wadersloh 1749 -Henkelmann-.pdf|Datei im PDF-Format]].&lt;br /&gt;
* STUTENKEMPER, Egon, Hier sin ick to Hous. [[Enniger]] 1987 (darin S. 161–175: Status animarum von Enniger).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster [http://www.status-animarum.de/ www.status-animarum.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quellengattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinischer Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200830</id>
		<title>Status animarum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200830"/>
		<updated>2006-12-31T11:04:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Der lokalhistorische Hintergrund */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriffserläuterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;[[Kirchenbuch#Das Rituale Romanum|Rituale Romanum]]&#039;&#039;&#039; wurde die Art und Weise, wie das &#039;&#039;&#039;Liber status animarum&#039;&#039;&#039; (lat. wörtlich: Buch vom Zustand/Bestand der Lebenden) zu führen sei, vorgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überlieferungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung dieser Verzeichnisse war mit großem Aufwand verbunden. Tatsächlich wurden sie von den Geistlichen in sehr unterschiedlicher Intensität und Qualität angelegt. Auch die Überlieferung ist regional äußerst unterschiedlich. Dabei ist nicht einmal die Bezeichnung der Bücher einheitlich und man erkennt den gemeinsamen Ursprung am ehesten an ihrem Inhalt, wenngleich auch die im &#039;&#039;Rituale Romanum&#039;&#039; vorgeschriebene Form selten streng eingehalten wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind u.a. folgende Titel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cathalogus Parochianos]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus accolarum]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus incolarum]]&lt;br /&gt;
* Status animarum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Catalogus communicantium]] kann dabei sowohl als Vorläufer als auch als parallele Erscheinung betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend sollen Beispiele und Sonderfälle genannt werden: (bitte um Ergänzungen, möglichst mit Quellenangabe --[[Benutzer:ML_Carl|ML Carl]] 21:50, 18. Jun 2005 (CEST))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzogtum Limburg (heute: Deutschsprachiges Belgien) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Montzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemmenich 1709 Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 1, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 64/1999, S. 21 ff. &lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 2, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 65/1999, S. 74 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Walhorn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lontzen (1704, 1740, 1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Raeren/Neudorf: Cathalogus Parochianus, 1693&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* MENNICKEN, Ralph, Pfarrer Großmeyer und die Raerener; Soziale Strukturen eines rheinisch-maasländischen Töpferdorfes am Ende des 17. Jahrhunderts, Raeren, 2000.&lt;br /&gt;
* SCHWARTZENBERG, Johann Wilhelm, Einwohnerverzeichnis von Raeren und Neudorf, Aufgestellt im Juni 1693 von Pfarrer Peter Jacob Großmeyer, in: Mitteilungen der WGfF, 65/1977 (Band 28), Heft 1 (S. 9-12), Heft 2 (S. 47-50), Heft 4 (S. 102-107).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Internetbearbeitungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* CARL, Marie-Luise http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~mlcarl/Qu/Bank_Walhorn/Raeren_1693.htm (vollständige quellenkritische Neubearbeitung, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
* HEICKE, Jochem http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~heicke/RAEREN/Cathalogus (auf der Basis der Transkriptionen von Ralph Mennicken, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Walhorn (1740, 1745, 1764, 1765, 1768, 1769, 1770, 1773, 1779, 1784):&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen (für 1740 mit Ergänzungen aus 1765):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 72/2003, S. 20-46 (Teil 1).&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, Teil 2: Astenet - Merols - Rabothrath, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 73/2003, S. 56-93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Fürstbistum Münster]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der lokalhistorische Hintergrund ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Status animarum von 1703&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit dem lateinischen Ausdruck Status animarum („Stand der Seelen&amp;quot;) bezeichnete man im 17. und 18. Jahrhundert Einwohnerverzeichnisse für kirchliche Zwecke. Neben den Tauf-, Heirats- und Sterbebüchern sollten die auf deutsch auch „Seelenregister&amp;quot; genannten Listen den einzelnen Pfarrern und darüber hinaus den Bischöfen dabei helfen, einen genauen Überblick über das religiöse Leben der ihnen anvertrauten Gläubigen zu behalten. Heute stoßen diese frühen Volkszählungen vor allem bei Familienforschern auf großes Interesse, da sie die spärlichen Daten der Kirchenbücher vielfach wesentlich ergänzen können. Aber auch für die Bevölkerungs- ­und die Kirchengeschichte sind sie von unersetzlichem Wert.&lt;br /&gt;
Die meisten Seelenregister entstanden nicht auf Initiative einzelner Pfarrer, sondern auf Weisung der Kirchenleitung. So war es auch im Sommer 1703, als der geistliche Kommissar Dr. Johann Caspar Bordewick im Auftrag des Bischofs von Münster die Dekanate Vechta und Cloppenburg besuchte. Bordewick sammelte von den Pfarrern aller 27 Kirchspiele der beiden Dekanate genaue Aufzeichnungen über ihre Gemeinden ein. Die Akten dieser Visitation werden heute im Offizialatsarchiv Vechta verwahrt. Darunter finden sich auch ausführliche Seelenregister von elf Kirchspielen. Sie alle weisen dieselbe Gliederung auf: Während links die Familien- oder Hausnamen sowie die Namen der einzelnen zum Haushalt gehörigen Personen aufgelistet sind, folgen rechts die Angaben zum Alter und zum religiösen Leben jeder Person, das heißt, ob sie gefirmt ist, ob sie gebeichtet und die Kommunion empfangen hat und ob sie über die Heilsmittel (Sakramente) und die Glaubenslehre unterrichtet ist. Im einzelnen handelt es sich um die Listen der Kirchspiele Steinfeld, Lohne, Vestrup, Bakum, Vechta, Oythe, Langförden, Emstek, Cappeln, Lindern und Essen. Außerdem liegt das Fragment eines Seelenregisters des Kirchspiels Visbek vor.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt; (Zitat aus: * KOCK, Ludger, und Sieve, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (i.O.)]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Status animarum von 1749/50&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Am 3. Oktober 1749 befahl Fürstbischof Clemens August [Anmerkung: der Kölner Erzbischof] seiner Geistlichkeit, streng gegen einen Missstand vorzugehen: das Zusammenleben nicht verheirateter oder verlobter Personen vor der (kirchlichen) Trauung. Auf der Synode des Bistums Münster im gleichen Monat wurde dazu beschlossen, ein &#039;&#039;Verzeichnis der Seelen&#039;&#039; (lat. &#039;&#039;&#039;Status animarum&#039;&#039;&#039;) für alle Orte des Hochstiftes Münster aufzustellen. Aus diesem sollte u.a. zu ersehen sein, wer mit wem zusammenlebt. Dieser Auftrag richtete sich an alle Ortspfarrer, die dieses als mühevolle, aufwendige Arbeit erkannten und den Aufwand wohl nicht für gerechtfertigt hielten. Da also keine Verzeichnisse erstellt wurden, erließ der Generalvikar Franz Egon von Fürstenberg am 26. November 1749 ein Edikt, in dem er nochmals auf die Erstellung und Einsendung dieser Verzeichnisse an seine Behörde hinwies. Aber auch dieser Aufruf führte nicht zum gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: die Pfarrer murrten und wollten die Listen größtenteils nicht erstellen. Hieraufhin wurde am 3. Januar 1750 nochmals per Erlass die Aufstellung der Verzeichnisse verlangt und den Pfarrern Ruhe geboten. Jetzt erst machten sich die Pfarrer [...] an die Arbeit und schrieben das gewünschte Verzeichnis.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Forderung des Ediktes vom November, nunmehr jährlich ein solches Verzeichnis aufzustellen, wurde nur von sehr wenigen Pfarrern befolgt.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt; (Zitat aus: Herbert J. K. SÖTHE, Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel Embsdetten, Der Status animarum von 1749, Ottenstein, 1994.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Quelleneditionen und Bearbeitungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Diverse =====  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen/Transkriptionen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BÜRGER, Rudolf, Die Bevölkerung von Dorf und Kirchspiel [[Rhede (Kreis Borken)]] im Jahre 1749, Eine Auswertung des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Rhede (Kreis Borken), 1988.&lt;br /&gt;
* ESTER, Matthias M. und JARREN, Volker, Das Kirchspiel [[Hiltrup]] um 1750, Edition und Auswertung des status animarum von 1749 und  weiterer Quellen zur Sozialgeschichte, Bielefeld, 1997 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* HEITMANN, Clemens, Status animarum (Personenregister) von 1749 - 1750 der Kirchengemeinden [[Altenoythe]] ([[Bösel (bei Friesoythe)|Bösel]]) und  [[Markhausen]], (Ort?), 1985.&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, und SANNER, Liselotte, Status Animarum, Die Bevölkerung des Fürstbistums Münster im Jahre 1749 - [[Amt Sassenberg]], Kirchspiel [[Warendorf]] St. Marien, Münster, 1995 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* HÜSKEN, Judith, Der Status animarum von [[Stadtlohn]] 1749/50, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 49/1991, S. 7–154.&lt;br /&gt;
* KOCK, Ludger, und Sieve, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (i.O.)]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.&lt;br /&gt;
* LACHENICHT, Gerhard, Bevölkerung und Sozialstruktur von [[Lette]] im Jahre 1749, Coesfeld, 1979 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Werne]] 1749/50, Der Status Animarum, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 55/1997, S. 7–145.&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Der Status Animarum von [[Altlünen]] 1749, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 7–33.&lt;br /&gt;
* MAAS, Liesel, Die Bevölkerung des Dorfes [[Osterwick]] und seiner Bauernschaften im Jahre 1749, Auswertung und Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Coesfeld, 1981 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* REES, Max, Der Status Animarum von [[Langenhorst]] (1749), [[Ochtrup]] 1750 und [[Welbergen]] 1749, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 34-170.&lt;br /&gt;
* ROTERS, Dorothea, Der Status animarum des Jahres 1749 von [[Holtwick]], in: Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld, 19/1994, S. 35-66 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Status Parochiae Alverskerkensis, Bestand der Pfarrei von [[Alverskirchen]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Hermannus Dinckelkamp, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Bevölkerungsverzeichnis des Dorfes und des Kirchspiels [[Everswinkel]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Theodor Herman Wetzeler, Everswinkel, 1992 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Kirchspiel und Dorf [[Everswinkel]] im Jahre 1749. Auswertung des Status animarum des Pastors Theod. Herm. Wetzeler, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SÖNNERT, Ingrid, von Bauersleuten, Spinnerinnen und Handwerkern, Die Bevölkerung von [[Raesfeld]], [[Erle]] und [[Homer]] 1498-1806, darin: Status animarum von Raesfeld, Erle und Homer, S. 84-140, Raesfeld, 1994 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TEGENKAMP, Franz-Josef, Status animarum ecclesiae parochalis [[Bakumensis]] de anno 1703, 1984.&lt;br /&gt;
* WEBER, Heinrich und SCHRÖER, Reinhard, Status Animarum für Stadt und Kirchspiel [[Bocholt (Kreis Borken)]], aufgezeichnet von Johann Bernard Scotus Breving in den Jahren 1749 bis 1750, in: Unsert Bocholt, 38/1987, Heft 2/3, S. 67-80, Heft 4, S. 81-96 / 39/1988, Heft 1, S. 17-32, Heft 2, S. 9-24, Heft 3, S. 33-48 / 40/1989, Heft 3, S. 33-48, Heft 4, S. 33-55 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der Status animarum&amp;quot; des Kirchspiels [[Nienborg]] aus dem Jahre 1750, Quellenedition und sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Auswertung, Untersuchungen zur Größe und Struktur von Haus und Haushalt, Münster, 1982 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der &amp;quot;Status animarum&amp;quot; von [[Nienborg]], Eine &amp;quot;Volkszählung&amp;quot; aus dem Jahre 1750, in: Heimat- und Rathausspiegel, Informationsschrift der Verwaltung und der Heimatvereine, 23/1987, S. 781-820 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Ahaus (historisch)]] =====&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo Status animarum von Dorsten - Lembeck 1749 und 1750,  http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lemb-Statanim49-50.pdf (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dies Verzeichnis wurde  durch Steuerlisten erweitert.).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Cathalogus communicantum et non communicantum cum specificatione nominis et  aetatis parochia Lipramstorffensis de anno 1749, http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lippramsdorf1749.pdf  (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dieses Verzeichnis von Haltern - Lippramsdorf wurde mit den Eintragungen im  Kirchenbuch verglichen.).&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Quellen zur Wirtschafts- und Bevölkerungsgeschichte des Westmünsterlandes 1693-1817, darin: Status animarum von [[Ottenstein]], S. 24-39 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Vreden]] im Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Vreden, 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Dülmen]] =====&lt;br /&gt;
* GROßE GORGEMANN,Hans Joachim, Die Bevölkerung des Kirchspiels [[Buldern]] aus dem Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Hannover, 1989 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Incolarum  1749 für Haltern am See, http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Incolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Acolarum 1749 für Haltern am See,  http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Accolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Meppen]] =====&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Meppen]], [[Haren]] und [[Haselünne]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 1), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Aschendorf]], [[Lathen]], [[Hümmling]] und im Patrimonialgericht [[Papenburg]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 2), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Rheine-Bevergern]] =====&lt;br /&gt;
* SÖTHE, Herbert J. K., Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel [[Emsdetten|Embsdetten]], Der Status animarum von 1749,  Ottenstein, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Kirchspielen [[Emsbüren]], [[Salzbergen]] und [[Schepsdorf (Lingen)|Schepsdorf]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 3), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Stromberg]] =====&lt;br /&gt;
* Norbert Henkelmann / Jörg Wunschhofer (Hg.) &amp;lt;br/&amp;gt;Der Status Animarum des Amtes Stromberg von 1749/50 &amp;lt;br/&amp;gt;= Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster, Band 1, 2006 &amp;lt;br/&amp;gt;Gb. 24x17 cm. 544 S. [XVII + 526 S.]. 30 sw. Abb.; ISBN-10: 3-89534-651-9, ISBN-13: 978-3-89534-651-4 &amp;lt;br/&amp;gt;Der Band enthält die Orte: [[Diestedde]], [[Enniger]], [[Ennigerloh]], [[Herzfeld]], [[Liesborn]], [[Lippborg]], [[Oelde]], [[Ostenfelde]], [[Stromberg]], [[Sünninghausen]], [[Wadersloh]] und [[Westkirchen]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, Status Animarum des Kirchspiels Wadersloh von 1749 &amp;lt;br/&amp;gt;[[:Media:Status Wadersloh 1749 -Henkelmann-.pdf|Datei im PDF-Format]].&lt;br /&gt;
* STUTENKEMPER, Egon, Hier sin ick to Hous. [[Enniger]] 1987 (darin S. 161–175: Status animarum von Enniger).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster [http://www.status-animarum.de/ www.status-animarum.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quellengattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinischer Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200829</id>
		<title>Status animarum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200829"/>
		<updated>2006-12-31T11:01:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Fürstbistum Münster */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriffserläuterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;[[Kirchenbuch#Das Rituale Romanum|Rituale Romanum]]&#039;&#039;&#039; wurde die Art und Weise, wie das &#039;&#039;&#039;Liber status animarum&#039;&#039;&#039; (lat. wörtlich: Buch vom Zustand/Bestand der Lebenden) zu führen sei, vorgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überlieferungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung dieser Verzeichnisse war mit großem Aufwand verbunden. Tatsächlich wurden sie von den Geistlichen in sehr unterschiedlicher Intensität und Qualität angelegt. Auch die Überlieferung ist regional äußerst unterschiedlich. Dabei ist nicht einmal die Bezeichnung der Bücher einheitlich und man erkennt den gemeinsamen Ursprung am ehesten an ihrem Inhalt, wenngleich auch die im &#039;&#039;Rituale Romanum&#039;&#039; vorgeschriebene Form selten streng eingehalten wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind u.a. folgende Titel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cathalogus Parochianos]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus accolarum]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus incolarum]]&lt;br /&gt;
* Status animarum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Catalogus communicantium]] kann dabei sowohl als Vorläufer als auch als parallele Erscheinung betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend sollen Beispiele und Sonderfälle genannt werden: (bitte um Ergänzungen, möglichst mit Quellenangabe --[[Benutzer:ML_Carl|ML Carl]] 21:50, 18. Jun 2005 (CEST))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzogtum Limburg (heute: Deutschsprachiges Belgien) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Montzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemmenich 1709 Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 1, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 64/1999, S. 21 ff. &lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 2, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 65/1999, S. 74 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Walhorn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lontzen (1704, 1740, 1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Raeren/Neudorf: Cathalogus Parochianus, 1693&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* MENNICKEN, Ralph, Pfarrer Großmeyer und die Raerener; Soziale Strukturen eines rheinisch-maasländischen Töpferdorfes am Ende des 17. Jahrhunderts, Raeren, 2000.&lt;br /&gt;
* SCHWARTZENBERG, Johann Wilhelm, Einwohnerverzeichnis von Raeren und Neudorf, Aufgestellt im Juni 1693 von Pfarrer Peter Jacob Großmeyer, in: Mitteilungen der WGfF, 65/1977 (Band 28), Heft 1 (S. 9-12), Heft 2 (S. 47-50), Heft 4 (S. 102-107).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Internetbearbeitungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* CARL, Marie-Luise http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~mlcarl/Qu/Bank_Walhorn/Raeren_1693.htm (vollständige quellenkritische Neubearbeitung, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
* HEICKE, Jochem http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~heicke/RAEREN/Cathalogus (auf der Basis der Transkriptionen von Ralph Mennicken, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Walhorn (1740, 1745, 1764, 1765, 1768, 1769, 1770, 1773, 1779, 1784):&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen (für 1740 mit Ergänzungen aus 1765):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 72/2003, S. 20-46 (Teil 1).&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, Teil 2: Astenet - Merols - Rabothrath, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 73/2003, S. 56-93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Fürstbistum Münster]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der lokalhistorische Hintergrund ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Status animarum von 1703&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit dem lateinischen Ausdruck Status animarum („Stand der Seelen&amp;quot;) bezeichnete man im 17. und 18. Jahrhundert Einwohnerverzeichnisse für kirchliche Zwecke. Neben den Tauf-, Heirats- und Sterbebüchern sollten die auf deutsch auch „Seelenregister&amp;quot; genannten Listen den einzelnen Pfarrern und darüber hinaus den Bischöfen dabei helfen, einen genauen Überblick über das religiöse Leben der ihnen anvertrauten Gläubigen zu behalten. Heute stoßen diese frühen Volkszählungen vor allem bei Familienforschern auf großes Interesse, da sie die spärlichen Daten der Kirchenbücher vielfach wesentlich ergänzen können. Aber auch für die Bevölkerungs- ­und die Kirchengeschichte sind sie von unersetzlichem Wert.&lt;br /&gt;
Die meisten Seelenregister entstanden nicht auf Initiative einzelner Pfarrer, sondern auf Weisung der Kirchenleitung. So war es auch im Sommer 1703, als der geistliche Kommissar Dr. Johann Caspar Bordewick im Auftrag des Bischofs von Münster die Dekanate Vechta und Cloppenburg besuchte. Bordewick sammelte von den Pfarrern aller 27 Kirchspiele der beiden Dekanate genaue Aufzeichnungen über ihre Gemeinden ein. Die Akten dieser Visitation werden heute im Offizialatsarchiv Vechta verwahrt. Darunter finden sich auch ausführliche Seelenregister von elf Kirchspielen. Sie alle weisen dieselbe Gliederung auf: Während links die Familien- oder Hausnamen sowie die Namen der einzelnen zum Haushalt gehörigen Personen aufgelistet sind, folgen rechts die Angaben zum Alter und zum religiösen Leben jeder Person, das heißt, ob sie gefirmt ist, ob sie gebeichtet und die Kommunion empfangen hat und ob sie über die Heilsmittel (Sakramente) und die Glaubenslehre unterrichtet ist. Im einzelnen handelt es sich um die Listen der Kirchspiele Steinfeld, Lohne, Vestrup, Bakum, Vechta, Oythe, Langförden, Emstek, Cappeln, Lindern und Essen. Außerdem liegt das Fragment eines Seelenregisters des Kirchspiels Visbek vor.&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Zitat aus: * KOCK, Ludger, und Sieve, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (i.O.)]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Status animarum von 1749/50&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Am 3. Oktober 1749 befahl Fürstbischof Clemens August [Anmerkung: der Kölner Erzbischof] seiner Geistlichkeit, streng gegen einen Missstand vorzugehen: das Zusammenleben nicht verheirateter oder verlobter Personen vor der (kirchlichen) Trauung. Auf der Synode des Bistums Münster im gleichen Monat wurde dazu beschlossen, ein &#039;&#039;Verzeichnis der Seelen&#039;&#039; (lat. &#039;&#039;&#039;Status animarum&#039;&#039;&#039;) für alle Orte des Hochstiftes Münster aufzustellen. Aus diesem sollte u.a. zu ersehen sein, wer mit wem zusammenlebt. Dieser Auftrag richtete sich an alle Ortspfarrer, die dieses als mühevolle, aufwendige Arbeit erkannten und den Aufwand wohl nicht für gerechtfertigt hielten. Da also keine Verzeichnisse erstellt wurden, erließ der Generalvikar Franz Egon von Fürstenberg am 26. November 1749 ein Edikt, in dem er nochmals auf die Erstellung und Einsendung dieser Verzeichnisse an seine Behörde hinwies. Aber auch dieser Aufruf führte nicht zum gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: die Pfarrer murrten und wollten die Listen größtenteils nicht erstellen. Hieraufhin wurde am 3. Januar 1750 nochmals per Erlass die Aufstellung der Verzeichnisse verlangt und den Pfarrern Ruhe geboten. Jetzt erst machten sich die Pfarrer [...] an die Arbeit und schrieben das gewünschte Verzeichnis.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Forderung des Ediktes vom November, nunmehr jährlich ein solches Verzeichnis aufzustellen, wurde nur von sehr wenigen Pfarrern befolgt.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Zitat aus: Herbert J. K. SÖTHE, Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel Embsdetten, Der Status animarum von 1749, Ottenstein, 1994.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Quelleneditionen und Bearbeitungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Diverse =====  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen/Transkriptionen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BÜRGER, Rudolf, Die Bevölkerung von Dorf und Kirchspiel [[Rhede (Kreis Borken)]] im Jahre 1749, Eine Auswertung des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Rhede (Kreis Borken), 1988.&lt;br /&gt;
* ESTER, Matthias M. und JARREN, Volker, Das Kirchspiel [[Hiltrup]] um 1750, Edition und Auswertung des status animarum von 1749 und  weiterer Quellen zur Sozialgeschichte, Bielefeld, 1997 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* HEITMANN, Clemens, Status animarum (Personenregister) von 1749 - 1750 der Kirchengemeinden [[Altenoythe]] ([[Bösel (bei Friesoythe)|Bösel]]) und  [[Markhausen]], (Ort?), 1985.&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, und SANNER, Liselotte, Status Animarum, Die Bevölkerung des Fürstbistums Münster im Jahre 1749 - [[Amt Sassenberg]], Kirchspiel [[Warendorf]] St. Marien, Münster, 1995 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* HÜSKEN, Judith, Der Status animarum von [[Stadtlohn]] 1749/50, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 49/1991, S. 7–154.&lt;br /&gt;
* KOCK, Ludger, und Sieve, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (i.O.)]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.&lt;br /&gt;
* LACHENICHT, Gerhard, Bevölkerung und Sozialstruktur von [[Lette]] im Jahre 1749, Coesfeld, 1979 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Werne]] 1749/50, Der Status Animarum, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 55/1997, S. 7–145.&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Der Status Animarum von [[Altlünen]] 1749, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 7–33.&lt;br /&gt;
* MAAS, Liesel, Die Bevölkerung des Dorfes [[Osterwick]] und seiner Bauernschaften im Jahre 1749, Auswertung und Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Coesfeld, 1981 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* REES, Max, Der Status Animarum von [[Langenhorst]] (1749), [[Ochtrup]] 1750 und [[Welbergen]] 1749, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 34-170.&lt;br /&gt;
* ROTERS, Dorothea, Der Status animarum des Jahres 1749 von [[Holtwick]], in: Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld, 19/1994, S. 35-66 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Status Parochiae Alverskerkensis, Bestand der Pfarrei von [[Alverskirchen]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Hermannus Dinckelkamp, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Bevölkerungsverzeichnis des Dorfes und des Kirchspiels [[Everswinkel]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Theodor Herman Wetzeler, Everswinkel, 1992 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Kirchspiel und Dorf [[Everswinkel]] im Jahre 1749. Auswertung des Status animarum des Pastors Theod. Herm. Wetzeler, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SÖNNERT, Ingrid, von Bauersleuten, Spinnerinnen und Handwerkern, Die Bevölkerung von [[Raesfeld]], [[Erle]] und [[Homer]] 1498-1806, darin: Status animarum von Raesfeld, Erle und Homer, S. 84-140, Raesfeld, 1994 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TEGENKAMP, Franz-Josef, Status animarum ecclesiae parochalis [[Bakumensis]] de anno 1703, 1984.&lt;br /&gt;
* WEBER, Heinrich und SCHRÖER, Reinhard, Status Animarum für Stadt und Kirchspiel [[Bocholt (Kreis Borken)]], aufgezeichnet von Johann Bernard Scotus Breving in den Jahren 1749 bis 1750, in: Unsert Bocholt, 38/1987, Heft 2/3, S. 67-80, Heft 4, S. 81-96 / 39/1988, Heft 1, S. 17-32, Heft 2, S. 9-24, Heft 3, S. 33-48 / 40/1989, Heft 3, S. 33-48, Heft 4, S. 33-55 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der Status animarum&amp;quot; des Kirchspiels [[Nienborg]] aus dem Jahre 1750, Quellenedition und sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Auswertung, Untersuchungen zur Größe und Struktur von Haus und Haushalt, Münster, 1982 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der &amp;quot;Status animarum&amp;quot; von [[Nienborg]], Eine &amp;quot;Volkszählung&amp;quot; aus dem Jahre 1750, in: Heimat- und Rathausspiegel, Informationsschrift der Verwaltung und der Heimatvereine, 23/1987, S. 781-820 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Ahaus (historisch)]] =====&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo Status animarum von Dorsten - Lembeck 1749 und 1750,  http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lemb-Statanim49-50.pdf (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dies Verzeichnis wurde  durch Steuerlisten erweitert.).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Cathalogus communicantum et non communicantum cum specificatione nominis et  aetatis parochia Lipramstorffensis de anno 1749, http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lippramsdorf1749.pdf  (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dieses Verzeichnis von Haltern - Lippramsdorf wurde mit den Eintragungen im  Kirchenbuch verglichen.).&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Quellen zur Wirtschafts- und Bevölkerungsgeschichte des Westmünsterlandes 1693-1817, darin: Status animarum von [[Ottenstein]], S. 24-39 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Vreden]] im Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Vreden, 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Dülmen]] =====&lt;br /&gt;
* GROßE GORGEMANN,Hans Joachim, Die Bevölkerung des Kirchspiels [[Buldern]] aus dem Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Hannover, 1989 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Incolarum  1749 für Haltern am See, http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Incolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Acolarum 1749 für Haltern am See,  http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Accolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Meppen]] =====&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Meppen]], [[Haren]] und [[Haselünne]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 1), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Aschendorf]], [[Lathen]], [[Hümmling]] und im Patrimonialgericht [[Papenburg]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 2), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Rheine-Bevergern]] =====&lt;br /&gt;
* SÖTHE, Herbert J. K., Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel [[Emsdetten|Embsdetten]], Der Status animarum von 1749,  Ottenstein, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Kirchspielen [[Emsbüren]], [[Salzbergen]] und [[Schepsdorf (Lingen)|Schepsdorf]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 3), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Stromberg]] =====&lt;br /&gt;
* Norbert Henkelmann / Jörg Wunschhofer (Hg.) &amp;lt;br/&amp;gt;Der Status Animarum des Amtes Stromberg von 1749/50 &amp;lt;br/&amp;gt;= Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster, Band 1, 2006 &amp;lt;br/&amp;gt;Gb. 24x17 cm. 544 S. [XVII + 526 S.]. 30 sw. Abb.; ISBN-10: 3-89534-651-9, ISBN-13: 978-3-89534-651-4 &amp;lt;br/&amp;gt;Der Band enthält die Orte: [[Diestedde]], [[Enniger]], [[Ennigerloh]], [[Herzfeld]], [[Liesborn]], [[Lippborg]], [[Oelde]], [[Ostenfelde]], [[Stromberg]], [[Sünninghausen]], [[Wadersloh]] und [[Westkirchen]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, Status Animarum des Kirchspiels Wadersloh von 1749 &amp;lt;br/&amp;gt;[[:Media:Status Wadersloh 1749 -Henkelmann-.pdf|Datei im PDF-Format]].&lt;br /&gt;
* STUTENKEMPER, Egon, Hier sin ick to Hous. [[Enniger]] 1987 (darin S. 161–175: Status animarum von Enniger).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster [http://www.status-animarum.de/ www.status-animarum.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quellengattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinischer Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200828</id>
		<title>Status animarum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200828"/>
		<updated>2006-12-31T10:53:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Der lokalhistorische Hintergrund */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriffserläuterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;[[Kirchenbuch#Das Rituale Romanum|Rituale Romanum]]&#039;&#039;&#039; wurde die Art und Weise, wie das &#039;&#039;&#039;Liber status animarum&#039;&#039;&#039; (lat. wörtlich: Buch vom Zustand/Bestand der Lebenden) zu führen sei, vorgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überlieferungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung dieser Verzeichnisse war mit großem Aufwand verbunden. Tatsächlich wurden sie von den Geistlichen in sehr unterschiedlicher Intensität und Qualität angelegt. Auch die Überlieferung ist regional äußerst unterschiedlich. Dabei ist nicht einmal die Bezeichnung der Bücher einheitlich und man erkennt den gemeinsamen Ursprung am ehesten an ihrem Inhalt, wenngleich auch die im &#039;&#039;Rituale Romanum&#039;&#039; vorgeschriebene Form selten streng eingehalten wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind u.a. folgende Titel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cathalogus Parochianos]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus accolarum]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus incolarum]]&lt;br /&gt;
* Status animarum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Catalogus communicantium]] kann dabei sowohl als Vorläufer als auch als parallele Erscheinung betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend sollen Beispiele und Sonderfälle genannt werden: (bitte um Ergänzungen, möglichst mit Quellenangabe --[[Benutzer:ML_Carl|ML Carl]] 21:50, 18. Jun 2005 (CEST))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzogtum Limburg (heute: Deutschsprachiges Belgien) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Montzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemmenich 1709 Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 1, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 64/1999, S. 21 ff. &lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 2, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 65/1999, S. 74 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Walhorn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lontzen (1704, 1740, 1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Raeren/Neudorf: Cathalogus Parochianus, 1693&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* MENNICKEN, Ralph, Pfarrer Großmeyer und die Raerener; Soziale Strukturen eines rheinisch-maasländischen Töpferdorfes am Ende des 17. Jahrhunderts, Raeren, 2000.&lt;br /&gt;
* SCHWARTZENBERG, Johann Wilhelm, Einwohnerverzeichnis von Raeren und Neudorf, Aufgestellt im Juni 1693 von Pfarrer Peter Jacob Großmeyer, in: Mitteilungen der WGfF, 65/1977 (Band 28), Heft 1 (S. 9-12), Heft 2 (S. 47-50), Heft 4 (S. 102-107).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Internetbearbeitungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* CARL, Marie-Luise http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~mlcarl/Qu/Bank_Walhorn/Raeren_1693.htm (vollständige quellenkritische Neubearbeitung, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
* HEICKE, Jochem http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~heicke/RAEREN/Cathalogus (auf der Basis der Transkriptionen von Ralph Mennicken, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Walhorn (1740, 1745, 1764, 1765, 1768, 1769, 1770, 1773, 1779, 1784):&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen (für 1740 mit Ergänzungen aus 1765):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 72/2003, S. 20-46 (Teil 1).&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, Teil 2: Astenet - Merols - Rabothrath, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 73/2003, S. 56-93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Fürstbistum Münster]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der lokalhistorische Hintergrund ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Status animarum von 1703&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit dem lateinischen Ausdruck Status animarum („Stand der Seelen&amp;quot;) bezeichnete man im 17. und 18. Jahrhundert Einwohnerverzeichnisse für kirchliche Zwecke. Neben den Tauf-, Heirats- und Sterbebüchern sollten die auf deutsch auch „Seelenregister&amp;quot; genannten Listen den einzelnen Pfarrern und darüber hinaus den Bischöfen dabei helfen, einen genauen Überblick über das religiöse Leben der ihnen anvertrauten Gläubigen zu behalten. Heute stoßen diese frühen Volkszählungen vor allem bei Familienforschern auf großes Interesse, da sie die spärlichen Daten der Kirchenbücher vielfach wesentlich ergänzen können. Aber auch für die Bevölkerungs- ­und die Kirchengeschichte sind sie von unersetzlichem Wert.&lt;br /&gt;
Die meisten Seelenregister entstanden nicht auf Initiative einzelner Pfarrer, sondern auf Weisung der Kirchenleitung. So war es auch im Sommer 1703, als der geistliche Kommissar Dr. Johann Caspar Bordewick im Auftrag des Bischofs von Münster die Dekanate Vechta und Cloppenburg besuchte. Bordewick sammelte von den Pfarrern aller 27 Kirchspiele der beiden Dekanate genaue Aufzeichnungen über ihre Gemeinden ein. Die Akten dieser Visitation werden heute im Offizialatsarchiv Vechta verwahrt. Darunter finden sich auch ausführliche Seelenregister von elf Kirchspielen. Sie alle weisen dieselbe Gliederung auf: Während links die Familien- oder Hausnamen sowie die Namen der einzelnen zum Haushalt gehörigen Personen aufgelistet sind, folgen rechts die Angaben zum Alter und zum religiösen Leben jeder Person, das heißt, ob sie gefirmt ist, ob sie gebeichtet und die Kommunion empfangen hat und ob sie über die Heilsmittel (Sakramente) und die Glaubenslehre unterrichtet ist. Im einzelnen handelt es sich um die Listen der Kirchspiele Steinfeld, Lohne, Vestrup, Bakum, Vechta, Oythe, Langförden, Emstek, Cappeln, Lindern und Essen. Außerdem liegt das Fragment eines Seelenregisters des Kirchspiels Visbek vor.&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Zitat aus: * KOCK, Ludger, und Sieve, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (i.O.)]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Status animarum von 1749/50&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Am 3. Oktober 1749 befahl Fürstbischof Clemens August [Anmerkung: der Kölner Erzbischof] seiner Geistlichkeit, streng gegen einen Missstand vorzugehen: das Zusammenleben nicht verheirateter oder verlobter Personen vor der (kirchlichen) Trauung. Auf der Synode des Bistums Münster im gleichen Monat wurde dazu beschlossen, ein &#039;&#039;Verzeichnis der Seelen&#039;&#039; (lat. &#039;&#039;&#039;Status animarum&#039;&#039;&#039;) für alle Orte des Hochstiftes Münster aufzustellen. Aus diesem sollte u.a. zu ersehen sein, wer mit wem zusammenlebt. Dieser Auftrag richtete sich an alle Ortspfarrer, die dieses als mühevolle, aufwendige Arbeit erkannten und den Aufwand wohl nicht für gerechtfertigt hielten. Da also keine Verzeichnisse erstellt wurden, erließ der Generalvikar Franz Egon von Fürstenberg am 26. November 1749 ein Edikt, in dem er nochmals auf die Erstellung und Einsendung dieser Verzeichnisse an seine Behörde hinwies. Aber auch dieser Aufruf führte nicht zum gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: die Pfarrer murrten und wollten die Listen größtenteils nicht erstellen. Hieraufhin wurde am 3. Januar 1750 nochmals per Erlass die Aufstellung der Verzeichnisse verlangt und den Pfarrern Ruhe geboten. Jetzt erst machten sich die Pfarrer [...] an die Arbeit und schrieben das gewünschte Verzeichnis.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Forderung des Ediktes vom November, nunmehr jährlich ein solches Verzeichnis aufzustellen, wurde nur von sehr wenigen Pfarrern befolgt.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Zitat aus: Herbert J. K. SÖTHE, Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel Embsdetten, Der Status animarum von 1749, Ottenstein, 1994.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Quelleneditionen und Bearbeitungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Diverse =====  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen/Transkriptionen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BÜRGER, Rudolf, Die Bevölkerung von Dorf und Kirchspiel [[Rhede (Kreis Borken)]] im Jahre 1749, Eine Auswertung des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Rhede (Kreis Borken), 1988.&lt;br /&gt;
* ESTER, Matthias M. und JARREN, Volker, Das Kirchspiel [[Hiltrup]] um 1750, Edition und Auswertung des status animarum von 1749 und  weiterer Quellen zur Sozialgeschichte, Bielefeld, 1997 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* GROßE GORGEMANN,Hans Joachim, Die Bevölkerung des Kirchspiels [[Buldern]] aus dem Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Hannover, 1989 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* HEITMANN, Clemens, Status animarum (Personenregister) von 1749 - 1750 der Kirchengemeinden [[Altenoythe]] ([[Bösel (bei Friesoythe)|Bösel]]) und  [[Markhausen]], (Ort?), 1985.&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, und SANNER, Liselotte, Status Animarum, Die Bevölkerung des Fürstbistums Münster im Jahre 1749 - [[Amt Sassenberg]], Kirchspiel [[Warendorf]] St. Marien, Münster, 1995 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* HÜSKEN, Judith, Der Status animarum von [[Stadtlohn]] 1749/50, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 49/1991, S. 7–154.&lt;br /&gt;
* KOCK, Ludger, und Sieve, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (i.O.)]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.&lt;br /&gt;
* LACHENICHT, Gerhard, Bevölkerung und Sozialstruktur von [[Lette]] im Jahre 1749, Coesfeld, 1979 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Werne]] 1749/50, Der Status Animarum, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 55/1997, S. 7–145.&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Der Status Animarum von [[Altlünen]] 1749, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 7–33.&lt;br /&gt;
* MAAS, Liesel, Die Bevölkerung des Dorfes [[Osterwick]] und seiner Bauernschaften im Jahre 1749, Auswertung und Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Coesfeld, 1981 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* REES, Max, Der Status Animarum von [[Langenhorst]] (1749), [[Ochtrup]] 1750 und [[Welbergen]] 1749, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 34-170.&lt;br /&gt;
* ROTERS, Dorothea, Der Status animarum des Jahres 1749 von [[Holtwick]], in: Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld, 19/1994, S. 35-66 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Status Parochiae Alverskerkensis, Bestand der Pfarrei von [[Alverskirchen]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Hermannus Dinckelkamp, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Bevölkerungsverzeichnis des Dorfes und des Kirchspiels [[Everswinkel]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Theodor Herman Wetzeler, Everswinkel, 1992 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Kirchspiel und Dorf [[Everswinkel]] im Jahre 1749. Auswertung des Status animarum des Pastors Theod. Herm. Wetzeler, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SÖNNERT, Ingrid, von Bauersleuten, Spinnerinnen und Handwerkern, Die Bevölkerung von [[Raesfeld]], [[Erle]] und [[Homer]] 1498-1806, darin: Status animarum von Raesfeld, Erle und Homer, S. 84-140, Raesfeld, 1994 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SÖTHE, Herbert J. K., Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel [[Emsdetten|Embsdetten]], Der Status animarum von 1749,  Ottenstein, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* STUTENKEMPER, Egon, Hier sin ick to Hous. [[Enniger]] 1987 (darin S. 161–175: Status animarum von Enniger).&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Meppen]], [[Haren]] und [[Haselünne]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 1), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Aschendorf]], [[Lathen]], [[Hümmling]] und im Patrimonialgericht [[Papenburg]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 2), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Kirchspielen [[Emsbüren]], [[Salzbergen]] und [[Schepsdorf (Lingen)|Schepsdorf]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 3), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Vreden]] im Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Vreden, 1978.&lt;br /&gt;
* TEGENKAMP, Franz-Josef, Status animarum ecclesiae parochalis [[Bakumensis]] de anno 1703, 1984.&lt;br /&gt;
* WEBER, Heinrich und SCHRÖER, Reinhard, Status Animarum für Stadt und Kirchspiel [[Bocholt (Kreis Borken)]], aufgezeichnet von Johann Bernard Scotus Breving in den Jahren 1749 bis 1750, in: Unsert Bocholt, 38/1987, Heft 2/3, S. 67-80, Heft 4, S. 81-96 / 39/1988, Heft 1, S. 17-32, Heft 2, S. 9-24, Heft 3, S. 33-48 / 40/1989, Heft 3, S. 33-48, Heft 4, S. 33-55 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Quellen zur Wirtschafts- und Bevölkerungsgeschichte des Westmünsterlandes 1693-1817, darin: Status animarum von [[Ottenstein]], S. 24-39 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der Status animarum&amp;quot; des Kirchspiels [[Nienborg]] aus dem Jahre 1750, Quellenedition und sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Auswertung, Untersuchungen zur Größe und Struktur von Haus und Haushalt, Münster, 1982 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der &amp;quot;Status animarum&amp;quot; von [[Nienborg]], Eine &amp;quot;Volkszählung&amp;quot; aus dem Jahre 1750, in: Heimat- und Rathausspiegel, Informationsschrift der Verwaltung und der Heimatvereine, 23/1987, S. 781-820 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Ahaus (historisch)]] =====&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo Status animarum von Dorsten - Lembeck 1749 und 1750,  http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lemb-Statanim49-50.pdf (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dies Verzeichnis wurde  durch Steuerlisten erweitert.).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Cathalogus communicantum et non communicantum cum specificatione nominis et  aetatis parochia Lipramstorffensis de anno 1749, http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lippramsdorf1749.pdf  (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dieses Verzeichnis von Haltern - Lippramsdorf wurde mit den Eintragungen im  Kirchenbuch verglichen.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Dülmen]] =====&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Incolarum  1749 für Haltern am See, http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Incolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Acolarum 1749 für Haltern am See,  http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Accolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Stromberg]] =====&lt;br /&gt;
* Norbert Henkelmann / Jörg Wunschhofer (Hg.) &amp;lt;br/&amp;gt;Der Status Animarum des Amtes Stromberg von 1749/50 &amp;lt;br/&amp;gt;= Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster, Band 1, 2006 &amp;lt;br/&amp;gt;Gb. 24x17 cm. 544 S. [XVII + 526 S.]. 30 sw. Abb.; ISBN-10: 3-89534-651-9, ISBN-13: 978-3-89534-651-4 &amp;lt;br/&amp;gt;Der Band enthält die Orte: [[Diestedde]], [[Enniger]], [[Ennigerloh]], [[Herzfeld]], [[Liesborn]], [[Lippborg]], [[Oelde]], [[Ostenfelde]], [[Stromberg]], [[Sünninghausen]], [[Wadersloh]] und [[Westkirchen]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, Status Animarum des Kirchspiels Wadersloh von 1749 &amp;lt;br/&amp;gt;[[:Media:Status Wadersloh 1749 -Henkelmann-.pdf|Datei im PDF-Format]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster [http://www.status-animarum.de/ www.status-animarum.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quellengattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinischer Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200826</id>
		<title>Status animarum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200826"/>
		<updated>2006-12-31T10:51:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Fürstbistum Münster */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriffserläuterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;[[Kirchenbuch#Das Rituale Romanum|Rituale Romanum]]&#039;&#039;&#039; wurde die Art und Weise, wie das &#039;&#039;&#039;Liber status animarum&#039;&#039;&#039; (lat. wörtlich: Buch vom Zustand/Bestand der Lebenden) zu führen sei, vorgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überlieferungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung dieser Verzeichnisse war mit großem Aufwand verbunden. Tatsächlich wurden sie von den Geistlichen in sehr unterschiedlicher Intensität und Qualität angelegt. Auch die Überlieferung ist regional äußerst unterschiedlich. Dabei ist nicht einmal die Bezeichnung der Bücher einheitlich und man erkennt den gemeinsamen Ursprung am ehesten an ihrem Inhalt, wenngleich auch die im &#039;&#039;Rituale Romanum&#039;&#039; vorgeschriebene Form selten streng eingehalten wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind u.a. folgende Titel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cathalogus Parochianos]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus accolarum]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus incolarum]]&lt;br /&gt;
* Status animarum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Catalogus communicantium]] kann dabei sowohl als Vorläufer als auch als parallele Erscheinung betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend sollen Beispiele und Sonderfälle genannt werden: (bitte um Ergänzungen, möglichst mit Quellenangabe --[[Benutzer:ML_Carl|ML Carl]] 21:50, 18. Jun 2005 (CEST))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzogtum Limburg (heute: Deutschsprachiges Belgien) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Montzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemmenich 1709 Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 1, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 64/1999, S. 21 ff. &lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 2, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 65/1999, S. 74 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Walhorn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lontzen (1704, 1740, 1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Raeren/Neudorf: Cathalogus Parochianus, 1693&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* MENNICKEN, Ralph, Pfarrer Großmeyer und die Raerener; Soziale Strukturen eines rheinisch-maasländischen Töpferdorfes am Ende des 17. Jahrhunderts, Raeren, 2000.&lt;br /&gt;
* SCHWARTZENBERG, Johann Wilhelm, Einwohnerverzeichnis von Raeren und Neudorf, Aufgestellt im Juni 1693 von Pfarrer Peter Jacob Großmeyer, in: Mitteilungen der WGfF, 65/1977 (Band 28), Heft 1 (S. 9-12), Heft 2 (S. 47-50), Heft 4 (S. 102-107).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Internetbearbeitungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* CARL, Marie-Luise http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~mlcarl/Qu/Bank_Walhorn/Raeren_1693.htm (vollständige quellenkritische Neubearbeitung, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
* HEICKE, Jochem http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~heicke/RAEREN/Cathalogus (auf der Basis der Transkriptionen von Ralph Mennicken, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Walhorn (1740, 1745, 1764, 1765, 1768, 1769, 1770, 1773, 1779, 1784):&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen (für 1740 mit Ergänzungen aus 1765):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 72/2003, S. 20-46 (Teil 1).&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, Teil 2: Astenet - Merols - Rabothrath, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 73/2003, S. 56-93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Fürstbistum Münster]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der lokalhistorische Hintergrund ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Status animarum von 1703&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit dem lateinischen Ausdruck Status animarum („Stand der Seelen&amp;quot;) bezeichnete man im 17. und 18. Jahrhundert Einwohnerverzeichnisse für kirchliche Zwecke. Neben den Tauf-, Heirats- und Sterbebüchern sollten die auf deutsch auch „Seelenregister&amp;quot; genannten Listen den einzelnen Pfarrern und darüber hinaus den Bischöfen dabei helfen, einen genauen Überblick über das religiöse Leben der ihnen anvertrauten Gläubigen zu behalten. Heute stoßen diese frühen Volkszählungen vor allem bei Familienforschern auf großes Interesse, da sie die spärlichen Daten der Kirchenbücher vielfach wesentlich ergänzen können. Aber auch für die Bevölkerungs­und die Kirchengeschichte sind sie von unersetzlichem Wert.&lt;br /&gt;
Die meisten Seelenregister entstanden nicht auf Initiative einzelner Pfarrer, sondern auf Weisung der Kirchenleitung. So war es auch im Sommer 1703, als der geistliche Kommissar Dr. Johann Caspar Bordewick im Auftrag des Bischofs von Münster die Dekanate Vechta und Cloppenburg besuchte. Bordewick sammelte von den Pfarrern aller 27 Kirchspiele der beiden Dekanate genaue Aufzeichnungen über ihre Gemeinden ein. Die Akten dieser Visitation werden heute im Offizialatsarchiv Vechta verwahrt. Darunter finden sich auch ausführliche Seelenregister von elf Kirchspielen. Sie alle weisen dieselbe Gliederung auf: Während links die Familien- oder Hausnamen sowie die Namen der einzelnen zum Haushalt gehörigen Personen aufgelistet sind, folgen rechts die Angaben zum Alter und zum religiösen Leben jeder Person, das heißt, ob sie gefirmt ist, ob sie gebeichtet und die Kommunion empfangen hat und ob sie über die Heilsmittel (Sakramente) und die Glaubenslehre unterrichtet ist. Im einzelnen handelt es sich um die Listen der Kirchspiele Steinfeld, Lohne, Vestrup, Bakum, Vechta, Oythe, Langförden, Emstek, Cappeln, Lindern und Essen. Außerdem liegt das Fragment eines Seelenregisters des Kirchspiels Visbek vor.&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Zitat aus: * KOCK, Ludger, und Sieve, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (i.O.)]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Status animarum von 1749/50&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Am 3. Oktober 1749 befahl Fürstbischof Clemens August [Anmerkung: der Kölner Erzbischof] seiner Geistlichkeit, streng gegen einen Missstand vorzugehen: das Zusammenleben nicht verheirateter oder verlobter Personen vor der (kirchlichen) Trauung. Auf der Synode des Bistums Münster im gleichen Monat wurde dazu beschlossen, ein &#039;&#039;Verzeichnis der Seelen&#039;&#039; (lat. &#039;&#039;&#039;Status animarum&#039;&#039;&#039;) für alle Orte des Hochstiftes Münster aufzustellen. Aus diesem sollte u.a. zu ersehen sein, wer mit wem zusammenlebt. Dieser Auftrag richtete sich an alle Ortspfarrer, die dieses als mühevolle, aufwendige Arbeit erkannten und den Aufwand wohl nicht für gerechtfertigt hielten. Da also keine Verzeichnisse erstellt wurden, erließ der Generalvikar Franz Egon von Fürstenberg am 26. November 1749 ein Edikt, in dem er nochmals auf die Erstellung und Einsendung dieser Verzeichnisse an seine Behörde hinwies. Aber auch dieser Aufruf führte nicht zum gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: die Pfarrer murrten und wollten die Listen größtenteils nicht erstellen. Hieraufhin wurde am 3. Januar 1750 nochmals per Erlass die Aufstellung der Verzeichnisse verlangt und den Pfarrern Ruhe geboten. Jetzt erst machten sich die Pfarrer [...] an die Arbeit und schrieben das gewünschte Verzeichnis.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Forderung des Ediktes vom November, nunmehr jährlich ein solches Verzeichnis aufzustellen, wurde nur von sehr wenigen Pfarrern befolgt.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Zitat aus: Herbert J. K. SÖTHE, Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel Embsdetten, Der Status animarum von 1749, Ottenstein, 1994.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Quelleneditionen und Bearbeitungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Diverse =====  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen/Transkriptionen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BÜRGER, Rudolf, Die Bevölkerung von Dorf und Kirchspiel [[Rhede (Kreis Borken)]] im Jahre 1749, Eine Auswertung des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Rhede (Kreis Borken), 1988.&lt;br /&gt;
* ESTER, Matthias M. und JARREN, Volker, Das Kirchspiel [[Hiltrup]] um 1750, Edition und Auswertung des status animarum von 1749 und  weiterer Quellen zur Sozialgeschichte, Bielefeld, 1997 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* GROßE GORGEMANN,Hans Joachim, Die Bevölkerung des Kirchspiels [[Buldern]] aus dem Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Hannover, 1989 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* HEITMANN, Clemens, Status animarum (Personenregister) von 1749 - 1750 der Kirchengemeinden [[Altenoythe]] ([[Bösel (bei Friesoythe)|Bösel]]) und  [[Markhausen]], (Ort?), 1985.&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, und SANNER, Liselotte, Status Animarum, Die Bevölkerung des Fürstbistums Münster im Jahre 1749 - [[Amt Sassenberg]], Kirchspiel [[Warendorf]] St. Marien, Münster, 1995 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* HÜSKEN, Judith, Der Status animarum von [[Stadtlohn]] 1749/50, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 49/1991, S. 7–154.&lt;br /&gt;
* KOCK, Ludger, und Sieve, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (i.O.)]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.&lt;br /&gt;
* LACHENICHT, Gerhard, Bevölkerung und Sozialstruktur von [[Lette]] im Jahre 1749, Coesfeld, 1979 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Werne]] 1749/50, Der Status Animarum, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 55/1997, S. 7–145.&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Der Status Animarum von [[Altlünen]] 1749, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 7–33.&lt;br /&gt;
* MAAS, Liesel, Die Bevölkerung des Dorfes [[Osterwick]] und seiner Bauernschaften im Jahre 1749, Auswertung und Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Coesfeld, 1981 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* REES, Max, Der Status Animarum von [[Langenhorst]] (1749), [[Ochtrup]] 1750 und [[Welbergen]] 1749, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 34-170.&lt;br /&gt;
* ROTERS, Dorothea, Der Status animarum des Jahres 1749 von [[Holtwick]], in: Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld, 19/1994, S. 35-66 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Status Parochiae Alverskerkensis, Bestand der Pfarrei von [[Alverskirchen]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Hermannus Dinckelkamp, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Bevölkerungsverzeichnis des Dorfes und des Kirchspiels [[Everswinkel]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Theodor Herman Wetzeler, Everswinkel, 1992 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Kirchspiel und Dorf [[Everswinkel]] im Jahre 1749. Auswertung des Status animarum des Pastors Theod. Herm. Wetzeler, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SÖNNERT, Ingrid, von Bauersleuten, Spinnerinnen und Handwerkern, Die Bevölkerung von [[Raesfeld]], [[Erle]] und [[Homer]] 1498-1806, darin: Status animarum von Raesfeld, Erle und Homer, S. 84-140, Raesfeld, 1994 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SÖTHE, Herbert J. K., Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel [[Emsdetten|Embsdetten]], Der Status animarum von 1749,  Ottenstein, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* STUTENKEMPER, Egon, Hier sin ick to Hous. [[Enniger]] 1987 (darin S. 161–175: Status animarum von Enniger).&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Meppen]], [[Haren]] und [[Haselünne]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 1), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Aschendorf]], [[Lathen]], [[Hümmling]] und im Patrimonialgericht [[Papenburg]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 2), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Kirchspielen [[Emsbüren]], [[Salzbergen]] und [[Schepsdorf (Lingen)|Schepsdorf]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 3), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Vreden]] im Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Vreden, 1978.&lt;br /&gt;
* TEGENKAMP, Franz-Josef, Status animarum ecclesiae parochalis [[Bakumensis]] de anno 1703, 1984.&lt;br /&gt;
* WEBER, Heinrich und SCHRÖER, Reinhard, Status Animarum für Stadt und Kirchspiel [[Bocholt (Kreis Borken)]], aufgezeichnet von Johann Bernard Scotus Breving in den Jahren 1749 bis 1750, in: Unsert Bocholt, 38/1987, Heft 2/3, S. 67-80, Heft 4, S. 81-96 / 39/1988, Heft 1, S. 17-32, Heft 2, S. 9-24, Heft 3, S. 33-48 / 40/1989, Heft 3, S. 33-48, Heft 4, S. 33-55 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Quellen zur Wirtschafts- und Bevölkerungsgeschichte des Westmünsterlandes 1693-1817, darin: Status animarum von [[Ottenstein]], S. 24-39 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der Status animarum&amp;quot; des Kirchspiels [[Nienborg]] aus dem Jahre 1750, Quellenedition und sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Auswertung, Untersuchungen zur Größe und Struktur von Haus und Haushalt, Münster, 1982 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der &amp;quot;Status animarum&amp;quot; von [[Nienborg]], Eine &amp;quot;Volkszählung&amp;quot; aus dem Jahre 1750, in: Heimat- und Rathausspiegel, Informationsschrift der Verwaltung und der Heimatvereine, 23/1987, S. 781-820 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Ahaus (historisch)]] =====&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo Status animarum von Dorsten - Lembeck 1749 und 1750,  http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lemb-Statanim49-50.pdf (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dies Verzeichnis wurde  durch Steuerlisten erweitert.).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Cathalogus communicantum et non communicantum cum specificatione nominis et  aetatis parochia Lipramstorffensis de anno 1749, http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lippramsdorf1749.pdf  (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dieses Verzeichnis von Haltern - Lippramsdorf wurde mit den Eintragungen im  Kirchenbuch verglichen.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Dülmen]] =====&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Incolarum  1749 für Haltern am See, http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Incolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Acolarum 1749 für Haltern am See,  http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Accolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Stromberg]] =====&lt;br /&gt;
* Norbert Henkelmann / Jörg Wunschhofer (Hg.) &amp;lt;br/&amp;gt;Der Status Animarum des Amtes Stromberg von 1749/50 &amp;lt;br/&amp;gt;= Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster, Band 1, 2006 &amp;lt;br/&amp;gt;Gb. 24x17 cm. 544 S. [XVII + 526 S.]. 30 sw. Abb.; ISBN-10: 3-89534-651-9, ISBN-13: 978-3-89534-651-4 &amp;lt;br/&amp;gt;Der Band enthält die Orte: [[Diestedde]], [[Enniger]], [[Ennigerloh]], [[Herzfeld]], [[Liesborn]], [[Lippborg]], [[Oelde]], [[Ostenfelde]], [[Stromberg]], [[Sünninghausen]], [[Wadersloh]] und [[Westkirchen]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, Status Animarum des Kirchspiels Wadersloh von 1749 &amp;lt;br/&amp;gt;[[:Media:Status Wadersloh 1749 -Henkelmann-.pdf|Datei im PDF-Format]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster [http://www.status-animarum.de/ www.status-animarum.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quellengattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinischer Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Amt_Stromberg&amp;diff=200825</id>
		<title>Amt Stromberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Amt_Stromberg&amp;diff=200825"/>
		<updated>2006-12-31T10:43:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Archiv */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Historische Hierarchie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Regional]] &amp;gt; [[Historische deutsche Staaten]] &amp;gt; [[Fürstbistum Münster]] &amp;gt; [[Amt im Fürstbistum Münster]] &amp;gt; Amt Stromberg&lt;br /&gt;
[[Bild:Amt_Stromberg.jpg|thumb|500px|Übersichtskarte des Amtes Stromberg aus dem &amp;quot;Theatrum orbis terrarum, sive, Atlas novus&amp;quot; von Willem Janszoon und Joan Blaeu, erstellt 1645/1662.]]&lt;br /&gt;
== Einleitung == &lt;br /&gt;
===Besitzer===&lt;br /&gt;
* [[Fürstbistum Münster]] bis 1802.&lt;br /&gt;
* 1802 Das Königreich Preußen nimmt einen Großteil des Fürstentums Münster auf Grund französisch-preußischer Entschädigungs-Vereinbarungen als nunmehriges [[Erbfürstentum Münster]] in Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verpfändung====&lt;br /&gt;
Im Oktober 1457 erfolgte die Zustimmung des Domkapitels zu Münster zur weiteren Verpfändung der Ämter Stromberg und Dülmen und des Hofes zu Haltern an den Herzog von Kleve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Allgemeine Information ==  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: Beschreibung des Kreises, Gr&amp;amp;ouml;sse, Bev&amp;amp;ouml;lkerung usw.) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Amtsverwaltung ===&lt;br /&gt;
===Hochstift Münsterische Beamte===&lt;br /&gt;
und Gerichte auf dem Lande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Drosten====&lt;br /&gt;
* 1453 (Juli) Goswin Kettler, Amtmann zu Stromberg, (Marschbefehl zur Vereinigung mit klevischen Truppen bei Dülmen zum Kampf gegen feindliche Truppen bei Horstmar)&lt;br /&gt;
* S.T. Herr Adolph von Nagel zu Vornholtz, des hochadelichen Ritterordens St. Michael Großkreutzherr und geheimer Rath, Droste (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsrentmeister====&lt;br /&gt;
* Herr Bernard Maerle, Renthmeister (1776).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===(Gogericht Stromberg)===&lt;br /&gt;
* Herr Johann Henrich Alexander Bischopinck, Gograf  (1776)&lt;br /&gt;
* Caspar Anton Callenberg, Gerichtsschreiber und Kurköllnischer Hofrath (1776)&lt;br /&gt;
* B.H. Lübbers, Advocatus Fisci (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Wilhelm Torck, Procurator fiscalis (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Henr. Riedick, Procurator, auch Amtsschreiber(1776)&lt;br /&gt;
* Philipp Grunau, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Johann Richter, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Menolph Heckmann, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Josrph Müller, Procurator, auch Rechten Dr.  (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gogericht zu Herzfeld====&lt;br /&gt;
* Herr Christopher Felling, der Rechten Doctor, Gograf  (1776)&lt;br /&gt;
* Caspar Anton Callenberg, Gerichtsschreiber (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Johann Gerhard Eisenle, Procurator, Fiscus (1776)&lt;br /&gt;
* Philipp Grunau, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Johann Henrich Richter, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Alardus Aulike, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Arnold Grundorff, Procurator, auch Amtsverwalter des Amtes Oestinghausen im Kölnischen (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Lippborg-KB1766.jpg|thumb|800px|center|Nachweis des &amp;quot;Judex&amp;quot; Lübbers im Kirchenbuch von Lippborg]] &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
====Gericht zu [[Lippborg]]====&lt;br /&gt;
* Herr Bernd Henrich Lubbers, Richter  (1766, 1776)&lt;br /&gt;
* Franz Ludger Weddige, Gerichtsschr. (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Johann Carl Helling, Procurator fiscalis, auch Führer daselbst (1776)&lt;br /&gt;
* Friderich Christian Carlsohn, Hausvogt (1776)&lt;br /&gt;
* Friderich Cordes, Amtsführer (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Gerichtsarchive im Amt Stromberg=====&lt;br /&gt;
* Staatsarchiv Münster (StA MS), Bestand Fürstbistum Münster, Gerichte, darin: Amt Stromberg: Stadtgerichte, Gogerichte Herzfeld, Oelde und Stromberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jäger und Förster des Fürstbistums====&lt;br /&gt;
* Engelbert Empting, Amtsjäger (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Provinzialrecht===&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/finde/langDatensatz.php?urlID=16&amp;amp;url_tabelle=tab_projekt  Gesetzessammlung von 1359-1811 des ehemaligen Fürstbistums Münster]&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/txt/normal/txt310.pdf Startseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Gerichtsbezirke ===&lt;br /&gt;
Im Amte Stromberg waren:&lt;br /&gt;
* a. fürstliche:&lt;br /&gt;
** 1. Gogericht Herzfeld&lt;br /&gt;
** 2. Gogericht Oelde,&lt;br /&gt;
** 3. Gogericht Stromberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* b. Private:&lt;br /&gt;
** 4. Gericht Assen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Freigerichtsbarkeit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gogerichtsbarkeit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Einteilung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchspiele im Amt Stromberg ===&lt;br /&gt;
{|width=&amp;quot;50%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Diestedde]]&lt;br /&gt;
* [[Enniger]]&lt;br /&gt;
* [[Ennigerloh]]&lt;br /&gt;
* [[Herzfeld (Lippetal)|Herzfeld]]&lt;br /&gt;
* [[Liesborn]]&lt;br /&gt;
* [[Lippborg]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Oelde]]&lt;br /&gt;
* [[Ostenfelde]]&lt;br /&gt;
* [[Stromberg_(Oelde)|Stromberg]] &lt;br /&gt;
* [[Sünninghausen]] &lt;br /&gt;
* [[Wadersloh]]&lt;br /&gt;
* [[Westkirchen]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchspiele und ihre Bauerschaften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Einteilung == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archidiakonate ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- oder stattdessen: --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Kirchliche Zugehörigkeit === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenerfassung von Kirchenbüchern===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv==&lt;br /&gt;
* Staatsarchiv Münster (StA MS), Bestand: Fürstbistum Münster, Ämter. Findbuch A 83 VIII mit Index, 505 Akten&lt;br /&gt;
* Archiv Lembeck, Bestand Westerwinkel W, darin Amt Stromberg 1767 - 97.&lt;br /&gt;
* Archiv Vornholz, Bestand Familiensachen, darin Amt Stromberg. Findbuch P 176.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bibliografie==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Der Status Animarum des Amtes Stromberg von 1749/50&#039;&#039;&#039; - Norbert Henkelmann / Jörg Wunschhofer (Hg.)&amp;lt;br/&amp;gt;für die Orte Diestedde, Enniger, Ennigerloh, Herzfeld, Liesborn, Lippborg, Oelde, Ostenfelde, Stromberg, Sünninghausen, Wadersloh und Westkirchen. ISBN 3-89534-651-9, ISBN 978-3-89534-651-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Internetlinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Webgeschichte: http://www.his-data.de/territor/d/reich1/kreise/westfalen/muenster,bt/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschichtsportal Westfalen: http://www.westfaelische-geschichte.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Amt im Fürstbistum Münster}}&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Amt im Fürstbistum Münster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Amt_Stromberg&amp;diff=200824</id>
		<title>Amt Stromberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Amt_Stromberg&amp;diff=200824"/>
		<updated>2006-12-31T10:43:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Gerichtsarchive im Amt Stromberg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Historische Hierarchie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Regional]] &amp;gt; [[Historische deutsche Staaten]] &amp;gt; [[Fürstbistum Münster]] &amp;gt; [[Amt im Fürstbistum Münster]] &amp;gt; Amt Stromberg&lt;br /&gt;
[[Bild:Amt_Stromberg.jpg|thumb|500px|Übersichtskarte des Amtes Stromberg aus dem &amp;quot;Theatrum orbis terrarum, sive, Atlas novus&amp;quot; von Willem Janszoon und Joan Blaeu, erstellt 1645/1662.]]&lt;br /&gt;
== Einleitung == &lt;br /&gt;
===Besitzer===&lt;br /&gt;
* [[Fürstbistum Münster]] bis 1802.&lt;br /&gt;
* 1802 Das Königreich Preußen nimmt einen Großteil des Fürstentums Münster auf Grund französisch-preußischer Entschädigungs-Vereinbarungen als nunmehriges [[Erbfürstentum Münster]] in Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verpfändung====&lt;br /&gt;
Im Oktober 1457 erfolgte die Zustimmung des Domkapitels zu Münster zur weiteren Verpfändung der Ämter Stromberg und Dülmen und des Hofes zu Haltern an den Herzog von Kleve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Allgemeine Information ==  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: Beschreibung des Kreises, Gr&amp;amp;ouml;sse, Bev&amp;amp;ouml;lkerung usw.) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Amtsverwaltung ===&lt;br /&gt;
===Hochstift Münsterische Beamte===&lt;br /&gt;
und Gerichte auf dem Lande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Drosten====&lt;br /&gt;
* 1453 (Juli) Goswin Kettler, Amtmann zu Stromberg, (Marschbefehl zur Vereinigung mit klevischen Truppen bei Dülmen zum Kampf gegen feindliche Truppen bei Horstmar)&lt;br /&gt;
* S.T. Herr Adolph von Nagel zu Vornholtz, des hochadelichen Ritterordens St. Michael Großkreutzherr und geheimer Rath, Droste (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsrentmeister====&lt;br /&gt;
* Herr Bernard Maerle, Renthmeister (1776).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===(Gogericht Stromberg)===&lt;br /&gt;
* Herr Johann Henrich Alexander Bischopinck, Gograf  (1776)&lt;br /&gt;
* Caspar Anton Callenberg, Gerichtsschreiber und Kurköllnischer Hofrath (1776)&lt;br /&gt;
* B.H. Lübbers, Advocatus Fisci (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Wilhelm Torck, Procurator fiscalis (1776)&lt;br /&gt;
* Johann Henr. Riedick, Procurator, auch Amtsschreiber(1776)&lt;br /&gt;
* Philipp Grunau, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Johann Richter, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Menolph Heckmann, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Josrph Müller, Procurator, auch Rechten Dr.  (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gogericht zu Herzfeld====&lt;br /&gt;
* Herr Christopher Felling, der Rechten Doctor, Gograf  (1776)&lt;br /&gt;
* Caspar Anton Callenberg, Gerichtsschreiber (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Johann Gerhard Eisenle, Procurator, Fiscus (1776)&lt;br /&gt;
* Philipp Grunau, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Johann Henrich Richter, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Alardus Aulike, Procurator (1776)&lt;br /&gt;
* Arnold Grundorff, Procurator, auch Amtsverwalter des Amtes Oestinghausen im Kölnischen (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Lippborg-KB1766.jpg|thumb|800px|center|Nachweis des &amp;quot;Judex&amp;quot; Lübbers im Kirchenbuch von Lippborg]] &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
====Gericht zu [[Lippborg]]====&lt;br /&gt;
* Herr Bernd Henrich Lubbers, Richter  (1766, 1776)&lt;br /&gt;
* Franz Ludger Weddige, Gerichtsschr. (1776)&lt;br /&gt;
* Herr Johann Carl Helling, Procurator fiscalis, auch Führer daselbst (1776)&lt;br /&gt;
* Friderich Christian Carlsohn, Hausvogt (1776)&lt;br /&gt;
* Friderich Cordes, Amtsführer (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Gerichtsarchive im Amt Stromberg=====&lt;br /&gt;
* Staatsarchiv Münster (StA MS), Bestand Fürstbistum Münster, Gerichte, darin: Amt Stromberg: Stadtgerichte, Gogerichte Herzfeld, Oelde und Stromberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jäger und Förster des Fürstbistums====&lt;br /&gt;
* Engelbert Empting, Amtsjäger (1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Provinzialrecht===&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/finde/langDatensatz.php?urlID=16&amp;amp;url_tabelle=tab_projekt  Gesetzessammlung von 1359-1811 des ehemaligen Fürstbistums Münster]&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/txt/normal/txt310.pdf Startseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Gerichtsbezirke ===&lt;br /&gt;
Im Amte Stromberg waren:&lt;br /&gt;
* a. fürstliche:&lt;br /&gt;
** 1. Gogericht Herzfeld&lt;br /&gt;
** 2. Gogericht Oelde,&lt;br /&gt;
** 3. Gogericht Stromberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* b. Private:&lt;br /&gt;
** 4. Gericht Assen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Freigerichtsbarkeit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gogerichtsbarkeit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Einteilung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchspiele im Amt Stromberg ===&lt;br /&gt;
{|width=&amp;quot;50%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Diestedde]]&lt;br /&gt;
* [[Enniger]]&lt;br /&gt;
* [[Ennigerloh]]&lt;br /&gt;
* [[Herzfeld (Lippetal)|Herzfeld]]&lt;br /&gt;
* [[Liesborn]]&lt;br /&gt;
* [[Lippborg]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Oelde]]&lt;br /&gt;
* [[Ostenfelde]]&lt;br /&gt;
* [[Stromberg_(Oelde)|Stromberg]] &lt;br /&gt;
* [[Sünninghausen]] &lt;br /&gt;
* [[Wadersloh]]&lt;br /&gt;
* [[Westkirchen]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchspiele und ihre Bauerschaften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Einteilung == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archidiakonate ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- oder stattdessen: --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Kirchliche Zugehörigkeit === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenerfassung von Kirchenbüchern===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv==&lt;br /&gt;
* Staatsarchiv Münster (STAM), Bestand: Fürstbistum Münster, Ämter. Findbuch A 83 VIII mit Index, 505 Akten&lt;br /&gt;
* Archiv Lembeck, Bestand Westerwinkel W, darin Amt Stromberg 1767 - 97.&lt;br /&gt;
* Archiv Vornholz, Bestand Familiensachen, darin Amt Stromberg. Findbuch P 176.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bibliografie==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Der Status Animarum des Amtes Stromberg von 1749/50&#039;&#039;&#039; - Norbert Henkelmann / Jörg Wunschhofer (Hg.)&amp;lt;br/&amp;gt;für die Orte Diestedde, Enniger, Ennigerloh, Herzfeld, Liesborn, Lippborg, Oelde, Ostenfelde, Stromberg, Sünninghausen, Wadersloh und Westkirchen. ISBN 3-89534-651-9, ISBN 978-3-89534-651-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Internetlinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Webgeschichte: http://www.his-data.de/territor/d/reich1/kreise/westfalen/muenster,bt/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschichtsportal Westfalen: http://www.westfaelische-geschichte.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Amt im Fürstbistum Münster}}&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Amt im Fürstbistum Münster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200822</id>
		<title>Status animarum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200822"/>
		<updated>2006-12-31T10:31:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Diverse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriffserläuterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;[[Kirchenbuch#Das Rituale Romanum|Rituale Romanum]]&#039;&#039;&#039; wurde die Art und Weise, wie das &#039;&#039;&#039;Liber status animarum&#039;&#039;&#039; (lat. wörtlich: Buch vom Zustand/Bestand der Lebenden) zu führen sei, vorgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überlieferungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung dieser Verzeichnisse war mit großem Aufwand verbunden. Tatsächlich wurden sie von den Geistlichen in sehr unterschiedlicher Intensität und Qualität angelegt. Auch die Überlieferung ist regional äußerst unterschiedlich. Dabei ist nicht einmal die Bezeichnung der Bücher einheitlich und man erkennt den gemeinsamen Ursprung am ehesten an ihrem Inhalt, wenngleich auch die im &#039;&#039;Rituale Romanum&#039;&#039; vorgeschriebene Form selten streng eingehalten wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind u.a. folgende Titel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cathalogus Parochianos]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus accolarum]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus incolarum]]&lt;br /&gt;
* Status animarum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Catalogus communicantium]] kann dabei sowohl als Vorläufer als auch als parallele Erscheinung betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend sollen Beispiele und Sonderfälle genannt werden: (bitte um Ergänzungen, möglichst mit Quellenangabe --[[Benutzer:ML_Carl|ML Carl]] 21:50, 18. Jun 2005 (CEST))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzogtum Limburg (heute: Deutschsprachiges Belgien) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Montzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemmenich 1709 Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 1, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 64/1999, S. 21 ff. &lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 2, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 65/1999, S. 74 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Walhorn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lontzen (1704, 1740, 1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Raeren/Neudorf: Cathalogus Parochianus, 1693&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* MENNICKEN, Ralph, Pfarrer Großmeyer und die Raerener; Soziale Strukturen eines rheinisch-maasländischen Töpferdorfes am Ende des 17. Jahrhunderts, Raeren, 2000.&lt;br /&gt;
* SCHWARTZENBERG, Johann Wilhelm, Einwohnerverzeichnis von Raeren und Neudorf, Aufgestellt im Juni 1693 von Pfarrer Peter Jacob Großmeyer, in: Mitteilungen der WGfF, 65/1977 (Band 28), Heft 1 (S. 9-12), Heft 2 (S. 47-50), Heft 4 (S. 102-107).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Internetbearbeitungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* CARL, Marie-Luise http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~mlcarl/Qu/Bank_Walhorn/Raeren_1693.htm (vollständige quellenkritische Neubearbeitung, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
* HEICKE, Jochem http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~heicke/RAEREN/Cathalogus (auf der Basis der Transkriptionen von Ralph Mennicken, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Walhorn (1740, 1745, 1764, 1765, 1768, 1769, 1770, 1773, 1779, 1784):&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen (für 1740 mit Ergänzungen aus 1765):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 72/2003, S. 20-46 (Teil 1).&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, Teil 2: Astenet - Merols - Rabothrath, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 73/2003, S. 56-93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Fürstbistum Münster]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der lokalhistorische Hintergrund ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Am 3. Oktober 1749 befahl Fürstbischof Clemens August [Anmerkung: der Kölner Erzbischof] seiner Geistlichkeit, streng gegen einen Missstand vorzugehen: das Zusammenleben nicht verheirateter oder verlobter Personen vor der (kirchlichen) Trauung. Auf der Synode des Bistums Münster im gleichen Monat wurde dazu beschlossen, ein &#039;&#039;Verzeichnis der Seelen&#039;&#039; (lat. &#039;&#039;&#039;Status animarum&#039;&#039;&#039;) für alle Orte des Hochstiftes Münster aufzustellen. Aus diesem sollte u.a. zu ersehen sein, wer mit wem zusammenlebt. Dieser Auftrag richtete sich an alle Ortspfarrer, die dieses als mühevolle, aufwendige Arbeit erkannten und den Aufwand wohl nicht für gerechtfertigt hielten. Da also keine Verzeichnisse erstellt wurden, erließ der Generalvikar Franz Egon von Fürstenberg am 26. November 1749 ein Edikt, in dem er nochmals auf die Erstellung und Einsendung dieser Verzeichnisse an seine Behörde hinwies. Aber auch dieser Aufruf führte nicht zum gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: die Pfarrer murrten und wollten die Listen größtenteils nicht erstellen. Hieraufhin wurde am 3. Januar 1750 nochmals per Erlass die Aufstellung der Verzeichnisse verlangt und den Pfarrern Ruhe geboten. Jetzt erst machten sich die Pfarrer [...] an die Arbeit und schrieben das gewünschte Verzeichnis.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Forderung des Ediktes vom November, nunmehr jährlich ein solches Verzeichnis aufzustellen, wurde nur von sehr wenigen Pfarrern befolgt.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Zitat aus: Herbert J. K. SÖTHE, Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel Embsdetten, Der Status animarum von 1749, Ottenstein, 1994.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Quelleneditionen und Bearbeitungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Diverse =====  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen/Transkriptionen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BÜRGER, Rudolf, Die Bevölkerung von Dorf und Kirchspiel [[Rhede (Kreis Borken)]] im Jahre 1749, Eine Auswertung des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Rhede (Kreis Borken), 1988.&lt;br /&gt;
* ESTER, Matthias M. und JARREN, Volker, Das Kirchspiel [[Hiltrup]] um 1750, Edition und Auswertung des status animarum von 1749 und  weiterer Quellen zur Sozialgeschichte, Bielefeld, 1997 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* GROßE GORGEMANN,Hans Joachim, Die Bevölkerung des Kirchspiels [[Buldern]] aus dem Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Hannover, 1989 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* HEITMANN, Clemens, Status animarum (Personenregister) von 1749 - 1750 der Kirchengemeinden [[Altenoythe]] ([[Bösel (bei Friesoythe)|Bösel]]) und  [[Markhausen]], (Ort?), 1985.&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, und SANNER, Liselotte, Status Animarum, Die Bevölkerung des Fürstbistums Münster im Jahre 1749 - [[Amt Sassenberg]], Kirchspiel [[Warendorf]] St. Marien, Münster, 1995 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* HÜSKEN, Judith, Der Status animarum von [[Stadtlohn]] 1749/50, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 49/1991, S. 7–154.&lt;br /&gt;
* KOCK, Ludger, und Sieve, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (i.O.)]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.&lt;br /&gt;
* LACHENICHT, Gerhard, Bevölkerung und Sozialstruktur von [[Lette]] im Jahre 1749, Coesfeld, 1979 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Werne]] 1749/50, Der Status Animarum, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 55/1997, S. 7–145.&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Der Status Animarum von [[Altlünen]] 1749, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 7–33.&lt;br /&gt;
* MAAS, Liesel, Die Bevölkerung des Dorfes [[Osterwick]] und seiner Bauernschaften im Jahre 1749, Auswertung und Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Coesfeld, 1981 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* REES, Max, Der Status Animarum von [[Langenhorst]] (1749), [[Ochtrup]] 1750 und [[Welbergen]] 1749, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 34-170.&lt;br /&gt;
* ROTERS, Dorothea, Der Status animarum des Jahres 1749 von [[Holtwick]], in: Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld, 19/1994, S. 35-66 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Status Parochiae Alverskerkensis, Bestand der Pfarrei von [[Alverskirchen]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Hermannus Dinckelkamp, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Bevölkerungsverzeichnis des Dorfes und des Kirchspiels [[Everswinkel]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Theodor Herman Wetzeler, Everswinkel, 1992 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Kirchspiel und Dorf [[Everswinkel]] im Jahre 1749. Auswertung des Status animarum des Pastors Theod. Herm. Wetzeler, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SÖNNERT, Ingrid, von Bauersleuten, Spinnerinnen und Handwerkern, Die Bevölkerung von [[Raesfeld]], [[Erle]] und [[Homer]] 1498-1806, darin: Status animarum von Raesfeld, Erle und Homer, S. 84-140, Raesfeld, 1994 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SÖTHE, Herbert J. K., Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel [[Emsdetten|Embsdetten]], Der Status animarum von 1749,  Ottenstein, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* STUTENKEMPER, Egon, Hier sin ick to Hous. [[Enniger]] 1987 (darin S. 161–175: Status animarum von Enniger).&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Meppen]], [[Haren]] und [[Haselünne]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 1), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Aschendorf]], [[Lathen]], [[Hümmling]] und im Patrimonialgericht [[Papenburg]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 2), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Kirchspielen [[Emsbüren]], [[Salzbergen]] und [[Schepsdorf (Lingen)|Schepsdorf]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 3), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Vreden]] im Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Vreden, 1978.&lt;br /&gt;
* TEGENKAMP, Franz-Josef, Status animarum ecclesiae parochalis [[Bakumensis]] de anno 1703, 1984.&lt;br /&gt;
* WEBER, Heinrich und SCHRÖER, Reinhard, Status Animarum für Stadt und Kirchspiel [[Bocholt (Kreis Borken)]], aufgezeichnet von Johann Bernard Scotus Breving in den Jahren 1749 bis 1750, in: Unsert Bocholt, 38/1987, Heft 2/3, S. 67-80, Heft 4, S. 81-96 / 39/1988, Heft 1, S. 17-32, Heft 2, S. 9-24, Heft 3, S. 33-48 / 40/1989, Heft 3, S. 33-48, Heft 4, S. 33-55 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Quellen zur Wirtschafts- und Bevölkerungsgeschichte des Westmünsterlandes 1693-1817, darin: Status animarum von [[Ottenstein]], S. 24-39 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der Status animarum&amp;quot; des Kirchspiels [[Nienborg]] aus dem Jahre 1750, Quellenedition und sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Auswertung, Untersuchungen zur Größe und Struktur von Haus und Haushalt, Münster, 1982 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der &amp;quot;Status animarum&amp;quot; von [[Nienborg]], Eine &amp;quot;Volkszählung&amp;quot; aus dem Jahre 1750, in: Heimat- und Rathausspiegel, Informationsschrift der Verwaltung und der Heimatvereine, 23/1987, S. 781-820 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Ahaus (historisch)]] =====&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo Status animarum von Dorsten - Lembeck 1749 und 1750,  http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lemb-Statanim49-50.pdf (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dies Verzeichnis wurde  durch Steuerlisten erweitert.).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Cathalogus communicantum et non communicantum cum specificatione nominis et  aetatis parochia Lipramstorffensis de anno 1749, http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lippramsdorf1749.pdf  (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dieses Verzeichnis von Haltern - Lippramsdorf wurde mit den Eintragungen im  Kirchenbuch verglichen.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Dülmen]] =====&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Incolarum  1749 für Haltern am See, http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Incolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Acolarum 1749 für Haltern am See,  http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Accolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Stromberg]] =====&lt;br /&gt;
* Norbert Henkelmann / Jörg Wunschhofer (Hg.) &amp;lt;br/&amp;gt;Der Status Animarum des Amtes Stromberg von 1749/50 &amp;lt;br/&amp;gt;= Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster, Band 1, 2006 &amp;lt;br/&amp;gt;Gb. 24x17 cm. 544 S. [XVII + 526 S.]. 30 sw. Abb.; ISBN-10: 3-89534-651-9, ISBN-13: 978-3-89534-651-4 &amp;lt;br/&amp;gt;Der Band enthält die Orte: [[Diestedde]], [[Enniger]], [[Ennigerloh]], [[Herzfeld]], [[Liesborn]], [[Lippborg]], [[Oelde]], [[Ostenfelde]], [[Stromberg]], [[Sünninghausen]], [[Wadersloh]] und [[Westkirchen]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, Status Animarum des Kirchspiels Wadersloh von 1749 &amp;lt;br/&amp;gt;[[:Media:Status Wadersloh 1749 -Henkelmann-.pdf|Datei im PDF-Format]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster [http://www.status-animarum.de/ www.status-animarum.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quellengattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinischer Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200821</id>
		<title>Status animarum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200821"/>
		<updated>2006-12-31T10:30:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Diverse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriffserläuterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;[[Kirchenbuch#Das Rituale Romanum|Rituale Romanum]]&#039;&#039;&#039; wurde die Art und Weise, wie das &#039;&#039;&#039;Liber status animarum&#039;&#039;&#039; (lat. wörtlich: Buch vom Zustand/Bestand der Lebenden) zu führen sei, vorgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überlieferungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung dieser Verzeichnisse war mit großem Aufwand verbunden. Tatsächlich wurden sie von den Geistlichen in sehr unterschiedlicher Intensität und Qualität angelegt. Auch die Überlieferung ist regional äußerst unterschiedlich. Dabei ist nicht einmal die Bezeichnung der Bücher einheitlich und man erkennt den gemeinsamen Ursprung am ehesten an ihrem Inhalt, wenngleich auch die im &#039;&#039;Rituale Romanum&#039;&#039; vorgeschriebene Form selten streng eingehalten wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind u.a. folgende Titel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cathalogus Parochianos]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus accolarum]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus incolarum]]&lt;br /&gt;
* Status animarum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Catalogus communicantium]] kann dabei sowohl als Vorläufer als auch als parallele Erscheinung betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend sollen Beispiele und Sonderfälle genannt werden: (bitte um Ergänzungen, möglichst mit Quellenangabe --[[Benutzer:ML_Carl|ML Carl]] 21:50, 18. Jun 2005 (CEST))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzogtum Limburg (heute: Deutschsprachiges Belgien) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Montzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemmenich 1709 Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 1, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 64/1999, S. 21 ff. &lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 2, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 65/1999, S. 74 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Walhorn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lontzen (1704, 1740, 1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Raeren/Neudorf: Cathalogus Parochianus, 1693&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* MENNICKEN, Ralph, Pfarrer Großmeyer und die Raerener; Soziale Strukturen eines rheinisch-maasländischen Töpferdorfes am Ende des 17. Jahrhunderts, Raeren, 2000.&lt;br /&gt;
* SCHWARTZENBERG, Johann Wilhelm, Einwohnerverzeichnis von Raeren und Neudorf, Aufgestellt im Juni 1693 von Pfarrer Peter Jacob Großmeyer, in: Mitteilungen der WGfF, 65/1977 (Band 28), Heft 1 (S. 9-12), Heft 2 (S. 47-50), Heft 4 (S. 102-107).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Internetbearbeitungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* CARL, Marie-Luise http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~mlcarl/Qu/Bank_Walhorn/Raeren_1693.htm (vollständige quellenkritische Neubearbeitung, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
* HEICKE, Jochem http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~heicke/RAEREN/Cathalogus (auf der Basis der Transkriptionen von Ralph Mennicken, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Walhorn (1740, 1745, 1764, 1765, 1768, 1769, 1770, 1773, 1779, 1784):&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen (für 1740 mit Ergänzungen aus 1765):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 72/2003, S. 20-46 (Teil 1).&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, Teil 2: Astenet - Merols - Rabothrath, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 73/2003, S. 56-93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Fürstbistum Münster]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der lokalhistorische Hintergrund ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Am 3. Oktober 1749 befahl Fürstbischof Clemens August [Anmerkung: der Kölner Erzbischof] seiner Geistlichkeit, streng gegen einen Missstand vorzugehen: das Zusammenleben nicht verheirateter oder verlobter Personen vor der (kirchlichen) Trauung. Auf der Synode des Bistums Münster im gleichen Monat wurde dazu beschlossen, ein &#039;&#039;Verzeichnis der Seelen&#039;&#039; (lat. &#039;&#039;&#039;Status animarum&#039;&#039;&#039;) für alle Orte des Hochstiftes Münster aufzustellen. Aus diesem sollte u.a. zu ersehen sein, wer mit wem zusammenlebt. Dieser Auftrag richtete sich an alle Ortspfarrer, die dieses als mühevolle, aufwendige Arbeit erkannten und den Aufwand wohl nicht für gerechtfertigt hielten. Da also keine Verzeichnisse erstellt wurden, erließ der Generalvikar Franz Egon von Fürstenberg am 26. November 1749 ein Edikt, in dem er nochmals auf die Erstellung und Einsendung dieser Verzeichnisse an seine Behörde hinwies. Aber auch dieser Aufruf führte nicht zum gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: die Pfarrer murrten und wollten die Listen größtenteils nicht erstellen. Hieraufhin wurde am 3. Januar 1750 nochmals per Erlass die Aufstellung der Verzeichnisse verlangt und den Pfarrern Ruhe geboten. Jetzt erst machten sich die Pfarrer [...] an die Arbeit und schrieben das gewünschte Verzeichnis.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Forderung des Ediktes vom November, nunmehr jährlich ein solches Verzeichnis aufzustellen, wurde nur von sehr wenigen Pfarrern befolgt.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Zitat aus: Herbert J. K. SÖTHE, Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel Embsdetten, Der Status animarum von 1749, Ottenstein, 1994.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Quelleneditionen und Bearbeitungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Diverse =====  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen/Transkriptionen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BÜRGER, Rudolf, Die Bevölkerung von Dorf und Kirchspiel [[Rhede (Kreis Borken)]] im Jahre 1749, Eine Auswertung des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Rhede (Kreis Borken), 1988.&lt;br /&gt;
* ESTER, Matthias M. und JARREN, Volker, Das Kirchspiel [[Hiltrup]] um 1750, Edition und Auswertung des status animarum von 1749 und  weiterer Quellen zur Sozialgeschichte, Bielefeld, 1997 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* GROßE GORGEMANN,Hans Joachim, Die Bevölkerung des Kirchspiels [[Buldern]] aus dem Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Hannover, 1989 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* HEITMANN, Clemens, Status animarum (Personenregister) von 1749 - 1750 der Kirchengemeinden [[Altenoythe]] ([[Bösel (bei Friesoythe)|Bösel]]) und  [[Markhausen]], (Ort?), 1985.&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, und SANNER, Liselotte, Status Animarum, Die Bevölkerung des Fürstbistums Münster im Jahre 1749 - [[Amt Sassenberg]], Kirchspiel [[Warendorf]] St. Marien, Münster, 1995 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* HÜSKEN, Judith, Der Status animarum von [[Stadtlohn]] 1749/50, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 49/1991, S. 7–154.&lt;br /&gt;
* KOCK, Ludger, und Sieve, Peter (Bearb.), Einwohnerverzeichnisse (Status animarum) der Kirchspiele [[Steinfeld]], [[Lohne]], [[Vestrup]], [[Bakum]], [[Vechta]], [[Oythe]], [[Langförden]], [[Emstek]], [[Cappeln]], [[Lindern]] und [[Essen (i.O.)]] aus dem Jahr 1703, Cloppenburg 2006.&lt;br /&gt;
* MAAS, Liesel, Die Bevölkerung des Dorfes [[Osterwick]] und seiner Bauernschaften im Jahre 1749, Auswertung und Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Coesfeld, 1981 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* LACHENICHT, Gerhard, Bevölkerung und Sozialstruktur von [[Lette]] im Jahre 1749, Coesfeld, 1979 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Werne]] 1749/50, Der Status Animarum, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 55/1997, S. 7–145.&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Der Status Animarum von [[Altlünen]] 1749, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 7–33.&lt;br /&gt;
* REES, Max, Der Status Animarum von [[Langenhorst]] (1749), [[Ochtrup]] 1750 und [[Welbergen]] 1749, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 34-170.&lt;br /&gt;
* ROTERS, Dorothea, Der Status animarum des Jahres 1749 von [[Holtwick]], in: Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld, 19/1994, S. 35-66 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Status Parochiae Alverskerkensis, Bestand der Pfarrei von [[Alverskirchen]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Hermannus Dinckelkamp, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Bevölkerungsverzeichnis des Dorfes und des Kirchspiels [[Everswinkel]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Theodor Herman Wetzeler, Everswinkel, 1992 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Kirchspiel und Dorf [[Everswinkel]] im Jahre 1749. Auswertung des Status animarum des Pastors Theod. Herm. Wetzeler, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SÖNNERT, Ingrid, von Bauersleuten, Spinnerinnen und Handwerkern, Die Bevölkerung von [[Raesfeld]], [[Erle]] und [[Homer]] 1498-1806, darin: Status animarum von Raesfeld, Erle und Homer, S. 84-140, Raesfeld, 1994 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SÖTHE, Herbert J. K., Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel [[Emsdetten|Embsdetten]], Der Status animarum von 1749,  Ottenstein, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* STUTENKEMPER, Egon, Hier sin ick to Hous. [[Enniger]] 1987 (darin S. 161–175: Status animarum von Enniger).&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Meppen]], [[Haren]] und [[Haselünne]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 1), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Aschendorf]], [[Lathen]], [[Hümmling]] und im Patrimonialgericht [[Papenburg]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 2), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, und CLOPPENBURG, Reinhard, Status animarum 1749 in den Kirchspielen [[Emsbüren]], [[Salzbergen]] und [[Schepsdorf (Lingen)|Schepsdorf]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 3), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Vreden]] im Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Vreden, 1978.&lt;br /&gt;
* TEGENKAMP, Franz-Josef, Status animarum ecclesiae parochalis [[Bakumensis]] de anno 1703, 1984.&lt;br /&gt;
* WEBER, Heinrich und SCHRÖER, Reinhard, Status Animarum für Stadt und Kirchspiel [[Bocholt (Kreis Borken)]], aufgezeichnet von Johann Bernard Scotus Breving in den Jahren 1749 bis 1750, in: Unsert Bocholt, 38/1987, Heft 2/3, S. 67-80, Heft 4, S. 81-96 / 39/1988, Heft 1, S. 17-32, Heft 2, S. 9-24, Heft 3, S. 33-48 / 40/1989, Heft 3, S. 33-48, Heft 4, S. 33-55 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Quellen zur Wirtschafts- und Bevölkerungsgeschichte des Westmünsterlandes 1693-1817, darin: Status animarum von [[Ottenstein]], S. 24-39 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der Status animarum&amp;quot; des Kirchspiels [[Nienborg]] aus dem Jahre 1750, Quellenedition und sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Auswertung, Untersuchungen zur Größe und Struktur von Haus und Haushalt, Münster, 1982 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der &amp;quot;Status animarum&amp;quot; von [[Nienborg]], Eine &amp;quot;Volkszählung&amp;quot; aus dem Jahre 1750, in: Heimat- und Rathausspiegel, Informationsschrift der Verwaltung und der Heimatvereine, 23/1987, S. 781-820 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Ahaus (historisch)]] =====&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo Status animarum von Dorsten - Lembeck 1749 und 1750,  http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lemb-Statanim49-50.pdf (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dies Verzeichnis wurde  durch Steuerlisten erweitert.).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Cathalogus communicantum et non communicantum cum specificatione nominis et  aetatis parochia Lipramstorffensis de anno 1749, http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lippramsdorf1749.pdf  (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dieses Verzeichnis von Haltern - Lippramsdorf wurde mit den Eintragungen im  Kirchenbuch verglichen.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Dülmen]] =====&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Incolarum  1749 für Haltern am See, http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Incolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Acolarum 1749 für Haltern am See,  http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Accolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Stromberg]] =====&lt;br /&gt;
* Norbert Henkelmann / Jörg Wunschhofer (Hg.) &amp;lt;br/&amp;gt;Der Status Animarum des Amtes Stromberg von 1749/50 &amp;lt;br/&amp;gt;= Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster, Band 1, 2006 &amp;lt;br/&amp;gt;Gb. 24x17 cm. 544 S. [XVII + 526 S.]. 30 sw. Abb.; ISBN-10: 3-89534-651-9, ISBN-13: 978-3-89534-651-4 &amp;lt;br/&amp;gt;Der Band enthält die Orte: [[Diestedde]], [[Enniger]], [[Ennigerloh]], [[Herzfeld]], [[Liesborn]], [[Lippborg]], [[Oelde]], [[Ostenfelde]], [[Stromberg]], [[Sünninghausen]], [[Wadersloh]] und [[Westkirchen]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, Status Animarum des Kirchspiels Wadersloh von 1749 &amp;lt;br/&amp;gt;[[:Media:Status Wadersloh 1749 -Henkelmann-.pdf|Datei im PDF-Format]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster [http://www.status-animarum.de/ www.status-animarum.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quellengattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinischer Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200820</id>
		<title>Status animarum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200820"/>
		<updated>2006-12-31T10:21:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Diverse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriffserläuterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;[[Kirchenbuch#Das Rituale Romanum|Rituale Romanum]]&#039;&#039;&#039; wurde die Art und Weise, wie das &#039;&#039;&#039;Liber status animarum&#039;&#039;&#039; (lat. wörtlich: Buch vom Zustand/Bestand der Lebenden) zu führen sei, vorgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überlieferungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung dieser Verzeichnisse war mit großem Aufwand verbunden. Tatsächlich wurden sie von den Geistlichen in sehr unterschiedlicher Intensität und Qualität angelegt. Auch die Überlieferung ist regional äußerst unterschiedlich. Dabei ist nicht einmal die Bezeichnung der Bücher einheitlich und man erkennt den gemeinsamen Ursprung am ehesten an ihrem Inhalt, wenngleich auch die im &#039;&#039;Rituale Romanum&#039;&#039; vorgeschriebene Form selten streng eingehalten wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind u.a. folgende Titel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cathalogus Parochianos]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus accolarum]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus incolarum]]&lt;br /&gt;
* Status animarum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Catalogus communicantium]] kann dabei sowohl als Vorläufer als auch als parallele Erscheinung betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend sollen Beispiele und Sonderfälle genannt werden: (bitte um Ergänzungen, möglichst mit Quellenangabe --[[Benutzer:ML_Carl|ML Carl]] 21:50, 18. Jun 2005 (CEST))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzogtum Limburg (heute: Deutschsprachiges Belgien) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Montzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemmenich 1709 Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 1, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 64/1999, S. 21 ff. &lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 2, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 65/1999, S. 74 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Walhorn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lontzen (1704, 1740, 1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Raeren/Neudorf: Cathalogus Parochianus, 1693&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* MENNICKEN, Ralph, Pfarrer Großmeyer und die Raerener; Soziale Strukturen eines rheinisch-maasländischen Töpferdorfes am Ende des 17. Jahrhunderts, Raeren, 2000.&lt;br /&gt;
* SCHWARTZENBERG, Johann Wilhelm, Einwohnerverzeichnis von Raeren und Neudorf, Aufgestellt im Juni 1693 von Pfarrer Peter Jacob Großmeyer, in: Mitteilungen der WGfF, 65/1977 (Band 28), Heft 1 (S. 9-12), Heft 2 (S. 47-50), Heft 4 (S. 102-107).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Internetbearbeitungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* CARL, Marie-Luise http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~mlcarl/Qu/Bank_Walhorn/Raeren_1693.htm (vollständige quellenkritische Neubearbeitung, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
* HEICKE, Jochem http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~heicke/RAEREN/Cathalogus (auf der Basis der Transkriptionen von Ralph Mennicken, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Walhorn (1740, 1745, 1764, 1765, 1768, 1769, 1770, 1773, 1779, 1784):&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen (für 1740 mit Ergänzungen aus 1765):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 72/2003, S. 20-46 (Teil 1).&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, Teil 2: Astenet - Merols - Rabothrath, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 73/2003, S. 56-93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Fürstbistum Münster]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der lokalhistorische Hintergrund ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Am 3. Oktober 1749 befahl Fürstbischof Clemens August [Anmerkung: der Kölner Erzbischof] seiner Geistlichkeit, streng gegen einen Missstand vorzugehen: das Zusammenleben nicht verheirateter oder verlobter Personen vor der (kirchlichen) Trauung. Auf der Synode des Bistums Münster im gleichen Monat wurde dazu beschlossen, ein &#039;&#039;Verzeichnis der Seelen&#039;&#039; (lat. &#039;&#039;&#039;Status animarum&#039;&#039;&#039;) für alle Orte des Hochstiftes Münster aufzustellen. Aus diesem sollte u.a. zu ersehen sein, wer mit wem zusammenlebt. Dieser Auftrag richtete sich an alle Ortspfarrer, die dieses als mühevolle, aufwendige Arbeit erkannten und den Aufwand wohl nicht für gerechtfertigt hielten. Da also keine Verzeichnisse erstellt wurden, erließ der Generalvikar Franz Egon von Fürstenberg am 26. November 1749 ein Edikt, in dem er nochmals auf die Erstellung und Einsendung dieser Verzeichnisse an seine Behörde hinwies. Aber auch dieser Aufruf führte nicht zum gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: die Pfarrer murrten und wollten die Listen größtenteils nicht erstellen. Hieraufhin wurde am 3. Januar 1750 nochmals per Erlass die Aufstellung der Verzeichnisse verlangt und den Pfarrern Ruhe geboten. Jetzt erst machten sich die Pfarrer [...] an die Arbeit und schrieben das gewünschte Verzeichnis.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Forderung des Ediktes vom November, nunmehr jährlich ein solches Verzeichnis aufzustellen, wurde nur von sehr wenigen Pfarrern befolgt.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Zitat aus: Herbert J. K. SÖTHE, Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel Embsdetten, Der Status animarum von 1749, Ottenstein, 1994.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Quelleneditionen und Bearbeitungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Diverse =====  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen/Transkriptionen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BÜRGER, Rudolf, Die Bevölkerung von Dorf und Kirchspiel [[Rhede (Kreis Borken)]] im Jahre 1749, Eine Auswertung des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Rhede (Kreis Borken), 1988.&lt;br /&gt;
* ESTER, Matthias M. und JARREN, Volker, Das Kirchspiel [[Hiltrup]] um 1750, Edition und Auswertung des status animarum von 1749 und  weiterer Quellen zur Sozialgeschichte, Bielefeld, 1997 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* GROßE GORGEMANN,Hans Joachim, Die Bevölkerung des Kirchspiels [[Buldern]] aus dem Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Hannover, 1989 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* HEITMANN, Clemens, Status animarum (Personenregister) von 1749 - 1750 der Kirchengemeinden [[Altenoythe]] ([[Bösel (bei Friesoythe)|Bösel]]) und  [[Markhausen]], (Ort?), 1985.&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, und SANNER, Liselotte, Status Animarum, Die Bevölkerung des Fürstbistums Münster im Jahre 1749 - [[Amt Sassenberg]], Kirchspiel [[Warendorf]] St. Marien, Münster, 1995 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* HÜSKEN, Judith, Der Status animarum von [[Stadtlohn]] 1749/50, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 49/1991, S. 7–154.&lt;br /&gt;
* MAAS, Liesel, Die Bevölkerung des Dorfes [[Osterwick]] und seiner Bauernschaften im Jahre 1749, Auswertung und Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Coesfeld, 1981 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* LACHENICHT, Gerhard, Bevölkerung und Sozialstruktur von [[Lette]] im Jahre 1749, Coesfeld, 1979 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Werne]] 1749/50, Der Status Animarum, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 55/1997, S. 7–145.&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Der Status Animarum von [[Altlünen]] 1749, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 7–33.&lt;br /&gt;
* REES, Max, Der Status Animarum von [[Langenhorst]] (1749), [[Ochtrup]] 1750 und [[Welbergen]] 1749, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 34-170.&lt;br /&gt;
* ROTERS, Dorothea, Der Status animarum des Jahres 1749 von [[Holtwick]], in: Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld, 19/1994, S. 35-66 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Status Parochiae Alverskerkensis, Bestand der Pfarrei von [[Alverskirchen]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Hermannus Dinckelkamp, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Bevölkerungsverzeichnis des Dorfes und des Kirchspiels [[Everswinkel]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Theodor Herman Wetzeler, Everswinkel, 1992 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Kirchspiel und Dorf [[Everswinkel]] im Jahre 1749. Auswertung des Status animarum des Pastors Theod. Herm. Wetzeler, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SÖNNERT, Ingrid, von Bauersleuten, Spinnerinnen und Handwerkern, Die Bevölkerung von [[Raesfeld]], [[Erle]] und [[Homer]] 1498-1806, darin: Status animarum von Raesfeld, Erle und Homer, S. 84-140, Raesfeld, 1994 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SÖTHE, Herbert J. K., Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel [[Emsdetten|Embsdetten]], Der Status animarum von 1749,  Ottenstein, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* STUTENKEMPER, Egon, Hier sin ick to Hous. Enniger 1987 (darin S. 161–175: Status animarum von Enniger).&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Meppen]], [[Haren]] und [[Haselünne]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 1), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Aschendorf]], [[Lathen]], [[Hümmling]] und im Patrimonialgericht [[Papenburg]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 2), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, Status animarum 1749 in den Kirchspielen [[Emsbüren]], [[Salzbergen]] und [[Schepsdorf (Lingen)|Schepsdorf]], (Beiträge zur Emsländischen und Bentheimer Familienforschung, Band 3, Teilband 3), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Vreden]] im Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Vreden, 1978.&lt;br /&gt;
* TEGENKAMP, Franz-Josef, Status animarum ecclesiae parochalis [[Bakumensis]] de anno 1703, 1984.&lt;br /&gt;
* WEBER, Heinrich und SCHRÖER, Reinhard, Status Animarum für Stadt und Kirchspiel [[Bocholt (Kreis Borken)]], aufgezeichnet von Johann Bernard Scotus Breving in den Jahren 1749 bis 1750, in: Unsert Bocholt, 38/1987, Heft 2/3, S. 67-80, Heft 4, S. 81-96 / 39/1988, Heft 1, S. 17-32, Heft 2, S. 9-24, Heft 3, S. 33-48 / 40/1989, Heft 3, S. 33-48, Heft 4, S. 33-55 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Quellen zur Wirtschafts- und Bevölkerungsgeschichte des Westmünsterlandes 1693-1817, darin: Status animarum von [[Ottenstein]], S. 24-39 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der Status animarum&amp;quot; des Kirchspiels [[Nienborg]] aus dem Jahre 1750, Quellenedition und sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Auswertung, Untersuchungen zur Größe und Struktur von Haus und Haushalt, Münster, 1982 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der &amp;quot;Status animarum&amp;quot; von [[Nienborg]], Eine &amp;quot;Volkszählung&amp;quot; aus dem Jahre 1750, in: Heimat- und Rathausspiegel, Informationsschrift der Verwaltung und der Heimatvereine, 23/1987, S. 781-820 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Ahaus (historisch)]] =====&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo Status animarum von Dorsten - Lembeck 1749 und 1750,  http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lemb-Statanim49-50.pdf (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dies Verzeichnis wurde  durch Steuerlisten erweitert.).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Cathalogus communicantum et non communicantum cum specificatione nominis et  aetatis parochia Lipramstorffensis de anno 1749, http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lippramsdorf1749.pdf  (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dieses Verzeichnis von Haltern - Lippramsdorf wurde mit den Eintragungen im  Kirchenbuch verglichen.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Dülmen]] =====&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Incolarum  1749 für Haltern am See, http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Incolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Acolarum 1749 für Haltern am See,  http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Accolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Stromberg]] =====&lt;br /&gt;
* Norbert Henkelmann / Jörg Wunschhofer (Hg.) &amp;lt;br/&amp;gt;Der Status Animarum des Amtes Stromberg von 1749/50 &amp;lt;br/&amp;gt;= Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster, Band 1, 2006 &amp;lt;br/&amp;gt;Gb. 24x17 cm. 544 S. [XVII + 526 S.]. 30 sw. Abb.; ISBN-10: 3-89534-651-9, ISBN-13: 978-3-89534-651-4 &amp;lt;br/&amp;gt;Der Band enthält die Orte: [[Diestedde]], [[Enniger]], [[Ennigerloh]], [[Herzfeld]], [[Liesborn]], [[Lippborg]], [[Oelde]], [[Ostenfelde]], [[Stromberg]], [[Sünninghausen]], [[Wadersloh]] und [[Westkirchen]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, Status Animarum des Kirchspiels Wadersloh von 1749 &amp;lt;br/&amp;gt;[[:Media:Status Wadersloh 1749 -Henkelmann-.pdf|Datei im PDF-Format]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster [http://www.status-animarum.de/ www.status-animarum.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quellengattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinischer Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200819</id>
		<title>Status animarum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200819"/>
		<updated>2006-12-31T10:14:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Der lokalhistorische Hintergrund */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriffserläuterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;[[Kirchenbuch#Das Rituale Romanum|Rituale Romanum]]&#039;&#039;&#039; wurde die Art und Weise, wie das &#039;&#039;&#039;Liber status animarum&#039;&#039;&#039; (lat. wörtlich: Buch vom Zustand/Bestand der Lebenden) zu führen sei, vorgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überlieferungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung dieser Verzeichnisse war mit großem Aufwand verbunden. Tatsächlich wurden sie von den Geistlichen in sehr unterschiedlicher Intensität und Qualität angelegt. Auch die Überlieferung ist regional äußerst unterschiedlich. Dabei ist nicht einmal die Bezeichnung der Bücher einheitlich und man erkennt den gemeinsamen Ursprung am ehesten an ihrem Inhalt, wenngleich auch die im &#039;&#039;Rituale Romanum&#039;&#039; vorgeschriebene Form selten streng eingehalten wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind u.a. folgende Titel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cathalogus Parochianos]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus accolarum]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus incolarum]]&lt;br /&gt;
* Status animarum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Catalogus communicantium]] kann dabei sowohl als Vorläufer als auch als parallele Erscheinung betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend sollen Beispiele und Sonderfälle genannt werden: (bitte um Ergänzungen, möglichst mit Quellenangabe --[[Benutzer:ML_Carl|ML Carl]] 21:50, 18. Jun 2005 (CEST))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzogtum Limburg (heute: Deutschsprachiges Belgien) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Montzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemmenich 1709 Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 1, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 64/1999, S. 21 ff. &lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 2, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 65/1999, S. 74 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Walhorn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lontzen (1704, 1740, 1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Raeren/Neudorf: Cathalogus Parochianus, 1693&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* MENNICKEN, Ralph, Pfarrer Großmeyer und die Raerener; Soziale Strukturen eines rheinisch-maasländischen Töpferdorfes am Ende des 17. Jahrhunderts, Raeren, 2000.&lt;br /&gt;
* SCHWARTZENBERG, Johann Wilhelm, Einwohnerverzeichnis von Raeren und Neudorf, Aufgestellt im Juni 1693 von Pfarrer Peter Jacob Großmeyer, in: Mitteilungen der WGfF, 65/1977 (Band 28), Heft 1 (S. 9-12), Heft 2 (S. 47-50), Heft 4 (S. 102-107).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Internetbearbeitungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* CARL, Marie-Luise http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~mlcarl/Qu/Bank_Walhorn/Raeren_1693.htm (vollständige quellenkritische Neubearbeitung, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
* HEICKE, Jochem http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~heicke/RAEREN/Cathalogus (auf der Basis der Transkriptionen von Ralph Mennicken, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Walhorn (1740, 1745, 1764, 1765, 1768, 1769, 1770, 1773, 1779, 1784):&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen (für 1740 mit Ergänzungen aus 1765):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 72/2003, S. 20-46 (Teil 1).&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, Teil 2: Astenet - Merols - Rabothrath, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 73/2003, S. 56-93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Fürstbistum Münster]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der lokalhistorische Hintergrund ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Am 3. Oktober 1749 befahl Fürstbischof Clemens August [Anmerkung: der Kölner Erzbischof] seiner Geistlichkeit, streng gegen einen Missstand vorzugehen: das Zusammenleben nicht verheirateter oder verlobter Personen vor der (kirchlichen) Trauung. Auf der Synode des Bistums Münster im gleichen Monat wurde dazu beschlossen, ein &#039;&#039;Verzeichnis der Seelen&#039;&#039; (lat. &#039;&#039;&#039;Status animarum&#039;&#039;&#039;) für alle Orte des Hochstiftes Münster aufzustellen. Aus diesem sollte u.a. zu ersehen sein, wer mit wem zusammenlebt. Dieser Auftrag richtete sich an alle Ortspfarrer, die dieses als mühevolle, aufwendige Arbeit erkannten und den Aufwand wohl nicht für gerechtfertigt hielten. Da also keine Verzeichnisse erstellt wurden, erließ der Generalvikar Franz Egon von Fürstenberg am 26. November 1749 ein Edikt, in dem er nochmals auf die Erstellung und Einsendung dieser Verzeichnisse an seine Behörde hinwies. Aber auch dieser Aufruf führte nicht zum gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: die Pfarrer murrten und wollten die Listen größtenteils nicht erstellen. Hieraufhin wurde am 3. Januar 1750 nochmals per Erlass die Aufstellung der Verzeichnisse verlangt und den Pfarrern Ruhe geboten. Jetzt erst machten sich die Pfarrer [...] an die Arbeit und schrieben das gewünschte Verzeichnis.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Forderung des Ediktes vom November, nunmehr jährlich ein solches Verzeichnis aufzustellen, wurde nur von sehr wenigen Pfarrern befolgt.&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Zitat aus: Herbert J. K. SÖTHE, Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel Embsdetten, Der Status animarum von 1749, Ottenstein, 1994.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Quelleneditionen und Bearbeitungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Diverse =====  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen/Transkriptionen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BÜRGER, Rudolf, Die Bevölkerung von Dorf und Kirchspiel [[Rhede (Kreis Borken)]] im Jahre 1749, Eine Auswertung des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Rhede (Kreis Borken), 1988.&lt;br /&gt;
* ESTER, Matthias M. und JARREN, Volker, Das Kirchspiel [[Hiltrup]] um 1750, Edition und Auswertung des status animarum von 1749 und  weiterer Quellen zur Sozialgeschichte, Bielefeld, 1997 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* GROßE GORGEMANN,Hans Joachim, Die Bevölkerung des Kirchspiels [[Buldern]] aus dem Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Hannover, 1989 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* HEITMANN, Clemens, Status animarum (Personenregister) von 1749 - 1750 der Kirchengemeinden [[Altenoythe]] ([[Bösel (bei Friesoythe)|Bösel]]) und  [[Markhausen]], (Ort?), 1985.&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, und SANNER, Liselotte, Status Animarum, Die Bevölkerung des Fürstbistums Münster im Jahre 1749 - [[Amt Sassenberg]], Kirchspiel [[Warendorf]] St. Marien, Münster, 1995 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* HÜSKEN, Judith, Der Status animarum von [[Stadtlohn]] 1749/50, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 49/1991, S. 7–154.&lt;br /&gt;
* MAAS, Liesel, Die Bevölkerung des Dorfes [[Osterwick]] und seiner Bauernschaften im Jahre 1749, Auswertung und Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Coesfeld, 1981 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* LACHENICHT, Gerhard, Bevölkerung und Sozialstruktur von [[Lette]] im Jahre 1749, Coesfeld, 1979 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Werne]] 1749/50, Der Status Animarum, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 55/1997, S. 7–145.&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Der Status Animarum von [[Altlünen]] 1749, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 7–33.&lt;br /&gt;
* REES, Max, Der Status Animarum von [[Langenhorst]] (1749), [[Ochtrup]] 1750 und [[Welbergen]] 1749, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 34-170.&lt;br /&gt;
* ROTERS, Dorothea, Der Status animarum des Jahres 1749 von [[Holtwick]], in: Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld, 19/1994, S. 35-66 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Status Parochiae Alverskerkensis, Bestand der Pfarrei von [[Alverskirchen]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Hermannus Dinckelkamp, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Bevölkerungsverzeichnis des Dorfes und des Kirchspiels [[Everswinkel]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Theodor Herman Wetzeler, Everswinkel, 1992 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Kirchspiel und Dorf [[Everswinkel]] im Jahre 1749. Auswertung des Status animarum des Pastors Theod. Herm. Wetzeler, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SÖNNERT, Ingrid, von Bauersleuten, Spinnerinnen und Handwerkern, Die Bevölkerung von [[Raesfeld]], [[Erle]] und [[Homer]] 1498-1806, darin: Status animarum von Raesfeld, Erle und Homer, S. 84-140, Raesfeld, 1994 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SÖTHE, Herbert J. K., Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel [[Emsdetten|Embsdetten]], Der Status animarum von 1749,  Ottenstein, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Meppen]], [[Haren]] und [[Haselünne]], Band 1, Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Aschendorf]], [[Lathen]], [[Hümmling]] und im Patrimonialgericht [[Papenburg]], (Band 2), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, Status animarum 1749 in den Kirchspielen [[Emsbüren]], [[Salzbergen]] und [[Schepsdorf (Lingen)|Schepsdorf]], (Band 3), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Vreden]] im Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Vreden, 1978.&lt;br /&gt;
* TEGENKAMP, Franz-Josef, Status animarum ecclesiae parochalis [[Bakumensis]] de anno 1703, 1984.&lt;br /&gt;
* WEBER, Heinrich und SCHRÖER, Reinhard, Status Animarum für Stadt und Kirchspiel [[Bocholt (Kreis Borken)]], aufgezeichnet von Johann Bernard Scotus Breving in den Jahren 1749 bis 1750, in: Unsert Bocholt, 38/1987, Heft 2/3, S. 67-80, Heft 4, S. 81-96 / 39/1988, Heft 1, S. 17-32, Heft 2, S. 9-24, Heft 3, S. 33-48 / 40/1989, Heft 3, S. 33-48, Heft 4, S. 33-55 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Quellen zur Wirtschafts- und Bevölkerungsgeschichte des Westmünsterlandes 1693-1817, darin: Status animarum von [[Ottenstein]], S. 24-39 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der Status animarum&amp;quot; des Kirchspiels [[Nienborg]] aus dem Jahre 1750, Quellenedition und sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Auswertung, Untersuchungen zur Größe und Struktur von Haus und Haushalt, Münster, 1982 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der &amp;quot;Status animarum&amp;quot; von [[Nienborg]], Eine &amp;quot;Volkszählung&amp;quot; aus dem Jahre 1750, in: Heimat- und Rathausspiegel, Informationsschrift der Verwaltung und der Heimatvereine, 23/1987, S. 781-820 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Ahaus (historisch)]] =====&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo Status animarum von Dorsten - Lembeck 1749 und 1750,  http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lemb-Statanim49-50.pdf (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dies Verzeichnis wurde  durch Steuerlisten erweitert.).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Cathalogus communicantum et non communicantum cum specificatione nominis et  aetatis parochia Lipramstorffensis de anno 1749, http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lippramsdorf1749.pdf  (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dieses Verzeichnis von Haltern - Lippramsdorf wurde mit den Eintragungen im  Kirchenbuch verglichen.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Dülmen]] =====&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Incolarum  1749 für Haltern am See, http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Incolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Acolarum 1749 für Haltern am See,  http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Accolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Stromberg]] =====&lt;br /&gt;
* Norbert Henkelmann / Jörg Wunschhofer (Hg.) &amp;lt;br/&amp;gt;Der Status Animarum des Amtes Stromberg von 1749/50 &amp;lt;br/&amp;gt;= Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster, Band 1, 2006 &amp;lt;br/&amp;gt;Gb. 24x17 cm. 544 S. [XVII + 526 S.]. 30 sw. Abb.; ISBN-10: 3-89534-651-9, ISBN-13: 978-3-89534-651-4 &amp;lt;br/&amp;gt;Der Band enthält die Orte: [[Diestedde]], [[Enniger]], [[Ennigerloh]], [[Herzfeld]], [[Liesborn]], [[Lippborg]], [[Oelde]], [[Ostenfelde]], [[Stromberg]], [[Sünninghausen]], [[Wadersloh]] und [[Westkirchen]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, Status Animarum des Kirchspiels Wadersloh von 1749 &amp;lt;br/&amp;gt;[[:Media:Status Wadersloh 1749 -Henkelmann-.pdf|Datei im PDF-Format]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster [http://www.status-animarum.de/ www.status-animarum.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quellengattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinischer Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200817</id>
		<title>Status animarum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200817"/>
		<updated>2006-12-31T10:06:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Fürstbistum Münster, Amt Stromberg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriffserläuterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;[[Kirchenbuch#Das Rituale Romanum|Rituale Romanum]]&#039;&#039;&#039; wurde die Art und Weise, wie das &#039;&#039;&#039;Liber status animarum&#039;&#039;&#039; (lat. wörtlich: Buch vom Zustand/Bestand der Lebenden) zu führen sei, vorgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überlieferungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung dieser Verzeichnisse war mit großem Aufwand verbunden. Tatsächlich wurden sie von den Geistlichen in sehr unterschiedlicher Intensität und Qualität angelegt. Auch die Überlieferung ist regional äußerst unterschiedlich. Dabei ist nicht einmal die Bezeichnung der Bücher einheitlich und man erkennt den gemeinsamen Ursprung am ehesten an ihrem Inhalt, wenngleich auch die im &#039;&#039;Rituale Romanum&#039;&#039; vorgeschriebene Form selten streng eingehalten wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind u.a. folgende Titel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cathalogus Parochianos]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus accolarum]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus incolarum]]&lt;br /&gt;
* Status animarum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Catalogus communicantium]] kann dabei sowohl als Vorläufer als auch als parallele Erscheinung betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend sollen Beispiele und Sonderfälle genannt werden: (bitte um Ergänzungen, möglichst mit Quellenangabe --[[Benutzer:ML_Carl|ML Carl]] 21:50, 18. Jun 2005 (CEST))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzogtum Limburg (heute: Deutschsprachiges Belgien) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Montzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemmenich 1709 Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 1, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 64/1999, S. 21 ff. &lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 2, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 65/1999, S. 74 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Walhorn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lontzen (1704, 1740, 1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Raeren/Neudorf: Cathalogus Parochianus, 1693&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* MENNICKEN, Ralph, Pfarrer Großmeyer und die Raerener; Soziale Strukturen eines rheinisch-maasländischen Töpferdorfes am Ende des 17. Jahrhunderts, Raeren, 2000.&lt;br /&gt;
* SCHWARTZENBERG, Johann Wilhelm, Einwohnerverzeichnis von Raeren und Neudorf, Aufgestellt im Juni 1693 von Pfarrer Peter Jacob Großmeyer, in: Mitteilungen der WGfF, 65/1977 (Band 28), Heft 1 (S. 9-12), Heft 2 (S. 47-50), Heft 4 (S. 102-107).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Internetbearbeitungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* CARL, Marie-Luise http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~mlcarl/Qu/Bank_Walhorn/Raeren_1693.htm (vollständige quellenkritische Neubearbeitung, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
* HEICKE, Jochem http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~heicke/RAEREN/Cathalogus (auf der Basis der Transkriptionen von Ralph Mennicken, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Walhorn (1740, 1745, 1764, 1765, 1768, 1769, 1770, 1773, 1779, 1784):&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen (für 1740 mit Ergänzungen aus 1765):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 72/2003, S. 20-46 (Teil 1).&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, Teil 2: Astenet - Merols - Rabothrath, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 73/2003, S. 56-93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Fürstbistum Münster]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der lokalhistorische Hintergrund ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Am 3. Oktober 1749 befahl Fürstbischof Clemens August [Anmerkung: der Kölner Erzbischof] seiner Geistlichkeit, streng gegen einen Missstand vorzugehen: das Zusammenleben nicht verheirateter oder verlobter Personen vor der (kirchlichen) Trauung. Auf der Synode des Bistums Münster im gleichen Monat wurde dazu beschlossen, ein &#039;&#039;Verzeichnis der Seelen&#039;&#039; (lat. &#039;&#039;&#039;Status animarum&#039;&#039;&#039;) für alle Orte des Hochstiftes Münster aufzustellen. Aus diesem sollte u.a. zu ersehen sein, wer mit wem zusammenlebt. Dieser Auftrag richtete sich an alle Ortspfarrer, die dieses als mühevolle, aufwendige Arbeit erkannten und den Aufwand wohl nicht für gerechtfertigt hielten. Da also keine Verzeichnisse erstellt wurden, erließ der Generalvikar Franz Egon von Fürstenberg am 26. Novembert 1749 ein Edikt, in dem er nochmals auf die Erstellung und einsendung dieser Verzeichnisse an seine Behörde hinwies. Aber auch dieser Aufruf führte nicht zum gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: die Pfarrer murrten und wollten die Listen größtenteils nicht erstellen. Hieraufhin wurde am 3. Januar 1750 nochmals per Erlass die Aufstellung der Verzeichnisse verlangt und den Pfarrern Ruhe geboten. Jetzt erst machten sich die Pfarrer [...] an die Arbeit und schrieben das gewünschte Verzeichnis.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Forderung des Ediktes vom November, nunmehr jährlich ein solches Verzeichnis aufzustellen, wurde nur von sehr wenigen Pfarrern befolgt.&amp;quot; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Zitat aus: Herbert J. K. SÖTHE, Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel Embsdetten, Der Status animarum von 1749, Ottenstein, 1994.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Quelleneditionen und Bearbeitungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Diverse =====  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen/Transkriptionen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BÜRGER, Rudolf, Die Bevölkerung von Dorf und Kirchspiel [[Rhede (Kreis Borken)]] im Jahre 1749, Eine Auswertung des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Rhede (Kreis Borken), 1988.&lt;br /&gt;
* ESTER, Matthias M. und JARREN, Volker, Das Kirchspiel [[Hiltrup]] um 1750, Edition und Auswertung des status animarum von 1749 und  weiterer Quellen zur Sozialgeschichte, Bielefeld, 1997 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* GROßE GORGEMANN,Hans Joachim, Die Bevölkerung des Kirchspiels [[Buldern]] aus dem Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Hannover, 1989 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* HEITMANN, Clemens, Status animarum (Personenregister) von 1749 - 1750 der Kirchengemeinden [[Altenoythe]] ([[Bösel (bei Friesoythe)|Bösel]]) und  [[Markhausen]], (Ort?), 1985.&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, und SANNER, Liselotte, Status Animarum, Die Bevölkerung des Fürstbistums Münster im Jahre 1749 - [[Amt Sassenberg]], Kirchspiel [[Warendorf]] St. Marien, Münster, 1995 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* HÜSKEN, Judith, Der Status animarum von [[Stadtlohn]] 1749/50, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 49/1991, S. 7–154.&lt;br /&gt;
* MAAS, Liesel, Die Bevölkerung des Dorfes [[Osterwick]] und seiner Bauernschaften im Jahre 1749, Auswertung und Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Coesfeld, 1981 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* LACHENICHT, Gerhard, Bevölkerung und Sozialstruktur von [[Lette]] im Jahre 1749, Coesfeld, 1979 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Werne]] 1749/50, Der Status Animarum, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 55/1997, S. 7–145.&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Der Status Animarum von [[Altlünen]] 1749, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 7–33.&lt;br /&gt;
* REES, Max, Der Status Animarum von [[Langenhorst]] (1749), [[Ochtrup]] 1750 und [[Welbergen]] 1749, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 34-170.&lt;br /&gt;
* ROTERS, Dorothea, Der Status animarum des Jahres 1749 von [[Holtwick]], in: Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld, 19/1994, S. 35-66 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Status Parochiae Alverskerkensis, Bestand der Pfarrei von [[Alverskirchen]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Hermannus Dinckelkamp, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Bevölkerungsverzeichnis des Dorfes und des Kirchspiels [[Everswinkel]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Theodor Herman Wetzeler, Everswinkel, 1992 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Kirchspiel und Dorf [[Everswinkel]] im Jahre 1749. Auswertung des Status animarum des Pastors Theod. Herm. Wetzeler, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SÖNNERT, Ingrid, von Bauersleuten, Spinnerinnen und Handwerkern, Die Bevölkerung von [[Raesfeld]], [[Erle]] und [[Homer]] 1498-1806, darin: Status animarum von Raesfeld, Erle und Homer, S. 84-140, Raesfeld, 1994 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SÖTHE, Herbert J. K., Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel [[Emsdetten|Embsdetten]], Der Status animarum von 1749,  Ottenstein, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Meppen]], [[Haren]] und [[Haselünne]], Band 1, Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Aschendorf]], [[Lathen]], [[Hümmling]] und im Patrimonialgericht [[Papenburg]], (Band 2), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, Status animarum 1749 in den Kirchspielen [[Emsbüren]], [[Salzbergen]] und [[Schepsdorf (Lingen)|Schepsdorf]], (Band 3), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Vreden]] im Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Vreden, 1978.&lt;br /&gt;
* TEGENKAMP, Franz-Josef, Status animarum ecclesiae parochalis [[Bakumensis]] de anno 1703, 1984.&lt;br /&gt;
* WEBER, Heinrich und SCHRÖER, Reinhard, Status Animarum für Stadt und Kirchspiel [[Bocholt (Kreis Borken)]], aufgezeichnet von Johann Bernard Scotus Breving in den Jahren 1749 bis 1750, in: Unsert Bocholt, 38/1987, Heft 2/3, S. 67-80, Heft 4, S. 81-96 / 39/1988, Heft 1, S. 17-32, Heft 2, S. 9-24, Heft 3, S. 33-48 / 40/1989, Heft 3, S. 33-48, Heft 4, S. 33-55 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Quellen zur Wirtschafts- und Bevölkerungsgeschichte des Westmünsterlandes 1693-1817, darin: Status animarum von [[Ottenstein]], S. 24-39 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der Status animarum&amp;quot; des Kirchspiels [[Nienborg]] aus dem Jahre 1750, Quellenedition und sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Auswertung, Untersuchungen zur Größe und Struktur von Haus und Haushalt, Münster, 1982 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der &amp;quot;Status animarum&amp;quot; von [[Nienborg]], Eine &amp;quot;Volkszählung&amp;quot; aus dem Jahre 1750, in: Heimat- und Rathausspiegel, Informationsschrift der Verwaltung und der Heimatvereine, 23/1987, S. 781-820 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Ahaus (historisch)]] =====&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo Status animarum von Dorsten - Lembeck 1749 und 1750,  http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lemb-Statanim49-50.pdf (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dies Verzeichnis wurde  durch Steuerlisten erweitert.).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Cathalogus communicantum et non communicantum cum specificatione nominis et  aetatis parochia Lipramstorffensis de anno 1749, http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lippramsdorf1749.pdf  (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dieses Verzeichnis von Haltern - Lippramsdorf wurde mit den Eintragungen im  Kirchenbuch verglichen.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Dülmen]] =====&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Incolarum  1749 für Haltern am See, http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Incolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Acolarum 1749 für Haltern am See,  http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Accolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Stromberg]] =====&lt;br /&gt;
* Norbert Henkelmann / Jörg Wunschhofer (Hg.) &amp;lt;br/&amp;gt;Der Status Animarum des Amtes Stromberg von 1749/50 &amp;lt;br/&amp;gt;= Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster, Band 1, 2006 &amp;lt;br/&amp;gt;Gb. 24x17 cm. 544 S. [XVII + 526 S.]. 30 sw. Abb.; ISBN-10: 3-89534-651-9, ISBN-13: 978-3-89534-651-4 &amp;lt;br/&amp;gt;Der Band enthält die Orte: [[Diestedde]], [[Enniger]], [[Ennigerloh]], [[Herzfeld]], [[Liesborn]], [[Lippborg]], [[Oelde]], [[Ostenfelde]], [[Stromberg]], [[Sünninghausen]], [[Wadersloh]] und [[Westkirchen]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, Status Animarum des Kirchspiels Wadersloh von 1749 &amp;lt;br/&amp;gt;[[:Media:Status Wadersloh 1749 -Henkelmann-.pdf|Datei im PDF-Format]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster [http://www.status-animarum.de/ www.status-animarum.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quellengattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinischer Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200815</id>
		<title>Status animarum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200815"/>
		<updated>2006-12-31T10:03:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Diverse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriffserläuterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;[[Kirchenbuch#Das Rituale Romanum|Rituale Romanum]]&#039;&#039;&#039; wurde die Art und Weise, wie das &#039;&#039;&#039;Liber status animarum&#039;&#039;&#039; (lat. wörtlich: Buch vom Zustand/Bestand der Lebenden) zu führen sei, vorgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überlieferungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung dieser Verzeichnisse war mit großem Aufwand verbunden. Tatsächlich wurden sie von den Geistlichen in sehr unterschiedlicher Intensität und Qualität angelegt. Auch die Überlieferung ist regional äußerst unterschiedlich. Dabei ist nicht einmal die Bezeichnung der Bücher einheitlich und man erkennt den gemeinsamen Ursprung am ehesten an ihrem Inhalt, wenngleich auch die im &#039;&#039;Rituale Romanum&#039;&#039; vorgeschriebene Form selten streng eingehalten wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind u.a. folgende Titel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cathalogus Parochianos]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus accolarum]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus incolarum]]&lt;br /&gt;
* Status animarum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Catalogus communicantium]] kann dabei sowohl als Vorläufer als auch als parallele Erscheinung betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend sollen Beispiele und Sonderfälle genannt werden: (bitte um Ergänzungen, möglichst mit Quellenangabe --[[Benutzer:ML_Carl|ML Carl]] 21:50, 18. Jun 2005 (CEST))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzogtum Limburg (heute: Deutschsprachiges Belgien) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Montzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemmenich 1709 Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 1, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 64/1999, S. 21 ff. &lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 2, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 65/1999, S. 74 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Walhorn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lontzen (1704, 1740, 1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Raeren/Neudorf: Cathalogus Parochianus, 1693&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* MENNICKEN, Ralph, Pfarrer Großmeyer und die Raerener; Soziale Strukturen eines rheinisch-maasländischen Töpferdorfes am Ende des 17. Jahrhunderts, Raeren, 2000.&lt;br /&gt;
* SCHWARTZENBERG, Johann Wilhelm, Einwohnerverzeichnis von Raeren und Neudorf, Aufgestellt im Juni 1693 von Pfarrer Peter Jacob Großmeyer, in: Mitteilungen der WGfF, 65/1977 (Band 28), Heft 1 (S. 9-12), Heft 2 (S. 47-50), Heft 4 (S. 102-107).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Internetbearbeitungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* CARL, Marie-Luise http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~mlcarl/Qu/Bank_Walhorn/Raeren_1693.htm (vollständige quellenkritische Neubearbeitung, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
* HEICKE, Jochem http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~heicke/RAEREN/Cathalogus (auf der Basis der Transkriptionen von Ralph Mennicken, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Walhorn (1740, 1745, 1764, 1765, 1768, 1769, 1770, 1773, 1779, 1784):&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen (für 1740 mit Ergänzungen aus 1765):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 72/2003, S. 20-46 (Teil 1).&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, Teil 2: Astenet - Merols - Rabothrath, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 73/2003, S. 56-93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Fürstbistum Münster]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der lokalhistorische Hintergrund ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Am 3. Oktober 1749 befahl Fürstbischof Clemens August [Anmerkung: der Kölner Erzbischof] seiner Geistlichkeit, streng gegen einen Missstand vorzugehen: das Zusammenleben nicht verheirateter oder verlobter Personen vor der (kirchlichen) Trauung. Auf der Synode des Bistums Münster im gleichen Monat wurde dazu beschlossen, ein &#039;&#039;Verzeichnis der Seelen&#039;&#039; (lat. &#039;&#039;&#039;Status animarum&#039;&#039;&#039;) für alle Orte des Hochstiftes Münster aufzustellen. Aus diesem sollte u.a. zu ersehen sein, wer mit wem zusammenlebt. Dieser Auftrag richtete sich an alle Ortspfarrer, die dieses als mühevolle, aufwendige Arbeit erkannten und den Aufwand wohl nicht für gerechtfertigt hielten. Da also keine Verzeichnisse erstellt wurden, erließ der Generalvikar Franz Egon von Fürstenberg am 26. Novembert 1749 ein Edikt, in dem er nochmals auf die Erstellung und einsendung dieser Verzeichnisse an seine Behörde hinwies. Aber auch dieser Aufruf führte nicht zum gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: die Pfarrer murrten und wollten die Listen größtenteils nicht erstellen. Hieraufhin wurde am 3. Januar 1750 nochmals per Erlass die Aufstellung der Verzeichnisse verlangt und den Pfarrern Ruhe geboten. Jetzt erst machten sich die Pfarrer [...] an die Arbeit und schrieben das gewünschte Verzeichnis.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Forderung des Ediktes vom November, nunmehr jährlich ein solches Verzeichnis aufzustellen, wurde nur von sehr wenigen Pfarrern befolgt.&amp;quot; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Zitat aus: Herbert J. K. SÖTHE, Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel Embsdetten, Der Status animarum von 1749, Ottenstein, 1994.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Quelleneditionen und Bearbeitungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Diverse =====  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen/Transkriptionen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BÜRGER, Rudolf, Die Bevölkerung von Dorf und Kirchspiel [[Rhede (Kreis Borken)]] im Jahre 1749, Eine Auswertung des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Rhede (Kreis Borken), 1988.&lt;br /&gt;
* ESTER, Matthias M. und JARREN, Volker, Das Kirchspiel [[Hiltrup]] um 1750, Edition und Auswertung des status animarum von 1749 und  weiterer Quellen zur Sozialgeschichte, Bielefeld, 1997 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* GROßE GORGEMANN,Hans Joachim, Die Bevölkerung des Kirchspiels [[Buldern]] aus dem Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Hannover, 1989 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* HEITMANN, Clemens, Status animarum (Personenregister) von 1749 - 1750 der Kirchengemeinden [[Altenoythe]] ([[Bösel (bei Friesoythe)|Bösel]]) und  [[Markhausen]], (Ort?), 1985.&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, und SANNER, Liselotte, Status Animarum, Die Bevölkerung des Fürstbistums Münster im Jahre 1749 - [[Amt Sassenberg]], Kirchspiel [[Warendorf]] St. Marien, Münster, 1995 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* HÜSKEN, Judith, Der Status animarum von [[Stadtlohn]] 1749/50, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 49/1991, S. 7–154.&lt;br /&gt;
* MAAS, Liesel, Die Bevölkerung des Dorfes [[Osterwick]] und seiner Bauernschaften im Jahre 1749, Auswertung und Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Coesfeld, 1981 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* LACHENICHT, Gerhard, Bevölkerung und Sozialstruktur von [[Lette]] im Jahre 1749, Coesfeld, 1979 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Werne]] 1749/50, Der Status Animarum, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 55/1997, S. 7–145.&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Der Status Animarum von [[Altlünen]] 1749, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 7–33.&lt;br /&gt;
* REES, Max, Der Status Animarum von [[Langenhorst]] (1749), [[Ochtrup]] 1750 und [[Welbergen]] 1749, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 34-170.&lt;br /&gt;
* ROTERS, Dorothea, Der Status animarum des Jahres 1749 von [[Holtwick]], in: Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld, 19/1994, S. 35-66 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Status Parochiae Alverskerkensis, Bestand der Pfarrei von [[Alverskirchen]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Hermannus Dinckelkamp, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Bevölkerungsverzeichnis des Dorfes und des Kirchspiels [[Everswinkel]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Theodor Herman Wetzeler, Everswinkel, 1992 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Kirchspiel und Dorf [[Everswinkel]] im Jahre 1749. Auswertung des Status animarum des Pastors Theod. Herm. Wetzeler, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SÖNNERT, Ingrid, von Bauersleuten, Spinnerinnen und Handwerkern, Die Bevölkerung von [[Raesfeld]], [[Erle]] und [[Homer]] 1498-1806, darin: Status animarum von Raesfeld, Erle und Homer, S. 84-140, Raesfeld, 1994 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SÖTHE, Herbert J. K., Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel [[Emsdetten|Embsdetten]], Der Status animarum von 1749,  Ottenstein, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Meppen]], [[Haren]] und [[Haselünne]], Band 1, Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Aschendorf]], [[Lathen]], [[Hümmling]] und im Patrimonialgericht [[Papenburg]], (Band 2), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, Status animarum 1749 in den Kirchspielen [[Emsbüren]], [[Salzbergen]] und [[Schepsdorf (Lingen)|Schepsdorf]], (Band 3), Sögel 1995.&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Vreden]] im Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Vreden, 1978.&lt;br /&gt;
* TEGENKAMP, Franz-Josef, Status animarum ecclesiae parochalis [[Bakumensis]] de anno 1703, 1984.&lt;br /&gt;
* WEBER, Heinrich und SCHRÖER, Reinhard, Status Animarum für Stadt und Kirchspiel [[Bocholt (Kreis Borken)]], aufgezeichnet von Johann Bernard Scotus Breving in den Jahren 1749 bis 1750, in: Unsert Bocholt, 38/1987, Heft 2/3, S. 67-80, Heft 4, S. 81-96 / 39/1988, Heft 1, S. 17-32, Heft 2, S. 9-24, Heft 3, S. 33-48 / 40/1989, Heft 3, S. 33-48, Heft 4, S. 33-55 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Quellen zur Wirtschafts- und Bevölkerungsgeschichte des Westmünsterlandes 1693-1817, darin: Status animarum von [[Ottenstein]], S. 24-39 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der Status animarum&amp;quot; des Kirchspiels [[Nienborg]] aus dem Jahre 1750, Quellenedition und sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Auswertung, Untersuchungen zur Größe und Struktur von Haus und Haushalt, Münster, 1982 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der &amp;quot;Status animarum&amp;quot; von [[Nienborg]], Eine &amp;quot;Volkszählung&amp;quot; aus dem Jahre 1750, in: Heimat- und Rathausspiegel, Informationsschrift der Verwaltung und der Heimatvereine, 23/1987, S. 781-820 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Ahaus (historisch)]] =====&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo Status animarum von Dorsten - Lembeck 1749 und 1750,  http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lemb-Statanim49-50.pdf (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dies Verzeichnis wurde  durch Steuerlisten erweitert.).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Cathalogus communicantum et non communicantum cum specificatione nominis et  aetatis parochia Lipramstorffensis de anno 1749, http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lippramsdorf1749.pdf  (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dieses Verzeichnis von Haltern - Lippramsdorf wurde mit den Eintragungen im  Kirchenbuch verglichen.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Dülmen]] =====&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Incolarum  1749 für Haltern am See, http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Incolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Acolarum 1749 für Haltern am See,  http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Accolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Stromberg]] =====&lt;br /&gt;
* Norbert Henkelmann / Jörg Wunschhofer (Hg.) &amp;lt;br/&amp;gt;Der Status Animarum des Amtes Stromberg von 1749/50 &amp;lt;br/&amp;gt;= Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster, Band 1, 2006 &amp;lt;br/&amp;gt;Gb. 24x17 cm. 544 S. [XVII + 526 S.]. 30 sw. Abb.; ISBN-10: 3-89534-651-9, ISBN-13: 978-3-89534-651-4 &amp;lt;br/&amp;gt;[http://www.status-animarum.de www.status-animarum.de]&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, Status Animarum des Kirchspiels Wadersloh von 1749 &amp;lt;br/&amp;gt;[[:Media:Status Wadersloh 1749 -Henkelmann-.pdf|Datei im PDF-Format]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster [http://www.status-animarum.de/ www.status-animarum.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quellengattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinischer Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200814</id>
		<title>Status animarum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200814"/>
		<updated>2006-12-31T09:58:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Fürstbistum Münster, Amt Stromberg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriffserläuterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;[[Kirchenbuch#Das Rituale Romanum|Rituale Romanum]]&#039;&#039;&#039; wurde die Art und Weise, wie das &#039;&#039;&#039;Liber status animarum&#039;&#039;&#039; (lat. wörtlich: Buch vom Zustand/Bestand der Lebenden) zu führen sei, vorgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überlieferungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung dieser Verzeichnisse war mit großem Aufwand verbunden. Tatsächlich wurden sie von den Geistlichen in sehr unterschiedlicher Intensität und Qualität angelegt. Auch die Überlieferung ist regional äußerst unterschiedlich. Dabei ist nicht einmal die Bezeichnung der Bücher einheitlich und man erkennt den gemeinsamen Ursprung am ehesten an ihrem Inhalt, wenngleich auch die im &#039;&#039;Rituale Romanum&#039;&#039; vorgeschriebene Form selten streng eingehalten wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind u.a. folgende Titel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cathalogus Parochianos]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus accolarum]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus incolarum]]&lt;br /&gt;
* Status animarum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Catalogus communicantium]] kann dabei sowohl als Vorläufer als auch als parallele Erscheinung betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend sollen Beispiele und Sonderfälle genannt werden: (bitte um Ergänzungen, möglichst mit Quellenangabe --[[Benutzer:ML_Carl|ML Carl]] 21:50, 18. Jun 2005 (CEST))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzogtum Limburg (heute: Deutschsprachiges Belgien) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Montzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemmenich 1709 Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 1, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 64/1999, S. 21 ff. &lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 2, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 65/1999, S. 74 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Walhorn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lontzen (1704, 1740, 1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Raeren/Neudorf: Cathalogus Parochianus, 1693&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* MENNICKEN, Ralph, Pfarrer Großmeyer und die Raerener; Soziale Strukturen eines rheinisch-maasländischen Töpferdorfes am Ende des 17. Jahrhunderts, Raeren, 2000.&lt;br /&gt;
* SCHWARTZENBERG, Johann Wilhelm, Einwohnerverzeichnis von Raeren und Neudorf, Aufgestellt im Juni 1693 von Pfarrer Peter Jacob Großmeyer, in: Mitteilungen der WGfF, 65/1977 (Band 28), Heft 1 (S. 9-12), Heft 2 (S. 47-50), Heft 4 (S. 102-107).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Internetbearbeitungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* CARL, Marie-Luise http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~mlcarl/Qu/Bank_Walhorn/Raeren_1693.htm (vollständige quellenkritische Neubearbeitung, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
* HEICKE, Jochem http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~heicke/RAEREN/Cathalogus (auf der Basis der Transkriptionen von Ralph Mennicken, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Walhorn (1740, 1745, 1764, 1765, 1768, 1769, 1770, 1773, 1779, 1784):&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen (für 1740 mit Ergänzungen aus 1765):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 72/2003, S. 20-46 (Teil 1).&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, Teil 2: Astenet - Merols - Rabothrath, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 73/2003, S. 56-93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Fürstbistum Münster]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der lokalhistorische Hintergrund ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Am 3. Oktober 1749 befahl Fürstbischof Clemens August [Anmerkung: der Kölner Erzbischof] seiner Geistlichkeit, streng gegen einen Missstand vorzugehen: das Zusammenleben nicht verheirateter oder verlobter Personen vor der (kirchlichen) Trauung. Auf der Synode des Bistums Münster im gleichen Monat wurde dazu beschlossen, ein &#039;&#039;Verzeichnis der Seelen&#039;&#039; (lat. &#039;&#039;&#039;Status animarum&#039;&#039;&#039;) für alle Orte des Hochstiftes Münster aufzustellen. Aus diesem sollte u.a. zu ersehen sein, wer mit wem zusammenlebt. Dieser Auftrag richtete sich an alle Ortspfarrer, die dieses als mühevolle, aufwendige Arbeit erkannten und den Aufwand wohl nicht für gerechtfertigt hielten. Da also keine Verzeichnisse erstellt wurden, erließ der Generalvikar Franz Egon von Fürstenberg am 26. Novembert 1749 ein Edikt, in dem er nochmals auf die Erstellung und einsendung dieser Verzeichnisse an seine Behörde hinwies. Aber auch dieser Aufruf führte nicht zum gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: die Pfarrer murrten und wollten die Listen größtenteils nicht erstellen. Hieraufhin wurde am 3. Januar 1750 nochmals per Erlass die Aufstellung der Verzeichnisse verlangt und den Pfarrern Ruhe geboten. Jetzt erst machten sich die Pfarrer [...] an die Arbeit und schrieben das gewünschte Verzeichnis.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Forderung des Ediktes vom November, nunmehr jährlich ein solches Verzeichnis aufzustellen, wurde nur von sehr wenigen Pfarrern befolgt.&amp;quot; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Zitat aus: Herbert J. K. SÖTHE, Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel Embsdetten, Der Status animarum von 1749, Ottenstein, 1994.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Quelleneditionen und Bearbeitungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Diverse =====  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen/Transkriptionen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BÜRGER, Rudolf, Die Bevölkerung von Dorf und Kirchspiel [[Rhede (Kreis Borken)]] im Jahre 1749, Eine Auswertung des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Rhede (Kreis Borken), 1988.&lt;br /&gt;
* ESTER, Matthias M. und JARREN, Volker, Das Kirchspiel [[Hiltrup]] um 1750, Edition und Auswertung des status animarum von 1749 und  weiterer Quellen zur Sozialgeschichte, Bielefeld, 1997 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* GROßE GORGEMANN,Hans Joachim, Die Bevölkerung des Kirchspiels [[Buldern]] aus dem Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Hannover, 1989 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* HEITMANN, Clemens, Status animarum (Personenregister) von 1749 - 1750 der Kirchengemeinden [[Altenoythe]] ([[Bösel (bei Friesoythe)|Bösel]]) und  [[Markhausen]], (Ort?), 1985.&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, und SANNER, Liselotte, Status Animarum, Die Bevölkerung des Fürstbistums Münster im Jahre 1749 - [[Amt Sassenberg]], Kirchspiel [[Warendorf]] St. Marien, Münster, 1995 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* HÜSKEN, Judith, Der Status animarum von [[Stadtlohn]] 1749/50, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 49/1991, S. 7–154.&lt;br /&gt;
* MAAS, Liesel, Die Bevölkerung des Dorfes [[Osterwick]] und seiner Bauernschaften im Jahre 1749, Auswertung und Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Coesfeld, 1981 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* LACHENICHT, Gerhard, Bevölkerung und Sozialstruktur von [[Lette]] im Jahre 1749, Coesfeld, 1979 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Werne]] 1749/50, Der Status Animarum, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 55/1997, S. 7–145.&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Der Status Animarum von [[Altlünen]] 1749, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 7–33.&lt;br /&gt;
* REES, Max, Der Status Animarum von [[Langenhorst]] (1749), [[Ochtrup]] 1750 und [[Welbergen]] 1749, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 34-170.&lt;br /&gt;
* ROTERS, Dorothea, Der Status animarum des Jahres 1749 von [[Holtwick]], in: Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld, 19/1994, S. 35-66 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Status Parochiae Alverskerkensis, Bestand der Pfarrei von [[Alverskirchen]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Hermannus Dinckelkamp, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Bevölkerungsverzeichnis des Dorfes und des Kirchspiels [[Everswinkel]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Theodor Herman Wetzeler, Everswinkel, 1992 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Kirchspiel und Dorf [[Everswinkel]] im Jahre 1749. Auswertung des Status animarum des Pastors Theod. Herm. Wetzeler, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SÖNNERT, Ingrid, von Bauersleuten, Spinnerinnen und Handwerkern, Die Bevölkerung von [[Raesfeld]], [[Erle]] und [[Homer]] 1498-1806, darin: Status animarum von Raesfeld, Erle und Homer, S. 84-140, Raesfeld, 1994 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SÖTHE, Herbert J. K., Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel [[Emsdetten|Embsdetten]], Der Status animarum von 1749,  Ottenstein, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, Status animarum 1749 in den Kirchspielen [[Emsbüren]], [[Salzbergen]] und [[Schepsdorf (Lingen)|Schepsdorf]], (Band 3), (Ort?), 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Aschendorf]], [[Lathen]], [[Hümmling]] und im Patrimonialgericht [[Papenburg]], (Band 2), (Ort?), 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Meppen]], [[Haren]] und [[Haselünne]], Band 1, (Ort?), 1995.&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Vreden]] im Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Vreden, 1978.&lt;br /&gt;
* TEGENKAMP, Franz-Josef, Status animarum ecclesiae parochalis [[Bakumensis]] de anno 1703, 1984.&lt;br /&gt;
* WEBER, Heinrich und SCHRÖER, Reinhard, Status Animarum für Stadt und Kirchspiel [[Bocholt (Kreis Borken)]], aufgezeichnet von Johann Bernard Scotus Breving in den Jahren 1749 bis 1750, in: Unsert Bocholt, 38/1987, Heft 2/3, S. 67-80, Heft 4, S. 81-96 / 39/1988, Heft 1, S. 17-32, Heft 2, S. 9-24, Heft 3, S. 33-48 / 40/1989, Heft 3, S. 33-48, Heft 4, S. 33-55 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Quellen zur Wirtschafts- und Bevölkerungsgeschichte des Westmünsterlandes 1693-1817, darin: Status animarum von [[Ottenstein]], S. 24-39 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der Status animarum&amp;quot; des Kirchspiels [[Nienborg]] aus dem Jahre 1750, Quellenedition und sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Auswertung, Untersuchungen zur Größe und Struktur von Haus und Haushalt, Münster, 1982 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der &amp;quot;Status animarum&amp;quot; von [[Nienborg]], Eine &amp;quot;Volkszählung&amp;quot; aus dem Jahre 1750, in: Heimat- und Rathausspiegel, Informationsschrift der Verwaltung und der Heimatvereine, 23/1987, S. 781-820 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Ahaus (historisch)]] =====&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo Status animarum von Dorsten - Lembeck 1749 und 1750,  http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lemb-Statanim49-50.pdf (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dies Verzeichnis wurde  durch Steuerlisten erweitert.).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Cathalogus communicantum et non communicantum cum specificatione nominis et  aetatis parochia Lipramstorffensis de anno 1749, http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lippramsdorf1749.pdf  (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dieses Verzeichnis von Haltern - Lippramsdorf wurde mit den Eintragungen im  Kirchenbuch verglichen.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Dülmen]] =====&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Incolarum  1749 für Haltern am See, http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Incolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Acolarum 1749 für Haltern am See,  http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Accolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Stromberg]] =====&lt;br /&gt;
* Norbert Henkelmann / Jörg Wunschhofer (Hg.) &amp;lt;br/&amp;gt;Der Status Animarum des Amtes Stromberg von 1749/50 &amp;lt;br/&amp;gt;= Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster, Band 1, 2006 &amp;lt;br/&amp;gt;Gb. 24x17 cm. 544 S. [XVII + 526 S.]. 30 sw. Abb.; ISBN-10: 3-89534-651-9, ISBN-13: 978-3-89534-651-4 &amp;lt;br/&amp;gt;[http://www.status-animarum.de www.status-animarum.de]&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, Status Animarum des Kirchspiels Wadersloh von 1749 &amp;lt;br/&amp;gt;[[:Media:Status Wadersloh 1749 -Henkelmann-.pdf|Datei im PDF-Format]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster [http://www.status-animarum.de/ www.status-animarum.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quellengattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinischer Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200813</id>
		<title>Status animarum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Status_animarum&amp;diff=200813"/>
		<updated>2006-12-31T09:54:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wunschhofer: /* Fürstbistum Münster, Amt Stromberg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriffserläuterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;[[Kirchenbuch#Das Rituale Romanum|Rituale Romanum]]&#039;&#039;&#039; wurde die Art und Weise, wie das &#039;&#039;&#039;Liber status animarum&#039;&#039;&#039; (lat. wörtlich: Buch vom Zustand/Bestand der Lebenden) zu führen sei, vorgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überlieferungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung dieser Verzeichnisse war mit großem Aufwand verbunden. Tatsächlich wurden sie von den Geistlichen in sehr unterschiedlicher Intensität und Qualität angelegt. Auch die Überlieferung ist regional äußerst unterschiedlich. Dabei ist nicht einmal die Bezeichnung der Bücher einheitlich und man erkennt den gemeinsamen Ursprung am ehesten an ihrem Inhalt, wenngleich auch die im &#039;&#039;Rituale Romanum&#039;&#039; vorgeschriebene Form selten streng eingehalten wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind u.a. folgende Titel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cathalogus Parochianos]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus accolarum]]&lt;br /&gt;
* [[Catalogus incolarum]]&lt;br /&gt;
* Status animarum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Catalogus communicantium]] kann dabei sowohl als Vorläufer als auch als parallele Erscheinung betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend sollen Beispiele und Sonderfälle genannt werden: (bitte um Ergänzungen, möglichst mit Quellenangabe --[[Benutzer:ML_Carl|ML Carl]] 21:50, 18. Jun 2005 (CEST))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzogtum Limburg (heute: Deutschsprachiges Belgien) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Montzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemmenich 1709 Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 1, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 64/1999, S. 21 ff. &lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Ein Einwohnerverzeichnis aus Gemmenich aus dem Jahre 1709, Teil 2, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 65/1999, S. 74 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochbank Walhorn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lontzen (1704, 1740, 1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Raeren/Neudorf: Cathalogus Parochianus, 1693&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* MENNICKEN, Ralph, Pfarrer Großmeyer und die Raerener; Soziale Strukturen eines rheinisch-maasländischen Töpferdorfes am Ende des 17. Jahrhunderts, Raeren, 2000.&lt;br /&gt;
* SCHWARTZENBERG, Johann Wilhelm, Einwohnerverzeichnis von Raeren und Neudorf, Aufgestellt im Juni 1693 von Pfarrer Peter Jacob Großmeyer, in: Mitteilungen der WGfF, 65/1977 (Band 28), Heft 1 (S. 9-12), Heft 2 (S. 47-50), Heft 4 (S. 102-107).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Internetbearbeitungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* CARL, Marie-Luise http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~mlcarl/Qu/Bank_Walhorn/Raeren_1693.htm (vollständige quellenkritische Neubearbeitung, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
* HEICKE, Jochem http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~heicke/RAEREN/Cathalogus (auf der Basis der Transkriptionen von Ralph Mennicken, &amp;quot;work in progress&amp;quot;) (03.07.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Walhorn (1740, 1745, 1764, 1765, 1768, 1769, 1770, 1773, 1779, 1784):&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen (für 1740 mit Ergänzungen aus 1765):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 72/2003, S. 20-46 (Teil 1).&lt;br /&gt;
* BERTHA, Alfred, Einwohnerverzeichnisse der Pfarre Walhorn aus dem 18. Jahrhundert, Teil 2: Astenet - Merols - Rabothrath, in: Im Göhltal, Zeitschrift der Vereinigung für Kultur, Heimatkunde und Geschichte im Göhltal, Nr. 73/2003, S. 56-93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Fürstbistum Münster]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der lokalhistorische Hintergrund ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Am 3. Oktober 1749 befahl Fürstbischof Clemens August [Anmerkung: der Kölner Erzbischof] seiner Geistlichkeit, streng gegen einen Missstand vorzugehen: das Zusammenleben nicht verheirateter oder verlobter Personen vor der (kirchlichen) Trauung. Auf der Synode des Bistums Münster im gleichen Monat wurde dazu beschlossen, ein &#039;&#039;Verzeichnis der Seelen&#039;&#039; (lat. &#039;&#039;&#039;Status animarum&#039;&#039;&#039;) für alle Orte des Hochstiftes Münster aufzustellen. Aus diesem sollte u.a. zu ersehen sein, wer mit wem zusammenlebt. Dieser Auftrag richtete sich an alle Ortspfarrer, die dieses als mühevolle, aufwendige Arbeit erkannten und den Aufwand wohl nicht für gerechtfertigt hielten. Da also keine Verzeichnisse erstellt wurden, erließ der Generalvikar Franz Egon von Fürstenberg am 26. Novembert 1749 ein Edikt, in dem er nochmals auf die Erstellung und einsendung dieser Verzeichnisse an seine Behörde hinwies. Aber auch dieser Aufruf führte nicht zum gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: die Pfarrer murrten und wollten die Listen größtenteils nicht erstellen. Hieraufhin wurde am 3. Januar 1750 nochmals per Erlass die Aufstellung der Verzeichnisse verlangt und den Pfarrern Ruhe geboten. Jetzt erst machten sich die Pfarrer [...] an die Arbeit und schrieben das gewünschte Verzeichnis.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Forderung des Ediktes vom November, nunmehr jährlich ein solches Verzeichnis aufzustellen, wurde nur von sehr wenigen Pfarrern befolgt.&amp;quot; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Zitat aus: Herbert J. K. SÖTHE, Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel Embsdetten, Der Status animarum von 1749, Ottenstein, 1994.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Quelleneditionen und Bearbeitungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Diverse =====  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veröffentlichungen/Transkriptionen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BÜRGER, Rudolf, Die Bevölkerung von Dorf und Kirchspiel [[Rhede (Kreis Borken)]] im Jahre 1749, Eine Auswertung des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Rhede (Kreis Borken), 1988.&lt;br /&gt;
* ESTER, Matthias M. und JARREN, Volker, Das Kirchspiel [[Hiltrup]] um 1750, Edition und Auswertung des status animarum von 1749 und  weiterer Quellen zur Sozialgeschichte, Bielefeld, 1997 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* GROßE GORGEMANN,Hans Joachim, Die Bevölkerung des Kirchspiels [[Buldern]] aus dem Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Hannover, 1989 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* HEITMANN, Clemens, Status animarum (Personenregister) von 1749 - 1750 der Kirchengemeinden [[Altenoythe]] ([[Bösel (bei Friesoythe)|Bösel]]) und  [[Markhausen]], (Ort?), 1985.&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, und SANNER, Liselotte, Status Animarum, Die Bevölkerung des Fürstbistums Münster im Jahre 1749 - [[Amt Sassenberg]], Kirchspiel [[Warendorf]] St. Marien, Münster, 1995 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* HÜSKEN, Judith, Der Status animarum von [[Stadtlohn]] 1749/50, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 49/1991, S. 7–154.&lt;br /&gt;
* MAAS, Liesel, Die Bevölkerung des Dorfes [[Osterwick]] und seiner Bauernschaften im Jahre 1749, Auswertung und Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Coesfeld, 1981 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* LACHENICHT, Gerhard, Bevölkerung und Sozialstruktur von [[Lette]] im Jahre 1749, Coesfeld, 1979 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Werne]] 1749/50, Der Status Animarum, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 55/1997, S. 7–145.&lt;br /&gt;
* LEHNEMANN, Wingolf, Der Status Animarum von [[Altlünen]] 1749, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung  (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 7–33.&lt;br /&gt;
* REES, Max, Der Status Animarum von [[Langenhorst]] (1749), [[Ochtrup]] 1750 und [[Welbergen]] 1749, in: Beiträge zur  westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 57-58/1999-2000, S. 34-170.&lt;br /&gt;
* ROTERS, Dorothea, Der Status animarum des Jahres 1749 von [[Holtwick]], in: Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld, 19/1994, S. 35-66 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Status Parochiae Alverskerkensis, Bestand der Pfarrei von [[Alverskirchen]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Hermannus Dinckelkamp, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Bevölkerungsverzeichnis des Dorfes und des Kirchspiels [[Everswinkel]], aufgeschrieben im Jahr 1750 von Pastor Theodor Herman Wetzeler, Everswinkel, 1992 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SANNER, Liselotte, Kirchspiel und Dorf [[Everswinkel]] im Jahre 1749. Auswertung des Status animarum des Pastors Theod. Herm. Wetzeler, Everswinkel-Alverskirchen, 1994 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SÖNNERT, Ingrid, von Bauersleuten, Spinnerinnen und Handwerkern, Die Bevölkerung von [[Raesfeld]], [[Erle]] und [[Homer]] 1498-1806, darin: Status animarum von Raesfeld, Erle und Homer, S. 84-140, Raesfeld, 1994 (u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* SÖTHE, Herbert J. K., Das fürstbischöflich-münsterische Kirchspiel [[Emsdetten|Embsdetten]], Der Status animarum von 1749,  Ottenstein, 1994 (Typoskript, u.a. einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, Status animarum 1749 in den Kirchspielen [[Emsbüren]], [[Salzbergen]] und [[Schepsdorf (Lingen)|Schepsdorf]], (Band 3), (Ort?), 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Aschendorf]], [[Lathen]], [[Hümmling]] und im Patrimonialgericht [[Papenburg]], (Band 2), (Ort?), 1995.&lt;br /&gt;
* TANDECKI, Norbert, Status animarum 1749 in den Gerichten [[Meppen]], [[Haren]] und [[Haselünne]], Band 1, (Ort?), 1995.&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Die Bevölkerung von Stadt und Kirchspiel [[Vreden]] im Jahre 1749, Eine Auswertung und  Quellenedition des &amp;quot;Status Animarum&amp;quot; von 1749, Vreden, 1978.&lt;br /&gt;
* TEGENKAMP, Franz-Josef, Status animarum ecclesiae parochalis [[Bakumensis]] de anno 1703, 1984.&lt;br /&gt;
* WEBER, Heinrich und SCHRÖER, Reinhard, Status Animarum für Stadt und Kirchspiel [[Bocholt (Kreis Borken)]], aufgezeichnet von Johann Bernard Scotus Breving in den Jahren 1749 bis 1750, in: Unsert Bocholt, 38/1987, Heft 2/3, S. 67-80, Heft 4, S. 81-96 / 39/1988, Heft 1, S. 17-32, Heft 2, S. 9-24, Heft 3, S. 33-48 / 40/1989, Heft 3, S. 33-48, Heft 4, S. 33-55 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* TERHALLE, Hermann, Quellen zur Wirtschafts- und Bevölkerungsgeschichte des Westmünsterlandes 1693-1817, darin: Status animarum von [[Ottenstein]], S. 24-39 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der Status animarum&amp;quot; des Kirchspiels [[Nienborg]] aus dem Jahre 1750, Quellenedition und sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Auswertung, Untersuchungen zur Größe und Struktur von Haus und Haushalt, Münster, 1982 (Typoskript, einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
* WERMERT, Josef, Der &amp;quot;Status animarum&amp;quot; von [[Nienborg]], Eine &amp;quot;Volkszählung&amp;quot; aus dem Jahre 1750, in: Heimat- und Rathausspiegel, Informationsschrift der Verwaltung und der Heimatvereine, 23/1987, S. 781-820 (einzusehen im Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Ahaus (historisch)]] =====&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo Status animarum von Dorsten - Lembeck 1749 und 1750,  http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lemb-Statanim49-50.pdf (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dies Verzeichnis wurde  durch Steuerlisten erweitert.).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Cathalogus communicantum et non communicantum cum specificatione nominis et  aetatis parochia Lipramstorffensis de anno 1749, http://www.hamaland-nrw.de/pdf/Lippramsdorf1749.pdf  (22.06.2005)(Anmerkung der Verfasser: Dieses Verzeichnis von Haltern - Lippramsdorf wurde mit den Eintragungen im  Kirchenbuch verglichen.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Dülmen]] =====&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Incolarum  1749 für Haltern am See, http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Incolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
* KRAUSS, Dagmar und STRATMANN, Bodo, Catalogus-Acolarum 1749 für Haltern am See,  http://www.heimatvest.de/pdf/Haltern1749Accolarum.pdf (22.06.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [[Fürstbistum Münster]], [[Amt Stromberg]] =====&lt;br /&gt;
* Norbert Henkelmann / Jörg Wunschhofer (Hg.)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Status Animarum des Amtes Stromberg von 1749/50&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster, Band 1, 2006&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
ISBN-10: 3-89534-651-9, ISBN-13: 978-3-89534-651-4&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gb. 24x17 cm. 544 S. [XVII + 526 S.]. 30 sw. Abb.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.status-animarum.de www.status-animarum.de]&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* HENKELMANN, Norbert, Status Animarum des Kirchspiels Wadersloh von 1749 &amp;lt;br/&amp;gt;[[:Media:Status Wadersloh 1749 -Henkelmann-.pdf|Datei im PDF-Format]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster [http://www.status-animarum.de/ www.status-animarum.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quellengattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinischer Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wunschhofer</name></author>
	</entry>
</feed>