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	<title>Die Probstei in Wort und Bild/092 - Versionsgeschichte</title>
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		<title>GenWikiBot-Replace: Bot: Automatisierte Textersetzung (-{{Die Probstei in Wort und Bild| +&lt;noinclude&gt;{{Die Probstei in Wort und Bild| &amp; -|unkorrigiert}} +|korrigiert}}&lt;/noinclude&gt;)</title>
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Zwar leidet es wohl keinen Zweifel, daß bei einem anderen Wirtschaftsystem, und besonders sowohl bei ganzer, als partieller Stallfütterung, der Anbau der Brachfrüchte sowohl möglich, als vorteilhaft für die Probstei sein würde; allein bei dem jetzigen Beackerungsystem der Probsteier darf sie durchaus nicht wegfallen. Würde unser Land nicht im Brachjahre durch wiederholtes Pflügen, ohne daß ihm eine Ernte abgenommen wird, zur künftigen Saat vorbereitet, es würde verwildern, und am Ende unfruchtbar werden. Nun wird der Thonboden, in welchem durch die Mergelung die Thonteile durchaus überwiegend wurden, durch dies wiederholte Sommerpflügen mürbe gemacht und zerpulvert, das bei den vielen aufeinander folgenden Saaten sich stark mehrende Unkraut zerstört, die Ackererde der so wohlthätigen Einwirkung der atmosphärischen Luft ausgesetzt, und die Bestandteile des Bodens mit Mergel und Dünger aufs beste vermischt. Einzig die Sorgfalt, die der verständige Probsteier bisher auf seine Brache wandte, das zweckmäßige Pflügen und Eggen derselben erhielt die Kräfte des Landes aufrecht, und machte es nur möglich, dem Boden so viele und größtenteils so kräftige Ernten abzugewinnen. Bei dem jetzigen Verhältnis des Viehstandes in der Probstei zum Ackerbau, bei der so sparsam zugemessenen Weide, und bei der jetzigen durch die wiederholten Mergelungen erzeugten physischen Beschaffenheit des Bodens würden ein paar Umlaufe des gewöhnlichen Fruchtwechsels hinlänglich sein, das Land ganz herunterzubringen, wenn nicht die sorgfältige Bracharbeit alles wieder gut machte, und den schönen Boden zu neuer Fruchtbarkeit stärkte. Auch würde es dem jungen Rindvieh, den Schafen und Gänsen an aller Weide fehlen, wenn die Brache abginge, wie es denn auch zum gehörigen Anbau der Brachfrüchte noch an allen notwendigen Vorbereitungen, wie an der erforderlichen Düngung fehlt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Aus der so weit getriebenen Benutzung des Landes für den Kornbau folgt die Notwendigkeit der reinen Brache als durchaus unerläßlich für das jetzig Beackerungsystem der Probsteier. Ueber die Unentbehrlichkeit der Brache ist in neueren Zeiten mannigfaltig gestritten. Man beruft sich auf den Gartenboden, der jährlich trägt, auf die Wirtschaft der Brabanter und anderer Gegenden, die keine Brache kennen, man führt gegen sie die viele Arbeit, die großen Kosten an, indeß das Land so unbenutzt liegen bleibt. Zwar leidet es wohl keinen Zweifel, daß bei einem anderen Wirtschaftsystem, und besonders sowohl bei ganzer, als partieller Stallfütterung, der Anbau der Brachfrüchte sowohl möglich, als vorteilhaft für die Probstei sein würde; allein bei dem jetzigen Beackerungsystem der Probsteier darf sie durchaus nicht wegfallen. Würde unser Land nicht im Brachjahre durch wiederholtes Pflügen, ohne daß ihm eine Ernte abgenommen wird, zur künftigen Saat vorbereitet, es würde verwildern, und am Ende unfruchtbar werden. Nun wird der Thonboden, in welchem durch die Mergelung die Thonteile durchaus überwiegend wurden, durch dies wiederholte Sommerpflügen mürbe gemacht und zerpulvert, das bei den vielen aufeinander folgenden Saaten sich stark mehrende Unkraut zerstört, die Ackererde der so wohlthätigen Einwirkung der atmosphärischen Luft ausgesetzt, und die Bestandteile des Bodens mit Mergel und Dünger aufs beste vermischt. Einzig die Sorgfalt, die der verständige Probsteier bisher auf seine Brache wandte, das zweckmäßige Pflügen und Eggen derselben erhielt die Kräfte des Landes aufrecht, und machte es nur möglich, dem Boden so viele und größtenteils so kräftige Ernten abzugewinnen. Bei dem jetzigen Verhältnis des Viehstandes in der Probstei zum Ackerbau, bei der so sparsam zugemessenen Weide, und bei der jetzigen durch die wiederholten Mergelungen erzeugten physischen Beschaffenheit des Bodens würden ein paar Umlaufe des gewöhnlichen Fruchtwechsels hinlänglich sein, das Land ganz herunterzubringen, wenn nicht die sorgfältige Bracharbeit alles wieder gut machte, und den schönen Boden zu neuer Fruchtbarkeit stärkte. Auch würde es dem jungen Rindvieh, den Schafen und Gänsen an aller Weide fehlen, wenn die Brache abginge, wie es denn auch zum gehörigen Anbau der Brachfrüchte noch an allen notwendigen Vorbereitungen, wie an der erforderlichen Düngung fehlt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>GenWikiBot-Import</name></author>
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&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Aus der so weit getriebenen Benutzung des Landes für den Kornbau folgt die Notwendigkeit der reinen Brache als durchaus unerläßlich für das jetzig Beackerungsystem der Probsteier. Ueber die Unentbehrlichkeit der Brache ist in neueren Zeiten mannigfaltig gestritten. Man beruft sich auf den Gartenboden, der jährlich trägt, auf die Wirtschaft der Brabanter und anderer Gegenden, die keine Brache kennen, man führt gegen sie die viele Arbeit, die großen Kosten an, indeß das Land so unbenutzt liegen bleibt. Zwar leidet es wohl keinen Zweifel, daß bei einem anderen Wirtschaftsystem, und besonders sowohl bei ganzer, als partieller Stallfütterung, der Anbau der Brachfrüchte sowohl möglich, als vorteilhaft für die Probstei sein würde; allein bei dem jetzigen Beackerungsystem der Probsteier darf sie durchaus nicht wegfallen. Würde unser Land nicht im Brachjahre durch wiederholtes Pflügen, ohne daß ihm eine Ernte abgenommen wird, zur künftigen Saat vorbereitet, es würde verwildern, und am Ende unfruchtbar werden. Nun wird der Thonboden, in welchem durch die Mergelung die Thonteile durchaus überwiegend wurden, durch dies wiederholte Sommerpflügen mürbe gemacht und zerpulvert, das bei den vielen aufeinander folgenden Saaten sich stark mehrende Unkraut zerstört, die Ackererde der so wohlthätigen Einwirkung der atmosphärischen Luft ausgesetzt, und die Bestandteile des Bodens mit Mergel und Dünger aufs beste vermischt. Einzig die Sorgfalt, die der verständige Probsteier bisher auf seine Brache wandte, das zweckmäßige Pflügen und Eggen derselben erhielt die Kräfte des Landes aufrecht, und machte es nur möglich, dem Boden so viele und größtenteils so kräftige Ernten abzugewinnen. Bei dem jetzigen Verhältnis des Viehstandes in der Probstei zum Ackerbau, bei der so sparsam zugemessenen Weide, und bei der jetzigen durch die wiederholten Mergelungen erzeugten physischen Beschaffenheit des Bodens würden ein paar Umlaufe des gewöhnlichen Fruchtwechsels hinlänglich sein, das Land ganz herunterzubringen, wenn nicht die sorgfältige Bracharbeit alles wieder gut machte, und den schönen Boden zu neuer Fruchtbarkeit stärkte. Auch würde es dem jungen Rindvieh, den Schafen und Gänsen an aller Weide fehlen, wenn die Brache abginge, wie es denn auch zum gehörigen Anbau der Brachfrüchte noch an allen notwendigen Vorbereitungen, wie an der erforderlichen Düngung fehlt.&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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