Stiftung Stoye/Band 49/059: Unterschied zwischen den Versionen

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OCR-Text=Häuserbuch der Stadt Teltow
OCR-Text=Ritterstraße


Bd. IV, Bl. 168 fol. 217317
1852
Toepffer, Ferdinand Theodor, Ackerbürger, Trebbin (Kreis Teltow-Fläming),318
Kaufvertrag, 2640 Rthlr.
1868
Toepffer, Hermann August Theodor, Sohn des VE, Kaufvertrag319, 8000 Rthlr.
1883
Toepffer, Ferdinand Theodor, Ackerbürger, Vater des VE, erbt.
1883
Erbengemeinschaft Toepffer.
1894
Abschreibung: Hofstelle und Garten von insgesamt 617 Quadratmetern [ehemaliger Hof und Gartenstück von Bd. I, Bl. 27] auf Bd. XIII, Bl. 464.320
Abschreibung: Hofraum mit Gebäuden [ehemaliger Hof und Garten von Bd. I,
Bl. 28] auf Bd. XIII, Bl. 463.321
Bd. XIII, Bl. 464322 [Ritterstraße 27]
1894
Toepffer, Julie, unverheiratet, Erbvergleich, 7000 RM.
(1934)
Baugeschichte:
Baugeschichte:
Alle auf dem Grundstück [Bd. I, Bl. 27] befindlichen Gebäude wurden bei dem Brand
Das Gut gehörte im Jahr 1801 mit zu den Abgebrannten. Der Wiederaufbau erfolgte 1803
1801 zerstört. Nach 1804 entstand in der Ritterstraße 27/Ecke Badstraße ein eingeschossiges, massives Wohnhaus mit einer Breite von 50 Fuß und Tiefe von 32 Fuß. Dieses im
mit der Errichtung eines massiven, eingeschossigen Wohnhauses in einer Breite von
Kern erhaltene Wohngebäude ist für eine altstadtgerechte Sanierung vorgesehen. Im zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts entstanden weitere Wohnhäuser entlang der Badstraße.
50 Fuß und Tiefe von 31 Fuß, Seitenflügel von 13 1/2 Fuß mal 19 Fuß. Das kleine Haus
Um 1852 ließ Ferdinand Toepffer ein Wohnhaus [Badstraße 9] sowie einen Anbau [Badstraße 11] an das Haupthaus [Ritterstraße 27] errichten. Ein weiteres, als Mietshaus vorgesehenes Wohngebäude gab im Jahr 1859 der gleiche Bauherr in Auftrag. Es maß 92 Fuß
[Nr. 21 des alten Hypothekenbuches] wurde nicht wieder aufgebaut. Das sanierte Wohnhaus gehört noch heute zum Bestand der Altstadt.
in der Tiefe und 26 Fuß zur Straßenfront [Badstraße 7], das Haus stand mit der Giebelseite
zur Straße. Um das Jahr 1875 ließ Hermann Toepffer ein großes Mietshaus [Badstraße 5]
mit etwa 22 Wohnungen errichten. Im Teltower Volksmund hieß dieses Wohnhaus noch in
der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts »Rote Kaserne«. Die Gebäude in der Badstraße
erlitten um 1943 teilweise schwere Kriegsschäden. Der Abriss der Häuser in der Badstraße [Nr. 3, 5, 7 und 9] erfolgte in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts.


Ritterstraße 29323
Ritterstraße 27313 und Badstraße 5/7/9/11 (heute unbebaut)
Hoher Steindamm/Ritterstraße 28
Hoher Steindamm/Badstraße 27/Ritterstraße 27a
Ackerbürgergut bis etwa 1870, Landratsamt von 1819 bis 1871
Ackerbürgergut bis etwa 1851
– 2 Nebenhäuser in der Badstraße [Nr. 23 und Nr. 25 des alten Hypotheken-Buches]
– ein Garten hinter und bei dem Haus
– ein Garten hinter und bei dem Haus
– ein Garten vor dem Berliner Tor, vom Acker gemacht
– ein Garten vor dem Berliner Tor
– ein Garten vor dem Berliner Tor
– Scheunenstelle vor dem Berliner Tor
– Scheunenstelle vor dem Berliner Tor
317
– 2 Hufen vor der Stadt
318
– Graskavel vor dem Machnower Tor
319
– neue Wiese im Busch
320
– Braugerechtigkeit
321
– Praestationen314
322
Eigentümer:
323
Um 1762 Ebel, Johann, Hüfner und Brauer.315
Vor 1779 Witwe Berend, Marie Elisabeth, geb. Bethge.
1779
Berger, Anne Sophie, geb. Berend, Tochter der VE und Ehemann Andreas Gottlieb Berger, Kaufvertrag 1000 Rthlr.
1801
Zusammenschluss: 1801 brannten beide Häuser Nr. 23 fol. 45/46 und Nr. 25
fol. 49/50 des alten Hypothekenbuches ab und wurden nicht wieder aufgebaut.
Alle drei Grundstücke wurden zusammengeschlossen.
1840
Berger, Friedrich Wilhelm, Ackerbürger, Kaufvertrag, 1600 Rthlr.
1850
Witwe Berger, Dorothee Louise, geb. Haupt und Erben, erben.
1851
Cohn Meyer, Isaac, Kaufmann, sub hasta erstanden, Meistgebot 5650 Rthlr.
1851
Abschreibungen: Zehn Parzellierungen.
1851
Rittdorf, Johann David, Druck- und Färbereibesitzer, Kaufvertrag, 2400 Rthlr.,
mit Überschreibung auf Bd. IV, Bl. 168 fol. 217.316


60
313
314
315


Zum Grundbuch gehörten nur noch Gehöft und Garten von 1 Morgen Flächeninhalt.
316
Herkunftsort: Siehe Bahl, Bürgerrolle (wie Anm. 2), S. 106, Nr. 1073.
 
Gemeinsam mit dem Nachbargrundstück Bd. I, Bl. 28, welches auf dieses Blatt überschrieben wurde.
BLHA, AG Potsdam, GA Teltow, Bd. I, Bl. 27 fol. 131/135, alte Hyp. Nr. 23 fol. 45/46, Nr. 24 fol. 47/48 und
Trennung der zusammengelegten alten Grundstücke von Bd. I, Bl. 27 und Bl. 28.
Nr. 25 fol. 49/50.
Siehe unter Ritterstraße 29.
Domkirche Berlin: 9 Schf Roggen, 6 Schf Gerste; Gebrüder von Willmersdorff: 9 Schf Roggen, 9 Schf
1940 wurde Bd. XIII, Bl. 464 wieder auf Bd. IV, Bl. 168 zurückgeführt.
Hafer; Naturalfruchtzehnt an die Pfarre.
BLHA, AG Potsdam, GA Teltow, Bd. I, Bl. 28 fol. 136/140, alte Hyp. Nr. 27 fol. 53/54.
BLHA, AG Potsdam, GA Teltow, Bd. I, Bl. 25: Aus dem Kaufvertrag zwischen der Witwe Anna Elisabeth
Güthling, geb. Dahlemann und Jacob Ernst Lehmann im Jahr 1762: »… ihr an dem Markt zwischen Johann
Ebel und Peter Rohrbeck belegen sub Nr. 69 fol. 69 [älteste Hypotheken-Nummerierung] verzeichnetes
Haus«.
Weitere Überschreibungen von Bd. I Bl. 27: auf Bd. IV, Bl. 167; Bl. 169; Bl. 170; Bl. 171; Bl. 172; Bl. 173;
Bl. 174; Bl. 175; Bl. 176 [Äcker, Wiesen und Scheunenstelle].
 
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Ritterstraße

Baugeschichte: Das Gut gehörte im Jahr 1801 mit zu den Abgebrannten. Der Wiederaufbau erfolgte 1803 mit der Errichtung eines massiven, eingeschossigen Wohnhauses in einer Breite von 50 Fuß und Tiefe von 31 Fuß, Seitenflügel von 13 1/2 Fuß mal 19 Fuß. Das kleine Haus [Nr. 21 des alten Hypothekenbuches] wurde nicht wieder aufgebaut. Das sanierte Wohnhaus gehört noch heute zum Bestand der Altstadt.

Ritterstraße 27313 und Badstraße 5/7/9/11 (heute unbebaut) Hoher Steindamm/Badstraße 27/Ritterstraße 27a Ackerbürgergut bis etwa 1851 – 2 Nebenhäuser in der Badstraße [Nr. 23 und Nr. 25 des alten Hypotheken-Buches] – ein Garten hinter und bei dem Haus – ein Garten vor dem Berliner Tor – Scheunenstelle vor dem Berliner Tor – 2 Hufen vor der Stadt – Graskavel vor dem Machnower Tor – neue Wiese im Busch – Braugerechtigkeit – Praestationen314 Eigentümer: Um 1762 Ebel, Johann, Hüfner und Brauer.315 Vor 1779 Witwe Berend, Marie Elisabeth, geb. Bethge. 1779 Berger, Anne Sophie, geb. Berend, Tochter der VE und Ehemann Andreas Gottlieb Berger, Kaufvertrag 1000 Rthlr. 1801 Zusammenschluss: 1801 brannten beide Häuser Nr. 23 fol. 45/46 und Nr. 25 fol. 49/50 des alten Hypothekenbuches ab und wurden nicht wieder aufgebaut. Alle drei Grundstücke wurden zusammengeschlossen. 1840 Berger, Friedrich Wilhelm, Ackerbürger, Kaufvertrag, 1600 Rthlr. 1850 Witwe Berger, Dorothee Louise, geb. Haupt und Erben, erben. 1851 Cohn Meyer, Isaac, Kaufmann, sub hasta erstanden, Meistgebot 5650 Rthlr. 1851 Abschreibungen: Zehn Parzellierungen. 1851 Rittdorf, Johann David, Druck- und Färbereibesitzer, Kaufvertrag, 2400 Rthlr., mit Überschreibung auf Bd. IV, Bl. 168 fol. 217.316

313 314 315

316

BLHA, AG Potsdam, GA Teltow, Bd. I, Bl. 27 fol. 131/135, alte Hyp. Nr. 23 fol. 45/46, Nr. 24 fol. 47/48 und Nr. 25 fol. 49/50. Domkirche Berlin: 9 Schf Roggen, 6 Schf Gerste; Gebrüder von Willmersdorff: 9 Schf Roggen, 9 Schf Hafer; Naturalfruchtzehnt an die Pfarre. BLHA, AG Potsdam, GA Teltow, Bd. I, Bl. 25: Aus dem Kaufvertrag zwischen der Witwe Anna Elisabeth Güthling, geb. Dahlemann und Jacob Ernst Lehmann im Jahr 1762: »… ihr an dem Markt zwischen Johann Ebel und Peter Rohrbeck belegen sub Nr. 69 fol. 69 [älteste Hypotheken-Nummerierung] verzeichnetes Haus«. Weitere Überschreibungen von Bd. I Bl. 27: auf Bd. IV, Bl. 167; Bl. 169; Bl. 170; Bl. 171; Bl. 172; Bl. 173; Bl. 174; Bl. 175; Bl. 176 [Äcker, Wiesen und Scheunenstelle].

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