Stiftung Stoye/Band 49/070: Unterschied zwischen den Versionen

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1828
1805
1831
1824
1849
1861
1864
1868
1881
1881
1881
1888
1907
1888


Witwe Lindemann, Marie Louise, geb. Bethge und Erben, erben.
Thugut, Johann Friedrich, Glasermeister und Ratmann, Kaufvertrag,
Ebel, Christian Friedrich, Ackerbürger, Schwiegersohn der VE377, Kaufvertrag,
1825 Rthlr.
3800 Rthlr.
Krottnauer, Marie Julie Eleonore von, geb. Mertens, Kaufvertrag, 1775 Rthlr.
Ebel, Carl Friedrich Wilhelm, Ackerbürger, Sohn des VE, überlassen, 3000 Rthlr.
Richnow, Ferdinand Franz, Zimmermeister, Kaufvertrag, 3300 Rthlr.
Ebel, Carl jun., Ackerbürger, Sohn des VE.
Reibe, Carl Friedrich sen., Bäckermeister, sub hasta erstanden, Meistgebot
Auftrennung des Grundstückes in zwei selbständige Teile durch Abzweigung und
2401 Rthlr.
Übertragung einer Parzelle von 409 Quadratmetern auf Bd. VIII, Bl. 369.378
Abschreibungen: Zwei inalienable Kaveln.372
Bd. I, Bl. 34 geschlossen und Überschreibung auf Bd. XIX, Bl. 659.379
Abschreibung: Die Graskavel vor dem Machnower Tor.
Witwe Reibe, Sophie, geb. Winter, erbt.
Richnow, Clara, geb. Reibe, Erfurt, Tochter der VE.


Baugeschichte:
Baugeschichte:
Am Morgen des 29. August 1801 brach auf diesem Grundstück ein Brand aus, der schließlich über 40 Häuser in der Stadt zerstörte.380 Beim Wiederaufbau im Jahr 1802 entstand ein
Durch den Brand im Jahr 1801 wurden die vorhandenen Gebäude des Gärtnergutes zerstört. Im Jahr 1803 fand der Wiederaufbau eines massiven, zweigeschossigen Wohnhauses
massives, eingeschossiges Wohnhaus mit 55 Fuß Breite und 35 Fuß Tiefe. Das kleine Haus
mit einer Breite von 32 Fuß und einer Tiefe von 24 1/2 Fuß statt. Das Gebäude mit seiner
Nr. 35 des alten Hypothekenbuches wurde nicht wieder aufgebaut, die Grundstücksflächen
streng vertikal gestalteten Fassade gehört heute noch zum Bestand der Altstadt und steht
zusammengelegt. Die Errichtung eines zweiten Wohnhauses [heute Nr. 3] fand in den Jahren 1871/72 (vor der Auftrennung in zwei selbständige Grundstücke) statt. Beide Wohnhäuser sind noch im Bestand, das Wohnhaus Nr. 5 wurde Ende des 20. Jahrhunderts saniert.
seit 1986 in der Denkmalliste.


Hoher Steinweg 7/9381
Hoher Steinweg 3/5373
Hoher Steindamm/Hoher Steinweg 36
Hoher Steindamm/Hoher Steinweg 34/34a
Gärtnergut
Ackerbürgergut
– ein großer Garten bei und hinter dem Haus
– kleines Haus374
– ein Garten bei und hinter dem Haus
– ein Garten vor dem Berliner Tor in der Schönower Straße
– Scheunenstelle vor dem Berliner Tor
– 3 Hufen Land vor der Stadt
– Graskavel vor dem Machnower Tor
– Graskavel vor dem Machnower Tor
zwei inalienable Kaveln
neue Wiese im Busch
– Braugerechtigkeit
– Praestationen375
Eigentümer:
Eigentümer:
Um 1760 Fleschner, Christian, Pachtfischer.
Um 1760 Lindemann, Joachim Friedrich, Hüfner und Braueigner.
1772
1770
Witwe Fleschner, Maria, geb. Müller, Erbvergleich.
Lindemann, Ludwig, Hüfner und Braueigner, Sohn des VE, Kaufvertrag376,
1781
1400 Rthlr.
Merten, Friedrich Wilhelm, Pächter des Lehnrichtergutes Teltow, Ratskellerwirt, Kaufvertrag, 411 Rthlr.
1804
1790
Lindemann, Johann Gottfried, Ackerbürger, später Kämmerer und Ratmann,
Bohne, Heinrich, Ordonnanzwirt, Osnabrück382, sub hasta erstanden,
Sohn des VE, Kaufvertrag, 2000 Rthlr.
Meistgebot 460 Rthlr.
372
1819
373
Schülzky, Martin Hermann, Maurermeister und Ratmann, Berlin, sub hasta
374
erstanden, Meistgebot 1350 Rthlr.
375
1826
376
Witwe Schülzky, Christiane Louise, geb. Haack und Erben, erben.
1828
Schülzky, August Wilhelm, Sohn der VE, Kaufvertrag383, 3000 Rthlr.
377
378
379
380
381
382
 
383


Heiratete im Jahr 1826 die Witwe Eichelkraut, Anne Louise, geb. Lindemann.
70
BLHA, AG Potsdam, GA Teltow, Bd. VIII, Bl. 369 [nicht archiviert].
Bd. XIX, Bl. 659, [nicht archiviert].
GStA PK (wie Anm. 264), S. 12 ff.: Die Brandursache wurde nicht bekannt, weil der Eigentümer Ludwig
Lindemann verreist war, dessen Frau sich auch nicht zu Hause aufhielt.
BLHA, AG Potsdam, GA Teltow, Bd. I, Bl. 37 fol. 181/185, alte Hyp. Nr. 38 fol. 75/76.
Herkunftsort: Siehe Bahl, Bürgerrolle (wie Anm. 2), S. 91, Nr. 846. – Bohne war um 1790 auch Jäger des
Erb- und Lehnrichters Leopold Heinrich von Wilmersdorff [Quelle: BLHA, AG Potsdam, GA Teltow, Bd. II,
Bl. 70].
Zusammen mit Bd. I, Bl. 23 [Ritterstraße 21].


71
Ein Verkauf von eigentlich nicht veräußerbaren Gründen nach altem Recht war zu dieser Zeit offensichtlich
möglich.
BLHA, AG Potsdam, GA Teltow, Bd. I, Bl. 34 fol. 166/170, alte Hyp. Nr. 34 fol. 67/68 und Nr. 35 fol. 69/70.
Nr. 35 fol. 69/70 des alten Hypothekenbuches.
Domkirche Berlin: 18 Schf Roggen, 12 Schf Gerste; St. Nicolaikirche Berlin: 9 Schf Roggen, 6 Schf Gerste
[alte Kalandspacht]; Naturalfruchtzehnt an die Pfarre.
Die Grundakten enthalten im Kaufvertrag von 1770 ein Beispiel festgelegter Rechte der Verkäufer und gleichzeitiger Altsitzer bzw. die Regelung des Altgedinge [in diesem Fall bei einem vermögenden Hüfner und
Brauer].




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Häuserbuch der Stadt Teltow

1805 1824 1861 1864 1868 1881 1888 1888

Thugut, Johann Friedrich, Glasermeister und Ratmann, Kaufvertrag, 1825 Rthlr. Krottnauer, Marie Julie Eleonore von, geb. Mertens, Kaufvertrag, 1775 Rthlr. Richnow, Ferdinand Franz, Zimmermeister, Kaufvertrag, 3300 Rthlr. Reibe, Carl Friedrich sen., Bäckermeister, sub hasta erstanden, Meistgebot 2401 Rthlr. Abschreibungen: Zwei inalienable Kaveln.372 Abschreibung: Die Graskavel vor dem Machnower Tor. Witwe Reibe, Sophie, geb. Winter, erbt. Richnow, Clara, geb. Reibe, Erfurt, Tochter der VE.

Baugeschichte: Durch den Brand im Jahr 1801 wurden die vorhandenen Gebäude des Gärtnergutes zerstört. Im Jahr 1803 fand der Wiederaufbau eines massiven, zweigeschossigen Wohnhauses mit einer Breite von 32 Fuß und einer Tiefe von 24 1/2 Fuß statt. Das Gebäude mit seiner streng vertikal gestalteten Fassade gehört heute noch zum Bestand der Altstadt und steht seit 1986 in der Denkmalliste.

Hoher Steinweg 3/5373 Hoher Steindamm/Hoher Steinweg 34/34a Ackerbürgergut – kleines Haus374 – ein Garten bei und hinter dem Haus – ein Garten vor dem Berliner Tor in der Schönower Straße – Scheunenstelle vor dem Berliner Tor – 3 Hufen Land vor der Stadt – Graskavel vor dem Machnower Tor – neue Wiese im Busch – Braugerechtigkeit – Praestationen375 Eigentümer: Um 1760 Lindemann, Joachim Friedrich, Hüfner und Braueigner. 1770 Lindemann, Ludwig, Hüfner und Braueigner, Sohn des VE, Kaufvertrag376, 1400 Rthlr. 1804 Lindemann, Johann Gottfried, Ackerbürger, später Kämmerer und Ratmann, Sohn des VE, Kaufvertrag, 2000 Rthlr. 372 373 374 375 376

70

Ein Verkauf von eigentlich nicht veräußerbaren Gründen nach altem Recht war zu dieser Zeit offensichtlich möglich. BLHA, AG Potsdam, GA Teltow, Bd. I, Bl. 34 fol. 166/170, alte Hyp. Nr. 34 fol. 67/68 und Nr. 35 fol. 69/70. Nr. 35 fol. 69/70 des alten Hypothekenbuches. Domkirche Berlin: 18 Schf Roggen, 12 Schf Gerste; St. Nicolaikirche Berlin: 9 Schf Roggen, 6 Schf Gerste [alte Kalandspacht]; Naturalfruchtzehnt an die Pfarre. Die Grundakten enthalten im Kaufvertrag von 1770 ein Beispiel festgelegter Rechte der Verkäufer und gleichzeitiger Altsitzer bzw. die Regelung des Altgedinge [in diesem Fall bei einem vermögenden Hüfner und Brauer].

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