Stiftung Stoye/Band 49/070: Unterschied zwischen den Versionen
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OCR-Text= | OCR-Text=Häuserbuch der Stadt Teltow | ||
1805 | |||
1824 | |||
1861 | |||
1864 | |||
1868 | |||
1881 | 1881 | ||
1888 | |||
1888 | |||
Thugut, Johann Friedrich, Glasermeister und Ratmann, Kaufvertrag, | |||
1825 Rthlr. | |||
Krottnauer, Marie Julie Eleonore von, geb. Mertens, Kaufvertrag, 1775 Rthlr. | |||
Richnow, Ferdinand Franz, Zimmermeister, Kaufvertrag, 3300 Rthlr. | |||
Reibe, Carl Friedrich sen., Bäckermeister, sub hasta erstanden, Meistgebot | |||
2401 Rthlr. | |||
Abschreibungen: Zwei inalienable Kaveln.372 | |||
Abschreibung: Die Graskavel vor dem Machnower Tor. | |||
Witwe Reibe, Sophie, geb. Winter, erbt. | |||
Richnow, Clara, geb. Reibe, Erfurt, Tochter der VE. | |||
Baugeschichte: | Baugeschichte: | ||
Durch den Brand im Jahr 1801 wurden die vorhandenen Gebäude des Gärtnergutes zerstört. Im Jahr 1803 fand der Wiederaufbau eines massiven, zweigeschossigen Wohnhauses | |||
mit einer Breite von 32 Fuß und einer Tiefe von 24 1/2 Fuß statt. Das Gebäude mit seiner | |||
streng vertikal gestalteten Fassade gehört heute noch zum Bestand der Altstadt und steht | |||
seit 1986 in der Denkmalliste. | |||
Hoher Steinweg | Hoher Steinweg 3/5373 | ||
Hoher Steindamm/Hoher Steinweg | Hoher Steindamm/Hoher Steinweg 34/34a | ||
Ackerbürgergut | |||
– ein | – kleines Haus374 | ||
– ein Garten bei und hinter dem Haus | |||
– ein Garten vor dem Berliner Tor in der Schönower Straße | |||
– Scheunenstelle vor dem Berliner Tor | |||
– 3 Hufen Land vor der Stadt | |||
– Graskavel vor dem Machnower Tor | – Graskavel vor dem Machnower Tor | ||
– | – neue Wiese im Busch | ||
– Braugerechtigkeit | |||
– Praestationen375 | |||
Eigentümer: | Eigentümer: | ||
Um 1760 | Um 1760 Lindemann, Joachim Friedrich, Hüfner und Braueigner. | ||
1770 | |||
Lindemann, Ludwig, Hüfner und Braueigner, Sohn des VE, Kaufvertrag376, | |||
1400 Rthlr. | |||
1804 | |||
Lindemann, Johann Gottfried, Ackerbürger, später Kämmerer und Ratmann, | |||
Sohn des VE, Kaufvertrag, 2000 Rthlr. | |||
372 | |||
373 | |||
374 | |||
375 | |||
376 | |||
70 | |||
Ein Verkauf von eigentlich nicht veräußerbaren Gründen nach altem Recht war zu dieser Zeit offensichtlich | |||
möglich. | |||
BLHA, AG Potsdam, GA Teltow, Bd. I, Bl. 34 fol. 166/170, alte Hyp. Nr. 34 fol. 67/68 und Nr. 35 fol. 69/70. | |||
Nr. 35 fol. 69/70 des alten Hypothekenbuches. | |||
Domkirche Berlin: 18 Schf Roggen, 12 Schf Gerste; St. Nicolaikirche Berlin: 9 Schf Roggen, 6 Schf Gerste | |||
[alte Kalandspacht]; Naturalfruchtzehnt an die Pfarre. | |||
Die Grundakten enthalten im Kaufvertrag von 1770 ein Beispiel festgelegter Rechte der Verkäufer und gleichzeitiger Altsitzer bzw. die Regelung des Altgedinge [in diesem Fall bei einem vermögenden Hüfner und | |||
Brauer]. | |||
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