Stiftung Stoye/Band 49/078: Unterschied zwischen den Versionen

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1763
1837
1791
1873
1797
1881
1825
1881
1841
1862
1877
1882
1899
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1907
1907


Hase, Peter, Garnwebermeister, Pechin im Kloster Zinna (Kreis Teltow-Fläming),437 Kaufvertrag, 226 Rthlr.
Piesker, Johann Gottlob, Gärtner und Handelsmann432, Neuruppin, sub hasta
Thugut, Frantz, Glasermeister, Kaufvertrag, 400 Rthlr.
erstanden, Meistgebot 540 Rthlr.
Baltz, Johann Gottlieb, Schneidermeister, Dergischow bei Zossen438, Kaufvertrag, 1000 Rthlr.
Abschreibung: Ein Garten beim Gersthof [Garten vor dem Machnower Tor].
Massi, Johann August Friedrich, Schuhmachermeister, Berlin, freiwillige Subhastation, Meistgebot 546 Rthlr.
Piesker, Louise, später verehelichte Kupsch, Tochter des VE, erbt.
Bathe, Carl Friedrich Ferdinand, Maurergeselle, Kaufvertrag, 760 Rthlr.
Kupsch, Ferdinand, Handelsmann, ideelle Hälfte.
Bathe, Charlotte Friederike, geb. Schulz, Ehefrau des VE, Kaufvertrag, 500 Rthlr.
Bathe, Wilhelm, Maurer und Bauer, Sohn der VE, Kaufvertrag, 7500 RM.
Kupsch, Ferdinand, Handelsmann, sub hasta erstanden, Meistgebot 7550 RM.
Witwe Kupsch, Louise, geb. Piesker, erbt.
Witwe Kupsch, Louise, geb. Piesker, erbt.
Kupsch, Gustav, Gastwirt, Sohn der VE, überlassen, 6000 RM.
Kupsch, Gustav, Gastwirt, Sohn der VE.
Zusammenlegung der Grundstücke Bd. I Bl. 40 und Bd. I, Bl. 41 auf Bd. XVIII,
Zusammenlegung der Grundstücke Bd. I Bl. 40 und Bd. I, Bl. 41 auf Bd. XVIII,
Bl. 640.
Bl. 640.
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(1922)
(1922)
Baugeschichte:
Baugeschichte:
Das Wohnhaus überstand den Brand von 1801 unbeschadet. Das Feuerkataster aus dem
Im Nachlassinventar des Johann Christian Lindemann im Jahr 1776 sind die Maße des
Jahr 1806 vermerkt ein eingeschossiges Fachwerkhaus mit einer Breite von 30 Fuß und
Wohnhauses in Fachwerk angegeben. Es war eingeschossig mit 35 Fuß Breite und 19 Fuß
einer Tiefe von 25 Fuß. Die Bauakten des Jahres 1856 zeigen auf einer Bauzeichnung ein
Tiefe, die Vorderfront zur Straße mit Mauersteinen ausgefacht.433 Das Innere des Hauses
Wohnhaus halb massiv und halb mit Fachwerk, welches zur Straßenseite nur zwei Fenster
enthielt nur 2 Stuben und zwei hölzerne Schornsteine (Taxe: 150 Reichstaler). Im Jahr
besaß.439 1857 erfolgte der Bau eines massiven Wohnhauses auf dem hinteren Hofgelände. Ein zweigeschossiges Wohnhaus an der Straßenfront wurde 1878 an Stelle des alten
1848 ließ der Eigentümer Piesker das Holzfachwerk durch massives Mauerwerk ersetzen.
errichtet. Nur dieses Haus gehört heute noch im Kern zum Bestand der Altstadt.
1882 folgte ein Anbau am Wohnhaus mit Durchfahrt und im gleichen Jahr ein Seitenflügel
 
an die Hinterfront des Wohnhauses. 1912 entstand auf dem Hinterhof ein Kinematographie-Theater mit 100 Sitzplätzen. Der Abriss und die Beseitigung der Gebäude auf diesem südlichen Grundstücksteil des später zusammengelegten Grundstückes erfolgten in
Hoher Steinweg 6440
den 60-iger Jahren des 20. Jahrhunderts.
Hoher Steindamm/Hoher Steinweg 39
Teilgrundstück (Bd. I, Bl. 40)
Gärtnergut
Gärtnergut
– ein kleiner Garten bei und hinter dem Haus
– ein Garten bei und hinter dem Haus
– ein großer Garten vor dem Berliner Tor
– ein Garten vor dem Machnower Tor
– Graskavel vor dem Machnower Tor
– Graskavel vor dem Machnower Tor im Mühlenwinkel
– neue Wiese im Busch
– neue Wiese im Busch
– zwei inalienable Kaveln
– zwei inalienable Kaveln
Eigentümer:
Vor 1754 Koppen, George, Leinweber und Hospitalvorsteher.434
1754
Wetzel, Gottfried, Garnwebermeister, Neustadt/Eberswalde435, Schwiegersohn
des VE, Kaufvertrag436, 60 Rthlr.
432
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436


437
78
 
438
439
440
 
Herkunftsort: Siehe Bahl, Bürgerrolle (wie Anm. 2), S. 77, Nr. 622: Hase, Peter, Leinweber, aus Pechin im
Kloster Zinna [? = Pechüle, Kreis Jüterbog-Luckenwalde]. Er wurde als Bürger von Teltow im Jahr 1749 eingetragen.
Herkunftsort: Ebenda, S. 92, Nr. 861.
Stadtarchiv Teltow, Arch. Nr. 3198.
BLHA, AG Potsdam, GA Teltow, Bd. I, Bl. 39 fol. 191/195, alte Hyp. Nr. 40 fol. 79/80.


79
Vgl. Bahl, Bürgerrolle (wie Anm. 2), S. 104, Nr. 1047: Püscker, Johann Gottlieb, Schlächter, Neu Ruppin.
Feuersozietätskataster 1806 (wie Anm. 111): Die Maße unter der lfd. Nr. 41: 35 Fuß mal 20 Fuß.
Siehe Bahl, Bürgerrolle (wie Anm. 2), S. 66, Nr. 425: Koppen Georg, Gärtner und Leinweber, 1706 als Bürger von Teltow eingetragen. – Die Grundakte enthält einen Kaufvertrag aus dem Jahr 1754.
Herkunftsort: Siehe Bahl, Bürgerrolle (wie Anm. 2), S. 78, Nr. 644.
Der in der Grundakte enthaltene Kaufvertrag von 1754 ist mit der Unterschrift des Bürgermeisters Peschel
versehen. Peschel erwähnt außerdem ein Stadt-, Grund- und Hypothekenbuch, worin 1754 eine Obligation
des Wetzel unter der Nummer 32 fol. 32 eingetragen war.




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Häuserbuch der Stadt Teltow

1837 1873 1881 1881 1899 1899 1907

Piesker, Johann Gottlob, Gärtner und Handelsmann432, Neuruppin, sub hasta erstanden, Meistgebot 540 Rthlr. Abschreibung: Ein Garten beim Gersthof [Garten vor dem Machnower Tor]. Piesker, Louise, später verehelichte Kupsch, Tochter des VE, erbt. Kupsch, Ferdinand, Handelsmann, ideelle Hälfte. Witwe Kupsch, Louise, geb. Piesker, erbt. Kupsch, Gustav, Gastwirt, Sohn der VE. Zusammenlegung der Grundstücke Bd. I Bl. 40 und Bd. I, Bl. 41 auf Bd. XVIII, Bl. 640.

Bd. XVIII, Bl. 640 Kupsch, Gustav, Gastwirt. 1907 (1922) Baugeschichte: Im Nachlassinventar des Johann Christian Lindemann im Jahr 1776 sind die Maße des Wohnhauses in Fachwerk angegeben. Es war eingeschossig mit 35 Fuß Breite und 19 Fuß Tiefe, die Vorderfront zur Straße mit Mauersteinen ausgefacht.433 Das Innere des Hauses enthielt nur 2 Stuben und zwei hölzerne Schornsteine (Taxe: 150 Reichstaler). Im Jahr 1848 ließ der Eigentümer Piesker das Holzfachwerk durch massives Mauerwerk ersetzen. 1882 folgte ein Anbau am Wohnhaus mit Durchfahrt und im gleichen Jahr ein Seitenflügel an die Hinterfront des Wohnhauses. 1912 entstand auf dem Hinterhof ein Kinematographie-Theater mit 100 Sitzplätzen. Der Abriss und die Beseitigung der Gebäude auf diesem südlichen Grundstücksteil des später zusammengelegten Grundstückes erfolgten in den 60-iger Jahren des 20. Jahrhunderts. Teilgrundstück (Bd. I, Bl. 40) Gärtnergut – ein Garten bei und hinter dem Haus – ein Garten vor dem Machnower Tor – Graskavel vor dem Machnower Tor im Mühlenwinkel – neue Wiese im Busch – zwei inalienable Kaveln Eigentümer: Vor 1754 Koppen, George, Leinweber und Hospitalvorsteher.434 1754 Wetzel, Gottfried, Garnwebermeister, Neustadt/Eberswalde435, Schwiegersohn des VE, Kaufvertrag436, 60 Rthlr. 432 433 434 435 436

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Vgl. Bahl, Bürgerrolle (wie Anm. 2), S. 104, Nr. 1047: Püscker, Johann Gottlieb, Schlächter, Neu Ruppin. Feuersozietätskataster 1806 (wie Anm. 111): Die Maße unter der lfd. Nr. 41: 35 Fuß mal 20 Fuß. Siehe Bahl, Bürgerrolle (wie Anm. 2), S. 66, Nr. 425: Koppen Georg, Gärtner und Leinweber, 1706 als Bürger von Teltow eingetragen. – Die Grundakte enthält einen Kaufvertrag aus dem Jahr 1754. Herkunftsort: Siehe Bahl, Bürgerrolle (wie Anm. 2), S. 78, Nr. 644. Der in der Grundakte enthaltene Kaufvertrag von 1754 ist mit der Unterschrift des Bürgermeisters Peschel versehen. Peschel erwähnt außerdem ein Stadt-, Grund- und Hypothekenbuch, worin 1754 eine Obligation des Wetzel unter der Nummer 32 fol. 32 eingetragen war.

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