Horstenau: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:Horstenau2a.JPG|thumb|430 px|<center>'''Kauschen''' (Horstenau), Hilde Berg mit Stute Lotte</center> <center>auf dem elterlichen Hof, ''Mitte-Ende der 1930er Jahre''</center>]]
[[Bild: Ostpreussenkarte Kauschen2.jpg|thumb|430 px|<center>'''Kauschen,''' siehe ganz links über Insterburg</center> <center>auf der Ostpreußenkarte um '''1925'''</center>]]
[[Bild: Ostpreussenkarte Kauschen2.jpg|thumb|430 px|<center>'''Kauschen,''' siehe ganz links über Insterburg</center> <center>auf der Ostpreußenkarte um '''1925'''</center>]]
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[[Bild:Horstenau10.jpg||thumb|left|320 px| Vorne li. Alma und vorne re. Grete Berg, die anderen unbekannt<br>
[[Bild:Horstenau10.jpg||thumb|left|320 px| Vorne li. Alma und vorne re. Grete Berg, die anderen unbekannt<br>
1930/40er Jahre Jahre in Horstenau]]
1930/40er Jahre Jahre in Horstenau]]
[[Bild:Horstenau9a.jpg|thumb|320 px|Der älteste Sohn der Familie Berg: Hans mit seiner Frau Berta und den Kindern Ursel, Helga und Sohn<br>]]
[[Bild:Horstenau9a.jpg|thumb|320 px|Der älteste Sohn der Familie Berg: Hans mit seiner Frau Berta und den Kindern Ursel, Helga und Sohn<br> ''(Dieses Foto entstand nicht in Horstenau)'']]
[[Bild:Horstenau2a.JPG|thumb|left|320 px|Waltraud, eine Enkelin von Hulda und Johann Berg, Tochter von Grete Kuckluck, geb. Berg, ca. 1948<br> ''(Dieses Foto entstand nicht in Horstenau)'']]


<!-- Hier: geschichtlicher Abriss -->
<!-- Hier: geschichtlicher Abriss -->

Version vom 3. Januar 2012, 23:38 Uhr

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Hierarchie

Regional > Russische Föderation > Kaliningrader Oblast > Horstenau

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Insterburg > Horstenau

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Kauschen, siehe ganz links über Insterburg
auf der Ostpreußenkarte um 1925



Einleitung

Horstenau, Kreis Insterburg, Ostpreußen


Andere Namen und Schreibweisen

  • Alte Ortsnamen nach Ortsregister Lange[1]:

Namensdeutung

Der Name beschreibt die leicht erhöhte Lage in einer Ebene (Plemchen von "pleine, plynas"). [3]

  • prußisch "kauše" = Schale, hölzerne Trinkschale
  • preußisch-litauisch "kaušas" = Schädel, Höhlung, Schale, Schöpflöffel


Allgemeine Information

  • Lt. Ortsregister Lange[4]
  • Kleines Dorf nördl. des Pregels
  • 8 km nördl. von Insterburg gelegen
  • Gegründet 1592
  • 1939 lebten in Horstenau 415 Einwohner.
  • Der Ort existiert nicht mehr.
  • Zu Horstenau gehörten:
  • Schule am Ort, Standesamt und Gendarmerie Georgenburg, Post Blüchersdorf über Insterburg 2.

"1939 wurden in der Gemeinde Horstenau gezählt: 103 Haushalte, 415 Einwohner, 209 männlich, 65 unter 6 Jahre, 59 zw. 6-14, 250 zw. 14-65, 41 über 65 Jahre; es waren tätig 258 in der Land- und Forstwirtschaft, 77 in Handwerk u. Industrie, 13 in Handel u. Verkehr; mit Angehörige ohne eigenen Beruf waren 82 selbständig, 81 mithelfende Familienmitglieder, 21 Beamte u. Angestellte, 183 Arbeiter; Zahl und Größe der landwirtschaftlichen Betriebe: 25 zw. 0,5-5 ha, 16 zw. 5-10 ha, 10 zw. 10-20 ha, 1 über 100 ha."[8]


Politische Einteilung

Horstenau wurde gebildet aus der Landgemeinde Kauschen und dem Forst Padrojen am 17.10.1928.[9]
Horstenau gehörte zum Kreis Insterburg, Reg.-Bez. Gumbinnen.


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Horstenau gehörte zum Kirchspiel Georgenburg.


Geschichte

Horstenau (bis 17.10.1928 Kauschen) lag 8 km nördlich von Insterburg an der Kleinbahnstrecke von Insterburg (Klbhf.) nach Groß Skaisgirren (am 1. August 1902 eröffnet). Während des Ersten Weltkrieges konnte noch am 27. März 1915 eine Stichbahn von Kauschen/Horstenau nach Wirbeln (17 km) eröffnet werden.[10]
Die Ansiedlung bestand aus dem Ort Horstenau und einem Oberforsthaus gleichen Namens. Der Kirchspielort war Georgenburg. Am 01.01.1908 gehörte Horstenau (teilweise) zum Amtsbezirk Budwethen. Am 23.01.1932 wurde der Amtsbezirks Budwethen in Schönwaldau umbenannt (Horstenau weiterhin zugehörig). Horstenau besaß ein Wirtshaus.
Horstenau und das Oberforsthaus existieren nicht mehr.


Fotos

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Landwirt Johann Berg
1930er Jahre in Horstenau
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Hulda Berg, geb. Großmann, mit den Töchtern Alma, Anni und Hilde,
Erste Hälfte der 1940er Jahre in Horstenau
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Alma und Edith Berg,
Erste Hälfte der 1940er Jahre in Horstenau
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Hochzeit von Helene Berg und Max Koesling
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Hilde und Edith Berg,
Erste Hälfte der 1940er Jahre in Horstenau
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Anl. einer Hochzeit: 2. v. li. Alma und 1. v. re. Grete Berg, die anderen unbekannt
Erste Hälfte der 1940er Jahre in Horstenau
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Vorne li. Alma und vorne re. Grete Berg, die anderen unbekannt
1930/40er Jahre Jahre in Horstenau
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Der älteste Sohn der Familie Berg: Hans mit seiner Frau Berta und den Kindern Ursel, Helga und Sohn
(Dieses Foto entstand nicht in Horstenau)
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Waltraud, eine Enkelin von Hulda und Johann Berg, Tochter von Grete Kuckluck, geb. Berg, ca. 1948
(Dieses Foto entstand nicht in Horstenau)


Verschiedenes

Karten

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Kauschen auf der Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
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Region nördliches Insterburg (Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000)


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Horstenau und nördliche Umgebung
Messtischblatt 1296 Groß Berschkallen (1914-1928)
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
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Forstamt Horstenau und südliche Umgebung
Messtischblatt 1396 Insterburg (1914-1928)
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
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Umgebungskarte Horstenau (von Bernhard Waldmann)



Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung HORNAUKO04VQ
Name
  • Kauschen (- 1928-10-16) Quelle (${p.language}) Quelle (${p.language})
  • Horstenau (1928-10-17 -) Quelle (${p.language})
Typ
w-Nummer
  • 50237
Karte
   

TK25: 1296

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Insterburgskij Rayon, Tschernjachowskij Rayon, Černjahovsk, Инстербургский район, Черняховский район (1992) ( Rayon) Quelle

Kauschen (- 1928-10-16) ( Landgemeinde) Quelle Quelle

Horstenau (1928-10-17 - 1945) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen

  1. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  2. Fritz Gause: Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800, Verzeichnis der Änderungen im Ortsnamenbestand der Provinz Ostpreußen (alten Umfangs) seit Beginn des 19. Jahrhunderts, Königsberg i. Pr. 1935
  3. Peteraitis, Vilius: Mažosios Lietuvos ir Tvankstos Vietovardžiai, Ju kilme ir reikšme, Vilnius 1997, S.177/ S.310
  4. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  5. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  6. Fritz Gause: Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800, Verzeichnis der Änderungen im Ortsnamenbestand der Provinz Ostpreußen (alten Umfangs) seit Beginn des 19. Jahrhunderts, Königsberg i. Pr. 1935
  7. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  8. Henning, Kurt und Charlotte: Der Landkreis Insterburg Ostpreußen, ein Ortsnamen-Lexikon, Grasdorf-Laatzen 1981, S.209f
  9. Fritz Gause: Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800, Verzeichnis der Änderungen im Ortsnamenbestand der Provinz Ostpreußen (alten Umfangs) seit Beginn des 19. Jahrhunderts, Königsberg i. Pr. 1935
  10. http://de.wikipedia.org/wiki/Insterburger_Kleinbahnen