Dittauen: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 27. Februar 2012, 10:13 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland


Hierarchie

Regional > Litauen > Dittauen

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Landkreis Memel > Dittauen



Einleitung

Dittauen oder (Ditauen, Dittaun, Dittawen, Ditttauos)[1], 1785 besteht Dittauen aus den Einzelgehöften Praussel Narkus (Praußel Narkus, Narckuß Praußell),Tiedter Jacob (Tiedter Jakob, Jacob Tiedter) und Thom Ußen (Tomaß Vhsen), Kreis Memel, Ostpreußen.


Name

Der Name Dittauen bezieht sich auf die Lage in einer Mulde. Der Name Praussel Narkus dürfte ein Spitzname sein: eine eitle Plaudertasche. Der Name Tiedter Jacob dürfte eine Eindeutschung von Dittauen sein und bezieht sich auf den Hausvogt Jacob Tiede. Thom Ußen bedeutet, dass Thomas jenseits von etwas wohnt.

  • preußisch-litauisch "detuvas" = Mulde
  • preußisch-litauisch "prausylas" = Schminke, Toilettegegenstände, Waschtisch
  • litauisch "noreika" = jemand der etwas wünscht, begehrt, aber auch im Sinne von "plepys" = Plaudertasche
  • prußisch "usz, uz, už" = hinter, jenseits


Politische Einteilung

1940 ist Dittauen eine Gemeinde mit dem Gut Mitzken und den Dörfern Dittauen, Abbau Dittauen, Neu Dittauen, Spengen und Terrauben.


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Dittauen gehört zum Kirchspiel Prökuls.


Katholische Kirche

Dittauen gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.


Standesamt

Dittauen gehörte 1888 und 1907 zum Standesamt Prökuls.


Bewohner

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Dittauen auf der Carte des terres devant le Curis H [affe] [de] cote du Memmel, ca. 1670, 1:55 000, Sign. N 11999/50
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz




Verschiedenes

Karten

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Dittauen auf der Schroetterkarte Blatt 2, (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
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Links in der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000 (Beachte auch Muiszen und Kantweinen)


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Dittauen und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 11, 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
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Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Dittauen aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv
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Dittauen in den Messtischblättern 0393 Götzhöfen und 0493 Prökuls (1910-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie



Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung DITUE2KO05PN
Name
  • Dittauen Quelle (${p.language})
  • Dituva
  • Ditava (1923) Quelle Seite 1086 (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz
w-Nummer
  • 66132
externe Kennung
  • nima:-2613910
Karte
   

TK25: 0493

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Dittauen, Ditava ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Prökuls II (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.154/155

Priekulė, Priekulės seniūnija (1995 -) ( Gemeindebezirk)

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum


Quellen

  1. Taufbuch Prökuls