Kreywöhnen: Unterschied zwischen den Versionen

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in Besitz der Familie [http://www.online-ofb.de/famreport.php?ofb=memelland&ID=I111702 Nikschat].
in Besitz der Familie [http://www.online-ofb.de/famreport.php?ofb=memelland&ID=I111702 Nikschat].
Der Briefträger war [http://www.online-ofb.de/famreport.php?ofb=memelland&ID=I111991 David Woischwill]. Seine Wirtschaft lag am Weg nach [[Piktupönen]]. Die Post war im Bahnhof zu Kamspowilken. Die Familien Scheppat/Schödler waren die Pferdehändler. Und als Hengsthalter für Trakehnerpferde war ein Herr Kragenings in [[Willkischken]] bei Familie Ehlert bekannt oder man mußte zur Deckstation in [[Augstwilken]]/Kreis Pogegen. Die Eier gab man im Krug bei Kaminski in [[Gröszpelken]] ab, der dort auch eine Kolonialwaren- und Mehlhandlung hatte.  
Der Briefträger war [http://www.online-ofb.de/famreport.php?ofb=memelland&ID=I111991 David Woischwill]. Seine Wirtschaft lag am Weg nach [[Piktupönen]]. Die Post war im Bahnhof zu Kamspowilken. Die Familien Scheppat/Schödler waren die Pferdehändler. Und als Hengsthalter für Trakehnerpferde war ein Herr Kragenings in [[Willkischken]] bei Familie Ehlert bekannt oder man mußte zur Deckstation in [[Augstwilken]]/Kreis Pogegen. Die Eier gab man im Krug bei Kaminski in [[Gröszpelken]] ab, der dort auch eine Kolonialwaren- und Mehlhandlung hatte.  


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Version vom 7. Juni 2012, 18:46 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland


Hierarchie

Regional > Litauen > Kreywöhnen

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Tilsit > Kreywöhnen


Einleitung

Kreywöhnen, Kreywänen, (1785 auch Kreywehnen), bis 1920 Kreis Tilsit, Ostpreußen; (1920-1939) Kreis Pogegen; (1939-1945) Kreis Tilsit-Ragnit


Name

Der Name beschreibt die Ortslage an einer Biegung.

  • prußisch "kreiwas" = gekrümmt


Politische Einteilung

1.5.1939: Name der neuen Gemeinde: Kreywöhnen;
Die neue Gemeinde ist gebildet worden aus der bisherigen Landgemeinde : Kreywöhnen[1]

1.10.1939: Kreywöhnen kommt zum Kreis Tilsit-Ragnit [2]


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Kreywöhnen gehörte 1912 zum Kirchspiel Piktupönen.

Mitte der 1930er Jahre war somit der evangelische Pfarrer Georg Podszus aus Piktupönen auch für Kreywöhnen zuständig.


Bewohner


Geschichte

Laut Landwirtschaftliches Güter-Adressbuch für die Provinz Ostpreußen mit Anhang Memelland, 4. Auflage, Leipzig 1922

  • Emil Bergner, 89 ha


Um 1940 herum waren Lehrer in Kreywöhnen:

  • Bogdan, Vorname unbekannt
  • Lydia Gauptis, geb. Preukschat
  • Traute Preukschat


Dem Bauern Heinrich Wiemer gehörte die Mühle und Fritz Rieder war der Meiereiinhaber. Der Kolonialwarenladen war in Besitz der Familie Nikschat. Der Briefträger war David Woischwill. Seine Wirtschaft lag am Weg nach Piktupönen. Die Post war im Bahnhof zu Kamspowilken. Die Familien Scheppat/Schödler waren die Pferdehändler. Und als Hengsthalter für Trakehnerpferde war ein Herr Kragenings in Willkischken bei Familie Ehlert bekannt oder man mußte zur Deckstation in Augstwilken/Kreis Pogegen. Die Eier gab man im Krug bei Kaminski in Gröszpelken ab, der dort auch eine Kolonialwaren- und Mehlhandlung hatte.


Verschiedenes

Karten

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Kreywänen auf der Schroetterkarte Blatt 13, (1796-1802), Maßstab 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Rechts oben auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000


Kreywehnen und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 66, 1861
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Kreywehnen im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 66, 1861
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


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Kreywöhnen im Messtischblatt 0898 Willkischken und 0798 Uszkullmen (1913-1941) mit den Gemeindegrenzen von 1938, Maßstab 1:25000
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
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Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Kreywöhnen aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv




Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

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Quellen

  1. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm
  2. Amtsblatt des Regierungspräsidenten in Gumbinnen, 2.9.1939