Kemsen: Unterschied zwischen den Versionen

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'''1871''' sind alle Einwohner preußisch, 55 evangelisch, 1 katholisch, 13 unter 10 Jahren, 30 können lesen und schreiben, 13 Analphabethen, 1 ortsabwesend. '''1905''' sind alle evangelisch, 30 nennen deutsch als Muttersprache, 2 litauisch.  
'''1871''' sind alle Einwohner preußisch, 55 evangelisch, 1 katholisch, 13 unter 10 Jahren, 30 können lesen und schreiben, 13 Analphabethen, 1 ortsabwesend. '''1905''' sind alle evangelisch, 30 nennen deutsch als Muttersprache, 2 litauisch.  
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Ortsschafts- und Adressverzeichnis Landkreis Insterburg (Seite 29) - Kemsen.pdf
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'''Folgende Einwohner sind im Ortschafts- und Adreßverzeichnis des Landkreises Insterburg (1927) genannt :'''
'''Folgende Einwohner sind im Ortschafts- und Adreßverzeichnis des Landkreises Insterburg (1927) genannt :'''

Version vom 7. Oktober 2012, 23:28 Uhr


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Hierarchie :

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Landkreis Insterburg > Kirchspiel Aulowönen / Aulenbach (Ostp.) > Kemsen
Datei:Karte Europa mit Ostpreußen.pdf.Datei:Karte Kirchspiel Aulenbach Hengstenberg (Ostp.).pdf Datei:Schriftzug - Kemsen (Hengstenberg) .pdf

Einleitung

Datei:1196 Aulenbach - Hengstenberg Orte.pdf

Allgemeine Information

Bauerndorf - im Kirchspiel Aulowönen. Schule in Jennen, Amt, Standesamt & Gendarmerie: Aulowönen.

Das Kemsen lag in ”Klein Litauen (Lithuania minor)" [6] oder ”Preußisch Litauen”, dem nordöstlichen Teil des alten Ostpreußen.

Seine Einwohner waren nach der Reformation überwiegend evangelisch.

Koordinaten

GPS-Daten  : N 54° 81′ 14″ (Breite) - O 21° 72′ 59″ (Länge) [7]


Ortsnamen

Am 17. 10. 1928 Zusammenschluß der Landgemeinden Kemsen, Klein Aulowönen und des Gutsbezirks Kallwischken (Ostp.) zur neuen Landgemeinde Kallwischken.

  • deutsche Ortsbezeichnung (Stand 1.9.1939): Gemeinde Hengstenberg
  • vorletzte deutsche Ortsbezeichnung (vor der Umbenennung 1938) : Kemsen


  • Feststellung der Schreibweise nach 1785 : '


  • weitere (alte) Ortsnamen : Kembsen


litauisch kimszis = Stöpsel, auch Kembsen genannt, wohl vom Familiennamen Kemsis, Kemsatis.

Am 16.07.1938 bilden Kemsen ,das Dorf Kallwischken (Ostp.) und Klein Aulowönen unter Fortfall ihres Ortsnamens, die Gemeinde Hengstenberg. Der Siedlungsplatz existierte nach 1945.

Ortsinformationen aus der Zeit nach der Umbenennung (1938) siehe unter Hengstenberg.

Wirtschaft

In Niekammer’s landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher, (Band III) 1922

kölmisches Gut mit Vorwerk in Paringen, Kreis Labiau. Aulowönen PTE (4km) ST(andesamt) A(ulowönen), Insterburg AG (Amtsgericht)

  • Julius Nettpohl: 53 ha [1]


In Niekammer’s landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher, (Band III) 1932

  • Fritz Nettpohl: 53 ha, davon 35 ha verpachtet, es sind 44 Acker, 8 Wieden, 1 Hofstelle, 3 Pferde, 9 Rinder, davon 4 Kühe, 5 Schweine; + Gut Kallwischken
  • Gut C. Bindert : 46 ha, davon 29 Acker, 15 Weiden, 1 Holzung, 1 Hofstelle, 6 Pferde, 33 Rinder, davon 17 Kühe, 25 Schweine; Telefon: Aulowönen Nr. 68


Wohngebäude

Amtlich gezählt (* mit Wohnplatz Kemsen und Klein Aulowönen


Haushalte


Einwohner

  • 51 (1867) [1]
  • 56 (1871) davon männlich 23 [1]
  • 33 (1905) davon männlich 18 [1]


1871 sind alle Einwohner preußisch, 55 evangelisch, 1 katholisch, 13 unter 10 Jahren, 30 können lesen und schreiben, 13 Analphabethen, 1 ortsabwesend. 1905 sind alle evangelisch, 30 nennen deutsch als Muttersprache, 2 litauisch.

Ortsschafts- und Adressverzeichnis Landkreis Insterburg (Seite 29) - Kemsen.pdf


Folgende Einwohner sind im Ortschafts- und Adreßverzeichnis des Landkreises Insterburg (1927) genannt :

  • Besitzer August Baumgart, Ensens Jurrat, Emilie Nettpohl
  • Landarbeiter Friedr.(ich) Richter
  • Rentenempfänger Gottlieb Utat



Zahl und Größe der landwirtschaftlichen Betriebe

  • siehe unter Wirtschaft


Ortsgrundfläche

  • 1905 : 110 ha, Grundsteuer-Reinertrag 9,50 je ha, 1 Mühlengrundstück -- 1925 : Wohnplatz zu Kallwischken


Politische Einteilung

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Gemeinde Hengstenberg im Ksp. Aulenbach 1939

Provinz  : Ostpreußen
Regierungsbezirk  : Gumbinnen

Landkreis  : Insterburg [8] [9]
Amtsbezirk  : Aulowönen [10]
Gemeinde  : Gutsbezirk Kallwischken; ab 17.10.1928 : Landgemeinde Kallwischken
Kirchspiel  : Aulowönen Ostp.

im/in  : westlich der Inster
bei  : 21 km nördwestlich v. Insterburg

1785 Bauerndorf, 4 Feuerstellen, Landrätlicher Kreis Taipau, Amt Lappönen, Patron der König; 1815 Bauerndorf, 4 Feuerstellen, 36 Bewohner, Amt Lappönen; bis zum 30.04.1815 zum Königsberger Departement gehörig, dann zum Regierungsbezirk Gumbinnen zugeschlagen.


Weitere Informationen

Orts-ID : 53381

Fremdsprachliche Ortsbezeichnung : Мостовое
Fremdsprachliche Ortsbezeichnung (Lautschrift):

russischer Name :
Kreiszugehörigkeit nach 1945 : Славский р-н (Slawskij Rayon, Heinrichswalde
Bemerkungen aus der Zeit nach 1945 :
weitere Hinweise :
Staatszugehörigkeit : Russisch

Ortsinformationen nach D. LANGE, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005) -- [11]


Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirche [1]

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Evang. Kirche Aulowöhnen (später Aulenbach) (ca. 1900)


Zugehörigkeit :

  • Kirchspiel Aulowönen --> Kirchenkreis Insterburg --> Kirchenprovinz Ostpreußen --> Kirchenbund Evangelische Kircher der altpreußischen Union


Dem letzten Gemeinde-Kirchenrat der evang. Kirchengemeinde Aulenbach (bis 1938 : Aulowönen) gehörten folgende Personen 1944 an :

  • Scharfetter (aus Kallwischken)
  • Dalheimer (aus Kiaunischken)
  • Scharfetter (aus Ernstwalde)
  • Forstreuter (aus Lindicken)
  • Lehrer Rege (aus neu Lappönen)


Katholische Kirchen

zur Zeit keine Informationen


Dokumente zu Kallwischken


Quelle : In Niekammers Landwirtschaftliche Güter-Adressbuch Band III, Ostpreußen, 1922



Quelle : In Niekammers Landwirtschaftliche Güter-Adressbuch Band III, Ostpreußen, 1932



Quelle : In Ortschafts- und Adreßverzeichnisn des Landkreises - Insterburg, 1927



Bildmaterial

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Hof Bindert Vorderseite 1930 (Kallwischken) Ksp. Aulowönen
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Hof Bindert Rückseite 1930 (Kallwischken) Ksp. Aulowönen


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Wohnhaus Bindert 1920 (Kallwischken) Ksp. Aulowönen
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Wohnhaus Wiesberger 1935 (Kallwischken) Ksp. Aulowönen


Genealogische und historische Quellen

Quellen

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 1,7 1,8 Kurt Henning und Frau Charlotte geb. Zilius, Der Landkreis Insterburg, Ostpreußen - Ein Namenslexikon, ca. 1970 Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „Henning“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert. Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „Henning“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert. Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „Henning“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert. Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „Henning“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert. Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „Henning“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert. Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „Henning“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert. Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „Henning“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert. Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „Henning“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert.


Genealogische Quellen

  • Kirchenbuchbestände :

Viele der Kirchenbücher sind in den Wirren der Zeit unwiderruflich vernichtet worden. Nachfolgend eine Übersicht der Bestände der Kirchenbücher der evangelischen Kirchengemeinde Aulenbach (Aulowönen) / Ostp. : [[12]]

  • Auszüge aus dem Kirchenbuch

der Ev. Gemeinde Aulenbach (Aulowönen) [13]

Adressbücher


Bibliografie


Genealogische Bibliografie

  • z. Zt. kein Ortsfamilienbuch vorhanden


In der Digitalen Bibliothek



Verschiedenes

Compgen-Metasuche.png nach dem Ort: Kemsen



Weblinks

Offizielle Webseiten

GOV-Kennung  : HENERGKO04UT [14]
Messtischblatt  : 1196 (11096) [15] | Messtischblatt Jahr : 1939



Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.



Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote

Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.


Die Datenbank FOKO sammelte und ermöglichte Forscherkontakte. Seit Frühjahr 2018 ist der direkte Zugriff durch automatisierte Abfrage nicht mehr möglich.


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung KEMSENKO04UT
Name
  • Kemsen (- 1938) Quelle (${p.language})
  • zu Hengstenberg (1938 -) Quelle (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz (- 1945)
w-Nummer
  • 50237
Karte
   

TK25: 1196

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Kemsen (- 1928-10-16) ( Landgemeinde) Quelle Quelle

Kallwischken, Hengstenberg (1928-10-17 - 1945) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum