Kurze Chronik der Familie Kypke/093: Unterschied zwischen den Versionen

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Todten, seligen Herrn Christian Friedrich Ribbachs, gewesenen approbierten Stadt- und Amtschirurgus nachgelassenen Witwe in Berlin, welche Ehe mit 1 Tochter und 3 Söhnen gesegnet worden.
Die Namen der Tochter sind:
    Luise Wilhelmine, geb. 24. 5. 1779. Unter ihren Paten befindet sich ihr Onkel,
    Kaufmann Kiepke.
Die Söhne aber heißen:
1. Carl Friedrich Wilhelm, geb. 13. 3. 1781. Unter den Paten: Madame Kiepke.
2. Christoph Theodor, geb. 21. 4. 1783. Unter den Paten: Herr Chirurgus Kypke (sein
    Großvater) und
3. Friedrich Gotthilf, geb. 9. 2. 1785 (St. B. 32-34).
32.
Carl Friedrich Wilhelm,
Dr. med. et chir. in Berlin,
geb. 13. 3. 1781
des Stadt- und Amtschirurgus Christian Wilhelm Gotthilf K. in Berlin ältester Sohn, geb. daselbst 13. März 1781, studierte Medizin und Chirurgie und ließ sich als praktischer Arzt und Wundarzt in Berlin nieder. An einer Stelle des Kirchenbuches von St. Petri wird er „der Wunderarzeneyen-Kunde Doctor und praktischer Arzt“ genannt. Er gewann eine ausgedehnte Praxis in Berlin. Sein Sohn Moritz schreibt in seinem berühmten Werke: „Die diätetische Heilmethode“ T. I S. 25 von ihm: „Mein Vater war ein bewährter und gesuchter Arzt, welcher sich einer ausgedehnten Praxis in Berlin zu erfreuen hatte; er selbst nahm aber in Krankheitsfällen nie Arzenei ein, verschrieb auch für seine Familie nie dergleichen, sondern verordnete stets nur ein diätetisches Verhalten. In seinen späteren Lebensjahren äußerte er oftmals, daß er seine glücklichsten und auffallendsten Kuren der alleinigen Anwendung einer zweckmäßigen Diät, wobei er zur Beruhigung der Kranken gefärbtes Zuckerwasser verschrieben, zu verdanken gehabt und daß er sich auf den Gebrauch von Brech- und Abführmittel beschränkt habe. Würde ich, sagte er, mich den heroischen Mitteln zugewendet haben, wie es vom Katheder und in Büchern gelehrt wird, dann wäre es mir, wie vielen meiner Kollegen ergangen, die meisten meiner Patienten wären mir gestorben.“
Im Jahre 1806 vermählte er sich mit Henriette Dorothea Charlotte Sophia Geister, Tochter des Glasermeisters Geister in Berlin, aus welcher Ehe 9 Kinder (6 Töchter und 3 Söhne) hervorgegangen sind. Die Namen der Töchter sind:

Version vom 18. Oktober 2012, 10:13 Uhr

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Todten, seligen Herrn Christian Friedrich Ribbachs, gewesenen approbierten Stadt- und Amtschirurgus nachgelassenen Witwe in Berlin, welche Ehe mit 1 Tochter und 3 Söhnen gesegnet worden. Die Namen der Tochter sind: Luise Wilhelmine, geb. 24. 5. 1779. Unter ihren Paten befindet sich ihr Onkel,

	    Kaufmann Kiepke.

Die Söhne aber heißen: 1. Carl Friedrich Wilhelm, geb. 13. 3. 1781. Unter den Paten: Madame Kiepke. 2. Christoph Theodor, geb. 21. 4. 1783. Unter den Paten: Herr Chirurgus Kypke (sein

	    Großvater) und

3. Friedrich Gotthilf, geb. 9. 2. 1785 (St. B. 32-34).

32. Carl Friedrich Wilhelm, Dr. med. et chir. in Berlin, geb. 13. 3. 1781 des Stadt- und Amtschirurgus Christian Wilhelm Gotthilf K. in Berlin ältester Sohn, geb. daselbst 13. März 1781, studierte Medizin und Chirurgie und ließ sich als praktischer Arzt und Wundarzt in Berlin nieder. An einer Stelle des Kirchenbuches von St. Petri wird er „der Wunderarzeneyen-Kunde Doctor und praktischer Arzt“ genannt. Er gewann eine ausgedehnte Praxis in Berlin. Sein Sohn Moritz schreibt in seinem berühmten Werke: „Die diätetische Heilmethode“ T. I S. 25 von ihm: „Mein Vater war ein bewährter und gesuchter Arzt, welcher sich einer ausgedehnten Praxis in Berlin zu erfreuen hatte; er selbst nahm aber in Krankheitsfällen nie Arzenei ein, verschrieb auch für seine Familie nie dergleichen, sondern verordnete stets nur ein diätetisches Verhalten. In seinen späteren Lebensjahren äußerte er oftmals, daß er seine glücklichsten und auffallendsten Kuren der alleinigen Anwendung einer zweckmäßigen Diät, wobei er zur Beruhigung der Kranken gefärbtes Zuckerwasser verschrieben, zu verdanken gehabt und daß er sich auf den Gebrauch von Brech- und Abführmittel beschränkt habe. Würde ich, sagte er, mich den heroischen Mitteln zugewendet haben, wie es vom Katheder und in Büchern gelehrt wird, dann wäre es mir, wie vielen meiner Kollegen ergangen, die meisten meiner Patienten wären mir gestorben.“ Im Jahre 1806 vermählte er sich mit Henriette Dorothea Charlotte Sophia Geister, Tochter des Glasermeisters Geister in Berlin, aus welcher Ehe 9 Kinder (6 Töchter und 3 Söhne) hervorgegangen sind. Die Namen der Töchter sind: