Kalkar: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 13. März 2013, 01:33 Uhr

Vorlage:Begriffserklärungshinweis

Hierarchie

Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Regierungsbezirk Düsseldorf > Kreis Kleve > Kalkar


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Lokalisierung von Kalkar im Kreis Kleve
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Ansicht um 1775
Calcaria-Kalkar, Braun & Hogenberg

Einleitung

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Kalkar im Amt Kalkar: Le Coq, Topographische Karte -Westfalen (1805)

Kirchengründung

In der 1230 gegründeten Stadt Kalkar bestand 1333 eine Nikolauskirche, die von Altkalkar betreut wurde. 1441 wurde die Pfarrstelle errichtet. Die dreischiffige Hallenkirche, 1409-1450 erbaut und 1484-1505 erweitert, birgt wertvolle Kunstschätze der Kalkarer Schule.

  • Die Antoniuskapelle in Hanselaer, deren romanischer Westturm um 1400 ein neues Langhaus erhielt, wurde 1441 mit Kalkar vereinigt. Eine an ihr 1709 errichtete Pfarre bestand nur bis 1808.
  • Das 1438 erbaute Cäcilienkloster, dem 1578 das 1455 gegründete Ursulinenkloster Vredendael inkorporiert wurde, das Dominikanerkloster von 1456 und das Doppelkloster Marienbloem des Brigittenordens von 1586 wurden 1802 säkularisiert.
    • Quelle: Börsting, H.: Geschichte des Bistums Münster (1951)

Dominicaner-Kloster

  • 1455 gegründet, aufgehoben 1802.

Windmühle

  • 1938 Windmühle Rötter, Kalkar

Verwaltungseinbindung

Kirchenverwaltung

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Grabplatte Kalkar 1636: N. Vierboem u. Ehefrau Agnes Linskens mit Wappen und Hausmarke.

Zuständigkeiten/Infrastruktur

1931 Amt Kalkar, Kreis Kleve, Regierungsbezirk Düsseldorf, Sitz Kalkar, Bürgermeister Dr. Wucherpfennig, Fernsprecher 10

  • Gemeinde Stadt Kalkar: Mischgemeinde, Gemeindevorsteher Bürgermeister Dr. Wucherpfennig, Ortsklasse C
    • Einwohner: 2.318, Kath. 2.147, Ev. 105, Israelisch 66
    • Gesamtfläche: 222 ha
    • Zuständigkeit/Einrichtungen: Pfarramt (kath.), Pfarramt (ev.), Rabbinat, Volksschule, Rektoratsschule, Krankenhaus (pv.), Jugendheim, Ärzte 3, Tierärzte 2, Apotheke, Post u. Telegraf, Eisenbahnstation, Polizei (kom.) 1, Feuerwehr (frw.), Kreissparkassenebenstelle, Volksbk e. G. m. u. H., Elektrizitätsversorgung, Gaswerk, Sportplatz, Eisenbahn, Autoverbindung, Markt
    • Politik, Gemeindevertretung 12 Sitze: Z 9, DV 1, SPD 2.
      • Quelle: Handbuch der Aemter und Landgemeinden in der Rheinprovinz und in der Provinz Westfalen, Preußischer Landgemeindetag West, Berlin 1931

Kommunale Neugliederung

  • 1935 Vereinigung der Ämter Appeldorn und Grieth mit dem Amt Kalkar (Kalkar Titularstadt 1930/35).
  • 1969 kommunale Neugliederung: 1969 Stadt Kalkar mit den Stadtteilen Altkalkar, Appeldorn, Bylerward, Emmericher Eyland, Grieth, Hanselaer, Hönnepel, Kalkar, Kehrum, Neulouisendorf, Niedermörmter, Wissel, Wisselward.

Politische Einteilung

Die Stadt Kalkar besteht heute aus den Ortsteilen:

Kalkar | Altkalkar | Appeldorn | Bylerward | Emmericher-Eyland | Grieth | Hanselaer | Hönnepel | Kehrum | Neulouisendorf | Niedermörmter | Wissel | Wisselward

Wappen

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In Rot ein silberner Herzschild, begleitet von drei (2:1) goldenen Zinnentürmen.

Die Gemeinden Altkalkar, Appeldorn, Bylerward, Emmericher Eyland, Grieth, Hanselaer, Hönnepel, Stadt Kalkar, Neulouisendorf, Niedermörmter, Wissel und Wisselward sind gesetzlich (11. März 1969) zur Stadt Kalkar zusammengeschlossen worden. Bereits in den mittelalterlichen Stadtsiegeln Kalkars wird das Motiv Burg mit dem silbernen Herzschild des klevischen Landesherrn gezeigt. Die drei Zinnentürme treten um 1500 auf und sind in Anlehnung an des Klever Stadtwappen tingiert.

Neufassung laut städtischer Hauptausschusssitzung vom Juli 1974

Quelle: Nagel, Rolf: Rheinisches Wappenbuch, Die Wappen der Gemeinden, Städte und Kreise im Gebiet des Landschaftsverbandes Rheinland, Köln 1986. ISBN 3-7927-0816-7

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirchen

Katholische Kirchen

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St. Nicolai
St. Nicolaikirche
Jan-Joest-Str. 6
47546 Kalkar
Telefon 02824 2380

E-Mail: heiliggeist-kalkaratbistum-muenster.de



Bevölkerungsverzeichnisse

Kirchenbücher digitalisiert

  • Einige Kirchenbücher zu den Kirchengemeinden Kalkars sind als Digitalisate in der Reihe Edition Brühl erhältlich.

Altkalkar / St. Pankratius rk. und Kalkar / St. Nicolai rk. und ev.-ref. als Edition Brühl Vol. 81
Appeldorn, Hanselaer, Niedermörmter (1674-1803), als Edition Brühl Vol. 154
Hönnepel/St. Regenfledis (1654-1798), Edition Brühl Vol. 155
(Die externen Links zeigen eine ausführliche Inhaltsbeschreibung)

Abschriften der Mormonen

Literatur

  • Scholten, Robert: Das ehemalige Dominicaner-Kloster in Calcar nach archivarischen Quellen, Cleve. 1904
  • Maissiat, M.: Kalkar. - [Nachdr.] (Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde: Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde / 12,) 1971
  • Dorpowsky, ... von: Calcar (Preußische Kartenaufnahme. 1843
  • Roth-Wölfle, Lotte: Jan Stephan von Kalkar als Illustrator der Anatomie des Andreas Vesal. 1980
  • Kock, Werner: Siegel und Typare im Historischen Archiv Kalkar. 1980
  • Flink, Klaus: Das Stadtrecht von Kalkar. 1993
  • Brandt, Christian Ferdinand: Die St. Nicolai-Pfarrkirche zu Calcar 1868 in Photographien 1989
  • Rotthauwe, Helmut: Kostbarkeit Kalkar. 1980
  • Hilger, Hans Peter: Kalkar. - 1. Aufl. (Die Denkmäler des Rheinlandes ; [4]) Kreis Kleve ; 2) 1964
  • Kistenich, Johannes: Geschichte der Bruderschaften und Gilden in der Stadt Kalkar (Heresbach-Stiftung: Schriften der Heresbach-Stiftung Kalkar ; 14) 2005
  • Gorissen, Friedrich: Kalkar (Niederrheinischer Städteatlas : 1, Klevische Städte ; 2) 1953
  • Kock, Werner: Einhundertfünfzig Jahre Neulouisendorf 1982
  • Sanders, H.: 600 Jahre St. Antonius-Schützen in der Liebfrauenbruderschaft 1390/1920 Hönnepel e.V. 1990
  • Drath, Heinrich: Chronik der St. Nicolai-Pfarrkirche zu Kalkar [ca. 1970]
  • Hilger, Hans Peter: Kalkar am Niederrhein. - Neubearb. (Rheinische Kunststätten ; 39) 1973
  • Stapper, Josef: Kalkar [1937]
  • Schrader, H.: Kalkar 1918

Bibliografie-Suche

Zeitung

  • Unser Kirchenblatt / Dekanat Calcar [Altcalcar, Calcar, Appeldorn, Grieth, Hönnepel, Qualburg, Hasselt, Huisberden, Till, Wissel] /

Archive und Bibliotheken

Archive

Bibliotheken

Verschiedenes

Karten

Weblinks

Offizielle Webseiten

Genealogische Webseiten

Historische Webseiten

Weitere Internetseiten

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 Commons-Kategorie: Kalkar – Bilder, Videos und Audiodateien

Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.

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Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.

Die Datenbank FOKO sammelte und ermöglichte Forscherkontakte. Seit Frühjahr 2018 ist der direkte Zugriff durch automatisierte Abfrage nicht mehr möglich.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis


Dieses Bild gehört zum Ort mit der GOV-Kennung KALKARJO31DR


http://gov.genealogy.net/item/show/KALKARJO31DR





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Städte und Gemeinden im Kreis Kleve (Regierungsbezirk Düsseldorf)

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