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|[[Bild:Gasthaus Reimann Übermemel 03.jpg|thumb|right|440px|Blick von der Gasthausterrasse auf Tilsit]] | |[[Bild:Gasthaus Reimann Übermemel 03.jpg|thumb|right|440px|Blick von der Gasthausterrasse auf die Luisenbrücke und Tilsit]] | ||
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Version vom 15. März 2013, 02:09 Uhr
Hierarchie
Regional > Litauen > Übermemel
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Tilsit > Übermemel
Einleitung
Übermemel, bis 1920 Stadtkreis Tilsit, Ostpreußen; (1920-1939) Kreis Pogegen; (1939-1945) Stadtkreis Tilsit
- Weitere Informationen siehe unten in den Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
Name
Andere Namen und Schreibweisen
- Neu Ostpreußen
- litauisch Name Panemunė[1] oder Užnemonė
Allgemeine Information
- Kleine Höfe und Gehöfte, am Nord-Ufer der Memel, gegenüber Tilsit (1 km), mit Kleinbahn-Station, 4 Sägewerken, 2 Badeanstalten[2]
- In der Gemarkung von Übermemel lag Über-Memelscher Krug:[3]
- Ehemaliger Krug am Nord-Ufer der Memel, 1 km gegenüber von Tilsit, 1895: 2 Feuerstellen mit 29 Bewohnern[4]
- Alte Ortsnamen: 1785 Ueber Memelscher Krug, 1815 Übermemelkrug, Paulini[5]
Politische Einteilung
1785 war Über Memelscher Krug ein Cölm. Krug.[6]
Über Memelscher Krug gehörte zur Gemarkung Übermemel.[7]
8.3.1920: Die neue Landgemeinde Übermemel entsteht aus dem Teil des Stadtkreises Tilsit, der nördlich der Memel liegt und wird in den Kreis Pogegen eingegliedert.
1.10.1939: Übermemel kommt wieder zum Stadtkreis Tilsit.[8]
Fotos
Lokal Zum Brückenkopf der Familie Reimann in Übermemel
Flüsse trennen Menschen.
Brücken sollen verbinden! Dafür wurden sie gebaut.
Die schöne Luisenbrücke ist seit 1992 EU-Außengrenze.
Die Luisenbrücke bestand einmal aus ansehnlichen Brückenbögen, wie auf dem Foto oben rechts zu sehen ist. Sie wurden Opfer des 2. Weltkrieges. Ausgeschrieben heißt sie Königin Luise-Brücke. Bis zum Jahr 1905 gab es noch eine hölzerne Schiffsbrücke, wie auf vielen größeren Gewässern zu finden war. Der 18. Oktober 1907 war der Tag der Brückeneinweihung. Prinz Friedrich Wilhelm von Preußen war zu diesem Zweck nach Tilsit angereist. Die Brücke musste in den Jahren des Krieges hauptsächlich militärische Aufgaben erfüllen. Im Oktober 1944 begannen deutsche Truppenteile die Brücke in umgekehrter Richtung zu überqueren. Sie waren auf dem Rückzug. Die Wehrmacht zog sich auf das südliche Memelufer zurück und bezog dort eine Abwehrstellung. Am 22. Oktober 1944 wurde die Königin Luise-Brücke gesprengt. Ein Pioniertrupp der 5. Panzerdivision versuchte das weitere Vordringen der Russen durch die Sprengung zu stoppen. Zwischen Juli 1947 und 1965 bestanden die Brückenteile der Königin Luise-Brücke aus einem fast mit dem Vorbild identischen Nachbau mit Holz. 1965 gab es eine Kollision eines Schwimmkrans mit der Brücke, die dann aus statischen Gründen gesperrt werden musste. Ein Neubau erfolgte mit einer Kastenbrücke, die architektonisch fremd wirkt.
Verschiedenes
Karten
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | UBEMELKO05XB | ||||
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| Typ | |||||
| Einwohner | |||||
| Postleitzahl |
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| w-Nummer |
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| externe Kennung |
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| Karte |
TK25: 0997 |
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| Zugehörigkeit | |||||
| Übergeordnete Objekte |
Übermemel, Panemunė (1920-03-08 - 1939-08-23) ( Landgemeinde) Quelle Tilsit (1939-10-01 - 1945) ( Stadtkreis) Quelle Tilsit (deutsch), Tilsit, Stadtkirche (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.298/299 Tilsit (Maria Himmelfahrt), Tilsit (1907) ( Pfarrei) Quelle S.298/299 Tilsit-Preußen (- 1920-03-07) ( Landgemeinde) Quelle Quelle Pagėgiai, Pagėgių seniūnija (1995 -) ( Gemeindebezirk) Quelle Panemunė |
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| Untergeordnete Objekte |
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Quellen
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Amtsblatt des Regierungspräsidenten in Gumbinnen, 2.9.1939
