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*1650 [[Valtin Kratzsch]], 1734 [[Diedzen]], 1736 [[Dydzen]], 1750 [[Valtien Kratsch]], 1785 [[Valtin Kratsch]], 1938 [[Valtinkratsch]], [[Valtinhof]]<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref> | |||
*[[Didszen]]<ref>Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50000</ref> | |||
*[[Diedßen]], [[Valtienkratsch]] | |||
====Namensdeutung==== | |||
Der alte Name '''Didszen''' beschreibt einen Großgrundbesitz. Der neuere Name '''Valtin-kratsch''' gibt Auskunft über den Bewuchs. | Der alte Name '''Didszen''' beschreibt einen Großgrundbesitz. Der neuere Name '''Valtin-kratsch''' gibt Auskunft über den Bewuchs. | ||
*nehrungs-kurisch '''"didsz, disz, dižs"''' = groß | *nehrungs-kurisch '''"didsz, disz, dižs"''' = groß | ||
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=== Allgemeine Information === | === Allgemeine Information === | ||
*Gut, westlich des [[Russ (Fluss)|Russ]], 9 km nordwestlich von [[Kuckerneese]], gegründet vor 1650<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref> | |||
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Version vom 12. April 2013, 15:05 Uhr
Hierarchie
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Heydekrug, später Kreis Elchniederung > Valtinkratsch
Einleitung
Valtinkratsch, Kreis Heydekrug, später Kreis Elchniederung, Ostpreußen
- Weitere Informationen siehe unten in den Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
Name
Andere Namen und Schreibweisen
- 1650 Valtin Kratzsch, 1734 Diedzen, 1736 Dydzen, 1750 Valtien Kratsch, 1785 Valtin Kratsch, 1938 Valtinkratsch, Valtinhof[1]
- Didszen[2]
- Diedßen, Valtienkratsch
Namensdeutung
Der alte Name Didszen beschreibt einen Großgrundbesitz. Der neuere Name Valtin-kratsch gibt Auskunft über den Bewuchs.
- nehrungs-kurisch "didsz, disz, dižs" = groß
- "kracin" = Brombeere
Kratzsch dürfte ein Berufsname sein, Diedzen bezieht sich auf die Körpergröße.
- preußisch-litauisch "kracas" = der Stollen am Hufeisen
- "kracai" = Striegel, Hechel, Kardätsche, Wollkamm
- prußisch "didis" = groß
- "didzullis" = der Große, Großgewachsene
Allgemeine Information
- Gut, westlich des Russ, 9 km nordwestlich von Kuckerneese, gegründet vor 1650[3]
Politische Einteilung
Valtinkratsch war 1785 ein königliches Bauerndorf und 1919 ein Gutsbezirk und gehörte 1785 zum Amt Ruß.[4]
1885[5] und 1905[6] gehörte Valtinkratsch zum Amtsbezirk Spucken.
Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
Valtinkratsch gehörte 1785 und 1919 zum Kirchspiel Schakuhnen.[7]
Valtinkratsch gehörte 1885[5] und 1912 zum Kirchspiel Schakuhnen.
Katholische Kirche
Valtinkratsch gehörte 1885[5] und 1905 [6] zum katholischen Kirchspiel Schillgallen (Kr.Heydekrug).
Standesamt
Valtinkratsch gehörte 1885 [5] und 1905 [6] zum Standesamt Stucken.
Bewohner
Verschiedenes
Karten
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | VALHOFKO05RE | ||||
| Name | |||||
| Typ | |||||
| w-Nummer |
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| Karte |
TK25: 0794 |
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| Zugehörigkeit | |||||
| Übergeordnete Objekte |
Jasnowskij Dorfsowjet, Ясновский сельский Совет (1993) ( Dorfrat) Quelle Valtinkratsch (- 1928-09-29) ( Gutsbezirk) Quelle Quelle Schakuhnen (1907) ( Kirchspiel) Quelle Lebbeden, Friedeberg (1928-09-30 - 1945) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle Schillgallen, Hochdünen (Hlste. Dreifaltigkeit), Hochdünen (1907) ( Pfarrei) Quelle |
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| Untergeordnete Objekte |
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Quellen
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50000
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
- ↑ 5,0 5,1 5,2 5,3 Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Berlin 1888
- ↑ 6,0 6,1 6,2 Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Berlin 1908
- ↑ Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920