Beiträge zur Genealogie der adligen Geschlechter 5 (Strange)/073: Unterschied zwischen den Versionen

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
 
(Eine dazwischenliegende Version von einem anderen Benutzer wird nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
{{Strange Beiträge 5|072|78|074|unvollständig}}
<noinclude>{{Strange Beiträge 5|072|78|074|fertig}}</noinclude>
73
 
zu Garrath und Lanckquit. Ueber das Haus Garrath findet
zu Garrath und Lanckquit. Ueber das Haus Garrath findet sich erst im J. 1503 Nachricht. Da es dem jüngern Sohne zugetheilt wird, so muss der Vater auch schon im Besitze desselben gewesen sein.
sich erst im J. 1503 Nachricht. Da es dem Jüngern Sohne
<center>
zugetheilt wird, so muss der Vater auch schon im Besitze
 
desselben gewesen sein.
 
Die Herren von Velbrüggen zu Garrath.
===Die Herren von Velbrüggen zu Garrath.===
A.
 
Bernhard  von  Aldenbrüggen genannt von Velbrüggen  zu
 
Garrath.  Derselbe  befand sich  in  sehr  anständigen Vermö-
===A.===
gensumständen, und hat manchem seiner Standesgenossen an-
</center>
sehnliche Summen  vorgeschossen.  Vincentius  Graf zu Moers
 
und Sarwerden ernannte ihn  im J.  1471  zum Amtmann  und
{{NE}}Bernhard  von  Aldenbrüggen genannt von Velbrüggen  zu Garrath.  Derselbe  befand sich  in  sehr  anständigen Vermögensumständen, und hat manchem seiner Standesgenossen ansehnliche Summen  vorgeschossen.  Vincentius  Graf zu Moers und Sarwerden ernannte ihn  im J.  1471  zum Amtmann  und Vogt seines Schlosses, Stadt und Lands Brüggen und Dülcken,sowie auch zum Amtmann  seines Kirspels Süchteln.  Er war mit Irmgart von Nechtersheim Tochter des  Johann  und  der Anna  von    Orley  verheirathet.    Seine  Schwiegermutter  war eine Schwester des Ritters Johann von Orley Herrn zu Beffort,der  nur  eine Tochter Margaretha von Orley  hinterliess.  Da die  Ehe derselben  mit dem Erbmarschall Engelbrecht Hurth von Schoeneck kinderlos blieb, so  erbten Bernhards Söhne im J. 1518 eine Hälfte der Herrschaft Beffort.  Er ist  um 1491
Vogt seines Schlosses, Stadt und Lands Brüggen und Dülcken,
mit Tod  abgegangen.  Seine  Gattin schritt  mit Johann  von Gymnich Herrn zu Vischel zur zweiten Ehe  und  scheint kurz nach  1525 gestorben zu  sein.    Von Bernhards Kindern  kann ich nur drei namhaft machen:
sowie auch zum Amtmann  seines Kirspels Süchteln.  Er war
 
mit Irmgart von Nechtersheim Tochter des  Johann  und  der
:1.  Reynart von  Velbrüggen  zu  Neuenburg,  Amtmann  zu Hülchrath.  Die Erbschaft zu Beffort wurde ihm von seinem Bruder  zu  alleinigem  Besitz  überlassen.    Er ist  gegen 1539 gestorben; denn in diesem Jahre am 22.März belehnte Wilhelm von Manderscheid Abt zu Prüm und Stablo den Bernhard  von Velbrüggen  für  sich  und  seines  Bruders Reynart nachgelassene Kinder mit dem Drittel des Prümer Lehens  zu Arwichterich,  genannt  das Guver Gut, womit Anna  von Orley  selig  zuletzt vom Abt Roprecht belehnt gewesen;  desgleichen  mit einem Viertel desselben Gutes,so vordem Everhard Blyffer Johanns seligen Sohn zu Lehen getragen. — Aus Reynarts Ehe mit Christina von Broichausen stammen etwa folgende Kinder:
Anna  von    Orley  verheirathet.    Seine  Schwiegermutter  war
eine Schwester des Eitters Johann von Orley Herrn zu Beffort,
der  nur  eine Tochter Margaretha von Orley  hinterliess.  Da
die  Ehe derselben  mit dem Erbmarschall Engelbrecht Hurth
von Schoeneck kinderlos blieb, so  erbten Bernhards Söhne im
J. 1518 eine Hälfte der Herrschaft Beffort.  Er ist  um 1491
mit Tod  abgegangen.  Seine  Gattin schritt  mit Johann  von
Gymnich Herrn zu Vischel zur zweiten Ehe  und  scheint kurz
nach  1525 gestorben zu  sein.    Von Bernhards Kindern  kann
ich nur drei namhaft machen:
1.  Eeynart von  Velbrüggen  zu  Neuenburg,  Amtmann  zu
Hülchrath.  Die Erbschaft zu Beffort wurde ihm von seinem
Bruder  zu  alleinigem  Besitz  überlassen.    Er ist  gegen
1539 gestorben; denn in diesem Jahre am 22, März belehnte
Wilhelm von Manderscheid Abt zu Prüm und Stablo den
Bernhard  von Velbrüggen  für  sich  und  seines  Bruders
Reynart nachgelassene Kinder mit dem Drittel des Prümer
Lehens  zu Arwichterich,  genannt  das Guver Gut, womit
Anna  von Orley  selig  zuletzt vom Abt Roprecht belehnt
gewesen;  desgleichen  mit einem Viertel desselben Gutes,
so vordem Everhard Blyffer Johanns seligen Sohn zu Lehen
getragen. — Aus Reynarts Ehe mit Christina von Broichau-
sen stammen etwa folgende Kinder:
-
1

Aktuelle Version vom 22. April 2013, 12:40 Uhr

GenWiki - Digitale Bibliothek
Beiträge zur Genealogie der adligen Geschlechter (Strange)
1  2  3  4  |  Heft 5  |  6  7  8  9  10  11  12

Inhalt  |  Beilagen  |  Berichtigung

Glossar
<<<Vorherige Seite
[072]
Nächste Seite>>>
[074]
Datei:Strange 05.djvu
Hilfe zur Nutzung von DjVu-Dateien
Texterfassung: fertig
Dieser Text wurde zweimal anhand der angegebenen Quelle korrekturgelesen.


zu Garrath und Lanckquit. Ueber das Haus Garrath findet sich erst im J. 1503 Nachricht. Da es dem jüngern Sohne zugetheilt wird, so muss der Vater auch schon im Besitze desselben gewesen sein.


Die Herren von Velbrüggen zu Garrath.

A.

      Bernhard von Aldenbrüggen genannt von Velbrüggen zu Garrath. Derselbe befand sich in sehr anständigen Vermögensumständen, und hat manchem seiner Standesgenossen ansehnliche Summen vorgeschossen. Vincentius Graf zu Moers und Sarwerden ernannte ihn im J. 1471 zum Amtmann und Vogt seines Schlosses, Stadt und Lands Brüggen und Dülcken,sowie auch zum Amtmann seines Kirspels Süchteln. Er war mit Irmgart von Nechtersheim Tochter des Johann und der Anna von Orley verheirathet. Seine Schwiegermutter war eine Schwester des Ritters Johann von Orley Herrn zu Beffort,der nur eine Tochter Margaretha von Orley hinterliess. Da die Ehe derselben mit dem Erbmarschall Engelbrecht Hurth von Schoeneck kinderlos blieb, so erbten Bernhards Söhne im J. 1518 eine Hälfte der Herrschaft Beffort. Er ist um 1491 mit Tod abgegangen. Seine Gattin schritt mit Johann von Gymnich Herrn zu Vischel zur zweiten Ehe und scheint kurz nach 1525 gestorben zu sein. Von Bernhards Kindern kann ich nur drei namhaft machen:

1. Reynart von Velbrüggen zu Neuenburg, Amtmann zu Hülchrath. Die Erbschaft zu Beffort wurde ihm von seinem Bruder zu alleinigem Besitz überlassen. Er ist gegen 1539 gestorben; denn in diesem Jahre am 22.März belehnte Wilhelm von Manderscheid Abt zu Prüm und Stablo den Bernhard von Velbrüggen für sich und seines Bruders Reynart nachgelassene Kinder mit dem Drittel des Prümer Lehens zu Arwichterich, genannt das Guver Gut, womit Anna von Orley selig zuletzt vom Abt Roprecht belehnt gewesen; desgleichen mit einem Viertel desselben Gutes,so vordem Everhard Blyffer Johanns seligen Sohn zu Lehen getragen. — Aus Reynarts Ehe mit Christina von Broichausen stammen etwa folgende Kinder: