Gaistland Stenzel: Unterschied zwischen den Versionen

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*1687 [[Stentzell Gystandt]]
*1687 [[Stentzell Gystandt]]
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Version vom 20. Juni 2013, 21:37 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland

Hierarchie

Regional > Litauen > Gaistland Stenzel
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Gaistland Stenzel



Einleitung

Gaistland Stenzel, Kreis Memel, Ostpreußen

Name

Andere Namen und Schreibweisen


Allgemeine Informationen

  • Alter Siedlungsort, 11 km südöstlich von Memel, 1764 gegründet, 1785: 2 Feuerstellen[5]


Politische Einteilung

Bereits 1790 war Geisland Stenzel mit Kischken Gerge verbunden und unbewohnt.[6]
Gaistland Stenzel wurde 1859 mit Kischken-Görge vereinigt.[7]
1939 ist Kischken Görge ein Dorf in der Gemeinde Kerndorf.[8]


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Gaistland Stenzel gehörte 1888[9] und 1912 zum Kirchspiel Dawillen, vor 1854 allerdings zum Kirchspiel Memel Land.

Katholische Kirche

Gaistland Stenzel gehörte 1888[10] und 1907[11] zum katholischen Kirchspiel Memel.


Geschichte

Gaistland (Geisland) Stenzel war vor dem siebenjährigen Krieg, in welchem es wüst wurde, königliches Bauerndorf. Die Handlung Roerdanß & Beerbohm in Bernsteinbruch erhält drei wüste Bauernerben, zwei in Gaistland Stenzel, eins in Kerren Gerge, zusammen 3 Hu. 13 Mo. 115 Ru., erblich zu freien Rechten gegen Zins und zur Besetzung mit drei Familien, den 1. Aug. 1764. 1785 wohnen zu Geisland Stenzel zwei Assecuranten Martin Simoneit und Jons Urbohn oder Urban. Die Firma Roerdanß & Beerbohm hatte nämlich 1775 Spitzhut (siehe da) und Kischken Gerge (siehe da) nebst Gaisland-Stenzel verkauft. Letzteres wurde mit Kischken Gerge vereinigt und später nicht mehr bewohnt, sondern ganz zum Gutslande gezogen. Daß es nach der statistischen Aufnahme des Intendanturamts Memel von 1818 zu Carlsberg gezogen sei, ist irrig und wohl Verwechselung mit Gußgauren. In den amtlichen Listen wurde es aber noch besonders geführt, und erst 1859 schlug das Domänen-Rentamt dem Landratsamt die Vereinigung mit Kischken Gerge vor.[12]


Verschiedenes

Karten

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Geisland Stenzel oder Kracken auf der Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
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Siehe oben links 'Kracken' über Dötzken Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Gaistland Stenzel (Kracken) mit Kischken Görge vereinigt im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung GORRG2KO05PQ
Name
  • Kischken-Görge Quelle (${p.language})
  • Kiškėnai (1923) Quelle Seite 1087 (${p.language})
Typ
  • Gut (Gebäude) (- 1944) Quelle
  • Wohnplatz (1944 -)
w-Nummer
  • 66132
externe Kennung
  • nima:-2615636
  • geonames:598108
Karte
   

TK25: 0393

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Kerndorf, Rusinai (1939-05-01 -) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Kischken-Görge, Kiškėnai (- 1939-04-30) ( Gutsbezirk) Quelle Quelle

Dawillen (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.160/161

Memel (lit. Landkreis [1995]), Klaipėdos rajonas, Klaipėdos rajono savivaldybė [1995] (- 1995) ( Rayon)

Dovilų seniūnija, Dovilai (1995 -) ( Gemeindebezirk)

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen

  1. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  2. Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50000
  3. Schroetterkarte (1802), Maßstab 1:160000
  4. Urmesstischblatt von 1860
  5. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  6. Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918
  7. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  8. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm
  9. Gemeindelexikon für die Provinz Ostpreußen. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und anderer amtlicher Quellen bearbeitet vom Königlichen statistischen Bureau. Berlin SW. 1888.
  10. Gemeindelexikon für die Provinz Ostpreußen. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und anderer amtlicher Quellen bearbeitet vom Königlichen statistischen Bureau. Berlin SW. 1888.
  11. Gemeindelexikon für die Provinz Ostpreußen. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und anderer amtlicher Quellen bearbeitet vom Königlich Preußischen Statistischen Landesamte. Berlin SW. 1907.
  12. Sembritzki, Johannes: Geschichte des Kreises Memel, 1918