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Version vom 22. Juni 2013, 11:42 Uhr
Hierarchie
Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Regierungsbezirk Arnsberg > Kreis Soest > Welver
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden Lokalisierung der Gemeinde Welver innerhalb des Kreises Soest |
Zeitschiene vor 1803
Name
- 1241 „Welvere"; 1244 „Welvre" (WU.).
Adelsname
- 1179 „Wicboldus de Weluere";
Kloster Welver
- 1238 wurde hier von Lippramsdorf (Kloster Marienborn) aus das Zisterzienserinnenkloster gegründet.
Pfarrkirche
- 1241 verkaufte der Soester Vogt Walter dem Kloster Marienborn in Lippramsdorf seine Güter in Welver und übertrug diesem das Patronatsrecht über die Kirche in Welver.
- 1242 schenkte der Soester Vogt Walter dem Kloster Marienborn in Lippramsdorf die Pfarrkirche in Welver (WU. VII. Nr. 534); 1251 gestattete Kardinallegat Hugo v. Sabina dem Kloster in Welver die Kirche in Welver bei eintretender Vakanz einzubehalten. [1]
Zeitschiene nach 1802
Landesherren
- <1449 Kurfürstentum Köln
- 1449 Herzogtum Kleve
- 1645 Markgrafschaft Brandenburg / Herzogtum Kleve (Soester Börde, Soest)
- 1807 Großherzogtum Berg
- 1813-1815 preuß. Zivilgouvernement zwischen Weser und Rhein.
- 1815-1946 Kreises Soest im Regierungsbezirk Arnsberg der preußischen Provinz Westfalen
- 1946 Land Nordrhein-Westfalen
Bürgermeisterei Schwefe
- 1832/35 Bürgermeisterei Schwefe 4.542 Einwohner, davon
- Kirchspiel Kirch Welver 1.492 Einwohner
- Quelle: Westfalenlexikon
- Kirchspiel Kirch Welver 1.492 Einwohner
Verwaltungseinbindung
- 1895 Welver (Kirchwelver), Dorf, Landgemeinde in Deutschland, Königreich Preussen, Provinz Westfalen, Regierungsbezirk Arnsberg, Kreis Soest, Amt Schwefe
- Gesamtumfang: 261,4 ha, (1895) 5 Wohnplätze, 45 Gebäude
- Zuständigkeit/Einrichtungen: Amtsgericht Soest, Standesamt Meyerich, Postbezirk
- Einwohner: 253 Ew. (80 Ev., 173 Kath.)
- Quelle: Hic Leones
Infrastruktur
1931 Amt Borgeln-Schwefe, Kreis Soest, Regierungsbezirk Arnsberg, Sitz: Soest,
- Gemeinde Welver: Mischgemeinde, Gemeindevorsteher Buschhoff, Ortsklasse C
- Einwohner: 437, Kath. 277, Ev. 160
- Gesamtfläche: 261 ha
- Zuständigkeit/Einrichtungen: Pfarramt (kath.), Pfarramt (ev.), Volksschule 2, Krankenhaus, Ärzte 1, Post u. Telegraf, Eisenbahnstation, Feuerwehr (frw.), Elektrizitätsversorgung, Eisenbahn
- Politik, Gemeindevertretung 7 Sitze.
- Quelle: Handbuch der Aemter und Landgemeinden in der Rheinprovinz und in der Provinz Westfalen, Preußischer Landgemeindetag West, Berlin 1931
Kommunale Neugliederung
- 1969 kommunale Neuordnung: Gemeinde Welver aus 19 Gemeinden des Amtes Borgeln-Schwefe: Balksen, Berwicke, Blumroth, Borgeln, Dinker, Dorfwelver, Ehningsen, Eilmsen, Einecke, Eineckerholsen, Flerke, Klotingen, Merklingsen, Nateln, Recklingsen, Schwefe, Stocklarn, Vellinghausen, (Kirch-)Welver, und aus zwei Gemeinden des Amtes Werl: Illingen, Scheidingen.
- 1969 Die Gemeinde Welver ist Rechtsnachfolgerin des Amtes Borgeln-Schwefe
Politische Einteilung
Die Gemeinde Welver wurde mit der kommunalen Neuordnung 1969 gebildet.
Sie besteht aus 21 Ortsteilen:
Balksen, Berwicke, Blumroth, Borgeln, Dinker, Dorfwelver, Ehningsen, Eilmsen, Einecke, Eineckerholsen, Flerke, Illingen, Klotingen, Merklingsen, Nateln, Recklingsen, Scheidingen, Schwefe, Stocklarn und Vellinghausen.
Wappen
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Beschreibung: |
Allgemeine Information
Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
Pfarrkirche St. Albanus und Cyriacus
Im Hagen 33
59514 Welver
Telefon: 02384-7 80
Katholische Kirchen
Geschichte
Haus Schweckhausen
- 1766 Ankauf des adeligen Hauses Schweckhausen durch den Herrn von Wenge zu Soest vom Freiherrn von Ketler zu Valbert[1]
Guth Meierich
- 14.06.1768 Ankauf des adeligen Guts Meierich Krs. Welver von der Witwe von Reck zu Heydemühlen durch den Freiherrn Christian Dietrich Friedrich von Plettenberg zu Schwartzenberg. [2]
Literatur
- Bau- u. Kunstdenkmäler, Kr. Soest, S. 149 f.
Bibliografie-Suche
- Volltextsuche nach Welver in der Familienkundlichen Literaturdatenbank
Archive
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (bis 2008 Staatsarchiv Münster)
- Findbuch A 394 Kloster Welver, Urkunden und Akten [3]
Bilder, Fotos und historische Karten
Fußnoten
- ↑ Quelle der Früherwähnungen: Seibrtz I. Nr. 77; Westfälisches Urkundenbuch (WUB) VII. Nr. 505; 576; 474a; 761
Weblinks
Offizielle Webseiten
Genealogische Webseiten
Historische Webseiten
Heimatforschung in Westfalen
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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
Dieses Bild gehört zum Ort mit der GOV-Kennung WELVERJO31XP | |
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