Lankuppen: Unterschied zwischen den Versionen

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(Quelle: <ref>Janczik, Bruno und Naunheim, Fritz: Dragoner, Wibranzen und Enrollierte aus der Zeit der großen Pest, Berichte und Tabellen der Ämter 1711, II. Die nördlichen Ämter in Altpreußische Geschlechterkunde, Neue Folge, 38. Jahrgang, Band 20, 1990, Hamburg, [http://www.vffow.de/default.htm Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen]</ref>
(Quelle: <ref>Janczik, Bruno und Naunheim, Fritz: Dragoner, Wibranzen und Enrollierte aus der Zeit der großen Pest, Berichte und Tabellen der Ämter 1711, II. Die nördlichen Ämter in Altpreußische Geschlechterkunde, Neue Folge, 38. Jahrgang, Band 20, 1990, Hamburg, [http://www.vffow.de/default.htm Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen]</ref>
'''Kleidung um 1870'''
*Männer: Lange, von Natur aus braune wollene Röcke, '''Szarkai''' genannt.
*Frauen: Wollene, gefärbte einfarbige oder buntgestreifte Röcke, '''Kèdelies''' genannt, und bunte selbstgestrickte wollene Handschuhe.
Diese Beschreibung der Kleidung stammt aus einem Fragebogen, den der Sprachwissenschaftler Georg Wenker  (s. {{Wikipedia-Link|Georg_Wenker|Georg Wenker}} (15.09.2013) um 1870 an viele Dorfschulen verteilte. Er erforschte die verschiedenen Dialekte und fragte aber auch nach den Volkstrachten und der Zusammensetzung der Bevölkerung.
Den Fragebogen hat der Lehrer '''Michael Schapals''' aus Jedwilleiten ausgefüllt. Er gab an, dass das Verhältnis der deutschen Bevölkerung zur litauischen 1 : 20 sei.


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== Verschiedenes ==
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=== Karten ===
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Version vom 15. September 2013, 18:46 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland


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Missionsfest Lankuppen (aus dem Memeler Dampfboot)

Hierarchie

Regional > Litauen > Lankuppen

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Landkreis Memel > Lankuppen



Einleitung

Lankuppen, Kreis Memel, Ostpreußen.


Name

Andere Namen und Schreibweisen


Namensdeutung

Der Name bedeutet, dass Stantz in der Auenlandschaft am Fluss wohnt. Der Name John Snoten sagt aus, dass John der Schwiegersohn ist.

  • prußisch "lanka" = Tal am Fluss, Wiese
  • "lanke" = Bogen
  • lettisch "lanka" = feuchte niedrige Wiese
  • litauisch "lanka" = Wiese, Aue, Tal

+ litauisch "upe" = Fluss

  • nehrungs-kurisch "snuoats" = Schwiegersohn


Politische Einteilung

John Snoten wurde zu Lankuppen eingemeindet.

1940 ist Lankuppen eine Gemeinde mit den Dörfern Bundeln, Grumbeln und Lankuppen.

Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Lankuppen gehört zum 1888 und 1912 Kirchspiel Prökuls.

Katholische Kirche

Lankuppen gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.

Friedhof

Der Friedhof liegt mitten im Ort. Er muss schon etwas älter sein, da spätestens 1794 durch das allgemeine preußische Landrecht verfügt wurde, dass Friedhöfe nur noch außerhalb von Gemeinden und Städten angelegt werden durften. Er wirkt gepflegt und lädt zu einem Spaziergang ein.



Die Bilder wurden freundlicherweise von Peter Wallat zur Verfügung gestellt. Stand Mai 2013


Standesamt

Lankuppen gehörte 1888 und 1907 zum Standesamt Prökuls.


Bewohner



Geschichte

1711

  • Laßen: Urbahn Grieguseit, Jacob Gelsien, Hanßke Grieguseit, John Bumbullies, Griegel Pruß, Jacob Gelsien, Jurge Aschmoneith
  • Wybrantzen: Hanßke Grieguseit - ein Wirth, Johnis Bumbullies - ein Wirth, Griegel Pruß - ein Wirth; (Anm.: d.h. sie standen damit hierfür nicht mehr zur Verfügung)
  • Enrollierte: Urbahn Grieguseit, - 24. 9br 1709 (Anm.: Sterbedatum); Jacob Gelsien - ein Wirth, (Anm.: d.h. er stand damit hierfür nicht mehr zur Verfügung); Jurge Aschmoneith

(Quelle: [2]


Kleidung um 1870

  • Männer: Lange, von Natur aus braune wollene Röcke, Szarkai genannt.
  • Frauen: Wollene, gefärbte einfarbige oder buntgestreifte Röcke, Kèdelies genannt, und bunte selbstgestrickte wollene Handschuhe.

Diese Beschreibung der Kleidung stammt aus einem Fragebogen, den der Sprachwissenschaftler Georg Wenker (s. Artikel Georg Wenker. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. (15.09.2013) um 1870 an viele Dorfschulen verteilte. Er erforschte die verschiedenen Dialekte und fragte aber auch nach den Volkstrachten und der Zusammensetzung der Bevölkerung.

Den Fragebogen hat der Lehrer Michael Schapals aus Jedwilleiten ausgefüllt. Er gab an, dass das Verhältnis der deutschen Bevölkerung zur litauischen 1 : 20 sei.



Verschiedenes

Karten

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Lankuppen auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
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Siehe unten mittig auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000


Lankuppen im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
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Lankuppen und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


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Lankuppen im Messtischblatt 0594 Kukoreiten (1910-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie



Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung LANPENKO05QL
Name
  • Lankuppen Quelle (${p.language})
  • Lankupiai (1923) Quelle Seite 1087 (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz
w-Nummer
  • 66132
externe Kennung
  • nima:-2616078
  • geonames:597670
Karte
   

TK25: 0594

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Lankuppen, Lankupiai ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Memel, Memel (Hlste. Dreifaltigkeit), Klaipėda (1907) ( Pfarrei) Quelle S.156/157

Prökuls II (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.156/157

Priekulė, Priekulės seniūnija (1995 -) ( Gemeindebezirk)

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum


Bibliographie

  • RUGULLIS, Ewald: Der Amtsbezirk Lankuppen im Kirchspiel Prökuls, Kreis Memel-Land: Erinnerungen an ein deutsches Grenzland an der Memel: Erzählungen über das Leben und Wirken der Menschen hier und in den umliegenden Gemeinden des Amtsbezirkes, Hilden 2000. (191 S., enthält u.a. Ortspläne der einzelnen Gemeinden des Amtsbezirkes)


Quellen

  1. Taufbuch Prökuls
  2. Janczik, Bruno und Naunheim, Fritz: Dragoner, Wibranzen und Enrollierte aus der Zeit der großen Pest, Berichte und Tabellen der Ämter 1711, II. Die nördlichen Ämter in Altpreußische Geschlechterkunde, Neue Folge, 38. Jahrgang, Band 20, 1990, Hamburg, Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen