Wirballen Kiaup: Unterschied zwischen den Versionen
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*'''1683''' [[Wilkyten]], [[Kiaup Wirbal]]<ref> Catalogis der Verächter des H. Nachtmals, welche bey dieser Prekolschen Kirchen im gegenwertigen 1683 ten Jahre befindlich, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin, OstFol Memel Bd1287 Prökuls</ref> | |||
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Der Name weist auf einen Wohnort an einem sich windenden Fluss. Der Zusatz Kiaup ist ein Spitzname. | Der Name weist auf einen Wohnort an einem sich windenden Fluss. Der Zusatz Kiaup ist ein Spitzname. | ||
* prußisch '''"wirbe"''' = Seil, gewunden, geschlängelt | * prußisch '''"wirbe"''' = Seil, gewunden, geschlängelt | ||
* preußisch-litauisch '''„kiuopti“''' = begierig essen oder trinken | * preußisch-litauisch '''„kiuopti“''' = begierig essen oder trinken | ||
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== Politische Einteilung == | == Politische Einteilung == | ||
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== Standesamt == | <!--== Standesamt ==--> | ||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
===1683=== | ===1683=== | ||
* Ilze eine Dienstmagd beym Hanszkes '''Plumgis''' von 18 Jahren | * Ilze eine Dienstmagd beym Hanszkes '''Plumgis''' von 18 Jahren | ||
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* [[Wybrantzen]]: Anthon - 18. Juny 1710 (Anm.: Sterbedatum) | * [[Wybrantzen]]: Anthon - 18. Juny 1710 (Anm.: Sterbedatum) | ||
* [[Enrollierte]]: Johnies <ref>Janczik, Bruno und Naunheim, Fritz: Dragoner, Wibranzen und Enrollierte aus der Zeit der großen Pest, Berichte und Tabellen der Ämter 1711, II. Die nördlichen Ämter in Altpreußische Geschlechterkunde, Neue Folge, 38. Jahrgang, Band 20, 1990, Hamburg, [http://www.vffow.de/default.htm Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen]</ref> | * [[Enrollierte]]: Johnies <ref>Janczik, Bruno und Naunheim, Fritz: Dragoner, Wibranzen und Enrollierte aus der Zeit der großen Pest, Berichte und Tabellen der Ämter 1711, II. Die nördlichen Ämter in Altpreußische Geschlechterkunde, Neue Folge, 38. Jahrgang, Band 20, 1990, Hamburg, [http://www.vffow.de/default.htm Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen]</ref> | ||
<!-- == Genealogische und historische Gesellschaften == --> | <!-- == Genealogische und historische Gesellschaften == --> | ||
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== Verschiedenes == | == Verschiedenes == | ||
=== Karten === | === Karten === | ||
[[Bild:Wirballen_Kiaup_Willkitten_SCHK003.jpg|thumb|left|430 px|Wirballen Kiaup zu Willkieten auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000<br /><small>© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz</small>]] | |||
[[Bild: Prökuls-süd.jpg|thumb|430 px|Siehe Mitte '''Willkitten''' auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000]] | |||
[[Bild:Wirballen_Kiaup_Willkitten_SCHK003.jpg|thumb| | <br style="clear:both;" /> | ||
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<!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === --> | <!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === --> | ||
<!-- === Berufsgenealogen === --> | <!-- === Berufsgenealogen === --> | ||
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<!-- === Genealogische Internetseiten === --> | <!-- === Genealogische Internetseiten === --> | ||
<!-- === Weitere Internetseiten === --> | <!-- === Weitere Internetseiten === --> | ||
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==Zufallsfunde== | Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man ''[[Zufallsfunde]]''. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.--> | ||
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man ''[[Zufallsfunde]]''. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. | |||
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis== | ==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis== | ||
Version vom 30. September 2013, 22:46 Uhr
Vorlage:Begriffserklärungshinweis
Hierarchie
Regional > Litauen > Wirballen Kiaup
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Landkreis Memel > Wirballen Kiaup
Einleitung
Wirballen Kiaup, Kreis Memel, Ostpreußen
Name
Andere Namen und Schreibweisen
- 1683 Wilkyten, Kiaup Wirbal[1]
Namensdeutung
Der Name weist auf einen Wohnort an einem sich windenden Fluss. Der Zusatz Kiaup ist ein Spitzname.
- prußisch "wirbe" = Seil, gewunden, geschlängelt
- preußisch-litauisch „kiuopti“ = begierig essen oder trinken
vgl. dazu
- prußisch „kiosi, kjasi“ = Becher, hölzerne Trinkschale
Allgemeine Information
- Wirballen Kiaup liegt auf dem linken Ufer der Wewirsze (Fluss)
Politische Einteilung
Wirballen Kiaup gehörte zu Wilkieten.
Kirchliche Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
Wilkieten gehörte 1888 und 1912 zum Kirchspiel Prökuls.
Katholische Kirche
Wilkieten gehörte 1888 und 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.
Geschichte
1683
- Ilze eine Dienstmagd beym Hanszkes Plumgis von 18 Jahren
- Margeta des Inwohners Matteaoszen Eheweib niemalen in 40 J(ahren)
- Jurgis Klumbaitis 27 Jahr alt
- Dowids Klumbaitis 20 J alt [2]
1711
- Laßen: Jacob Kunibeit, Jurge Barrtheit
- Wybrantzen: Anthon - 18. Juny 1710 (Anm.: Sterbedatum)
- Enrollierte: Johnies [3]
Verschiedenes
Karten
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
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Quellen
- ↑ Catalogis der Verächter des H. Nachtmals, welche bey dieser Prekolschen Kirchen im gegenwertigen 1683 ten Jahre befindlich, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin, OstFol Memel Bd1287 Prökuls
- ↑ Catalogis der Verächter des H. Nachtmals, welche bey dieser Prekolschen Kirchen im gegenwertigen 1683 ten Jahre befindlich, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin, OstFol Memel Bd1287 Prökuls
- ↑ Janczik, Bruno und Naunheim, Fritz: Dragoner, Wibranzen und Enrollierte aus der Zeit der großen Pest, Berichte und Tabellen der Ämter 1711, II. Die nördlichen Ämter in Altpreußische Geschlechterkunde, Neue Folge, 38. Jahrgang, Band 20, 1990, Hamburg, Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen