Wirballen Kiaup: Unterschied zwischen den Versionen

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===Name===
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====Andere Namen und Schreibweisen====
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*'''1683''' [[Wilkyten]], [[Kiaup Wirbal]]<ref> Catalogis der Verächter des H. Nachtmals, welche bey dieser Prekolschen Kirchen im gegenwertigen 1683 ten Jahre befindlich, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin, OstFol Memel Bd1287 Prökuls</ref>
*'''1683''' [[Wilkyten (Kiaup Wirbal)]], [[Kiaup Wirbal]]<ref> Catalogis der Verächter des H. Nachtmals, welche bey dieser Prekolschen Kirchen im gegenwertigen 1683 ten Jahre befindlich, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin, OstFol Memel Bd1287 Prökuls</ref>
*1785 [[Kiaup Wirbal]]<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref><ref>Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918</ref>


====Namensdeutung====
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=== Allgemeine Information ===
=== Allgemeine Information ===
*'''{{PAGENAME}}''' liegt auf dem linken Ufer der [[Wewirsze (Fluss)]]
*Alter Siedlungsort an der [[Wewirsze (Fluss)|Wewirße], ca. 26 km südöstlich von [[Memel]], seit 1679 erwähnt, in der Gemarkung von [[Wilkieten]], 1785: 13 Feuerstellen<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref><br>
*'''{{PAGENAME}}''' liegt auf dem linken Ufer der [[Wewirsze (Fluss)|Wewirsze]].<ref>Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918</ref>




== Politische Einteilung ==
== Politische Einteilung ==
{{PAGENAME}} gehörte zu [[Wilkieten]].
'''1785''' Kgl. Bauerdorf, später zu [[Wilkieten]]<ref>Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918</ref>





Version vom 30. September 2013, 22:58 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland

Vorlage:Begriffserklärungshinweis

Hierarchie

Regional > Litauen > Wirballen Kiaup

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Landkreis Memel > Wirballen Kiaup

Ansichtskarte von Wilkieten



Einleitung

Wirballen Kiaup, Kreis Memel, Ostpreußen


Name

Andere Namen und Schreibweisen

Namensdeutung

Der Name weist auf einen Wohnort an einem sich windenden Fluss. Der Zusatz Kiaup ist ein Spitzname.

  • prußisch "wirbe" = Seil, gewunden, geschlängelt
  • preußisch-litauisch „kiuopti“ = begierig essen oder trinken

vgl. dazu

  • prußisch „kiosi, kjasi“ = Becher, hölzerne Trinkschale


Allgemeine Information

  • Alter Siedlungsort an der [[Wewirsze (Fluss)|Wewirße], ca. 26 km südöstlich von Memel, seit 1679 erwähnt, in der Gemarkung von Wilkieten, 1785: 13 Feuerstellen[4]
  • Wirballen Kiaup liegt auf dem linken Ufer der Wewirsze.[5]


Politische Einteilung

1785 Kgl. Bauerdorf, später zu Wilkieten[6]


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Wilkieten gehörte 1888 und 1912 zum Kirchspiel Prökuls.

Katholische Kirche

Wilkieten gehörte 1888 und 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.


Geschichte

1683

  • Ilze eine Dienstmagd beym Hanszkes Plumgis von 18 Jahren
  • Margeta des Inwohners Matteaoszen Eheweib niemalen in 40 J(ahren)
  • Jurgis Klumbaitis 27 Jahr alt
  • Dowids Klumbaitis 20 J alt [7]

1711


Verschiedenes

Karten

Wirballen Kiaup zu Willkieten auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Siehe Mitte Willkitten auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000



Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

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Quellen

  1. Catalogis der Verächter des H. Nachtmals, welche bey dieser Prekolschen Kirchen im gegenwertigen 1683 ten Jahre befindlich, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin, OstFol Memel Bd1287 Prökuls
  2. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  3. Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918
  4. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  5. Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918
  6. Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918
  7. Catalogis der Verächter des H. Nachtmals, welche bey dieser Prekolschen Kirchen im gegenwertigen 1683 ten Jahre befindlich, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin, OstFol Memel Bd1287 Prökuls
  8. Janczik, Bruno und Naunheim, Fritz: Dragoner, Wibranzen und Enrollierte aus der Zeit der großen Pest, Berichte und Tabellen der Ämter 1711, II. Die nördlichen Ämter in Altpreußische Geschlechterkunde, Neue Folge, 38. Jahrgang, Band 20, 1990, Hamburg, Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen