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Version vom 3. Oktober 2013, 17:00 Uhr
Die Lebensumstände im lokalen und regionalen Bereich mit den natürlichen und kulturellen zeitlichen Gegebenheiten geben Hinweise zur Anlage von Biografien unserer Vorfahren in der jeweiligen Generation. Land und Leute in ihrer Zeit, ihre Siedlung, Sprache, Kirche, und die Vernetzung ihres Lebensraumes. Kurzgefasste Informationen mit Grundlagen für notwendige Einblicke finden sich u.a. (Ackerbürger) im Deutschen Städtebuch ...
Hierarchie: Regional > HRR > Historische deutsche Staaten > Lebensumstände > Dorfwirtschaft > Landwirtschaft > Bauer (Berufsbezeichnung) > Scheune
Einleitung
Name
- * Scheune, Schüür (ndd.), Schuin (mhd.), Schüne (nss.),
Bedeutung
- * Kornscheune, Erntespeicher, mit oder ohne Stapelboden, Scheunentenne und seitlichen Lagerräumen.
- ** Wirtschaftgebäude eines Bauerngutes zur Einlagerung landwirtschaftlicher Produkte (ungedroschenes Getreide vor dem Dreschen, danach Korn und Stroh, Heu).
Merkmale
Kennzeichnend ist das Scheunentor zur Einfahrt der beladenen Erntewagen wie auch der feste Boden aus gestampften Lehm.
Scheunenknecht
Verbunden mit diesem Vorratsgebäude war bei größeren Gütern der Beruf des Scheunknechtes, der den Ausdrusch des Korns mit Dreschflegeln leitete, dieser wurde auch Tennenmeister genannt.
Kornmühle, Querne
Für den Eigenbedarf konnte das ausgedroschene Korn in eigenen Handmühlen (Quernen), trotz Mahlzwangs, zu Mehl verarbeitet werden, um es dann, weiterverarbeitet, im eigenen oder öffentlichen Backhaus zu Brot zu backen.