Ramutten Jahn: Unterschied zwischen den Versionen

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*[[John Ramuht]]<ref>Generalhufenschoß 1719-1766, Schulzenamt Memel, Hubenzahl 1719, Buch Nr. 3, Staatliches Archivlager, Göttingen, 1962</ref>
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*[[Melaschen]], [[Melaschen Ramutten]], [[Ramutten Jon]]<ref>Schroetterkarte (1796-1802) 1 : 50 000 © Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz </ref><ref> Preußische Urmesstischblätter © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz</ref>
*[[Melaschen]], [[Melaschen Ramutten]], [[Ramutten Jon]]<ref>Schroetterkarte (1796-1802) 1 : 50 000 © Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz </ref><ref> Preußische Urmesstischblätter © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz</ref>
*[[Ramutten (Kr.Memel)]]<ref>Kirchbücher Deutsch Crottingen</ref>
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== Standesamt ==
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==Bewohner==
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== Geschichte ==
== Geschichte ==
Bei '''Ramutten Jahn''' befindet sich ein großes Gräberfeld. Bei Ausgrabungen zwischen 1911 und 1913 fand man rund 250 Gräber aus dem 9. bis 11./12. Jahrhundert n. Chr. Es handelte sich um Brand- und Körpergräber. Dort gefundene Glasperlen byzantinischer und orientalischer Herkunft weisen auf den Handel mit dem Baltikum hin. Die Fundstücke waren zuerst im Prussia-Museum Köngsberg gelagert[http://de.wikipedia.org/wiki/Prussia-Museum]. Sie befinden sich jetzt im Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte. [http://www.prussia-museum.eu/Ramutten.html] [http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.prussia-museum.eu/Ramutten_files/page26-1009-full.jpg&imgrefurl=http://www.prussia-museum.eu/Ramutten_files/page26-1009-full.html&h=463&w=640&sz=103&tbnid=ZL94i5nzIc-lCM:&tbnh=90&tbnw=124&prev=/search%3Fq%3Dramutten%2Bjahn%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&zoom=1&q=ramutten+jahn&usg=__evREtTvHbCCVx6xU5Drbk3fRgd0=&docid=jQiqi4jxkrc8xM&itg=1&hl=de&sa=X&ei=yDdLUcjsL8bzsgagrID4AQ&ved=0CG8Q9QEwCQ&dur=154]
Bei '''Ramutten Jahn''' befindet sich ein großes Gräberfeld. Bei Ausgrabungen zwischen 1911 und 1913 fand man rund 250 Gräber aus dem 9. bis 11./12. Jahrhundert n. Chr. Es handelte sich um Brand- und Körpergräber. Dort gefundene Glasperlen byzantinischer und orientalischer Herkunft weisen auf den Handel mit dem Baltikum hin. Die Fundstücke waren zuerst im Prussia-Museum Köngsberg gelagert[http://de.wikipedia.org/wiki/Prussia-Museum]. Sie befinden sich jetzt im Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte. [http://www.prussia-museum.eu/Ramutten.html] [http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.prussia-museum.eu/Ramutten_files/page26-1009-full.jpg&imgrefurl=http://www.prussia-museum.eu/Ramutten_files/page26-1009-full.html&h=463&w=640&sz=103&tbnid=ZL94i5nzIc-lCM:&tbnh=90&tbnw=124&prev=/search%3Fq%3Dramutten%2Bjahn%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&zoom=1&q=ramutten+jahn&usg=__evREtTvHbCCVx6xU5Drbk3fRgd0=&docid=jQiqi4jxkrc8xM&itg=1&hl=de&sa=X&ei=yDdLUcjsL8bzsgagrID4AQ&ved=0CG8Q9QEwCQ&dur=154]


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Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man ''[[Zufallsfunde]]''. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.-->
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man ''[[Zufallsfunde]]''. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.-->

Version vom 28. Februar 2014, 23:36 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland

Hierarchie Regional > Litauen > Ramutten Jahn

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Ramutten Jahn



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Ramutten Jahn in der Memellandkarte


Einleitung

Ramutten Jahn, Kreis Memel, Ostpreußen


Name

Alternative Namen und Schreibweisen


Namensdeutung

Der Name weist auf den Charakter des Jahn. Der Alternativname Melaschen kann bedeuten, dass es sich um einen naschhaften Menschen handelt. Möglich ist auch ein Bezug zum Aussehen oder zur Umgebung. Die litauische Interpretation "böswillig" dürfte aus siedlungshistorischer Sicht unzutreffend sein, zumal sie Ramutten widerspricht.

  • prußisch "rams, roms" = ruhig, demütig, zahm, sittsam, bescheiden, höflich
  • prußisch-sudauisch "ramint" = beruhigen, besänftigen
  • prußisch "melais" = lecken
  • nehrungskurisch "mels" = schwarz, dunkelblau
  • "melin" = Blaubeere
  • litauisch "melas" = Lüge, Unwahrheit, böswillig


Politische Einteilung

1.5.1939: Ramutten-Jahn kommt zur Gemeinde Girngallen-Matz. [6]


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Ramutten Jahn gehörte 1888 und 1912 zum Kirchspiel Deutsch Crottingen.

Katholische Kirche

Ramutten Jahn gehörte 1888 und 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.


Standesamt

Ramutten Jahn gehörte 1888 und 1907 zum Standesamt Krottingen.


Bewohner


Geschichte

Bei Ramutten Jahn befindet sich ein großes Gräberfeld. Bei Ausgrabungen zwischen 1911 und 1913 fand man rund 250 Gräber aus dem 9. bis 11./12. Jahrhundert n. Chr. Es handelte sich um Brand- und Körpergräber. Dort gefundene Glasperlen byzantinischer und orientalischer Herkunft weisen auf den Handel mit dem Baltikum hin. Die Fundstücke waren zuerst im Prussia-Museum Köngsberg gelagert[1]. Sie befinden sich jetzt im Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte. [2] [3]


Verschiedenes

Karten

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Melaschen auf der Schroetterkarte Blatt 1, (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
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Siehe Melaschen, Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000


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Ramutten Jon im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 1, 1832
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
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Ramutten Jahn im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 1, 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


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Ramutten-Jahn im Messtischblatt 0192 Nimmersatt (1912) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung JAHAHNKO05NU
Name
  • Ramutten-Jahn Quelle (${p.language})
  • Melašiai (1923) Quelle Seite 1088 (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz
w-Nummer
  • 66132
Karte
   

TK25: 0192

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Deutsch-Crottingen, Krottingen (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.158/159

Girngallen-Matz, Girnkaliai (1939-05-01 -) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Memel, Memel (Hlste. Dreifaltigkeit), Klaipėda (1907) ( Pfarrei) Quelle S.158/159

Ramutten-Jahn, Melašiai (- 1939-04-30) ( Landgemeinde) Quelle Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen

  1. Generalhufenschoß 1719-1766, Schulzenamt Memel, Hubenzahl 1719, Buch Nr. 3, Staatliches Archivlager, Göttingen, 1962
  2. Schroetterkarte (1796-1802) 1 : 50 000 © Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
  3. Preußische Urmesstischblätter © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  4. Kirchbücher Deutsch Crottingen
  5. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm
  6. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm