Ramutten Jahn: Unterschied zwischen den Versionen

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====Alternative Namen und Schreibweisen====
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*1540 [[Jahn Reymuth]], 1687 [[Jahn Rahmuth]]
*1540 [[Jahn Reymuth]]<ref>Diehlmann, Hans Heinz: Die Türkensteuer im Herzogtum Preußen 1540, Band 2, Memel - Tilsit, Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen Hamburg 2006</ref>, 1687 [[Jahn Rahmuth]]<ref>Steuergefälle Vogtei Memel 1687</ref>
*[[John Ramuht]]<ref>Generalhufenschoß 1719-1766, Schulzenamt Memel, Hubenzahl 1719, Buch Nr. 3, Staatliches Archivlager, Göttingen, 1962</ref>
*[[John Ramuht]]<ref>Generalhufenschoß 1719-1766, Schulzenamt Memel, Hubenzahl 1719, Buch Nr. 3, Staatliches Archivlager, Göttingen, 1962</ref>
*[[Ramutten Jahn]] oder [[Melaschen]]<ref>Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918</ref>
*1785 [[Melaschen]], 1820 [[Ramutten Melaschen]], lit. [[Melasiai]]<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>
*[[Melaschen]], [[Melaschen Ramutten]], [[Ramutten Jon]]<ref>Schroetterkarte (1796-1802) 1 : 50 000 © Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz </ref><ref> Preußische Urmesstischblätter © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz</ref>
*[[Melaschen]], [[Melaschen Ramutten]], [[Ramutten Jon]]<ref>Schroetterkarte (1796-1802) 1 : 50 000 © Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz </ref><ref> Preußische Urmesstischblätter © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz</ref>
*[[Ramutten (Kr.Memel)]]<ref>Kirchbücher Deutsch Crottingen</ref>
*[[Ramutten (Kr.Memel)]]<ref>Kirchbücher Deutsch Crottingen</ref>
*[[Ramutten-Jahn]]{{MLRefAmtsblatt2}}
*[[Ramutten-Jahn]]{{MLRefAmtsblatt2}}
*Lit. Name: [[Melašiai]]<ref>GOV: http://gov.genealogy.net/</ref>


====Namensdeutung====
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=== Allgemeine Information ===
=== Allgemeine Information ===
*Mehrere kleine Höfe, 17 km nördlich von [[Memel]], an der Grenze zu Litauen<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>


== Politische Einteilung ==
== Politische Einteilung ==

Version vom 1. März 2014, 01:36 Uhr

Vorlage:Begriffserklärungshinweis

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland

Hierarchie Regional > Litauen > Ramutten Jahn

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Ramutten Jahn



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Ramutten Jahn in der Memellandkarte

Einleitung

Ramutten Jahn, Kreis Memel, Ostpreußen


Name

Alternative Namen und Schreibweisen

Namensdeutung

Der Name weist auf den Charakter des Jahn. Der Alternativname Melaschen kann bedeuten, dass es sich um einen naschhaften Menschen handelt. Möglich ist auch ein Bezug zum Aussehen oder zur Umgebung. Die litauische Interpretation "böswillig" dürfte aus siedlungshistorischer Sicht unzutreffend sein, zumal sie Ramutten widerspricht.

  • prußisch "rams, roms" = ruhig, demütig, zahm, sittsam, bescheiden, höflich
  • prußisch-sudauisch "ramint" = beruhigen, besänftigen
  • prußisch "melais" = lecken
  • nehrungskurisch "mels" = schwarz, dunkelblau
  • "melin" = Blaubeere
  • litauisch "melas" = Lüge, Unwahrheit, böswillig


Allgemeine Information

  • Mehrere kleine Höfe, 17 km nördlich von Memel, an der Grenze zu Litauen[11]


Politische Einteilung

1785 war Ramutten Jahn ein K. Bauerdorf im Amt Althof, 1916 eine Landgemeinde.[12]
1.5.1939: Ramutten-Jahn kommt zur Gemeinde Girngallen-Matz.[13]


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Ramutten Jahn gehörte 1785 zum Kirchspiel Crottingen.[14]
Ramutten Jahn gehörte 1888[15] und 1912 zum Kirchspiel Deutsch Crottingen.

Katholische Kirche

Ramutten Jahn gehörte 1888[16] und 1907[17] zum katholischen Kirchspiel Memel.


Standesamt

Ramutten Jahn gehörte 1888[18] und 1907[19] zum Standesamt Krottingen.


Bewohner


Geschichte

Bei Ramutten Jahn befindet sich ein großes Gräberfeld. Bei Ausgrabungen zwischen 1911 und 1913 fand man rund 250 Gräber aus dem 9. bis 11./12. Jahrhundert n. Chr. Es handelte sich um Brand- und Körpergräber. Dort gefundene Glasperlen byzantinischer und orientalischer Herkunft weisen auf den Handel mit dem Baltikum hin. Die Fundstücke waren zuerst im Prussia-Museum Köngsberg gelagert[1]. Sie befinden sich jetzt im Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte. [2] [3]


Verschiedenes

Karten

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Melaschen auf der Schroetterkarte Blatt 1, (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
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Siehe Melaschen, Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000


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Ramutten Jon im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 1, 1832
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
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Ramutten Jahn im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 1, 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


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Ramutten-Jahn im Messtischblatt 0192 Nimmersatt (1912) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung JAHAHNKO05NU
Name
  • Ramutten-Jahn Quelle (${p.language})
  • Melašiai (1923) Quelle Seite 1088 (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz
w-Nummer
  • 66132
Karte
   

TK25: 0192

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Deutsch-Crottingen, Krottingen (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.158/159

Girngallen-Matz, Girnkaliai (1939-05-01 -) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Memel, Memel (Hlste. Dreifaltigkeit), Klaipėda (1907) ( Pfarrei) Quelle S.158/159

Ramutten-Jahn, Melašiai (- 1939-04-30) ( Landgemeinde) Quelle Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen

  1. Diehlmann, Hans Heinz: Die Türkensteuer im Herzogtum Preußen 1540, Band 2, Memel - Tilsit, Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen Hamburg 2006
  2. Steuergefälle Vogtei Memel 1687
  3. Generalhufenschoß 1719-1766, Schulzenamt Memel, Hubenzahl 1719, Buch Nr. 3, Staatliches Archivlager, Göttingen, 1962
  4. Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918
  5. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  6. Schroetterkarte (1796-1802) 1 : 50 000 © Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
  7. Preußische Urmesstischblätter © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  8. Kirchbücher Deutsch Crottingen
  9. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm
  10. GOV: http://gov.genealogy.net/
  11. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  12. Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918
  13. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm
  14. Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918
  15. Gemeindelexikon für die Provinz Ostpreußen. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und anderer amtlicher Quellen bearbeitet vom Königlichen statistischen Bureau. Berlin SW. 1888.
  16. Gemeindelexikon für die Provinz Ostpreußen. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und anderer amtlicher Quellen bearbeitet vom Königlichen statistischen Bureau. Berlin SW. 1888.
  17. Gemeindelexikon für die Provinz Ostpreußen. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und anderer amtlicher Quellen bearbeitet vom Königlich Preußischen Statistischen Landesamte. Berlin SW. 1907.
  18. Gemeindelexikon für die Provinz Ostpreußen. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und anderer amtlicher Quellen bearbeitet vom Königlichen statistischen Bureau. Berlin SW. 1888.
  19. Gemeindelexikon für die Provinz Ostpreußen. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und anderer amtlicher Quellen bearbeitet vom Königlich Preußischen Statistischen Landesamte. Berlin SW. 1907.