Jugnaten: Unterschied zwischen den Versionen

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====Andere Namen und Schreibweisen====
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*1540 [[Kyschingan Tautrim]], 1736 [[Kiszim Tautrim]], 1785 [[Kissim Tautrim]]
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*[[Kißim Tautrum]]<ref>Generalhufenschoß 1719-1766, Schulzenamt Memel, Hubenzahl 1719, Buch Nr. 4, Staatliches Archivlager, Göttingen, 1962</ref>
*[[Kißim Tautrum]]<ref>Generalhufenschoß 1719-1766, Schulzenamt Memel, Hubenzahl 1719, Buch Nr. 4, Staatliches Archivlager, Göttingen, 1962</ref>

Version vom 22. April 2014, 12:21 Uhr

Vorlage:Begriffserklärungshinweis

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland

Regional > Litauen > Jugnaten

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Heydekrug > Jugnaten

Hierarchie

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Postkarte 1906



Einleitung

Jugnaten, Kreis Heydekrug, Ostpreußen


Name

Andere Namen und Schreibweisen

Namensdeutung

Der Name weist auf eine (möglicherweise zeitlich begrenzte) gemeinsame Bewirtschaftung der Landwirtschaft. Der Alternativname Kissim-Tautrim weist auf eine ruhige Persönlichkeit.

  • prußisch "jungasi, jugtsi" = sich verbünden
  • "kismingskai" = zeitweilig, zeitlich
  • nehrungs-kurisch "jugt" = anschirren
  • lettisch "jūgs" = das Joch, der Druck
  • "jūgt" = spannen, anspannen
  • preußisch-litauisch "jugas, jungas" = das Joch
  • prußisch "tautas" = Landebesitzer

+ litauisch "rimti" = ruhig werden, zur Ruhe kommen

Allgemeine Information

Politische Einteilung

Ab 1.5.1939 gehört auch der Ort Blausden zur Gemeinde Jugnaten . [6]


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Jugnaten gehörte 1912 zum Kirchspiel Wieszen, vor 1857 aber zum Kirchspiel Werden.

Katholische Kirche

Jugnaten gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Szibben.

Friedhof

Jugnaten besitzt drei Friedhöfe, die unter dem nachfolgenden Link zu betrachten sind.


Standesamt

Jugnaten gehörte 1907 zum Standesamt Wieszen.

Schule

Um 1775 gabe es bereits eine Dorf-Schule in Jugnaten. Davon zeugt eine Inventarliste [1] Seite 17, die folgendes aufzählt: 1 Tisch, 2 Bänke, 1 Schul-Catalogus, 1 Biblisches-Historien-Buch Litthauisch. Unterschrieben ist die Liste von Johann Schorning, der in anderen Dokumenten als Schulmeister in Jugnaten erwähnt wird (s. Bewohner von Jugnaten).

Bewohner

  • Bewohner von Jugnaten
  • 1791/92: Amts Heydekrug, Consignation von denen Decimenten, Pro anno 1791/92, Seite 58 Kissim Tautrim [2]




Verschiedenes

Karten

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Jugnaten auf der Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
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Oben rechts in der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000


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Jugnaten im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
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Jugnaten und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
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Jugnaten in den Messtischblättern 0695 Gaidellen und 0795 Uszlöknen (1910-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


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Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Jugnaten aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv
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Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Jugnaten aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv



Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung JUGTENKO05SG
Name
  • Jugnaten Quelle (${p.language})
  • Juknaičiai (1923) Quelle Seite 1089 (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz
w-Nummer
  • 66131
externe Kennung
  • nima:-2614985
  • geonames:598756
Karte
   

TK25: 0795

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Jugnaten, Juknaičiai ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Juknaičių seniūnija, Juknaičiai (1995 -) ( Gemeindebezirk)

Szibben (Hl. Kreuz), Heydekrug, Heydekrug (Hl. Kreuz), Žibai, Šilutė (1907) ( Pfarrei) Quelle

Wieszen (1907) ( Kirchspiel) Quelle

Rajongemeinde Šilutė [1950-], Heydekrug (lit. Kreis [1945 - 1950]), Šilutė, Šilutės rajonas, Šilutės rajono savivaldybė (- 1995) ( LandkreisGemeindeRayon)

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen

  1. Werden Taufenbuch 1710-1728
  2. Generalhufenschoß 1719-1766, Schulzenamt Memel, Hubenzahl 1719, Buch Nr. 4, Staatliches Archivlager, Göttingen, 1962
  3. Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50000
  4. Urmesstischblatt von 1860
  5. GOV: http://gov.genealogy.net/
  6. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm