Amt Wanne: Unterschied zwischen den Versionen

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== Geschichte ==
== Geschichte ==
* 22.05.1875: Erlass des Oberpräsidenten zur Bildung des Amtes Wanne. Obgleich eine Gemeinde gleichen Namens nicht bestand, so war doch diese Bezeichnung gewählt, weil die Feldmark in der Wanne ziemlich genau im Mittelpunkt des neugebildeten Amtsbezirks lag. Außerdem führte der vor einigen Jahren angelegte groß Bahnhof die Bezeichnung "Wanne".<ref>Hegler, Gustav, Eickel-Wanne einst und jetzt. Geschichte der Gemeinden beider Ämter. 1903, S. 19</ref>
* 22.05.1875: Erlass des Oberpräsidenten zur Bildung des Amtes Wanne. Obgleich eine Gemeinde gleichen Namens nicht bestand, so war doch diese Bezeichnung gewählt, weil die Feldmark in der Wanne ziemlich genau im Mittelpunkt des neugebildeten Amtsbezirks lag. Außerdem führte der vor einigen Jahren angelegte groß Bahnhof die Bezeichnung "Wanne".<ref>Hegler, Gustav, Eickel-Wanne einst und jetzt. Geschichte der Gemeinden beider Ämter. 1903, S. 19</ref>
* 01.08.1875: Das bisherige [[Amt Herne]] wird geteilt in das Restamt Herne und das Amt Wanne. Die Gemeinden [[Bickern]] (ab 1897 [[Wanne (Herne)|Wanne]]), [[Crange]], [[Eickel (Herne)|Eickel]], [[Holsterhausen (Herne)|Holsterhausen]] und [[Röhlinghausen (Herne)|Röhlinghausen]] bilden das Amt Wanne. Im [[Amt Herne]] verbleiben die Gemeinden [[Baukau]], [[Bladenhorst]], [[Herne]], [[Hiltrop]], [[Horsthausen]] und [[Pöppinghausen]]. Beide Ämter gehören zum [[Kreis Bochum]].<ref>Hildebrandt, M.; Frensel, R.; Bodeux, J.; Heiserholt, F. Herne von Ackerstr. bis Zur-Nieden-Straße. Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen. Stadt Herne, Stadtdruck, 1997, S. XIII</ref> Das Amt hat eine Einwohneranzahl von 11.186.<ref>Hegler, Gustav, Eickel-Wanne einst und jetzt. Geschichte der Gemeinden beider Ämter. 1903, S. 371</ref>  
* 01.08.1875: Das bisherige [[Amt Herne]] wird geteilt in das Restamt Herne und das Amt Wanne. Die Gemeinden [[Bickern]] (ab 1897 [[Wanne (Herne)|Wanne]]), [[Crange]], [[Eickel (Herne)|Eickel]], [[Holsterhausen (Herne)|Holsterhausen]] und [[Röhlinghausen (Herne)|Röhlinghausen]] bilden das Amt Wanne. Im [[Amt Herne]] verbleiben die Gemeinden [[Baukau]], [[Bladenhorst]], [[Herne]], [[Hiltrop]], [[Horsthausen]] und [[Pöppinghausen]]. Beide Ämter gehören zum [[Kreis Bochum]].<ref>Hildebrandt, M.; Frensel, R.; Bodeux, J.; Heiserholt, F. Herne von Ackerstr. bis Zur-Nieden-Straße. Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen. Stadt Herne, Stadtdruck, 1997, S. XIII</ref> Das Amt hat eine Einwohneranzahl von 11.186. Die Diensträume befanden sich zunächst im Haus des Brennereibesitzers Hackert, Bahnhofstr. Nr. 6, danach im Wilhelmschen Hause, Viktoriastr. 14 in Eickel<ref>Hegler, Gustav, Eickel-Wanne einst und jetzt. Geschichte der Gemeinden beider Ämter. 1903, S. 19</ref>  
* Herbst 1877: Das neue Amtsgebäude in der Kaiser-Wilhelm-Str. wurde bezogen.
* 01.07.1885: Das [[Amt Herne]] verbleibt im [[Kreis Bochum]]. Das Amt Wanne kommt jedoch zum neugebildeten [[Kreis Gelsenkirchen]].<ref>Hildebrandt, M.; Frensel, R.; Bodeux, J.; Heiserholt, F. Herne von Ackerstr. bis Zur-Nieden-Straße. Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen. Stadt Herne, Stadtdruck, 1997, S. XIII</ref>
* 01.07.1885: Das [[Amt Herne]] verbleibt im [[Kreis Bochum]]. Das Amt Wanne kommt jedoch zum neugebildeten [[Kreis Gelsenkirchen]].<ref>Hildebrandt, M.; Frensel, R.; Bodeux, J.; Heiserholt, F. Herne von Ackerstr. bis Zur-Nieden-Straße. Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen. Stadt Herne, Stadtdruck, 1997, S. XIII</ref>
* 01.11.1891: Das Amt Wanne wird in [[Amt Eickel]] (mit den Gemeinden [[Eickel (Herne)|Eickel]] und [[Holsterhausen (Herne)|Holsterhausen]]) und das Amt Wanne (mit den Gemeinden [[Bickern]], [[Crange]] und [[Röhlinghausen (Herne)|Röhlinghausen]]) geteilt.<ref>Hildebrandt, M.; Frensel, R.; Bodeux, J.; Heiserholt, F. Herne von Ackerstr. bis Zur-Nieden-Straße. Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen. Stadt Herne, Stadtdruck, 1997, S. XIV</ref> Zur Zeit der Teilung hat das Amt Wanne eine Einwohneranzahl von 26938.<ref>Hegler, Gustav, Eickel-Wanne einst und jetzt. Geschichte der Gemeinden beider Ämter. 1903, S. 37</ref>  
* 01.11.1891: Das Amt Wanne wird in [[Amt Eickel]] (mit den Gemeinden [[Eickel (Herne)|Eickel]] und [[Holsterhausen (Herne)|Holsterhausen]]) und das Amt Wanne (mit den Gemeinden [[Bickern]], [[Crange]] und [[Röhlinghausen (Herne)|Röhlinghausen]]) geteilt.<ref>Hildebrandt, M.; Frensel, R.; Bodeux, J.; Heiserholt, F. Herne von Ackerstr. bis Zur-Nieden-Straße. Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen. Stadt Herne, Stadtdruck, 1997, S. XIV</ref> Zur Zeit der Teilung hat das Amt Wanne eine Einwohneranzahl von 26938.<ref>Hegler, Gustav, Eickel-Wanne einst und jetzt. Geschichte der Gemeinden beider Ämter. 1903, S. 37</ref>  

Version vom 3. Juni 2014, 14:57 Uhr

Vorlage:Begriffserklärungshinweis

Allgemeine Information

Ehemaliges Amt im Kreis Bochum (1875-1885) bzw. Kreis Gelsenkirchen (1897-1926). Das Amt wurde 1926 in die Stadt Wanne-Eickel einbezogen.

Geschichte

  • 22.05.1875: Erlass des Oberpräsidenten zur Bildung des Amtes Wanne. Obgleich eine Gemeinde gleichen Namens nicht bestand, so war doch diese Bezeichnung gewählt, weil die Feldmark in der Wanne ziemlich genau im Mittelpunkt des neugebildeten Amtsbezirks lag. Außerdem führte der vor einigen Jahren angelegte groß Bahnhof die Bezeichnung "Wanne".[1]
  • 01.08.1875: Das bisherige Amt Herne wird geteilt in das Restamt Herne und das Amt Wanne. Die Gemeinden Bickern (ab 1897 Wanne), Crange, Eickel, Holsterhausen und Röhlinghausen bilden das Amt Wanne. Im Amt Herne verbleiben die Gemeinden Baukau, Bladenhorst, Herne, Hiltrop, Horsthausen und Pöppinghausen. Beide Ämter gehören zum Kreis Bochum.[2] Das Amt hat eine Einwohneranzahl von 11.186. Die Diensträume befanden sich zunächst im Haus des Brennereibesitzers Hackert, Bahnhofstr. Nr. 6, danach im Wilhelmschen Hause, Viktoriastr. 14 in Eickel[3]
  • Herbst 1877: Das neue Amtsgebäude in der Kaiser-Wilhelm-Str. wurde bezogen.
  • 01.07.1885: Das Amt Herne verbleibt im Kreis Bochum. Das Amt Wanne kommt jedoch zum neugebildeten Kreis Gelsenkirchen.[4]
  • 01.11.1891: Das Amt Wanne wird in Amt Eickel (mit den Gemeinden Eickel und Holsterhausen) und das Amt Wanne (mit den Gemeinden Bickern, Crange und Röhlinghausen) geteilt.[5] Zur Zeit der Teilung hat das Amt Wanne eine Einwohneranzahl von 26938.[6]
  • 13.08.1897: Umbenennung der Gemeinde Bickern in Wanne.[7]
  • 18.09.1905: Die Gemeinde Crange wird in die Gemeinde Wanne eingemeindet.[8]
  • 06.10.1909: Eingliederung von Teilen (0,0051 ha) der Landgemeinde Holsterhausen in die Landgemeinde Riemke im Landkreis Bochum; Eingliederung von Teilen (0,0182 ha)der Landgemeinde Riemke aus dem Landkreis Bochum in die Landgemeinde Holsterhausen.[9]
  • 01.04.1910: Die Gemeinde Holsterhausen wird in die Gemeinde Eickel eingemeindet.[10]
  • 20.05.1913: Amtsbeigeordneter Friedrich Weiberg in Wanne wird kommissarischer Amtmann.[11]
  • 23.10.1913: Amtsbeigeordneter Friedrich Weiberg in Wanne endgültig Amtmann.[12]
  • 01.04.1926: Die Ämter Wanne und Eickel werden aufgelöst. Sie bilden die neue kreisfreie Stadt Wanne-Eickel. Der Landkreis Gelsenkirchen wird aufgelöst.[13]

Bibliografie

Genealogische Bibliografie

Historische Bibliografie

In der Digitalen Bibliothek

Fußnoten

  1. Hegler, Gustav, Eickel-Wanne einst und jetzt. Geschichte der Gemeinden beider Ämter. 1903, S. 19
  2. Hildebrandt, M.; Frensel, R.; Bodeux, J.; Heiserholt, F. Herne von Ackerstr. bis Zur-Nieden-Straße. Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen. Stadt Herne, Stadtdruck, 1997, S. XIII
  3. Hegler, Gustav, Eickel-Wanne einst und jetzt. Geschichte der Gemeinden beider Ämter. 1903, S. 19
  4. Hildebrandt, M.; Frensel, R.; Bodeux, J.; Heiserholt, F. Herne von Ackerstr. bis Zur-Nieden-Straße. Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen. Stadt Herne, Stadtdruck, 1997, S. XIII
  5. Hildebrandt, M.; Frensel, R.; Bodeux, J.; Heiserholt, F. Herne von Ackerstr. bis Zur-Nieden-Straße. Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen. Stadt Herne, Stadtdruck, 1997, S. XIV
  6. Hegler, Gustav, Eickel-Wanne einst und jetzt. Geschichte der Gemeinden beider Ämter. 1903, S. 37
  7. http://territorial.de/index.htm
  8. Hildebrandt, M.; Frensel, R.; Bodeux, J.; Heiserholt, F. Herne von Ackerstr. bis Zur-Nieden-Straße. Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen. Stadt Herne, Stadtdruck, 1997, S. XIV
  9. http://territorial.de/index.htm
  10. Hildebrandt, M.; Frensel, R.; Bodeux, J.; Heiserholt, F. Herne von Ackerstr. bis Zur-Nieden-Straße. Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen. Stadt Herne, Stadtdruck, 1997, S. XIV
  11. http://territorial.de/index.htm
  12. http://territorial.de/index.htm
  13. Hildebrandt, M.; Frensel, R.; Bodeux, J.; Heiserholt, F. Herne von Ackerstr. bis Zur-Nieden-Straße. Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen. Stadt Herne, Stadtdruck, 1997, S. XV