Henseler (Familienname): Unterschied zwischen den Versionen
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*Die Edition der alten Gerichtsprotokolle ist ein wahrer Fundus für die heimatkundliche Forschung. Hier erfahren wir über unsere Vergangenheit ungemein viel, über das Leben im alten Siegburg, wie es damals hier zuging, was die Menschen bewegte und wirklich betraf. Die Protokolle des Schöffengerichtes dokumentieren pralles Volksleben. Sie schildern die Alltagswirklichkeit der Menschen, ihre Sitten und Gebräuche, die Geschehnisse, die ihre Gemüter erregt haben. sie erinnern uns an Ereignisse, Orte, Namen, Taten - Mordtaten inkluisive. | *Die Edition der alten Gerichtsprotokolle ist ein wahrer Fundus für die heimatkundliche Forschung. Hier erfahren wir über unsere Vergangenheit ungemein viel, über das Leben im alten Siegburg, wie es damals hier zuging, was die Menschen bewegte und wirklich betraf. Die Protokolle des Schöffengerichtes dokumentieren pralles Volksleben. Sie schildern die Alltagswirklichkeit der Menschen, ihre Sitten und Gebräuche, die Geschehnisse, die ihre Gemüter erregt haben. sie erinnern uns an Ereignisse, Orte, Namen, Taten - Mordtaten inkluisive. | ||
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*Wie kam Herr Henseler zu dieser ungewöhnlichen und anspruchsvollen Tätigkeit? Sein Ausgangspunkt war die Familienforschung. Der Name Henseler dürfte Eingeweihten bekannt sein. Der Landschaftsverband hat bereits zwei Henseler für ihre Verdienste um die Heimatpflege mit dem Rheinlandtaler ausgezeichnet: Heinrich Henseler und Paul Henseler. Mit Paul tat Günter sich zusammen, in der Annahme, sie seien weitläufig verwandt. Beide forschten nach Henselers in der Sieggegend und stießen auf bemerkenswerte Träger des Namens in Bonn, so den Kanoniker von St. Cassius, Jakob Henseler, der umfangreiche Papiere samt einem Inventarverzeichnis hinterlassen hat, was beide bereits 1984 edierten, kommentierten und auswerteten, gedruckt in den Bonner Geschichtsblättern. Dabei stieß Günter Henseler auf die Siegburger Gerichtsprotokolle, in denen sicherlich für jeden Siegburger Genealogen etwas zu finden sein müsste. Und so fand Herr Henseler auch seine Vorfahren als Schlichter in einem Streitfall. Er begann also damit, die für ihn wichtigen Teile der Protokolle abzuschreiben. Die Stadtarchivarin beobachtete ihn dabei und fragte ihn schließlich, ob er nicht Lust hätte, die Protokolle systematisch zu transkribieren. So begann die Arbeit in den 90er Jahren. | |||
*Bereits als Jugendlicher interessierte sich Herr Henseler für Familien- und Heimatgeschichte. In Remscheid lernte er den Heimatforscher Erwin Stursberg kennen. Es kam zu dem sogenannten Stursberg-Kreis, aus dem viele bekannte Heimatforscher des Bergischen Landes hervorgingen. Herr Henseler ist Mitbegründer des Bergischen Geschichtsvereins in Wermelskirchen *), für den er sich seit 46 Jahren engagiert. Auch dem Siegburger Geschichts- und Altertumsverein ist er seit 41 Jahren verbunden, der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde seit 17 Jahren. Er hat eine Reihe von Artikeln zur Heimatkunde verfasst. Für die Internet-Enzyklopädie "Wikipedia" hat er Hunderte von Einträgen geschrieben. | |||
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*) Diese Angabe ist falsch. Herr Henseler war von 1966-1976 Vorstandsmitglied des BGV-Ortsvereins Wermelskirchen. | |||
Version vom 21. Oktober 2014, 21:33 Uhr
Herkunft und Bedeutung
Varianten des Namens
- Hänseler, Hännsler, Haenseler, Haensler, Hänsler, Hänssler, Hänßler, Haenzler, Hanseler, Hansler, Hencziller, Henseler, Hennßler, Henseller, Henssler, Henßler, Henszeler, Henzler, Henßsaler, Henselin, Henselyn.
Geographische Verteilung
| Relativ | Absolut |
|---|---|
Relative Verteilung des Namens Henseler (1996)Direkt zur Karte Die Farbskala zeigt die Anzahl von "Henseler" bezogen auf je 1 Million Einträge. |
Absolute Verteilung des Namens Henseler (1890)Direkt zur Karte Absolute Verteilung des Namens "Henseler" um 1890 im damaligen Deutschen Reich Sie können die Karte innerhalb des Fensters zoomen und verschieben. |
Bekannte Namensträger
- Franz Seraph Henseler, * Rosenheim 18.8.1883, Sohn des Tierausstopfers Nikolaus Henseler, katholisch, und der Creszenz Stiedl, katholisch, wohnhaft in Rosenheim, Bahnhofstraße 3 (Quelle: Standesamt Rosenheim, Geburtsurkunde, Nr. 186/1883).
- Franz Seraph Henseler, + Reservelazarett Haar (b. München) 15.4.1918, 34 Jahre, 7 Monate alt, Sssohn v. Nikolaus Henseler, Tierpräparator, und Kreszenz Stiedl, beide wohnhaft zuletzt dahier, katholisch, ledig, wohnhaft in München, Klenzestraße 34, Studierender der Rechte, Kunstmaler, Infantrist der Reserve im königl. preuß. Infantrieregiment Nr. 30, 3. Kompanie.
- Quelle: Standesamt München 1, Sterbeurkunde, Urkunde 1235.
- Franz (Seraph) Henseler, Maler, ... 1918 nach Jahren eines für seine sensible Konstitution vernichtenden Soldatenlebens, bricht Henseler zusammen. Der Wahnsinn verschlingt ihn ... und stirbt an Entkräftung zu Haar bei München. ... (Quelle: K. F. Ertel: Ein Zeichner par exellence. In:Bonner Generalanzeiger v. 17.4.1967.
- Eckenbach, Jutta, stv. Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, zur Verleihung des Rheinlandtalers am 3. Mai 2010.
- Günter Henseler hat die Gerichtsprotokolle der Stadt Siegburg aus dem 16. Jahrhundert bearbeitet und ediert. Die Protokolle des Siegburger Schöffengerichtes sind eine aufschlussreiche und schier unerschöpfliche Quelle der regionalen Sozial- und Wirtschaftsgeschichte.
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- Publiziert sind diese Gerichtsprotokolle in bisher vier Bänden, die von den Archiven der Städte Siegburg und Troisdorf herausgegeben wurden. Sie umfassen zusammen über 1.200 Seiten. Ehemals waren die Protokolle in losen Blättern jeweils zu dicken Folianten zusammengebunden. Im Siegburger Stadtarchiv haben sich noch weitere solcher Folianten erhalten, insgesamt 31 Bände, die ältesten reichen bis in das Jahr 1415 zurück. Herr Henseler hat, bis auf wenige Seiten, alle diese Protokolle - das heißt, insgesamt 8.000 Blatt Papier - bereits transkribiert und für die Fortführung der Edition weitgehend fertiggestellt.
- Wenn man diese Zahlen hört, ist man beeindruckt, welch ungeheure Fleißarbeit Günter Henseler geleistet hat. Aber das Wort "Fleißarbeit" trifft es eigentlich nicht richtig. Es bedarf viel mehr als Fleiß, um die Gerichtsprotokolle aus der Mitte des 16. Jahrhunderts zu transkribieren. In der historischen Wissenschaft nennt man das Paläografie: die Kunst, alte Handschriften in ihren Einzelheiten nachzuvollziehen, Buchstabenformen und verwendete Abkürzungen zu erkennen und zu entschlüsseln. Plastisch ausgedrückt: Ein Paläograf muss einen i-Punkt von einem Fliegendreck unterscheiden können.
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- Meine Damen und Herren, um so ein Projekt anzupacken, braucht es Pioniergeist. Günter Henseler ist einer der ersten, die sich solcher Gerichtsprotokolle überhaupt angenommen hat. Gerichtsprotokolle aus unserer Gegend, aus dem Rheinland, sind ja in dieser Form noch niemals publiziert worden. Unterstützung bei dem Projekt erhielt er von der Archivberatungsstelle des LVR und von der Stadtarchivarin in Siegburg.
- Diese Zusammenarbeit war sehr erfolgreich und hat zu der wissenschaftlichen Qualtität der Publikation beigetragen. Sie enthält eine gründliche Einführung in die Materie, ausführlich Indices und Register für Personen, Orte und Sachbegriffe. Den Texten der Gerichtsprotokolle ist eine Inhaltsangabe in modernem Deutsch vorangestellt. So erhält der Leser einen hervorragenden Überblick der Informationen.
- Die Edition der alten Gerichtsprotokolle ist ein wahrer Fundus für die heimatkundliche Forschung. Hier erfahren wir über unsere Vergangenheit ungemein viel, über das Leben im alten Siegburg, wie es damals hier zuging, was die Menschen bewegte und wirklich betraf. Die Protokolle des Schöffengerichtes dokumentieren pralles Volksleben. Sie schildern die Alltagswirklichkeit der Menschen, ihre Sitten und Gebräuche, die Geschehnisse, die ihre Gemüter erregt haben. sie erinnern uns an Ereignisse, Orte, Namen, Taten - Mordtaten inkluisive.
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- Wie kam Herr Henseler zu dieser ungewöhnlichen und anspruchsvollen Tätigkeit? Sein Ausgangspunkt war die Familienforschung. Der Name Henseler dürfte Eingeweihten bekannt sein. Der Landschaftsverband hat bereits zwei Henseler für ihre Verdienste um die Heimatpflege mit dem Rheinlandtaler ausgezeichnet: Heinrich Henseler und Paul Henseler. Mit Paul tat Günter sich zusammen, in der Annahme, sie seien weitläufig verwandt. Beide forschten nach Henselers in der Sieggegend und stießen auf bemerkenswerte Träger des Namens in Bonn, so den Kanoniker von St. Cassius, Jakob Henseler, der umfangreiche Papiere samt einem Inventarverzeichnis hinterlassen hat, was beide bereits 1984 edierten, kommentierten und auswerteten, gedruckt in den Bonner Geschichtsblättern. Dabei stieß Günter Henseler auf die Siegburger Gerichtsprotokolle, in denen sicherlich für jeden Siegburger Genealogen etwas zu finden sein müsste. Und so fand Herr Henseler auch seine Vorfahren als Schlichter in einem Streitfall. Er begann also damit, die für ihn wichtigen Teile der Protokolle abzuschreiben. Die Stadtarchivarin beobachtete ihn dabei und fragte ihn schließlich, ob er nicht Lust hätte, die Protokolle systematisch zu transkribieren. So begann die Arbeit in den 90er Jahren.
- Bereits als Jugendlicher interessierte sich Herr Henseler für Familien- und Heimatgeschichte. In Remscheid lernte er den Heimatforscher Erwin Stursberg kennen. Es kam zu dem sogenannten Stursberg-Kreis, aus dem viele bekannte Heimatforscher des Bergischen Landes hervorgingen. Herr Henseler ist Mitbegründer des Bergischen Geschichtsvereins in Wermelskirchen *), für den er sich seit 46 Jahren engagiert. Auch dem Siegburger Geschichts- und Altertumsverein ist er seit 41 Jahren verbunden, der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde seit 17 Jahren. Er hat eine Reihe von Artikeln zur Heimatkunde verfasst. Für die Internet-Enzyklopädie "Wikipedia" hat er Hunderte von Einträgen geschrieben.
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- ) Diese Angabe ist falsch. Herr Henseler war von 1966-1976 Vorstandsmitglied des BGV-Ortsvereins Wermelskirchen.
- Marlen Vedder in Genwiki, Ortsseite Kierspe.
- Mit dem Rheinlandtaler ehrt der Landschaftsverband Rheinland (LVR) seit 1976 Menschen, die sich in besonderer Weise um die kulturelle Entwicklung des Rheinlandes verdient gemacht haben. Er zeichnet ehrenamtliches Engagement u.a. im Bereich der Archivpflege ebenso aus wie den Einsatz bei der Erforschung der Landesgeschichte. Wer tut mehr für die Erforschung der Geschichte der Heimat, als Günter Henseler, der 200 Jahre Geschichtsquelle für die Allgemeinheit erschlossen hat. Für eine Allgemeinheit, die die Schrift von 1415 genauso wenig lesen kann, wie die aus dem Jahre 1662, die die damalige Sprache nicht versteht und damit aus einer Zeitspanne ausgeschlossen bleiben müßte, die so hochinteressant und vielfältig ist, dass sie jeden in den Bann schlägt und ihm die Möglichkeit bietet, Wurzeln in der Heimat und der Heimatgeschichte zu schlagen. Und nur wer wurzelt, kann auch gesund wachsen.
- Günter Henseler war bereit, sich als damaliger "bloßer" Archivbenutzer, u.a. der Siegburger Schöffenprotokolle, in einem Projekt zu engagieren, das in die Katergorie der Grundlagenforschung der Rheinischen Landesgeschichte gehört. Seit mehr als 10 Jahren arbeitet er freiwillig und unentgeldlich an der Aufarbeitung einer archivischen Quelle, die in ihrer Vollständigkeit und ihrer Zeitdauer einmalig ist. Er hat damit alleine die Voraussetzung geschaffen, dass heute aus einem kleinen Stadtarchiv eine rechtshistorisch-landeskundliche Edition herausgegeben werden kann, die als Projekt in der Archivlandschaft nicht nur des Rheinlandes sondern der Bundesrepublik einmalig ist.
- Durch seine Arbeit wird es möglich sein, mehr als 200 Jahre städtischer Rechtspflege einer rheinischen Kleinstadt (Siegburg) nicht nur der Forschung, sondern auch dem "einfachen" Heimat- und Familienforscher zur Verfügung zu stellen, die sonst, schon aufgrund fehlender paläographischer Kenntnisse, den meisten verschlossen bleiben würde. Das heißt, durch die Arbeit werden angesprochen Genealogen, Volkskundler, für die die Inventare eine unglaubliche Fundgrube sind. Numismatiker . siehe Sachindes Stichwort Münzen, Historiker und Rechthistoriker mir Fragestellungen aller Art, sowie Sozialwissenschaftler, z.B. über die Berufsgruppen, die in Siegburg nachzuweisen waren. Sprachgeschichtler, die die transkribierten Texte auf ihre Fragestellung , mit einer gedruckten Quelle über 200 Jahre hin verfolgen können.
- Mit der Verleihung des Rheinlandtaler an W. Günter Henseler ist deshalb der Kreis der Rheinlandtaler-Träger um eine würdige Persönlichkeit erweitert worden.
- Im März 2011 stellte W. Günter Henseler auch das Wörterbuch mit 610 Seiten zu den Schöffenprotokollen fertig.
- Heinz Henseler, Prof. Dr., Biologe, Tierzüchter, 1931 Empfang der Großen bronzenen Max von Eyth Plakette, 1935 der Silbernen Staatsmedaille des Staatsministeriums für Landwirtschaft von Frankreich, 1935 der bronzene Ehrenmedaille der Stadt Paris und Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Paris, Träger des Bayerischen Verdienstordens, * Euskirchen 7.5.1885, + München 12.2.1968, Sohn v. Josef Henseler, Landwirt, * Euskirchen 7.1.1832, + Heimerzheim 2.9.1910, und Elisabeth Maria Breuer, Lehrerin in einem Internat, * Euskirchen 23.12.1847, + Neuß 31.1.1917, verheir. I. Halle/Saale, Gertrud Bonstedt, verheir. II. Marion Nentwich, Malerin, * Straßburg 20.8.1896 (ihr Vater stammte aus dem Glatzer Bergland, ihre Mutter, eine geborene Bersch, aus Zweibrücken. Sie, Marion Henseler geb, Nentwich, zuletzt wohnhaft in München, + München 16. Mai 1985.
- Portwich, Philipp: Der Arzt Philipp Gabriel Hensler und seine Zeitgenossen in der schleswig-holsteinischen Spätaufklärung, Kieler Beiträge zur Geschichte der Medizin und Phamazie, Band 22, Neumünster 1995 (Wachholtz), ISBN 3-529-6222-7.
Sonstige Personen
- Die frühesten urkundlichen Nennungen des Familiennamens Hänseler/Henseler/Hänsler/Hensler/Hentzler, ...
- 1336 Henßeler in Bonndorf (Schwarzwald). (FUB=Fürstenbergisches Urkundenbuch, Bd. IV, Seite 117)
- 1339 Hainricus Hänseler aus Ravensburg (südl. Oberschwaben),
- 1341 "das Haus des Hanseler" in Esslingen (Eßlinger Urkundenbuch Band I, Seite 352 u.a.) ,
- 1363 Conrad Henseler de Petelrüti (Bettenreute b. Ravensburg),
- 1364 Hans, der Henseler aus Neidingen Ältester Güterrodel d. Klosters Mariahof zu Neidingen (FU, Bd. 6, S. 60, Tübingen 1889),
- 1364 Cuni Hensler und seine Stiefmutter (aus Neidingen),
- 1376 Haensler aus Zollikon (Kanton Zürich),
- 1381 Hänslerin ab dem Büchel (heute Landgut Büchel in Ravensburg),
- 1387 Gobil Hencziller, Schultheiß zu Daaden an der Sieg,
- 1389 Hainrich Haensler, Ravensburg,
- 1392 Henczeler aus Boden bei Albenreuth (Egerland),
- 1397 Rudolfen dem Hensler aus Hondingen (Baar), Richter?) (FU, Bd. III Urk. 566, Seite 372),
- 1399 des Henselers (immobiles) Gut von Biesendorf (b. Neidingen? Engen?) (FU, Band 6),
- 1408 Haintz Hensler, Ravensburg,
- 1415 Henselen, Bote zu Sieglar (Siegburger Ländchen), Pächter des Hofes zu Oberlar (9.12.1415),
- 1429 Margaretha Hänsler aus Ravensburg,
- 1429 Ruedi Hensler aus Zollikon/Schweiz (Kanton Zürich),
- 1431 Ruedi Hensler, Geschworener in Zollikon/Schweiz (Kanton Zürich),
- 1438 des Henßlers sel. Kinder zu Engen (FU, Bd. VI, Urkunde 159, Seite 250, Fürstl. Archiv Donaueschingen,
- 1440 Bartholomäus Hänsler, Bürger der Reichsstadt Ravensburg,
- 1447 Clawie Henseler und sein Sohn Conrad von Fürstenberg, Käufer eines Gutes zu Pforren (FU, Bd. VI, Urkunde 247, Seite 401. ,
- 1450 Johann Hentzler, Schweizer, schließt einen Vertrag über Truppenanwerbungen. Der Vertrag ist gedruckt bei Baader, Seite *259-262 (Die Chroniken der deutschen Städte, Nürnberg, 2. Band. Hrg.: Histor. Commiss. bei der Königl. Academie d. *Wissenschaften, Leipzig 1864, Seite 396. ,
- 1451 Michael Hennsler, sin wib, 4 sün, 2 tochteren, in Maiselstain/Allgäu (Dr. Alfred Weitnauer: Alte Allgäuer Geschlechter, Das
- Rotenfelder Urbar und Leuteverzeichnis von 1451, Kempten/Allgäu 1938, Seite 19),
- 1451 Conrad Hennsler zu Petersthal (Sant Peterskilch) bei Immenstadt und Andres, sein Bruder (Weitnauer: Alte Allgäuer *Geschlechter, Das Rotenfelder Urbar und Leuteverzeichnis von 1451, Kempten/Allgäu 1938, Seite 12. ,
- 1451 Hanns der Hänssler zu Meißelstain, mit 1 Sohn, 1 Weib, 1 Tochter (Dr. Alfred Weitnauer: Alte Allgäuer Geschlechter, 1938),
- 1452 Catharina Henßeler zu Kuchenheim bei Euskirchen,
- 1452 Henselin, von Lair/Sieglar (heute Ortsteil von Troisdorf im Rhein-Sieg-Kreis),
- 1452 Cläwin Henssler der Alte, Bürger zu Fürstenberg, und s. Tochter Margretten (FU, Bd. VI, Seite 426),
- 1452 Margaretha Hensler, Cläwin Hennslers Tochter zu Fürstenberg (FU),
- 1454 Henselyn van Menden (Herzogtum Berg), heute St. Augustin-Menden, Rhein-Sieg-Kreis),
- 1456 Cläwin Hennsler der Alte, Richter zu Fürstenberg (FU Bd. III, Urkunde 437, Seite 328/329),
- 1456 Haintz Hensler aus Pfullendorf, Verw.: Schondorff, Rustetter (Joh. Schupp: Die Familiennamen des alten Pfullendorfer *Seelbuchs. In: Zwischen Bodensee und Donau. Hrsg.: Herman Eris Busse, Freiburg/Breisgau 1934, S. 347.
- 1460 Johann Hensler de Fürstenberg, Student in Freiburg/Breisgau (Die Matrikeln der Universität Freiburg, Freiburg 1907),
- 1460 Claus Henßler von Fürstenberg, der Alte, und Conrad Henßler von Fürstenberg (FU, Bd. VI, Seite 425),
- 1465 Johann Henseler, Beamter des Erzbischofs von Köln in Arnsberg,
- 1466 Johann Henßler, Kirchherr zu Nuwenstatt 30. Sept., (Fürstenberg?) (FU, Bd. III, Urkunde 523, Seite 382),
- 1473 Jacob Hensler, Ravensburg,
- 1474-1478 Rudolf Hensler/Henzler de Fürstenberg, clericus Const. Student in Freiburg (Die Matrikeln der Universität Freiburg).
- 1474/78 Rudolf Hensler de Fürstenberg, Student in Freiburg,
- 1475 Jacob Hensler, Bürgermeister zu Ravensburg,
- 1476 Jacob Hensler, Wagnerzunftmeister zu Ravensburg,
- 1476 Conrad Henßler, Vogt zu Fürstenberg (FU Bd. VII, Seite 110, Herausg. Fürstl. Archiv Donaueschingen, Tübingen 1889),
- 1482 Conrad Henseler aus Fürstenberg, Pächter eines Zehntleins in Kirchen/Baar (FU Band 7, Seite 396),
- 1482 Konrad Hänseler, Zollikon/Schweiz (Kanton Zürich),
- 1483 Cläwi Hensler, Bürger zu Fürstenberg, 13.12.1483 (FU, Bd. VII, Seite 81),
- 1483 Jacob Henseler, Mitglied des Rates in der Reichsstadt Ravensburg,
- 1484 Hainrich Hentzler, Pächter zu Lenzkirch (FU, Bd. 7, Seite 194, Hrsg.: Fürstliches Archiv Donaueschingen, Tübingen),
- 1484 Conrad Hensler, Kirchherr zu Neuenstadt (FU Band VII), ,
- 1485 Cläwin Hennßler zu Fürstenb., als Zeuge b. d. Urfehde d. Anna Henni v. Röthenbach, d. als Hexe die Feuerprobe bestand. hat.
- 1485 Jacob Henseler, Oberzunftmeister zu Ravensburg,
- 1490 Jacob Hensler, Pfleger des Heilig-Geist-Spitals in der Reichsstadt Ravensburg,
- 1490 Jakob Hensler, Bevollmächtigter der Reichsstadt Ravensburg,
- 1490 Hannsen Henßler der Scherer, Bürger zu Engen (FU, Bd. VII, Urk. 98/6, Seite 183, Fürstliches Archiv Donaueschingen)
- 1491 Johann Henseler, Meister, vor dem Gericht zu Lenzkirch, (Fürstenbergisches Urkundenbuch, Bd. IV, S. 123, Tübingen 1879),
- 1492 Conrad Henseler aus Fürstenberg,
- 1494 Arnold Henseler, Schultheiß in Merten, Herzogtum Berg, Amt Blankenberg,
- 1500 Hening Henßler aus Neuenhaus (bei Hinzistobel), auf dem Hobtbüchel in Ravensburg hingerichtet,
- 1501 Clewin Henßler, Bürger zu Fürstenberg (FUBd. VII, Seite 51) ,
- 1504 Clewin Henseler aus Fürstenberg (der Junge,
- 1505 Jorg Hensler von Peterskilch vß dem Tal im Algow (Peterskirch im Allgäu), (FU, Bd. VII, Seite 51, Urk. 36),
- 1506 Clewy Henßler, Bürger zu Fürstenberg, mit schlecht erhaltenem Siegel (FU, Bd. VII, Urk. 18/42, Seite 52),
- 1506 Nyclaus Henßler, Bürger zu Fürstenberg (FU, Urk. 18/41, Bd. VII, Seite 52),
- 1506 Matheo Hensler,
- 1506 Joannis Hensler +,
- 1508 Clewy Henßler aus Fürstenberg (mit Siegel: im Schilde rechts einen Turm, links ein Pflugschar) (FU Bd. VII, Seite 53),
- 1508 Cläwin Henßsaler aus Fürstenberg (mit Siegel), (FU, Bd. VII, Seite 419, Fürstliches Archiv Donaueschingen),
- 1511 Wilm Henselen/Henseler, Advokat und Vait (Vogt) des Herzogs von Berg in Siegburg,
- 1519 Wilhelm Henselyn, Diener des Junkers Wilhelm von Bernsau in Siegburg.
- 1524 Mattheus Hensler de Fürstenberg (Dr. Herm. Mayer: Die Matrikeln der Universität Freiburg/Breisgau, Freiburg/Br. 1907),
- 1559 Marcus Hensler, ex Gisingen (Dr. Herm. Mayer: die Matrikeln der Universität Freiburg/Breisgau, Freiburg/Br. 1907),
- 1563 Johan Henßler, Landschreiber, 1569-1575 Rentmeister in d. Landsch. Baar (Oberbad. Geschlechterbuch, 2. Bd., S. 35, 1899),
- 1567 Johannes Hentzler, de Engen, Student in Freiburg im Breisgau (Die Matrkeln der Universität Freiburg im Breisgau),
- 1577 Thomas Hensler, Mai 1577 Student in Dillingen (Die Matrikel der Universität Dillingen, Dillingen 1909-1911).
- 1578 u.1594 Johann Henßler, Amtmann/Oberamtmann der Grafschaft Fürstenberg, Schwager des Hans Jerg Betzen, + 1597 (Oberbadisches
- Geschlechterbuch, 2. Bd., S. 35, Heidelb. 1899),
- 1583 Mattheus Hensler, Student in Dillingen, immatrikuliert am 27.4.1583 (Die Matrikel der Universität Dillingen).
- 1583 Ludovicus Henslerus, Besickheimensis, Student in Heidelberg v. 7.3.-7.9.1583 (Gust. Toepke: Die Matr. d. Uni. Heidelb.)
- 1584 Johann Henßler, Oberamtmann zu Geisingen (+ 1597) (J. Kindler v. Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch, S. 35, HD 1905,
- 1585 Mattheus Hensler ex Wittenhausen (Propstei o. Can. Reg. b. Günzburg). immatr. am 11.10.1585 (Marikel der Univ. Dillingen),
- 1585.Lucie Henzler, * Nürtingen 22.9.1585, T. v. Michael Henzler u. Afra Hecker, + Nürtingen 22.4.1633, oo Georg Kull, Bauer u. Schäfer, + (nicht in Nürtingen) 1635 (Herm. Benz, Ahnen-Archiv, 2. Bd., Lieferung 15/24, Berlin-Wilmersdorf o.J.),
- 1587 Michael Henzler, gefallen 1587, Schäer in Nürtingen, oo Afra Hecker von Riexingen (Herm. Benz, Ahnen-Archiv, 2. Bd., *Lieferung 15/24, Berlin-Wilmersdorf o.J.)
- 1588 Urbanus Hensler ex Fürstenberg (Dr. Herm. Mayer: Die Matrikeln der Universität Freiburg/Breisgau, Freiburg/Br. 1907),
- 1590 Marcus Hensler aus Elchingen (b. Neu-Ulm), Pater im Kloster Ottobeuren, am 22.4.1590 Orof., + 25.1.1602, (Univ. Dillingen),
- 1593 Georg Hensler kauft das Wirtshaus "Zum Adler" in Hinterzarten, dessen Nachkommen das Anwesen heute noch besitzen (Major
- P. Göring: Familiengeschichtliche Blätter, 14. Jg. 1916, Heft 9, S, 276),
- 1597 Gallus Hensler, Hölingensis Suevus - gram. Caus Hülen, Oberamt Nevesheim (Die Matrikel der Universität Dillingen,
- Namenliste bei: (W. Günter Henseler: Die Stammfolge Hens(e)ler, Ravensburger-Geschlechterzweig 1440-1911, Kierspe 2003, Ergänzt 2014)
Geographische Bezeichnungen
Literaturhinweise
- Volltextsuche nach Henseler in der Familienkundlichen Literaturdatenbank
- W. Günter Henseler: Greitgen-Margaretha Loh verwitwete Rode geborene Henseler. Die Lebensgeschichte einer Frau aus Siegburg im Zeitalter der Reformation (1550-1623).
- In: Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises, 78. Jg. 2010 (Rheinlandia), S. 22-55, ISBN 978-3-938535-69-1.
Daten aus FOKO
<foko-name>Henseler</foko-name>
Daten aus der Totenzettelsammlung
In unserer Totenzetteldatenbank findet man u. U. auch Einträge zum Familiennamen Henseler.
Daten aus GedBas
Metasuche
Weblinks
Familienforscher
- W. Günter Henseler, Lessingstr. 1, 58566 Kierspe.
- REDIRECT Hensel