Henseler (Familienname): Unterschied zwischen den Versionen

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Zeile 37: Zeile 37:


==Bekannte Namensträger==
==Bekannte Namensträger==


*'''Franz Seraph Henseler,''' * Rosenheim 18.8.1883, Sohn des Tierausstopfers Nikolaus Henseler, katholisch, und der Creszenz Stiedl, katholisch, wohnhaft in Rosenheim, Bahnhofstraße 3 (Quelle: Standesamt Rosenheim, Geburtsurkunde, Nr. 186/1883).  
*'''Franz Seraph Henseler,''' * Rosenheim 18.8.1883, Sohn des Tierausstopfers Nikolaus Henseler, katholisch, und der Creszenz Stiedl, katholisch, wohnhaft in Rosenheim, Bahnhofstraße 3 (Quelle: Standesamt Rosenheim, Geburtsurkunde, Nr. 186/1883).  
Zeile 50: Zeile 63:
*Brief K. F. Ertels vom 1. Juli 1967 an Paul Henseler in St. Augustin-Menden.  
*Brief K. F. Ertels vom 1. Juli 1967 an Paul Henseler in St. Augustin-Menden.  
*Sehr geehrter Herr Henseler, was ich biographisch über Henseler herausbringen konnte, enthält der beigefügte Artikel "Ein Zeichner par exellence ..." In Bonn und in München war er mit Ernst Moritz Engert, Hadamar, Herzenbergweg 10, befreundet ... Engert erzählte mir einmal von einer Schwester Henselers. Übrigens hat ihn Engert einmal silhouettiert (publiziert in: Engert: Schwabinger Köpfe; sehr selten; im Besitz der Münchner Stadtbibliothek). In den Bonner Kunstsammlungen können die Henseler-Bilder besichtigt werden. Die "Kasimir-Hagen-Sammlung" besitzt eine Mappe, bei Engert und mir befinden sich Arbeiten, und die Witwe des Dichters Karl Otten, Frau Ellen Otten, ... hat auch Einiges".  
*Sehr geehrter Herr Henseler, was ich biographisch über Henseler herausbringen konnte, enthält der beigefügte Artikel "Ein Zeichner par exellence ..." In Bonn und in München war er mit Ernst Moritz Engert, Hadamar, Herzenbergweg 10, befreundet ... Engert erzählte mir einmal von einer Schwester Henselers. Übrigens hat ihn Engert einmal silhouettiert (publiziert in: Engert: Schwabinger Köpfe; sehr selten; im Besitz der Münchner Stadtbibliothek). In den Bonner Kunstsammlungen können die Henseler-Bilder besichtigt werden. Die "Kasimir-Hagen-Sammlung" besitzt eine Mappe, bei Engert und mir befinden sich Arbeiten, und die Witwe des Dichters Karl Otten, Frau Ellen Otten, ... hat auch Einiges".  
*'''Hensler, Jacob,'''
* ? + Ravensburg, nach dem 15.2.1521,
oo I. Ravensburg? Barbara Häselin, (Eltern unbekannt. Ein „Conrad Häselin, der Weber“,  erwarb 1481 in Ravensburg „das Burgkrecht von Barbaren  Schnitzerin, Hainrichen Schnitzers Tochter uberkomen ....“ (II. Bürgerliste der Reichsstadt Ravensburg, Nr. 925, Seite 177. StA Rav.)
oo II. Ravensburg? Dorothea Jägin.
1465 Jacob Hensler hat das Reichslehen Zußdorf zusammen mit Hans Humpis und Lutfried Besserer für die Reichsstadt Ravensburg inne (StA Rav., Bü 1,31).
1473 u. 1513 in den Steuerlisten der Stadt Ravensburg ("am Unterthor") genannt.
1473 Vermögen: 42 M.,  1513 Vermögen: 670 M., jetzt Vierundvierzig-Reichster der Stadt,
1475 Bürgermeister der Stadt Ravensburg,
1476 Wagner und Zunftmeister (StA Rav. U865),
1477
1478 Lehensträger für die Reichsstadt Ravensburg für den Mittelsee zu Lengenweiler vom Kloster Petershausen (StA Rav. Bü 1,44),
1483/1521 Mitglied des Rates (1498 StA Rav. U 1430; 1501 Bü 36 d/1, 1503 U 847, 1517 U 1434, 1518 u 1436),
1485/1513 Oberzunftmeister, Bevollmächtigter der Stadt Ravensburg bei einer Gerichtsverhandlung,
1489 Gesandter der Reichsstadt in einem Rechtsstreit (StA Rav. Bü 18 b/1), Erwähnt in einem Rechtsstreit der Reichsstadt Ravensburg mit Altdorf um deren Marktgerechtigkeit (StA Rav. U 172).
1490 Zunftmeister (StA Rav. Bü 36 e/2)
1490 Gesandter des Rats und Anwalt Ravensburgs in einem Rechtsstreit (StA Rav. U 128).
1490/1505 Pfleger des Heilig-Geist-Spitals (in seine Amtszeit müßte die Einweihung der Kapelle (am 8.Okt. 1498 gefallen sein),
1493 Oberzunftmeister, Fürsprecher in einem Rechtsstreit (StA Rav.. U 1252),
1494 Spitalpfleger (StA Rav. U 793) und Oberzunftmeister (StA Rav. U 1253),
1509/1521 Spitalmeister,
1509/1521 Pfleger des Seelhauses (= wohltätige Stiftung, um Pilgern, armen und kranken Reisenden, Hilfsbedürftigen und Obdachlosen für kürzere oder längere Zeit Unterkunft und Verpflegung zu gewähren) (Spitalarchiv Bü 195,2,e).
1513 Mit Hans Hinderofen Testamentsvollstrecker des verstorbenen Bürgermeisters und Patriziers Hans Humpis (StA Rav. U 922 und Bü 89 d/2).. Jacob Hensler als Testamentsvollstrecker. Oberzunftmeister (StA Rav U 691).
1515 Gesandter Ravensburgs beim Schwäbischen Bund (StA Rav. Bü 18 a/4).
1519 Jacob siegelt in einer fremden Testamentssache. Siegel vorhanden. Er ist als Bürgermeisteramtsverweser u Ravenburg benannt (StA Rav. U 2028).
1521 Jacob siegelt in einer weiteren Urkunde. Er ist in einem privaten Rechtsstreit eingeschaltet worden.
Jacob Hennsler trat zwischen 1475 und 1499 als Bürge für zahlreiche Neubürger auf. In der II. Bürgerliste der
Reichstadt Ravensburg von 1436-1549 fand ich: Seite 137,
„Vff den tag (sant Vitz, Juni 9) 1475 ist hanns Grieminger Burger worden, 5 jaur verburget mit 5 lb. dn.
Burgen: Jacob Hennsler vnd Thoman Mayer, Wagner“.
Eintrag 871, S.166,
„Vff Fritag nach sant Niclaustag (Dec. 10) A[nn]o 1479 jar ist Hanns Nitthart Burger worden, 5 jar verburget mit
5 lb. dn..
Burgen: Cristian Zinstag vnd Jacob Hennsler“.
Eintrag 913, S. 175,
„Vff Montag vor sant Marien Magdalentag (Juli 16) A[nn]o 1481 jar ist Her Matheus von Mößhain Burger
worden, 5 jar verbürget mit 5 lb dn..
Bürgen: Jos Wintzürn alt vnd Jacob Hennsler“.
Eintrag 919, S. 176,
„Vff Dornstag nach sant Michelstag (Okt. 4) A[nn]o 1481 haut Claus Büttel, der Binder, das Burgkrecht von
Lenen Huterin, Hannsen Hutters säligen tochter, überkomen, 5 jar verburget mit 5 lb dn..
Bürgen: Jacob Hennsler vnd Thoman Mayer“.
[Binder = Böttcher (Wasmansdorff / Gondorf)]
Eintrag 926, S. 178,
„Vff Montag nach sant Sebastionstag (Jan. 21) A[nn]o 1482 jar ist Jörg Märck, der Binder, Burger worden, 5 jar
verburget mit 5 lb dn.
Bürgen: Jos Wintzürn alt vnd Jacob Hennßler“.
Eintrag 954, S. 183,
„Vff Montag nach Letare in der Vasten (März 10) A[nn]o 1483 jar ist Hanns Mörlin, Binder, Burger worden, 5 jar verbürget 5 lb dn..
Bürgen: Thoman Mayer vnd Jacob Hennsler“.
Eintrag 959, S. 184,
„Vff Fritag vor Oculi (März 19) A[nn]p 1484 jar haut Hanns Bürlin, Kessler, das Burgkrecht von Elsbethen Schönstaini überkomen. 5 jar verbürget 5 lb dn..
Bürgen: Jacob Hensler vnd Lienhart Ryser“.
Eintrag 984, S. 189,
„Vff vnser Frowenaubent in der Vasten (März 24) A[nn]o 1485 jar ist Barbara, Ursula Lübin Tochter, mit willen Jacob Henslers, sins vogtz, Burger worden, 5 jar verbürget 5 lb dn..
Bürgen Engelhart Wiß vnd Hanns Sunthain, schwerthirt“.
Eintrag 1232, S. 239,
Vlrich Abertzhuser, Schuchmacher, Töschen Tochtermann, ist ouch uf obgenanten tag (Dez. 2. 1499)) Burger worden.
Bürgen: Jacob Hensler vnd Jos Heger“.
Die Bürgschaften zeigen, daß Jacob Henseler hier in seiner Eigenschaft als Zunftmeister oder Oberzunftmeister handelte. Wie läßt sich sonst erklären, daß sich unter den Neubürgern mindestens drei Binder (Böttger) befinden. Als holzverarbeitendes Handwerk waren die Böttger bekanntlich in der Wagnerzunft zusammengeschlossen. Vielleicht übte auch Jacob Hensler das Böttgerhandwerk aus.
Aus Briefen der Ravensburger Stadtarchivarin Beate Falk vom 16. und 27. Oktober 2003:
„Jacob Hensler ist ein sehr angesehener Mann, der in vielen Rechtsstreitigkeiten als Anwalt und von der Reichsstadt als Gesandter eingesetzt ist. Er ist Ratsmitglied, Oberzunftmeister, Spitalpfleger, Bürgermeisteramtsverweser, im Jahre 1509 wird er zusätzlich als Seelhauspfleger bezeichnet. Das Seelhaus ist eine Stiftung der Patrizierfamilie Holbein und fungierte als Pilgerherberge. Das Kapital dieser Stiftung wurde dann aber seit dem 17. Jahrhundert zur Austeilung von Almosen an Stadtarme benutzt und Jacob war der Sachwalter. Jakobs Vermögen steigt zwischen 1482 und 1497 sprunghaft an. Er ist also neben seinem Handwerk als Wagner im Handel tätig. Vielleicht ist er ein Faktor in einer Patrizischen Familiengesellschaft (Humpis, Ankenreute, Welser??) oder treibt selbst Handel. Die Nennung von 1465 bis 1521 beträgt insgesamt 56 Jahre. Er dürfte bei seiner ersten Mission gut 30 Jahre alt gewesen sein. Dann wäre er mit 86 Jahren sehr alt geworden. Seine Frau ist nirgends überliefert. Es würde sich jedoch lohnen, die Jahrtagsbücher der Liebfrauenkirche und des Karmeliterklosters durchzusehen. Als so bedeutender Mann müsste er einen Jahrtag gestiftet haben und dabei sind seine Angehörigen mit erwähnt. Diese Jahrtagsbücher sind als Repros bei uns im Stadtarchiv“.





Version vom 22. Oktober 2014, 15:12 Uhr


Herkunft und Bedeutung

  • Henßler, Henzler (Bempflingen 1, Metzingen 1, Mittelstadt 3, Riederich 1, Urach 1) sind seit dem 16. Jahrhundert in Raidwangen und mit Unterbrechungen, wohl ebenso lang in Großbettlingen. Im 18. Jahrhundert treten sie in Dettingen auf.

Sie verzweigen sich:

  • 1.) von Raidwangen a)(?) um 1700 nach Altdorf, von hier 1777 nach Grafenberg, von hier 1870 nach Dettingen, b) 1753 nach Frickenhausen, von hier 1870 nach Rietheim, c) 1769 nach Großbettlingen, von hier aa) 1826 nach Riederich, bb) 1896 und 1905 nach Mittelstadt, cc) 1903 nach Metzingen, d) 1923 nach Bempflingen;
  • 2.) von Reutlingen 1882 nach Urach.
  • Ludwig Zeller: Familienkundliches aus dem Bezirk Urach, Urach 1933.

Varianten des Namens

  • Hänseler, Hännsler, Haenseler, Haensler, Hänsler, Hänssler, Hänßler, Haenzler, Hanseler, Hansler, Hencziller, Henseler, Hennßler, Henseller, Henssler, Henßler, Henszeler, Henzler, Henßsaler, Henselin, Henselyn.

Geographische Verteilung

Relativ Absolut

Relative Verteilung des Namens Henseler (1996)

 Direkt zur Karte
   

Die Farbskala zeigt die Anzahl von "Henseler" bezogen auf je 1 Million Einträge.

Absolute Verteilung des Namens Henseler (1890)

 Direkt zur Karte
   

Absolute Verteilung des Namens "Henseler" um 1890 im damaligen Deutschen Reich

Sie können die Karte innerhalb des Fensters zoomen und verschieben.

Bekannte Namensträger

  • Franz Seraph Henseler, * Rosenheim 18.8.1883, Sohn des Tierausstopfers Nikolaus Henseler, katholisch, und der Creszenz Stiedl, katholisch, wohnhaft in Rosenheim, Bahnhofstraße 3 (Quelle: Standesamt Rosenheim, Geburtsurkunde, Nr. 186/1883).
  • Franz Seraph Henseler, + Reservelazarett Haar (b. München) 15.4.1918, 34 Jahre, 7 Monate alt, Sssohn v. Nikolaus Henseler, Tierpräparator, und Kreszenz Stiedl, beide wohnhaft zuletzt dahier, katholisch, ledig, wohnhaft in München, Klenzestraße 34, Studierender der Rechte, Kunstmaler, Infantrist der Reserve im königl. preuß. Infantrieregiment Nr. 30, 3. Kompanie.
  • Quelle: Standesamt München 1, Sterbeurkunde, Urkunde 1235.


  • Franz (Seraph) Henseler, Maler, ... 1918 nach Jahren eines für seine sensible Konstitution vernichtenden Soldatenlebens, bricht Henseler zusammen. Der Wahnsinn verschlingt ihn ... und stirbt an Entkräftung zu Haar bei München. ... (Quelle: K. F. Ertel: Ein Zeichner par exellence. In:Bonner Generalanzeiger v. 17.4.1967.


  • Franz (Seraph) Henseler.
  • Brief K. F. Ertels vom 1. Juli 1967 an Paul Henseler in St. Augustin-Menden.
  • Sehr geehrter Herr Henseler, was ich biographisch über Henseler herausbringen konnte, enthält der beigefügte Artikel "Ein Zeichner par exellence ..." In Bonn und in München war er mit Ernst Moritz Engert, Hadamar, Herzenbergweg 10, befreundet ... Engert erzählte mir einmal von einer Schwester Henselers. Übrigens hat ihn Engert einmal silhouettiert (publiziert in: Engert: Schwabinger Köpfe; sehr selten; im Besitz der Münchner Stadtbibliothek). In den Bonner Kunstsammlungen können die Henseler-Bilder besichtigt werden. Die "Kasimir-Hagen-Sammlung" besitzt eine Mappe, bei Engert und mir befinden sich Arbeiten, und die Witwe des Dichters Karl Otten, Frau Ellen Otten, ... hat auch Einiges".



  • Hensler, Jacob,
  • ? + Ravensburg, nach dem 15.2.1521,

oo I. Ravensburg? Barbara Häselin, (Eltern unbekannt. Ein „Conrad Häselin, der Weber“, erwarb 1481 in Ravensburg „das Burgkrecht von Barbaren Schnitzerin, Hainrichen Schnitzers Tochter uberkomen ....“ (II. Bürgerliste der Reichsstadt Ravensburg, Nr. 925, Seite 177. StA Rav.) oo II. Ravensburg? Dorothea Jägin.

1465 Jacob Hensler hat das Reichslehen Zußdorf zusammen mit Hans Humpis und Lutfried Besserer für die Reichsstadt Ravensburg inne (StA Rav., Bü 1,31). 1473 u. 1513 in den Steuerlisten der Stadt Ravensburg ("am Unterthor") genannt. 1473 Vermögen: 42 M., 1513 Vermögen: 670 M., jetzt Vierundvierzig-Reichster der Stadt, 1475 Bürgermeister der Stadt Ravensburg, 1476 Wagner und Zunftmeister (StA Rav. U865), 1477 1478 Lehensträger für die Reichsstadt Ravensburg für den Mittelsee zu Lengenweiler vom Kloster Petershausen (StA Rav. Bü 1,44), 1483/1521 Mitglied des Rates (1498 StA Rav. U 1430; 1501 Bü 36 d/1, 1503 U 847, 1517 U 1434, 1518 u 1436), 1485/1513 Oberzunftmeister, Bevollmächtigter der Stadt Ravensburg bei einer Gerichtsverhandlung, 1489 Gesandter der Reichsstadt in einem Rechtsstreit (StA Rav. Bü 18 b/1), Erwähnt in einem Rechtsstreit der Reichsstadt Ravensburg mit Altdorf um deren Marktgerechtigkeit (StA Rav. U 172). 1490 Zunftmeister (StA Rav. Bü 36 e/2) 1490 Gesandter des Rats und Anwalt Ravensburgs in einem Rechtsstreit (StA Rav. U 128). 1490/1505 Pfleger des Heilig-Geist-Spitals (in seine Amtszeit müßte die Einweihung der Kapelle (am 8.Okt. 1498 gefallen sein), 1493 Oberzunftmeister, Fürsprecher in einem Rechtsstreit (StA Rav.. U 1252), 1494 Spitalpfleger (StA Rav. U 793) und Oberzunftmeister (StA Rav. U 1253), 1509/1521 Spitalmeister, 1509/1521 Pfleger des Seelhauses (= wohltätige Stiftung, um Pilgern, armen und kranken Reisenden, Hilfsbedürftigen und Obdachlosen für kürzere oder längere Zeit Unterkunft und Verpflegung zu gewähren) (Spitalarchiv Bü 195,2,e). 1513 Mit Hans Hinderofen Testamentsvollstrecker des verstorbenen Bürgermeisters und Patriziers Hans Humpis (StA Rav. U 922 und Bü 89 d/2).. Jacob Hensler als Testamentsvollstrecker. Oberzunftmeister (StA Rav U 691). 1515 Gesandter Ravensburgs beim Schwäbischen Bund (StA Rav. Bü 18 a/4). 1519 Jacob siegelt in einer fremden Testamentssache. Siegel vorhanden. Er ist als Bürgermeisteramtsverweser u Ravenburg benannt (StA Rav. U 2028). 1521 Jacob siegelt in einer weiteren Urkunde. Er ist in einem privaten Rechtsstreit eingeschaltet worden.


Jacob Hennsler trat zwischen 1475 und 1499 als Bürge für zahlreiche Neubürger auf. In der II. Bürgerliste der Reichstadt Ravensburg von 1436-1549 fand ich: Seite 137, „Vff den tag (sant Vitz, Juni 9) 1475 ist hanns Grieminger Burger worden, 5 jaur verburget mit 5 lb. dn. Burgen: Jacob Hennsler vnd Thoman Mayer, Wagner“.

Eintrag 871, S.166, „Vff Fritag nach sant Niclaustag (Dec. 10) A[nn]o 1479 jar ist Hanns Nitthart Burger worden, 5 jar verburget mit 5 lb. dn.. Burgen: Cristian Zinstag vnd Jacob Hennsler“.

Eintrag 913, S. 175, „Vff Montag vor sant Marien Magdalentag (Juli 16) A[nn]o 1481 jar ist Her Matheus von Mößhain Burger worden, 5 jar verbürget mit 5 lb dn.. Bürgen: Jos Wintzürn alt vnd Jacob Hennsler“.

Eintrag 919, S. 176, „Vff Dornstag nach sant Michelstag (Okt. 4) A[nn]o 1481 haut Claus Büttel, der Binder, das Burgkrecht von Lenen Huterin, Hannsen Hutters säligen tochter, überkomen, 5 jar verburget mit 5 lb dn.. Bürgen: Jacob Hennsler vnd Thoman Mayer“. [Binder = Böttcher (Wasmansdorff / Gondorf)]

Eintrag 926, S. 178, „Vff Montag nach sant Sebastionstag (Jan. 21) A[nn]o 1482 jar ist Jörg Märck, der Binder, Burger worden, 5 jar verburget mit 5 lb dn. Bürgen: Jos Wintzürn alt vnd Jacob Hennßler“.

Eintrag 954, S. 183, „Vff Montag nach Letare in der Vasten (März 10) A[nn]o 1483 jar ist Hanns Mörlin, Binder, Burger worden, 5 jar verbürget 5 lb dn.. Bürgen: Thoman Mayer vnd Jacob Hennsler“.

Eintrag 959, S. 184, „Vff Fritag vor Oculi (März 19) A[nn]p 1484 jar haut Hanns Bürlin, Kessler, das Burgkrecht von Elsbethen Schönstaini überkomen. 5 jar verbürget 5 lb dn.. Bürgen: Jacob Hensler vnd Lienhart Ryser“.

Eintrag 984, S. 189, „Vff vnser Frowenaubent in der Vasten (März 24) A[nn]o 1485 jar ist Barbara, Ursula Lübin Tochter, mit willen Jacob Henslers, sins vogtz, Burger worden, 5 jar verbürget 5 lb dn.. Bürgen Engelhart Wiß vnd Hanns Sunthain, schwerthirt“.

Eintrag 1232, S. 239, Vlrich Abertzhuser, Schuchmacher, Töschen Tochtermann, ist ouch uf obgenanten tag (Dez. 2. 1499)) Burger worden. Bürgen: Jacob Hensler vnd Jos Heger“.

Die Bürgschaften zeigen, daß Jacob Henseler hier in seiner Eigenschaft als Zunftmeister oder Oberzunftmeister handelte. Wie läßt sich sonst erklären, daß sich unter den Neubürgern mindestens drei Binder (Böttger) befinden. Als holzverarbeitendes Handwerk waren die Böttger bekanntlich in der Wagnerzunft zusammengeschlossen. Vielleicht übte auch Jacob Hensler das Böttgerhandwerk aus.

Aus Briefen der Ravensburger Stadtarchivarin Beate Falk vom 16. und 27. Oktober 2003: „Jacob Hensler ist ein sehr angesehener Mann, der in vielen Rechtsstreitigkeiten als Anwalt und von der Reichsstadt als Gesandter eingesetzt ist. Er ist Ratsmitglied, Oberzunftmeister, Spitalpfleger, Bürgermeisteramtsverweser, im Jahre 1509 wird er zusätzlich als Seelhauspfleger bezeichnet. Das Seelhaus ist eine Stiftung der Patrizierfamilie Holbein und fungierte als Pilgerherberge. Das Kapital dieser Stiftung wurde dann aber seit dem 17. Jahrhundert zur Austeilung von Almosen an Stadtarme benutzt und Jacob war der Sachwalter. Jakobs Vermögen steigt zwischen 1482 und 1497 sprunghaft an. Er ist also neben seinem Handwerk als Wagner im Handel tätig. Vielleicht ist er ein Faktor in einer Patrizischen Familiengesellschaft (Humpis, Ankenreute, Welser??) oder treibt selbst Handel. Die Nennung von 1465 bis 1521 beträgt insgesamt 56 Jahre. Er dürfte bei seiner ersten Mission gut 30 Jahre alt gewesen sein. Dann wäre er mit 86 Jahren sehr alt geworden. Seine Frau ist nirgends überliefert. Es würde sich jedoch lohnen, die Jahrtagsbücher der Liebfrauenkirche und des Karmeliterklosters durchzusehen. Als so bedeutender Mann müsste er einen Jahrtag gestiftet haben und dabei sind seine Angehörigen mit erwähnt. Diese Jahrtagsbücher sind als Repros bei uns im Stadtarchiv“.



  • Karl Friedrich Hensler/ Albrecht Friedrich Hennseler
  • ... richtiger Name lautete Albrecht Friedrich Hennseler. ... von den Eltern für die geistliche Laufbahn bestimmt, im Kloster Bebenhausen erzogen und 1775 in das theologische Stift der Universität Tübingen aufgenommen. Als Magister der Philosophie und Predigtamtskandidat verließ er 4 Jahre später Tübingen ...
  • Friedrich Blume, Herausgeber: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Allgemeine Enzyklopädie der Musik, Band 6, Kassel, Basel, London 1957, Seite 172-174.


  • Karl Friedrich Hensler (1759-1825). ... Henslers Lebensgang bis zu seinem Eintritt in das Leopoldstädter Theater ist nur im Umriß bekannt. Wir wissen heute wenigstens, daß seine Name richtig Albrecht Friederich Hennseler lautete und daß er nicht , wie Wurzbach angibt, 1761 in Schaffhausen geboren wurde, sondern am 1, Februar 1759 in der evangelischen Kirche zu Vaihingen an der Enz in Württemberg getauft worden ist. ... der sich von nun an (1791) "Friedrich Hensler" schrieb und später Marinellis Vornamen Karl anstatt des eigentlichen Albrecht annahm.
  • Egon von Komorzynski: Karl Friedrich Hensler. In: Jahrbuch der Grillparzer-Gesellschaft, Band 24, S. 141-163, Wien 1913.


  • Karl Friedrich Hensler, Schauspieldirektor und Theaterdichter, * Schaffhausen, 2.2.1761, Sohn protestantischer Eltern, + Wien 24.11.1825, oo Karline Ammann. Karl Friedrich Hensler studierte an der Universität Göttingen. Nach beendeten Studien kam er als Erzieher in ein bedeutendes Handelshaus in Mühlheim am Rhein und im Jahre 1784 nach Wien, wo sein Onkel, Freiherr von Bühler, ihn für die diplomatische Laufbahn zu gewinnen suchte. ...
  • Constantin von Wurzbach-Tannenberg: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Österreich, Band 8, Seite 312-315, Wien 1862.


  • Karl Friedrich Hensler, Schauspieler in Wien.
  • Über ihn:
  • Der große Brockhaus, Bd. V, Wiesbaden 1954.
  • Deutsch, Otto E.: Mozart und die Wiener Logen, Wien 1932.
  • Deutsch, Otto E.: Emanuel Schikaneder, Wien 1951.
  • Meyers großes Konservationslexikon, 6. Auflage, 9. Band, Leipzig/Wien 1909.


  • Karl Friedrich Hensler. Zur Einweihung des Josephstädter Theaters (Direktor Hensler) am 3. Oktober 1822, schrieb Beethoven die Ouvertüre "Zur Weihe des Hauses". Darüber berichtet Schindler (II,7): ... (Seiten 269-271).
  • Friedrich Kerst: Die Erinnerungen an Beethoven, I. Band, 2. Auflage, Stuttgart 1927.


  • Karl Friedrich Hensler, Theaterdirektor in Wien. Zur Übernahme des Josephstädter Theaters durch Karl Friedrich Hensler, der Einweihung des Hauses mit dem Eröffnungsstück Karl Meisls (Musik: Ludwig van Beethoven) und dem Schicksal des Hauses nach Karl Friedrich Henslers Tod (1825) siehe:
  • Österreichische Gesellschaft für Musikwissenschaft, Herausgeber Rudolf Flotzinger und Gernot Gruber: Musikgeschichte Österreichs, Band II, Vom Barock zur Gegenwart, Graz, wien, Köln 1979, Seite 234.


  • Karl Friedrich Hensler, 1792 Meister vom Stuhl in der Johannis-Freimaurerloge "Zur Neugekrönten Hoffnung im Orient von Wien". Er hielt Ende April 1792 die Trauer-Rede auf Mozarts Tod (Reauerloge).
  • Der Wortlaut der Rede in: Johannes Dalchow/Gunther Duda/Dieter Kerner: W.A. Mozart: Die Dokumentation seines Todes, Pähl/Obb. 1966, Seiter 82.


  • Karl Friedrich Hensler (eigentlich Henseler), geb. am 2. Februar 1759 zu Vaihingen an der Enz, studierte, wurde Magister in Tübingen, kam 1784 nach Wien und schrieb für das Marinellische Theater; 1803-1813 ist er Pächer der Leopoldstädter Bühne, 1817 des Theaters an der Wien; 1818 übernahm er das Theater in Preßburg und Baden, im Oktober 1822 das Josefstädter-Theater, das er ausgezeichnet leitete; + am 24. November 1825. (Es folgt hier eine Auflistung von Henslers Werken, insgesamt 84 Titel).
  • Grundriß zur Geschichte der deutschen Dichtung aus den Quellen von Karl Goedeke, zweite ganz neu bearbeitete Auflage, fortgeführt von Edmund Goetze, 5. Band, Vim siebenjährigen bis zum Weltkrieg, Dresden MDCCCXCIII, Seite 327-330.


  • Karl Friedrich Hensler. ... erheblich ist die Oper in den Vordergrund getreten (1809/1810). Neben Mozat, Dittersdorf und Benda mit seinen Melodramen "Medea" und "Adriane auf Naxos" erreichen Monsigny, Fioravanti, Paisiello, Dalayrac eine erhebliche Aufführungszahl. Sie erfreuten sich neben den nun in Mode kommenden Süddeutschen mit ihren Zauberopern (Die Teufelsmühle am Wienerberg) neben Hensler, Himmel, Süßmayr, Weigel u. a. großer Beliebtheit.
  • Frank Vogl: Düsseldorfer Theater vor Immermann. In: Düsseldorfer Jahrbuch Band 36, 1930/31, Seite 127-128.


  • Karl Friedrich Hensler. "Die Teufelsbrücke am Wienerberg", Große komische Zauberoper, in 4 Aufzügen, 1850.
  • Peter Arnold Heuser: Aus der Remscheider Theatergeschichte. Die Spielpläne der Jahre 1849-1851. In: Die Heimat spricht zu Dir, Nr. 4/50. Jg., April 1983.



  • W. Günter Henseler
  • Eckenbach, Jutta, stv. Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, zur Verleihung des Rheinlandtalers am 3. Mai 2010.
  • Günter Henseler hat die Gerichtsprotokolle der Stadt Siegburg aus dem 16. Jahrhundert bearbeitet und ediert. Die Protokolle des Siegburger Schöffengerichtes sind eine aufschlussreiche und schier unerschöpfliche Quelle der regionalen Sozial- und Wirtschaftsgeschichte.
  • ....
  • Publiziert sind diese Gerichtsprotokolle in bisher vier Bänden, die von den Archiven der Städte Siegburg und Troisdorf herausgegeben wurden. Sie umfassen zusammen über 1.200 Seiten. Ehemals waren die Protokolle in losen Blättern jeweils zu dicken Folianten zusammengebunden. Im Siegburger Stadtarchiv haben sich noch weitere solcher Folianten erhalten, insgesamt 31 Bände, die ältesten reichen bis in das Jahr 1415 zurück. Herr Henseler hat, bis auf wenige Seiten, alle diese Protokolle - das heißt, insgesamt 8.000 Blatt Papier - bereits transkribiert und für die Fortführung der Edition weitgehend fertiggestellt.
  • Wenn man diese Zahlen hört, ist man beeindruckt, welch ungeheure Fleißarbeit Günter Henseler geleistet hat. Aber das Wort "Fleißarbeit" trifft es eigentlich nicht richtig. Es bedarf viel mehr als Fleiß, um die Gerichtsprotokolle aus der Mitte des 16. Jahrhunderts zu transkribieren. In der historischen Wissenschaft nennt man das Paläografie: die Kunst, alte Handschriften in ihren Einzelheiten nachzuvollziehen, Buchstabenformen und verwendete Abkürzungen zu erkennen und zu entschlüsseln. Plastisch ausgedrückt: Ein Paläograf muss einen i-Punkt von einem Fliegendreck unterscheiden können.
  • ....
  • Meine Damen und Herren, um so ein Projekt anzupacken, braucht es Pioniergeist. Günter Henseler ist einer der ersten, die sich solcher Gerichtsprotokolle überhaupt angenommen hat. Gerichtsprotokolle aus unserer Gegend, aus dem Rheinland, sind ja in dieser Form noch niemals publiziert worden. Unterstützung bei dem Projekt erhielt er von der Archivberatungsstelle des LVR und von der Stadtarchivarin in Siegburg.
  • Diese Zusammenarbeit war sehr erfolgreich und hat zu der wissenschaftlichen Qualtität der Publikation beigetragen. Sie enthält eine gründliche Einführung in die Materie, ausführlich Indices und Register für Personen, Orte und Sachbegriffe. Den Texten der Gerichtsprotokolle ist eine Inhaltsangabe in modernem Deutsch vorangestellt. So erhält der Leser einen hervorragenden Überblick der Informationen.
  • Die Edition der alten Gerichtsprotokolle ist ein wahrer Fundus für die heimatkundliche Forschung. Hier erfahren wir über unsere Vergangenheit ungemein viel, über das Leben im alten Siegburg, wie es damals hier zuging, was die Menschen bewegte und wirklich betraf. Die Protokolle des Schöffengerichtes dokumentieren pralles Volksleben. Sie schildern die Alltagswirklichkeit der Menschen, ihre Sitten und Gebräuche, die Geschehnisse, die ihre Gemüter erregt haben. sie erinnern uns an Ereignisse, Orte, Namen, Taten - Mordtaten inkluisive.
  • ....
  • Wie kam Herr Henseler zu dieser ungewöhnlichen und anspruchsvollen Tätigkeit? Sein Ausgangspunkt war die Familienforschung. Der Name Henseler dürfte Eingeweihten bekannt sein. Der Landschaftsverband hat bereits zwei Henseler für ihre Verdienste um die Heimatpflege mit dem Rheinlandtaler ausgezeichnet: Heinrich Henseler und Paul Henseler. Mit Paul tat Günter sich zusammen, in der Annahme, sie seien weitläufig verwandt. Beide forschten nach Henselers in der Sieggegend und stießen auf bemerkenswerte Träger des Namens in Bonn, so den Kanoniker von St. Cassius, Jakob Henseler, der umfangreiche Papiere samt einem Inventarverzeichnis hinterlassen hat, was beide bereits 1984 edierten, kommentierten und auswerteten, gedruckt in den Bonner Geschichtsblättern. Dabei stieß Günter Henseler auf die Siegburger Gerichtsprotokolle, in denen sicherlich für jeden Siegburger Genealogen etwas zu finden sein müsste. Und so fand Herr Henseler auch seine Vorfahren als Schlichter in einem Streitfall. Er begann also damit, die für ihn wichtigen Teile der Protokolle abzuschreiben. Die Stadtarchivarin beobachtete ihn dabei und fragte ihn schließlich, ob er nicht Lust hätte, die Protokolle systematisch zu transkribieren. So begann die Arbeit in den 90er Jahren.
  • Bereits als Jugendlicher interessierte sich Herr Henseler für Familien- und Heimatgeschichte. In Remscheid lernte er den Heimatforscher Erwin Stursberg kennen. Es kam zu dem sogenannten Stursberg-Kreis, aus dem viele bekannte Heimatforscher des Bergischen Landes hervorgingen. Herr Henseler ist Mitbegründer des Bergischen Geschichtsvereins in Wermelskirchen *), für den er sich seit 46 Jahren engagiert. Auch dem Siegburger Geschichts- und Altertumsverein ist er seit 41 Jahren verbunden, der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde seit 17 Jahren. Er hat eine Reihe von Artikeln zur Heimatkunde verfasst. Für die Internet-Enzyklopädie "Wikipedia" hat er Hunderte von Einträgen geschrieben.
  • ...
  • ) Diese Angabe ist falsch. Herr Henseler war von 1966-1976 Vorstandsmitglied des BGV-Ortsvereins Wermelskirchen.



  • Marlen Vedder in Genwiki, Ortsseite Kierspe.
  • Mit dem Rheinlandtaler ehrt der Landschaftsverband Rheinland (LVR) seit 1976 Menschen, die sich in besonderer Weise um die kulturelle Entwicklung des Rheinlandes verdient gemacht haben. Er zeichnet ehrenamtliches Engagement u.a. im Bereich der Archivpflege ebenso aus wie den Einsatz bei der Erforschung der Landesgeschichte. Wer tut mehr für die Erforschung der Geschichte der Heimat, als Günter Henseler, der 200 Jahre Geschichtsquelle für die Allgemeinheit erschlossen hat. Für eine Allgemeinheit, die die Schrift von 1415 genauso wenig lesen kann, wie die aus dem Jahre 1662, die die damalige Sprache nicht versteht und damit aus einer Zeitspanne ausgeschlossen bleiben müßte, die so hochinteressant und vielfältig ist, dass sie jeden in den Bann schlägt und ihm die Möglichkeit bietet, Wurzeln in der Heimat und der Heimatgeschichte zu schlagen. Und nur wer wurzelt, kann auch gesund wachsen.
  • Günter Henseler war bereit, sich als damaliger "bloßer" Archivbenutzer, u.a. der Siegburger Schöffenprotokolle, in einem Projekt zu engagieren, das in die Katergorie der Grundlagenforschung der Rheinischen Landesgeschichte gehört. Seit mehr als 10 Jahren arbeitet er freiwillig und unentgeldlich an der Aufarbeitung einer archivischen Quelle, die in ihrer Vollständigkeit und ihrer Zeitdauer einmalig ist. Er hat damit alleine die Voraussetzung geschaffen, dass heute aus einem kleinen Stadtarchiv eine rechtshistorisch-landeskundliche Edition herausgegeben werden kann, die als Projekt in der Archivlandschaft nicht nur des Rheinlandes sondern der Bundesrepublik einmalig ist.
  • Durch seine Arbeit wird es möglich sein, mehr als 200 Jahre städtischer Rechtspflege einer rheinischen Kleinstadt (Siegburg) nicht nur der Forschung, sondern auch dem "einfachen" Heimat- und Familienforscher zur Verfügung zu stellen, die sonst, schon aufgrund fehlender paläographischer Kenntnisse, den meisten verschlossen bleiben würde. Das heißt, durch die Arbeit werden angesprochen Genealogen, Volkskundler, für die die Inventare eine unglaubliche Fundgrube sind. Numismatiker . siehe Sachindes Stichwort Münzen, Historiker und Rechthistoriker mir Fragestellungen aller Art, sowie Sozialwissenschaftler, z.B. über die Berufsgruppen, die in Siegburg nachzuweisen waren. Sprachgeschichtler, die die transkribierten Texte auf ihre Fragestellung , mit einer gedruckten Quelle über 200 Jahre hin verfolgen können.
  • Mit der Verleihung des Rheinlandtaler an W. Günter Henseler ist deshalb der Kreis der Rheinlandtaler-Träger um eine würdige Persönlichkeit erweitert worden.
  • Im März 2011 stellte W. Günter Henseler auch das Wörterbuch mit 610 Seiten zu den Schöffenprotokollen fertig.


  • Heinz Henseler, Prof. Dr., Biologe, Tierzüchter, 1931 Empfang der Großen bronzenen Max von Eyth Plakette, 1935 der Silbernen Staatsmedaille des Staatsministeriums für Landwirtschaft von Frankreich, 1935 der bronzene Ehrenmedaille der Stadt Paris und Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Paris, Träger des Bayerischen Verdienstordens, * Euskirchen 7.5.1885, + München 12.2.1968, Sohn v. Josef Henseler, Landwirt, * Euskirchen 7.1.1832, + Heimerzheim 2.9.1910, und Elisabeth Maria Breuer, Lehrerin in einem Internat, * Euskirchen 23.12.1847, + Neuß 31.1.1917, verheir. I. Halle/Saale, Gertrud Bonstedt, verheir. II. Marion Nentwich, Malerin, * Straßburg 20.8.1896 (ihr Vater stammte aus dem Glatzer Bergland, ihre Mutter, eine geborene Bersch, aus Zweibrücken. Sie, Marion Henseler geb, Nentwich, zuletzt wohnhaft in München, + München 16. Mai 1985.


  • Ortwin Henssler,
  • Dr. jur. Ministerialrat, * Stuttgart 23. Nov. 1923, Sohn von Erwin Henssler und Erika Martin, oo Stuttgart 28. April 1951, Rosemarie Ipse, * Berum/Ostfriesland 17. Mai 1924.
  • 1967 wohnhaft in Stuttgart, Rosengartenstraße 62 (Telefonbuch Stuttgart 1967/68).


  • Portwich, Philipp: Der Arzt Philipp Gabriel Hensler und seine Zeitgenossen in der schleswig-holsteinischen Spätaufklärung, Kieler Beiträge zur Geschichte der Medizin und Phamazie, Band 22, Neumünster 1995 (Wachholtz), ISBN 3-529-6222-7.


  • Wilhelm Henßler
  • Stadtmedaille in Gold für Wilhelm Henßler.
  • Leonberg, Kreis Böblingen. In Würdigung seiner großen Verdienste und seiner "hervorragenden kommunalpolitischen Leistung" hat der Gemeinderat dem früheren Ersten Bürgermeister und Stadtkämmerer Wilhelm Henßler die Medaille der Stadt Leonberg in Gold verliehen. Henßler gehörte über 40 jahre lang bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1972 der Leonberger Stadtverwaltung an und verwaltete mit großem Sachverstand und mit Umsicht die Finanzen der Stadt.
  • Oberbürgermeister Dr. Ortlieb, der dem "Eisernen Wilhelm" - wie der Stadtkämmerer oft von seinen vielen Freunden genannt worden war - die hohe Auszeichnung wegen dessen angeschlagener Gesundheit im Familienkreise überreichte, sagte, daß Henßler das Bild der Stadt an vorderster Stelle mitgestaltet und einen großen Teil dazu beigetragen habe, den Grundstein für eine gesunde Entwicklung Leonbergs zu legen.
  • Stuttgarter Zeitung vom 13. Mai 1977.

Sonstige Personen

  • Die frühesten urkundlichen Nennungen des Familiennamens Hänseler/Henseler/Hänsler/Hensler/Hentzler, ...
  • 1336 Henßeler in Bonndorf (Schwarzwald). (FUB=Fürstenbergisches Urkundenbuch, Bd. IV, Seite 117)
  • 1339 Hainricus Hänseler aus Ravensburg (südl. Oberschwaben),
  • 1341 "das Haus des Hanseler" in Esslingen (Eßlinger Urkundenbuch Band I, Seite 352 u.a.) ,
  • 1363 Conrad Henseler de Petelrüti (Bettenreute b. Ravensburg),
  • 1364 Hans, der Henseler aus Neidingen Ältester Güterrodel d. Klosters Mariahof zu Neidingen (FU, Bd. 6, S. 60, Tübingen 1889),
  • 1364 Cuni Hensler und seine Stiefmutter (aus Neidingen),
  • 1376 Haensler aus Zollikon (Kanton Zürich),
  • 1381 Hänslerin ab dem Büchel (heute Landgut Büchel in Ravensburg),
  • 1387 Gobil Hencziller, Schultheiß zu Daaden an der Sieg,
  • 1389 Hainrich Haensler, Ravensburg,
  • 1392 Henczeler aus Boden bei Albenreuth (Egerland),
  • 1397 Rudolfen dem Hensler aus Hondingen (Baar), Richter?) (FU, Bd. III Urk. 566, Seite 372),
  • 1399 des Henselers (immobiles) Gut von Biesendorf (b. Neidingen? Engen?) (FU, Band 6),
  • 1408 Haintz Hensler, Ravensburg,
  • 1415 Henselen, Bote zu Sieglar (Siegburger Ländchen), Pächter des Hofes zu Oberlar (9.12.1415),
  • 1429 Margaretha Hänsler aus Ravensburg,
  • 1429 Ruedi Hensler aus Zollikon/Schweiz (Kanton Zürich),
  • 1431 Ruedi Hensler, Geschworener in Zollikon/Schweiz (Kanton Zürich),
  • 1438 des Henßlers sel. Kinder zu Engen (FU, Bd. VI, Urkunde 159, Seite 250, Fürstl. Archiv Donaueschingen,
  • 1440 Bartholomäus Hänsler, Bürger der Reichsstadt Ravensburg,
  • 1447 Clawie Henseler und sein Sohn Conrad von Fürstenberg, Käufer eines Gutes zu Pforren (FU, Bd. VI, Urkunde 247, Seite 401. ,
  • 1450 Johann Hentzler, Schweizer, schließt einen Vertrag über Truppenanwerbungen. Der Vertrag ist gedruckt bei Baader, Seite *259-262 (Die Chroniken der deutschen Städte, Nürnberg, 2. Band. Hrg.: Histor. Commiss. bei der Königl. Academie d. *Wissenschaften, Leipzig 1864, Seite 396. ,
  • 1451 Michael Hennsler, sin wib, 4 sün, 2 tochteren, in Maiselstain/Allgäu (Dr. Alfred Weitnauer: Alte Allgäuer Geschlechter, Das
  • Rotenfelder Urbar und Leuteverzeichnis von 1451, Kempten/Allgäu 1938, Seite 19),
  • 1451 Conrad Hennsler zu Petersthal (Sant Peterskilch) bei Immenstadt und Andres, sein Bruder (Weitnauer: Alte Allgäuer *Geschlechter, Das Rotenfelder Urbar und Leuteverzeichnis von 1451, Kempten/Allgäu 1938, Seite 12. ,
  • 1451 Hanns der Hänssler zu Meißelstain, mit 1 Sohn, 1 Weib, 1 Tochter (Dr. Alfred Weitnauer: Alte Allgäuer Geschlechter, 1938),
  • 1452 Catharina Henßeler zu Kuchenheim bei Euskirchen,
  • 1452 Henselin, von Lair/Sieglar (heute Ortsteil von Troisdorf im Rhein-Sieg-Kreis),
  • 1452 Cläwin Henssler der Alte, Bürger zu Fürstenberg, und s. Tochter Margretten (FU, Bd. VI, Seite 426),
  • 1452 Margaretha Hensler, Cläwin Hennslers Tochter zu Fürstenberg (FU),
  • 1454 Henselyn van Menden (Herzogtum Berg), heute St. Augustin-Menden, Rhein-Sieg-Kreis),
  • 1456 Cläwin Hennsler der Alte, Richter zu Fürstenberg (FU Bd. III, Urkunde 437, Seite 328/329),
  • 1456 Haintz Hensler aus Pfullendorf, Verw.: Schondorff, Rustetter (Joh. Schupp: Die Familiennamen des alten Pfullendorfer *Seelbuchs. In: Zwischen Bodensee und Donau. Hrsg.: Herman Eris Busse, Freiburg/Breisgau 1934, S. 347.
  • 1460 Johann Hensler de Fürstenberg, Student in Freiburg/Breisgau (Die Matrikeln der Universität Freiburg, Freiburg 1907),
  • 1460 Claus Henßler von Fürstenberg, der Alte, und Conrad Henßler von Fürstenberg (FU, Bd. VI, Seite 425),
  • 1465 Johann Henseler, Beamter des Erzbischofs von Köln in Arnsberg,
  • 1466 Johann Henßler, Kirchherr zu Nuwenstatt 30. Sept., (Fürstenberg?) (FU, Bd. III, Urkunde 523, Seite 382),
  • 1473 Jacob Hensler, Ravensburg,
  • 1474-1478 Rudolf Hensler/Henzler de Fürstenberg, clericus Const. Student in Freiburg (Die Matrikeln der Universität Freiburg).
  • 1474/78 Rudolf Hensler de Fürstenberg, Student in Freiburg,
  • 1475 Jacob Hensler, Bürgermeister zu Ravensburg,
  • 1476 Jacob Hensler, Wagnerzunftmeister zu Ravensburg,
  • 1476 Conrad Henßler, Vogt zu Fürstenberg (FU Bd. VII, Seite 110, Herausg. Fürstl. Archiv Donaueschingen, Tübingen 1889),
  • 1482 Conrad Henseler aus Fürstenberg, Pächter eines Zehntleins in Kirchen/Baar (FU Band 7, Seite 396),
  • 1482 Konrad Hänseler, Zollikon/Schweiz (Kanton Zürich),
  • 1483 Cläwi Hensler, Bürger zu Fürstenberg, 13.12.1483 (FU, Bd. VII, Seite 81),
  • 1483 Jacob Henseler, Mitglied des Rates in der Reichsstadt Ravensburg,
  • 1484 Hainrich Hentzler, Pächter zu Lenzkirch (FU, Bd. 7, Seite 194, Hrsg.: Fürstliches Archiv Donaueschingen, Tübingen),
  • 1484 Conrad Hensler, Kirchherr zu Neuenstadt (FU Band VII), ,
  • 1485 Cläwin Hennßler zu Fürstenb., als Zeuge b. d. Urfehde d. Anna Henni v. Röthenbach, d. als Hexe die Feuerprobe bestand. hat.
  • 1485 Jacob Henseler, Oberzunftmeister zu Ravensburg,
  • 1490 Jacob Hensler, Pfleger des Heilig-Geist-Spitals in der Reichsstadt Ravensburg,
  • 1490 Jakob Hensler, Bevollmächtigter der Reichsstadt Ravensburg,
  • 1490 Hannsen Henßler der Scherer, Bürger zu Engen (FU, Bd. VII, Urk. 98/6, Seite 183, Fürstliches Archiv Donaueschingen)
  • 1491 Johann Henseler, Meister, vor dem Gericht zu Lenzkirch, (Fürstenbergisches Urkundenbuch, Bd. IV, S. 123, Tübingen 1879),
  • 1492 Conrad Henseler aus Fürstenberg,
  • 1494 Arnold Henseler, Schultheiß in Merten, Herzogtum Berg, Amt Blankenberg,
  • 1500 Hening Henßler aus Neuenhaus (bei Hinzistobel), auf dem Hobtbüchel in Ravensburg hingerichtet,
  • 1501 Clewin Henßler, Bürger zu Fürstenberg (FUBd. VII, Seite 51) ,
  • 1504 Clewin Henseler aus Fürstenberg (der Junge,
  • 1505 Jorg Hensler von Peterskilch vß dem Tal im Algow (Peterskirch im Allgäu), (FU, Bd. VII, Seite 51, Urk. 36),
  • 1506 Clewy Henßler, Bürger zu Fürstenberg, mit schlecht erhaltenem Siegel (FU, Bd. VII, Urk. 18/42, Seite 52),
  • 1506 Nyclaus Henßler, Bürger zu Fürstenberg (FU, Urk. 18/41, Bd. VII, Seite 52),
  • 1506 Matheo Hensler,
  • 1506 Joannis Hensler +,
  • 1508 Clewy Henßler aus Fürstenberg (mit Siegel: im Schilde rechts einen Turm, links ein Pflugschar) (FU Bd. VII, Seite 53),
  • 1508 Cläwin Henßsaler aus Fürstenberg (mit Siegel), (FU, Bd. VII, Seite 419, Fürstliches Archiv Donaueschingen),
  • 1511 Wilm Henselen/Henseler, Advokat und Vait (Vogt) des Herzogs von Berg in Siegburg,
  • 1517 Sixt Haintzeler, Schuhmacher, wurde 1517 Bürger in Ulm (Bürgerbuch der Stadt Ulm, Bd. 4, Seite 142, Nr. 546; Mitteilung des *Stadtarchivs Ulm vom 27.12.1976 an W. Günter Henseler),
  • 1519 Wilhelm Henselyn, Diener des Junkers Wilhelm von Bernsau in Siegburg.
  • 1524 Mattheus Hensler de Fürstenberg (Dr. Herm. Mayer: Die Matrikeln der Universität Freiburg/Breisgau, Freiburg/Br. 1907),
  • 1530 Paulin Henseler, Mitglied der Weberzunft in Ulm, bekennt sich 1530 zum evangelischen Glauben (J. Endriß und K. Schwaiger:
  • Die Ulmer Abstimmungslisten vom November 1530, Ulm o. J.).
  • 1559 Marcus Hensler, ex Gisingen (Dr. Herm. Mayer: die Matrikeln der Universität Freiburg/Breisgau, Freiburg/Br. 1907),
  • 1563 Johan Henßler, Landschreiber, 1569-1575 Rentmeister in d. Landsch. Baar (Oberbad. Geschlechterbuch, 2. Bd., S. 35, 1899),
  • 1567 Johannes Hentzler, de Engen, Student in Freiburg im Breisgau (Die Matrkeln der Universität Freiburg im Breisgau),
  • 1569 Nicolaus Henßler siegelte seine Rechnung für 20 Steinsockel für die Freipfosten der Schutzhütte (D. Hermann Zeller: Aus der *Hohentwieler Festungsbaurechnung von 1569. In: Archiv für Sippenforschung, Jg. 1928. Seite 107/108.
  • 1577 Thomas Hensler, Mai 1577 Student in Dillingen (Die Matrikel der Universität Dillingen, Dillingen 1909-1911).
  • 1578 u.1594 Johann Henßler, Amtmann/Oberamtmann der Grafschaft Fürstenberg, Schwager des Hans Jerg Betzen, + 1597 (Oberbadisches
  • Geschlechterbuch, 2. Bd., S. 35, Heidelb. 1899),
  • 1583 Mattheus Hensler, Student in Dillingen, immatrikuliert am 27.4.1583 (Die Matrikel der Universität Dillingen).
  • 1583 Ludovicus Henslerus, Besickheimensis, Student in Heidelberg v. 7.3.-7.9.1583 (Gust. Toepke: Die Matr. d. Uni. Heidelb.)
  • 1584 Johann Henßler, Oberamtmann zu Geisingen (+ 1597) (J. Kindler v. Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch, S. 35, HD 1905,
  • 1585 Mattheus Hensler ex Wittenhausen (Propstei o. Can. Reg. b. Günzburg). immatr. am 11.10.1585 (Marikel der Univ. Dillingen),
  • 1585.Lucie Henzler, * Nürtingen 22.9.1585, T. v. Michael Henzler u. Afra Hecker, + Nürtingen 22.4.1633, oo Georg Kull, Bauer u. Schäfer, + (nicht in Nürtingen) 1635 (Herm. Benz, Ahnen-Archiv, 2. Bd., Lieferung 15/24, Berlin-Wilmersdorf o.J.),
  • 1587 Michael Henzler, gefallen 1587, Schäer in Nürtingen, oo Afra Hecker von Riexingen (Herm. Benz, Ahnen-Archiv, 2. Bd., *Lieferung 15/24, Berlin-Wilmersdorf o.J.)
  • 1588 Urbanus Hensler ex Fürstenberg (Dr. Herm. Mayer: Die Matrikeln der Universität Freiburg/Breisgau, Freiburg/Br. 1907),
  • 1590 Marcus Hensler aus Elchingen (b. Neu-Ulm), Pater im Kloster Ottobeuren, am 22.4.1590 Orof., + 25.1.1602, (Univ. Dillingen),
  • 1593 Georg Hensler kauft das Wirtshaus "Zum Adler" in Hinterzarten, dessen Nachkommen das Anwesen heute noch besitzen (Major
  • P. Göring: Familiengeschichtliche Blätter, 14. Jg. 1916, Heft 9, S, 276),
  • 1597 Gallus Hensler, Hölingensis Suevus - gram. Caus Hülen, Oberamt Nevesheim (Die Matrikel der Universität Dillingen,



  • Namenliste bei: (W. Günter Henseler: Die Stammfolge Hens(e)ler, Ravensburger-Geschlechterzweig 1440-1911, Kierspe 2003, Ergänzt 2014)

Geographische Bezeichnungen

Literaturhinweise


  • W. Günter Henseler: Ein Paket Rechnungen und Briefschaften aus dem Besitz von Conrad Henselers Erben zu Bonn. In. Die Laterne, Bonner Familienkunde, Mitteilungsblatt der Bezirksgruppe Bonn der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde e.V., 1968, Heft Nr. 7 und 1969, Hefte Nr. 1-3.


  • W. Günter Henseler/Paul Henseler: Ein Kanonikerhaushalt des 17. Jahrhunderts in Bonn. Aus den Papieren des Jakob Henseler, Kanoniker am Stift St. Cassius und Florentinus in Bonn. In: Bonner Geschichtsblätter, Bd. 35, S. 107-121, Bonn 1984.


  • W. Günter Henseler: Greitgen-Margaretha Loh verwitwete Rode geborene Henseler. Die Lebensgeschichte einer Frau aus Siegburg im Zeitalter der Reformation (1550-1623).
  • In: Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises, 78. Jg. 2010 (Rheinlandia), S. 22-55, ISBN 978-3-938535-69-1.

Daten aus FOKO

<foko-name>Henseler</foko-name>

Daten aus der Totenzettelsammlung

In unserer Totenzetteldatenbank findet man u. U. auch Einträge zum Familiennamen Henseler.

Daten aus GedBas

Metasuche

Compgen-Metasuche.png zum Familiennamen: Henseler


Weblinks

Familienforscher

  • W. Günter Henseler, Lessingstr. 1, 58566 Kierspe.


  1. REDIRECT Hensel