Michel Sakuten: Unterschied zwischen den Versionen

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===Name===
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[[image:Michelsakuten Mingebrücke um 1940 rb.jpg|thumb|450 px|<Center>Mingebrücke bei '''Michel Sakuten''' um 1940</Center>]]
 
====Andere Namen und Schreibweisen====
====Andere Namen und Schreibweisen====
*1540 [[Michel Sakuth]], um 1730 [[Pokalnen Sakuten]], um 1736 [[Michel Szackuthen]], um 1777 [[Michel Sakuten]], um 1785 [[Michel Sackuten]], lit. [[Sakuciai]]<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>
*1540 [[Michel Sakuth]], um 1730 [[Pokalnen Sakuten]], um 1736 [[Michel Szackuthen]], um 1777 [[Michel Sakuten]], um 1785 [[Michel Sackuten]], lit. [[Sakuciai]]<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>
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====Namensdeutung====
====Namensdeutung====
[[Bild:Bild Ort Michel Sakuten 02.jpg|thumb|450 px|<Center>Ansichtskarte von '''Michel Sakuten''' mit dem Gasthaus Albert Gluth</Center>]]
[[image:Michelsakuten Mingebrücke um 1940 rb.jpg|thumb|450 px|<Center>Mingebrücke bei '''Michel Sakuten''' um 1940</Center>]]
Der Name ist ein Hinweis auf eine Führerpersönlichkeit. Der Alternativname Pokalnen beschreibt die Zugehörigkeit zum Memelland.
Der Name ist ein Hinweis auf eine Führerpersönlichkeit. Der Alternativname Pokalnen beschreibt die Zugehörigkeit zum Memelland.
* nehrungskurisch '''„sakuoat“''' = sprechen, Sprecher
* nehrungskurisch '''„sakuoat“''' = sprechen, Sprecher
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== Politische Einteilung ==
== Politische Einteilung ==
[[Bild:Bild Ort Michel Sakuten 02.jpg|thumb|450 px|<Center>Ansichtskarte von '''Michel Sakuten''' mit dem Gasthaus Albert Gluth</Center>]]
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[[Kogsten]] (auch [[Scheppot Simoneit]]) wurde mit '''{{PAGENAME}}''' vereinigt.<ref>Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920</ref><br>
'''1785''' war '''{{PAGENAME}}''' Kgl. Bauerndorf, '''1919''' eine Landgemeinde.<ref>Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920</ref><br>
'''1785''' war '''{{PAGENAME}}''' Kgl. Bauerndorf, '''1919''' eine Landgemeinde.<ref>Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920</ref><br>

Version vom 28. April 2015, 19:40 Uhr

Vorlage:Begriffserklärungshinweis

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland
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Michel Sakuten

Bauerndorf am Minge-Fluss
Kreis Heydekrug, O s t p r e u ß e n
______________________________________________________

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Hierarchie


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Dorfstraße in Michel Sakuten


Einleitung

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Wohnhaus in Michel Sakuten

Michel Sakuten, Kreis Heydekrug, Ostpreußen (gehörte aber zum Domänenamt Prökuls).

Name

Andere Namen und Schreibweisen

Namensdeutung

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Mingebrücke bei Michel Sakuten um 1940

Der Name ist ein Hinweis auf eine Führerpersönlichkeit. Der Alternativname Pokalnen beschreibt die Zugehörigkeit zum Memelland.

  • nehrungskurisch „sakuoat“ = sprechen, Sprecher
  • preußisch-sudauisch „sakit“ = sagen, erzählen
  • prußisch "po, pa" = bei, in der Nähe von
  • "kalne" = Gegend am Kurischen Haff und an den Memelmündungen

Allgemeine Information

  • Dorf, 14 km nordwestlich von Heydekrug, am Ufer der Minge, gegründet vor 1540, 1939: 164 Einwohner[4]

Politische Einteilung

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Ansichtskarte von Michel Sakuten mit dem Gasthaus Albert Gluth

Kogsten (auch Scheppot Simoneit) wurde mit Michel Sakuten vereinigt.[5]
1785 war Michel Sakuten Kgl. Bauerndorf, 1919 eine Landgemeinde.[6]
1940 ist Michel Sakuten Gemeinde und Dorf.


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Michel Sakuten gehörte 1785 und 1919 zum Kirchspiel Kinten (Kr.Heydekrug)[7].

Katholische Kirche

Michel Sakuten gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Szibben.


Standesamt

Michel Sakuten gehörte 1907 zum Standesamt Kischken (Kr.Heydekrug).


Bewohner


Verschiedenes

Karten

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Michel Sakuten auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
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Siehe das untere Sackuten bei Kiogsten auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000


Sakuten im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
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Sakuten und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


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Michel Sakuten in den Messtischblättern 0593 Kinten und 0594 Kukoreiten (1910-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
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Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Michel Sakuten aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung MICTENKL01PH
Name
  • Michelsakuten Quelle (${p.language})
  • Sakučiai (1923) Quelle Seite 1090 (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz
w-Nummer
  • 66131
Karte
   

TK25: 0594

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Michelsakuten, Michel-Sakuten, Sakuten, Sakučiai ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Kinten (1907) ( Kirchspiel) Quelle

Kintų seniūnija, Kintai (1995 -) ( Gemeindebezirk)

Szibben (Hl. Kreuz), Heydekrug, Heydekrug (Hl. Kreuz), Žibai, Šilutė (1907) ( Pfarrei) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen

  1. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  2. Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
  3. GOV: http://gov.genealogy.net/
  4. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  5. Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
  6. Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
  7. Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920