Mitteilungen aus der Geschichte von Rüppurr/Einlage Zeitungsartikel: Unterschied zwischen den Versionen

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der Unterhaltung der Kirche zu Rüppurr.
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| Nach den ältesten Nachrichten wurde die Pastoration in Rüppurr ursprünglich von Ettlingen besorgt.
| Nach den ältesten Nachrichten wurde die Pastoration in Rüppurr ursprünglich von Ettlingen besorgt. Das Bestellungsrecht des dortigen Pfarrers lag zuerst in den Händen des Abtes von Weißenburg und kam später an das Kloster Lichtental. Vor der Zeit der Reformation
wurde in der Kapelle täglich die heilige Messe gelesen und zwar von einem Kapellan, der im Schloß von Rüppurr ein eigenes Zimmer hatte, das noch im Jahre 1754 die Kaplanei hieß.
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|Ein Herr von Rüppurr, Reinhard II., war um das Jahr 1517 Bischof von Worms. in den aufgeregten Zeiten der Reformation ging er in seine Heimat, wo er 1533 starb. Sein Leichnam wurde in Worms beigesetzt, sein Herz und seine Eingeweide in der Kapelle  zu Rüppurr. Noch heute liest man auf einer Steinplatte vor dem Altar die Worte: <tt>Tegit hoc saxum cor et vitalia reverendi ... dni Reinhari a Rüpur episcopi Wormatiensis...- Cor contritum er humiliarum deus non despicies.</tt>
Das heißt: »Dieer Stein deckt das Herz und die Eingeweide
des ehrwürdigen Herrn Reinhard vrn Rüppurr,
Bischofs von Worms. -- Ein zerknirschtes und gedemütigtes
Herz wirst Du, o Gott, nicht verschmähen.«
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Version vom 24. Juli 2015, 13:24 Uhr

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Mitteilungen aus der Geschichte von Rüppurr
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Ueber die Geschichte des Rüppurrer Kirchleins und

der dortigen Standeslherrschaft erfahren wir folgendes: Im heutigen Klein-Rüppurr lag das Schloß der Herren von Rietbur, deren Name uns in der Geschichte unserer Heimat mehrmals begegnet. Im Jahre 1220 war ein Herr Siegfried von Rictbur Zeuge eines Vertrages zwischen Markgraf Hermann von Baden und einem Herzog von Bayern. Aus dem Jahr 1251 hören wir von einem Vertrag, der geschlossen wurde von Heinrich von Rietbur und den Bewohnern des Dorfes uber die Erbauung und Unterhaltung der Kapelle daselbst. Aus dem Jahr 1290 wird berichtet, daß Graf Heinrich von Eberstein aus Verehrung gegen die glorreiche Jungfrau einen Teil des Zehnten in beiden Rüppurr dem Kloster Lichtental übergab. Nach einer weiteren Mitteilung hatte das Kloster Lichtental den Zehnten von Rüppurr in Besitz bid zum Jahre 1791, wo die Landesherrschaft Baden ihn übernahm mit der Verpflichtung des Baues und der Unterhaltung der Kirche zu Rüppurr.

Nach den ältesten Nachrichten wurde die Pastoration in Rüppurr ursprünglich von Ettlingen besorgt. Das Bestellungsrecht des dortigen Pfarrers lag zuerst in den Händen des Abtes von Weißenburg und kam später an das Kloster Lichtental. Vor der Zeit der Reformation

wurde in der Kapelle täglich die heilige Messe gelesen und zwar von einem Kapellan, der im Schloß von Rüppurr ein eigenes Zimmer hatte, das noch im Jahre 1754 die Kaplanei hieß.

Ein Herr von Rüppurr, Reinhard II., war um das Jahr 1517 Bischof von Worms. in den aufgeregten Zeiten der Reformation ging er in seine Heimat, wo er 1533 starb. Sein Leichnam wurde in Worms beigesetzt, sein Herz und seine Eingeweide in der Kapelle zu Rüppurr. Noch heute liest man auf einer Steinplatte vor dem Altar die Worte: Tegit hoc saxum cor et vitalia reverendi ... dni Reinhari a Rüpur episcopi Wormatiensis...- Cor contritum er humiliarum deus non despicies.

Das heißt: »Dieer Stein deckt das Herz und die Eingeweide des ehrwürdigen Herrn Reinhard vrn Rüppurr, Bischofs von Worms. -- Ein zerknirschtes und gedemütigtes Herz wirst Du, o Gott, nicht verschmähen.«

Am 26. September des Jahres 1533 soll in dieser Kapelle zum letztenmal die heilige Messe gelesen worden sein.



die letzte Hälfte um 51000 Gulden. Ins dem Jahr 1656

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