Dornstetten (Württemberg): Unterschied zwischen den Versionen

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== Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit ==
== Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit ==
=== Evangelische Kirchen ===
=== Evangelische Kirchen ===
*-Auszug aus dem Dornstetter Heimatbuch-
'''Geschichte der Martinskirche'''
Die Martinskirche ist ein spätgotisches Bauwerk aus der Zeit des Grafen Eberhard. Die erste urkundliche Erwähnung der Kirche und der Pfarrei zu Dornstetten stammt vom 12. November 1267. In den Turm ist am Nordeingang ein Stein mit der Inschrift "Anno domini 1490" eingemauert, in diesem Jahr wurde die Kirche nach dem Stadtbrand wieder aufgebaut.
Beim großen Stadtbrand am 8.Mai 1676 ist die Kirche bis auf den Steinturm und die Grundmauern vollständig ausgebrannt.                                                                                                                                                Im Netzgewölbe des Chors sind auf herausragenden Steinen Bilder der Apostel eingemeißelt. Die oberen Schlusssteine tragen Bilder von Maria, dem heiligen Martin, nach dem die Kirche benannt ist, und vom württembergischen Wappen. Das mittlere Chorfenster zeigt den auferstandenen Christus.
'''Die Kirchenglocken'''
Im Jahr 1535 bekam Dornstetten eine Zeitglocke und eine dazu gehörende Uhr. Die damaligen Uhren waren einfach. Sie schlugen die Zeit auf einer Glocke an und konnten nicht geläutet werden. Beim Stadtbrand am 8. Mai 1676 schmolzen die Kirchenglocken. In Zusammenarbeit des Kirchenbaumeisters Martin aus Calw und dem Glockengießer Arnoult aus Lothringen entstand die neue Glocke, die heute noch erhalten ist. Diese Glocke wiegt 33 Zentner, hat einen Durchmesser von 140 Zentimeter und trägt folgende Inschrift:
"Das fewr hatt mich verzehrt
im fewr bin ich gegossen
durchs fewr bin ich bewehrt
und klinge unverdrossen
und Arnoult goß mich
S.P. F.R.Mr.J.G.Ramsler
Past. MG. F. Buob.
Vogt J.D. Frisch. Stadtschreiber Lenz.
Bürgermeister J.Weßner J.G.Schweikhlin
P.R.M.E. Kopp."
Im Jahr 1768 zersprang die mittlere Glocke. Die neue Glocke wurde von Peter Becker in Stuttgart gegossen. Sie wog 470 kg und hatte einen Durchmesser von 90 cm. Im Ersten Weltkrieg mußten die zwei kleineren Glocken abgegeben werden. Sie wurden 1920 durch zwei neue Glocken der Firma Kurtz aus Stuttgart ersetzt. 1942 mußten die drei kleinsten Glocken abgeliefert werde, darunter befand sich auch die Glocke des Meister Beckers. Es wird angenommen, daß die Beckerglocke aus dem Lager in Hamburg gestohlen wurde, und vielleicht heute noch in einer Kirche in Norddeutschland hängt.
Heute hängen in der Kirche vier Glocken mit der Tonfolge es-g-b-c. Die jetzige zweitgrößte Glocke wiegt 18 Zentner und hat einen Durchmesser von 110 cm. Die kleinste Glocke, das "Taufglöcklein", hat die Inschrift: "Lasset die Kindlein zu mir kommen"
=== Katholische Kirchen ===
=== Katholische Kirchen ===
<!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === -->
<!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === -->

Version vom 18. August 2006, 18:33 Uhr

Vorlage:Begriffserklärungshinweis


Hierarchie

Regional > Deutschland > Baden-Württemberg > Landkreis Freudenstadt > Dornstetten (Württemberg)

Einleitung

Allgemeine Information

Die Gesamtfläche der Stadt beträgt 2421 ha, davon 38% Wald. In den drei Stadtteilen leben ca. 8500 Einwohner.

Politische Einteilung

Die Stadt Dornstetten vereinigte sich bei der Gemeinereform am 1. Januar 1975 mit den bisdahin selbständigen Gemeinden Aach und Hallwangen.

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirchen

  • -Auszug aus dem Dornstetter Heimatbuch-

Geschichte der Martinskirche

Die Martinskirche ist ein spätgotisches Bauwerk aus der Zeit des Grafen Eberhard. Die erste urkundliche Erwähnung der Kirche und der Pfarrei zu Dornstetten stammt vom 12. November 1267. In den Turm ist am Nordeingang ein Stein mit der Inschrift "Anno domini 1490" eingemauert, in diesem Jahr wurde die Kirche nach dem Stadtbrand wieder aufgebaut. Beim großen Stadtbrand am 8.Mai 1676 ist die Kirche bis auf den Steinturm und die Grundmauern vollständig ausgebrannt. Im Netzgewölbe des Chors sind auf herausragenden Steinen Bilder der Apostel eingemeißelt. Die oberen Schlusssteine tragen Bilder von Maria, dem heiligen Martin, nach dem die Kirche benannt ist, und vom württembergischen Wappen. Das mittlere Chorfenster zeigt den auferstandenen Christus.


Die Kirchenglocken

Im Jahr 1535 bekam Dornstetten eine Zeitglocke und eine dazu gehörende Uhr. Die damaligen Uhren waren einfach. Sie schlugen die Zeit auf einer Glocke an und konnten nicht geläutet werden. Beim Stadtbrand am 8. Mai 1676 schmolzen die Kirchenglocken. In Zusammenarbeit des Kirchenbaumeisters Martin aus Calw und dem Glockengießer Arnoult aus Lothringen entstand die neue Glocke, die heute noch erhalten ist. Diese Glocke wiegt 33 Zentner, hat einen Durchmesser von 140 Zentimeter und trägt folgende Inschrift: "Das fewr hatt mich verzehrt im fewr bin ich gegossen durchs fewr bin ich bewehrt und klinge unverdrossen und Arnoult goß mich S.P. F.R.Mr.J.G.Ramsler Past. MG. F. Buob. Vogt J.D. Frisch. Stadtschreiber Lenz. Bürgermeister J.Weßner J.G.Schweikhlin P.R.M.E. Kopp."

Im Jahr 1768 zersprang die mittlere Glocke. Die neue Glocke wurde von Peter Becker in Stuttgart gegossen. Sie wog 470 kg und hatte einen Durchmesser von 90 cm. Im Ersten Weltkrieg mußten die zwei kleineren Glocken abgegeben werden. Sie wurden 1920 durch zwei neue Glocken der Firma Kurtz aus Stuttgart ersetzt. 1942 mußten die drei kleinsten Glocken abgeliefert werde, darunter befand sich auch die Glocke des Meister Beckers. Es wird angenommen, daß die Beckerglocke aus dem Lager in Hamburg gestohlen wurde, und vielleicht heute noch in einer Kirche in Norddeutschland hängt. Heute hängen in der Kirche vier Glocken mit der Tonfolge es-g-b-c. Die jetzige zweitgrößte Glocke wiegt 18 Zentner und hat einen Durchmesser von 110 cm. Die kleinste Glocke, das "Taufglöcklein", hat die Inschrift: "Lasset die Kindlein zu mir kommen"

Katholische Kirchen

Geschichte

Im Codex Laureshamensis (Lorscher Codex)enthält erstmals den Namen Dornstetten:

Villa stedden im Tornegowe = Ort Stedden im Dornengau

Alte Oberamtsstadt, 767 erstmals erwähnt und zwischen 1267 und 1276 zur Stadt erhoben.

aus dem Dornstetter Heimatbuch

Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Weblinks

http://www.dornstetten.de - Stadtverwaltung

Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.

Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote

Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

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