Kampspowilken: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 9. April 2017, 11:33 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland


Hierarchie


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Der Bahnhof von Kampspowilken, 2008
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Ein Wohnhaus auf dem Bahngelände von Kampspowilken, 2008
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Das Eisenbahner-Wohnhaus in Kampspowilken, 2008


Einleitung

Kampspowilken (1785 Kamstpawilken) ,bis 1920 Kreis Tilsit, Ostpreußen; (1920-1939) Kreis Pogegen; (1939-1945) Kreis Tilsit-Ragnit
Das memelländische Dorf Kampspowilken liegt etwa 2 km nördlich von der Laugszarger Chaussee an der Bahnlinie von Pogegen nach Tauroggen. Kampspowilken war zugleich die Bahnstation für die weiter südlich gelegene Streusiedlung Kreywöhnen.

Name

Der Name beschreibt die Lage des Ortes: ein Werder bei den Wölfen und bezieht sich auf den Wilke (Fluss).

  • baltisch "wilkis, wilkas, vilkas".
  • prußisch "kampas, kampe" = kleine mit Gesträuch bewachsene Insel in einer Flussmündung, Werder, Ecke, Winkel
  • "po, pa" = in der Nähe von
  • "wilkas" = Wolf


Politische Einteilung

1.5.1939: Name der neuen Gemeinde: Kampspowilken;
Die neue Gemeinde ist gebildet worden aus den bisherigen Landgemeinden : Kampspowilken und Neumeilen[2]

1.10.1939: Kampspowilken kommt zum Kreis Tilsit-Ragnit [3]


- Letzte Statistik vor dem Krieg -
  • Kampspowilken ( Einw.: 246 ; Fläche: 441 ha)
ältere Schreibweise: Nemeylen bis um 1736; Kamstpawilken bis 1785;
Kampstpawilken bis 1815
heute litauischer Name: Kamsciai
  • Neumeilen
der Wohnplatz davon mit Einw.: 98; Fläche: 245 ha
heute litauischer Name: Nemailiai

Anmerkung: Ort und Wohnplatz zugehörig zum Ksp. Laugszargen [4]

Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Kampspowilken gehörte 1912 zum Kirchspiel Laugszargen, vor 1899 aber zum Kirchspiel Willkischken.


Bewohner


Verschiedenes

Karten

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Kampstpawilken auf der Schroetterkarte Blatt 12, (1796-1802), Maßstab 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
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Oben links auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000


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Kamstpawilken und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 66, 1861
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
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Kampstpawilken im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 66, 1861
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


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Kampspowilken im Messtischblatt 0898 Willkischken und 0798 Uszkullmen (1913-1941) mit den Gemeindegrenzen von 1938, Maßstab 1:25000
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
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Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Kampspowilken aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv



Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung KAMKENKO15AE
Name
  • Kampspowilken Quelle (${p.language})
  • Kamščiai (1923) Quelle Seite 1092 (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz (- 1945)
  • Dorf (1945 -)
Einwohner
w-Nummer
  • 66133
externe Kennung
  • nima:-2615266
  • geonames:598476
Karte
   

TK25: 0898

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Kampspowilken, Kamščiai (- 1945) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle Quelle

Laugszargen (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.294/295

Tilsit (Maria Himmelfahrt), Tilsit (1907) ( Pfarrei) Quelle S.294/295

Lauksargių seniūnija, Lauksargiai (1995 -) ( Gemeindebezirk) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum


Quellen

  1. Michel-Katalog Deutschland-Spezial 2014 - Band 1: 1849 bis April 1945
  2. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm
  3. Amtsblatt des Regierungspräsidenten in Gumbinnen, 2.9.1939
  4. Angaben übernommen von Ortsverzeichnis Tilsit-Ragnit