Grüntal (Freudenstadt): Unterschied zwischen den Versionen

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Der zur Gemeinde gehörige Weiler Frutenhof, ansehnlich und weitläufig gebaut, ist malerisch auf einem wiesenreichen Terrainvorsprung zwischen Stockerbach und dem Aubach ¼ Stunde nördlich von dem Mutterort gelegen. Die natürlichen und Landwirtschaftlichen Verhältnisse gleichen denen des Mutterorts, dagegen sind die Vermögensumstände der Einwohner ganz gering.
Der zur Gemeinde gehörige Weiler Frutenhof, ansehnlich und weitläufig gebaut, ist malerisch auf einem wiesenreichen Terrainvorsprung zwischen Stockerbach und dem Aubach ¼ Stunde nördlich von dem Mutterort gelegen. Die natürlichen und Landwirtschaftlichen Verhältnisse gleichen denen des Mutterorts, dagegen sind die Vermögensumstände der Einwohner ganz gering.
Grüntal gehört zu den Waldgedingsorten und erhielt für seine Gerechtsame im Jahr 1833    800 Morgen Waldungen; hiervon erhielt die eine Hälfte die  Gemeinde, die andere wurde den berechtigten Bürgern in Teilen von 3 ¾ -12 Morgen überlassen. Überdies bezieht jeder Bürger jährlich ½ Klafter Holz aus den Gemeindewaldungen; der Überschuss des jährlichen Waldertrags wird verkauft und sichert der Gemeindekasse eine Einnahme von etwa 1000 Gulden.
Auf der Anhöhe zwischen Stockerbach und dem Ettenbach, wo nach der Sage eine Stadt „Heimenloch“ gestanden sein soll, fand man schon Grundmauern und Pflaster.
Das Wolfhaus, welches ½ Stunde nordwestlich von dem Ort lag, wurde vor etwa 90 Jahren abgebrochen; es war ein herrschaftliches zur Wolfsbeize  eingerichtetes  Gebäude, welches ein Bürger von Frutenhof bewohnte.


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Version vom 22. November 2006, 14:14 Uhr

Hierarchie

Regional > Bundesrepublik Deutschland > Baden-Württemberg > Landkreis Freudenstadt > Grüntal (Freudenstadt)

Einleitung

Allgemeine Information

Politische Einteilung

Grüntal-Frutenhof ist seit 1971 ein Stadtteil von Freudensradt

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirchen

Auszüge aus „Beschreibung des Oberamt Freudenstadt“ von 1858 Grüntal-Frutenhof


An der nördlichen Seite des Orts liegt ziemlich erhöht die Pfarrkirche, deren Langhaus im Jahr 1592 von dem berühmten Baumeister Heinrich Schickardt von Herrenberg erbaut, gleichwohl mit seinen rundbogigen gefüllten Fenstern ein Beispiel des zu jener Zeit ganz heruntergekommenen Kirchenbaustiels liefert. Der mit einem halben Achteck schließende Chor stammt aus früherer Zeit und zeigt noch Spuren seiner ursprünglichen germanischen Bauweise. Der viereckige massive Turm ist sehr alt und stammt aus einer weit früheren Periode als selbst der Chor. In seinen unteren 3 Stockwerken zeigt er Schussscharten und Bossagen an den Ecken, während das vierte, mit einem Zeltdach versehenes Stockwerk spitzbögige und runde Schalllöcher hat. Die beiden Glocken sind 1780 und 1832 gegossen worden. Der Begräbnisplatz liegt bei der Kirche.

Das im Jahr 1702 erbaute, im Jahr 1825 gründlich erneuerte Pfarrhaus liegt angenehm in der Mitte des Ortes.

Katholische Kirchen

Geschichte

Historische Ortsnamen

Grüntal war um 1100 Grindilen, Gruonendel, 1344 Grunethal, 1521 Griendel, Grunthal, Grundel, Gröndel, Grändel.

Ortsname Frutenhof: Um 1470 taucht erstmals der Name "Fruthof" als einzelnes Hofgut oberhalb Grüntals auf und gehörte damals schon zu Grüntal.


Der zur Gemeinde gehörige Weiler Frutenhof, ansehnlich und weitläufig gebaut, ist malerisch auf einem wiesenreichen Terrainvorsprung zwischen Stockerbach und dem Aubach ¼ Stunde nördlich von dem Mutterort gelegen. Die natürlichen und Landwirtschaftlichen Verhältnisse gleichen denen des Mutterorts, dagegen sind die Vermögensumstände der Einwohner ganz gering.

Grüntal gehört zu den Waldgedingsorten und erhielt für seine Gerechtsame im Jahr 1833 800 Morgen Waldungen; hiervon erhielt die eine Hälfte die Gemeinde, die andere wurde den berechtigten Bürgern in Teilen von 3 ¾ -12 Morgen überlassen. Überdies bezieht jeder Bürger jährlich ½ Klafter Holz aus den Gemeindewaldungen; der Überschuss des jährlichen Waldertrags wird verkauft und sichert der Gemeindekasse eine Einnahme von etwa 1000 Gulden.

Auf der Anhöhe zwischen Stockerbach und dem Ettenbach, wo nach der Sage eine Stadt „Heimenloch“ gestanden sein soll, fand man schon Grundmauern und Pflaster.

Das Wolfhaus, welches ½ Stunde nordwestlich von dem Ort lag, wurde vor etwa 90 Jahren abgebrochen; es war ein herrschaftliches zur Wolfsbeize eingerichtetes Gebäude, welches ein Bürger von Frutenhof bewohnte.


Genealogische und historische Quellen

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Bibliografie

Genealogische Bibliografie

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Archive und Bibliotheken

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Bibliotheken

Verschiedenes

Weblinks

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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis