Uedorf: Unterschied zwischen den Versionen
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* 1143: Erste urkundliche Erwähnung von Uedorf als Besitztum des Benediktinerinnenklosters Nonnenwerth<ref name="Gem">Ortsfestausschuss Uedorf. Festschrift 875 Jahre Uedorf am Rhein 1143 - 2018 (2018).</ref> | * 1143: Erste urkundliche Erwähnung von Uedorf als Besitztum des Benediktinerinnenklosters Nonnenwerth<ref name="Gem">Ortsfestausschuss Uedorf. Festschrift 875 Jahre Uedorf am Rhein 1143 - 2018 (2018).</ref> | ||
* 1260: Uedorf wird als eine Pfarrei mit Glöckner in einer Urkunde des Klosters Heisterbach erwähnt.<ref name="Gem" /> | * 1260: Uedorf wird als eine Pfarrei mit Glöckner in einer Urkunde des Klosters Heisterbach erwähnt.<ref name="Gem" /> | ||
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* 1340: Gerlach genannt Hepe von Uedorf wird als Abgabenpflichtiger der Abtei Altenberg erwähnt.<ref | * 1340: Gerlach genannt Hepe von Uedorf wird als Abgabenpflichtiger der Abtei Altenberg erwähnt.<ref name="Gem" /> | ||
* um 1350: Ein katastrophales Hochwasser an Rhein und Sieg zerstört Uedorf. Uedorf | * um 1350: Ein katastrophales Hochwasser an Rhein und Sieg zerstört Uedorf. Uedorf wird von den Überlebenden weiter nach Westen verlegt. <ref name="Gem" /> | ||
* 1371: Bericht über Streitigkeiten des Klosters Heisterbach mit seinem Hof in Uedorf.<ref | * 1371: Bericht über Streitigkeiten des Klosters Heisterbach mit seinem Hof in Uedorf.<ref name="Gem" /> | ||
* 1382: Beurkundung eines Landverkaufs in "Odorp".<ref | * 1382: Beurkundung eines Landverkaufs in "Odorp".<ref name="Gem" /> | ||
* 1449: Uedorf ist die kleinste Gemeinde im Bonner Land mit nur 6 Häusern.<ref>Grünkorn F, Haffke J,Becker F, Dietrich M. Bonns Nordwesten: Stationen der Entwicklung von Auerberg, Buschdorf, Graurheindorf und Tannenbusch. Bonn, 1988, S. 57</ref> | * 1449: Uedorf ist die kleinste Gemeinde im Bonner Land mit nur 6 Häusern.<ref>Grünkorn F, Haffke J,Becker F, Dietrich M. Bonns Nordwesten: Stationen der Entwicklung von Auerberg, Buschdorf, Graurheindorf und Tannenbusch. Bonn, 1988, S. 57</ref> | ||
* 1451: In einer Urkunde des Kirchenamtes Bonn wird Odorp genannt.<ref | * 1451: In einer Urkunde des Kirchenamtes Bonn wird Odorp genannt.<ref name="Gem" /> | ||
* 1659: In Uedorf werden 11 Häuser gezählt. | * 1659: In Uedorf werden 11 Häuser gezählt.<ref name="Gem" /> | ||
* 1743: Bitte der Kartäuser an den Kölner Kurfürsten um Erlaubnis zum Landerwerb, da eines ihrer Häuser durch die Fluten unbewohnbar wurde.<ref | * 1743: Bitte der Kartäuser an den Kölner Kurfürsten um Erlaubnis zum Landerwerb, da eines ihrer Häuser durch die Fluten unbewohnbar wurde.<ref name="Gem" /> | ||
* 1784: Das Uedorfer Ufer wird vom Rhein weggespült. Ein Wohltäter aus Uedorf errichtet die neue St.-Georgs-Kapelle in [[Widdig]] | * 1784: Das Uedorfer Ufer wird vom Rhein weggespült. Ein Wohltäter aus Uedorf errichtet die neue St.-Georgs-Kapelle in [[Widdig]].<ref name="Gem" /> | ||
* 1804: Uedorf wird in kirchlicher Hinsicht mit [[Hersel]] vereinigt.<ref | * 1804: Uedorf wird in kirchlicher Hinsicht mit [[Hersel]] vereinigt.<ref name="Gem" /> | ||
* 1817: Das Uedorfer Ufer wird vom Rhein weggespült.<ref | * 1817: Das Uedorfer Ufer wird vom Rhein weggespült.<ref name="Gem" /> | ||
* 1824: Uedorf wird in bürgerlicher Hinsicht mit [[Hersel]] vereinigt.<ref | * 1824: Uedorf wird in bürgerlicher Hinsicht mit [[Hersel]] vereinigt.<ref name="Gem" /> | ||
* 1830: [[Weiler (GOV)|Weiler]] in der [[Bürgermeisterei Hersel]] im [[Landkreis Bonn]] mit 74 Einwohnern.<ref>Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 265</ref> | * 1830: [[Weiler (GOV)|Weiler]] in der [[Bürgermeisterei Hersel]] im [[Landkreis Bonn]] mit 74 Einwohnern.<ref>Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 265</ref> | ||
* 1857: Das Uedorfer Ufer wird vom Rhein weggespült.<ref | * 1857: Das Uedorfer Ufer wird vom Rhein weggespült.<ref name="Gem" /> | ||
* 1874: Die Bonner Stiftspfarrei erwirbt zahlreiche Liegenschaften in Uedorf.<ref | * 1874: Die Bonner Stiftspfarrei erwirbt zahlreiche Liegenschaften in Uedorf.<ref name="Gem" /> | ||
* 01.08.1885: Bei der Volkszählung hat Uedorf eine Fläche von 170 ha, davon 135 ha Ackerland und 7 ha Holzungen. Der Ort gehört zur [[Bürgermeisterei Hersel]]. Standesamtsbezirk war ebenfalls [[Hersel]]. Es gibt 19 Gebäude und 17 Haushaltungen bei 101 katholischen Einwohnern (53 männlich, 48 weiblich).<ref>Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. XII. Provinz Rheinland. Berlin 1888, S. 136-137</ref> | * 01.08.1885: Bei der Volkszählung hat Uedorf eine Fläche von 170 ha, davon 135 ha Ackerland und 7 ha Holzungen. Der Ort gehört zur [[Bürgermeisterei Hersel]]. Standesamtsbezirk war ebenfalls [[Hersel]]. Es gibt 19 Gebäude und 17 Haushaltungen bei 101 katholischen Einwohnern (53 männlich, 48 weiblich).<ref>Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. XII. Provinz Rheinland. Berlin 1888, S. 136-137</ref> | ||
* 01.01.1963: Gründung der ev. Kirchengemeinde Hersel, die aus den Orten [[Buschdorf (Bonn)]], [[Hersel]], Uedorf, [[Widdig]] und [[Sechtem]] gebildet wurde. Die neue Gemeinde hat im Gründungsjahr 2000 Seelen.<ref>http://www.ev-kirche-hersel.de/geschichte-139.php</ref> | * 01.01.1963: Gründung der ev. Kirchengemeinde Hersel, die aus den Orten [[Buschdorf (Bonn)]], [[Hersel]], Uedorf, [[Widdig]] und [[Sechtem]] gebildet wurde. Die neue Gemeinde hat im Gründungsjahr 2000 Seelen.<ref>http://www.ev-kirche-hersel.de/geschichte-139.php</ref> | ||
Version vom 2. Juli 2018, 18:05 Uhr
Hierarchie
Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Rhein-Sieg-Kreis > Stadt Bornheim > Uedorf
Einleitung
Allgemeine Information
- Uedorf ist der kleinste Ortsteil der Stadt Bornheim (Rheinland).
Politische Einteilung
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|
Die Ortsteile der Stadt Bornheim im Rhein-Sieg-Kreis |
|
Bornheim | Brenig | Dersdorf | Hemmerich | Hersel | Kardorf | Merten | Roisdorf | Rösberg | Sechtem | Uedorf | Walberberg | Waldorf | Widdig |
Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit
Evangelische Kirchen
Katholische Kirchen
Geschichte
- 1143: Erste urkundliche Erwähnung von Uedorf als Besitztum des Benediktinerinnenklosters Nonnenwerth[4]
- 1260: Uedorf wird als eine Pfarrei mit Glöckner in einer Urkunde des Klosters Heisterbach erwähnt.[4]
- 1336: Die Pfarrei Uedorf wird letztmalig erwähnt.[4]
- 1340: Gerlach genannt Hepe von Uedorf wird als Abgabenpflichtiger der Abtei Altenberg erwähnt.[4]
- um 1350: Ein katastrophales Hochwasser an Rhein und Sieg zerstört Uedorf. Uedorf wird von den Überlebenden weiter nach Westen verlegt. [4]
- 1371: Bericht über Streitigkeiten des Klosters Heisterbach mit seinem Hof in Uedorf.[4]
- 1382: Beurkundung eines Landverkaufs in "Odorp".[4]
- 1449: Uedorf ist die kleinste Gemeinde im Bonner Land mit nur 6 Häusern.[5]
- 1451: In einer Urkunde des Kirchenamtes Bonn wird Odorp genannt.[4]
- 1659: In Uedorf werden 11 Häuser gezählt.[4]
- 1743: Bitte der Kartäuser an den Kölner Kurfürsten um Erlaubnis zum Landerwerb, da eines ihrer Häuser durch die Fluten unbewohnbar wurde.[4]
- 1784: Das Uedorfer Ufer wird vom Rhein weggespült. Ein Wohltäter aus Uedorf errichtet die neue St.-Georgs-Kapelle in Widdig.[4]
- 1804: Uedorf wird in kirchlicher Hinsicht mit Hersel vereinigt.[4]
- 1817: Das Uedorfer Ufer wird vom Rhein weggespült.[4]
- 1824: Uedorf wird in bürgerlicher Hinsicht mit Hersel vereinigt.[4]
- 1830: Weiler in der Bürgermeisterei Hersel im Landkreis Bonn mit 74 Einwohnern.[6]
- 1857: Das Uedorfer Ufer wird vom Rhein weggespült.[4]
- 1874: Die Bonner Stiftspfarrei erwirbt zahlreiche Liegenschaften in Uedorf.[4]
- 01.08.1885: Bei der Volkszählung hat Uedorf eine Fläche von 170 ha, davon 135 ha Ackerland und 7 ha Holzungen. Der Ort gehört zur Bürgermeisterei Hersel. Standesamtsbezirk war ebenfalls Hersel. Es gibt 19 Gebäude und 17 Haushaltungen bei 101 katholischen Einwohnern (53 männlich, 48 weiblich).[7]
- 01.01.1963: Gründung der ev. Kirchengemeinde Hersel, die aus den Orten Buschdorf (Bonn), Hersel, Uedorf, Widdig und Sechtem gebildet wurde. Die neue Gemeinde hat im Gründungsjahr 2000 Seelen.[8]
Genealogische und historische Gesellschaften
Genealogische Gesellschaften
Historische Gesellschaften
Genealogische und historische Quellen
Genealogische Quellen
Bibliografie
Genealogische Bibliografie
Historische Bibliografie
Weitere Bibliografie
- Ortsfestausschuss Uedorf. Festschrift 875 Jahre Uedorf am Rhein 1143 - 2018 (2018).
Archive und Bibliotheken
Archive
Historisches Archiv der Stadt Siegburg
- Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662, Sign. A II/22, Bl. 5v, 1593. Bearbeiter/Edition W. Günter Henseler, Kierspe.
- 1593. Anwaldt Johan, halffmans zu Udorff, gegen widtwen Daniels zur Clocken sagt, er hab die gegentheilinne hieher durch den gerichtsbotten citieren lassen, bit desselben relation und vor ursach ubergibt eine durch der gegen theilinne haußwirdt seligen underschriebene handtschrifft, uff 25 Thaler und ein Ort sprechent, und bit zu erkennen, das beclagtinne ime, clegern, dieselbe neben entrichtung kosten, schaden und interesse zu erstatten und zu betzalen schuldig sei.
Bibliotheken
Internetlinks
Zufallsfunde
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.
Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschliesslich an den entsprechenden Forscher zu richten.
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | UEDORFJO30MS | ||||
| Name |
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| Typ |
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| Einwohner |
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| Postleitzahl |
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| Webseite | |||||
| Karte |
TK25: 5208 |
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| Zugehörigkeit | |||||
| Übergeordnete Objekte |
Bornheim, Bornheim-Brenig (1969 -) ( GemeindeStadt) Hersel ( Kirchengemeinde) Quelle Uedorf (- 1935) ( Gemeinde) Hersel (1935 - 1969) ( Gemeinde) |
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| Untergeordnete Objekte |
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Fußnoten
- ↑ Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. XII. Provinz Rheinland. Berlin 1888, S. 136-137
- ↑ http://www.ev-kirche-hersel.de/geschichte-139.php
- ↑ Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. XII. Provinz Rheinland. Berlin 1888, S. 136-137
- ↑ 4,00 4,01 4,02 4,03 4,04 4,05 4,06 4,07 4,08 4,09 4,10 4,11 4,12 4,13 4,14 4,15 Ortsfestausschuss Uedorf. Festschrift 875 Jahre Uedorf am Rhein 1143 - 2018 (2018).
- ↑ Grünkorn F, Haffke J,Becker F, Dietrich M. Bonns Nordwesten: Stationen der Entwicklung von Auerberg, Buschdorf, Graurheindorf und Tannenbusch. Bonn, 1988, S. 57
- ↑ Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 265
- ↑ Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. XII. Provinz Rheinland. Berlin 1888, S. 136-137
- ↑ http://www.ev-kirche-hersel.de/geschichte-139.php