Uedorf: Unterschied zwischen den Versionen

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* 1857: Das Uedorfer Ufer wird erneut vom Rhein weggespült.<ref name="Gem" />
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* 1874: Die Bonner Stiftspfarrei erwirbt zahlreiche Liegenschaften in Uedorf.<ref name="Gem" />
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Version vom 3. Juli 2018, 16:19 Uhr

Hierarchie

Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Rhein-Sieg-Kreis > Stadt Bornheim > Uedorf

Einleitung

Allgemeine Information

Politische Einteilung

  • ab 1798 - 1815: In der französischen Zeit gehört Uedorf zum Département de la Roer".[1]
  • 1815: Uedorf kommt zu Preußen. Es gehört zur Bürgermeisterei Hersel und zum Landkreis Bonn.[1]
  • 1824: Uedorf wird in bürgerlicher Hinsicht mit Hersel vereinigt.[1]
  • 1928: Uedorf gehört zum Amt Hersel.[1]
  • 1932: Das Amt Hersel - und damit auch Uedorf - wird dem Amt Bornheim angegliedert.[1]
  • 1969: Uedorf kommt zur neuen Großgemeinde Bornheim [1]
  • 1981: Bornheim wird [Stadt]] und Uedorf ist der kleineste Stadtteil ebd.[1]
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Die Ortsteile der Stadt Bornheim im Rhein-Sieg-Kreis

Bornheim | Brenig | Dersdorf | Hemmerich | Hersel | Kardorf | Merten | Roisdorf | Rösberg | Sechtem | Uedorf | Walberberg | Waldorf | Widdig


Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirchen

Katholische Kirchen

Geschichte

  • 1143: Erste urkundliche Erwähnung von Uedorf als Besitztum des Benediktinerinnenklosters Nonnenwerth[1]
  • 1260: Uedorf wird als eine Pfarrei mit Glöckner in einer Urkunde des Klosters Heisterbach erwähnt.[1]
  • 1336: Die Pfarrei Uedorf wird letztmalig erwähnt.[1]
  • 1340: Gerlach genannt Hepe von Uedorf wird als Abgabenpflichtiger der Abtei Altenberg erwähnt.[1]
  • um 1350: Ein katastrophales Hochwasser an Rhein und Sieg zerstört Uedorf. Uedorf wird von den Überlebenden weiter nach Westen verlegt. [1]
  • 1371: Bericht über Streitigkeiten des Klosters Heisterbach mit seinem Hof in Uedorf.[1]
  • 1382: Beurkundung eines Landverkaufs in "Odorp".[1]
  • 1449: Uedorf ist die kleinste Gemeinde im Bonner Land mit nur 6 Häusern.[5]
  • 1451: In einer Urkunde des Kirchenamtes Bonn wird Odorp genannt.[1]
  • 1659: In Uedorf werden 11 Häuser gezählt.[1]
  • 1743: Bitte der Kartäuser an den Kölner Kurfürsten um Erlaubnis zum Landerwerb, da eines ihrer Häuser durch die Fluten unbewohnbar wurde.[1]
  • 1784: Das Uedorfer Ufer wird vom Rhein weggespült. Ein Wohltäter aus Uedorf errichtet die neue St.-Georgs-Kapelle in Widdig.[1]
  • ab 1798 - 1815: In der Franzosenzeit gehört Uedorf zum Département de la Roer".[1]
  • 1804: Uedorf wird in kirchlicher Hinsicht mit Hersel vereinigt.[1]
  • 1815: Uedorf kommt zu Preußen. Es gehört zur Bürgermeisterei Hersel und zum Landkreis Bonn.[1]
  • 1817: Das Uedorfer Ufer wird erneut vom Rhein weggespült.[1]
  • 1824: Uedorf wird in bürgerlicher Hinsicht mit Hersel vereinigt.[1]
  • 1830: Weiler in der Bürgermeisterei Hersel im Landkreis Bonn mit 74 Einwohnern.[6]
  • 04.04.1848: Die Trennung des bisherigen Gemeinde-Verbandes der Ortschaften Hersel und Uedorf und die Wiederherstellung der letztren zu einer selbständigen Gemeinde ist höhern Ortes genehmigt worden.[7]
  • 1857: Das Uedorfer Ufer wird erneut vom Rhein weggespült.[1]
  • 1874: Die Bonner Stiftspfarrei erwirbt zahlreiche Liegenschaften in Uedorf.[1]
  • 01.08.1885: Bei der Volkszählung hat Uedorf eine Fläche von 170 ha, davon 135 ha Ackerland und 7 ha Holzungen. Der Ort gehört zur Bürgermeisterei Hersel. Standesamtsbezirk war ebenfalls Hersel. Es gibt 19 Gebäude und 17 Haushaltungen bei 101 katholischen Einwohnern (53 männlich, 48 weiblich).[8]
  • 1928: Uedorf gehört zum Amt Hersel.[1]
  • 1932: Das Amt Hersel - und damit auch Uedorf - wird dem Amt Bornheim angegliedert.[1]
  • 01.01.1963: Gründung der ev. Kirchengemeinde Hersel, die aus den Orten Buschdorf (Bonn), Hersel, Uedorf, Widdig und Sechtem gebildet wurde. Die neue Gemeinde hat im Gründungsjahr 2000 Seelen.[9]
  • 1969: Uedorf kommt zur neuen Großgemeinde Bornheim [1]
  • 1981: Bornheim wird [Stadt]] und Uedorf ist der kleineste Stadtteil ebd.[1]

Genealogische und historische Gesellschaften

Genealogische Gesellschaften

Historische Gesellschaften

Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Bibliografie

Genealogische Bibliografie

Historische Bibliografie

Weitere Bibliografie

  • Ortsfestausschuss Uedorf. Festschrift 875 Jahre Uedorf am Rhein 1143 - 2018 (2018).

Archive und Bibliotheken

Archive

Historisches Archiv der Stadt Siegburg

  • Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662, Sign. A II/22, Bl. 5v, 1593. Bearbeiter/Edition W. Günter Henseler, Kierspe.
  • 1593. Anwaldt Johan, halffmans zu Udorff, gegen widtwen Daniels zur Clocken sagt, er hab die gegentheilinne hieher durch den gerichtsbotten citieren lassen, bit desselben relation und vor ursach ubergibt eine durch der gegen theilinne haußwirdt seligen underschriebene handtschrifft, uff 25 Thaler und ein Ort sprechent, und bit zu erkennen, das beclagtinne ime, clegern, dieselbe neben entrichtung kosten, schaden und interesse zu erstatten und zu betzalen schuldig sei.


Bibliotheken

Internetlinks

Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote

Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschliesslich an den entsprechenden Forscher zu richten.


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung UEDORFJO30MS
Name
  • Uedorf
Typ
  • Ortsteil
Einwohner
Postleitzahl
  • W5301 (- 1993-06-30)
  • 53332 (1993-07-01 -)
Webseite
Karte
   

TK25: 5208

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Bornheim, Bornheim-Brenig (1969 -) ( GemeindeStadt)

Hersel ( Kirchengemeinde) Quelle

Uedorf (- 1935) ( Gemeinde)

Hersel (1935 - 1969) ( Gemeinde)

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Fußnoten

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 1,12 1,13 1,14 1,15 1,16 1,17 1,18 1,19 1,20 1,21 1,22 1,23 1,24 1,25 1,26 1,27 1,28 Ortsfestausschuss Uedorf. Festschrift 875 Jahre Uedorf am Rhein 1143 - 2018 (2018).
  2. Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. XII. Provinz Rheinland. Berlin 1888, S. 136-137
  3. http://www.ev-kirche-hersel.de/geschichte-139.php
  4. Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. XII. Provinz Rheinland. Berlin 1888, S. 136-137
  5. Grünkorn F, Haffke J,Becker F, Dietrich M. Bonns Nordwesten: Stationen der Entwicklung von Auerberg, Buschdorf, Graurheindorf und Tannenbusch. Bonn, 1988, S. 57
  6. Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 265
  7. Amtsblatt des Regierungdbezirkes Köln 1848, S. 93
  8. Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. XII. Provinz Rheinland. Berlin 1888, S. 136-137
  9. http://www.ev-kirche-hersel.de/geschichte-139.php