Uedorf: Unterschied zwischen den Versionen
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* 1830: [[Weiler (GOV)|Weiler]] in der [[Bürgermeisterei Hersel]] im [[Landkreis Bonn]] mit 74 Einwohnern.<ref>Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 265</ref> | * 1830: [[Weiler (GOV)|Weiler]] in der [[Bürgermeisterei Hersel]] im [[Landkreis Bonn]] mit 74 Einwohnern.<ref>Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 265</ref> | ||
* 04.04.1848: Die Trennung des bisherigen Gemeinde-Verbandes der Ortschaften [[Hersel]] und Uedorf und die Wiederherstellung der letztren zu einer selbständigen Gemeinde ist höhern Ortes genehmigt worden.<ref>Amtsblatt des Regierungsbezirkes Köln 1848, S. 93</ref> | * 04.04.1848: Die Trennung des bisherigen Gemeinde-Verbandes der Ortschaften [[Hersel]] und Uedorf und die Wiederherstellung der letztren zu einer selbständigen Gemeinde ist höhern Ortes genehmigt worden.<ref>Amtsblatt des Regierungsbezirkes Köln 1848, S. 93</ref> | ||
* 1856: Uedorf ist ein [[Weiler]] im [[Landkreis Bonn]] ([[Regierungsbezirk Köln]]) mit 90 Einwohnern.<ref>Topographisch-statistisches Handbuch des Preußischen Staates, Berlin 1856, S. 638</ref> | |||
* 1857: Das Uedorfer Ufer wird erneut vom Rhein weggespült.<ref name="Gem" /> | * 1857: Das Uedorfer Ufer wird erneut vom Rhein weggespült.<ref name="Gem" /> | ||
* 1874: Die Bonner Stiftspfarrei erwirbt zahlreiche Liegenschaften in Uedorf.<ref name="Gem" /> | * 1874: Die Bonner Stiftspfarrei erwirbt zahlreiche Liegenschaften in Uedorf.<ref name="Gem" /> | ||
Version vom 3. Juli 2018, 16:26 Uhr
Hierarchie
Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Rhein-Sieg-Kreis > Stadt Bornheim > Uedorf
Einleitung
Allgemeine Information
- Uedorf ist der kleinste Ortsteil der Stadt Bornheim (Rheinland).
Politische Einteilung
- ab 1798 - 1815: In der französischen Zeit gehört Uedorf zum Département de la Roer".[1]
- 1815: Uedorf kommt zu Preußen. Es gehört zur Bürgermeisterei Hersel und zum Landkreis Bonn.[1]
- 1824: Uedorf wird in bürgerlicher Hinsicht mit Hersel vereinigt.[1]
- 04.04.1848: Uedorf wird wieder eine selbständige Gemeinde[2]
- 1928: Uedorf gehört zum Amt Hersel.[1]
- 1932: Das Amt Hersel - und damit auch Uedorf - wird dem Amt Bornheim angegliedert.[1]
- 1969: Uedorf kommt zur neuen Großgemeinde Bornheim [1]
- 1981: Bornheim wird [Stadt]] und Uedorf ist der kleineste Stadtteil ebd.[1]
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Die Ortsteile der Stadt Bornheim im Rhein-Sieg-Kreis |
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Bornheim | Brenig | Dersdorf | Hemmerich | Hersel | Kardorf | Merten | Roisdorf | Rösberg | Sechtem | Uedorf | Walberberg | Waldorf | Widdig |
Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit
Evangelische Kirchen
Katholische Kirchen
Geschichte
- 1143: Erste urkundliche Erwähnung von Uedorf als Besitztum des Benediktinerinnenklosters Nonnenwerth[1]
- 1260: Uedorf wird als eine Pfarrei mit Glöckner in einer Urkunde des Klosters Heisterbach erwähnt.[1]
- 1336: Die Pfarrei Uedorf wird letztmalig erwähnt.[1]
- 1340: Gerlach genannt Hepe von Uedorf wird als Abgabenpflichtiger der Abtei Altenberg erwähnt.[1]
- um 1350: Ein katastrophales Hochwasser an Rhein und Sieg zerstört Uedorf. Uedorf wird von den Überlebenden weiter nach Westen verlegt. [1]
- 1371: Bericht über Streitigkeiten des Klosters Heisterbach mit seinem Hof in Uedorf.[1]
- 1382: Beurkundung eines Landverkaufs in "Odorp".[1]
- 1449: Uedorf ist die kleinste Gemeinde im Bonner Land mit nur 6 Häusern.[6]
- 1451: In einer Urkunde des Kirchenamtes Bonn wird Odorp genannt.[1]
- 1659: In Uedorf werden 11 Häuser gezählt.[1]
- 1743: Bitte der Kartäuser an den Kölner Kurfürsten um Erlaubnis zum Landerwerb, da eines ihrer Häuser durch die Fluten unbewohnbar wurde.[1]
- 1784: Das Uedorfer Ufer wird vom Rhein weggespült. Ein Wohltäter aus Uedorf errichtet die neue St.-Georgs-Kapelle in Widdig.[1]
- ab 1798 - 1815: In der Franzosenzeit gehört Uedorf zum Département de la Roer".[1]
- 1804: Uedorf wird in kirchlicher Hinsicht mit Hersel vereinigt.[1]
- 1815: Uedorf kommt zu Preußen. Es gehört zur Bürgermeisterei Hersel und zum Landkreis Bonn.[1]
- 1817: Das Uedorfer Ufer wird erneut vom Rhein weggespült.[1]
- 1824: Uedorf wird in bürgerlicher Hinsicht mit Hersel vereinigt.[1]
- 1830: Weiler in der Bürgermeisterei Hersel im Landkreis Bonn mit 74 Einwohnern.[7]
- 04.04.1848: Die Trennung des bisherigen Gemeinde-Verbandes der Ortschaften Hersel und Uedorf und die Wiederherstellung der letztren zu einer selbständigen Gemeinde ist höhern Ortes genehmigt worden.[8]
- 1856: Uedorf ist ein Weiler im Landkreis Bonn (Regierungsbezirk Köln) mit 90 Einwohnern.[9]
- 1857: Das Uedorfer Ufer wird erneut vom Rhein weggespült.[1]
- 1874: Die Bonner Stiftspfarrei erwirbt zahlreiche Liegenschaften in Uedorf.[1]
- 01.08.1885: Bei der Volkszählung hat Uedorf eine Fläche von 170 ha, davon 135 ha Ackerland und 7 ha Holzungen. Der Ort gehört zur Bürgermeisterei Hersel. Standesamtsbezirk war ebenfalls Hersel. Es gibt 19 Gebäude und 17 Haushaltungen bei 101 katholischen Einwohnern (53 männlich, 48 weiblich).[10]
- 1928: Uedorf gehört zum Amt Hersel.[1]
- 1932: Das Amt Hersel - und damit auch Uedorf - wird dem Amt Bornheim angegliedert.[1]
- 01.01.1963: Gründung der ev. Kirchengemeinde Hersel, die aus den Orten Buschdorf (Bonn), Hersel, Uedorf, Widdig und Sechtem gebildet wurde. Die neue Gemeinde hat im Gründungsjahr 2000 Seelen.[11]
- 1969: Uedorf kommt zur neuen Großgemeinde Bornheim [1]
- 1981: Bornheim wird [Stadt]] und Uedorf ist der kleineste Stadtteil ebd.[1]
Genealogische und historische Gesellschaften
Genealogische Gesellschaften
Historische Gesellschaften
Genealogische und historische Quellen
Genealogische Quellen
Bibliografie
Genealogische Bibliografie
Historische Bibliografie
Weitere Bibliografie
- Ortsfestausschuss Uedorf. Festschrift 875 Jahre Uedorf am Rhein 1143 - 2018 (2018).
Archive und Bibliotheken
Archive
Historisches Archiv der Stadt Siegburg
- Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662, Sign. A II/22, Bl. 5v, 1593. Bearbeiter/Edition W. Günter Henseler, Kierspe.
- 1593. Anwaldt Johan, halffmans zu Udorff, gegen widtwen Daniels zur Clocken sagt, er hab die gegentheilinne hieher durch den gerichtsbotten citieren lassen, bit desselben relation und vor ursach ubergibt eine durch der gegen theilinne haußwirdt seligen underschriebene handtschrifft, uff 25 Thaler und ein Ort sprechent, und bit zu erkennen, das beclagtinne ime, clegern, dieselbe neben entrichtung kosten, schaden und interesse zu erstatten und zu betzalen schuldig sei.
Bibliotheken
Internetlinks
Zufallsfunde
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.
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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | UEDORFJO30MS | ||||
| Name |
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| Typ |
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| Einwohner |
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| Postleitzahl |
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| Webseite | |||||
| Karte |
TK25: 5208 |
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| Zugehörigkeit | |||||
| Übergeordnete Objekte |
Bornheim, Bornheim-Brenig (1969 -) ( GemeindeStadt) Hersel ( Kirchengemeinde) Quelle Uedorf (- 1935) ( Gemeinde) Hersel (1935 - 1969) ( Gemeinde) |
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| Untergeordnete Objekte |
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Fußnoten
- ↑ 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 1,12 1,13 1,14 1,15 1,16 1,17 1,18 1,19 1,20 1,21 1,22 1,23 1,24 1,25 1,26 1,27 1,28 Ortsfestausschuss Uedorf. Festschrift 875 Jahre Uedorf am Rhein 1143 - 2018 (2018).
- ↑ Amtsblatt des Regierungsbezirkes Köln 1848, S. 93
- ↑ Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. XII. Provinz Rheinland. Berlin 1888, S. 136-137
- ↑ http://www.ev-kirche-hersel.de/geschichte-139.php
- ↑ Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. XII. Provinz Rheinland. Berlin 1888, S. 136-137
- ↑ Grünkorn F, Haffke J,Becker F, Dietrich M. Bonns Nordwesten: Stationen der Entwicklung von Auerberg, Buschdorf, Graurheindorf und Tannenbusch. Bonn, 1988, S. 57
- ↑ Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 265
- ↑ Amtsblatt des Regierungsbezirkes Köln 1848, S. 93
- ↑ Topographisch-statistisches Handbuch des Preußischen Staates, Berlin 1856, S. 638
- ↑ Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. XII. Provinz Rheinland. Berlin 1888, S. 136-137
- ↑ http://www.ev-kirche-hersel.de/geschichte-139.php