1907: Uedorf hat 101 Einwohner und gehört zur Pfarre sowie Schulgemeinde Hersel. Gemeindevorsteher ist Peter Schladen. Feldhüter und Nachtwächter ist Peter Dahl.[8]
1143: Erste urkundliche Erwähnung von Uedorf als Besitztum des Benediktinerinnenklosters Nonnenwerth[2]
1243: Das neugegründete Schwesternkonvent Sinnich Abt Marsilius von Klosterrath besitzt etliche Güter, darunter auch ein Fuder Wein in Uedorf und Hersel.[14]
1260: Uedorf wird als eine Pfarrei mit Glöckner in einer Urkunde des Klosters Heisterbach erwähnt.[2]
1743: Bitte der Kartäuser an den Kölner Kurfürsten um Erlaubnis zum Landerwerb, da eines ihrer Häuser durch die Fluten unbewohnbar wurde.[2]
1767: Stiftung eines Kreuzes durch Prälat Hermann.[2]
1784: Das Uedorfer Ufer wird vom Rhein weggespült. Ein Wohltäter aus Uedorf errichtet die neue St.-Georgs-Kapelle in Widdig.[2]
15.01.1798 - 1815: In der Franzosenzeit gehört Uedorf zum "Département de la Roer".[2][22]
15.06.1798: Uedorf wird dem Kanton Brühl zugeteilt.[4]
14.05.1800: Uedorf kommt zur Marie Hersel im Kanton Brühl.[4]
28.02.1803: 13 Uedorfer Männer waren bei der Wahl zur Brühler Kantonsversammlung wahlberechtigt.[4]
1804: Beendigung der jahrhundertelangen politischen und territorialen Zugehörigkeit Uedorfs zum Kurfürstentum Köln. Uedorf wird in kirchlicher Hinsicht mit Hersel vereinigt.[2]
1828: Die Bürgermeisterei Hersel [mit Uedorf] hat 3021 Einwohner, davon 1467 männliche und 1557 weibliche Personen. 2890 sind Katholiken und 131 Juden.[25]
04.04.1848: Die Trennung des bisherigen Gemeinde-Verbandes der Ortschaften Hersel und Uedorf und die Wiederherstellung der letztren zu einer selbständigen Gemeinde ist höhern Ortes genehmigt worden.[27][4]
1873: Uedorf muss 286 Thlr 6 Sgr 7 Pf an Grundsteuer und 20 Thlr 8 Sgr 9 Pf an Gebäudesteuer zahlen.[31]
1874: Die Bonner Stiftspfarrei erwirbt zahlreiche Liegenschaften in Uedorf.[2]
01.08.1885: Bei der Volkszählung hat Uedorf eine Fläche von 170 ha, davon 135 ha Ackerland und 7 ha Holzungen. Der Ort gehört zur Bürgermeisterei Hersel. Standesamtsbezirk war ebenfalls Hersel. Es gibt 19 Gebäude und 17 Haushaltungen bei 101 katholischen Einwohnern (53 männlich, 48 weiblich).[32]
1931: Die Landgemeine Uedorf im Amt Hersel hat 139 katholische Einwohner und eine Fläche von 171 ha. Gemeindevorsteher ist Dick. Die Gemeindevertretung hat 6 Sitze. Bestellungspostamt und Eisenbahnstation ist Hersel.[39]
1932: Wesseling und Keldenich scheiden aus dem Amt Hersel aus. Das Restamt Hersel besteht dann nur noch aus den Gemeinden Hersel, Uedorf, Urfeld und Widdig.[40]
1934: Nahe der Autobahn wird ein Unglückskreuz für den ersten Autobahntoten errichtet.[2]
01.Juli 1935: Die LandgemeindenHersel, Uedorf Urfeld und Widdig werden zur neuen Gemeinde Hersel zusammengeschlossen.[41]
09.06.1942: Der Gefreite Lambert Haas aus Uedorf fällt vor Sewastopol.[43]
02.11.1943: Der Obergrenadier Josef Johann Wirtz aus Uedorf stirbt auf einem Hauptverbandplatz.[44]
1945: Amerikanische Soldaten beschlagnahmen den Turm der Uedorfer Mühle und wandeln ihn in einen Versammlungsort.[2]
01.01.1963: Gründung der ev. Kirchengemeinde Hersel, die aus den Orten Buschdorf (Bonn), Hersel, Uedorf, Widdig und Sechtem gebildet wurde. Die neue Gemeinde hat im Gründungsjahr 2000 Seelen.[45]
1968: Der Turn- und Gymnastikbund 1968 Uedorf wird gegründet.[2]
1969: Uedorf kommt zur neuen Großgemeinde Bornheim[2]
1981: Bornheim wird Stadt und Uedorf ist der kleinste Stadtteil ebd.[2]
2008: Der Rhein-Sieg-Kreis verleiht Uedorf den Bronzepreis im Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft".[2]
Oktober 2009: An historischer Stelle an der Ecke Rheinuferweg/Bornheimer Straße wird das ursprünglich vom Herseler Bürgermeister Klein in Uedorf errichtete Wegkreuz wiedererrichtet.[2]
2009/10: Die Verbundschule wird im Rahmen eines Pilotprojekts das einzige "Kompetenzzentrum für sonderpädagogische Förderung".[2]
2010: Uedorf bekommt ein Wappen: Hauptmotiv ist der Uedorfer Windmühlenturm, darunter der Rhein und im Kopfbereich das Kreuz des Kurfüsrtentums Köln.[2]
2011: Der Rhein-Sieg-Kreis verleiht Uedorf den Bronzepreis im Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft".[2]
2014: Der Rhein-Sieg-Kreis verleiht Uedorf den Silberpreis im Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft". Außerdem erhielt man einen Sonderpresis "Visitenkarte des Ortes".[2]
2017: Der Rhein-Sieg-Kreis verleiht Uedorf den Silberpreis im Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft".[2]
Genealogische und historische Gesellschaften
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Historische Gesellschaften
Genealogische und historische Quellen
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Bibliografie
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Historische Bibliografie
Weitere Bibliografie
Ortsfestausschuss Uedorf. Festschrift 875 Jahre Uedorf am Rhein 1143 - 2018 (2018).
Archive und Bibliotheken
Archive
Historisches Archiv der Stadt Siegburg
Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662, Sign. A II/22, Bl. 5v, 1593. Bearbeiter/Edition W. Günter Henseler, Kierspe.
1593. Anwaldt Johan, halffmans zu Udorff, gegen widtwen Daniels zur Clocken sagt, er hab die gegentheilinne hieher durch den gerichtsbotten citieren lassen, bit desselben relation und vor ursach ubergibt eine durch der gegen theilinne haußwirdt seligen underschriebene handtschrifft, uff 25 Thaler und ein Ort sprechent, und bit zu erkennen, das beclagtinne ime, clegern, dieselbe neben entrichtung kosten, schaden und interesse zu erstatten und zu betzalen schuldig sei.
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.
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↑Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. XII. Provinz Rheinland. Berlin 1888, S. 136-137
↑Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein, inbesondere die Alte Erzdiözese Köln, Band 203, 2000, S. 47
↑Chronik der Stadt Bonn, Chronik-Verlag, Dortmund 1988, S. 28
↑R. W. Breuer. Hersel am Rhein, Band I.,Köllen, Bonn-Buschdorf, S. 249
↑Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 120
↑Brunsch S. H. Das Zisterzienserkloster Heisterbach von seiner Gründung bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts. 1998, S. 420
↑Grünkorn F, Haffke J,Becker F, Dietrich M. Bonns Nordwesten: Stationen der Entwicklung von Auerberg, Buschdorf, Graurheindorf und Tannenbusch. Bonn, 1988, S. 57
↑Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 97
↑Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 127
↑Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 135
↑Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 264
↑Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 264
↑Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 264
↑Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 265
↑Amtsblatt des Regierungsbezirkes Köln 1848, S. 93
↑Amtsblatt des Regierungsbezirkes Köln, 1850, S. 11
↑Topographisch-statistisches Handbuch des Preußischen Staates, Berlin 1856, S. 638
↑Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 160