Schäferei (Kr.Memel): Unterschied zwischen den Versionen

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*[[Stenzel Michel Stutt]]<ref>Sembritzki, Johannes: Geschichte des Kreises Memel, Memel 1918</ref>
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*[[Schäferey]]<ref>Schroetterkarte (1796-1802) 1 : 50 000 © Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz </ref>
*[[Schäferey]]<ref>Schroetterkarte (1796-1802) 1 : 50 000 © Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz </ref>
*Lit. Namen: [[Stenceliai]]<ref>[https://www.epaveldas.lt/vbspi/biRecord.do?biExemplarId=74615 Amtsblatt des Memelgebietes vom 01.09.1923]</ref>, [[Lūžija]]<ref> [https://www.epaveldas.lt/vbspi/biRecord.do?biExemplarId=74567 Amtsblatt des Memelgebietes vom 29.12.1923]</ref>, [[Luzija]]




==Namensdeutung==
==Namensdeutung==
Der Name Michel Stutt ist [[Die Kuren|kurisch]] abzuleiten und dürfte ein Spitzname, er könnte auch auf ein abgestütztes Gebäude weisen.
Der Name Michel Stutt ist [[Die Kuren|kurisch]] abzuleiten und dürfte ein Spitzname, er könnte auch auf ein abgestütztes Gebäude weisen.
*nehrungs-kurisch '''"stut"''' = Stütze, Krücke, Geländer, Grubenholz
*nehrungs-kurisch '''"stut"''' = Stütze, Krücke, Geländer, Grubenholz
* '''"stutinat"''' = stützen
* '''"stutinat"''' = stützen
*lettisch '''"stute"''' = Unterstützung
*lettisch '''"stute"''' = Unterstützung


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== Politische Einteilung ==
== Politische Einteilung ==
 
'''10. 6. 1876''' Eingliederung des Gutsbezirks Schäferei/ Forst und Wiesenfläche im Jodeglien-Moor mit 3,3960 ha.aus dem Amtsbezirk [[Dittauen]] in die Landgemeinde [[Gibbischen Martin]]<br>
'''10. 6. 1876''' Eingliederung des Gutsbezirks Schäferei/ Forst und Wiesenfläche im Jodeglien-Moor mit 3,3960 ha.aus dem Amtsbezirk [[Dittauen]] in die Landgemeinde [[Gibbischen Martin]]
'''1939''' ist '''{{PAGENAME}}''' eine Gemeinde und ein Dorf.<br>
 
'''1939''' ist '''{{PAGENAME}}''' eine Revierförsterei des Forstamtes [[Klooschen]].
 
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== Kirchliche Zugehörigkeit ==
== Kirchliche Zugehörigkeit ==
=== Evangelische Kirche ===
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=== Katholische Kirche ===
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== Verschiedenes ==  
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Memeler Dampfboot vom 07.03.1873
Memeler Dampfboot vom 07.03.1873


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Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man ''[[Zufallsfunde]]''. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.-->
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man ''[[Zufallsfunde]]''. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.-->
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==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
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== Quellen ==
== Quellen ==

Version vom 21. Mai 2019, 19:38 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland


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Blick auf das Kurische Haff bei Schäferei
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Ansicht des Hauses von Teising in Schäferei

Hierarchie

Regional > Litauen > Schäferei (Kr.Memel)

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Schäferei (Kr.Memel)



Einleitung

Schäferei (Kr.Memel), Kreis Memel, Ostpreußen.


Name

Andere Namen und Schreibweisen


Namensdeutung

Der Name Michel Stutt ist kurisch abzuleiten und dürfte ein Spitzname, er könnte auch auf ein abgestütztes Gebäude weisen.

  • nehrungs-kurisch "stut" = Stütze, Krücke, Geländer, Grubenholz
  • "stutinat" = stützen
  • lettisch "stute" = Unterstützung


Politische Einteilung

10. 6. 1876 Eingliederung des Gutsbezirks Schäferei/ Forst und Wiesenfläche im Jodeglien-Moor mit 3,3960 ha.aus dem Amtsbezirk Dittauen in die Landgemeinde Gibbischen Martin
1939 ist Schäferei (Kr.Memel) eine Gemeinde und ein Dorf.
1939 ist Schäferei (Kr.Memel) eine Revierförsterei des Forstamtes Klooschen.


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Schäferei (Kr.Memel) gehörte 1912 zum Kirchspiel Kairinn, vor 1904 (1888) allerdings zur Landkirche Memel (Memel Land).

Katholische Kirche

Schäferei (Kr.Memel) gehörte 1888 und 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.


Standesamt

Schäferei (Kr.Memel) gehörte 1888 zum Standesamt Prökuls und 1907 zum Standesamt Buddelkehmen. Wann die Zugehörigkeit sich wechselte ist noch nicht bestimmt.


Bewohner


Verschiedenes

Memeler Dampfboot vom 07.03.1873

Die Magd Marie Legowski aus Schäferei hatte Gelüste nach einigen unbedeutenden Sachen, die sich in der Klete ihres Brodherrn befanden, indeß verschlossen waren. Ohne Bedenken schlug sie mit einer Axt die Füllwand ein und entwendete aus verschiedenen Kästen 1 Band, 1 Handtuch, 1 Tischtuch, eine Joste, ein Paar Handschuhe. Sie wird dieserhalb zu 3 Monaten Gefängniß und ein Jahr Ehrverlust verurtheilt.



Karten

Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
(c) Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
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Siehe Kloschenschen Forst auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000


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Schäferei im Preußischen Urmesstischblatt 1834
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
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Schäferei im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


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Schäferei (Kr.Memel) in den Messtischblättern 0393 Götzhöfen und 0493 Prökuls (1910-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Schäferei (Kr.Memel) aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv
Familiennamen und Lage der Wohnhäuser um 1940
(Szizze: Walter Doblies)


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

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Quellen

  1. Sembritzki, Johannes: Geschichte des Kreises Memel, Memel 1918
  2. Schroetterkarte (1796-1802) 1 : 50 000 © Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
  3. Amtsblatt des Memelgebietes vom 01.09.1923
  4. Amtsblatt des Memelgebietes vom 29.12.1923