Wallenhorst: Unterschied zwischen den Versionen
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* St. Alexander, Wallenhorst: | * St. Alexander, Wallenhorst: | ||
** Gründung: ursprünglich Tochterkirche der Dompfarrei, 1312 erste urkundliche Erwähnung | ** Gründung: ursprünglich Tochterkirche der Dompfarrei, 1312 erste urkundliche Erwähnung | ||
** Ortsteile des Kirchspiels: Barlage, Bockholt, Bramsche, Engter, Fiestel, Hollage, Lechtingen, Pente, Pye, Schleptrup, Wallenhorst | ** Ortsteile des Kirchspiels: Barlage, Bockholt, Bramsche, Engter, Fiestel, Hollage, Lechtingen, Pente, Pye, Schleptrup, Wallenhorst | ||
* St. Johannes Apostel und Evangelist, | * St. Johannes Apostel und Evangelist, | ||
** Gründung: 1240 erste urkundliche Erwähnung, 1247 Inkorporation der Pfarrei in das Zisterzienserinnenkloster (Säkularisation 1802), nach 1300 Zentrum zahlreicher Wallfahrten | ** Gründung: 1240 erste urkundliche Erwähnung, 1247 Inkorporation der Pfarrei in das Zisterzienserinnenkloster (Säkularisation 1802), nach 1300 Zentrum zahlreicher Wallfahrten | ||
** Ortsteile des Kirchspiels: Garthausen, Rulle | ** Ortsteile des Kirchspiels: Garthausen, Rulle | ||
Version vom 29. August 2020, 12:00 Uhr
Hierarchie
Regional > Bundesrepublik Deutschland > Niedersachsen > Landkreis Osnabrück > Wallenhorst
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden Lokalisierung Wallenhorst innerhalb des Kreises Landkreis Osnabrück |
Einleitung
Wappen
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Beschreibung: In Grün ein silberner Ring, über ihn gelegt in Art eines Schrägkreuzes vier silberne Rauten, eine Spitze zur Schildmitte; die Spitzen berühren sich nicht. Die vier silbernen Rauten deuten hin auf die vier ehemaligen Gemeinden Wallenhorst, Hollage, Lechtingen und Rulle. Durch den Ring sind sie zu einem gemeinsamen Rad verbunden, dabei ist das Rad gleichzeitig das Wappensymbol des Bischofs von Osnabrück. Es kann aber auch als Bild des Ortsnamens Wallenhorst gedeutet werden: Der Wall umschließt einen Horst. Das in der Mitte entstehende Kreuz erinnert an die Sachsenkriege und die Christianisierung des Raumes. Grün kam in dem Wappen der Teilgemeinden nicht vor, die Farbe wurde als Sinnbild der lebendigen Natur gewählt, um auf die reizvolle Umgebung Wallenhorsts hinzuweisen. |
Allgemeine Information
Politische Einteilung
Die Gemeinden Hollage, Lechtingen und Rulle wurden am 1. Juli 1972 eingegliedert.
Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit
Evangelische Kirchen
Katholische Kirchen
- St. Alexander, Wallenhorst:
- Gründung: ursprünglich Tochterkirche der Dompfarrei, 1312 erste urkundliche Erwähnung
- Ortsteile des Kirchspiels: Barlage, Bockholt, Bramsche, Engter, Fiestel, Hollage, Lechtingen, Pente, Pye, Schleptrup, Wallenhorst
- St. Johannes Apostel und Evangelist,
- Gründung: 1240 erste urkundliche Erwähnung, 1247 Inkorporation der Pfarrei in das Zisterzienserinnenkloster (Säkularisation 1802), nach 1300 Zentrum zahlreicher Wallfahrten
- Ortsteile des Kirchspiels: Garthausen, Rulle
Geschichte
Geschichte
Die im Ortsteil Rulle liegenden Helmichsteine sind ein Großsteingrab der Megalithkultur und geben Zeugnis von den ältesten Besiedlungsspuren.
Der älteste Teil Wallenhorsts ist das östlich des heutigen Zentrums gelegene Alte Dorf. Dort befand sich wahrscheinlich ein vorchristliches Heiligtum aus dem 8. Jahrhundert. Dieses befand sich auf dem Gelände des Meyerhofs, in dessen Nachbarschaft sich auch weitere Bauernhöfe befanden. Das Fundament des Heiligtums wurde um 800 teilweise für den Bau der Alten St.-Alexander-Kirche genutzt.
Urkundlich wurde Wallenhorst erstmals in der lateinischen Legende De miraculis sancti Alexandri als Walonhurst erwähnt. Hier soll im Jahre 851 der seines Augenlichts beraubte Wetrih dem christlichen Märtyrer Alexander von Rom entgegengelaufen sein und durch ein Wunder seine Sehkraft wiedererlangt haben.
Das Zentrum Wallenhorsts verlagerte sich nach der Fertigstellung der neuen St.-Alexander-Kirche gegen Ende des 19. Jahrhunderts nach Westen zum heutigen Ortskern.
Genealogische und historische Quellen
Genealogische Quellen
Katholische Kirchenbücher
- St. Alexander, Wallenhorst: Digitalisate bei Matricula:
- Taufen: ab 1658
- Heiraten: ab 1658
- Beerdigungen: ab 1658
- St. Johannes Apostel und Evangelist, Rulle: Digitalisate bei Matricula
- Einwohnerregister: 1689
- Taufen ab 1691
- Heiraten: ab 1691
- Beerdigungen: ab 1697
Grabsteine
Traueranzeigen
- ab etwa 2008: Traueranzeigenportal der Neuen Osnabrücker Zeitung
Historische Quellen
Sekundärliteratur
- Joseph Martin, Die Vogtei Wallenhorst im Dreissigjährigen Krieg 1618-1648. Ereignisse, Folgen und Auswirkungen des Westfälischen Friedens. Wallenhorst, 1998. ISBN 3-9805-6614-5
Internetlinks
Offizielle Internetseiten
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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | WALRSTJO42AI | ||||||||||||
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| Typ |
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| externe Kennung |
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| Karte |
TK25: 3614 |
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| Zugehörigkeit | |||||||||||||
| Übergeordnete Objekte |
Wallenhorst (St. Alexander) ( Pfarrei) Quelle Wallenhorst ( Gemeinde) Wallenhorst/Andreas ( Kirchspiel) |
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| Untergeordnete Objekte |
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