Laugszargen: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild: Laugszargen - Mehlhandlung.jpg|thumb|right|430 px|<center>Die Mehlhandlung in '''Laugszargen'''</center>]]
[[Bild: Laugszargen - Mehlhandlung.jpg|thumb|right|430 px|<center>Die Mehlhandlung in '''Laugszargen'''</center>]]


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== Einleitung ==
== Einleitung ==
'''Laugszargen''' war der memelländische Grenzort an der Straße nach [[Tauroggen]].<br>Bei der '''Poscheruner Mühle''' im Nordosten von '''Laugszargen''' befindet sich der Gedenkstein,<br>der an die [[Laugszargen#Konvention von Tauroggen| ''' „Konvention von Tauroggen"''']] von 1812 erinnert.
'''Laugszargen''' war der memelländische Grenzort an der Straße nach [[Tauroggen]].<br>Bei der '''Poscheruner Mühle''' im Nordosten von '''Laugszargen''' befindet sich der Gedenkstein,<br>der an die [[Laugszargen#Konvention von Tauroggen| ''' „Konvention von Tauroggen"''']] von 1812 erinnert.
* '''{{PAGENAME}}''' gehörte bis 1920 zum [[Kreis Tilsit]], Ostpreußen,
*bis 1920 [[Kreis Tilsit]], 1920-1939 [[Kreis Pogegen]], (1939-1945) [[Kreis Tilsit-Ragnit]], Ostpreußen
* 1920-1939 zum [[Kreis Pogegen]]
* 1939-1945 zum [[Kreis Tilsit-Ragnit]]
:* Weitere Informationen siehe unten in den [[{{PAGENAME}}#Daten_aus_dem_genealogischen_Ortsverzeichnis| Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis]]
:* Weitere Informationen siehe unten in den [[{{PAGENAME}}#Daten_aus_dem_genealogischen_Ortsverzeichnis| Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis]]


=== Name ===
=== Name ===
==== Andere Namen und Schreibweisen ====
==== Andere Namen und Schreibweisen ====
*[[Lauksargen]]
*[[Lauksargen]], [[Laukszargen]]
*[[Laukszargen]]
*1620 [[Laucksargen]], 1785 [[Laugszargen]], 1871 [[Laugsargen]], [[Laugßargen]], lit. [[Lauksargiai]]<ref>Lange, Dietrich: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>
*[[Laugßargen]]<ref>Lange, Dietrich: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>
*Lit. Name: [[Lauksargiai]]<ref>Michel-Katalog Deutschland-Spezial 2014 - Band 1: 1849 bis April 1945</ref><ref>[https://www.epaveldas.lt/vbspi/biRecord.do?biExemplarId=74615 Amtsblatt des Memelgebietes vom 01.09.1923]</ref><ref>[https://www.epaveldas.lt/vbspi/biRecord.do?biExemplarId=74567 Amtsblatt des Memelgebietes vom 29.12.1923]</ref>
*Lit. Name: [[Lauksargiai]]<ref>Michel-Katalog Deutschland-Spezial 2014 - Band 1: 1849 bis April 1945</ref>
 


===Namensdeutung===
===Namensdeutung===
Der Name weist auf einen Wachtposten. Möglich ist auch, dass es sich um einen heidnischen Kultplatz gehandelt hat.
Der Name weist auf einen Wachtposten. Möglich ist auch, dass es sich um einen heidnischen Kultplatz gehandelt hat.
*baltisch '''"laukas"''' = Feld, Acker
*baltisch '''"laukas"''' = Feld, Acker
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=== Allgemeine Information ===
=== Allgemeine Information ===
*Der Ort war ein königliches Bauerndorf, 22 km nordöstlich von [[Tilsit]].
*1785 Königliches Bauerndorf, 22 km nordöstlich von [[Tilsit]].
*Kirchdorf und Bahnstation, 22,5 km nordöstlich von [[Tilsit]], mit Gut, Sägewerk und Mühle<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>
 


== Politische Einteilung ==  
== Politische Einteilung ==  
'''3.1.1894''' Wegfall des Ortes [[Trackseden (Kr.Tilsit/Pogegen)]] durch Eingliederung in die Landgemeinde [[Laugßargen]]<ref>Lange, Dietrich: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>
'''3.1.1894''' Wegfall des Ortes [[Trackseden (Kr.Tilsit/Pogegen)]] durch Eingliederung in die Landgemeinde [[Laugßargen]]<ref>Lange, Dietrich: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>


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Die neue Gemeinde ist gebildet worden aus den bisherigen Landgemeinden : '''{{PAGENAME}}''' und [[Augstwilken]] {{MLRefAmtsblatt2}}
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'''1.10.1939''': '''{{PAGENAME}}''' kommt zum [[Kreis Tilsit-Ragnit]] {{MLRefAmtsblatt1}}
'''1.10.1939''': '''{{PAGENAME}}''' kommt zum [[Kreis Tilsit-Ragnit]] {{MLRefAmtsblatt1}}


== Kirchliche Einteilung / Zugehörigkeit ==
== Kirchliche Einteilung / Zugehörigkeit ==
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==== Zugehörige Ortschaften ====
==== Zugehörige Ortschaften ====
Zum Kirchspiel {{PAGENAME}} gehörten 1912 folgende Ortschaften:  
Zum Kirchspiel {{PAGENAME}} gehörten 1912 folgende Ortschaften:  


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<!--=== Katholische Kirche ===-->
== Friedhof ==
<!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === -->
 
=== Friedhof ===
: Der alte deutsche Friedhof liegt am südwestlichen Ortsausgang von '''Laugszargen''' rechts von der Landstraße nach [[Pogegen]].<br>Es sind noch schmiedeeiserne Grabkreuze, teilweise mit lesbarer deutscher Inschrift, zu finden.<br>
: Der alte deutsche Friedhof liegt am südwestlichen Ortsausgang von '''Laugszargen''' rechts von der Landstraße nach [[Pogegen]].<br>Es sind noch schmiedeeiserne Grabkreuze, teilweise mit lesbarer deutscher Inschrift, zu finden.<br>


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*'''Hekcwolf''' E. 10.09.1849 - 01.01.1890 ''(geb. Wassmann)''
*'''Hekcwolf''' E. 10.09.1849 - 01.01.1890 ''(geb. Wassmann)''
*'''Hoyer''' Ruhestätte der Familie Hoyer
*'''Hoyer''' Ruhestätte der Familie Hoyer




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*[[{{PAGENAME}}/Gedenktafeln|Gedenktafeln an der evangelischen Kirche {{PAGENAME}}]]
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<!--=== Katholische Kirche ===-->
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[[Bild: Laugszargen Bahnarbeiter-Whs.jpg|thumb|430 px|<center>Das Bahnarbeiter-Wohnhaus in '''Laugszargen'''</center>]]
[[Bild: Laugszargen Bahnarbeiter-Whs.jpg|thumb|430 px|<center>Das Bahnarbeiter-Wohnhaus in '''Laugszargen'''</center>]]
===Standesamtsregister===
===Standesamtsregister===
{{PAGENAME}} gehörte '''1888'''  zum Standesamt [[Laugszargen]].
Die Standesamtsregister von {{PAGENAME}} sind verschollen.
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{{PAGENAME}} gehörte '''1888'''  zum Standesamt [[Laugszargen]].




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Im Jahre 1931 wurden 12 Aufgebote angeordnet, davon 8 Paare getraut. Ferner wurden 43 Geburten und 24 Sterbefälle eingetragen.
Im Jahre 1931 wurden 12 Aufgebote angeordnet, davon 8 Paare getraut. Ferner wurden 43 Geburten und 24 Sterbefälle eingetragen.


==Bewohner==
==Bewohner==
*1626 '''Bullaitis''' Kaspar (s.u.)
*1626 '''Bullaitis''' Kaspar (s.u.)
*1627 '''Bull''' Caspar, Laugszargen
*1627 '''Bull''' Caspar, Laugszargen
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*Folgende Bewohner Laugßargens haben im ersten Befreiungskrieg '''1813/14''' "für Preußens Freiheit und Selbständigkeit" Opfer an Geld und anderen Gaben dargebracht:
*Folgende Bewohner Laugßargens haben im ersten Befreiungskrieg '''1813/14''' "für Preußens Freiheit und Selbständigkeit" Opfer an Geld und anderen Gaben dargebracht:
**Vizefeldwebel '''Albrecht''', Unteroffiziere '''Harder''' und '''Lukat''', Landwehrleute Milkus '''Szimtenings''', Jurge '''Aschmutait''' jun. und sen., Sims '''Aschmutait''', Doßies '''Dargelies''', Powill '''Serapins''', Jurgis '''Aschmotait''', Patzus '''Szimtenings''', Jurge '''Schneidereit''', Hans '''Aschmotait''', Ensies '''Naujoks''', Michel '''Aschmotait''', Enskies '''Dojatis''', Karl '''Festerling''' <ref>Quelle: Otto Schwarzien, Bilder aus der Vergangenheit des Kirchspiels Willkischen, 1927</ref>.
**Vizefeldwebel '''Albrecht''', Unteroffiziere '''Harder''' und '''Lukat''', Landwehrleute Milkus '''Szimtenings''', Jurge '''Aschmutait''' jun. und sen., Sims '''Aschmutait''', Doßies '''Dargelies''', Powill '''Serapins''', Jurgis '''Aschmotait''', Patzus '''Szimtenings''', Jurge '''Schneidereit''', Hans '''Aschmotait''', Ensies '''Naujoks''', Michel '''Aschmotait''', Enskies '''Dojatis''', Karl '''Festerling''' <ref>Quelle: Otto Schwarzien, Bilder aus der Vergangenheit des Kirchspiels Willkischen, 1927</ref>.
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== Geschichte ==
== Geschichte ==
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=== Erster Weltkrieg ===
=== Erster Weltkrieg ===
Durch seine gemeinsame Grenze mit [[Rußland| Russland]] und seine vorgeschobene geographische Lage wurde [[Ostpreußen]] im '''Ersten Weltkrieg''' zu einem entscheidenden Schauplatz der Ostfront; hier lagen die einzigen Gebiete des Deutschen Reichs, die während des Weltkrieges von fremden Truppen besetzt waren.  
Durch seine gemeinsame Grenze mit [[Rußland| Russland]] und seine vorgeschobene geographische Lage wurde [[Ostpreußen]] im '''Ersten Weltkrieg''' zu einem entscheidenden Schauplatz der Ostfront; hier lagen die einzigen Gebiete des Deutschen Reichs, die während des Weltkrieges von fremden Truppen besetzt waren.  


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== B a h n h o f ==
== B a h n h o f ==
=== Schäden im Ersten Weltkrieg ===
=== Schäden im Ersten Weltkrieg ===
: Da im August 1914 zwei russische Armeen unerwartet früh, nämlich zwei Wochen nach Kriegsbeginn, in Ostpreußen eingefallen waren,<br>war die Lage an der Ostfront für das Deutsche Reich zunächst äußerst gespannt. Von [[Eydtkuhnen]] bis [[Tauroggen]] gab es schwere Zerstörungen.<br>In '''Laugszargen''' war der Bahnhof schwer beschädigt. Sofort nach Vertreibung der Russen durch Hindenburg im September 1914 wurde der<br>Wiederaufbau in Angriff genommen.
: Da im August 1914 zwei russische Armeen unerwartet früh, nämlich zwei Wochen nach Kriegsbeginn, in Ostpreußen eingefallen waren,<br>war die Lage an der Ostfront für das Deutsche Reich zunächst äußerst gespannt. Von [[Eydtkuhnen]] bis [[Tauroggen]] gab es schwere Zerstörungen.<br>In '''Laugszargen''' war der Bahnhof schwer beschädigt. Sofort nach Vertreibung der Russen durch Hindenburg im September 1914 wurde der<br>Wiederaufbau in Angriff genommen.


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[[Bild: Logo Litauische Eisenbahn.jpg|right|400 px]]
[[Bild: Logo Litauische Eisenbahn.jpg|right|400 px]]


=== Heutige Situation des Bahnhofs ===
=== Situation des Bahnhofs ===
 
: Das Bahnhofsgebäude von '''Laugszargen''' ist erhalten geblieben. <br>Auch die Gleise sind noch vorhanden, aber Personenverkehr wird nicht mehr durchgeführt.<br>Die Nebengebäude auf dem Bahnhofsgelände sind bewohnt.
: Das Bahnhofsgebäude von '''Laugszargen''' ist erhalten geblieben. <br>Auch die Gleise sind noch vorhanden, aber Personenverkehr wird nicht mehr durchgeführt.<br>Die Nebengebäude auf dem Bahnhofsgelände sind bewohnt.
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'''Laugszargen''': Gemeindevorsteher wurde Mertins, erster Schöffe Woischwill, zweiter Schöffe Balschuweit und Ortskassenrendant Roszat.
'''Laugszargen''': Gemeindevorsteher wurde Mertins, erster Schöffe Woischwill, zweiter Schöffe Balschuweit und Ortskassenrendant Roszat.


=== alte Postkarten ===
=== Alte Postkarten ===


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=== Karten ===
=== Karten ===
[[Bild:Laugszargen_SCHK013.jpg||thumb|left|430 px|''Laugszargen'' auf der Schroetterkarte Blatt 13, (1796-1802), Maßstab&nbsp;1:50&#8239;000<br /><small>© Staatsbibliothek zu Berlin &ndash; Preußischer Kulturbesitz</small>]]
[[Bild:Laugszargen_SCHK013.jpg||thumb|left|430 px|''Laugszargen'' auf der Schroetterkarte Blatt 13, (1796-1802), Maßstab&nbsp;1:50&#8239;000<br /><small>© Staatsbibliothek zu Berlin &ndash; Preußischer Kulturbesitz</small>]]
[[Bild: Willkischken.jpg|thumb|400px|Ganz oben rechts auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000]]
[[Bild: Willkischken.jpg|thumb|430px|Ganz oben rechts auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000]]
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[[Bild:Laugszargen_URMTB049_V2_1861.jpg|thumb|430px|left|Laugszargen im Preußischen Urmesstischblatt Nr, 49, 1861<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
[[Bild:Laugszargen_URMTB049_V2_1861.jpg|thumb|430px|left|Laugszargen im Preußischen Urmesstischblatt Nr, 49, 1861<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
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Version vom 26. Oktober 2020, 23:06 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland


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Hierarchie


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Laugszargen auf der Karte des Landkreises Pogegen (1920 - 1939)
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Laugszargen, Weg nach Norden zur ehem. Grenze
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Ein Wohnhaus am Bahnhof von Laugszargen
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Die Mehlhandlung in Laugszargen



Einleitung

Laugszargen war der memelländische Grenzort an der Straße nach Tauroggen.
Bei der Poscheruner Mühle im Nordosten von Laugszargen befindet sich der Gedenkstein,
der an die „Konvention von Tauroggen" von 1812 erinnert.


Name

Andere Namen und Schreibweisen


Namensdeutung

Der Name weist auf einen Wachtposten. Möglich ist auch, dass es sich um einen heidnischen Kultplatz gehandelt hat.

  • baltisch "laukas" = Feld, Acker

+ prußisch "sargas, sargs" = Wächter, Wärter, Hüter

  • "Lauksargs" = Gott der Feldhüter


Allgemeine Information

  • 1785 Königliches Bauerndorf, 22 km nordöstlich von Tilsit.
  • Kirchdorf und Bahnstation, 22,5 km nordöstlich von Tilsit, mit Gut, Sägewerk und Mühle[5]


Politische Einteilung

3.1.1894 Wegfall des Ortes Trackseden (Kr.Tilsit/Pogegen) durch Eingliederung in die Landgemeinde Laugßargen[6]

10.1.1920: Abtrennung des Memelgebiets vom Deutschen Reich;[7] Laugszargen kommt zum Kreis Pogegen, Memelgebiet

22.3.1939: Wiedervereinigung des Memelgebiets mit dem Deutschen Reich[8]

1.5.1939: Name der neuen Gemeinde: Laugszargen;
Die neue Gemeinde ist gebildet worden aus den bisherigen Landgemeinden : Laugszargen und Augstwilken [9]

1.10.1939: Laugszargen kommt zum Kreis Tilsit-Ragnit [10]


Kirchliche Einteilung / Zugehörigkeit

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Blick von Osten auf die ev. Kirche von Laugszargen

Evangelische Kirche

Laugszargen ist seit 1899 Kirchspiel, vorher gehörten die Ortschaften zum Kirchspiel Willkischken.
Schon 1864 war Laugszargen als eigener Seelsorgebereich von Willkischken abgezweigt worden,
aber erst 1899 wurde es selbständig, nachdem bereits die Kirche (erbaut 1887) und das Pfarrhaus
vorhanden waren.
Die Kirche ist ein neuromanischer unverputzter Ziegelbau mit einem Glockenturm auf dem hohen Westgiebel.
Hinter der Kirche befindet sich ein deutscher Soldatenfriedhof.
Laugszargener Kirche wird 100, Abschrift aus "Memeler Dampfboot", 20. Juli 1987

Zugehörige Ortschaften

Zum Kirchspiel Laugszargen gehörten 1912 folgende Ortschaften:

Ablenken Gut u. Mühle, Alt Schäcken, Augstwilken, Gillanden, Greiszöhnen, Gröszpelken, Kallehnen, Kampspowilken, Kriegsdehnen, Laugszargen, Neumeilen, Neu Schäcken, Szilluten.

Kirchenbücher

Die Kirchenbücher von Laugszargen sind verschollen.
siehe auch: Ostpreußen/Genealogische Quellen/Kirchbuchbestände Kreis Pogegen

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Kirche von Laugszargen
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Kirche von Laugszargen, 2011

Friedhof

Der alte deutsche Friedhof liegt am südwestlichen Ortsausgang von Laugszargen rechts von der Landstraße nach Pogegen.
Es sind noch schmiedeeiserne Grabkreuze, teilweise mit lesbarer deutscher Inschrift, zu finden.
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Laugszargen, Ruhestaette der Familie Scherlitzki, 1908

Nach Angaben von Frau Horn-Brämer aus August 2003:

  • Schories Christoph 1868 - 02.08.1912
  • Schulz Auguste 25.07.1857 - 04.12.1909 (geb. Festerling)
  • Schulz Theodor 29.12.1841 - 17.12.1905
  • Scherletzki Ruhestätte der Familie
  • Kröhnert Maria 17.02.1868 - 30.11.1936 (geb. Kropat) Schloß auch dein müdes Auge sich in unseren Herzen lebst du ewiglich
  • Heckwolf A. 26.07.1821 - 23.04.1876
  • Hekcwolf E. 10.09.1849 - 01.01.1890 (geb. Wassmann)
  • Hoyer Ruhestätte der Familie Hoyer


In der Ortsmitte wurde hinter der Kirche ein Soldatenfriedhof angelegt.

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Der Soldatenfriedhof hinter der Kirche von Laugszargen


Standesamt

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Das Bahnarbeiter-Wohnhaus in Laugszargen

Standesamtsregister

Laugszargen gehörte 1888 zum Standesamt Laugszargen. Die Standesamtsregister von Laugszargen sind verschollen.


Memeler Dampfboot vom 23.01.1932

Standesamtliche Nachrichten Laugszargen

Im Jahre 1931 wurden 12 Aufgebote angeordnet, davon 8 Paare getraut. Ferner wurden 43 Geburten und 24 Sterbefälle eingetragen.


Bewohner

  • 1626 Bullaitis Kaspar (s.u.)
  • 1627 Bull Caspar, Laugszargen
  • 1662 Blausuwaitis, besitzt eine "Sodieb" (Gehöft)
  • 1668 Jonuschies Doßys und Kubillus
  • Jonuschies Killus
  • Libbittes Hensel
  • Folgende Bewohner Laugßargens haben im ersten Befreiungskrieg 1813/14 "für Preußens Freiheit und Selbständigkeit" Opfer an Geld und anderen Gaben dargebracht:
    • Vizefeldwebel Albrecht, Unteroffiziere Harder und Lukat, Landwehrleute Milkus Szimtenings, Jurge Aschmutait jun. und sen., Sims Aschmutait, Doßies Dargelies, Powill Serapins, Jurgis Aschmotait, Patzus Szimtenings, Jurge Schneidereit, Hans Aschmotait, Ensies Naujoks, Michel Aschmotait, Enskies Dojatis, Karl Festerling [11].


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Bewohner von Laugszargen



Geschichte

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Bis 1920 verlief hier die memelländische Grenze bei Laugszargen [12]

Zahlen der Geschichte

  • 1615 Dorf im Schulzenamt Kallehnen, 13 Huben 25 Morgen groß, darunter 2 Huben 26 Morgen öde und leer.
    Der jährliche Dezem beträgt 3 Mark 41 Schillinge.
  • Zum Widdembau 1621 leistet das Dorf 10 Mark 22 Schillinge und 3 Pfennige und zu den Glocken 7 Mark.
  • 1668 zahlen an freiwilliger Beistuer zur Abzahlung der Kirchenbauschulden nur die beiden Pauren Doßys Jonuschies und Kubillus.
  • 1626 wohnt daselbst Kaspar Bullaitis,
  • 1662 Blausuwaitis, der eine "Sodieb" besitzt. Killus Jonuschies "ein wohlhabender Pauer" muß 40 Mark Kirchenbuße zahlen
    und Hensel Libbittes muß 5 Mark Strafe zahlen, "weil er Sonntags während der Predigt heu geführet". [13].
  • 1922 [14]
  • Johann Konrad, 53 ha
  • von Tucholka, 221 ha


Konvention von Tauroggen

Die Konvention von Tauroggen ist ein Waffenstillstand, der am 30. Dezember 1812 bei der Poscheruner Mühle, etwa drei Kilometer von Tauroggen entfernt, von dem preußischen Generalleutnant Johann David von Yorck und dem russischen Generalmajor Hans Karl von Diebitsch abgeschlossen wurde. Maßgeblichen Anteil am Zustandekommen dieser Vereinbarung hatte der ebenfalls in Diensten der Russen stehende spätere preußische General Carl von Clausewitz.

In der Konvention erklärten sich die preußischen Truppen ab sofort für neutral, bis der König weitere Anordnungen treffen würde. In Preußen verstand man dies als Beginn eines Aufstandes gegen die französischen Besatzer, der in der Folge zu den Freiheitskriegen gegen das napoleonische Frankreich führte. Obwohl zunächst über Yorcks Eigenmächtigkeit erzürnt, besiegelte der preußische König knapp drei Monate später mit seinem Aufruf „An Mein Volk" den Abfall Preußens vom (erzwungenen) Militärbündnis mit Frankreich.[15]

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Gedenksteine
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Konvention von Tauroggen, Gedenkstein von 1976
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Planungsmodell für ein neues Konventionsdenkmal

Erster Weltkrieg

Durch seine gemeinsame Grenze mit Russland und seine vorgeschobene geographische Lage wurde Ostpreußen im Ersten Weltkrieg zu einem entscheidenden Schauplatz der Ostfront; hier lagen die einzigen Gebiete des Deutschen Reichs, die während des Weltkrieges von fremden Truppen besetzt waren.

Der russische Vormarsch wurde in der zweiten Schlacht von Tannenberg (26. bis 31. August 1914) zum Stehen gebracht. Die Schlacht an den Masurischen Seen vom 6. bis 15. September 1914 endete mit der Niederlage der russischen I. Armee (Njemen-Armee) unter General Paul von Rennenkampf . Die russischen Truppen räumten daraufhin den größten Teil Ostpreußens

Die verantwortlichen Generale Paul von Hindenburg und Erich Ludendorff legten hier die Grundlage zu ihrer großen Popularität, die sie während der Weimarer Republik auf unterschiedliche Weise nutzten: Hindenburg als konservativer Reichspräsident, Ludendorff als Putschist und Verbündeter Adolf Hitlers.

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Ansichtskarte aus dem Ersten Weltkrieg
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Laugszargen im Ersten Weltkrieg

B a h n h o f

Schäden im Ersten Weltkrieg

Da im August 1914 zwei russische Armeen unerwartet früh, nämlich zwei Wochen nach Kriegsbeginn, in Ostpreußen eingefallen waren,
war die Lage an der Ostfront für das Deutsche Reich zunächst äußerst gespannt. Von Eydtkuhnen bis Tauroggen gab es schwere Zerstörungen.
In Laugszargen war der Bahnhof schwer beschädigt. Sofort nach Vertreibung der Russen durch Hindenburg im September 1914 wurde der
Wiederaufbau in Angriff genommen.
Noch 1915 begann der Bau einer Kriegsbahn von Laugszargen über Tauragė nach Radviliškis, die 1916 fertiggestellt wurde.
Nach Abschluß der Arbeiten kam Hindenburg nach Laugszargen, um die Aufbauleistung zu würdigen.


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Der Übergabebahnhof Laugszargen
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Kriegsschäden am Bahnhof in Laugszargen, Nov. 1914
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Kriegsschäden am Bahnhof
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Hindenburg besucht Laugszargen nach dem Wiederaufbau


Situation des Bahnhofs

Das Bahnhofsgebäude von Laugszargen ist erhalten geblieben.
Auch die Gleise sind noch vorhanden, aber Personenverkehr wird nicht mehr durchgeführt.
Die Nebengebäude auf dem Bahnhofsgelände sind bewohnt.


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Bahnhof Laugszargen, Straßenseite
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Der Bahnhof von Laugszargen, 2009
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Blick zum Güterschuppen, Bahnhof und Beamtenwohnhaus
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Das ehem. Bahnbeamten-Wohnhaus in Laugszargen


Verschiedenes

Memeler Dampfboot vom 16.08.1933

Ergebnisse zu den Wahlen der Gemeindeorgane im Kreise Pogegen

Laugszargen: Gemeindevorsteher wurde Mertins, erster Schöffe Woischwill, zweiter Schöffe Balschuweit und Ortskassenrendant Roszat.

Alte Postkarten


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Soldatenfriedhof um 1915

Karten

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Laugszargen auf der Schroetterkarte Blatt 13, (1796-1802), Maßstab 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
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Ganz oben rechts auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000


Laugszargen im Preußischen Urmesstischblatt Nr, 49, 1861
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Laugszargen und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 49, 1861
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


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Laugszargen im Messtischblatt 0899 Szugken, 0898 Willkischken, 0799 Laugszargen und 0798 Uszkullmen (1913-1941) mit den Gemeindegrenzen von 1938, Maßstab 1:25000
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Verschwundene Orte:

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ehemalige Gemeinde Trackseden im Nordwesten der Gemeinde Laugszargen im Messtischblatt 0899 Szugken, 0898 Willkischken, 0799 Laugszargen und 0798 Uszkullmen (1913-1941) mit den Gemeindegrenzen von 1938, Maßstab 1:25000
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ehemalige Gemeinde Meldiglauken im Osten der Gemeinde Laugszargen im Messtischblatt 0899 Szugken, 0898 Willkischken, 0799 Laugszargen und 0798 Uszkullmen (1913-1941) mit den Gemeindegrenzen von 1938, Maßstab 1:25000
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Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Laugszargen aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv



Teilauswertung zu Laugszargen: Memelland, OFB


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung LAUGENKO15BE
Name
  • Laugszargen (1907) Quelle (${p.language})
  • Laugsargen (1923) Quelle Seite 1092 (${p.language})
  • Lauksargiai (1923) Quelle Seite 1092 (${p.language})
  • Laugßargen (1925) Quelle Seite 30-31 (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz (- 1945)
  • Dorf (1945 -)
Einwohner
w-Nummer
  • 66133
externe Kennung
  • nima:-2616126
  • geonames:597623
Karte
   

TK25: 0798

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Laugszargen, Laugsargen, Laugßargen, Lauksargiai (- 1945) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 69

Robkojen, Ropkojai (1907) ( Pfarrei) Quelle S.294/295

Laugszargen (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.294/295

Lauksargių seniūnija, Lauksargiai (1995 -) ( Gemeindebezirk) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Laugszargen
         Kirche
object_169390

Quellen

  1. Lange, Dietrich: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  2. Michel-Katalog Deutschland-Spezial 2014 - Band 1: 1849 bis April 1945
  3. Amtsblatt des Memelgebietes vom 01.09.1923
  4. Amtsblatt des Memelgebietes vom 29.12.1923
  5. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  6. Lange, Dietrich: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  7. Die von Preußen abgetretenen Gebiete, bearbeitet in der Plankammer des Preußischen Statistischen Landesamtes, Berlin 1922
  8. Reichsgesetzblatt 1939, Teil II, S. 608)
  9. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm
  10. Amtsblatt des Regierungspräsidenten in Gumbinnen, 2.9.1939
  11. Quelle: Otto Schwarzien, Bilder aus der Vergangenheit des Kirchspiels Willkischen, 1927
  12. Die memelländische Grenze verlief bis 1920 sechs Kilometer südwestlich von Tauroggen. Kurz vor der kleinen Ortschaft Plikiszki stand das preußische Zollhaus. Heute ist an der Landstraße diese Stelle gut zu erkennen, weil sich genau hier ein sowjetisches Ehrenmal befindet.
  13. Schwarzien, Otto: Bilder aus der Vergangenheit des Kirchspiels Willkischken, 1927
  14. Landwirtschaftliches Güter-Adressbuch für die Provinz Ostpreußen mit Anhang Memelland, 4. Auflage, Leipzig 1922
  15. Text übernommen von Konvention von Tauroggen