Schwallenberg (Hof): Unterschied zwischen den Versionen

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== Übersicht ==
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Anschrift:                 
Alte Anschrift:           
Heutiger Eigentümer:       
Heutige Nutzung:   
Namensformen:              Schwahlenberg, Schwalenborg, Swalenberg (1561)
Namensursprung:            von Swale, die Uferschwalbe
Weitere Hofnamen:         
Erste Erwähnung:           
Früherer Hofstatus:        Vollerbe.
Koordinaten N/O:
 
== Entwicklungsgeschichte ==
Der Hof Schwalenberg bildete zusammen mit dem Wallenhorster Meyerhof, Heidemann und Brüggemann den Kern des "Alten Dorfs" von Wallenhorst.
 
=== Frühe Neuzeit ===
Im Jahre 1540 bewohnte die Witwe Schwahlenberg mit Knecht und drei Deensten den Hof. Im Backhause wohnte ein Ludwig mit seiner Ehefrau.<ref name="Jellinghaus">Jellinghaus, Hermann (1924): '''Nachrichten über Dörfer und Bauernhöfe um Osnabrück''', J. G. Kisling Verlag, Osnabrück.</ref>
 
Der Hof Schwahlenberg war 1723 hörig an v. Böselager auf Honeburg. Die Kotten zum Schwahlenberge und Schnetlage werden dort 1561 erwähnt.
Im Jahre 1601 bewohnten den Hof Hinrich und Grete Schwahlenberg mit der Tochter Trine und Hinrichs Brüdern Johan und Schweer.
 
Am 31. März 1652, Ostersonntag, nahmen Schwalenberg, dessen Ehefreau, sowie der Schneider Henrich, der Knecht Ludike und Elsche Vorenholtz an der Osterkommunion in der St. Alexanderkirche teil. <ref name="NLA OS Rep 100/188/7 Vol. II">NLA OS Rep 100/188/7 Vol. II (1652): '''Volkszählung in der Diözese Osnabrück mit besonderer Berücksichtigung der Konfession - Dekanate Fürstenau, Grönenberg, Iburg (Kirchspiel Oesede), Osnabrück und Vörden''', S. 97-101.</ref>
 
=== Neuzeit ===
Im Jahre 1851 verließ die verwitwete Colona Schwalenberg mit ihren vier Kindern den Hof.
 
== Gebäude und Bewohner ==
=== Leibzucht ===
1601 lebten in der Leibzucht als Hüsselten das Ehepaar Herman und Trine mit ihrer Großmutter Anna und die Magd Trine.<ref name="Viehstand 1561">Albers, Andreas (2016): ''Ein Viehschatzregister aus dem Jahre 1561'', in: Bürgerverein Wallenhorst e.V. (Hrsg.), '''Wallenhorster Geschichten, Band 3''', S. 27-33, Druckhaus Bergmann GmbH, 2016, ISBN 978-3-9815941-2-6.</ref>
 
Zur Zeit der ersten Volkszählung im Fürstbistum Osnabrück übt 1772 Henrich Laermann das Handwerk des Tischlers aus und beschäftigt einen Gesellen und einen Lehrburschen. Ebenfalls in der Leibzucht wohnte zu dieser Zeit der Schneider Jürgen Hörnschemeyer.<ref name="Volkszählung">Albers, Andreas (2016): ''Die erste Volkszählung'' in: Arbeitsgemeinschaft für die Geschichte der Gemeinde Wallenhorst (Hrsg): '''Wallenhorst: Ortsgeschichte in Schlaglichtern'''. Druckhaus Bergmann, Osnabrück, ISBN 978-3-9815941-6-4.</ref>
===Kotten===
Nach der Befreiung von den napoleonischen Truppen wurde im Kirchspiel Wallenhorst eine Armenkommission zur effektiveren Unterstützung der Armen eingerichtet.<ref name="Arme">Albers, Andreas (2016): ''Von den Armen und Armenjägern'' in: Arbeitsgemeinschaft für die Geschichte der Gemeinde Wallenhorst (Hrsg): '''Wallenhorst: Ortsgeschichte in Schlaglichtern'''. Druckhaus Bergmann, Osnabrück, ISBN 978-3-9815941-6-4.</ref> Aus den in Kollekten gesammelten Mitteln wird 1817 der in Schwalenbergs Kotten wohnenden Witwe Sander eine Unterstützung bewilligt.
 
== Viehstand  ==
* 1557:8 Kühe, 4 Rinder, 14 Schafe, 7 Schweine, 5 Pferde.<ref name="Jellinghaus">Jellinghaus, Hermann (1924): '''Nachrichten über Dörfer und Bauernhöfe um Osnabrück''', J. G. Kisling Verlag, Osnabrück.</ref>
* 1561:7 Kühe, 4 Rinder, 15 Schafe, 10 Schweine, 5 Pferde, 2 Enter.<ref name="Viehstand 1561">Albers, Andreas (2016): ''Ein Viehschatzregister aus dem Jahre 1561'', in: Bürgerverein Wallenhorst e.V. (Hrsg.), '''Wallenhorster Geschichten, Band 3''', S. 27-33, Druckhaus Bergmann GmbH, 2016, ISBN 978-3-9815941-2-6.</ref>
 
== Ahnengalerie ==
 
 
== Quellen ==
<references/>
 
[[Kategorie:Hof_in_Wallenhorst]] [[Kategorie:Wallenhorst]]

Aktuelle Version vom 21. Februar 2022, 23:15 Uhr

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