Zaumzeug: Unterschied zwischen den Versionen

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Zaum oder Zaumzeug ist der Teil des Reitzeugs oder Ge¬schirrs, welcher zur Führung des Pferdes dient.
[[Bild:Pferdegeschirr.jpg|thumb|400px|right|Zugpferd im Geschirr, Bezeichnung.]]


Das Zaumzeug besteht aus dem Hauptgestell (Trense, Stange, Kandare) und den Zügeln. Das Hauptgestell besteht aus dem Kopfstück und den Backen¬stücken so wie dem Stirn-, Nasen- und Kehl¬riemen.  
==Einleitung==
Die Übertragung tierischer Kraft geschah beim Ziehen von Wagen wie von Feldbestellungsgerät in gleicher Weise; vom Zuggeschirr (beim Hornvieh in der Regel das Joch) des Tieres wurde über Zugstränge, Ketten und Schwengel die Kraft auf das zu ziehende Gerät übertragen.


Einfachster Zaum ist die Trense, deren Mundstück (Gebiss) aus 2 Teilen besteht, welche durch ein Gelenk verbunden und an den Enden mit Ringen zum Einschnallen der Zügel bei Reitpferden oder der Leinen bei Spannpferden versehen sind.  
===[[Hofstandardwerte]]===
Aus den angelegten Hofstandardwerten einzelner Höfe läßt sich die über Jahrhunderte gleichbleibende Hofesausstattung mit Pferden und sonstigen Vieh bis hin zu [[Niekammer`s landwirtschaftliches Adressbuch]] im Jahre 1931 entnehmen. Die Ausstattung des Hofes mit Zugpferden bestimmte wesentlich den Wohlstand eines landwirtschaftlichen Betriebes.


Die Kandare be¬steht aus dem Mundstück, den Bäumen (Armen, Scheeren) und der Kinnkette.  
===Ausstattung der Zugpferde===
Zaum oder Zaumzeug ist der Teil des Reitzeugs oder Geschirrs, welcher zur Führung, Lenkung und Kraftübertragung von Reit- und Zugpferden dient.


Der Kappzaum, ohne Mundstück, wirkt durch äusseren Druck einer ledernen oder eisernen Verstärkung des Nasenriemens.
Das Zaumzeug besteht aus dem Hauptgestell (Trense, Stange, Kandare) und den Zügeln. Das Hauptgestell besteht aus dem Kopfstück und den Backenstücken so wie dem Stirn-, Nasen- und Kehlriemen.
 
Einfachster Zaum ist die Trense (Wassertrense), deren Mundstück (Gebiss) aus 2 Teilen besteht, welche durch ein Gelenk verbunden und an den Enden mit Ringen zum Einschnallen der Zügel bei Reitpferden oder der Leinen bei Spannpferden versehen sind.
 
Die Kandare besteht aus dem Mundstück, den Bäumen (Armen, Scheeren, Hebelwirkung) und der Kinnkette. Der Kappzaum, ohne Mundstück, wirkt durch äusseren Druck einer ledernen oder eisernen Verstärkung des Nasenriemens.
 
Zum Anbinden des Pferdes während der Ruhe oder der Führung zur Weide zum Grasen dient ein Halfter.
 
===Anfertigung===
* Das [[Zaumzeug]] mit dem Sattel wurden vom [[Sattler]] oder [[Hammacher (Berufsbezeichnung)|Hammacher]] angefertigt oder hergestellt.
* Die [[Trense]] (scharfes Gebiss) wurde, wie auch Sporen für die Reiter, wurden ebenfalls vom [[Sporenmacher]] hergestellt.
 
== Weblinks ==
===Zeitlich, regionale Begrifflichkeit===
" [https://woerterbuchnetz.de Wörterbuchnetz]


[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Begriff]]
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Begriff]]

Aktuelle Version vom 23. April 2022, 16:35 Uhr

Zugpferd mit Leine geführt.
Zugpferd im Geschirr, Bezeichnung.

Einleitung

Die Übertragung tierischer Kraft geschah beim Ziehen von Wagen wie von Feldbestellungsgerät in gleicher Weise; vom Zuggeschirr (beim Hornvieh in der Regel das Joch) des Tieres wurde über Zugstränge, Ketten und Schwengel die Kraft auf das zu ziehende Gerät übertragen.

Hofstandardwerte

Aus den angelegten Hofstandardwerten einzelner Höfe läßt sich die über Jahrhunderte gleichbleibende Hofesausstattung mit Pferden und sonstigen Vieh bis hin zu Niekammer`s landwirtschaftliches Adressbuch im Jahre 1931 entnehmen. Die Ausstattung des Hofes mit Zugpferden bestimmte wesentlich den Wohlstand eines landwirtschaftlichen Betriebes.

Ausstattung der Zugpferde

Zaum oder Zaumzeug ist der Teil des Reitzeugs oder Geschirrs, welcher zur Führung, Lenkung und Kraftübertragung von Reit- und Zugpferden dient.

Das Zaumzeug besteht aus dem Hauptgestell (Trense, Stange, Kandare) und den Zügeln. Das Hauptgestell besteht aus dem Kopfstück und den Backenstücken so wie dem Stirn-, Nasen- und Kehlriemen.

Einfachster Zaum ist die Trense (Wassertrense), deren Mundstück (Gebiss) aus 2 Teilen besteht, welche durch ein Gelenk verbunden und an den Enden mit Ringen zum Einschnallen der Zügel bei Reitpferden oder der Leinen bei Spannpferden versehen sind.

Die Kandare besteht aus dem Mundstück, den Bäumen (Armen, Scheeren, Hebelwirkung) und der Kinnkette. Der Kappzaum, ohne Mundstück, wirkt durch äusseren Druck einer ledernen oder eisernen Verstärkung des Nasenriemens.

Zum Anbinden des Pferdes während der Ruhe oder der Führung zur Weide zum Grasen dient ein Halfter.

Anfertigung

Weblinks

Zeitlich, regionale Begrifflichkeit

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