Morlok (Familienname): Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 26. November 2023, 07:06 Uhr

Herkunft und Bedeutung

Ein in Süddeutschland durchaus bekannter Familienname, der sich aber im Sinne seiner Bedeutung noch nicht erklären läßt.

Varianten des Namens

Mohrlok, Morlock, Mohrlock,

Geographische Verteilung

Relativ Absolut

Relative Verteilung des Namens Morlok (1996)

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Die Farbskala zeigt die Anzahl von "Morlok" bezogen auf je 1 Million Einträge.

Absolute Verteilung des Namens Morlok (1890)

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Absolute Verteilung des Namens "Morlok" um 1890 im damaligen Deutschen Reich

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Bekannte Namensträger

Sonstige Personen

Der erste, im Murgtal auftauchende Morlok ist der „Vorstknecht“ Conrad Morlok von den Tonbach-Höfen, der bei der Geburt seines Sohnes Hans Bernhard (1599-1659) genannt wird. Sodann folgen Hans Conradt (1622-1685) im Tannenfels, Hans Michel (alt) (1657-1733) auf dem Ödenhof, Hans Michael (jung) (1691-1762) und Michael (1722-1785).

Dieser Michael ist, jedenfalls nach den bisher vorliegenden Erkenntnissen der erste Wunderheiler in der Morlok-Dynastie.

Weitere folgen, es sind dies also: Johann Georg (1764-1823), Jakob (1804-1865) der „ganz alte Morlok“ genannt, Jakob Friedrich (1835-1910) der „alte Morlok“ genannt, Johann Friedrich (1871-1940).


Der Morlokhof in Baiersbronn-Mitteltal

Hier haben über 200 Jahre lang die Wunderheiler gewirkt.

Der Hof ist 1789 von Johann Georg Morlok mit finanzieller Hilfe seines Bruders Michael (1760-1837) erbaut worden.

Das Anwesen besteht aus dem Haupthaus mit angebauter großer Scheuer, sowie aus einem Ausgedinghäuschen und einem Backhaus mit Brennerei und kleiner Remise. Das Haupthaus ist als Wohnstallhaus ausgeführt, wie im Nordschwarzwald üblich. Im Erdgeschoß befindet sich der Stall und darüber liegend der Wohnteil.

Der heutige Besitzer Hotelier Hermann Bareiss hat das Anwesen erworben und zusammen mit dem Architekturbüro con – Terra die Gebäude restauriert und repariert. Geplant sind ein Bauernhofmuseum und ein Museum für Volksheilkunde mit Gastronomie.

Bei diesen Restaurierungsarbeiten wurde am 17. Januar 2005 unter dem Boden einer Knechtskammer eine Schachtel mit Schriften und Fläschchen gefunden. Es sind 132 Dokumente und der größte Teil der Papiere, das älteste vom Jahr 1745, befasst sich mit der Tätigkeit der Morloks als Wunderheiler. Hier findet man Rezepte über Tinkturen, Salben, Pulver, Säfte, Tropfen etc., zur Selbstherstellung, teils mit, teils ohne Indikation.


Wenn Sie mehr über das Geheimnis des Morlokhofes wissen möchten, so besuchen Sie den Hof und betreten selbst jene Orte, an denen die Morloks arbeiteten und wirkten. Neu erschiennen ist das Buch:„Der Morlokhof Spurensuche in Mitteltal“, es kann im Hotel Bareiss oder im Buchhandel erworben werden.

Geographische Bezeichnungen

Literaturhinweise

Freudenstädter Heimatblätter, Herausgeber: Heimat- und Museumsverein

Der Morlokhof Spurensuche in Mitteltal, Band I Mythos und Wirklichkeit, erhältlich im Hotel Bareiss oder im Buchhandel.

Daten aus FOKO

<foko-name>Morlok</foko-name>

Metasuche

Compgen-Metasuche.png zum Familiennamen: Morlok


Weblinks

Familienforscher