Girngallen Matz: Unterschied zwischen den Versionen

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== Einleitung ==
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'''Girngallen Matz''', Kreis Memel, Ostpreußen
'''Girngallen Matz''', Kreis Memel, Ostpreußen


===Name===
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====Andere Namen und Schreibweisen====
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*[[Girxgallen]], 1785 [[Girkallen]], lit. [[Girnkaliai]]<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>
* 1540 [[Matz Syrinkall]], 1687 [[Matz Girngallen]], [[Girxgallen]], [[Girxkallen]], [[Girkallen]], 1802 [[Girnkallen]],
* 1540 [[Matz Syrinkall]], 1687 [[Matz Girngallen]], [[Girxkallen]], 1802 [[Girnkallen]]
*[[Girngallen-Matz]]{{MLRefAmtsblatt2}}
*[[Girngallen-Matz]]{{MLRefAmtsblatt2}}
*Lit. Namen: [[Girnkaliai]]<ref>[https://www.epaveldas.lt/vbspi/biRecord.do?biExemplarId=74615 Amtsblatt des Memelgebietes vom 01.09.1923]</ref>, [[Girkaliai]]


====Namensdeutung====
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=== Allgemeine Information ===  
=== Allgemeine Information ===  
*Mehrere große Höfe, 18 km nördlich von [[Memel]], 1939: 348 Einwohner<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>




== Politische Einteilung ==
== Politische Einteilung ==
* Dazu gehört das Gehöft [[Laukmichel]]
* Dazu gehörte das Gehöft [[Laukmichel]].<ref>Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918</ref>
 
'''1785''' Königl. Bauerdorf, '''1616''' Landgemeinde<ref>Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918</ref>
'''1.5.1939''': Name der neuen Gemeinde: [[Girngallen-Matz]]; <br>
'''1.5.1939''': Name der neuen Gemeinde: [[Girngallen-Matz]]; <br>
Die neue Gemeinde ist gebildet worden aus den bisherigen Landgemeinden: [[Girngallen-Matz]], [[Ramutten-Jahn]], [[Gibbischen-Peter]], [[Clauswaiten]], [[Kiaken]] und dem Gut [[Lindenhof (Kr.Memel)|Lindenhof]].{{MLRefAmtsblatt2}}
Die neue Gemeinde ist gebildet worden aus den bisherigen Landgemeinden: [[Girngallen-Matz]], [[Ramutten-Jahn]], [[Gibbischen-Peter]], [[Clauswaiten]], [[Kiaken]] und dem Gut [[Lindenhof (Kr.Memel)|Lindenhof]].{{MLRefAmtsblatt2}}
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==Bewohner==
==Bewohner==
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== Verschiedenes ==
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<!--==Zufallsfunde==
<!--==Zufallsfunde==
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{{Einleitung Zufallsfunde}}-->


==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==

Aktuelle Version vom 6. Januar 2024, 09:43 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland

Hierarchie

Regional > Litauen > Girngallen Matz

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Girngallen Matz



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Girngallen Matz in der Memellandkarte

Einleitung

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Altes Gehöft in Girngallen Matz (2013)

Girngallen Matz, Kreis Memel, Ostpreußen

Name

Andere Namen und Schreibweisen

Namensdeutung

Der Name weist auf einen Steinmetz.

  • prußisch "girnos" = Mahlstuhl
  • "girnus" = Steinmetz
  • preußisch-litauisch "girnakalis" = Mühlsteinhauer, Steinmetz, Hammer des Steinmetzen


Allgemeine Information

  • Mehrere große Höfe, 18 km nördlich von Memel, 1939: 348 Einwohner[4]


Politische Einteilung

1785 Königl. Bauerdorf, 1616 Landgemeinde[6] 1.5.1939: Name der neuen Gemeinde: Girngallen-Matz;
Die neue Gemeinde ist gebildet worden aus den bisherigen Landgemeinden: Girngallen-Matz, Ramutten-Jahn, Gibbischen-Peter, Clauswaiten, Kiaken und dem Gut Lindenhof.[7]


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Girngallen Matz gehörte 1912 zum Kirchspiel Deutsch Crottingen.

Katholische Kirche

Girngallen Matz gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.

Friedhof

Der Friedhof liegt am Ende des Dorfes Girkaliai. Er wird noch gepflegt.

Die Bilder wurden freundlicherweise von Annelie Stöllger zur Verfügung gestellt. Stand Juni 2011


Standesamt

Girngallen Matz gehörte 1888 und 1907 zum Standesamt Krottingen.


Bewohner


Fotos

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Ethnografisches Ortseingangsschild vom heutigen Girkaliai
Es liegt auf dem ehemaligen Gebiet von Gibbischen Peter (2013)
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Offizielles Ortsschild von Girkaliai
(2013)
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Blick auf ein altes Gehöft (2013)
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Annäherung an das alte Gehöft (2013)
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Weitere Annäherung (2013)
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Neue Ansicht auf das alte Gehöft (2013)
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Altes Haus (2013)
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Noch ein altes ehemals deutsches Haus (2013)
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Girngallen Matz (2013)
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Girngallen Matz (2013)
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Girngallen Matz (2013)
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Ortsausfahrt von Girkaliai mit Blick auf Windräder, die auf dem Gebiet von ehemals Lindenhof stehen (2013)


Verschiedenes

Karten

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Girngallen Matz auf der Schroetterkarte Blatt 1, (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
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Siehe Girnkallen, Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000


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Girngallen Matz im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 1, 1832
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
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Girngallen Matz im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 1, 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


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Girngallen-Matz im Messtischblatt 0192 Nimmersatt (1912) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
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Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Girngallen Matz aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung MATATZKO05NU
Name
  • Girngallen-Matz Quelle (${p.language})
  • Girkaliai
  • Girnkaliai (1923) Quelle Seite 1086 (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz
w-Nummer
  • 66132
Karte
   

TK25: 0192

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Girngallen-Matz, Girnkaliai ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Deutsch-Crottingen, Krottingen (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.154/155

Memel, Memel (Hlste. Dreifaltigkeit), Klaipėda (1907) ( Pfarrei) Quelle S.154/155

Kretingalės seniūnija, Kretingalė (1995 -) ( Gemeindebezirk)

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen

  1. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  2. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm
  3. Amtsblatt des Memelgebietes vom 01.09.1923
  4. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  5. Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918
  6. Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918
  7. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm