Glaudienen: Unterschied zwischen den Versionen

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
K (Bot: Text im Abschnitt Familienprivat-/Zufallsfunde bzw. Forscherkontakte durch Vorlage ersetzen)
 
(7 dazwischenliegende Versionen von 4 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 3: Zeile 3:
<!-- Es können auch weitere Überschriften hinzugenommen werden.        -->
<!-- Es können auch weitere Überschriften hinzugenommen werden.        -->
{{Familienforschung Memelland}}
{{Familienforschung Memelland}}


'''Hierarchie'''
'''Hierarchie'''
Zeile 11: Zeile 10:
[[Portal:Regionale Forschung|Regional]] > [[Historisches Territorium]] > [[Deutschland 1871-1918]] > [[Königreich Preußen]] > [[Ostpreußen]] > [[Kreis Memel]] > {{PAGENAME}}
[[Portal:Regionale Forschung|Regional]] > [[Historisches Territorium]] > [[Deutschland 1871-1918]] > [[Königreich Preußen]] > [[Ostpreußen]] > [[Kreis Memel]] > {{PAGENAME}}


<!--
__TOC__
{| border="0" cellpadding="2" cellspacing="1" style="float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;"
 
|---- bgcolor="#FFFFFF"
|<center>[[Bild:Lokal_Ort_Musterort_Kreis_Musterkreis.png|thumb|150px|Lokalisierung der Stadt/Gemeinde Musterort innerhalb des Kreises [[Musterkreis]]]] </center>
|}
-->


== Einleitung ==
== Einleitung ==
'''{{PAGENAME}}''',  Kreis Memel, Ostpreußen


'''{{PAGENAME}}''', 1540 [[Andre Kawll]], 1687 [[Andreß Kaull Glaudien]], v. 1730 [[Claus Glaudien]],  n. 1736 [[Glaudin Kaul Andres]], n. 1785 [[Glaudienen Kiaul Andres]], 1802 [[Klaus Glaudienen]], n. 1820 [[Glaudienen Kaul Andres]], oder zwischenzeitlich auch [[Claus Glaudienen]], [[Glaudinen Kiaul Andres]], [[Glaudien Kiaul Andres]], [[Glaudien]], Kreis Memel, Ostpreußen
*Alter Siedlungsort
*ca. 8 km nördlich von Memel


==Name==
===Name===
====Andere Namen und Schreibweisen====
*1540 [[Andre Kawll]], 1687 [[Andreß Kaull Glaudien]], v. 1730 [[Claus Glaudien]],  n. 1736 [[Glaudin Kaul Andres]], n. 1785 [[Glaudienen Kiaul Andres]], 1802 [[Klaus Glaudienen]], n. 1820 [[Glaudienen Kaul Andres]], oder zwischenzeitlich auch [[Claus Glaudienen]], [[Glaudinen Kiaul Andres]], [[Glaudien Kiaul Andres]], [[Glaudien]],
 
====Namensdeutung====
Der Name kann die Lage an einem Hang beschreiben oder auf Pflanzen weisen. Der Beiname Kiaul kann ein Spitzname sein oder sich ebenfalls auf Pflanzen beziehen.
Der Name kann die Lage an einem Hang beschreiben oder auf Pflanzen weisen. Der Beiname Kiaul kann ein Spitzname sein oder sich ebenfalls auf Pflanzen beziehen.
*preußisch-litauisch '''"glaudikas"''' = wer eng anliegt, sich anschmiegt
*preußisch-litauisch '''"glaudikas"''' = wer eng anliegt, sich anschmiegt
* '''"glaudene"''' = Kornblume, Schildkraut
* '''"glaudene"''' = Kornblume, Schildkraut
* '''"kiaule"''' = Schwein, Sau, aber auch eine Pilzart größer und fester als der Täubling
* '''"kiaule"''' = Schwein, Sau, aber auch eine Pilzart größer und fester als der Täubling


<!--=== Wappen ===[[Bild:Wappen_Ort_Musterort_Kreis_Musterkreis.png]]
 
Hier: Beschreibung des Wappens
=== Allgemeine Information ===
-->
*Alter Siedlungsort, ca. 8 km nördlich von Memel<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>
<!--=== Allgemeine Information === -->
 
<!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&ouml;sse, Bev&ouml;lkerung usw.) -->


== Politische Einteilung ==
== Politische Einteilung ==
Landgemeinde '''1871''' und '''1888'''. Vereinigt zu '''[[Hohenflur]]''' 06.12.'''1897'''.
*'''1835''': [[Glaudinen]], Dorf, Kreis Memel. Pfarrkirche: Litth. [[Memel]]. Gerichtsbehörde: [[Memel]]..<ref>König, G.: Alphabetisches Verzeichnis sämmtlicher Ortschaften und einzel liegender Grundstücke des Preußischen Staates, Heft 13, Regierungsbezirk Königsberg. Magdeburg 1835</ref>[http://www.ub.uni-koeln.de/cdm4/document.php?CISOROOT=/rheinmono&CISOPTR=45583&REC=13]
 
*'''1871''' und '''1888''' Landgemeinde.<br>
<!--{| border="0" cellpadding="2" cellspacing="1" style="float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;"
*'''6.12.1897''': Vereinigung von '''{{PAGENAME}}''', [[Köken Jakob |Kecken]], [[Plucken Martin]] und [[Taureggen Bendig]] zu '''[[Hohenflur]]'''.<ref>Sembritzki, Johannes: Geschichte des Kreises Memel, Memel 1918</ref><br>
|---- bgcolor="#FFFFFF"
<center>
[[Bild:Karte_Ort_Musterort_Kreis_Musterkreis.png]]
</center>
|}-->


== Kirchliche Zugehörigkeit ==
== Kirchliche Zugehörigkeit ==
=== Evangelische Kirche ===
=== Evangelische Kirche ===
{{PAGENAME}} gehörte '''1888''' zum Kirchspiel [[Memel]] Land.
{{PAGENAME}} gehörte '''1888''' zum Kirchspiel [[Memel]] Land.


=== Katholische Kirche ===
=== Katholische Kirche ===
{{PAGENAME}} gehörte '''1888''' zum katholischen Kirchspiel [[Memel]].
{{PAGENAME}} gehörte '''1888''' zum katholischen Kirchspiel [[Memel]].


<!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === -->
<!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === -->


== Standesamt ==
== Standesamt ==
{{PAGENAME}} gehörte '''1888''' zum Standesamt [[Plücken Martin]].
{{PAGENAME}} gehörte '''1888''' zum Standesamt [[Plücken Martin]].


<!--== Geschichte ==-->
<!--== Geschichte ==-->
Zeile 83: Zeile 68:
<!-- === Archive === -->
<!-- === Archive === -->
<!-- === Bibliotheken === -->
<!-- === Bibliotheken === -->
<br style="clear:both;" />


<br style="clear:both;" />
==Bewohner==
*'''[[{{PAGENAME}}/Bewohner|Bewohner in {{PAGENAME}}]]'''
== Verschiedenes ==
== Verschiedenes ==
=== Karten ===
=== Karten ===
[[Bild:Glaudienen_Kiaul_Andres_SCHK001.jpg|thumb|left|430 px|Glaudienen Kiaul Andres auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000<br /><small>© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz</small>]]
[[Bild:Glaudienen_Kiaul_Andres_SCHK001.jpg|thumb|left|430 px|Glaudienen Kiaul Andres auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000<br /><small>© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz</small>]]
[[Bild: Tauerlauken.jpg|thumb|430 px| Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000]]
[[Bild: Tauerlauken.jpg|thumb|430 px| Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000]]
<br style="clear:both;" />
<br style="clear:both;" />
[[Bild:Glaudienen_URMTB004_1860.jpg|thumb|430px|left|Glaudienen im Preußischen Urmesstischblatt 1860<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
[[Bild:Glaudienen_URMTB004_1860.jpg|thumb|430px|left|Glaudienen im Preußischen Urmesstischblatt 1860<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
<br style="clear:both;" />
<br style="clear:both;" />
 
[[Bild: Hohenflur_MTB0292_MTB0293.jpg|thumb|left|430 px| Hohenflur im Messtischblatt 0292 Memel und 0293 Plicken (1912-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938<br><small>© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</small>]]
<br style="clear:both;" />
<!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === -->
<!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === -->
<!-- === Berufsgenealogen === -->
<!-- === Berufsgenealogen === -->
Zeile 104: Zeile 90:
<!-- === Genealogische Internetseiten === -->
<!-- === Genealogische Internetseiten === -->
<!-- === Weitere Internetseiten === -->
<!-- === Weitere Internetseiten === -->
<!--==Zufallsfunde==
<!--==Zufallsfunde==
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man ''[[Zufallsfunde]]''. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.-->
{{Einleitung Zufallsfunde}}-->


==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
<gov>HOHLURKO05NS</gov>
<gov>GLANENKO05NS</gov>


== Quellen ==
<references />


[[Kategorie:Ort in Ostpreußen]]
[[Kategorie:Ort in Ostpreußen]]

Aktuelle Version vom 6. Januar 2024, 09:44 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland

Hierarchie

Regional > Litauen > Glaudienen

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Glaudienen


Einleitung

Glaudienen, Kreis Memel, Ostpreußen


Name

Andere Namen und Schreibweisen

Namensdeutung

Der Name kann die Lage an einem Hang beschreiben oder auf Pflanzen weisen. Der Beiname Kiaul kann ein Spitzname sein oder sich ebenfalls auf Pflanzen beziehen.

  • preußisch-litauisch "glaudikas" = wer eng anliegt, sich anschmiegt
  • "glaudene" = Kornblume, Schildkraut
  • "kiaule" = Schwein, Sau, aber auch eine Pilzart größer und fester als der Täubling


Allgemeine Information

  • Alter Siedlungsort, ca. 8 km nördlich von Memel[1]


Politische Einteilung

Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Glaudienen gehörte 1888 zum Kirchspiel Memel Land.

Katholische Kirche

Glaudienen gehörte 1888 zum katholischen Kirchspiel Memel.


Standesamt

Glaudienen gehörte 1888 zum Standesamt Plücken Martin.


Bewohner

Verschiedenes

Karten

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Glaudienen Kiaul Andres auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000


Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Glaudienen im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Hohenflur im Messtischblatt 0292 Memel und 0293 Plicken (1912-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung GLANENKO05NS
Name
  • Glaudienen Quelle (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz
w-Nummer
  • 66132
Karte
   

TK25: 0292

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Plücken-Martin (1888) ( Standesamt) Quelle

Memel, Memel Land (1888) ( Kirchspiel) Quelle

Memel, Memel (Hlste. Dreifaltigkeit), Klaipėda (1888) ( Pfarrei) Quelle

Glaudienen (- 1897-12-05) ( Landgemeinde) Quelle Quelle

Hohenflur, Glaudynai (1897-12-06 -) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen

  1. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  2. König, G.: Alphabetisches Verzeichnis sämmtlicher Ortschaften und einzel liegender Grundstücke des Preußischen Staates, Heft 13, Regierungsbezirk Königsberg. Magdeburg 1835
  3. Sembritzki, Johannes: Geschichte des Kreises Memel, Memel 1918