Januschen Peter: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:Ort Buddelkehmen Skizze 15 0105 Buddelkehmen Karte.jpg|thumb|550px|Skizze aus der Gemeindeseelenliste von {{PAGENAME}} aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv]]
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'''Hierarchie'''
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== Einleitung ==
== Einleitung ==
'''{{PAGENAME}}''', Kreis Memel, Ostpreußen


'''{{PAGENAME}}''', auch [[Böttelsdorf]], Kreis Memel, Ostpreußen.
*'''1785''' wird der königliche Bauernhof [[Januschen Peter]] erwähnt.
==Name==
Der Name Buddelkehmen weist auf einen ehemaligen Wachtposten, aus dem sich ein Dorf entwickelt hat. Böttelsdorf ist eine lautliche Anpassung bzw. eine falsche Übersetzung ins Deutsche. Der Altenativname Szirgapaulen kann ein Spitzname für Paul sein, jedoch auch auf einen Tischler oder Zimmermann deuten.


*prußisch '''"budelis"''' = er wacht
===Name===
+ '''"caymis, kaimas"''' = Dorf, Ort
====Andere Namen und Schreibweisen====
*litauisch '''"budelis"''' = Büttel, Henker, Scherge, im Mittelalter das Exekutivorgan des Richters
*1540 [[Peter Janus]], 1687 [[Peter Janusch]]
*prußisch '''"sirgis, zirgis"''' = Wallach (kastrierter Hengst)
*1736 [[Peter Januschen]], später [[Januschen-Peter]]<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>
*preußisch-litauisch '''"žirgti"''' = grätschen, das Gehen mit gespreizten Beinen
* '''"žirgas"''' = das Ross, auch das Steckenpferd
* '''"žirge"''' = Schragen, Gestell, Sägebock, Sparren, Holzgerüst, Kreuzhölzer auf der First des Strohdaches, Holzgerüst auf der Wiese zum Aufsetzen des Heuhaufens, Zoche, Pflugschleife
*lettisch '''"žirgts"''' = munter, flink, beweglich


Sembritzki: "Böttelsdorf ist nicht das heutige Buddelkehmen allein, welcher Ortsname allerdings eine wörtliche litauische Übersetzung davon ist (budelis: der Büttel), sondern bezeichnete ein, nicht aber etwa ursprünglich einem "v. Böttelsdorff" verliehen gewesenes Gebiet."


<!--=== Wappen ===[[Bild:Wappen_Ort_Musterort_Kreis_Musterkreis.png]]
=== Allgemeine Information ===
Hier: Beschreibung des Wappens
*Alter Siedlungsort, ca. 8,5 km südöstlich von [[Memel]], 1785: 1 Feuerstelle<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>
-->
<!--=== Allgemeine Information === -->
<!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&ouml;sse, Bev&ouml;lkerung usw.) -->


== Politische Einteilung ==
== Politische Einteilung ==
Landgemeinde (Szirgapaulen) '''1874''', (Buddelkehmen (Szirgapaulen)) '''1888''' und (Buddelkehmen) '''1907'''.  
*'''1785''' war [[Januschen Peter]] ein Kgl. Bauerhof bei [[Buddelkehmen]].<ref>Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918</ref>
'''1940''' ist '''{{PAGENAME}}''' eine Gemeinde mit dem Gut '''Buddelkehmen''' und den Dörfern [[Ilgegahnen]], [[Matzwöhlen]] und [[Thaleiken Jakob]].  
*'''1785''' K. Bauerhof, später zu [[Buddelkehmen]] geschlagen<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>


Sembritzki in der Geschichte des Kreises Memel bemerkt beim Ortsname '''Szirgapaulen''': ''Bei Goldbeck als gleichbedeutend mit Buddelkehmen bezeichnet, aber nur ein Bestandtheil dieses Gebiets.'' Weiter beim Ortsname '''Putzen''' bemerkt er, ''Wenn Goldbeck Szirga Paulen mit Buddelkehmen für gleichbedeutend erklärt ist das irrig; es gehörte nur zum Gebiet Buddelkehmen.'' Im Gemeindelixicon 1888 ist die Landgemeinde als '''Buddelkehmen (Szirgapaulen)''' angegeben. Im Gemeindelexicon 1874 ist '''Buddelkehmen''' nicht angegeben, nur '''Szirgapaulen'''. Im Gemeindelexicon 1907 ist '''Szirgapaulen''' nicht angegeben, nur '''Buddelkehmen'''.
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[[Bild:Karte_Ort_Musterort_Kreis_Musterkreis.png]]
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== Kirchliche Zugehörigkeit ==
== Kirchliche Zugehörigkeit ==
=== Evangelische Kirche ===
=== Evangelische Kirche ===
{{PAGENAME}} gehörte '''1888''' und '''1912''' zum Kirchspiel [[Memel]] Land.
{{PAGENAME}} gehörte '''1888''' und '''1912''' zum Kirchspiel [[Memel]] Land.




=== Katholische Kirche ===
=== Katholische Kirche ===
{{PAGENAME}} gehörte '''1888''' und '''1907''' zum katholischen Kirchspiel [[Memel]].
{{PAGENAME}} gehörte '''1888''' und '''1907''' zum katholischen Kirchspiel [[Memel]].


<!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === -->
<!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === -->
 
<!--== Standesamt ==-->
== Standesamt ==
===Zugehörige Ortschaften===
 
<!--Zum Standesamt {{PAGENAME}} gehörten '''1888''' folgende Ortschaften:
 
[[Birkenhain]], [[{{PAGENAME}}]], [[Dumpen]], [[Adlig Götzhöfen]], [[Groß Szarde]], [[Karlsberg]], [[Kettwergen]], [[Klein Szarde]], [[Koiteckeln]], [[Leisten Jakob]], [[Liebken]], [[Matzwöhlen]], [[Mauschellen]], [[Neuhof]], [[Schweppeln]], [[Skranden Niklau]], [[Thaleiken Jakob]], [[Budsargen]], [[Dumpen]], [[Miszeiken]], [[Rumpischken]], [[Zenkuhnen]].-->
 
 
Zum Standesamt {{PAGENAME}} gehörten '''1907''' folgende Ortschaften:
 
[[Birkenhain (Kr.Memel)|Birkenhain]], [[{{PAGENAME}}]], [[Budsargen]], [[Carlsberg (Kr.Memel)|Carlsberg]], [[Dumpen]], [[Grudszeiken]], [[Klein Götzhöfen]], [[Kairinn]], [[Kasparischken]], [[Kindschen Bartel]], [[Miszeiken]], [[Mitzken (Kr.Memel)|Mitzken]], [[Rumpischken]], [[Schäferei (Kr.Memel)|Schäferei]], [[Schillgallen (Kr.Memel)|Schillgallen]], [[Schweppeln]], [[Spengen]], [[Thaleiken Jakob]], [[Waaschken]], [[Zenkuhnen]].
 
===Standesamtsregister===
Eine wertvolle Hilfe angesichts der fehlenden Kirchenbücher der Jakobus- oder Landkirche [[Memel]] stellen die Zweitbücher des Standesamtes Buddelkehmen dar, die im [[Standesamt I in Berlin]] lagern. Verfilmungen sind auch bei den "[[Mormonen]]" vorhanden.
 
*Geburten 1874-1938.
*Heiraten 1874-1938.
*Sterbefälle 1874-1938.
 


<!--== Geschichte ==-->
<!--== Geschichte ==-->
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<!-- === Archive === -->
<!-- === Archive === -->
<!-- === Bibliotheken === -->
<!-- === Bibliotheken === -->
<!-- == Verschiedenes == -->
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<!-- === Karten === -->
== Verschiedenes ==
=== Karten ===
[[Bild:Buddelkehmen_SCHK002.jpg|thumb|left|430 px|Januschen Peter auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000<br /><small>© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz</small>]]
[[Bild: Prökulsnordwest.jpg|thumb|430 px|Siehe oben Mitte Buddelkehmen auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000]]
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[[Bild:Buddelkehmen_URMTB008_1860.jpg|thumb|430px|left|Januschen Peter nicht namentlich verzeichnet im Preußischen Urmesstischblatt 1860<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
[[Bild:Buddelkehmen_URMTB008_V2_1860.jpg|thumb|430px|Januschen Peter nicht namentlich verzeichnet im Preußischen Urmesstischblatt 1860<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
[[Bild:Buddelkehmen_MTB0393.jpg|thumb|left|430 px|Das Gehöft Januschen Peter nicht genau zu lokalisieren ''(evtl. das südl. Gehöft v. [[Matzwöhlen]] o. das nordwestl. Gehöft von [[Thaleiken Jakob]])'' im Messtischblatt 0393 Götzhöfen (1910-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938<br><small>© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</small>]]
[[Bild:Ort Buddelkehmen Skizze 15 0105 Buddelkehmen Karte.jpg|thumb|430px|Skizze aus der Gemeindeseelenliste von {{PAGENAME}} aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv]]
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<!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === -->
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<!-- === Berufsgenealogen === -->
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<!-- === Weitere Internetseiten === -->
 
<!--==Zufallsfunde==
==Zufallsfunde==
{{Einleitung Zufallsfunde}}-->
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man ''[[Zufallsfunde]]''. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.


==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
<gov>BUDMENKO05OP</gov>
<gov>JANTERKO05PP</gov>


== Quellen ==
<references />


[[Kategorie:Ort in Ostpreußen]]
[[Kategorie:Ort in Ostpreußen]]

Aktuelle Version vom 6. Januar 2024, 10:15 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland

Hierarchie

Regional > Litauen > Januschen Peter

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Januschen Peter



Einleitung

Januschen Peter, Kreis Memel, Ostpreußen


Name

Andere Namen und Schreibweisen


Allgemeine Information

  • Alter Siedlungsort, ca. 8,5 km südöstlich von Memel, 1785: 1 Feuerstelle[2]


Politische Einteilung


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Januschen Peter gehörte 1888 und 1912 zum Kirchspiel Memel Land.


Katholische Kirche

Januschen Peter gehörte 1888 und 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.



Verschiedenes

Karten

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Januschen Peter auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
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Siehe oben Mitte Buddelkehmen auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000


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Januschen Peter nicht namentlich verzeichnet im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
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Januschen Peter nicht namentlich verzeichnet im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Das Gehöft Januschen Peter nicht genau zu lokalisieren (evtl. das südl. Gehöft v. Matzwöhlen o. das nordwestl. Gehöft von Thaleiken Jakob) im Messtischblatt 0393 Götzhöfen (1910-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
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Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Januschen Peter aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung JANTERKO05PP
Name
  • Januschen Peter Quelle Seite 188 (${p.language})
Typ
w-Nummer
  • 66132
Karte
   

TK25: 0393

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Memel, Klaipėdos apskritis (1785) ( KreisLandkreis) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen

  1. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  2. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  3. Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918
  4. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)