Jodicken: Unterschied zwischen den Versionen

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== Einleitung ==
== Einleitung ==


'''{{PAGENAME}}''', Kreis Memel, Ostpreußen.
'''{{PAGENAME}}''', Kreis Memel, Ostpreußen
<!--=== Wappen ===[[Bild:Wappen_Ort_Musterort_Kreis_Musterkreis.png]]
*1683 [[Jodeken]] <ref> Catalogis der Verächter des H. Nachtmals, welche bey dieser Prekolschen Kirchen im gegenwertigen 1683 ten Jahre befindlich, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin, OstFol Memel Bd1287 Prökuls</ref>
Hier: Beschreibung des Wappens
*1785 [[Jodicken Nauseeden]], [[Jodicken Wittko]], [[Godicken Wittka]], [[Wittko Jodeigken]], [[Woytko Judeka]], [[Groß Jodicken]] ([[Groß Godicken]]) und [[Klein Jodicken]] ([[Klein Godicken]])
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*[[Jodicken Wittcko]]<ref> Prästationstabelle Prökuls Nr. 1 von 1743</ref>
*[[Jodicken]], [[Jodicken Nauseden]], [[Jodiken]], [[Jodiken Nauseden]], [[Jodiken Nauszeden]], [[Jodikken]], [[Jodikken Nauszeden]]<ref>Taufbuch Prökuls</ref>
*Lit. Namen: [[Juodikiai]]<ref>[https://www.epaveldas.lt/vbspi/biRecord.do?biExemplarId=74615 Amtsblatt des Memelgebietes vom 01.09.1923]</ref>
 
 
==Name==
Der Name besagt, dass der Neukolonist von dunklem Aussehen war. Der Zusatz Wittko weist auf Hopfenanbau. Die Endung -ko weist auf prußische Herkunft: z.B. Witko (1321) Kammeramt Morainen Kreis Marienwerder.
*preußisch-litauisch '''"jodis, juodis"''' = schwarz, dunkel aussehend
* '''"nausedis"''' = der Neusiedler, Kolonist
*prußisch '''"witi"''' = Hopfen
* '''"witartas"''' = Hopfenbauer
 
<!--=== Allgemeine Information === -->
<!--=== Allgemeine Information === -->
<!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&ouml;sse, Bev&ouml;lkerung usw.) -->


<!--== Politische Einteilung == -->
== Politische Einteilung ==
*'''1835''': [[Jodicken]] ([[Jodikken Witko]]), Bauergut im Kreis Memel. Pfarrkirche: [[Prökuls]]. Gerichtsbehörde: Justiz-Amt Prökuls.<ref>König, G.: Alphabetisches Verzeichnis sämmtlicher Ortschaften und einzel liegender Grundstücke des Preußischen Staates, Heft 13, Regierungsbezirk Königsberg. Magdeburg 1835</ref>[http://www.ub.uni-koeln.de/cdm4/document.php?CISOROOT=/rheinmono&CISOPTR=45583&REC=13]
*'''1940''' ist '''{{PAGENAME}}''' ein Dorf in der Gemeinde [[Grabsten]].


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== Kirchliche Zugehörigkeit ==
== Kirchliche Zugehörigkeit ==
=== Evangelische Kirche ===
=== Evangelische Kirche ===
{{PAGENAME}} gehörte '''1888''' und '''1912''' zum Kirchspiel [[Prökuls]].
{{PAGENAME}} gehörte '''1888''' und '''1912''' zum Kirchspiel [[Prökuls]].


=== Katholische Kirche ===
=== Katholische Kirche ===
{{PAGENAME}} gehörte '''1888''' und '''1907''' zum katholischen Kirchspiel [[Memel]].
===Friedhof===
In Jodicken wird zurzeit ein Naturschutzgebiet errichtet. Dafür werden Wasserflächen angelegt. Diese reichen bis an den Weg, der heute zum Friedhof geht. Dieser wird davon aber nicht betroffen sein. Der Friedhof selber ist halbwegs gepflegt und strahlt sehr viel Ruhe aus.
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Die Bilder wurden freundlicherweise von Peter Wallat zur Verfügung gestellt. Stand Mai 2013
<!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === -->


{{PAGENAME}} gehörte '''1907''' zum katholischen Kirchspiel [[Memel]].
== Standesamt ==
{{PAGENAME}} gehörte '''1888''' zum Standesamt [[Sakuten (Kr.Memel)]] und '''1907''' zum Standesamt [[Prökuls]]. Wann die Zugehörigkeit sich wechselte ist noch nicht bestimmt.




<!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === -->
==Bewohner==
*'''[[{{PAGENAME}}/Bewohner|Bewohner in {{PAGENAME}}]]'''




== Standesamt ==
== Geschichte ==
===1683===
*Else und Katrine bey ihrem Vater '''Luks''' 39jährig
*Janis daselbst 18 Jahr
*'''Burus''' ein Haußwirth und Elsbe, in 5 Jahr außblieben <ref> Catalogis der Verächter des H. Nachtmals, welche bey dieser Prekolschen Kirchen im gegenwertigen 1683 ten Jahre befindlich, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin, OstFol Memel Bd1287 Prökuls</ref>


{{PAGENAME}} gehörte '''1907''' zum Standesamt [[Prökuls]].
===1711===
* [[Laßen]]: Andrut '''Juroßkeit''', Christoff '''Lukait''', Andrut '''Motzening''', David '''Dabreith''', Jacob '''Audulleit''', Antohn
* [[Wybrantzen]]:  Andrut '''Juroßkeit''' - 19. Xbr 1710 (Anm.: Sterbedatum), Andrut - ein Wirth, (Anm.: d.h. er stand damit hierfür nicht mehr zur Verfügung)
* [[Enrollierte]]: Christoff '''Lukait''' - 22. July 1710 (Anm.: Sterbedatum), David '''Dabreith''' - ein Wirth, (Anm.: d.h. er stand damit hierfür nicht mehr zur Verfügung), Jacob '''Audulleit''', Antohn <ref>Janczik, Bruno und Naunheim, Fritz: Dragoner, Wibranzen und Enrollierte aus der Zeit der großen Pest, Berichte und Tabellen der Ämter 1711, II. Die nördlichen Ämter in Altpreußische Geschlechterkunde, Neue Folge, 38. Jahrgang, Band 20, 1990, Hamburg, [http://www.vffow.de/default.htm Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen]</ref>


<!--== Geschichte ==-->
<!-- Hier: geschichtlicher Abriss -->
<!-- Hier: geschichtlicher Abriss -->
<!-- == Genealogische und historische Gesellschaften == -->
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<!-- === Archive === -->
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<!-- === Bibliotheken === -->
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<!-- == Verschiedenes == -->
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== Verschiedenes ==
=== Karten ===
[[Bild:Groß_Klein_Godicken_SCHK002.jpg|thumb|left|430 px|Godicken auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000<br /><small>© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz</small>]]
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[[Bild:Jodicken_MTB0394,0493,0494.jpg|thumb|left|430 px|Jodicken im Messtischblatt 0394 Dawillen, 493 Prökuls, 494 Wilkieten (1910-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938<br><small>© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</small>]]
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<!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === -->
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<!--==Zufallsfunde==
==Zufallsfunde==
{{Einleitung Zufallsfunde}}-->
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man ''[[Zufallsfunde]]''. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.


==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
<gov>JODKENKO05QO</gov>
<gov>JODKENKO05QO</gov>


==Quellen==
<references/>


[[Kategorie:Ort in Ostpreußen]]
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[[Kategorie:Ort im Memelland]]
[[Kategorie:Ort im Memelland]]
[[Kategorie:Ort im Kreis Memel]]
[[Kategorie:Ort im Kreis Memel]]
[[Kategorie:Friedhof im Memelland]]

Aktuelle Version vom 6. Januar 2024, 09:16 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland

Hierarchie

Regional > Litauen > Jodicken

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Landkreis Memel > Jodicken



Einleitung

Jodicken, Kreis Memel, Ostpreußen


Name

Der Name besagt, dass der Neukolonist von dunklem Aussehen war. Der Zusatz Wittko weist auf Hopfenanbau. Die Endung -ko weist auf prußische Herkunft: z.B. Witko (1321) Kammeramt Morainen Kreis Marienwerder.

  • preußisch-litauisch "jodis, juodis" = schwarz, dunkel aussehend
  • "nausedis" = der Neusiedler, Kolonist
  • prußisch "witi" = Hopfen
  • "witartas" = Hopfenbauer


Politische Einteilung


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Jodicken gehörte 1888 und 1912 zum Kirchspiel Prökuls.

Katholische Kirche

Jodicken gehörte 1888 und 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.

Friedhof

In Jodicken wird zurzeit ein Naturschutzgebiet errichtet. Dafür werden Wasserflächen angelegt. Diese reichen bis an den Weg, der heute zum Friedhof geht. Dieser wird davon aber nicht betroffen sein. Der Friedhof selber ist halbwegs gepflegt und strahlt sehr viel Ruhe aus.

Die Bilder wurden freundlicherweise von Peter Wallat zur Verfügung gestellt. Stand Mai 2013


Standesamt

Jodicken gehörte 1888 zum Standesamt Sakuten (Kr.Memel) und 1907 zum Standesamt Prökuls. Wann die Zugehörigkeit sich wechselte ist noch nicht bestimmt.


Bewohner


Geschichte

1683

  • Else und Katrine bey ihrem Vater Luks 39jährig
  • Janis daselbst 18 Jahr
  • Burus ein Haußwirth und Elsbe, in 5 Jahr außblieben [6]

1711

  • Laßen: Andrut Juroßkeit, Christoff Lukait, Andrut Motzening, David Dabreith, Jacob Audulleit, Antohn
  • Wybrantzen: Andrut Juroßkeit - 19. Xbr 1710 (Anm.: Sterbedatum), Andrut - ein Wirth, (Anm.: d.h. er stand damit hierfür nicht mehr zur Verfügung)
  • Enrollierte: Christoff Lukait - 22. July 1710 (Anm.: Sterbedatum), David Dabreith - ein Wirth, (Anm.: d.h. er stand damit hierfür nicht mehr zur Verfügung), Jacob Audulleit, Antohn [7]


Verschiedenes

Karten

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Godicken auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Siehe unten Mitte auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000


Jodicken im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


Jodicken im Messtischblatt 0394 Dawillen, 493 Prökuls, 494 Wilkieten (1910-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

Request failed: file_get_contents(https://gov.genealogy.net/item/wikihtml/JODKENKO05QO): Failed to open stream: php_network_getaddresses: getaddrinfo for gov.genealogy.net failed: Temporary failure in name resolution

Quellen

  1. Catalogis der Verächter des H. Nachtmals, welche bey dieser Prekolschen Kirchen im gegenwertigen 1683 ten Jahre befindlich, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin, OstFol Memel Bd1287 Prökuls
  2. Prästationstabelle Prökuls Nr. 1 von 1743
  3. Taufbuch Prökuls
  4. Amtsblatt des Memelgebietes vom 01.09.1923
  5. König, G.: Alphabetisches Verzeichnis sämmtlicher Ortschaften und einzel liegender Grundstücke des Preußischen Staates, Heft 13, Regierungsbezirk Königsberg. Magdeburg 1835
  6. Catalogis der Verächter des H. Nachtmals, welche bey dieser Prekolschen Kirchen im gegenwertigen 1683 ten Jahre befindlich, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin, OstFol Memel Bd1287 Prökuls
  7. Janczik, Bruno und Naunheim, Fritz: Dragoner, Wibranzen und Enrollierte aus der Zeit der großen Pest, Berichte und Tabellen der Ämter 1711, II. Die nördlichen Ämter in Altpreußische Geschlechterkunde, Neue Folge, 38. Jahrgang, Band 20, 1990, Hamburg, Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen