Klein Antleiten: Unterschied zwischen den Versionen

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== Einleitung ==
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===Name===
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====Andere Namen und Schreibweisen ====
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*1785 [[Antleuthen]], 1802 [[Antleuten]]
*1785 [[Klein Antleuthen]], 1815 [[Klein Antleuten]]<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>




====Namensdeutung====
====Namensdeutung====
Der Name ist eine Wegbeschreibung: dort wo es fließt bzw. am [[Leite (Fluss)|Leite]]- Fluss.
Der Name ist eine Wegbeschreibung: dort wo es fließt bzw. am [[Leite (Fluss)|Leite]]-Fluss.
*prußisch '''"ant"''' = in Richtung, gegen
*prußisch '''"ant"''' = in Richtung, gegen
* '''"leit, lait, lit, liu"''' = gießen, schütten, ausgießen
* '''"leit, lait, lit, liu"''' = gießen, schütten, ausgießen
* '''"litwei"''' = fließen
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<!--=== Allgemeine Information === -->
 
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=== Allgemeine Information ===
*Alter Siedlungsort, ca. 20 km südöstlich von [[Heydekrug]]<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>
*Klein Antleiten nördlicher Teil später zu Groß Antleiten, Koordinaten: x = 21° 43,728' y = 55° 15,387'
*Klein Antleiten südlicher Teil später zu Ostischken, Koordinaten: x = 21° 43,358' y = 55° 14,823'




== Politische Einteilung ==
== Politische Einteilung ==
 
'''1785''' Chatoul Ort, '''1895''' Wohnplatz zu Ostischken (2 Gebäude und 16 Einwohner)<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref><br>
'''6.12.1894''': '''{{PAGENAME}}''' wird zur Landgemeinde [[Ostischken]] eingemeindet.<ref>Dr. Gause, Fritz: Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800, Königsberg 1935, Sonderschrift Nr. 53 des [http://www.vffow-buchverkauf.de/schriftenverzeichnis/artikel.php?id=so53 VFFOW]</ref><br>
'''6.12.1894''': '''{{PAGENAME}}''' wird zur Landgemeinde '''[[Ostischken]]''' eingemeindet.<ref>Dr. Gause, Fritz: Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800, Königsberg 1935, Sonderschrift Nr. 53 des [http://www.vffow-buchverkauf.de/schriftenverzeichnis/artikel.php?id=so53 VFFOW]</ref><br>
 
('''Anmerkung''': hier kann nur der '''südliche Teil''' gemeint sein. Der '''nördliche Teil''' kommt irgendwann zu '''[[Groß Antleiten]]'''.) <ref>Messtischblatt 0796 Coadjuthen, (1913-1939), © Bundesamt für Kartographie und Geodäsie)</ref><br>
'''1.5.1939''':  [[Ostischken]] kommt zur Gemeinde [[Mädewald]]. {{MLRefAmtsblatt2}}
'''10.1.1920:''' Abtrennung des Memelgebiets vom [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]];<ref>Die von Preußen abgetretenen Gebiete, bearbeitet in der Plankammer des Preußischen Statistischen Landesamtes, Berlin 1922</ref> '''[[Ostischken]]''' und  '''[[Groß Antleiten]]''' kommen zum [[Kreis Pogegen]], [[Memelgebiet]]<br>
'''1.10.1939''': '''[[Mädewald]]''' kommt zum [[Kreis Heydekrug]]. {{MLRefAmtsblatt1}}
'''22.3.1939''': Wiedervereinigung des [[Memelgebiet|Memelgebiets]] mit dem [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]]<ref>Reichsgesetzblatt 1939, Teil II, S. 608)</ref><br>
'''1.5.1939''':  '''[[Ostischken]]''' kommt zur Gemeinde '''[[Mädewald]]'''. '''[[Groß Antleiten]]''' kommt zur Gemeinde [[Kawohlen]].{{MLRefAmtsblatt2}}
'''1.10.1939''': '''[[Mädewald]]''' und [[Kawohlen]] kommen zum [[Kreis Heydekrug]]. {{MLRefAmtsblatt1}}




== Kirchliche Zugehörigkeit ==
== Kirchliche Zugehörigkeit ==
=== Evangelische Kirche ===
=== Evangelische Kirche ===
{{PAGENAME}} gehörte '''1912''' zum Kirchspiel [[Coadjuthen]].
{{PAGENAME}} gehörte '''1912''' zum Kirchspiel [[Coadjuthen]].


<!-- === Katholische Kirchen === -->
<!-- === Katholische Kirchen === -->
<!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === -->
<!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === -->
<!--==Bewohner==
<!--==Bewohner==
*[[{{PAGENAME}}/Bewohner|Bewohner von {{PAGENAME}}]]-->
*[[{{PAGENAME}}/Bewohner|Bewohner von {{PAGENAME}}]]-->
<!--== Geschichte ==-->
<!--== Geschichte ==-->
<!-- Hier: geschichtlicher Abriss -->
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<!-- === Bibliotheken === -->
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==Standesamt==
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== Verschiedenes ==  
== Verschiedenes ==  
=== Karten ===
=== Karten ===
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[[Bild: Coadjuthen2.jpg|thumb|430 px|Siehe nordwestl. von Wallud Ridelen auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000]]
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[[Bild:Ostischken2_URMTB046_1860.jpg|thumb|430px|left|Klein Antleuten und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 46, 1860<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
[[Bild:Klein_Antleiten_URMTB046_1860.jpg|thumb|430px|Klein Antleuten im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 46, 1860<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
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[[Bild:Antleiten_MTB0796.jpg|thumb|left|430 px|Klein Antleiten vermutlich im westl. Teil der Gemeinde Gr. Antleiten im Messtischblatt 0796 Coadjuthen (1914) mit den Gemeindegrenzen von 1938<br><small>© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</small>]]
[[Bild:Ostischken_MTB0796.jpg|thumb|430 px|Klein Antleiten nördlich der Leithe im Westen der Gemeinde Ostischken im Messtischblatt 0796 Coadjuthen (1914) mit den Gemeindegrenzen von 1938<br><small>© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</small>]]
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<!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === -->
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<!-- === Berufsgenealogen === -->
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<!-- === Genealogische Internetseiten === -->
<!-- === Genealogische Internetseiten === -->
<!-- === Weitere Internetseiten === -->
<!-- === Weitere Internetseiten === -->
<!--==Zufallsfunde==
<!--==Zufallsfunde==
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man ''[[Zufallsfunde]]''. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.-->
{{Einleitung Zufallsfunde}}-->


==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
<gov>ANTTENKO05UG</gov>
<gov>ANTTENKO05UG</gov>


== Quellen ==
== Quellen ==
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[[Kategorie:Ort im Kreis Pogegen]]
[[Kategorie:Ort im Kreis Pogegen]]
[[Kategorie:Ort im Kreis Heydekrug]]
[[Kategorie:Ort im Kreis Heydekrug]]
[[Kategorie:Ort im Kirchspiel Coadjuthen]]

Aktuelle Version vom 6. Januar 2024, 10:33 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland

Hierarchie

Regional > Litauen > Klein Antleiten

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Tilsit > Klein Antleiten



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Klein Antleiten in der Memellandkarte

Einleitung

Klein Antleiten, bis 1920 Kreis Tilsit, Ostpreußen; (1920-1939) Kreis Pogegen; (1939-1945) Kreis Heydekrug


Name

Andere Namen und Schreibweisen


Namensdeutung

Der Name ist eine Wegbeschreibung: dort wo es fließt bzw. am Leite-Fluss.

  • prußisch "ant" = in Richtung, gegen
  • "leit, lait, lit, liu" = gießen, schütten, ausgießen
  • "litwei" = fließen


Allgemeine Information

  • Alter Siedlungsort, ca. 20 km südöstlich von Heydekrug[2]
  • Klein Antleiten nördlicher Teil später zu Groß Antleiten, Koordinaten: x = 21° 43,728' y = 55° 15,387'
  • Klein Antleiten südlicher Teil später zu Ostischken, Koordinaten: x = 21° 43,358' y = 55° 14,823'


Politische Einteilung

1785 Chatoul Ort, 1895 Wohnplatz zu Ostischken (2 Gebäude und 16 Einwohner)[3]
6.12.1894: Klein Antleiten wird zur Landgemeinde Ostischken eingemeindet.[4]
(Anmerkung: hier kann nur der südliche Teil gemeint sein. Der nördliche Teil kommt irgendwann zu Groß Antleiten.) [5]
10.1.1920: Abtrennung des Memelgebiets vom Deutschen Reich;[6] Ostischken und Groß Antleiten kommen zum Kreis Pogegen, Memelgebiet
22.3.1939: Wiedervereinigung des Memelgebiets mit dem Deutschen Reich[7]
1.5.1939: Ostischken kommt zur Gemeinde Mädewald. Groß Antleiten kommt zur Gemeinde Kawohlen.[8]

1.10.1939: Mädewald und Kawohlen kommen zum Kreis Heydekrug. [9]


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Klein Antleiten gehörte 1912 zum Kirchspiel Coadjuthen.


Standesamt

Klein Antleiten gehörte 1888 zum Standesamt Szameitkehmen.

Verschiedenes

Karten

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Kl. Antleiten am re. Kartenrand auf der Schroetterkarte Blatt 7, (1796-1802), Maßstab 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Siehe nordwestl. von Wallud Ridelen auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000


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Klein Antleuten und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 46, 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Klein Antleuten im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 46, 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Klein Antleiten vermutlich im westl. Teil der Gemeinde Gr. Antleiten im Messtischblatt 0796 Coadjuthen (1914) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Klein Antleiten nördlich der Leithe im Westen der Gemeinde Ostischken im Messtischblatt 0796 Coadjuthen (1914) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung ANTTENKO05UG
Name
  • Groß Antleiten (1907) Quelle (${p.language})
  • Antleiten (1923) Quelle Seite 1091 (${p.language})
  • Antleičiai (1923) Quelle Seite 1091 (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz (- 1945)
  • Dorf (1945 -)
Einwohner
w-Nummer
  • 66131
externe Kennung
  • nima:-2612720
  • geonames:601009
Karte
   

TK25: 0796

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Groß Antleiten, Antleiten, Antleičiai (- 1939-04-30) ( Landgemeinde) Quelle Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 68

Coadjuthen, Koadjuthen (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.294/295

Kawohlen, Kavoliai (1939-05-01 - 1944) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 68

Rajongemeinde Šilutė [1950-], Heydekrug (lit. Kreis [1945 - 1950]), Šilutė, Šilutės rajonas, Šilutės rajono savivaldybė (2011) ( LandkreisGemeindeRayon) Quelle

Tilsit (Maria Himmelfahrt), Tilsit (1907) ( Pfarrei) Quelle S.294/295

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen

  1. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  2. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  3. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  4. Dr. Gause, Fritz: Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800, Königsberg 1935, Sonderschrift Nr. 53 des VFFOW
  5. Messtischblatt 0796 Coadjuthen, (1913-1939), © Bundesamt für Kartographie und Geodäsie)
  6. Die von Preußen abgetretenen Gebiete, bearbeitet in der Plankammer des Preußischen Statistischen Landesamtes, Berlin 1922
  7. Reichsgesetzblatt 1939, Teil II, S. 608)
  8. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm
  9. Amtsblatt des Regierungspräsidenten in Gumbinnen, 2.9.1939