Plucken Martin: Unterschied zwischen den Versionen

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== Einleitung ==
== Einleitung ==
'''{{PAGENAME}}''', Kreis Memel, Ostpreußen


'''{{PAGENAME}}''', 1540 [[Matz Pluck]], 1687 [[Martin Plügken]], [[Plücken Martin]] oder [[Kekgallen]], [[Keckgallen]], Kreis Memel, Ostpreußen.
===Name===
====Andere Namen und Schreibweisen====
*1540 [[Matz Pluck]], 1687 [[Martin Plügken]], [[Plücken Martin]] oder [[Kekgallen]], [[Keckgallen]]


== Name ==
====Namensdeutung====
Der Name bezieht sich auf sumpfiges Gelände. Der Alternativname Kegallen ist ein Spitzname für jemand, der hier einen Streifen Land zur Bewirtschaftung erhalten hat.
Der Name bezieht sich auf sumpfiges Gelände. Der Alternativname Kegallen ist ein Spitzname für jemand, der hier einen Streifen Land zur Bewirtschaftung erhalten hat.
*kurisch '''"pluocis"''' = moorige, sich bewegende Stelle
*kurisch '''"pluocis"''' = moorige, sich bewegende Stelle
*kurisch '''"kekis"''' = Mensch mit schiefen Zähnen
*kurisch '''"kekis"''' = Mensch mit schiefen Zähnen
*preußisch-litauisch '''"gale"''' = Streifen Ackerstück  
*preußisch-litauisch '''"gale"''' = Streifen Ackerstück  


<!--=== Wappen ===[[Bild:Wappen_Ort_Musterort_Kreis_Musterkreis.png]]
Hier: Beschreibung des Wappens
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<!--=== Allgemeine Information === -->
<!--=== Allgemeine Information === -->
<!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&ouml;sse, Bev&ouml;lkerung usw.) -->
<!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&ouml;sse, Bev&ouml;lkerung usw.) -->


== Politische Einteilung ==
== Politische Einteilung ==
6. Dezember 1897: Vereinigung von '''{{PAGENAME}}''', [[Köken Jakob |Kecken]], [[Glaudienen]] und [[Taureggen Bendig]] zu '''[[Hohenflur]]'''.
<ref>Sembritzki, Johannes: Geschichte des Kreises Memel, Memel 1918</ref><br>


'''{{PAGENAME}}''' wurde am 06.12.1897 mit der Gemeinde [[Hohenflur]] vereinigt.
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== Kirchliche Zugehörigkeit ==
== Kirchliche Zugehörigkeit ==
=== Evangelische Kirche ===
=== Evangelische Kirche ===
{{PAGENAME}} gehörte '''1888''' zum Kirchspiel [[Memel]] Land.
{{PAGENAME}} gehörte '''1888''' zum Kirchspiel [[Memel]] Land.


=== Katholische Kirche ===
=== Katholische Kirche ===
{{PAGENAME}} gehörte '''1888''' zum katholischen Kirchspiel [[Memel]].
{{PAGENAME}} gehörte '''1888''' zum katholischen Kirchspiel [[Memel]].


<!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === -->
<!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === -->


== Standesamt ==
== Standesamt ==
===Zugehörige Ortschaften===
Das Standesamt {{PAGENAME}} bestand von '''1874 bis 1897''', Standesbeamter war Reinhold Georg Aemilius '''FROELICH''', Gutsbesitzer in [[Paul Narmund]]. Deshalb führen die in seiner Amtszeit ausgestellten Urkunden als Ausstellungsort [[Paul Narmund]] auf.<br>


Zum Standesamt {{PAGENAME}} gehörten '''1888''' folgende Ortschaften:
'''1898''' wurde der Standesamtsbezirk [[Plucken Martin]] nach Collaten verlegt. <br>


[[Alszeiken Jahn]], [[Blinden Wittko]], [[Brusdeilinen Bendig]], [[Darguszen Görge]], [[Gedwill Paul]], [[Glaudienen]], [[Grabben]], [[Adlig Grauduszen]], [[Gündeln Urban]], [[Janeiken Görge]], [[Karkelbeck]], [[Kassareggen]], [[Klauspuszen]], [[Köken Jakob]], [[Kunken Görge]], [[Labatag Michel]], [[Megallen]], [[Mellneraggen]], [[Paul Narmund]], [[Perkam Görge]], [[{{PAGENAME}}]], [[Radwill Kindschen]], [[Rund Görge]], [[Ruschpelken Görge]], [[Spirken]], [[Szodeiken Jonell]], [[Taureggen Bendig]], [[Valtin Kunken]], [[Wehsat Andres]], [[Wehsat Herrmann]], [[Charlottenhof (Kr.Memel)|Charlottenhof]], [[Groß Tauerlauken]], [[Kollaten]], [[Mellneraggen|Navigationsschule, Moolenbauhof und Leuchtturm]], [[Peskojen]], [[Purmallen]], .
===Zugehörige Ortschaften===
Zum Standesamt {{PAGENAME}} gehörten '''1888''' folgende Ortschaften:<br>
[[Alszeiken Jahn]], [[Blinden Wittko]], [[Brusdeilinen Bendig]], [[Darguszen Görge]], [[Gedwill Paul]], [[Glaudienen]], [[Grabben]], [[Adlig Grauduszen]], [[Gündeln Urban]], [[Janeiken Görge]], [[Karkelbeck]], [[Kassareggen]], [[Klauspuszen]], [[Köken Jakob]], [[Kunken Görge]], [[Labatag Michel]], [[Megallen]], [[Mellneraggen]], [[Paul Narmund]], [[Perkam Görge]], [[{{PAGENAME}}]], [[Radwill Kindschen]], [[Rund Görge]], [[Ruschpelken Görge]], [[Spirken]], [[Szodeiken Jonell]], [[Taureggen Bendig]], [[Valtin Kunken]], [[Wehsat Andres]], [[Wehsat Herrmann]], [[Charlottenhof (Kr.Memel)|Charlottenhof]], [[Groß Tauerlauken]], [[Kollaten]], [[Mellneraggen|Navigationsschule, Moolenbauhof und Leuchtturm]], [[Peskojen]], [[Purmallen]]<br>


'''Nach 1897''' wurde der Standesamtbezirk [[Plucken Martin]] nach Collaten verlegt.


{{PAGENAME}} gehörte '''1907''' zur Gemeinde [[Hohenflur]], welche zum Standesamt [[Kollaten]] gehörte.
{{PAGENAME}} gehörte '''1907''' zur Gemeinde [[Hohenflur]], welche zum Standesamt [[Kollaten]] gehörte.<br>


===Standesamtsregister===
===Standesamtsregister===
Eine wertvolle Hilfe angesichts der fehlenden Kirchenbücher der Jakobus- oder Landkirche stellen die Zweitbücher des Standesamtes Plucken Martin dar, die im [[Standesamt I in Berlin]] lagern. Verfilmungen sind auch bei den "[[Mormonen]]" vorhanden.
Die Register des Standesamts Plucken Martin wurden von 1874 bis 1897 geführt. Die Hauptregister gelten als verschollen. Folgende Nebenegister sind vorhanden:


*Geburten 1874-1897.
*Geburten 1874-1897.
*Heiraten 1874-1879, 1881-1897.
*Heiraten 1874-1879, 1881-1897.
*Sterbefälle 1874-1897.
*Sterbefälle 1874-1897.
Die vorhandenen Nebenegister wurden zuerst im Standesamt I in Berlin gelagert, wo sie 1952 von FamilySearch auf Mikrofilm aufgenommen wurden.  Siehe den verfilmten [https://www.familysearch.org/search/catalog/289007 Bestand] hier.  Die Mikrofilme sind auch digitalisiert.
Seit dem Ende des Jahres 2013 befinden sich die Bestände des Standesamts I in Berlin im Landesarchiv.
2016, wurde der Bestand im Landesarchiv von Ancestry digitalisiert. Er ist in dieser [https://www.ancestry.de/search/collections/60749/ Sammlung].
unter Standesamt - ''Plucken-Martin, Krs Memel'' zu finden.




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==Bewohner==
*'''[[{{PAGENAME}}/Bewohner|Bewohner in {{PAGENAME}}]]'''
== Verschiedenes ==
== Verschiedenes ==
=== Karten ===
=== Karten ===
[[Bild:Plücken_Martin_SCHK001.jpg|thumb|left|430 px|Plücken Martin auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000<br /><small>© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz</small>]]
[[Bild:Plücken_Martin_SCHK001.jpg|thumb|left|430 px|Plücken Martin auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000<br /><small>© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz</small>]]
[[Bild: Tauerlauken.jpg|thumb|430 px|Siehe oben Mitte '''Plücken Martin''' auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000]]
[[Bild: Tauerlauken.jpg|thumb|430 px|Siehe oben Mitte '''Plücken Martin''' auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000]]
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[[Bild:Plücken_Martin_URMTB004_1834.jpg|thumb|430px|left|Plücken Martin im Preußischen Urmesstischblatt 1860<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
[[Bild:Plücken_Martin_URMTB004_1834.jpg|thumb|430px|left|Plücken Martin im Preußischen Urmesstischblatt 1834<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
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[[Bild: Hohenflur_MTB0292_MTB0293.jpg|thumb|left|430 px| Hohenflur im Messtischblatt 0292 Memel und 0293 Plicken (1912-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938<br><small>© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</small>]]
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<!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === -->
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<!-- === Berufsgenealogen === -->
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<!-- === Genealogische Internetseiten === -->
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<!-- === Weitere Internetseiten === -->
<!-- === Weitere Internetseiten === -->
<!--==Zufallsfunde==
<!--==Zufallsfunde==
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man ''[[Zufallsfunde]]''. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.-->
{{Einleitung Zufallsfunde}}-->


==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
<gov>HOHLURKO05NS</gov>
<gov>PLUTINKO05NS</gov>


== Quellen ==
<references />


[[Kategorie:Ort in Ostpreußen]]
[[Kategorie:Ort in Ostpreußen]]

Aktuelle Version vom 6. Januar 2024, 11:40 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland

Hierarchie

Regional > Litauen > Plucken Martin

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Plucken Martin



Einleitung

Plucken Martin, Kreis Memel, Ostpreußen


Name

Andere Namen und Schreibweisen

Namensdeutung

Der Name bezieht sich auf sumpfiges Gelände. Der Alternativname Kegallen ist ein Spitzname für jemand, der hier einen Streifen Land zur Bewirtschaftung erhalten hat.

  • kurisch "pluocis" = moorige, sich bewegende Stelle
  • kurisch "kekis" = Mensch mit schiefen Zähnen
  • preußisch-litauisch "gale" = Streifen Ackerstück


Politische Einteilung

6. Dezember 1897: Vereinigung von Plucken Martin, Kecken, Glaudienen und Taureggen Bendig zu Hohenflur. [1]


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Plucken Martin gehörte 1888 zum Kirchspiel Memel Land.

Katholische Kirche

Plucken Martin gehörte 1888 zum katholischen Kirchspiel Memel.


Standesamt

Das Standesamt Plucken Martin bestand von 1874 bis 1897, Standesbeamter war Reinhold Georg Aemilius FROELICH, Gutsbesitzer in Paul Narmund. Deshalb führen die in seiner Amtszeit ausgestellten Urkunden als Ausstellungsort Paul Narmund auf.

1898 wurde der Standesamtsbezirk Plucken Martin nach Collaten verlegt.

Zugehörige Ortschaften

Zum Standesamt Plucken Martin gehörten 1888 folgende Ortschaften:
Alszeiken Jahn, Blinden Wittko, Brusdeilinen Bendig, Darguszen Görge, Gedwill Paul, Glaudienen, Grabben, Adlig Grauduszen, Gündeln Urban, Janeiken Görge, Karkelbeck, Kassareggen, Klauspuszen, Köken Jakob, Kunken Görge, Labatag Michel, Megallen, Mellneraggen, Paul Narmund, Perkam Görge, Plucken Martin, Radwill Kindschen, Rund Görge, Ruschpelken Görge, Spirken, Szodeiken Jonell, Taureggen Bendig, Valtin Kunken, Wehsat Andres, Wehsat Herrmann, Charlottenhof, Groß Tauerlauken, Kollaten, Navigationsschule, Moolenbauhof und Leuchtturm, Peskojen, Purmallen


Plucken Martin gehörte 1907 zur Gemeinde Hohenflur, welche zum Standesamt Kollaten gehörte.

Standesamtsregister

Die Register des Standesamts Plucken Martin wurden von 1874 bis 1897 geführt. Die Hauptregister gelten als verschollen. Folgende Nebenegister sind vorhanden:

  • Geburten 1874-1897.
  • Heiraten 1874-1879, 1881-1897.
  • Sterbefälle 1874-1897.

Die vorhandenen Nebenegister wurden zuerst im Standesamt I in Berlin gelagert, wo sie 1952 von FamilySearch auf Mikrofilm aufgenommen wurden. Siehe den verfilmten Bestand hier. Die Mikrofilme sind auch digitalisiert.

Seit dem Ende des Jahres 2013 befinden sich die Bestände des Standesamts I in Berlin im Landesarchiv.

2016, wurde der Bestand im Landesarchiv von Ancestry digitalisiert. Er ist in dieser Sammlung. unter Standesamt - Plucken-Martin, Krs Memel zu finden.



Bewohner

Verschiedenes

Karten

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Plücken Martin auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Siehe oben Mitte Plücken Martin auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000


Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Plücken Martin im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


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Hohenflur im Messtischblatt 0292 Memel und 0293 Plicken (1912-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung PLUTINKO05NS
Name
  • Plücken-Martin (1888) Quelle (${p.language})
  • Plucken-Martin (1897) Quelle (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz
w-Nummer
  • 66132
Karte
   

TK25: 0292

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Hohenflur, Glaudynai (1897-12-06 -) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Plücken-Martin, Plucken-Martin (- 1897-12-05) ( Landgemeinde) Quelle Quelle

Plücken-Martin (1888) ( Standesamt) Quelle

Memel, Memel Land (1888) ( Kirchspiel) Quelle

Memel, Memel (Hlste. Dreifaltigkeit), Klaipėda (1888) ( Pfarrei) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen

  1. Sembritzki, Johannes: Geschichte des Kreises Memel, Memel 1918