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== Einleitung ==
== Einleitung ==
'''{{PAGENAME}}''', Kreis Heydekrug, Ostpreußen


'''{{PAGENAME}}''' (1785 auch '''Andres-Kogsten'''), oder '''Szinnen''', Kreis Heydekrug, Ostpreußen, (gehörte zum Domänenamt [[Prökuls]]).


==Name==
===Name===
====Andere Namen und Schreibweisen====
*1785 auch [[Andres Kogsten]] oder [[Szinnen]]
*[[Andres Kiogsten]]<ref>Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50000</ref>, [[Szinen]]<ref>Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50000</ref><ref>Schroetterkarte (1802), Maßstab 1:160000</ref>
*1736 [[Andres Kogsten]], 1785 [[Andres Kögsten]], 1815 [[Zynen]], lit. [[Zyniai]]<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>
*Lit. Name: [[Žyniai]]<ref>[https://www.epaveldas.lt/vbspi/biRecord.do?biExemplarId=74615 Amtsblatt des Memelgebietes vom 01.09.1923]</ref><ref> [https://www.epaveldas.lt/vbspi/biRecord.do?biExemplarId=74567 Amtsblatt des Memelgebietes vom 29.12.1923]</ref>
 
====Namensbedeutung====
Der Name weist auf einen heidnischen Kultplatz. Der Alternativname Andres-Kogsten beschreibt seinen Wohnplatz inmitten von Bäumen.
Der Name weist auf einen heidnischen Kultplatz. Der Alternativname Andres-Kogsten beschreibt seinen Wohnplatz inmitten von Bäumen.
*preußisch-litauisch '''"žynys"''' = heidnischer Priester oder Priesterin, Wahrsager, Seher, Zauberer
*preußisch-litauisch '''"žynys"''' = heidnischer Priester oder Priesterin, Wahrsager, Seher, Zauberer
* '''"kuokštas"''' = Baumgruppe, Gesträuch, Gestrüpp
* '''"kuokštas"''' = Baumgruppe, Gesträuch, Gestrüpp
<!--=== Wappen ===[[Bild:Wappen_Ort_Musterort_Kreis_Musterkreis.png]]
Hier: Beschreibung des Wappens
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<!--=== Allgemeine Information === -->
<!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&ouml;sse, Bev&ouml;lkerung usw.) -->


<!--== Politische Einteilung == -->


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=== Allgemeine Information ===  
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*1785 königliches Bauerndorf, 1919 Landgemeinde<ref>Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920</ref>
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*Dorf, 15 km nordwestlich von [[Heydekrug]], mit einem Gut und einer Molkerei<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>
[[Bild:Karte_Ort_Musterort_Kreis_Musterkreis.png]]
 
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== Politische Einteilung ==
'''1785''' [[Amt Ruß]]<br>
'''{{PAGENAME}}''' gehörte zum Domänenamt [[Prökuls]].<br>
'''1939''' ist '''{{PAGENAME}}''' ein Dorf in der Gemeinde [[Pauern]].{{MLRefAmtsblatt2}}
 


== Kirchliche Zugehörigkeit ==
== Kirchliche Zugehörigkeit ==
=== Evangelische Kirche ===
=== Evangelische Kirche ===
{{PAGENAME}} gehörte '''1912''' zum Kirchspiel [[Kinten (Kr.Heydekrug)|Kinten]].
<!-- === Katholische Kirchen === -->
===Friedhof===
Der Friedhof von Szienen liegt auf der linken Seite in einem erhöhten Wäldchen, nahe des einzigen Hofes an diesem Straßenstück. Er verwildert zusehends, nicht viel ist mehr zu finden. Ein Pfosten des Eingangs steht noch.
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Die Bilder wurden freundlicherweise von Peter Wallat zur Verfügung gestellt. Stand Mai 2013


{{PAGENAME}} gehörte '''1912''' zum Kirchspiel [[Kinten (Kr.Heydekrug)]].
<!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === -->
 
==Bewohner==
*'''[[{{PAGENAME}}/Bewohner|Bewohner in {{PAGENAME}}]]'''


<!-- === Katholische Kirchen === -->
<!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === -->
<!--== Geschichte ==-->
<!--== Geschichte ==-->
<!-- Hier: geschichtlicher Abriss -->
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<!-- === Archive === -->
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== Bilder 2018 ==
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== Verschiedenes ==
=== Karten ===
[[Bild:Szinen_SCHK003.jpg|thumb|left|430 px|Szinen auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000<br /><small>© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz</small>]]
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[[Bild:Szienen_URMTB018_V2_1860.jpg|thumb|430px|Szienen im Preußischen Urmesstischblatt 1860<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
[[Bild:Szienen_URMTB018_1860.jpg|thumb|430px|left|Szienen und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt 1860<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
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[[Bild:Szienen_MTB0593,0594.jpg|thumb|left|430 px|Szienen im Messtischblatt 0593 Kinten, 0594 Kukoreiten (1910-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938<br><small>© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</small>]]
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<!--==Zufallsfunde==
==Zufallsfunde==
{{Einleitung Zufallsfunde}}-->
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man ''[[Zufallsfunde]]''. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.


==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
<gov>SZINE2KO05PK</gov>
<gov>SZINE2KO05PK</gov>


==Quellen==
<references/>


[[Kategorie:Ort in Ostpreußen]]
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[[Kategorie:Ort im Memelland]]
[[Kategorie:Ort im Memelland]]
[[Kategorie:Ort im Kreis Heydekrug]]
[[Kategorie:Ort im Kreis Heydekrug]]
[[Kategorie:Friedhof im Memelland]]
[[Kategorie:Ort im Kirchspiel Kinten]]

Aktuelle Version vom 6. Januar 2024, 11:30 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland

Hierarchie

Regional > Litauen > Szienen

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Heydekrug > Szienen



Einleitung

Szienen, Kreis Heydekrug, Ostpreußen


Name

Andere Namen und Schreibweisen

Namensbedeutung

Der Name weist auf einen heidnischen Kultplatz. Der Alternativname Andres-Kogsten beschreibt seinen Wohnplatz inmitten von Bäumen.

  • preußisch-litauisch "žynys" = heidnischer Priester oder Priesterin, Wahrsager, Seher, Zauberer
  • "kuokštas" = Baumgruppe, Gesträuch, Gestrüpp


Allgemeine Information

  • 1785 königliches Bauerndorf, 1919 Landgemeinde[7]
  • Dorf, 15 km nordwestlich von Heydekrug, mit einem Gut und einer Molkerei[8]


Politische Einteilung

1785 Amt Ruß
Szienen gehörte zum Domänenamt Prökuls.
1939 ist Szienen ein Dorf in der Gemeinde Pauern.[9]


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Szienen gehörte 1912 zum Kirchspiel Kinten.

Friedhof

Der Friedhof von Szienen liegt auf der linken Seite in einem erhöhten Wäldchen, nahe des einzigen Hofes an diesem Straßenstück. Er verwildert zusehends, nicht viel ist mehr zu finden. Ein Pfosten des Eingangs steht noch.

Die Bilder wurden freundlicherweise von Peter Wallat zur Verfügung gestellt. Stand Mai 2013


Bewohner


Bilder 2018


Verschiedenes

Karten

Szinen auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Szinen s. links südlich von Moos Bruch auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000


Szienen im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Szienen und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


Szienen im Messtischblatt 0593 Kinten, 0594 Kukoreiten (1910-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

Request failed: file_get_contents(https://gov.genealogy.net/item/wikihtml/SZINE2KO05PK): Failed to open stream: php_network_getaddresses: getaddrinfo for gov.genealogy.net failed: Temporary failure in name resolution

Quellen

  1. Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50000
  2. Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50000
  3. Schroetterkarte (1802), Maßstab 1:160000
  4. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  5. Amtsblatt des Memelgebietes vom 01.09.1923
  6. Amtsblatt des Memelgebietes vom 29.12.1923
  7. Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
  8. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  9. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm