Wittken: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Hierarchie'''
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== Einleitung ==
== Einleitung ==
'''{{PAGENAME}}''', Kreis Heydekrug, später Kreis Elchniederung, Ostpreußen
*Weitere Informationen siehe unten in den [[{{PAGENAME}}#Daten_aus_dem_genealogischen_Ortsverzeichnis| Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis]]


'''{{PAGENAME}}''', 1893 mit [[Kuppern]] und [[Winszup]] vereinigt, russ. Lipki, Kreis Heydekrug, später Kreis Elchniederung, Ostpreußen.


==Name==
===Name===
====Andere Namen und Schreibweisen====
*1736 [[Wittcken]], russ. [[Lipki]]<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>
 
====Namensdeutung====
Der Name kann wegen seiner Lage am Fluss auf Hafenbetrieb weisen.
Der Name kann wegen seiner Lage am Fluss auf Hafenbetrieb weisen.
* nehrungs-kurisch '''"viets"''' = Ort, Platz, Stelle  
* nehrungs-kurisch '''"viets"''' = Ort, Platz, Stelle  
* '''"vieten"''' = Plätzchen (prußisch '''"weten"''')
* '''"vieten"''' = Plätzchen (prußisch '''"weten"''')
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* "witine" = flaches roh gebautes Flussschiff
* "witine" = flaches roh gebautes Flussschiff


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Hier: Beschreibung des Wappens
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<!--=== Allgemeine Information === -->
<!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&ouml;sse, Bev&ouml;lkerung usw.) -->
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<!--== Politische Einteilung ==-->
=== Allgemeine Information ===
*Dorf, östlich des [[Kurisches Haff|Kurischen Haffs]], 16 km westlich von [[Kuckerneese]], 1939: 158 Einwohner<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>
 
 
== Politische Einteilung ==
'''1785''' Königliches Bauerndorf, '''1919''' Landgemeinde<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref><br>
'''1785'''<ref>Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920</ref> gehörte {{PAGENAME}} zum [[Amt Kuckerneese]], '''1885'''<ref>Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Berlin 1888</ref> und '''1905'''<ref>Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Berlin 1908</ref> zum Amtsbezirk [[Karkeln]].<br>
Am 12. Juni '''1893''' werden durch Erlass [[Kuppern]] und [[Wirschup et Lujehl]] werden zu {{PAGENAME}} eingemeindet.<ref>Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920</ref><br>


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== Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit ==
== Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit ==
=== Evangelische Kirche ===
=== Evangelische Kirche ===
{{PAGENAME}} gehörte '''1785'''<ref>Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920</ref> zum [[Amt Kuckerneese]], '''1885'''<ref>Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Berlin 1888</ref> und '''1912''' zum Kirchspiel [[Kallningken (Ksp.Kallningken)|Kallningken]].


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=== Katholische Kirche ===
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== Standesamt ==
{{PAGENAME}} gehörte '''1885'''<ref>Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Berlin 1888</ref>  und '''1905''' <ref>Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Berlin 1908</ref>  zum Standesamt [[Karkeln]].


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== Standesamt ==-->
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== Verschiedenes ==
=== Karten ===
[[Bild:Wittken_SCHK011.jpg||thumb|left|430 px|''Wittken'' auf der Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab&nbsp;1:50&#8239;000<br /><small>© Staatsbibliothek zu Berlin &ndash; Preußischer Kulturbesitz</small>]]
[[Bild: Niederungsüd.jpg|thumb|430 px||Siehe oben Mitte am [[Rungel (Fluss)]] auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000]]
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[[Bild:Wittken_URMTB061_1860.jpg|thumb|430px|left|Wittken im Preußischen Urmesstischblatt 1860<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
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[[Bild:Wittken_MTB0893.jpg|thumb|430 px|left|Wittken im Messtischblatt 0893 Kallningken (1910-1940)<br><small>© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</small>]]
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<!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === -->
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<!-- === Berufsgenealogen === -->
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<!-- === Weitere Internetseiten === -->
<!-- === Weitere Internetseiten === -->
 
<!--==Zufallsfunde==
==Zufallsfunde==
{{Einleitung Zufallsfunde}}
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man ''[[Zufallsfunde]]''. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.
*[[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde|Zufallsfunde zu {{PAGENAME}}]]-->
*[[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde|Zufallsfunde zu {{PAGENAME}}]]
 


==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
<gov>WITKENKO05PE</gov>
<gov>WITKENKO05PE</gov>


== Quellen ==
<references />


[[Kategorie:Ort in Ostpreußen]]
[[Kategorie:Ort in Ostpreußen]]
[[Kategorie:Ort im Kreis Heydekrug]]
[[Kategorie:Ort im Kreis Heydekrug]]
[[Kategorie:Ort im Kreis Elchniederung]]
[[Kategorie:Ort im Kreis Elchniederung]]

Aktuelle Version vom 6. Januar 2024, 12:52 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland

Hierarchie

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Heydekrug, später Kreis Elchniederung > Wittken



Einleitung

Wittken, Kreis Heydekrug, später Kreis Elchniederung, Ostpreußen


Name

Andere Namen und Schreibweisen

Namensdeutung

Der Name kann wegen seiner Lage am Fluss auf Hafenbetrieb weisen.

  • nehrungs-kurisch "viets" = Ort, Platz, Stelle
  • "vieten" = Plätzchen (prußisch "weten")
  • "vyti" = Strick drehen, Reep schlagen
  • "witine" = flaches roh gebautes Flussschiff


Allgemeine Information


Politische Einteilung

1785 Königliches Bauerndorf, 1919 Landgemeinde[3]
1785[4] gehörte Wittken zum Amt Kuckerneese, 1885[5] und 1905[6] zum Amtsbezirk Karkeln.
Am 12. Juni 1893 werden durch Erlass Kuppern und Wirschup et Lujehl werden zu Wittken eingemeindet.[7]


Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Wittken gehörte 1785[8] zum Amt Kuckerneese, 1885[9] und 1912 zum Kirchspiel Kallningken.

Katholische Kirche

Wittken gehörte 1885[10] und 1905 [11] zum katholischen Kirchspiel Schillgallen (Kr.Heydekrug).


Standesamt

Wittken gehörte 1885[12] und 1905 [13] zum Standesamt Karkeln.


Bewohner


Verschiedenes

Karten

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Wittken auf der Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Siehe oben Mitte am Rungel (Fluss) auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000


Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Wittken im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Wittken im Messtischblatt 0893 Kallningken (1910-1940)
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung WITKENKO05PE
Name
  • Wittken Quelle (${p.language})
  • Липки (1946 -) Quelle (${p.language})
Typ
w-Nummer
  • 50234
Karte
   

TK25: 0893

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Prochladnenskij Dorfsowjet, Прохладненский сельский Совет (1993) ( Dorfrat) Quelle

Schillgallen, Hochdünen (Hlste. Dreifaltigkeit), Hochdünen (1907) ( Pfarrei) Quelle

Wittken (- 1945) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle Quelle Amtsbezirk Karkeln

Kallningken (1907) ( Kirchspiel) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen

  1. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  2. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  3. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  4. Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
  5. Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Berlin 1888
  6. Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Berlin 1908
  7. Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
  8. Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
  9. Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Berlin 1888
  10. Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Berlin 1888
  11. Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Berlin 1908
  12. Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Berlin 1888
  13. Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Berlin 1908